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Deleted member 22408

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  • #1

Rote Karte für Egozentrik!

Einen wunderschönen guten Tag, liebe Forumsgemeinde!:D

Ihr kennt doch alle das Problem, dass sich beim Online-Dating sehr viele Egozentriker herumtummeln, die nur um sich selbst kreisen und in Wirklichkeit keine Beziehung wollen und/oder auch nicht beziehungsfähig sind, auch wenn sie es wollen. Manchmal kann man sie anhand ihres Profils erkennen, wenn sie z.B. mit allerhand unwichtigem und dekadentem Zeugs, die für eine Beziehung überhaupt nicht wichtig sind, wie ein Sack Sülze angeben, aber auf der anderen Seite kein künftiges 'Wir' erkennen lassen.
Aber so einfach kann man die Egozentriker in den Profilen nicht immer erkennen. Manchmal merkt man erst beim ersten Date und in der Folgezeit, wie sehr es diesen Menschen an Empathie und sozialem Takt fehlt, z. B. bei Hinhaltetaktiken nach dem ersten Date, 'Ghosting' etc.
Sozialkompetenz sieht da anders
auso_O

Nun können wir die Egozentrik als solche nicht abschaffen, aber wie kann man Egozentriker im Vorfeld besser analysieren und aussortieren?

Ich frage z. B. bei einigen Damen, die mir sehr egoistisch vorkommen, nach, inwieweit sie in ihrer Freizeit sozial/ehrenamtlich tätig sind, d. h. nicht nur für sich, sondern auch für andere Menschen tätig sind...Manchmal steche damit ins Wespennest, aber es ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss, um an eine sozialkompetente Dame zu gelangen. Wertelose Hedonisten und Vollegoisten eignen sich nach meiner Meinung nicht für eine Beziehung. Die möchte ich im Vorfeld aussortieren.

Habt Ihr dazu noch andere Ideen? ;)
 
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*Andrea*

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  • #2
Wie engagierst du dich denn sozial und ehrenamtlich?
 
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chava

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  • #3
inwieweit sie in ihrer Freizeit sozial/ehrenamtlich tätig sind, d. h. nicht nur für sich, sondern auch für andere Menschen tätig sind.
Das frage ich meine Dates garantiert nicht . . . :eek::eek::eek:

Und ich erzähle IHM auch garantiert nichts von meinen sozialen Tätigkeiten. Neben Familie, Beruf und Haushalt war ich immer nebenher sozial tätig, wie so viele andere Mütter auch, (viele davon sogar alleinerziehend ) -
im Kindergarten, in der Schule und den Sportvereinen.
Dass ich wunderbare Kinder groß gezogen habe,
in die ich viel Liebe und Zeit investiert habe?
Aber - das interessiert doch keinen Mann!
Dass ich jeden Tag etwa 2 Stunden für meine kranke Mutter da war?
24 Stunden am Tag meinen Mann gepflegt habe?
Meinen Paps beim Sterben begleitet hab?
Einen Platz im Heim nebenan für meine Muttsch suche,
damit ich mich mehr um sie kümmern kann?
Als Baby- und Hundesitter für meine Kinder da bin?

Nix davon ist ehrenamtlich,
nix davon erzähle ich beim ersten Date!
Das schreckt IHN doch eher ab!

Und ehrlich - ich suche einen Mann, der für MICH
Zeit hat - und nicht sozial für andere. Ist mir auch egal,
ob er je lange in fester Beziehung war, Vorurteile hab ich nicht.
Und auch keinen Fragenkatalog, den ich abarbeite.
Jeder könnte doch passen, unabhängig von seiner Vergangenheit,
unabhängig davon, was er für die Gesellschaft leistet!

WAS für mich wichtig ist bei der Partnersuche:
IHN langsam kennen lernen . . .
bei jedem Date ein Schmetterling im Bauch
und irgendwann Herzklopfen . . . :):):)
mehr brauchts doch wirklich nicht!
 
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iBarbie

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  • #4
Nun, mMn können Menschen nicht pauschal nach ihren Handlungen klassifiziert werden. Es kommt schon auf die Gründe an, weshalb jemand etwas tut, sprich ihre Handlungsmotivation.
Kann ja durchaus sein, dass ehrenamtlich nach aussen, nach innen eine strafrechtliche Sanktion darstellt ... um mal das erwähnte Beispiel aufzugreifen
 
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  • #5
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Deleted member 21128

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  • #6
Ich glaub, du kriegst die rote Karte! ;)
Ganz im Ernst, beim Dating und bei der Suche nach einem Partner, da darf es sich doch mal um das Ego drehen. Wenn nicht da, wo denn dann? Da wünscht man sich doch was, was einem gut tut, was einen erfreut und glücklich macht, jemanden, der für einen da ist usw.
Und man bringt sich selbst ein. Natürlich ist das Ich da genauso wichtig wie das Du.
Ich persönlich schätze Menschen, die gut für sich selbst sorgen, die wissen was sie wollen und das auch formulieren können, die einen gewissen Anspruch haben. Jemand, der sich immer selber zurückstellt finde ich eher anstrengend, genauso wie jemand, der nie was für andere tut.
Da stellt sich mir einfach die Frage, wo die Egozentrik anfängt.
Mal davon abgesehen, dass man doch nicht am (vermeintlich) sozialen Engagement ablesen kann, wie egozentrisch jemand ist.
 
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Tine4711

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  • #7
@Datinglusche
Ich finde deinen Beitrag sehr interessant. Ich sehe es aber auch so, dass das Ehrenamt vielleicht ein Indiz für soziale Kompetenz ist, aber nicht unbedingt eine Garantie.
Nicht jede Frau, die kein Ehrenamt bekleidet, ist egozentrisch. Es gibt diverse Betätigungsfelder im Job, in der Familie oder bei Freunden.
 
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babe

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  • #8
Also ich leiste meine Sozialstunden ja hier im Forum ab.
 
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Sweclane

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  • #9
Ich frage z. B. bei einigen Damen, die mir sehr egoistisch vorkommen, nach, inwieweit sie in ihrer Freizeit sozial/ehrenamtlich tätig sind, d. h. nicht nur für sich, sondern auch für andere Menschen tätig sind...Manchmal steche damit ins Wespennest, aber es ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss, um an eine sozialkompetente Dame zu gelangen.

Es ist aber eine ganz hervorragende Methode, sozialkompetente Frauen dazu zu bringen, umgehend die Verabschiedungsfunktion zu nutzen.

Ich bin eigentlich sehr dankbar, wenn Freaks sich in dieser Weise schnell zu erkennen geben, das ist so schön zeitsparend. Deshalb bitte weiter so.
 
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Tine4711

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  • #12
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fafner

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  • #13
Der sucht doch nur 'ne Pflegekraft für sich... :p
 
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Deleted member 22408

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  • #16
Naja, ich hatte vor einigen Wochen ein Telefongespräch mit einer Dame, die ständig von ihren Fernreisen und ach so interessanten Events, die mich die Bohne interessiert haben, monologisiert hat. Zufälligerweise kamen wir auf das Thema Eltern zu sprechen. Als ich ihr im Nebensatz erzählt habe, dass ich ab und zu meine Eltern unterstütze, kam mir im Gespräch eine erschreckende Kälte und Unverständnis entgegen... Passte der Dame nicht in ihrer einseitig auf Spaß ausgerichteten Dekadenzwelt.

Ich könnte noch so viele Beispiele aufzählen, dass ich gar nicht weiß, wo ich da anfangen soll.
 
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Fraunette

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  • #17
Naja, ich hatte vor einigen Wochen ein Telefongespräch mit einer Dame, die ständig von ihren Fernreisen und ach so interessanten Events, die mich die Bohne interessiert haben, monologisiert hat. Zufälligerweise kamen wir auf das Thema Eltern zu sprechen. Als ich ihr im Nebensatz erzählt habe, dass ich ab und zu meine Eltern unterstütze, kam mir im Gespräch eine erschreckende Kälte und Unverständnis entgegen... Passte der Dame nicht in ihrer einseitig auf Spaß ausgerichteten Dekadenzwelt.

Ich könnte noch so viele Beispiele aufzählen, dass ich gar nicht weiß, wo ich da anfangen soll.
Woher sollte die Dame wissen, dass Du nur an ihrem ehrenamtlichen Engagement interessiert bist und nicht an ihren - vielleicht - aufregenden Reisen? Und vielleicht war die Dame von Deinen Ausführungen bezüglich der Unterstützung Deiner Eltern genauso gelangweilt wie Du von ihren Ausführungen bezüglich Urlaub?
In einem Telefonat mit einem potentiellen Partner spreche ich auch lieber über tolle Urlaube als über die Pflege der Eltern.
Was Du alles in einem Telefonat raushören willst finde ich schon recht befremdlich. Lass Dir doch einen detaillierten Lebenslauf schicken. :eek:
 
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  • #18
Immer wenn Datinglusche dasselbe macht oder schreibt wie zwei Handvoll Foristinnen hier, nur halt mit umgekehrtem Geschlechtervorzeichen und irgendwie flotter, kriegt er einiges an Gegenwind.
Ich kriegt noch den Eindruck, Datinglusche ist ein Aufklärer.
 
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Dr. Bean

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  • #19
Also, dass diese Gesellschaft immer meint, man sei egozentrisch, wenn man sich nicht für Sie interessiert und nie mal auf die Idee kommt, dass sie au einfach nur langweilig sein kann... Ich nenn das fishing for compliments :)
 
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Tine4711

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  • #20
Ich habe da mal Wikipedia gefragt:
...Mit Egozentrik wird ein „Egozentrismus der Wahrnehmung“ beschrieben, der die Unfähigkeit bezeichnet, sich in die Rolle eines Anderen hineinzuversetzen bzw. die Perspektive eines Anderen anzunehmen sowie die eigene Sichtweise als eine unter mehreren aufzufassen. Sie ist insbesondere eine Eigenschaft des Kindes und nach Jean Piaget als „ein Mangel an einer Unterscheidung zwischen dem Ich und der äußeren Realität“ definiert. Dieses Durcheinander „führe schließlich zur Vorrangstellung des eigenen Standpunktes“...
 

Tine4711

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  • #21
Ich finde es durchaus legitim, sich einen Partner zu wünschen, der über ein gewisses Kindheitsstadium hinausgewachsen ist :)

Das Telefongespräch können wir natürlich nicht nachvollziehen. Dass sich @Datinglusche (tut mir leid, das Acronym geht mir schwer über die Tastatur) eine Partnerin wünscht, die mit ihm nicht nur die schönen Seiten des Lebens teilt, kann ich nachvollziehen.

Ich habe ähnliche Erfahrungen machen müssen wie @chava. Da ist es wichtig, dass man sich aufeinander verlassen kann.
 
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  • #24
Ich finde es durchaus legitim, sich einen Partner zu wünschen, der über ein gewissen Kindheitsstadium hinausgewachsen ist :)

Das Telefongespräch können wir natürlich nicht nachvollziehen. Dass sich @Datinglusche (tut mir leid, das Acronym geht mir schwer über die Tastatur) eine Partnerin wünscht, die mit ihm nicht nur die schönen Seiten des Lebens teilt, kann ich nachvollziehen.

Ich habe ähnliche Erfahrungen machen müssen wie @chava. Da ist es wichtig, dass man sich aufeinander verlassen kann.
Aber ich kann doch nicht in den ersten Telefonaten alle Themen durchgehen und wenn der "Kandidat" nicht 100 Punkte erreicht sagen, der ist z.B. nicht sensibel genug, nicht empathisch genug etc.
Wir sind doch alle noch nicht so alt, dass wir morgen schon ins Gras beißen werden (es sei denn durch einen Unfall etc.), so dass wir alles, was man normalerweise während der Kennenlernphase erfährt, bereits in ein oder zwei Telefonaten durchkauen muss um bloß ganz schnell herauszufinden, ob es sich um "DEN Richtigen" handelt.:eek:
Um es mal mit den Worten meines Sohnes auszudrücken: "chill doch mal die Basis!":p
 
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Tine4711

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  • #26
Aber ich kann doch nicht in den ersten Telefonaten alle Themen durchgehen und wenn der "Kandidat" nicht 100 Punkte erreicht sagen, der ist z.B. nicht sensibel genug, nicht empathisch genug etc.
Natürlich nicht, aber ich glaube schon, dass man ein Gefühl dafür bekommen kann ;-)
Wir sind doch alle noch nicht so alt, dass wir morgen schon ins Gras beißen werden (es sei denn durch einen Unfall etc.), so dass wir alles, was man normalerweise während der Kennenlernphase erfährt, bereits in ein oder zwei Telefonaten durchkauen muss um bloß ganz schnell herauszufinden, ob es sich um "DEN Richtigen" handelt.:eek:
@Datinglusche sucht doch schon etwas Langfristiges, wenn ich ihn richtig verstanden habe. Mein Mann ist mit Ende Vierzig an einer fiesen Krankheit gestorben, das hat auch keiner erwartet.
Um es mal mit den Worten meines Sohnes auszudrücken: "chill doch mal die Basis!":p
Gefällt mir :)
 
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Dr. Bean

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  • #27
Ich habe da mal Wikipedia gefragt:
...Mit Egozentrik wird ein „Egozentrismus der Wahrnehmung“ beschrieben, der die Unfähigkeit bezeichnet, sich in die Rolle eines Anderen hineinzuversetzen bzw. die Perspektive eines Anderen anzunehmen sowie die eigene Sichtweise als eine unter mehreren aufzufassen. Sie ist insbesondere eine Eigenschaft des Kindes und nach Jean Piaget als „ein Mangel an einer Unterscheidung zwischen dem Ich und der äußeren Realität“ definiert. Dieses Durcheinander „führe schließlich zur Vorrangstellung des eigenen Standpunktes“...

Da stellt sich noch die Frage, warum man sich in jemand einen hineinversetzen wollte, der ne Rolle spielt. Allet fakenews auf wikipedia xD
 

babe

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  • #28
Damit du, wenn du mal zu ner late show eingeladen wirst, sagen kannst, du habest auch mal method acting studiert.
 

Fraunette

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  • #29
@Datinglusche sucht doch schon etwas Langfristiges, wenn ich ihn richtig verstanden habe. Mein Mann ist mit Ende Vierzig an einer fiesen Krankheit gestorben, das hat auch keiner erwartet.
Das tut mir leid. Nichts desto trotz finde ich es mehr als befremdlich, wenn man bereits aus ein oder zwei Telefonaten alles Mögliche herausfinden will. Klar, wenn das, was vom anderen ankommt nicht gefällt oder unsympathisch ist, sollte man das nicht weiter verfolgen. Aber ich kann doch nicht einen Fragenkatalog durchgehen und erwarten, dass nach ein oder zwei Telefonaten schon klar ist, mit was für einem Menschen ich da zu tun habe, ihn analysiert habe und bis ins kleinste Detail auseinander genommen habe was, wann, wie und mit welcher Betonung gesagt wurde.
Vielleicht wäre das noch ein Geschäftsmodell für PSh. Bei den ersten Telefonaten mithören und dieses Gespräch analysieren. Und dann wieder eine nette Auswertung (natürlich gegen Gebühr) zur Verfügung stellen, die mit MatchingPoints etwas darüber aussagt, ob da was draus werden kann. ;)
OH, ... Parship ... sollte da was draus werden, möchte ich beteiligt werden. :D
 

Tine4711

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  • #30
Das tut mir leid. Nichts desto trotz finde ich es mehr als befremdlich, wenn man bereits aus ein oder zwei Telefonaten alles Mögliche herausfinden will. Klar, wenn das, was vom anderen ankommt nicht gefällt oder unsympathisch ist, sollte man das nicht weiter verfolgen. Aber ich kann doch nicht einen Fragenkatalog durchgehen und erwarten, dass nach ein oder zwei Telefonaten schon klar ist, mit was für einem Menschen ich da zu tun habe, ihn analysiert habe und bis ins kleinste Detail auseinander genommen habe was, wann, wie und mit welcher Betonung gesagt wurde.
Vielleicht wäre das noch ein Geschäftsmodell für PSh. Bei den ersten Telefonaten mithören und dieses Gespräch analysieren. Und dann wieder eine nette Auswertung (natürlich gegen Gebühr) zur Verfügung stellen, die mit MatchingPoints etwas darüber aussagt, ob da was draus werden kann. ;)
OH, ... Parship ... sollte da was draus werden, möchte ich beteiligt werden. :D
Ich habe meinen Bekanntschaften meist mehr als nur eine Chance gegeben, wenn sie es wollten. Gerade bei Telefonaten, bei denen man ja auch noch aufgeregt ist... Da bin ich nicht so rigoros wie @Datinglusche.
 
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