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Deleted member 21128

  • #108
"Urteilen" hätte ich jetzt noch verstanden, aber "Verurteilen"?
Wo siehst du das?
Den zweiten Satz kannst du dir wohin stecken. Merkste selber, oder?
In den ganzen Beiträgen von dir, in denen du andere beschimpfst.
Den zweiten Satz hab ich übrigens völlig ernst gemeint, so ganz ohne Sarkasmus oder Häme. Eher auf deine Haltung bezogen: Ich will so bleiben, wie ich bin.
 
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  • #109
Wenn jemand beim Alter oder anderem lügt, um Menschen zu daten, die ihn deswegen nicht daten wollen, unterstellt er implizit, besser zu wissen, was für den anderen gut ist, was ich als versuchte Entmündigung ansehe - oder er lügt ohne jegliche Rücksichtnahme auf den anderen, um sein Ziel zu erreichen.
Beides finde ich äußerst respektlos; nicht nur bei der Partnersuche.
Das ist halt immer so eine Sache mit dem moralischen Rigorismus. Wenn man nur mal bei Wiki nachliest, könnte man vielleicht auf die Idee kommen, dass das mit dem Lügen nicht immer so ganz einfach ist. "Lügen dienen dazu, einen Vorteil zu erlangen, zum Beispiel um einen Fehler oder eine verbotene Handlung zu verdecken und so Kritik oder Strafe zu entgehen. Gelogen wird auch aus Höflichkeit, aus Scham, aus Angst, Furcht, Unsicherheit oder Not („Notlüge“), um die Pläne des Gegenübers zu vereiteln oder zum Schutz der eigenen Person, anderer Personen oder Interessen (z. B. Privatsphäre, Intimsphäre, wirtschaftliche Interessen), zwanghaft/pathologisch oder zum Spaß."

So könnte man also jemandem, der in seinem PS-Profil beim Alter schummelt, auch einfach unterstellen, dass er damit einen vermeintlichen Makel verdecken möchte, Angst vor pauschaler Ablehnung hat, unsicher über die Wirkung seiner Person ist etc.pp. Ob die Strategie des Schummelns letztlich erfolgreich sein kann, entscheidet aber die Wahrnehmung des Gegenübers. Zweifellos ist Schummelei kaum eine vertrauensbildende Maßnahme, und setzt darüberhinaus den Schummelnden weiter unter Druck. Absichtsvolles Lügen mit den Intention einen anderen zu schädigen (!) würde ich eher unter Betrug subsumieren.

Ob das formale Alter tatsächlich als objektives Kriterium taugt, ist im übrigen auch nicht sicher: https://www.spiegel.de/wissenschaft...8-vielleicht-sind-sie-schon-61-a-1042290.html
 
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  • #110
Die Sucheinstellungen umfassen halt nur formale Kriterien. Also fängt man damit an.
Ein mir wichtiges formales Kriterium ist z.B. das Geschlecht. - Aus Unsicherheit?
Na ja, wenn nix weiter im Profil steht, würde ich's einfach sein lassen. Dann sind auch Alter, Größe, Gewicht und Geschlecht egal. Es gibt auch Profile, da erzählen die Leute was über sich - und das kann dann Anlass für eine spannende Auseianderstzung sein.
 
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  • #111
In den ganzen Beiträgen von dir, in denen du andere beschimpfst.
Den zweiten Satz hab ich übrigens völlig ernst gemeint, so ganz ohne Sarkasmus oder Häme. Eher auf deine Haltung bezogen: Ich will so bleiben, wie ich bin.
@Luzi99 beschimpft nicht. Sie redet Tacheles. Und das hat bei dem ganzen Gezicke, Angezicktwerden und Geschwurbel hier manchmal etwas wohltuend Erfrischendes. Da steckt wenigstens ein Mensch dahinter.
 
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Deleted member 21128

  • #114
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Deleted member 24688

  • #116
Mir z.B. sind die von dir angeführten Punkte Schnuppe und ich bewerte ihre Bedeutung anders.
Glaubst du immer, dass der Rest der Welt so denkt wie du?
Die Frage kannst du dir getrost auch selbst stellen. Es sei denn, was hier immer wieder im Verdacht auftaucht, dass deine Meinung über der von anderen steht. Dann ist es natürlich logisch, dass die Meinung von anderen, in Frage gestellt werden muss. Sonst müsstest du das ja nicht explizit erwähnen. Witzig.
 
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Deleted member 21128

  • #117
Die Frage kannst du dir getrost auch selbst stellen. Es sei denn, was hier immer wieder im Verdacht auftaucht, dass deine Meinung über der von anderen steht. Dann ist es natürlich logisch, dass die Meinung von anderen, in Frage gestellt werden muss. Sonst müsstest du das ja nicht explizit erwähnen. Witzig.
Ich würde ja zu gerne verstehen, was da in dir vorgeht. Ich kapier's einfach nicht.
 
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Deleted member 24735

  • #119
Die Frage kannst du dir getrost auch selbst stellen. Es sei denn, was hier immer wieder im Verdacht auftaucht, dass deine Meinung über der von anderen steht. Dann ist es natürlich logisch, dass die Meinung von anderen, in Frage gestellt werden muss. Sonst müsstest du das ja nicht explizit erwähnen. Witzig.
Du bist echt ne Ulknudel. :D

Der, mit dem ich mich da austauschte, ging davon aus, dass es nicht schlimm ist, bei Unbedeutendem zu schummeln, es aber ein Drama darstellt, bei wichtigen Dingen zu lügen (oder irgendwie so ein Teilelement daraus, aber in der Kernaussage schon treffend). Dem wurde wohl jeder, ohne groß nachzudenken, zustimmen. Das ist halt das schöne an Phrasen. Jeder kann das für sich Gültige hineininterpretieren. Und glaubt dann vielleicht sogar noch verstanden zu werden oder derselben Meinung zu sein, wenn der Phrase zugestimmt wird. Nur hockt der Teufel mal wieder im Detail. Und mal wieder in der Bedeutung und zuschreibung der universell einsetzbaren Worthülsen "unbedeutend" und "wichtig". Also habe ich als Beispiel angeführt, dass ich die von ihm vorgenommene Kategorisierung (in wichtig und unwichtig) nicht teile.
Wie du meinen Hinweis darauf, dass nicht jeder (und somit auch nicht unbedingt jeder so wie der Gesprächspartner; wovon der aber ganz einfach ausgeht) dasselbe als unbedeutend und wichtig erachtet und das diese Unterscheidung/ Bewertung - und nicht die tatsächliche "Wahrheitsanpassung" - das eigentliche Konfliktpotenzial trägt, ist wirklich witzig.
 
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