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  • #1

Sich ändern oder sich aufgeben ?

Moin !

Man erhält ja immer mal wieder die mehr oder weniger nachdrückliche Aufforderung, sein Verhalten zu überdenken, sich zu ändern etc.. Auf den 1. Blick erscheint da manches womöglich sogar sinnvoll, anderes weniger.

Aber wo ist die Grenze : Wo ist man nicht mehr authentisch, wo gibt man (ein Stück von) sich selbst auf ? Und merkt man das selbst ? Wenn ja : Woran ?

Oder anders ausgedrückt : Soll man warten, bis das passende Deckelchen zum Topf vorbeikommt ? Oder soll man den Topf so umgestalten, daß er zu mehr Deckelchen "paßt" ?

Ersteres kann durchaus lange dauern und sehr frustrierend werden, bei letzterem stellt sich die oben genannte Frage !

Was sagt Ihr dazu ? ;)
 
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*Andrea*

  • #2
Man sollte sich nicht wegen dem erhofften, vermeintlichen Deckel ändern, sondern weil man merkt, dass da etwas bei einem nicht ganz stimmt.
 
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  • #3
Man kann auch ohne Deckel prima Gerichte zubereiten.
 
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  • #4
Man erhält ja immer mal wieder die mehr oder weniger nachdrückliche Aufforderung, sein Verhalten zu überdenken, sich zu ändern etc.. Auf den 1. Blick erscheint da manches womöglich sogar sinnvoll, anderes weniger.
Bleiben wir direkt mal bei dem, was DIR sinnvoll erscheint. Wenn Du da für DICH einen Mehrwert siehst: machen! Manchmal muss man aber auch einfach seine Art akzeptieren und annehmen. Aus einem Schnellkochtopf wird kein Teekesselchen. ;)

Aber wo ist die Grenze : Wo ist man nicht mehr authentisch, wo gibt man (ein Stück von) sich selbst auf ? Und merkt man das selbst ? Wenn ja : Woran ?
Du merkst, dass Du Dich verbiegst, wenn es arg "weh" tut, sich anders zu verhalten. Nicht im Sinne von "ist unbequem, weil ich meine Komfortzone verlasse", sondern im Sinne von "das fühlt sich einfach nur falsch an". Du merkst, dass es zu Dir passt, wenn Du Dich über DEINE Fortschritte freust.

Oder anders ausgedrückt : Soll man warten, bis das passende Deckelchen zum Topf vorbeikommt ? Oder soll man den Topf so umgestalten, daß er zu mehr Deckelchen "paßt" ?
Was weißt denn Du, wer und wie Dein Deckelchen sein wird? Bleib bei Dir - das ist das Einzige, was in diesem Spiel als gesetzt angenommen werden kann. Wenn dann ein konkretes Deckelchen in Sicht kommt, kannst Du immer noch "feinjustieren".:)

Ersteres kann durchaus lange dauern und sehr frustrierend werden, bei letzterem stellt sich die oben genannte Frage !
Was sagt Ihr dazu ? ;)
Ja, es kann unfassbar lange Jahre dauern und manch saure Selbsterkenntnis bereithalten - aber sich irgendwie ins Blaue in irgendwas zu verwandeln, scheint mir nicht zielführend. Und nicht vergessen: Leben findet trotzdem statt !!! ;)
 
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Deleted member 20013

  • #6
Oder anders ausgedrückt : Soll man warten, bis das passende Deckelchen zum Topf vorbeikommt ? Oder soll man den Topf so umgestalten, daß er zu mehr Deckelchen "paßt" ?
Vielleicht bedarf es keines Deckels, sondern eines Spritzschutzes.
Oder zumindest einen Deckel mit Entlüftungsloch, weil der ohne sonst nur wieder vom Topf runter hüpft oder alles katastrophal überschäumt, wenn er sitzen bleibt.

Anders ausgedrückt, vielleicht die Sucheinstellungen anpassen.
 
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  • #7
Nicht verbiegen, sondern herausfinden, „wer man ist“ und überlegen, wer tatsächlich zu einem passen könnte - das versuche ich.
Ich habe noch ein bisschen (und hatte früher viel viel stärker) ein Selbstbild, das nicht in allen Teilen zu dem passt, wie ich von anderen wahrgenommen werde.
Auch die Vorstellung, was für ein Mann zu mir passen könnte, veränderte sich im Laufe dieses Prozesses.
Als ich noch bei PS war, habe ich meine Persönlichkeitsanalyse - die ich in meinem Fall für sehr gut halte - und die Ratschläge sehr genau gelesen, Freunde und Familie als weitere Korrektive befragt und bin heute noch erstaunt, wie es mir hilft, mich „zu erkennen“ und potentielle Partner daraufhin zu begucken, ob wir zusammenpassen könnten.
Ich bin speziell und werde lange warten müssen. Das ist halt so.
Schlimmer wäre für mich, eine unglückliche Beziehung zu haben.
Ich komme gut alleine klar. „Zu Zweit ist man weniger alleine“ ist keine Option für mich.
 
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  • #8
Das Ergebnis ist dann zumeist dickflüssiger, sofern nicht ständig H2O zugeführt wird, und es bedarf erhöhter Energieaufwendung.
Kann vorkommen, ausser man möchte dem Gargut Wasser entziehen. Bei Fleischgerichten verhindert ein passender Topfdeckel das richtige Braten und man bekommt keine leckere Kruste.

Zu dünstendes Gemüse bevorzugt freilich eine gute Partnerschaft mit passenden Deckeln, steht aber auch auf heisse Salzsteine. Mahlzeit!
 
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Observer

  • #9
Kann vorkommen, ausser man möchte dem Gargut Wasser entziehen. Bei Fleischgerichten verhindert ein passender Topfdeckel das richtige Braten und man bekommt keine leckere Kruste.

Zu dünstendes Gemüse bevorzugt freilich eine gute Partnerschaft mit passenden Deckeln, steht aber auch auf heisse Salzsteine. Mahlzeit!

Ach, einfach ein Holzbrett drauflegen und ab und zu anheben :D
Oh Gott...wo sind jetzt die Hobbypsychologen? Was sagt das über mich und meine Partnerwahl aus?:eek:
 
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  • #10
Nicht verbiegen, sondern herausfinden, „wer man ist“ und überlegen, wer tatsächlich zu einem passen könnte - das versuche ich.
Ich habe noch ein bisschen (und hatte früher viel viel stärker) ein Selbstbild, das nicht in allen Teilen zu dem passt, wie ich von anderen wahrgenommen werde.
Auch die Vorstellung, was für ein Mann zu mir passen könnte, veränderte sich im Laufe dieses Prozesses.
Als ich noch bei PS war, habe ich meine Persönlichkeitsanalyse - die ich in meinem Fall für sehr gut halte - und die Ratschläge sehr genau gelesen, Freunde und Familie als weitere Korrektive befragt und bin heute noch erstaunt, wie es mir hilft, mich „zu erkennen“ und potentielle Partner daraufhin zu begucken, ob wir zusammenpassen könnten.
Ich bin speziell und werde lange warten müssen. Das ist halt so.
Schlimmer wäre für mich, eine unglückliche Beziehung zu haben.
Ich komme gut alleine klar. „Zu Zweit ist man weniger alleine“ ist keine Option für mich.
 
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  • #11
Moin !

Man erhält ja immer mal wieder die mehr oder weniger nachdrückliche Aufforderung, sein Verhalten zu überdenken, sich zu ändern etc.. Auf den 1. Blick erscheint da manches womöglich sogar sinnvoll, anderes weniger.

Aber wo ist die Grenze : Wo ist man nicht mehr authentisch, wo gibt man (ein Stück von) sich selbst auf ? Und merkt man das selbst ? Wenn ja : Woran ?

Oder anders ausgedrückt : Soll man warten, bis das passende Deckelchen zum Topf vorbeikommt ? Oder soll man den Topf so umgestalten, daß er zu mehr Deckelchen "paßt" ?

Ersteres kann durchaus lange dauern und sehr frustrierend werden, bei letzterem stellt sich die oben genannte Frage !

Was sagt Ihr dazu ? ;)
Sein Verhalten überdenken ist mit Sicherheit immer gut. Wenn ich für mich dann zu dem Schluss komme, dass mein Verhalten an bestimmten Punkten nicht gut war (warum auch immer) werde ich versuchen, mein Verhalten entsprechend zu verändern. Aber nicht, damit ich jemand anderem gefalle oder damit einer anderen Person etwas vermeintlich gutes tun zu wollen.
Ich glaube nicht, dass wir jemals einen Deckel finden, der 100 % passt. Er wird immer etwas wackeln. Ich stelle es mir langweilig vor, ein Deckelchen gefunden zu haben, dass 100 % passt. Deckel druff und alles wird totgekocht. Nö! Der Deckel darf gerne heftig klappern, wenn ich überkoche! ;)
 
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  • #15
Nicht verbiegen, sondern herausfinden, „wer man ist“ (...)
Das frage ich mich schon lange ... ! ;)

Ich habe noch ein bisschen (und hatte früher viel viel stärker) ein Selbstbild, das nicht in allen Teilen zu dem passt, wie ich von anderen wahrgenommen werde.(...)
Ebenso in Arbeit wie die Selbsterkenntnis.

Wobei ich zu bedenken gebe : Beide Bilder sind lediglich Wahrnehmungen und damit Eindrücke, Abbilder, und müssen nicht dem tatsächlichen Sein entsprechen !

Aber es ist halt das, was letztlich "ankommt" !
Schlimmer wäre für mich, eine unglückliche Beziehung zu haben. Ich komme gut alleine klar. „Zu Zweit ist man weniger alleine“ ist keine Option für mich.
Völlig d'accord ! :)

BTW : Trotzdem ein schönes Buch ! ;)
 
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  • #18
Die Frage ist natürlich, was ist gemeint, mit: sich verändern?

Sollte man seine Persönlichkeit verändern? Oder seine Hobbys? Oder was genau?

Bei dem ganzen Thema halte ich es übrigens für gefährlich, dass den Menschen eingetrichtert wird, dass jeder Mensch etwas besonderes ist. Die meisten Menschen sind nur Durchschnitt (ist weder negativ noch positiv gemeint: ist halt so). Deswegen fällt vielen die Partnersuche so schwer. Es gibt aktuell 17 Millionen Singles. Also passt der Vergleich mit "Topf und Deckel" nicht wirklich. Oder gibt es 17 Mio Deckellose Töpfe? Über den Durchschnitt können wir uns erheben zum Beispiel mit Status oder schönem Aussehen.
 
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Deleted member 20013

  • #19
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  • #26
Oder so: Hallo geehrter Deckel
Kontaktabbruch



:D
Hauptsache der Humor, die Leichtigkeit des Seins geht uns nicht verloren.
Sich stets bewusst das man sich in der virtuellen Welt bewegt.
Die von der Magie der Projektionen des Egos lebt.
TÜR UND TOR offen für Phantasie Konstrukte.

Zu glauben beim oneline Dating Mr./mrs.right zu finden ...da musst ständig online sein
Lächeln versenden möglichst viele..
Könnte ja Mrs.right dabei sein
Ständig Fotos zu sichten Profile lesen ..
auswählen wie in einem Katalog
Ständig online sein
NA!
Das nimmt mir zu viel Zeit weg
Welche ich für meine Projekte brauche. .dann lieber ohne Deckel.
 
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  • #27
Ersteres kann durchaus lange dauern und sehr frustrierend werden, bei letzterem stellt sich die oben genannte Frage !

Was sagt Ihr dazu ? ;)

Das erste Mädchen, das mit mir gehen wollte, sagte mir, nachdem ich mich durchgerungen hatte mit ihr zu tanzen, dass ich nicht mehr so viele Witze machen solle...
... da ist die Stimmung dann irgendwie gekippt.

Eine andere fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte statt blauer nur noch schwarze Jeans zu tragen. Das wäre mir prinzipiell wurscht gewesen.

Ich würde immer den Einzelfall betrachten.
Also Punkt für Punkt.
Vielleicht ist ja eine tolle Idee dabei. Etwas wozu man sich animieren lassen und begeistern kann.
Ansonsten schauen was verhandelbar wäre oder wo man mit unterschiedlichen Ansichten leben kann.
 
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Deleted member 20013

  • #29
Oder die Vielfalt des Lebens einfach einbeziehen....

 
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  • #30
Unten wird gekocht und oben gedünstet ? :D