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Deleted member 23363

  • #213
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  • #214
Eine, die einer Antwort harrt.

Noch nicht lange oder aufmerksam genug.
Dass @Syntax über einen scharfen Verstand (und eine scharfe Zunge ;)) verfügt, ist mir nicht entgangen, aber das muss ja nicht mit einem formalen Bildungsabschluss korrelieren.
In aller Regel ist das aber so, da gibt es nur sehr wenige Ausnahmen, beispielsweise den früheren Außenminister Joschka Fischer.
Das überrascht mich. In welche Richtung hast du geschummelt?
Ich denke, nach unten. Die frühere "Linken"chefin Sahra Wagenknecht war durch ihre eloquente und gebildete Art auch vielen "unsympathisch". Das kommt zum Teil von den Männern, die eine Allergie gegen gebildete Frauen haben, aus Angst, "schlecht" dazustehen, aber auch von Frauen, die eifersüchtig werden und befürchten, an den Rand gedrängt zu werden.
 
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  • #215
In aller Regel ist das aber so, da gibt es nur sehr wenige Ausnahmen, beispielsweise den früheren Außenminister Joschka Fischer
Frauen lesen wohl etwas mehr und sind offener und interessierter. Und auch wenn sie anfangs eventuell eher in Familie/Arbeit "investiert" haben, bilden sie sich weiter und entwickeln sich.
Männer sind da glaub ich etwas träger.
 
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  • #217
Ich denke, nach unten. Die frühere "Linken"chefin Sahra Wagenknecht war durch ihre eloquente und gebildete Art auch vielen "unsympathisch". Das kommt zum Teil von den Männern, die eine Allergie gegen gebildete Frauen haben, aus Angst, "schlecht" dazustehen, aber auch von Frauen, die eifersüchtig werden und befürchten, an den Rand gedrängt zu werden.
Ich muss meinen Beitrag "korrektifizieren" *g*, es muss oder soll heißen: " ... Das kommt zum Teil von den Männern, die eine Allergie ...", Sinn ist klar.
Frauen lesen wohl etwas mehr und sind offener und interessierter. Und auch wenn sie anfangs eventuell eher in Familie/Arbeit "investiert" haben, bilden sie sich weiter und entwickeln sich.
Männer sind da glaub ich etwas träger.
Ja, möglich, ich glaube aber, dass im Topbereich dann wieder mehr Männer anzutreffen sind. Dieser Mist im Stile von "Das Goldene Blatt" kommt in erster Linie von Frauen, namentlich Gabi Hauptmann, Hera Lind, Utta Danella etc. pp. Wen hätten wir denn unter den Frauen vom Kaliber eines Peter Handke, übrigens nichts gegen Boulevardliteratur, wenn sie denn gekonnt ist, siehe etwa Dariel Fo.

Diese Erscheinung, dass im Mittelfeld bis "ziemlich weit oben" vermehrt Frauen anzutreffen sind, die Spitzenpositionen dann aber von Männern gehalten werden, gibt es in vielen Bereichen, auch in der Wissenschaft, und bitte, wo haben wir denn da etwa im künstlerischen Bereich so eine "Männerverschwörung", das ist Blödsinn. Und schaut man in einen Hörsaal, in dem eine Mathematikvorlesung gehalten wird, liegt der Frauenanteil im Schnitt unter 10%, da kann nun aber niemand mehr behaupten, sie würden rausgedrängt oder -geekelt.

Dass etwa Lise Meitner um ihren Prioritätsanspruch betrogen wurde, wird wohl stimmen. Dass es aber höchstens zwei oder drei MathematikerINNEN von Rang gegeben hat, darunter etwa Emmy Noether, ist auch ein Fakt, und wie ist der, bitte, zu erklären?

Bevor ich jetzt des Frauenbashings bezichtigt werde, Argumente bringen. Aber bitte nicht die altbekannte Leier.
 
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  • #218
Wenn du eine Vorauswahl triffst,, hast du jedenfalls kein repräsentatives Ergebnis. Was ist denn, wenn du in der Cafete einer künftigen Nobelpreisträgerin für Biologie begegnest? Du schränkst die Auswahl der Frauen auf die ein, die deinem Bild entsprechen, und sagst dann, siehste, so ist das.*g*
 
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  • #219
Und warum stellst du dein Licht so unter den Scheffel, um mal eine sehr antiquierte Redewendung zu gebrauchen? "Früher" dachte ich übrigens auch, dass formale Abschlüsse wurscht sind, heute denke ich anders, ich habe ganz einfach "beobachtet", dass nahezu alle Leute, denen ich begegnet bin und die mir aufgefallen sind durch besondere Eloquenz, eine gute Auffassung, Weitblick fundiertes Urteil etc. pp. so einen blöden Abschluss haben. Hat mich auch gestört, ist aber so.
 
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  • #220
Ach, ich dachte es ging um die "Bildung" der Frauen die man so im eigenen Umfeld, hier im Forum oder OD trifft.
Da treff ich eher Mädels die Harari/ die Zeit lesen usw. Ich les da eher Schund.
Aber ich glaub wir sind vom "formalen Bildungsabschluss" etwas abgekommen.
Dieses "Missverständnis" ist mir ein bisschen rätselhaft, denn in meinem Beitrag, auf den du antwortest, ist klar die Rede von den Spitzenpositionen. Und wenn ich dir einen Tip geben darf, du schaffst dir keine "FollowerINNEN" dadurch, dass du sich selbst runtermachst.
 
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  • #222
Dieses "Missverständnis" ist mir ein bisschen rätselhaft, denn in meinem Beitrag, auf den du antwortest, ist klar die Rede von den Spitzenpositionen. Und wenn ich dir einen Tip geben darf, du schaffst dir keine "FollowerINNEN" dadurch, dass du sich selbst runtermachst.
Hmm, hab mein Zeugs mal gelöscht. Diese Spitzenpositionsgeschwätz hab ich nie verstanden, interessiert mich weniger.
:rolleyes:
 
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  • #223
@creolo : Schade, das nenne ich, den Schwanz einziehen. - "Schund" hab ich übrigens auch gelesen, so etwa ein bis zwei Jahre lang, das ging runter bis zu Jeremias Baumwolle und zu diesen "Western", Textprobe: "Bist doch nicht so hart,, wie du denkst", schleppte Ringo. "Was?" brüllte der Texaner ....". ROFL, im Nachhinein.

Das hatte den Vorteil, dass man dabei diese Bildungsbürgerhaltung verliert, ich lach mich immer schief über die Leute, die etwa im Museum für Moderne Kunst im Centre Pompidou vor Bildern stehen und erkennbar nur wieder raus wollen, statt sich da langatmige Erklärungen anzuhören, was das Gute an dem Bild ist. Man muss eigene innere Schranken überwinden, es ist viel einfacher, sich der Mehrheit anzuschließen, die letzten Endes nur so tut, als hätte sie den Durchblick oder einen "besseren" Geschmack. Mir fällt dazu auch Kurt Cobain ein, der sich zu seiner Vorliebe für ABBA bekannt hat, er ist einer von ganz wenigen, die überlegt und analysiert haben, wie die Musik sein soll, die sie "machen" wollen, das Ergebnis spricht für sich, es ist unglaublich gut.

Auch diese Frage, was uns der Künstler damit sagen will, fällt in diese Kategorie, von den Künstlern wollten viele neben dem Beweis ihrer Kunstfertigkeit einfach nur provozieren, weil sie unter der Gesellschaft gelitten haben, die ihre besondere Begabung nicht zu schätzen wusste.
 
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  • #225
Die frühere "Linken"chefin Sahra Wagenknecht war durch ihre eloquente und gebildete Art auch vielen "unsympathisch". .
Kein gutes Beispiel wie ich finde. Ich mag sie auch nicht, aber vor allem wegen ihrer belehrenden Art, die dann noch durch strenge Gesichtszüge und die Stimme untermauert wird. Sie ist so der Typ Lateinlehrerin von 1950.
Franziska Giffey ist auch gebildet, kommt aber ganz anders rüber.

Recht hast du natürlich schon, es gibt nicht wenige Männer, die mit gebildeten und selbtsbewußten Frauen nicht klarkommen und wahrscheinlich gewisse Komplexe haben. Es gibt manchmal auch Eltern, die Probleme damit haben, wenn ihre Kinder sie bildungsmäßig überholen und sogar bewußt verhindern, dass sie höhere Bildungswege einschlagen.