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  • #1

Sauberkeit, Hygiene und Gepflegtheit

Es scheint nicht für jeden Menschen normal zu sein, täglich morgens zu duschen.
Irre ich mich da oder sind das nur negative Einzeleindrücke? Wie haltet Ihr es mit der Hygiene?
 
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  • #2
Hygiene sollte man eigentlich voraussetzen. Ich kenne keinen, der nicht duscht. Ich denke, dass es vielleicht Einzelfälle sind, die du meinst. Gruß
 
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  • #3
Hygiene und Allergien

Köperliche Hygiene ist ja gut und schön. Aber muss es tägliches Duschen sein? Ich meine, nein. Ich verweise hier mal auf einen Zusammenhang zwischen penibler Hygiene im häuslichen Umfeld und dem Auftreten von Allergien. Wissenschaftliche Studien sind zu dem Schluss gekommen, das hier durchaus ein Zusammenhang besteht.
 
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  • #4
Voltaire, da gebe ich dir durchaus recht.
Aber ich hoffe, dass du dich trotzdem in irgendeiner Form wäscht... !?
 
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  • #5
aha, tägliches duschen wird also mit penibler Hygiene gleichgesetzt.
Leidest Du unter Allergien, Voltaire? Welche sind das? Sind die dem täglichen Duschen zuzuschreiben?
Ich habe keinerlei Allergien und dusche mindestens einmal täglich.
Manchmal glaube ich, es werden kramphaft Ausreden gesucht um mangelnde Hygiene zu erklären. So wie es bestimmt auch Menschen gibt, die ihre Wäsche selten wechseln, wegen der Umwelt.
 
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  • #6
Badroutine

Also tägliches Duschen finde ich grundsätzlich schon wichtig. Und wenigstens die Unterwäsche sollte man täglich wechseln (und waschen). Bei den aktuellen Temperaturen kann ich aber nachvollziehen, dass man nicht jeden Morgen die Haare wäscht – gerade bei längeren Haaren.
So etwas wie Rasieren stelle ich dann aus Faulheitsgründen eher mal hinten an. Das ist ja aber auch nicht wirklich unhygienisch, oder?
 
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  • #7
aha

Liebe Andrea, ich habe mitnichten tägliches Duschen mit penibler Hygiene gleich gesetzt. Ich selbst dusche oder bade auch jeden Tag. Das hat aber nichts mit Hygiene zu tun, sondern damit, dass ich mich dann einfach besser fühle. Aber viel Spaß noch bei dieser Diskussion.
 
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  • #8
...nur mal so für den groben Überblick...

Übertriebene Hygiene behindert entscheidende Lernschritte, die unser Immunsystem braucht, um gestärkt zu werden. Wer es mit der Sauberkeit übertreibt, tut seiner Gesundheit nicht etwas Gutes, sondern schadet ihr. So zerstört zu häufiges Baden oder Duschen den wichtigen Säureschutzmantel der Haut und die Hautflora.
…in der Körperhygiene wird oft zu viel des Guten getan. Denn die Keime, unsere so genannte Hautflora, sind nicht nur harmlose Nutznießer, sondern schützen vielmehr vor Infektionen, indem sie mögliche Angriffspunkte für Krankheitskeime blockieren. Das sensible Gleichgewicht unserer Haut- und Schleimhautflora wird durch übertriebene Hygiene leicht gestört.
Die regelmäßige Körperreinigung gehört zu den wichtigsten Hygienemaßnahmen. Allerdings wird in kaum einem Bereich derart übertrieben wie in dem der Körperpflege. Mittlerweile ist es normal geworden, sich täglich zu duschen oder zu baden. Allerdings kann ein Zuviel den natürlichen Schutz der Haut beeinträchtigen. Zu häufiges Duschen, Baden und Waschen entzieht ihr dabei Fett und Feuchtigkeit. Der wichtige Säureschutzmantel der Haut und die Hautflora werden zerstört. Oft ist dies die Ursache von Hautkrankheiten. Dermatologen be-stätigen, dass diese in den vergangenen Jahren zugenommen haben und führen das auch auf häufiges Waschen mit ungeeigneten Mitteln zurück.
Bei normaler Verschmutzung reicht Duschen mit einfachem Wasser. Bei der täglichen Körperreinigung muss nicht der ganze Körper eingeseift werden. Eine gründliche Reinigung der „Tropenregionen“ des Körpers, wie Achselhöhlen, Intimbereich und Füße, wo feuchtwarmes Klima herrscht, ist in den meisten Fällen ausreichend, da sich dort besonders viele Schweißdrüsen befinden. Waschen mit Seife entfernt 90 bis 95 Prozent der oberflächlichen Mikroorganismen.
Daher sollte mit Seife sparsam umgegangen werden, Syndets oder milde Duschbäder gehen zudem schonender mit dem Säureschutzmantel um als Seifen. Produkten ohne oder mit möglichst wenigen Zusätzen von Parfümen und Duftstoffen sollte der Vorzug gegeben werden. Körperpflegeprodukte wie Enthaarungsmittel oder andere Chemikalien können aggressiv sein. Oft reagiert die Haut erst Jahre später auf diese Stoffe empfindlich.


Ich empfehle dem geneigten Leser "Alles klar mit Haut und Haar" von Sabine Kehrbusch. Obwohl sie - selbst für meinen Geschmack - ein wenig über das Ziel hinausschießt, hat sie mir doch einen sehr hilfreichen (Gesundheits-)Pflege-Leitfaden gegeben.
 
Themenersteller Ähnliche Fragen Forum Beiträge Datum
J Beziehung 19
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