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  • #1

Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

Hallo,

Ich bin Laura, 36 Jahre und neu hier.

Mein Noch-Mann und ich wollen uns scheiden lassen (keine Kinder). Wir waren 19 Jahre (Jugendliebe) zusammen und davon 5 Jahre verheiratet. Wir haben uns in den vergangen Jahren – wahrscheinlich durch zu vielen Freiheiten die wir uns gegeben haben – auseinander gelebt. Der Wunsch sich scheiden zu lassen geht von mir aus und ist einvernehmlich. Während er vor unserer Hochzeit noch seinen Dr. gemacht hat und danach direkt eine leitende Funktion in einer Firma erhalten hat, habe ich mich weitergebildet, eine Ausbildung gemacht und bin meinem Hobby nachgegangen, nach seinem Dr. hatten wir das nötige Kleingeld dazu und ich musste nicht Vollzeit arbeiten. Nun haben wir uns in unserer Lebensplanung auseinandergelebt und daher die Scheidung ( er möchte Kinder und ich möchte mich beruflich verwirklichen und habe vor kurzem eine leitende Funktion angeboten bekommen und angenommen, in der Firma, in der ich schon Jahre arbeite). Das zur Vorgeschichte und nun meine konkrete Frage zur Scheidung, die mir sicher auch mein Anwalt beantworten wird. Ich will nur vorab nach Erfahrungen hören: Ich verstehe die Sache mit dem Zugewinn nicht. Was genau gehört dazu und was nicht? Das Auto meines Mannes z.B. ?Er hatte sich einen Neuwagen auf Raten gekauft der fast abbezahlt ist, wird der Wert mit einbezogen? Wie ist es mit seiner Betrieblichen Altersvorsorge die er seit ca. 5 Jahren hat? Versicherungen, Sparbücher usw.? Spielt es auch eine Rolle, dass mein Noch-Ehemann während der Ehe mehr verdient hat als ich? Ein Eigentum haben wir Gott sei Dank nicht. Ich glaube es kommt eine Menge auf uns zu. Über Erfahrungsgeschichten würde ich mich freuen. Danke euch.
 
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  • #2
AW: Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

@ Laurasu

Dies hier ersetzt nicht den Rechtsanwalt, der Dich sicherlich fachkompetent beraten und erforderlichenfalls vertreten kann, es sind die Erfahrungswerte eines zweifach geschiedenen Mannes und grundsätzliche Überlegungen.

Das mit dem Zugewinn ist relativ einfach. Zum Zeitpunkt der Eheschließung hattet ihre beide einen individuellen Vermögensstatus, sagen wir mal Du hattest z.B. Euro 10", Dein Mann Euro 20", ergibt zusammen Euro 30", von dem ein Drittel Dir und zwei Drittel ihm gehörten.

Zum Zeitpunkt der Scheidung beträgt Euer gemeinsam bewertetes Vermögen z.B. Euro 130", dann habt ihr in der Ehe einen Zugewinn von Euro 100" und der gehört dann einfach hälftig mit jeweils Euro 50" ihm und Dir plus natürlich Deine ursprünglichen Euro 10" und bei ihm plus seine Euro 20".

Das nennt sich Vermögensausgleich und hat nichts mit dem Versorgungsausgleich (Rente, Lebens-versicherungen usw.) zu tun. Bei einer Scheidung sind genau fünf Aspekte sagen wir mal strittig.
1. Die Ehe an sich ist ein Rechtsgut in Deutschland, deshalb kann nur ein Gericht scheiden
2. Das gemeinsam geschaffene Vermögen - interessanterweise gibt es in D keinen Verlustausgleich - hier die angenommen Euro 100"
3. Gehört eigentlich auch in den Vermögensausgleich der Hausrat (Möbel, Geschirr usw.), ein ziemlich schwieriges Thema, welches ihr am besten möglichst einvernehmlich und außerhalb der Anwälte regeln sollten
4. Die Kinder - ihr habt keine - und das Jugendamt hat hier Mitspracherechte, Hunde und Katzen gelten juristisch als Sachen und gehören somit grundsätzlich einem von Euch beiden
5. Der Versorgungsausgleich - das sind Versicherungsbeiträge für die spätere Rente

Soviel zum Grobkonzept und ich hoffe ich konnte ein wenig erläutern. In der Praxis ist das alles natürlich ein wenig komplizierter. Ich weiss z.B. nicht, ob Ihr beide einen Ehevertrag habt, der diese Dinge regelt usw.

LG Jorge
 
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  • #3
AW: Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

Nachtrag

zwei Tipps noch - aus meinen Erfahrungen

1. suche Dir eine einschlägige Plattform - wie hier parship - zum Info-Austausch. Ich war damals auf papa.com - die Kinder blieben nämlich bei mir. Und dank der anderen Väter war ich zum Zeitpunkt der Scheidung besser informiert für meinen konkreten Fall als mein Rechtsanwalt und mein Notar. Solch eine Plattform gibt es mit Sicherheit auch für Deine Fragen.

2. nehmt Euch jeder einen guten Anwalt, Betonung auf gut. Ich hatte dasmals meiner Frau bewußt die Gegenanwältin "besorgt", einfach um jeden Verdacht der egoistischen Vorteilnahme auszuschließen. Egal mit wieviel Einverständnis Ihr Euch trennt, es ist ein emotionaler Prozess, er braucht Zeit, ist eben nicht rational und tut auch weh und am gefährlichsten sind noch "gute Freunde", die sich "wohlwollend" in den Prozess "einmischen".

LG Jorge
 
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  • #4
AW: Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

Man braucht für eine Scheidung keine zwei Anwälte! Wenn ihr euch wirklich einig seid, dann lässt sich das auch mit einem Anwalt durchziehen. Das spart Geld, das man besser untereinander aufteilt.

Rechtlich ist es so, daß Anträge nur per Anwalt vor Gericht eingebracht werden können. Ein Antrag ist z.B. die Scheidung an sich. Damit braucht man zwingend mindestens einen Anwalt. Der "gehört" natürlich einem der beiden Partner, er kann nicht beide vertreten!
Solange der andere, zukünftige Ex-, Partner mit allem einverstanden ist, braucht er keinen eigenen Antrag und damit keinen eigenen Anwalt. Im Idealfall hat man vorher alles geklärt, dann ist die ganze Scheidung eine Sache von 15 Minuten.

Sollte der anwaltslose Partner aber beim Gerichtstermin kalte Füsse bekommen, dann kann er das sagen, die Verhandlung wird vertagt und er kann mit eigenem Anwalt neu antreten.

Viele Grüsse,

Michael
 
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  • #5
AW: Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

Hallo,

danke Euch beiden schon mal für die Antwort, auch wenn eine Antwort (Michael) ein kleines bisschen an meiner Frage vorbei ist ;-)

@ Jorge: Vielen Dank für die ausführliche Antwort, die Rechnung habe ich soweit verstanden. Nur liegt mein Problem darin zu wissen, was alles dazu gehört... aber das wird mir mein Anwalt schon erklären, sind ja immer so spezielle Fragen auf das Leben zugeschnitten und nicht jedes ist gleich. wegen dem Geschirr werden wir uns sicherlich nicht anfangen zu streiten, befürchte aber (ach wenn einvernehmlich) das bei der einen oder anderen Versicherung bzw. seiner betrieblichen Altersvorsorge Streitigkeiten auftreten könnten. Wobei ich seiner betrieblichen Altersvorsorge nun nicht an den Kragen will ;-) und allem anderen auch nicht, nur stellt er sich die ganze Zeit die Fragen und mach mich fast wahnsinnig damit.

Somit euch ein schönes Wochenende
 
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  • #6
AW: Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

man kann auch auf den Zugewinnsausgleich verzichten.
Man sollte bei allen Entscheidungen bedenken und kurz im Kopf überschlagen ob es sich finanziell rechnet. Die Gebühren sind nicht unerheblich.
Es ist abzuraten, sich nur einen Anwalt zu nehmen. Die Gefahr dabei ist zu groß, übervorteilt zu werden. Ausnahme: Beide verzichten auf alles.
 
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  • #7
AW: Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

Hallo Laura,

auf deine Frage hast du von Jorge und Michael schon wesentliche Punkte beantwortet bekommen, wobei ich nicht verstehe, weshalb du der Meinung bist, dass Michaels Antwort »ein kleines bisschen an meiner Frage vorbei« sei. Schließlich ist es schon ein Unterschied, ob jeder seinen eigenen Anwalt (aufgrund der Höhe des Streitwertes) bezahlen muss oder ob du nur die Hälfte (bei einem gemeinsamen Anwalt) bezahlen musst (Kleinvieh macht auch Mist).

Soviel vorweg. Um es, deiner Frage nach, auf einen wichtigen Punkt zu bringen sei gesagt, dass sich bei einem »Rosenkrieg« nur die Anwälte die Hände reiben.

Um jedem Problem einer unzulässigen Rechtsberatung zu begegnen möchte ich dir einfach nur die Vorgehensweise von mir und meiner Exfrau für eine (fast) einvernehmliche Scheidung schildern. In Rechtsdingen nicht unbedarft war uns klar, den Streitwert für die Scheidungsverhandlung so gering wie möglich zu halten.

Der erste Schritt war deshalb, bei einem Notar einen Ehevertrag (incl. Trennungsfolgevereinbarung) mit gleichzeitiger Gütertrennung abzuschließen. Wie Jorge es schon erklärt hat, wird beim Zugewinn der finanzielle Status der Einzelnen vor der Eheschließung berücksichtigt, d.h. was jeder an finanziellen Werten in die Ehe eingebracht hat.

Ich war gerade mit meinem Studium fertig, als ich eine äußerst günstige Wohnung angeboten bekam. Um die Renovierung und Einrichtung der Wohnung zu finanzieren, habe ich von meiner Exfrau 5.000 DM erhalten. Bei der Berechnung des Zugewinns hat meine Ex diesen Betrag als »unverzinsliches Darlehen« geltend gemacht, um ihn vom Zugewinn heraus zu rechnen. Nachdem mir dieser Sachverhalt offenbart wurde, habe ich anhand meiner Belege nachgewiesen, dass ich die Wohnung mit einem Wert von 7.000 DM in die Ehe eingebracht habe.

Weiterhin spielen beim Zugewinn Schenkungen und Erbschaften eine Rolle. Nachdem während der Ehe unser Wagen überraschend seinen Geist aufgegeben hat, wurde der Neugebrauchtwagen mir einem unverzinslichen Darlehen meines Schwiegervaters finanziert. Nach Teilrückzahlung wurden uns die restlichen 5.000 € geschenkt. Diesen Betrag hat meine Ex als »Geschenk« verständlicherweise aus dem Zugewinn herausrechnen können. Hätte ich den Wagen über eine Bank finanziert, hätte ich die Restkosten aufrechnen können. Gut, dass ich die Erbschaft meines Vaters ebenfalls herausrechnen konnte.

Die Werte von Aktien- und Immobilienfonds ließen sich leicht anhand des Tageswertes bestimmen. Der Wert der Kapitallebensversicherungen u.ä. konnten wir vom Versicherungsträger beschaffen, der Wert des Hauses (näherungsweise) vom Katasteramt, die Verbindlichkeiten anhand der Darlehensverträge.

Die Berechnung sämtlicher Beträge wurde im Ehevertrag festgehalten, so dass (gesetzlich geregelt) lediglich der Versorgungsausgleich, d.h. sämtliche für die spätere Rente zu berücksichtigende Faktoren vom Amtsgericht festzusetzen waren.

Leider weiß ich nicht mehr, wo ich gefunden habe, dass die Notarkosten auf die Hälfte gekürzt werden konnten, jedenfalls hat unser Notar eine ziemlich saure Miene gehabt, als er diese Regelung berücksichtigen musste.

Im zweiten Schritt hat meine Ex die Scheidung eingereicht. Da sämtliche finanziellen Verhältnisse mit Ausnahme des Versorgungsausgleichs feststanden, erfolgte die Scheidung drei Monate später (solange dauerte die Berechnung des Versorgungsausgleichs).

Für die Kosten wurde der Streitwert auf drei bereinigte Monatsgehälter der Beteiligten zugrunde gelegt, wegen des gemeinsamen Anwalts hatte jeder also nur die Hälfte zu tragen. Die Verhandlung dauerte in der Tat, wie Michael es beschrieb, nur eine Viertelstunde.

Ich denke, günstiger kommen beide Parteien nicht aus der Scheidung heraus.

Liebe Grüße

m/53, 15.07.12 1:54 Uhr
 
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  • #8
AW: Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

Zitat von carraig:
Hallo Laura,

auf deine Frage hast du von Jorge und Michael schon wesentliche Punkte beantwortet bekommen, wobei ich nicht verstehe, weshalb du der Meinung bist, dass Michaels Antwort »ein kleines bisschen an meiner Frage vorbei« sei. Schließlich ist es schon ein Unterschied, ob jeder seinen eigenen Anwalt (aufgrund der Höhe des Streitwertes) bezahlen muss oder ob du nur die Hälfte (bei einem gemeinsamen Anwalt) bezahlen musst (Kleinvieh macht auch Mist).
Hallo Carraig,

danke für die ausführliche Antwort, die mir sicherlich weiterhelfen wird. Um dein Nichtverständnis zu beantworten: Ich habe nach dem Zugewinn gefragt und nicht danach, ob es besser sei einen oder zwei Anwälte zu nehmen. Somit ist die Antwort von Michael nicht nur ein wenig am Thema vorbei, sondern komplett am thema vorbei ;-)

einen schönen Restsonntag noch
 
W

Wasserfee

  • #9
AW: Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

Na ja, vielleicht liegt das "Missverständnis" darin, dass der Titel des Threads lautet "Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?" Möglicherweise geht dann die gezielte Frage nach dem Zugewinn etwas unter. War mir auch nicht klar, dass es dir nur darum ging!
 
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  • #10
AW: Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

Zitat von laurasu:
Um dein Nichtverständnis zu beantworten: Ich habe nach dem Zugewinn gefragt und nicht danach, ob es besser sei einen oder zwei Anwälte zu nehmen. Somit ist die Antwort von Michael nicht nur ein wenig am Thema vorbei, sondern komplett am thema vorbei ;-)
Gewöhne Dich daran, daß in diesem Forum jeder nur halbdie Fragen liest, dafür ungefragt jede Menge anderes dazuquatscht. denn es geht hier nicht darum auf die leute einzugehen sondern eher darum irgendwas zu labern :)
Wende dich lieber vertrauensvoll an deinen anwalt und laß Dir kein halbwissen von Laien einreden.
 
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  • #11
AW: Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

Zitat von Freitag:
Gewöhne Dich daran, daß in diesem Forum jeder nur halbdie Fragen liest, dafür ungefragt jede Menge anderes dazuquatscht. denn es geht hier nicht darum auf die leute einzugehen sondern eher darum irgendwas zu labern :)
Wende dich lieber vertrauensvoll an deinen anwalt und laß Dir kein halbwissen von Laien einreden.
Hallo Freitag,
es ist lustig, ich muss dir voll zustimmen. Seit einigen Tagen stöbere ich hier herum und mir ist aufgefallen, dass wenn eine Frage gestellt wird, der rote Faden sich in den erst 2 – 3 (wenn überhaupt) widerfindet und die restlichen Antworten nichts mehr mit der Ausgangsfrage zu tun haben.Mann fängt bei einer Frage zum Apfel an und irgendwann landet man beim Ei und der Apfels spielt keine Rolle mehr.
Es ist schade, denn so hat man dann auch keine Lust mehr mitzuschreiben. Was erklären würde, dass sich hier nur 3 – 4 gleiche Forummitglieder am geschehen und das dann nicht einmal vernünftig zum Thema, beteiligen. Wobei auch hier die Moderatoren vielleicht gefragt wären, ein Thema nicht aus den Fugen geraten zu lassen und Beiträge, die nichts mit dem Thema zu tun haben, gar nicht erst zu veröffentlichen. Wie in diesem Beitrag zum Beispiel der Kommentar von Wasserfee. Wozu ihr Kommentar veröffentlicht wurde weiß niemand, sinnvoll ist er nicht, denn zum Thema trägt er nicht bei, sondert fordert nur dazu heraus, über irgendetwas anders zu schreiben. Hauptsache sie hat was geschrieben, ob es nun hilft oder nicht, ist egal. Es ist schade aber erklärt, warum hier so wenig los ist. Irgendwann fängt ein Beitrag an gar nichts mehr mit dem Ursprung zutun zu haben und wirs somit langweilig und nicht mehr nachvollziehbar.
Vielleicht sollte man den Beitrag jetzt auch schließen, denn mit dem Ausgang hat er nichts mehr zu tun . Von den ganzen Antworten waren genau 2 Antworten Sinnvoll und gebrauchbar… Schade :-(
 
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  • #12
AW: Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

da ich auch gerade im Scheidungsverfahren bin: Zugewinn ist tatsächlich alles, was seit Beginn der Ehe "dazu gekommen" ist: Auto, Aktien, Wohneigentum, Kunst ... Alles, was mit Rentenversicherungen zu tun hat geht in den Versorgungsausgleich ein, es sei denn, die Versicherung wird vor dem Ehescheidungsantrag gekündigt oder in eine Einmalzahlung umgewandelt. Falls das bei euch eine Rolle spielt: derjenige, der/die weniger verdient hat Anspruch auf Trennungsunterhalt und ggf. auf nachehelichen Unterhalt.
Falls ihr euch vorab einigen könnt, würde ich euch ebenfalls empfehlen, nur einen Anwalt zu nehmen (ich weiß, das war nicht die Frage, aber die Erfahrung zeigt, dass es sonst deultich teurer wird!). Der Versorgungsausgleich wird sowieso vom Gericht berechnet, da müsst ihr "nur" die ganzen Unterlagen besorgen.
 
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  • #13
AW: Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

Zitat von lila50:
Falls ihr euch vorab einigen könnt, würde ich euch ebenfalls empfehlen, nur einen Anwalt zu nehmen (ich weiß, das war nicht die Frage, aber die Erfahrung zeigt, dass es sonst deultich teurer wird!). .
Hallo,

vielen Dank für deine Antwort. So streng ;-) war das jetzt mit den Antworten die an der Frage vorbei sind auch nicht gemeint;-) Wenn man auf die Frage gezielt antwortet und noch etwas Anders mit einbring, ist es doch Ok (so wie du das gemacht hast). Was ich nicht so toll finde, sind einfach irgednwelche Antworten die nichts mit dem Thema zutun haben.
Ich dachte das Trennungsunterhalt würde es nicht mehr geben. Ich habe morgen einen Termin beim Anwalt, der wird mich sicherlich etwas aufklären.
 
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  • #14
AW: Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

klar gibt es noch trennungsunterhalt genauso wie nachehelichen unterhalt.
 
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  • #15
AW: Scheidung, was kommt an finanziellen Problemen auf uns zu?

Hallo Freitag,

ja ich habe das gerade mal im Internet nachgeschaut. Beim Trennungsunterhalt ist klar, da werden beide Gehälter zusammengerechnet und geteilt, die Differenz wird dan demjenigen der weniger verdient gezahlt (demnach würden mir im Trennungsjahr 1050 Euro zustehen, wenn ich denn richtig rechne). Beim Ehegattenunterhalt bin ich mir nicht so sicher. Ich verdiene 1900 Netto also nicht wirklich so wenig, als würde ich nicht zurecht kommen.