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  • #1

Sind geschiedene Männer mit Kind schwer vermittelbar ?

Hallo erstmal an alle hier in diesem Forum :)

Folgendes , ich m32 im besten Alter geschieden (scheidung ging von mir aus ) .
Unterhaltsbelastungen gibt es nur für meinen Sohn 4J. und diese halten sich in Grenzen bei entsprechendem Verdienst ;-)

Also man sollte meinen einem Neuanfang steht gefühlsmaßig und Finanziell auch nix mehr im Wege . Mir kommt es allerdings so vor ,als ob es die Frauen doch abschreckt erstmal einen
Kontakt aufzunehmen und diesen zu vertiefen . Resonanz ist da , aber nicht wie ich das von früher kenne im RL .

Was sagen denn die Frauen hier dazu ? Schreckt euch das gleich ab obwohl Bild ect. OK.
Welche Erfahrungen haben andere Männer hier gemacht die mit den gleichen Voraussetzungen?

Grüsse A.
 
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  • #2
AW: Sind geschiedene Männer mit Kind schwer vermittelbar ?

Ich persönlich hätte nichts gegen einen Mann mit Kind.
 
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  • #3
AW: Sind geschiedene Männer mit Kind schwer vermittelbar ?

Du bist in einem Alter, in dem die Frauen, die sich Kinder wünschen, wahrscheinlich eigene haben möchten.
Und vielleicht 'fürchten' sich manche auch vor der Besuchslogistik, die es bei Geschiedenen mit (vor allem kleinen) Kindern wohl häufiger gibt. D.h.: dass die Wochenenden und/oder Ferien dem Kind 'gehören' und sie als neue Partnerin nur die zweite Geige spielen (das ist nicht als Kritik gemeint).
Ein Beispiel aus einem aktuellen Thread: https://www.parship.de/forum/love-facts/ich-bitte-um-eure-meinungen-2-2472.html#post56889
 
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  • #4
AW: Sind geschiedene Männer mit Kind schwer vermittelbar ?

Hallo,

ich nehme das ganz genauso wahr. Meine Voraussetzungen sind ähnlich, nur das hinzukommt das meine Tochter zur Hälfte bei lebt und ich das auch offen kommuniziere. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, mit Frauen in Kontakt zu kommen, sich angenehm auszutauschen und wenn es um ein Treffen geht, dann die Aussage kommt das Gefühl zu haben, dass irgendwas nicht passt?! Auf Nachfrage komme ich in den meisten Fällen zu dem Ergebnis, dass meine Tochter der Grund dafür ist. Was Frauen konkret daran abschreckt, hat wahrscheinlich mehrere Gründe, die einen haben Angst vor einer Konkurrenzsituation, andere beharren auf dem Glauben das der Mann kein 2. Kind mehr möchte, etc.

Schwierig, aber nicht davon beirren lassen. Es ist wie es ist.

VG, P.
 
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  • #5
AW: Sind geschiedene Männer mit Kind schwer vermittelbar ?

Mich (35) würde es nicht abschrecken, wenn der Mann geschieden ist.

Geschieden ist schließlich besser als getrennt lebend. Wenn aus dem Profil herauszulesen wäre, dass die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist und mir das Profil gefallen würde, dann würde ich Kontakt aufnehmen.

Wenn man dann zukommen kommen würde, würde ich allerdings darauf achten wie das Verhältnis zur Ex-Frau ist und wie sich das alles einspielt. Für mich wäre es wichtig, dass es klare Grenzen gibt und der Mann sich von seiner Ex-Frau nicht auf der Nase herumtanzen lässt (sie sich z.B. in unsere Beziehung einmischt, etc.). Dass der Mann bestimmte Verpflichtungen dem Kind gegenüber hat und seiner Vaterrolle nachgeht, ist verständlich und auch völlig ok.
 
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  • #6
AW: Sind geschiedene Männer mit Kind schwer vermittelbar ?

Für mich war es nie ein Ausschlussgrund. Eher im Gegenteil.

Ist Eure Elternsituation klar geregelt, Euer Verhältnis gut? Vielleicht schreckt der Gedanke die Frauen ab, dass der Kontakt zu Deinem Kind problematisch sein kann, solange Du nicht anderes klar formulierst.

Wenn für Dich noch ein zweites Kind in frage kommt, solltest Du das meiner Meinung nach in Deinem Alter unbedingt deutlich machen.
 
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  • #7
AW: Sind geschiedene Männer mit Kind schwer vermittelbar ?

@VB1234: Kenne die Situation leider auch. Als Teilzeit-Vater hat man offenbar einen erheblichen Attraktivitätsabschlag hinzunehmen. Ich schließe das aus der geringen Resonanz auf meine Mails (immer persönliche Ansprache!).
Als "noch-nicht Geschiedener" ist es wohl nochmal schwerer. Habe schon überlegt, das Ergebnis des juristischen Verfahrens vorwegzunehmen, aber möchte ungerne mit einer Unwahrheit anfangen.
Welchen Satz könnte man dazu in Profil schreiben?
 
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  • #9
AW: Sind geschiedene Männer mit Kind schwer vermittelbar ?

Zitat von mager:
Welchen Satz könnte man dazu in Profil schreiben?
Ob da ein Satz ueberzeugen kann???

Es kommt auch sehr aufs Alter an und darauf, ob die Frau ihre Familienplanung schon abgeschlossen hat oder nicht. Wer das noch nicht hat, wird vielleicht vorsichtiger sein.

Ich habe nicht das Gefuehl, dass es den Frauen in aehnlicher Lage anders geht. Maenner sind eigentlich sogar besser dran, denn die Kinder sind doch meistens bei der Mutter. (Darauf wuerde ich z.B. sehr achten. Denn ich glaube, dass dann die Wahrscheinlichkeit hoeher ist, dass der Mann noch mal eine neue Familie gruenden wuerde.
 
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  • #10
AW: Sind geschiedene Männer mit Kind schwer vermittelbar ?

Hallo VB1234!
Das mit dem geschieden oder getrennt lebend als Status und starten koennen (und wollen) ist schon haeufig im Forum diskutiert worden. Ich hoffe, dass es ok ist, dass ich darauf nicht weiter eingehe ;o)

Maenner, die - ob in Teilzeit oder ganz - sich um ihre Kinder vergangener Beziehungen kuemmern, haben dadurch per se nicht einen Makel/Mangel/ein Hemmschuh in der Kontaktaufnahme, jedenfalls habe ich diese Erfahrung nicht gemacht.

Es ist aus meiner Sicht zu verstehen, dass Eltern ihren Kindern nicht staendig wechselnde Liebschaften zumuten wollen, der Fakt ein aktives Elternteil mit Teilhabe am Leben seines Kindes/seiner Kinder zu sein, macht ein langsames Kennenlernen trotzdem moeglich.

Wenn der Partner/die Partnerin mit Kind(ern) jeden Kontakt verweigert, wenn das Kind im Lebensumfeld ist, oder mit dem Verweis auf Schonung der Kinderseele auch ein normales Umgehen wie mit anderen Freunden nicht ermoeglicht wird, dann bezweifle ich gerne mal die Glaubwuerdigkeit des Kennenlernen-wollens. Ich habe erlebt, wie die Abgrenzung der Kinder vor einem moeglichen neuen Partner/Partnerin das Kennenlernen unmoeglich gemacht haben.

Vielleicht bin ich anders, was das angeht, aber was schadet es bitte einem Kind, wenn Papa (oder Mama) andere Menschen kennenlernt? Dass Aufmerksamkeit geteilt wird, ist doch sonst in der Familie auch normal – Papa und Mama reden auch miteinader, wenn das Kind da ist, also wo sollte da der Unterschied sein? Und dass man nicht uebereinander herfallen muss, nur weil man frisch verguckt ist, ist doch auch klar? Man kann sich vorsichtig herantasten, miteinander spazieren gehen und auch den Partner mit Kind im Umgang kennen lernen, was ja auch sehr wichtig fuer eine Perspektive in der Beziehung ist.

Und warum sollte ein Kind ein Problem bei solchen ‚harmlosen‘ Treffen haben? Ich meine vielmehr, dass die Elterteile ein Kopfkinoproblem haben, was die Sproesslinge wohl moeglich ganz entspannt sehen? Statt zu sagen :..‘das ist meine neue Freundin/mein neuer Freund‘ geht doch auch.... ‚schau mal, das ist jemand, den ich gerade kennengelernt habe, und ich wollte gern, dass du ihn/sie auch triffst‘. Es koennte fast sein, dass man sich damit gerade den Druck nimmt, dass alles von Anfang an Feuer und Flamme sein muss, und das man mehrere Treffen braucht und die auch realisieren kann mit Kind, wenn man nicht jedes Treffen zum Feuerwerk-Ereignis machen muss?

Ok, wenn die Kinderpsychologen auf die Bremse treten mit beziehungsgeschaedigten Kindern – ich denke, dass es meist so funktioniert, wenn man die eigenen Hemmschwellen im Kopf nicht zu Barrikaden aufgetuermt hat.

Liebe hat doch viele Facetten (nicht wahr Heike, und jeder hat darueber seine Wahrnehmung), warum kann man die Lieben seines Lebens denn nicht miteinander vereinbaren? Die Liebe zum Kind und einem neuen Partner/Partnerin schliessen sich nicht aus, so verstehe ich auch VB1234 - was sich ausschliesst ist eine Sektionierung des eigenen Lebens in ein Vorher/Nachher, schliesslich nimmt sich jeder aus der alten Beziehung selbst mit.
Statt ‚Cut‘, empfehle ich Integration der vorherigen Werte und Inhalte, und Kinder gehoeren aus meiner Sicht klar dazu.

Ich war und bin immer sehr neugierig auf alle Form von Familie, die an einem neuen Partner haengt. Nennt es Neugier oder Interesse am Menschen in seinem Netzwerk, Menschen sind nicht so alleinlebend, wie der Status Single glauben macht. Und die Lebensgeschichte praegt im wesentlichen Masse (engl. Tastatur hat kein sz, tstststs) die Muster im Beziehungsverhalten – ob es nun die Rollenvorbilder der Eltern, das Zusammenspiel mit Geschwistern, gemachte Erfahrungen mit ExpartnerInnen und der Umgang mit den eigenen Kindern sind. Alle diese Beziehungen sagen etwas aus ueber den Menschen, der sie fuehrt/gefuehrt hat.
Ohne Wertung, ob gut oder schlecht, es gibt ein vollstaendigeres Bild und damit das ‚authentischere‘. Ist das nicht immer das, was alle sich wuenschen, die ueber die virtuelle Welt einen Kontakt gestartet haben?

Also, statt zu glauben, dass dieser Status mit Kind/in Trennung lebend der Hemmschuh sein koennte fuer eine Kontaktaufnahme, waere es nicht besser, das gelassene, ruhige Umgehen (soweit moeglich, nicht Uebermenschliches von sich selbst verlangen ;o) ), zu ueben auch schon mal mit dem Kind das ‚was waere, wenn ...‘ Spiel zu spielen, auch den Kontakt mit anderen Menschen (die nicht potentielle Partner sind) zu ueben, damit beide, Elternteil und Kind, lernen, wie es ist, dass die Liebe sicher ist zwischen ihnen, wenn auch andere Menschen im Leben sind oder dazu kommen?

Ich komme aus der Position, dass ich zwar keine Kinder, wohl aber eine florierende, erweiterte Familie habe. Und bei mir war es etwas, was fuer mich immer wichtig war: dass mein Partner auch diese ‚Vorgeschichte‘ von mir kennt, und nicht nur akzeptiert, sondern auch ins Herz schliesst. Weil ich mich eben nicht teilen moechte, weil diese Loyalitaetskonflikte mir nicht gut tun. Ich moechte mich nicht entscheiden muessen.

PartnerInnen koennen und muessen sich mit dem Geflecht der Lieben aus dem Vorleben und dem aktuellen Leben auseinandersetzen. Wenn es da scheitert, ist es vielleicht sogar besser, wenn es schnell scheitert - ich weiss, klingt unfreundlich, ist aber aus meiner Sicht die bessere Wahl: ein schnelles Ende mit Erkennen, dass es nicht passt, statt eines herausgezoegerten ‚Vielleicht geht es ja doch, wenn ich mir nur genug Muehe gebe?‘.

Also bin ich mal neugierig, wie den andere Menschen umgehen damit, dass der moegliche Partner loyal ist und seine Verantwortung lebt. Fuer mich waere ein Verantwortung lebender Partner genau das, was ich erwarte, alles andere macht mich stutzig...
Es gab auch schon einmal einen Thread, eifersuechtig auf die Kinder des Partners – da erinnere ich mich auch schon an Aeusserungen, dass manche Menschen es zu schwer fuer sich fanden, die Kinder anzunehmen. Die Bandbreite ist sicher gross in den Reaktionsmoeglichkeiten und Sichtweisen.

Noch einen schoenen Tag an die Forumsgemeinde
 
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  • #11
AW: Sind geschiedene Männer mit Kind schwer vermittelbar ?

Zitat von No_Kitty:
Also bin ich mal neugierig, wie den andere Menschen umgehen damit, dass der moegliche Partner loyal ist und seine Verantwortung lebt. Fuer mich waere ein Verantwortung lebender Partner genau das, was ich erwarte, alles andere macht mich stutzig...
Stutzig macht mich so ein Verhalten nicht.

Das liegt wohl an meinen Erfahrungen. Denn ich kenne Paare, die aus ganz unterschiedlichen Gruendennach einer Trennung jeglichen Kontakt miteinander abgebrochen haben und das war bei manchen auch der bessere Weg.
Ich kenne Vaeter, die aus ganz unterschiedlichen Gruenden keinen Kontakt zu ihren Kindern haben (oder nicht zu allen). Ich betrachte das eher individuell. In meinem Bekanntenkreis haben die Maenner bisher oft den Kuerzeren gezogen, wenn Kinder im Spiel waren. Deshalb achte ich mehr darauf wie sie ihre Beziehungen verarbeitet haben und wie ihre Einstellung zu Partnerschaft und Naehe ist, wenn wir uns Kennenlernen.
 
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  • #12
AW: Sind geschiedene Männer mit Kind schwer vermittelbar ?

Zitat von Kreative:
Auf jeden fall wäre mir wichtig, gleich zu Anfang zu erfahren, dass der Mann (oder auch die Frau), wirklich (räumlich) getrennt lebt und nicht nur getrenntlebt. Solange alle noch in einem gemeinsamen Haushalt leben, lasse ich die Finger davon.
Man liest oft z.B.: eigene Kinder: 3, in Haushalt lebend: 3.
Das kann heißen, derjenige lebt allein mit den Kindern (kommt bei Männern nicht so oft vor, ist aber auch nicht ausgeschlossen), kann aber auch heißen, er oder sie ist noch gar nicht wirklich getrennt , alle leben noch unter einem dach und er oder sie sucht schon mal....
Um solche Missverständnisse zu vermeiden, könntest du im Profil eine kleine Erklärung dazu schreiben.
 
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  • #13
AW: Sind geschiedene Männer mit Kind schwer vermittelbar ?

Guten Abend

schön das ich nicht der einzigste hier bin dem dies so vorkommt...

@Anaj
Warum sollte das Verhältniss Problematisch sein wenn die Trennung von mir aus ging .
Mein kleiner z.B ist unter der Woche regelmässig bei mir ,wenigstens dass funktioniert und kann man der Ex trotz allem zu gute halten .Rein reden lassen gibt es nicht, warum auch ?

@LunaLuna
einem 2 ten Kind steht nix im Wege warum auch, wenn es nochmal passen sollte .
Ich denke , ein fehlgriff kann man im Leben verkraften .Beim nächstenmal sollte es dann halt passen ...
Wo sollte man denn den Kinderwunsch bei PS den angeben ? Find ich vielleicht nicht so gelungen dies als Aushängeschild zu nehmen ,wer weiß auf was für gedanken manche Frauen kommen könnten ;-)

Lg A.
 
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  • #14
AW: Sind geschiedene Männer mit Kind schwer vermittelbar ?

Zitat von mager:
Als "noch-nicht Geschiedener" ist es wohl nochmal schwerer. Habe schon überlegt, das Ergebnis des juristischen Verfahrens vorwegzunehmen, aber möchte ungerne mit einer Unwahrheit anfangen.
Welchen Satz könnte man dazu in Profil schreiben?
Je nachdem, wie der Stand der Dinge ist - "Meine Ehe wird in Kürze auch offiziell beendet sein, ich lebe schon xy Monate getrennt." Oder "In xy Wochen darf ich meinen Familienstand in "geschieden" ändern.
 
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  • #15
AW: Sind geschiedene Männer mit Kind schwer vermittelbar ?

Zitat von anaj:
Ob da ein Satz ueberzeugen kann???

Es kommt auch sehr aufs Alter an und darauf, ob die Frau ihre Familienplanung schon abgeschlossen hat oder nicht. Wer das noch nicht hat, wird vielleicht vorsichtiger sein.

Ich habe nicht das Gefuehl, dass es den Frauen in aehnlicher Lage anders geht. Maenner sind eigentlich sogar besser dran, denn die Kinder sind doch meistens bei der Mutter. (Darauf wuerde ich z.B. sehr achten. Denn ich glaube, dass dann die Wahrscheinlichkeit hoeher ist, dass der Mann noch mal eine neue Familie gruenden wuerde.
Dem kann man nur beipflichten :)
Wenn ein Kinderwunsch in meinen Augen nicht mehr gewollt wäre ,würde ich Frauen um die 40 J. kontaktieren ...
Ich denke mit einem Kind sollte da noch alles möglich sein ,wenn man rechtzeitig die Notbremse gezogen hat . Anderst sieht es da in meinen Augen aus wenn mal 2 oder sogar 3 Kinder da sind . Solche Frauen fallen dann bei mir durchs Raster, weil dann eine neue Familie mit eigenen Kindern sehr Problematisch wird in meinen Augen. In solchen fällen denkt man sich auch ,wieso "Mann" u. "Frau" dies nicht früher gemerkt haben bevor 3 Kinder da sind ;-)