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  • #31
Genau. Habe ich gerade im Internet bestätigend gelesen.
Sowohl als auch.
Ich formuliere es anders:
Es ist schon äusserst anmassend, aus der Aussage
ein
Alkoholismus ist eine psychische Krankheit. Willst du mit einem psychisch kranken Mann...
zu machen.
Du hast doch festgestellt:
Kennst du den Mann besser? Und wenn ja, wie machst du das?
 
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  • #32
Wer glaubt, genügend Liebe einen Süchtigen heilen kann, liegt leider meistens falsch. Ebenso die, die denken, dass wenn ein Süchtiger rückfällig wird, er sie nicht genügend liebt.
Es ist verantwortungsvoll, dass er es beendet hat, denn er will niemanden mit in den Sumpf ziehen, was sehr anstänfig von ihm ist.
 
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  • #33
wird schon zu den psychischen Krankheiten gezählt
Sowohl als auch.
Ich formuliere es anders:
Es ist schon äusserst anmassend, aus der Aussage

ein

zu machen.
Du hast doch festgestellt:
Kennst du den Mann besser? Und wenn ja, wie machst du das?
Jo mei, wenn du meinst.:D Puuh:rolleyes:.

Fakt ist, Finger weg von Männern mit Alkoholproblemen, die sie selber geäussert haben.:rolleyes:
 
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  • #35
Hallo ihr Lieben, ich schreibe hier, weil ich recht verzweifelt unabhängigen Rat suche.
Ganz unabhängig bin ich nicht, da ich eine Beziehung mit einer Alkoholkranken Person hatte.
Ich würde das abhaken, aber auch aufgrund meiner oben erwähnten Erfahrungen. Dein Weg kann aber ein anderer sein.

Im Wesentlichen schließe ich mich dem Beitrag von Look an.
sei froh dass er dir gesagt hat, worauf du dich einlässt.
Das spricht (seine Aufrichtigkeit vorausgesetzt) eigentlich für ihn, finde ich, weil ich erlebt habe, wie es ist, wenn jemand sein Alkoholproblem nicht sieht.
Ihr könnt euch ja in 1 Jahr wieder mal treffen.. dann siehst eh wie er beisammen ist.
Dazu, ob das ein Jahr dauert, oder länger oder kürzer möchte ich mich nicht äußern. Ich weiß nicht, wie viel dir an ihm liegt und wie lange du ihm Zeit geben willst, mit seiner Krankheit klarzukommen. Das musst du selbst entscheiden.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du einen Partner findest, der kein Alkoholproblem (mehr) hat.
 
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  • #37
Er versicherte mir, dass er super glücklich ist, mich getroffen zu haben, wir haben Zukunftspläne gemacht...
Nach 2 Wochen! Da ist doch so eine Aussage sehr mit Vorsicht zu genießen..... Und für Zukunftspläne ist es m. E. definitiv zu früh.....
alles war perfekt.... Am Freitag früh jedoch bekam ich nur eine WhatsApp, dass er ein Problem mit Alkohol hat und nicht den nächsten Menschen ins Unglück stürzen möchte.
Das Bild der Perfektion aufrecht zu erhalten, ist für einen Suchtkranken wohl nur begrenzt möglich. Und vermutlich hätte er es ein ganzes Wochenende nicht durchhalten können. Da hilft auch Wollen nicht.
Wie würdet ihr euch verhalten? Ist es eventuell eine Ausrede?
Du hast ihm ein Gespräch angeboten. Es liegt an ihm, es anzunehmen. Ich würde abwarten und nix mehr tun. Und gleichzeitig würd ich an Deiner Stelle ganz ernsthaft in mich gehen, ob ich da wirklich eine Vertiefung des Kontaktes wollte. Mit all den zu erwartenden Schwierigkeiten! Nach nur 2 Wochen.... Und wenn es eine Ausrede ist, dann wollte ich wohl auch keinen Kontakt mehr....
 
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  • #39
Hallo ihr Lieben, ich schreibe hier, weil ich recht verzweifelt unabhängigen Rat suche.
Ich habe hier vor genau zwei Wochen einen tollen Mann kennengelernt. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, viel Zeit miteinander verbracht und Spaß gehabt. Er versicherte mir, dass er super glücklich ist, mich getroffen zu haben, wir haben Zukunftspläne gemacht... alles war perfekt.
Nun wollten wir erstmals dieses Wochenende gemeinsam verbringen, der Vorschlag kam von ihm. Am Freitag früh jedoch bekam ich nur eine WhatsApp, dass er ein Problem mit Alkohol hat und nicht den nächsten Menschen ins Unglück stürzen möchte. Er muss das erstmal für sich regeln. Hatte gedacht, er hat es im Griff, dem sei wohl leider nicht so.
Ich habe ihm ein Gespräch angeboten. Daraufhin hat er sich 1-2 Tage Zeit erbeten, weil es ihm schlecht mit dieser Info an mich geht.
Ich bin ziemlich verzweifelt , hab ich ihn doch sehr gern und schwanke zwischen "helfen wollen", auf Gespräch drängen und " nicht nerven " wollen.
Wie würdet ihr euch verhalten?
Ist es eventuell eine Ausrede? Aber würde man derartige Geschichten erfinden?
Danke für euren Rat
Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, in der manche Menschen gute Partner sind und manche (mit Problemen) schlechte. Sowas hatten wir mal...
Gib ihm die Zeit die er braucht und versuch bei dir zu bleiben und dich nicht in Abhängigkeiten zu verstricken. Gerade das Helfen/Retten wollen ist immer schiwerig, wenn es nicht aus gesunder Abgrenzung geschieht und du genau weißt, was du selber willst und brauchst UND dein Partner die Hilfe will und nimmt und trotzdem in seiner Eigenverantwortung bleibt.
 
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Deleted member 22408

  • #41
Hallo ihr Lieben, ich schreibe hier, weil ich recht verzweifelt unabhängigen Rat suche.
Ich habe hier vor genau zwei Wochen einen tollen Mann kennengelernt. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, viel Zeit miteinander verbracht und Spaß gehabt. Er versicherte mir, dass er super glücklich ist, mich getroffen zu haben, wir haben Zukunftspläne gemacht... alles war perfekt.
Nun wollten wir erstmals dieses Wochenende gemeinsam verbringen, der Vorschlag kam von ihm. Am Freitag früh jedoch bekam ich nur eine WhatsApp, dass er ein Problem mit Alkohol hat und nicht den nächsten Menschen ins Unglück stürzen möchte. Er muss das erstmal für sich regeln. Hatte gedacht, er hat es im Griff, dem sei wohl leider nicht so.
Ich habe ihm ein Gespräch angeboten. Daraufhin hat er sich 1-2 Tage Zeit erbeten, weil es ihm schlecht mit dieser Info an mich geht.
Ich bin ziemlich verzweifelt , hab ich ihn doch sehr gern und schwanke zwischen "helfen wollen", auf Gespräch drängen und " nicht nerven " wollen.
Wie würdet ihr euch verhalten?
Ist es eventuell eine Ausrede? Aber würde man derartige Geschichten erfinden?
Danke für euren Rat
Ich denke, es ist eine spezielle Art der Verabschiedung, geehrte @Honey11!
Andere wiederum lassen die Oma mehrmals sterben, um sich unter dem Deckmantel der "großen Trauer" aus dem Staub machen zu können.o_O
 
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  • #46
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Deleted member 21128

  • #47
Es geht @Antilover (mMn ;) ) darum dass "der Kranke" per se und pauschal für jeden als "nicht passend" deklariert wird und recht eindringlich davor gewarnt wird, sich mit ihm einzulassen - ohne Kenntnis näherer Details.
Ja, ich weiß.
Aber wo ist der Unterschied zu denen, bei denen von einer Beziehung abgeraten wird, weil sie zB unfreundlich, egoistisch, unkommunikativ, unterentwickelt oder sonst was sind?
Ist in dem Sinne eine rhetorische Frage, weil mir der Unterschied bekannt ist. Ich wollte ihn nur zum Nachdenken anregen. Hat nicht geklappt. :)
 
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  • #48
Es geht @Antilover (mMn ;) ) darum dass "der Kranke" per se und pauschal für jeden als "nicht passend" deklariert wird und recht eindringlich davor gewarnt wird, sich mit ihm einzulassen - ohne Kenntnis näherer Details.
Ja, naja, das ist ja genau der Eindruck, den ich bei den o.g. Poster*innen hatte und den ich ganz schön traurig fände. Was auch daher kommt, dass ich selber auch meinen Abfuck habe und mich stellvertretend abgewiesen fühle, auch wenn es bei der Threaderstellerin um einen mir unbekannten Mann geht. Und weil ich mit Ablehnung halt nicht gut klar komme.
 
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  • #49
Ja, ich weiß.
Aber wo ist der Unterschied zu denen, bei denen von einer Beziehung abgeraten wird, weil sie zB unfreundlich, egoistisch, unkommunikativ, unterentwickelt oder sonst was sind?
Ist in dem Sinne eine rhetorische Frage, weil mir der Unterschied bekannt ist. Ich wollte ihn nur zum Nachdenken anregen. Hat nicht geklappt. :)
Klingt mir jetzt ein bisschen nach selbstgerechtem Lustig-machen - nicht so mein Ding.

Nein, stand nicht präzise da. Auf die Frage, so wie sie gestellt war, hätte ich schulterzuckend geantwortet "Ja, natürlich" und gedacht "Was willst du?". Aber ich wollte halt nochmal nachfragen, bevor ich nicht drauf eingehe. Naja, hat im zweiten Anlauf ja geklappt. ;)

Und ja, gute Frage, auf den ersten Blick. Ich wollte auch nichts gegen Preferenzen gesagt haben und ergebnisoffen war mein Statement auch gemeint. Natürlich muss man mit jemandem nicht zusammenbleiben, wenn er Alkoholoiker ist, um Gottes Willen. Aber eben nicht per se nicht. Und "egoistisch, unterentwickelt und unkommunikativ" sind wir ja alle auch zu gewissen Anteilen. Darum gerade sage ich ja, dass es eine Einzelfallentscheidung sein muss mit genauerem Blick auf den Menschen. Und nicht einfach ein "Oh Gott, halt dich lieber fern", unbekannter Weise im Forum. Auch, wenn ich verstehe, dass Leute, die mit solchen Menschen schlechte Erfahrungen haben, diese auch teilen und warnen wollen. Aber das sähe in meiner Welt dann differenzierter aus.
 
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  • #50
Ja, naja, das ist ja genau der Eindruck, den ich bei den o.g. Poster*innen hatte und den ich ganz schön traurig fände. Was auch daher kommt, dass ich selber auch meinen Abfuck habe und mich stellvertretend abgewiesen fühle, auch wenn es bei der Threaderstellerin um einen mir unbekannten Mann geht. Und weil ich mit Ablehnung halt nicht gut klar komme.
Also persönliche Betroffenheit?
Ich denke mittlerweile hat doch fast jeder, in seinem beruflichen, familiären oder sozialen Umfeld, Erfahrungen gesammelt ( jedenfalls spätestens ab dem mittleren Alter ) um Suchterkrankte bei der Partnersuche für sich auszuschließen.
 
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  • #51
Also persönliche Betroffenheit?
Ich denke mittlerweile hat doch fast jeder, in seinem beruflichen, familiären oder sozialen Umfeld, Erfahrungen gesammelt ( jedenfalls spätestens ab dem mittleren Alter ) um Suchterkrankte bei der Partnersuche für sich auszuschließen.
Ich halte es immer für schwierig, von bestimmten Menschen auf andere, neue zu schließen. Ich mach das auch. Aber es ist eben nicht gut. Kollektiv macht das ne sehr traurige Welt, finde ich.
 
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Verständnis für Einzelschicksale oder auch generell für Suchterkrankte ist eine Sache und sehr wünschenswert.Deshalb kann man trotzdem für sich selbst, eine Partnerschaft mit einem Alkohol kranken ausschließen.
Das habe ich auch nie abgestritten, im Gegenteil. Für diese Souveränität spreche ich mich hier regelmäßig aus. Aber: Die Fragestellerin tut das ja offensichtlich nicht, dennoch wurde ihr eben zu genau diesem "Blindsortieren" geraten von Menschen, die weder den Betreffenden, noch sie (Fragestellerin) kennen.
 
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  • #55
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  • #58
Hallo ihr Lieben, ich schreibe hier, weil ich recht verzweifelt unabhängigen Rat suche.
Ich habe hier vor genau zwei Wochen einen tollen Mann kennengelernt. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, viel Zeit miteinander verbracht und Spaß gehabt. Er versicherte mir, dass er super glücklich ist, mich getroffen zu haben, wir haben Zukunftspläne gemacht... alles war perfekt.
Nun wollten wir erstmals dieses Wochenende gemeinsam verbringen, der Vorschlag kam von ihm. Am Freitag früh jedoch bekam ich nur eine WhatsApp, dass er ein Problem mit Alkohol hat und nicht den nächsten Menschen ins Unglück stürzen möchte. Er muss das erstmal für sich regeln. Hatte gedacht, er hat es im Griff, dem sei wohl leider nicht so.
Ich habe ihm ein Gespräch angeboten. Daraufhin hat er sich 1-2 Tage Zeit erbeten, weil es ihm schlecht mit dieser Info an mich geht.
Ich bin ziemlich verzweifelt , hab ich ihn doch sehr gern und schwanke zwischen "helfen wollen", auf Gespräch drängen und " nicht nerven " wollen.
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Hello,
wie ich z.B. reagieren würde, weil es mir schon passiert ist: Es hilft nichts ihm Gespräche anzubieten, dann machst du dich zur Therapeutin oder zur Mutti. Auf diese Art baut sich eine gegenseitige Abhängigkeit auf, er wird dann von dir abhängig und du genießt es, ihm helfen zu wollen/können. So weh wie es tut, er muss sich selber Hilfe suchen und sei dir im Klaren, was es bedeutet, mit einem Alkoholiker eine Beziehung anzufangen. Das geht nicht nach ein paar Monaten oder Jahren vorbei, er bleibt Alkoholiker.
Nebenbei, in unserem Land sind so viele dem Alkohol verfallen, egal in welchen sozialen Schichten, überall, von Ärzten bis zum Zootechniker. Krass.

Beste Grüße, Lotta
 
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Hallo ihr Lieben, ich schreibe hier, weil ich recht verzweifelt unabhängigen Rat suche.
Ich habe hier vor genau zwei Wochen einen tollen Mann kennengelernt. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, viel Zeit miteinander verbracht und Spaß gehabt. Er versicherte mir, dass er super glücklich ist, mich getroffen zu haben, wir haben Zukunftspläne gemacht... alles war perfekt.
Nun wollten wir erstmals dieses Wochenende gemeinsam verbringen, der Vorschlag kam von ihm. Am Freitag früh jedoch bekam ich nur eine WhatsApp, dass er ein Problem mit Alkohol hat und nicht den nächsten Menschen ins Unglück stürzen möchte. Er muss das erstmal für sich regeln. Hatte gedacht, er hat es im Griff, dem sei wohl leider nicht so.
Ich habe ihm ein Gespräch angeboten. Daraufhin hat er sich 1-2 Tage Zeit erbeten, weil es ihm schlecht mit dieser Info an mich geht.
Ich bin ziemlich verzweifelt , hab ich ihn doch sehr gern und schwanke zwischen "helfen wollen", auf Gespräch drängen und " nicht nerven " wollen.
Wie würdet ihr euch verhalten?
Ist es eventuell eine Ausrede? Aber würde man derartige Geschichten erfinden?
Danke für euren Rat
Ich hoffe du leidest nicht am "Helfersyndrom" oder hast eine Märtyrermentalität (also sich aufopfern)! Einem Alkoholiker kannst du nicht helfen, weil nur er sich selbst helfen kann. Selbst wenn er dir verspricht mit dem Trinken DIR zu liebe aufzuhören, wird es nicht lange anhalten, weil er es dann nicht für dich macht. Er wird irgendwann heimlich trinken und wenig später dann wieder ganz offensichtlicht! Du darfst nicht vergessen, dass Alkoholismus nicht nur eine Sucht ist, sondern eine anerkannte, schwere körperliche Krankheit.Du allein kannst diesen Mann also nicht helfen/heilen!!! Ich selbst habe diverse Fälle im eigenem Freundes- und Bekanntenkreis erlebt. Für alle war es ein Alptraum. Zerbrochene Ehen, traumatisierte Kinder, gescheiterte Leben. Nur selten bleibt ein "trockener Alkoholiker" dauerhaft trocken. Alkoholiker bleibt er allerdings sein Leben lang.
 
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