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  • #932
Du meinst die Umstände? Hm, selbst da würde ich sagen hat man durchaus Einfluss. Aber auf jeden Fall kann man sich aussuchen, wie man über die Umstände denkt, oder?
Vielleicht kann man es Umstände nennen. Sicher sind nicht alle „Umstände“ ohne eigenes Zutun eingetreten. Es gibt aber m.E. sehr viele (wenn nicht sogar die meisten), die man nicht beeinflussen kann. Manchmal hat man („nicht verdient, nicht belohnt“) Glück oder eben auch („nicht bestraft, nicht gewollt“) Pech. Ich kann mir nicht aussuchen, in welche Umwelt ich hineingeboren werde. Meinen Partner kann ich mir aussuchen, aber daraus resultierende Dynamiken stehen nicht zwingend unter meinem Einfluss.

Wenn da am Ende des Tunnels nur ein ganz kleines Licht glimmt, fällt es schwer es zu sehen und freudestrahlend darauf zuzulaufen. Das kann ich verstehen. Wie schwer es fällt, hängt wohl auch von der eigenen Persönlichkeit und den gemachten Erfahrungen ab.

Ein kleiner Schritt für die „Menschheit“ kann da ein Riesenschritt für den einzelnen sein ;)
 

syntagma

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  • #933
Wobei.... garnichtmalsosehr. Was eher nervt ist die schier unermüdliche Penetranz.
Das größte Ausmaß an demonstrativer Versicherung lese ich hier bei denen, die im hohen Maß der Selbstprogrammierung das Wort reden. Was ja womöglich kein Zufall ist, sondern vielleicht steckt folgender Glaube dahinter: Je öfter man etwas wiederholt, desto stärker glaubt man es sich, desto mehr trifft es zu.
 

Maron

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  • #935
Wobei.... garnichtmalsosehr. Was eher nervt ist die schier unermüdliche Penetranz.

Weil wölke glaubt "es" wäre bei jeder unwahren Situation anwendbar und mit seinem Dauereinsatzgebrauch den umständlichen Nichtallrounderwahrheitsfindungsnutzer mittels der gegenständlichen Allrounderzweckmäßigkeitsanwendung den Beweis dazu erbringt.
 
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  • #936
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  • #937
Das größte Ausmaß an demonstrativer Versicherung lese ich hier bei denen, die im hohen Maß der Selbstprogrammierung das Wort reden. Was ja womöglich kein Zufall ist, sondern vielleicht steckt folgender Glaube dahinter: Je öfter man etwas wiederholt, desto stärker glaubt man es sich, desto mehr trifft es zu.
Isz das nicht das gesamte dahinter stehende Prinzip?
 
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Vergnügt

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  • #940
Ja eben schon, du kannst es nämlich weniger blöd finden. Es soll nix schöngeredet werden, sondern du kannst es sozusagen weniger schlechtreden. Also alle negativen Bewertungen mal überprüfen, ob sie wirklich stimmen. Mit "Es ist halt dann so wie es ist." gibst du ja völlig die Macht über dein Denken ab.
Achso, Machtphantasien sind dein Motiv. Ja, manchmal gebe ich Macht ab bzw. bin einfach schlicht nicht in der Machtposition.

Also, wenn Krieg ist und um dich herum sterben Menschen und du weißt nicht, ob du morgen lebst oder stirbst und du leidest dann darunter. Dann liegt das daran, dass du die Macht über dein Denken abgegeben hast?
Vielleicht sollten wir das mal den Flüchtlingen erzählen. Es gibt keine Fluchtursachen. Denn die Realität verletzt nicht, wenn man die Macht für sein Denken übernimmt.

Oder mal ein anderes Beispiel, das in einem Land, wo Wohlstand herrscht, etwas realistischer ist: Angenommen deine Tochter macht ihren Führerschein und verunglückt bei einer Autofahrt. Du trägst sie zu Grabe. Alle negativen Gedanken und Gefühle sind dann nur eingebildet? Die Realität verletzt nicht, sondern du verletzt dich selbst? Es gibt keine Täler. Es gibt keinen Trauerprozess, weil du dich ja entscheiden kannst, Traurigkeit, Wut, Zorn, Verzweiflung, Angst, Einsamkeit nicht zu fühlen. Du kannst es dir wegzaubern. Schön.

Okay. Ich halt nicht. Also nicht durch so viele, und schon gar nicht durch die, die ich mir einbilde.

Achso, hast du deine und meine gezählt und gemerkt, dass es bei dir weniger sind oder wie kommst du zu dem Vergleich?

Doch, wenn du dir diese Löcher seltener "einredest" werden sie schon weniger.

Einbilden, einreden. Du meinst, du hättest die Deutungshoheit über das, was ich erlebt habe? Du bist dermaßen übergriffig gerade. Merkst dus eigentlich???
Was bildest du dir eigentlich ein, zu behaupten, ich hätte mir meine Täler eingeredet oder eingebildet? Wenn du dir sowas einbildest, ok, bewerte das für dich und für dein Leben so. Aber du hast nicht die Deutungshoheit über die Lebensgeschichte anderer Menschen. Du hast wohl den Schuss nicht gehört.


Ich hab halt nur ne Therapie gemacht. Gehirnwäsche war im Preis nicht mit inbegriffen.

Ja, das ist schon mal sehr gut! Das hilft viel.
Ganz ernsthaft Vergnügt, meine Antworten hier wirken möglicherweise etwas schnodderig, aber ich bin tatsächlich nicht der Ansicht, dass man durch Täler durch muss oder dass Tiefen halt dazugehören. Ich meine, dass es sich viel schöner lebt, wenn man mehr Höhen und weniger Tiefen hat. Das ist wie mit Streit in einer Beziehung, der gehört ja angeblich auch dazu. Sehe ich anders, ich lebe ganz wunderbar und glücklich ohne Streit.
Und ich habe auch gar nicht das Gefühl, mich dann nicht lebendig zu fühlen oder so, im Gegenteil, wenn ich positive Gefühle hab, fühle ich mich immer am lebendigsten.

Du eröffnest nun einen Nebenschauplatz "Streit in der Beziehung". Warum auch immer. Darum ging es nicht. Ich habe auch keine Lust, über neue Themen mit dir zu diskutieren. Weil du übergriffig und abwertend wirst und da kannst du dir gerne andere Gesprächspartner dafür suchen, die darauf Lust haben.

Das kommt mir so vor wie in der Esoterik oder in der Religion. Es gibt die glückseligmachende Allheils-Lösung. Wenn man den richtigen Weg geht: den Weg Gottes oder Globulis nimmt oder Steine mit Energie um den Hals hängt, dann lässt sich alles Böse, was des Teufels ist, was keine Realität ist und sie uns nur unnötig erschwert, beseitigt. Dann kommt man in das Himmelsreich, dann ist man immer glücklich, gesund und wird errettet.
Alles Leid kann beseitigt werden. Es ist nur eine Prüfung Gottes oder selbstgemacht und eingebildet oder weil man nicht im Mondschein auf dem linken Fuß gehüpft ist.
Wer daran glaubt, findet Erlösung. Die Ungläubigen kommen in die Hölle, werden krank, leiden und sterben.

Und mit deiner Esoterik, Religion - oder worunter auch immer du deinen Glauben zuordnen möchtest - gehst du nun missionieren. Du verkündest deine Wahrheit überall, um möglichst viele Menschen zu erleuchten. Danke, aber ich will deiner Sekte nicht beitreten.

Es stimmt auch nicht, dass man das Positive nur wertschätzt, wenn man das Negative auch hat. Es reicht völlig, wenn man weiß, dass sich das Negative nicht schön anfühlt. Und über diese Erfahrung verfügt ja jeder.

Wieso verfügt jeder über diese Erfahrung? Die Realität verletzt nicht. Negative Gefühle und Gedanken sind nur eingeredet und eingebildet. Es haben ja nicht alle Menschen dieselbe Einbildung. Also müsste es ja Menschen geben, die noch keine Erfahrung gemacht haben, sich selber zu verletzen.
Wenn alle Menschen über negative Erfahrungen verfügen, dann ist es ja möglicherweise doch Realität und nicht nur Einbildung.

Das sind alles Sprüche, die sich aus der Erfahrung gebildet haben, dass man es ja sowieso nicht ändern kann. Und wenn einer daherkommt und sagt, man kann es ändern, dann glaubt mans nicht und klammert sich mit diesen ungeprüften Glaubenssätzen am Negativen fest. Kann man machen, ich erkenne allerdings den Sinn nicht. So gar nicht.

Du argumentierst gerade aber wirklich schlecht.
Ich habe doch ein Beispiel gebracht, wo ich was verändert habe. Hab nicht behauptet: mein Leben ist so schlecht und ich kann nichts ändern, mimimi. Dann kommst du daher und sagst mir: was machst du, wenn du etwas blöd findest, aber nichts ändern kannst?
Dann antworte ich dir auf deine hypothetische Frage und dann sagst du: Menschen glauben, sie könnten nichts verändern und dann kommt einer und sagt: du kannst was verändern.
Ja, möglich, aber das bist nicht du gewesen. Im Gegenteil.

Außerdem wird dabei völlig vernachlässigt, dass man alle Beziehungen zu seinen Mitmenschen unnötig erschwert, indem man die Dinge, die man über sie glaubt, nicht überprüft.

Jetzt unterstellst du, dass ich nichts überprüfe. Ich bin halt von realen negativen Dingen ausgegangen und nicht von eingebildeten. Du meinst halt, ich bilde es mir nur ein, wenn die Realität mal nicht schön ist.
Mit dieser Übergriffigkeit erschwerst du, dass ich dir noch weiter antworten mag. Ich verstehe @syntagma, die dich nur noch darauf verweist, ihre bisherigen Beiträge nochmals zu lesen.

Und im RL können mir die Leute ja sagen, wenn sie unter mir belastet sind oder mir aus dem Weg gehen. Da ich aber den Eindruck habe, mir mein Umfeld aussuchen zu können, habe ich nicht den Eindruck, dass ich für andere eine Belastung bin.

Aber klar, es wird ja eben auch die Ansicht vertreten, dass halt Streit auch dazugehört, und dass man ja viel authentischer ist, wenn man auch Negativität zeigt.

Es ging gerade um Täler und ob Realität verletzt. Streit in der Beziehung ist ein anderes Thema.

Und dann wundert man sich, dass so viele Beziehungen scheitern. Crazy.

Und du findest, dass @syntagma dir gegenüber von oben herab schreibt. Ich finde das gerade richtig verletzend und hässlich von dir. Aber ja klar: du bist ja in ner Beziehung, deshalb kannst du dich dieser Keule bedienen und sie mir und anderen ins Gesicht schlagen. Hoffentlich fällst du nicht herunter von deinem hohen Ross. Und hoffentlich triffst du nie Menschen, die anders denken wie du und die trotzdem in einer Beziehung sind, die hält. Sie könnten dein in sich geschlossenes Weltbild gefährden.
 
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Maron

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  • #942
Einbilden, einreden. Du meinst, du hättest die Deutungshoheit über das, was ich erlebt habe? Du bist dermaßen übergriffig gerade. Merkst dus eigentlich???
Was bildest du dir eigentlich ein, zu behaupten, ich hätte mir meine Täler eingeredet oder eingebildet? Wenn du dir sowas einbildest, ok, bewerte das für dich und für dein Leben so. Aber du hast nicht die Deutungshoheit über die Lebensgeschichte anderer Menschen. Du hast wohl den Schuss nicht gehört.

hey @Vergnügt , das ist jetzt ein tolles Beispiel für das Gleichstellungsthema im anderen Fred. Das hast du wirklich gut beschrieben!
@WolkeVier denkt, dass Einfluss nehmen auch auf Themen wie Ohnmacht anwendbar wären...demnach gäbe es nix, was beschämend ohne falsches Zutun entstünde.
Dass er damit, so wie @Magneto73, die Anwendung auf beschämende und schuldlose Situationen ausweitet, ist spannend....denn es beweist, "es" ist nicht immer und überall anwendbar.
 
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Me_08

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  • #943
Ja, natürlich. Mal wieder einer deiner wunderschön geschlossenen und runden Kreise aus deinen Fingern...,
ABER: du glaubst augenscheinlich, darüber urteilen zu können, dass dies vorliegt, wenn hier Menschen ganz unspezifisch über ihre Tiefs schreiben. Deine diesbezügliche Arroganz und Überheblichkeit nervt langsam schon.

Schon mal überprüft, wie oft du hier über andere Menschen wertest und richtest?!?
Die Art und Weise, wie du hier immer wieder auf unterschiedliche Posts reagierst finde ich sehr verletzend.

Sorry, aber das musste jetzt mal raus auch wenn es dich vermutlich nicht tangiert oder ggf auch ne Welle zurückkommt.
 
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Me_08

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  • #945
Du meinst die Umstände? Hm, selbst da würde ich sagen hat man durchaus Einfluss. Aber auf jeden Fall kann man sich aussuchen, wie man über die Umstände denkt, oder?
@WolkeVier
Ich gebe zu, ich gehöre zu den "anonymen HarmoniekerInnen". Ich breche keinen Streit vom Zaun, wenn mir das Thema nicht wirklich wichtig erscheint. Das gibt mir nichts, sondern im Gegenteil Streitereien mit Menschen, die ich liebe, saugen mir sogar Energie aus. Was noch viel schlimmer ist, ich mag Harmonie und finde sie nicht langweilig ;)

Die Höhen und Tiefen im Leben sucht man sich aber m.E. nicht aus. Ich musste auch lernen, mit Tiefen umzugehen, ein sehr schmerzhafter Prozess und habe inzwischen eine gewisse Resilienz entwickelt. Wenn das Tal durchschritten ist, kann man durchaus gestärkt wieder auf dem Gipfel stehen. Erstmal muss man da aber durch, rutscht auch manchmal wieder ab, um es dann noch einmal zu versuchen. Zum Glück muss man nicht alles allein schaffen und zum Glück haben es auch schon viele andere geschafft.

Im Endeffekt geht es doch darum, wie viel Gewichtung ich den einzelnen Dingen, Situationen und Erfahrungen zuschreiben - sprich in welche Intensität färbe ich sie ein!?

Und durchaus haben viele Sachen eine gewisse Funktion, was auch ok ist nur sollte sich der oder die Betroffene ggf genau damit auseinandersetzen. Welchen Zweck hat das Ganze wie ich es sehe/gestalte? Ist es ein Schutz, Abwehrstrategie, Maske... was auch immer.
Erst wenn dies klar ist, dann kann eine gewisse Selbstwirksamkeit beginnen zu keimen.
Täler oder als ähnlich empfunde Situationen sind Abweichungen vom Gewohnten oder auch Erwarteten... durchaus werden wir alle immer mal wieder in unserem Leben in Situationen kommen, die wir uns anders vorgestellt oder auch ausgemalt hatten, dennoch haben wir die Möglichkeit den Verlauf zu steuern. Und damit meine ich nicht zielgerichtet auf eventuelle "Löcher" zuzusteuern, sondern Strategien für sich zu entwickeln sein Ziel oder auch den Weg an sich positiv zu fokussieren.
Nicht hinter jeder Wolke verbirgt sich ein Gewitter oder Unwetter, es kann in sengender Hitze auch einfach ein Schattenspender sein.

Und für all diejenigen, die ausholen wollen und meinen ich wüsste nicht wovon ich schreibe... doch, auch ich habe Vieles erlebt und zudem arbeite ich seit Jahrzehnten tagtäglich im entsprechenden Setting mit Menschen in derartigen herausfordernden Lebenslagen, die wenig auf das Positive gerichtet sind.
 
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  • #946
Hoppla @Vergnügt , so wars wirklich nicht gemeint! Ich wollte dir weder zu nahe treten noch dir irgendwas absprechen, tut mir leid!
 
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  • #947
@Vergnügt
Jetzt mal ganz beiseite gelassen, wer dafür verantwortlich ist, dass es zwischen uns jetzt diese Situation gibt, die ich auch gar nicht labeln will, ist sie ein perfektes Beispiel dafür, was ich meine.
Beim Empfänger kommt etwas völlig anderes an, als der Sender beabsichtigt. Der Empfänger fühlt sich angegriffen und gibt dem Sender die Schuld daran.
Das ist weit verbreitet und führt aus meiner Sicht zu jeder Menge schlechter Gefühle und schwierigen Beziehungen. Deshalb finde ich es lohnenswert, in solchen Fällen mal genau hinzuschauen (und im Zweifel nachzufragen), was der Sender gemeint hat, und den Unterschied zwischen dem was gesagt (geschrieben) wurde und der Bewertung darüber zu sehen.
Im Grunde nichts anderes als folgende Aussage, der du übrigens zugestimmt hast:
Dann könnte man ja mal so tun, als wäre man erwachsen und in der Lage eine konstruktive Lösung zu suchen ohne beleidigt zu sein und ohne zu beleidigen oder zu verurteilen.
Liebe, Vertrauen, Respekt, Wertschätzung und so.....
Ich beobachte, dass solchen Aussagen gerne zugestimmt wird, es aber sehr wenig Menschen gibt, denen es gelingt, das umzusetzen. Dabei ist es nichts anderes als der "Schlüssel zum Glück" (nein, nicht zum Allseligmachenden, sondern zu immer wieder einem Stückchen mehr Zufriedenheit) und es ist für mich eine wichtige Zutat zu funktionierenden Beziehungen.
Es tut mir leid, dass es mir nicht gelingt, das besser verständlich zu machen. Und ich kann nachvollziehen, dass die ständigen Wiederholungen und erneuten Beleuchtungen des Themas inzwischen nerven.
Daher würde ich es hier gerne beenden.
 

Maron

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  • #948
Ganz ernsthaft Vergnügt, meine Antworten hier wirken möglicherweise etwas schnodderig, aber ich bin tatsächlich nicht der Ansicht, dass man durch Täler durch muss oder dass Tiefen halt dazugehören. Ich meine, dass es sich viel schöner lebt, wenn man mehr Höhen und weniger Tiefen hat.

ja, ist klar..deine Ansicht
wenn du diese Ansicht anwendest, denkst du dann auch an diejenigen die dir gegenüber beteuern, dass es auch anders sein kann?
 
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Maron

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  • #950
;) ein anderer Mensch würde eine gescheitere Antwort in diesem Kontext sein. Ich nehme an, @Vergnügt spürt in dieser, von ihr beschriebenen Situation, die Traumatisierung. Bei dieser Art von Leid ist die Anwendung deiner Ansicht nicht tragbar.

Es ist halt dann so wie es ist. Ich habe dann halt Angst, Panik, Wut, Verzweiflung, Einsamkeit, Traurigkeit,... ein negatives Gefühl und ich weiß darum. Wenn die Situation, in der ich dieses negative Gefühl habe, vorbei ist, dann geht ja auch das Gefühl wieder vorbei.
 
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  • #951
;) ein anderer Mensch würde eine gescheitere Antwort in diesem Kontext sein. Ich nehme an, @Vergnügt spürt in dieser, von ihr beschriebenen Situation, die Traumatisierung. Bei dieser Art von Leid ist die Anwendung deiner Ansicht nicht tragbar.
Davon schreibe ich ja auch nicht.
Aber ich habe nichts Neues hinzuzufügen, es kann bei Interesse alles nachgelesen werden.
Oder könntest du vermitteln?
 
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  • #953
Beim Empfänger kommt etwas völlig anderes an, als der Sender beabsichtigt.
Da bist du dir natürlich sicher über deine heheren Absichten. Weil, du weißt ja was die Wirklichkeit ist und deine Motive, die kennst du natürlich auch alle. Weil Selbstbtrug ist dir ja ein Fremdwort.
Entschuldige den polemischen Ton, aber bist du vielleicht Mal auf die Idee gekommen, dass es nicht die Schuld des Empfängers ist (natürlich gibst du @Vergnügt die Schuld; sie hat dich ja falsch verstanden!), sondern dass du genau das aussendest, was sie verstanden hat?
Vielleicht erst Mal die eigene Kommunikation überprüfen, bevor Mann gute Ratschläge gibt?
 
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Deleted member 22756

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  • #954
dass die ständigen Wiederholungen und erneuten Beleuchtungen des Themas inzwischen nerven.
Mich persönlich nervt deine zur Schau gestellte Erleuchtung und der missionarische Eifer, mit dem du anderen ihre Gefühle und ihre Probleme wegdiskutieren willst. Und die Arroganz (oder Ignoranz?) die sich darin zeigt, dass es ja alle nur dir gleich tun müssten, um glücklich zu sein. Andernfalls fachen sie halt was falsch.
 

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  • #955
Mich persönlich nervt deine zur Schau gestellte Erleuchtung und der missionarische Eifer, mit dem du anderen ihre Gefühle und ihre Probleme wegdiskutieren willst. Und die Arroganz (oder Ignoranz?) die sich darin zeigt, dass es ja alle nur dir gleich tun müssten, um glücklich zu sein. Andernfalls fachen sie halt was falsch.

Auf mich persönlich wirken die Beiträge von WolkeVier nicht so. Ich gehöre ja zu den von dir gemeinten "Anderen" und fühle mich in keinster Weise von WolkeVier "missioniert" oder was auch immer, es ihm gleich zu tun....., damit ich glücklich bin bzw. glücklich werde.
 
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  • #956
Da bist du dir natürlich sicher über deine heheren Absichten. Weil, du weißt ja was die Wirklichkeit ist und deine Motive, die kennst du natürlich auch alle. Weil Selbstbtrug ist dir ja ein Fremdwort.
Ja, meine Absichten sind tatsächlich gut. Und nein, Selbstbetrug ist kein Fremdwort für mich und ich kenne nicht alle meine Motive.
Entschuldige den polemischen Ton, aber bist du vielleicht Mal auf die Idee gekommen, dass es nicht die Schuld des Empfängers ist (natürlich gibst du @Vergnügt die Schuld; sie hat dich ja falsch verstanden!), sondern dass du genau das aussendest, was sie verstanden hat?
An Schuldverteilung habe ich kein Interesse, aber ich bin sehr dafür, die Verantwortung dort zu lassen, wo sie hingehört. Ich bin verantwortlich für das was ich schreibe. Was ihr daraus macht und wie ihr darüber denkt, ist eure Verantwortung.
Vielleicht erst Mal die eigene Kommunikation überprüfen, bevor Mann gute Ratschläge gibt?
Sorry, aber das ist aus deiner Feder echt lustig.
 

Megara

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  • #957
Vielleicht erst Mal die eigene Kommunikation überprüfen, bevor Mann gute Ratschläge gibt?[/QUOTE]

Machst du das denn? ;)
 

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  • #958
Beim Empfänger kommt etwas völlig anderes an, als der Sender beabsichtigt. Der Empfänger fühlt sich angegriffen und gibt dem Sender die Schuld daran.
Das ist weit verbreitet und führt aus meiner Sicht zu jeder Menge schlechter Gefühle und schwierigen Beziehungen. Deshalb finde ich es lohnenswert, in solchen Fällen mal genau hinzuschauen (und im Zweifel nachzufragen), was der Sender gemeint hat, und den Unterschied zwischen dem was gesagt (geschrieben) wurde und der Bewertung darüber zu sehen.
Ich find, da machen es sich beide Seiten dann etwas zu einfach. Zu verstehen (wollen, bzw. Verstanden werden), ist doch eher eine Verantwortung beider Seiten, wobei, manchmal gibt es auch nichts zu verstehen, da brauchts einfach nur Akzeptanz und Mitgefühl.
Wenn es ganz schwierig wird, kann auch das Kommunikationsquadrat https://www.schulz-von-thun.de/die-modelle/das-kommunikationsquadrat helfen (auch 4-Ohren-Model/Prinzip, Nachrichtenquadrat)
 
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  • #959
Nachtrag:
Das ist doch ein schönes Beispiel für "auf Augenhöhe" / "auf gleicher Augenhöhe"? Verantwortung nehmen statt Schuld zuzuweisen...
 
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