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Mary

  • #31
hi goldmarie,
zu dem sehr ehrlichen foto - ich habe sehr ehrliche fotos (4 stück, eins wo ich mir supergut gefalle, eins wo man schlank nachprüfen kann, eins völlig ungeschminkt/styled mit home-zopf und eins mit meiner fernseh/autobrille ;-) bereits in meinem profil und schicke die nicht erst vorm treffen. ich möchte nicht erst, wenn wir bereits vom treffen reden, meine optik "relativieren". das ist mir umgekehrt auch wichtig.
jeder hat da wohl seine eigenen maßstäbe und haltungen und das ist auch gut so.
lg
mary
 
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Mary

  • #32
weil wir grad bei den fotos sind ... ich habe festgestellt, dass die meisten männer (auch wenn sie mehrere fotos drin haben) fast niemals zähne zeigen. liegt vielleicht daran, dass manche eher cool rüberkommen wollen, mit dem ernsten blick ;-)) aber wenn die zahnreihen so penetrant verborgen bleiben, hab ich oft angst, dass die sonne untergeht, wenn der mund aufgeht. vielleicht ein kleiner tick von mir - ich finde schöne gepflegte zähne extrem wichtig.
bisher hab ich dann halt versucht noch ein foto zu bekommen "ich würd dich gern mal lachend sehen". meine befürchtungen auszusprechen kommt mir doch irgendwie unpassend vor ...

gibts noch andere zahnfetischisten hier? ;-)
 
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  • #33
Bei mir sind mindestens 5 Dates ohne weiteres Date geblieben aufgrund der miserablen Zahnfront.
 
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Mary

  • #34
andrea :-/ ... da krieg ich ja gleich wieder angst ... und - forderst du jetzt grinsfotos an oder gehst das risiko immer wieder neu ein?
 
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  • #35
Ich frage manchmal nach, warum sie so traurig gucken auf den Bildern. Aber Du hast Recht, ich frage zukünftig am besten gleich nach einer Röntgenaufnahme vom Zahnarzt. Das ist effektiver als sich eine Stunde gegenüberzusitzen und krampfhaft an der Wand nach schönen Motiven zu suchen.
 
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  • #36
Pferdekauf

worauf achtet ein Käufer? Genau. Er schaut dem Gaul erstmal in sein Maul.
 
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Mary

  • #37
*wieher* ;-))

aber gut zurück zum thema - wobei nicht zu lächeln auf fotos ist im fall der gebissruine ja auch irgenwie betrug.
 
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  • #38
...um meinen falsch verstandenen Post von eben zu erklären:
Meine Fotos sind so natürlich wie es nur geht. Ich trage grundsätzlich kein Make up, so auch auf den Fotos nicht, "Poserfotos" oder photogeshopte Kunstwerke sind auch keine dabei. Es gibt ein Ganzkörperfoto, auf dem man(n) kontrollieren kann, dass ich nicht nur weiblich bin, sondern auch so aussehe. Das sind alles Fotos, mit denen ich mich wohl fühle.
Was ich in dem speziellen Fall verschickt habe, ist ein Foto von einem eher gesundheitlich bedingen "Gebrechen". Und das gehört definitiv nicht in einen ersten Profil-Eindruck Ich kann mit dieser Sache grundsätzlich gut umgehen und pfeife drauf, wenn sich ein Mann dadurch in seinem ästhetischen Empfinden bedroht sieht, bei diesem speziellen Mann hätte mich eine Ablehnung deswegen aber sehr verletzt. Dass gerade dieser Mann damit verdammt gut umgehen kann, hätte ich wissen können, brauchte im Vorfeld aber trotzdem so eine Art Bestätigungs-Vorschuss.
 
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  • #39
ich finde aber schon, daß man sein Holzbein im Profil erwähnen sollte.
Man stelle sich vor, es knistert und kribbelt, man landet im Bett und er muß erstmal das Bein abschnallen.
 
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Mary

  • #40
alles klar goldmarie ... klang nur vorhin ein bissl anders ...
lg
mary
 
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  • #41
@Mary:
Ja, nach Deinem Post hab ich mir meinen nochmal durchgelesen und es selbst gesehen. Danke fürs Aufmerksam machen!

@Andrea:
Müssen Holzbein- oder Schrittmacherträger demnach in der Realität ein T-Shirt tragen, auf dem sie ihre Unzulänglichkeiten preisgeben? Und wäre ein Holzbein und alles, was dafür steht, ein Ausschlusskriterium? Wenn ja, was wäre, wenn Dein Partner durch Krankheit oder Unfall so ein "Holzbein" bräuchte? Würde dann neu verhandelt?
 
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Mary

  • #42
@Goldmarie

das ist ein "gefährliches" thema. aus unterschiedlichen gründen. erstens kann man "gesundheitliche gebrechen", behinderungen, handicaps (allein schon die richtige begrifflichkeit zu finden, gleicht einem drahtseinakt) nicht pauschalisieren oder verallgemeinern. es geht immer sehr schnell richtig political correctness, moral usw.
allein die fragestellung: "würdest du einen partner nach einem unfall oder einer erkrankung verlassen" zielt doch schon darauf ab, den anderen in eine position der rechtfertigung zu bringen. diese art der auseinandersetzung mit dem thema bringt wohl selten bis nie gute ergebnisse.

theoretisch kann man auch damit anfangen - jemand der einen mann unter 175 für sich als ausschließt, diskriminiert bereits aufgrund der körpergröße und das ist verwerflich. so kommt man sicher nicht weiter. das passt vielleicht im bereich jobsuche, aber für die partnerwahl gilt wohl kein gleichbehandlungsgrundsatz. so darf jeder raucher (haben auch eine erkrankung, nämlich die sucht), blonde, dünne, handarbeitslehrer aber eben auch menschen mit gesundheitlichen gebrechen für sich ausschließen, oder bevorzugen, oder darin kein wichtiges merkmal sehen, ohne dass er deswegen ein besserer oder schlechterer mensch ist.

man kann einen mann mit vollem haar statt glatze attraktiver finden, und wird ihn deshalb dennoch nicht verlassen, wenn sie ihm im alter ausgehen. und trotzdem hört man auch hin und wieder von menschen, die wegen jüngeren verlassen werden. ;-) und es scheitern wiederum sehr viele beziehungen auch an einer erkrankung. auch da spielen viele faktoren eine rolle - es muß nicht die erkrankung an sich sein, die die oberflächliche attraktivität eines partners mindert, sondern probleme die daraus resultieren und einem paar als nicht bewältigbar erscheinen. alles andere würde ja bedeuten, dass paar in denen einer einen unfall hat keine probelme haben dürften und sich für ewig einander verpflichtet wären, aus moralischen grundsätzen heraus. und diese probleme kann man auch nicht automatisch auf seiten des "gesunden" orten. (stichwort: sekundärer krankheitsgewinn um nur ein Beispiel zu nennen, alkoholismus um ein weiteres zu nennen)

ich glaube eine solche diskussion zu starten bringt wirklich nichts - wenn man einen makel, ein handicap, wie auch immer hat, wird es immer menschen geben, die damit überhaupt kein problem haben oder eben doch. auch hier ist wichtig, dass sich eben exakt die 2 finden, bei denen es (auch!) in der hinsicht passt. und wenn es nicht passt, dann darf das auch sein, und das muß nicht ausschließlich auf das "gebrechen" reduziert werden.

das war schon wieder off topic irgendwie ... ;-)

na ich wünsch dir jedenfalls, dass es bei euch beiden so gut weitergeht, wie es angefangen hat. :)

lg
mary
 
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  • #43
Liebe Mary,

mir ist das alles vollkommen bewusst und bin absolut Deiner Meinung, vor allem, weil ich das am eigenen Leib erfahren "darf". Deshalb reagiere ich wohl auch zeitweise allergisch auf Aussagen wie die, auf die ich mich bezog.

Meine Reaktion war ein ähnlich unüberlegter Schnellschuss wie die Aktion hoffentlich einer war. Ich will nicht ernsthaft eine Diskussion ans Laufen bringen, höchstens um genau das werben, was Du beschreibst. Ich bin nur nicht besonders gut in sowas.
 
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  • #44
Mary hat eigentlich schon alles dazu gesagt, was ich auch denke.

Schrittmacher und Holzbein kann man nicht vergleichen.
Ich könnte nun weit ausführen, daß ein Holzbeinträger ein Synonym für Kriegsverletzter WWII ist und daher viel zu alt ist für mich. Stammt das Holzbein aus Afghanistan, macht es das auch nicht besser, da ich als Therapeutin für traumatisierte Soldaten nicht geeignet bin.
Sicherlich haben solche Menschen auch ein Recht auf Liebe, aber ich bin nicht stark genug, um ihnen eine Stütze zu sein. Ergeben sich Handicaps im Laufe der Beziehung, sollte man sie gemeinsam bewältigen. Aber dazu muß ich mich erstmal verlieben.
 
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  • #45
mal zurück zum thema:

sinenomine: “Was soll das, warum kann man nicht schlicht und einfach offen und ehrlich sein, der Mensch, der man nunmal ist? Genau dieser Mensch, und nicht etwa die schöngeschummelte Fassade davor, sucht doch eine Partnerin oder einen Partner.“

das dürfte nur die halbe wahrheit sein. ich glaube schon auch, daß jeder mensch irgendwie erkannt werden möchte als der, der er wirklich ist. aber mindestens ebenso stark ausgeprägt ist meist die angst davor.
für viele bedeutet ja, geliebt zu werden, zu beträchtlichem anteil, für toll befunden zu werden. nicht einfach nur für passend, wie ein auto in die parklücke paßt oder der schuh an den fuß, sondern für toll.
da liegt es nahe, für toller gehalten werden zu wollen als man ist. denn man selbst ist ja nicht einfach toll, sondern man ist schlicht was man ist.
es hat, glaube ich, nicht nur etwas mit dem werbeding zu tun, daß sich viele erst mal toller darstellen als sie sind.
und das “toller” meine ich gar nicht bloß in dem sinne, daß viele ihre attraktivität überschätzen, sich für einen tollen hecht oder eine sagenhaft kultivierte dame halten. (in relation zu wem: ihrem sonstigen umgang?) es kann gerade auch in der werbung mit scheinbar reifer und unscheinbarer “normalität”, natürlichkeit, offenheit usw. auftreten.
wenn man ein wenig zwischen den zeilen liest, kann man bei vielen profilen vermuten, wo die probleme liegen könnten, wo jemand sich und anderen was vormacht. und da geht es dann nicht um zwei zentimeter oder jahre, sondern gerade um seinen charakter, seine einstellungen, unverarbeitete beziehungserfahrungen usw.
sprich: schöngeschummelt ist meist nicht bloß die fassade, sondern das wesen. vor anderen und vor sich selbst.
und wenn man das so sieht, ist vielleicht auch verständlich, wenn man etwas großzügiger mit dem schummeleien die fassade betreffend ist.