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  • #61
AW: Schlank oder nicht schlank oder wie...

Zitat von Löwefrau:
@Freitag: Wir unterliegen Kommunikationsfallen der elektronischen Post. Keine Intonation, keine Modulation... :-(
"Diese Dame" meine ich absolut achtungsvoll.
Versuch mal meine Posts mit einem kleinen Lächeln zu lesen ...
NaNaNa, das klang aber wirklich nicht sehr humorig.
Du sagtest:

"Jemand, der auf Kindchenschema steht, findet diese Dame nicht zu dünn.

Über die Aspekte, die Männer treiben, dieses Beuteschema zu haben - mag ich gar nicht nachdenken. "

ich denke mir meinen Teil.
 
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  • #62
AW: Schlank oder nicht schlank oder wie...

Zitat von Löwefrau:
Wenn mein geiwcht unter eine bestimmt Grenze kommt, ist es gar keine Thema mehr für mich...DA fühle ich mich dann wohl...
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass man sich in seinem Körper, aus welchen Gründen auch immer, nicht so recht wohlfühlt. Was ich aber nicht nachvollziehen und verstehen kann ist, warum sich dieses "wohlfühlen" so stark am Gewicht, an der Anzeige der Waage, orientiert.
Wieso fühlt frau sich mit 65,1 kg "zu dick" und mit 64,9 kg plötzlich wohl? Wieso macht es für das eigene Wohlbefinden, ich überspitze mal wieder, einen Unterschied, ob frau nun vor oder nach dem Wiegen ein Glas Wasser trinkt?
 
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  • #63
AW: Schlank oder nicht schlank oder wie...

Zitat von SineNomine:
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass man sich in seinem Körper, aus welchen Gründen auch immer, nicht so recht wohlfühlt. Was ich aber nicht nachvollziehen und verstehen kann ist, warum sich dieses "wohlfühlen" so stark am Gewicht, an der Anzeige der Waage, orientiert.
Verstehe ich auch nicht so ganz. Ich weiss gar nicht genau, wieviel ich gerade wiege. Meine Waage steht irgendwo unterm Badezimmerschrank.
Ich mache das Wohlfühlen eher daran fest, wie ich mich in meinen Klamotten fühle. Wenn´s anfängt zu kneifen, dann wird´s mal wieder Zeit :)
 
B

Benutzerin

  • #64
AW: Schlank oder nicht schlank oder wie...

Naja, es gibt schon manchmal eine Fixierung auf das Gewicht selbst - sozusagen als 'objektive' Größe, mit der man dann so Sachen wie BMI oder Idealgewicht errechnen kann.
In einigen Singlebörsen wird bei den Profilangaben auch explizit das Gewicht abgefragt.
Interessant sind dabei auch die Vorstellungen, die im "Ich suche" auftauchen. Da werden, wenn man Größe und 'toleriertes' Gewicht ausrechnet, oft Magersüchtige gesucht.
 
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  • #65
AW: Schlank oder nicht schlank oder wie...

Zitat von Benutzerin:
Naja, es gibt schon manchmal eine Fixierung auf das Gewicht selbst - sozusagen als 'objektive' Größe, mit der man dann so Sachen wie BMI oder Idealgewicht errechnen kann.
Nun ja, einer vermeintlich "objektive Größe" wie dem BMI, die mich in meinem konkreten Fall, abhängig davon, ob ich gerade vom Esstisch komme oder vom stillen Örtchen, mal als normalgewichtig und mal als leicht untergewichtig ausweist würde zumindest ich nicht sonderlich viel Bedeutung beimessen wollen. Ein Meßverfahren, dessen Ergebnis von so vielen Einflüssen abhängig ist und quasi jeden Tag ein anderes Ergebnis liefert würde ich im beruflichen Umfeld als völlig untauglich verwerfen.


Interessant sind dabei auch die Vorstellungen, die im "Ich suche" auftauchen. Da werden, wenn man Größe und 'toleriertes' Gewicht ausrechnet, oft Magersüchtige gesucht.
Das zeigt doch dann überdeutlich, dass die Vorstellung von einem vermeintlichen "Idealgewicht" und die einer guten Figur bei vielen meilenweit auseinander liegen, schließlich wird deutliches Untergewicht als nicht sodnerlich attraktiv empfunden. Man(n) hat schlicht gar kein Gefühl dafür, wieviel Gewicht bei welcher Körpergröße welche Wirkung hat, weil das eben von tausend Dingen abhängt und individuell sehr verschieden ist.

Attraktivität, sowohl in Bezug auf andere als auch in Bezug auf das eigeen Körperempfinden, hat in gewissen Grenzen sicher damit zu tun, ob jemand dürr, schlank, normal, ein wenig kräftiger oder zu dick daherkommt. Aber ob die Waage da nun Zahl A oder Zahl B anzeigt spielt im Zweifel keine wirkliche Rolle.
 
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  • #66
AW: Schlank oder nicht schlank oder wie...

Zitat von SineNomine:
Ein Meßverfahren, dessen Ergebnis von so vielen Einflüssen abhängig ist und quasi jeden Tag ein anderes Ergebnis liefert [...]
Das meinst Du sicher nicht ganz ernst, das ist doch so, als ob Du Tempo 49, 50, oder 51 fährst. Das Überschreiten gilt nur im Grenzbereich und ist daher eine unzulässige Aussage. Ich will dem BMI gewiß nicht das Wort reden, eben weil er für meinen Geschmack zu *weite* Bereiche angibt - dass das Ergebnis aber ständig schwankt, stimmt einfach nicht, und der Parameter sind es genau zwei, nicht 'so viele Einflüsse'.

Bei einer Größe von 1,80 m gilt, wenn man rückwärts rechnet, alles von 60 kg - 81 kg als 'Normalgewicht' (und außerhalb dessen betrachtet der BMI gemäß WHO gesundheitskritische Aspekte, keine Schönheitsvorstellungen). Wenn man nun nicht mit einer vernünftigen Portion Selbstsicherheit und Eigenkritikfähigkeit ausgestattet ist und also zu keiner vernünftigen Selbsteinschätzung fähig ist, mag man sich an einen Index halten.

Da man sich im Idealfall auf einer sich eher an seriöse Partnersuchende richtenden Plattform wie Parship, die ja auch ein wie auch immer geartetes 'Matching' betreibt, mit seinem Profil an normal und ähnlich denkende Menschen wendet, erwarte ich, dass man sich im o.g. Beispiel im unteren Gewichtsbereich eher als "schlank", im oberen eher als "normal" einstuft.

Und dieser Aspekt sollte dann auch einmal betrachtet werden: Gewicht ist nicht nur ein optisches Thema, sondern auch eines, das möglicherweise die Lebensweise, die Freizeitgestaltung und auch die Gesundheit betrifft - alles Aspekte, die jemandem bei der Partnersuche wichtig sein können.
 
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  • #67
AW: Schlank oder nicht schlank oder wie...

Zitat von Fackel:
Das meinst Du sicher nicht ganz ernst, das ist doch so, als ob Du Tempo 49, 50, oder 51 fährst.
Der Unterschied ist: Bei einem Fahrzeug ist klar, dass jedes "mehr" an Geschwindigkeit im Zweifel zwangsweise ein "mehr" an Bremsweg mit sich bringt. Beim BMI ist das keineswegs so. Wenn zwei Personen, beide mit einem BMI über dem Normalbereich, vor Dir stehen, die eine trägt ihr Gewicht zu guten Teilen in Form von Fettpölsterchen und/oder Bierbauch mit sich herum, die andere in Form von Muskelmasse, welchen Aussagewert hat dann die reine Betrachtung des Gewichts und/oder des BMI? Und wieso wird man plötzlich mit einem Geburtstag bei konstanter Größe und konstantem Gewicht möglicherweise leicht untergewichtig?


[...],und der Parameter sind es genau zwei, nicht 'so viele Einflüsse'.
Es fehlen mindestens noch Alter und Geschlecht als Parameter für eine halbwegs vernünftige Interpretation. Und, s.o., u.U. macht damit ein Geburtatag aus einer normalgewichtigen eine leicht untergewichtige Person, wenn man sich strikt am BMI und den gängigen Interpretatonsmustern desselben orientiert. Das zeigt in meine Augen überdeutlich, wie unbrauchbar diese Form der quantitativen Kategorisierung im Grunde genommen ist.
Welches Gewicht zu einem Menschen "passt" und für diese konkrete Person gesund und förderlich ist, das kann von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein.


Und dieser Aspekt sollte dann auch einmal betrachtet werden: Gewicht ist nicht nur ein optisches Thema, sondern auch eines, das möglicherweise die Lebensweise, die Freizeitgestaltung und auch die Gesundheit betrifft - alles Aspekte, die jemandem bei der Partnersuche wichtig sein können.
Der Witz ist doch gerade, dass das Gewicht im Grunde herzlich wenig über das von Dir aufgeführte aussagt. Es gibt ungesund lebende, sich kaum bewegende Leichtgewichte und es gibt sich gesund ernährende, sportlich--aktive Schwergewichte. Und es gibt alles dazwischen. Das, was die Waage anzeigt sagt zusammen mit der Körpergröße im Wesentlich genau gar nichts über die betreffende Person und ihre Lebensweise aus.
 
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  • #68
AW: Schlank oder nicht schlank oder wie...

Zitat von SineNomine:
Der Unterschied ist: Bei einem Fahrzeug ist klar, dass jedes "mehr" an Geschwindigkeit im Zweifel zwangsweise ein "mehr" an Bremsweg mit sich bringt. Beim BMI ist das keineswegs so. Wenn zwei Personen ...
Du machst den Kardinalfehler, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Du darfst nicht zwei Messungen zwei verschiedener Personen vergleichen, sondern nur zwei Messungen derselben Person. Und dann erhöht jedes Gramm mehr sehr wohl den Bremsweg! Und alles was dazugehört.
Ganz nebenbei, wenn wir vernünftig über das Thema diskutieren möchten: Messungen, die man vergleichen möchte, führt man unter vergleichbaren Bedingungen durch (und nicht wie von Dir erwähnt, mal vor, mal nach dem "Esstisch" oder "Örtchen").

Zitat von SineNomine:
Und wieso wird man plötzlich mit einem Geburtstag bei konstanter Größe und konstantem Gewicht möglicherweise leicht untergewichtig?
Die Wiederholung falscher Behauptungen macht es nicht richtig: im BMI kommen die Größen 'Alter' und 'Geschlecht' nicht vor. Punkt.

Wir sind uns aber völlig einig, dass man in der Praxis nicht 'plötzlich' in eine andere Kategorie fällt. Das ist ein schleichender Prozess. Man bewegt sich eine Zeitlang vorher am oberen Gewichts-/Tempo-/sonstwas-Limit und ist dann eben tendenziell eines Tages zu schwer / zu schnell / zu sonstwas. Beim Tempo ist das objektiv, beim Wohlfühlgewicht subjektiv, ABER: wie sieht es das Gegenüber? Genau danach fragt die Themenstarterin!
Das Gegenüber hat - wie in allen Bereichen des richtigen Lebens - einen Toleranzbereich. Und der ist bei jedem unterschiedlich ausgeprägt, deshalb kann man über das Thema so trefflich reden. Was dem einen 'normal' erscheint, ist dem anderen 'zu schlank' oder 'zu dick'. Man muss nur das passende Gegenüber finden und darf sich dann nicht aufregen. Du kannst dem Ordnungshüter noch so sehr sagen, dass Tempo 60 für Dich in der Stadt noch normal ist, es hilft Dir nicht. Irgendwo zwischen 51 und 60 ist seine Toleranzgrenze überschritten. Und das muss man in Bezug auf das Gewicht eben auch beim menschlichen Gegenüber akzeptieren. Dann passt es eben nicht! Der einzige Unterschied ist doch nur: die Polizei pickt Dich heraus, der mögliche Parship-Partner lässt Dich vorbeiziehen ;-).

Zitat von SineNomine:
Es fehlen mindestens noch Alter und Geschlecht als Parameter für eine halbwegs vernünftige Interpretation. Und, s.o., u.U. macht damit ein Geburtatag aus einer normalgewichtigen eine leicht untergewichtige Person, wenn man sich strikt am BMI und den gängigen Interpretatonsmustern desselben orientiert. Das zeigt in meine Augen überdeutlich, wie unbrauchbar diese Form der quantitativen Kategorisierung im Grunde genommen ist.
Welches Gewicht zu einem Menschen "passt"
Nun gut, Du interpretierst lieber nach Deinen eigenen Vorstellungen und bastelst Deinen eigenen Index. Damit hilfst Du der Themenerstellerin aber nicht: sie wendet sich hier an 'die Öffentlichkeit' und möchte eine Resonanz der Wirklichkeit. Spezielle Randbetrachtungen und kleinere Optimierungsversuche an einer Berechnungsmethode sind hier nicht hilfreich.
Wie oben schon vorgerechnet, kategorisiert der der BMI auf eine bestimmte, bewusst sehr einfache Weise innerhalb eines extrem breiten Gewichtsbandes (20 kg) Menschen in einen "normalen" Gewichtsbereich. Warum Du genau den grammgenauen Grenzfall betrachtest um damit eine einfache Orientierung zu zerreden, bleibt Dein Geheimnis.
Es bleibt jedem vorbehalten, zum Sportarzt zu gehen und seine individuellen Werte zu ermitteln. Etwa 90% der Leute werden sich auch dann im BMI wiederfinden, was seine Praxistauglichkeit beweist: doch jeder wie er mag!

Zitat von SineNomine:
Es gibt ungesund lebende, sich kaum bewegende Leichtgewichte und es gibt sich gesund ernährende, sportlich--aktive Schwergewichte. Und es gibt alles dazwischen. Das, was die Waage anzeigt sagt zusammen mit der Körpergröße im Wesentlich genau gar nichts über die betreffende Person und ihre Lebensweise aus.
Es hilft, sich die statistische Verteilung anzusehen, Stichwort Gaußsche Glockenkurve. Die überwältigende Mehrheit fällt eben nicht in eine der genannten Aktivitäts-Ernährungs-Spezialgruppen am rechten oder linken Rand der Verteilung, sondern spielt sich in einem sehr breiten Band ab. Das ist die "Normalverteilung", das ist "normal". Hier einzelne Sonderfälle herauszupicken hilft nicht.

Und für die breite Masse der Parship-Mitglieder (ja, wir sind auch nur eine statistische Masse!), gilt das Normalempfinden. Ich habe bei Dates nur kleine "Schummeleien" festgestellt. Ganz nebenbei kann man das Thema mit Humor vortrefflich behandeln.
Wem das Thema so unendlich wichtig ist, der kann es ja im Profil vermerken. Es muss ja nur einen Match geben, der dann glücklich macht.
 
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  • #71
AW: Schlank oder nicht schlank oder wie...

Zitat von Löwefrau:
Nun meine Frage: Erst abnehmen und dann anmelden? Oder jemand suchen, der auch Spaß am Sport hat und mitmacht und sich dann mit mir am Ergebnis freut?
Direkt anmelden!


Ich für meinen Teil würde niemandem wollen, der mich wegen meines aktuellen Gewichtes verschmähen würde, mir aber mit ein paar Kilo weniger die Bude einrennt.
Ist mir genau so übrigens schon passiert: Ich war so lange lediglich als "Kumpel" gut, wie ich den Gewichtsvorstellungen des besagten Mannes nicht entsprach. Nachdem ich krankheitsbedingt acht Kilo abgenommen hatte, fing er plötzlich an, mir den Hof zu machen.

Zum BMI: Mein ehemaliger Fitnesstrainer hatte einen BMI von 30. Von Fett keine Spur. Das ist ein Extrembeispiel, schon klar. Zeigt aber sehr deutlich, dass das Verrechnen von Größe und Gewicht bei Weitem nicht ausreicht, um eine treffende Aussage über den Gesundheits- oder Attraktivitätszustand einer Person zu machen, ob das Alter nun berücksichtigt wird oder nicht...

Ich habe ein Gewicht von 68kg bei einer Körpergröße von 174cm, mein BMI liegt bei 22,5. Das weiß ich nur, weil ich vor kurzem beim Arzt gewogen wurde, ich besitze keine Waage – mein Spiegelbild scheint mir ein wesentlich wertvolleres Maß zu sein.

Der letzte Mann, mit dem ich zusammen war, wollte mir eine Wahrnehmungsstörung andichten, weil ich mich nicht zu fett fühle, mein aktueller Partner dagegen ist sehr darauf bedacht, dass ich bloß nichts von meiner Weiblichkeit verliere. Es liegt im Auge des jeweiligen Betrachters. Und in meinem eigenen Bild von mir selbst sowieso...
 
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  • #72
AW: Schlank oder nicht schlank oder wie...

Zitat von Fackel:
Und dann erhöht jedes Gramm mehr sehr wohl den Bremsweg
Nicht zwingend. Beispielsweise dann nicht, wenn jemand über Sport Fett durch Muskelmasse ersetzt. In dem Fall ist mehr Gewicht möglicherweise sogar positiv.


Messungen, die man vergleichen möchte, führt man unter vergleichbaren Bedingungen durch
Nun geht es aber nicht primär um die Messung des Gewichts, sondern um das, was man über den BMI draus folgern zu können glaubt. Und diese vermeintlich mögliche Folgerung sollte unabhänig von solchen Einflüssen sein.


Die Wiederholung falscher Behauptungen macht es nicht richtig: im BMI kommen die Größen 'Alter' und 'Geschlecht' nicht vor. Punkt.
Der BMI ist zunächst eine Zahl. Seine Bedeutung bekommt er erst über die Interpretation dieser Zahl, und bei der spielt das Alter und das Geschlecht eine wesentliche Rolle, vgl. bspw. http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index#Interpretation_des_BMI.


Wir sind uns aber völlig einig, dass man in der Praxis nicht 'plötzlich' in eine andere Kategorie fällt.
Wenn man sich strikt an die herkömmlichen Interpretationen des BMI hält passiert aber genau das. Der sog. "wünschenswerte" BMI-Bereich verschiebt sich grob alle zehn Lebensjahre um einen Punkt nach oben, vgl. bspw. "National Research Council: Diet and Health. Implications for Reducing Chronic Disease Risk. National Academy Press, Washington D.C. (1989)". Wer BMI--Tabellen für den heiligen Gral hält und so wie ich eher am untergewichtigen Ende des Normalbereichs angesiedelt ist muss sich alle zehn Jahre das eine oder andere zusätzliche Kilo anfuttern, wenn sie oder er nicht eines morgens als leicht untergewichtig kategorisiert werden mag.


Du kannst dem Ordnungshüter noch so sehr sagen, dass Tempo 60 für Dich in der Stadt noch normal ist, es hilft Dir nicht.
Doch, mir im Zweifel schon. Ich fahre nämlich mit dem Rad, und Tempo 50 innerorts gilt zunächst mal nur für Kfz. ;-) Aber das ist ein /ganz/ anderes Thema... :)


Nun gut, Du interpretierst lieber nach Deinen eigenen Vorstellungen und bastelst Deinen eigenen Index.
Nein. Ich habe mir erlaubt mir anzusehen, wie der BMI gemeinhin interpretiert wird, nämlich unter Berücksichtigung von Alter und Geschlecht der jeweiligen Person.


Damit hilfst Du der Themenerstellerin aber nicht: sie wendet sich hier an 'die Öffentlichkeit' und möchte eine Resonanz der Wirklichkeit.
Du, meine konkrete Antwort auf die ursprüngliche Fragestellung habe ich bereits an anderer Stelle in diesem Thread gegeben. Und soo toll, dass ich sie ständig wiederholen müsste war sie nun auch wieder nicht. ;-)


Es hilft, sich die statistische Verteilung anzusehen, Stichwort Gaußsche Glockenkurve.
Eben. Und was der BMI bzw. seine gängige Interpretation macht ist, überspitzt formuliert, die Fläche unter der Kurve recht willkürlich in "zu dünn", "normal" und "zu dick" einzuteilen. Und genau diese Einteilung greift in meinen Augen deutlich zu kurz, weil sie im konkreten Einzelfall im Zweifel keine brauchbare Aussage ermöglicht, unter anderem weil die "Art" des Gewichts völlig ignoriert wird. Dass Du das offenkundig anders siehst ist zur Kenntnis genommen, ich fürchte aber, wir werden uns diesbezüglich nicht wirklich einig werden.
 
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