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  • #362
Natürlich nicht, aber ich date schon länger auf PS und habe die Erfahrung gemacht, dass die Analyse bezogen auf mich und mein Dating-Leben ziemlich gut ist.
Also schreibe ich aktiv niemanden an, bei dem ich aufgrund der PS-Analyse denke, dass er nicht zu mir passt.
Wenn ich angeschrieben werde, freue ich mich, und dann schau‘n mer mal :).
Wenn ich jetzt böse wäre, könnte ich sagen, dass dich das wohl auch noch nicht zum Ziel geführt hat. Aber meine Herangehensweise war letztendlich auch nicht erfolgreich. Ich glaube, man benötigt verdammt viel Glück hier auf PS bzw. beim Daten im Allgemeinen. Ich setze jetzt mehr auf das "normale" Leben. Bin nur noch auf einer kostenlosen Seite angemeldet. Mit Ablauf meiner Premium-Mitgliedschaft bei PS fiel ein dicker Klumpen Ballast ab.
 
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Deer One

  • #363
Natürlich sollten gewisse "Rahmenbedingungen" erfüllt sein. Aber da kaum ein Mensch dem anderen gleicht und sich auch nicht "typisieren" lässt, finde ich, sollte man offen bleiben.
Also schreibe ich aktiv niemanden an, bei dem ich aufgrund der PS-Analyse denke, dass er nicht zu mir passt.
Wenn ich angeschrieben werde, freue ich mich, und dann schau‘n mer mal
Also irgendwo dazwischen liegt wohl die Wahrheit mMn.

@Fraunette Ich bin in der Sache völlig bei Dir, dass es eine Herzensangelegenheit sein muss (was für ein blöder Widerspruch in meinem Satz). Im Gegenzug meine ich aber, eine Herzenssache kann es nur werden, wenn äußere (Rahmen-)Bedingungen passen.

Es geht ganz sicher nicht darum, ein mögliches Pedant von vorneherein ganz und gar auszuschließen, halte es aber exakt gleich wie @AlexBerlin und habe identische Erfahrungen wie sie gemacht. Passt die PS-Analyse oder die Matchingpunkte nicht, hatte das bisher stets einen Grund, der sich spätestens beim Date bewahrheitete.
 
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  • #366
Also irgendwo dazwischen liegt wohl die Wahrheit mMn.

@Fraunette Ich bin in der Sache völlig bei Dir, dass es eine Herzensangelegenheit sein muss (was für ein blöder Widerspruch in meinem Satz). Im Gegenzug meine ich aber, eine Herzenssache kann es nur werden, wenn äußere (Rahmen-)Bedingungen passen.

Es geht ganz sicher nicht darum, ein mögliches Pedant von vorneherein ganz und gar auszuschließen, halte es aber exakt gleich wie @AlexBerlin und habe identische Erfahrungen wie sie gemacht. Passt die PS-Analyse oder die Matchingpunkte nicht, hatte das bisher stets einen Grund, der sich spätestens beim Date bewahrheitete.
Ich sage ja auch nicht, dass die Matchingpunkte totaler Schwachsinn sind. Ein bisschen habe ich auch darauf geschielt. Aber sie sind - für mich - nicht ausschlaggebend. Wenn ich jemanden in "freier Wildbahn" kennenlerne, weiß ich aber auch nicht, was Parship dazu sagen würde. Und das ist auch gut so.
 
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Deer One

  • #367
ok ich erbahme mich @Deer One hier die Auflösung:
Es gibt den alpha-Softie und die Chamäleon- Frau.
Wenn du einer Frau gefallen willst, solltest du daher im Idealfall alpha-Tier und Softie zu gleich sein. Sind eigentlich eher gegensätzliche Eigenschaften. Die Kunst liegt darin, diese zu vereinen. Gleiche Anfoderungen werden an die Frau gestellt. Sie vereint eben im Idealfall auch beide Seiten in sich. Hat die typisch männlichen Eigenschaften (z.B. Durchsetzungsvermögen, logisches Denken, Pragmatismus, usw.) und ist trotzdem feminin.

Auszug:
„Schick, aber nicht zimperlich“: das Chamäleon-Weib
Auch wenn die sexuelle Anziehung für Männer also eine größere Rolle bei der Bestimmung ihrer Traumfrau spielt, als die Umfragen widerspiegeln: Lisa Fischbachs Erfahrung ist, dass sich die Mehrheit der Männer vor allem aktive Frauen an ihrer Seite wünschen, mit denen sie etwas unternehmen und ihren Hobbys nachgehen können. „Die meisten Männer mögen weder zickige Frauen, die sich vor allem um ihr Make-up und jede überflüssige Kalorie sorgen, noch einseitige, eindimensional hemdsärmelige, burschikose Kumpelfrauen. Als Traumfrau schwebt den meisten Männern eher ein femininer Typ Frau vor, der kompatibel in jede Richtung ist: eine Frau, die schick und gestylt auf einer Gartenparty auftreten kann, die sie aber auch gerne zum Bergsteigen begleitet und dabei nicht zimperlich ist.“ So wie sich Frauen im Zuge der fortgeschrittenen Emanzipation bei einem Mann längst nach einem sogenannten Alpha-Softie sehnten, stellten sich auch Männer ihre Traumfrau als ein paradoxes, sehr wandlungsfähiges Wesen vor, als eine Art Chamäleon-Weib, flexibel, vielgesichtig und feminin. Lisa Fischbachs Resümee unzähliger Partnerschaftsstudien aus den letzten Jahren: „Die Traumfrau soll sportlich und spontan, aber auch feminin und sexy sein. Mitfühlend, romantisch und fürsorglich einerseits, humorvoll, leidenschaftlich und unabhängig andererseits.“

@Deer One so wie die Straße leider nicht mit alpha-Softies gepflastert ist und man diese ebenfalls (noch) im Heuhaufen suchen muss, gibt es eben auch (noch) wenig Frauen, die dem Chamäleon-Typ entsprechen. Tendenz ist aber steigend. In den jüngeren Generationen findet man sehr viel mehr alpha-Softies. Das sind die männlichen Männer mit hohem weiblichen Anteil :)
Hab lieben Dank für Deine Recherche, liebe @Julianna . Mich beeindruckt, wie viel Mühe Du Dir und andere machst/en, sich mit dem Thema so dezidiert auseinanderzusetzen.

Ich neige persönlich zur Plattitüde, dieses wissenschaftliche Ergebnis konnte auch nur von einer Frau (Lisa Fischbach) stammen. Lisa Fischbachs Erkenntnis sind m. E. ziemlich abgegriffen und waren schon mal ganz hipp, als David Beckham mit lackierten Fingernägeln herumlief und man damit den Alpha-Softie als "metrosexuell" bezeichnete. Für mich war Beckham zu dieser Zeit ein bemitleidenswerter Affe und Zofe seiner überdominanten Frau. Oder noch besser: Wäre er nicht mehrfacher Fußballmillionär gewesen, sondern Busfahrer, hätte er als Lachnummer gegolten.

Dass die moderne Frau heutzutage ganz andere und viel mehr Aufgaben zu erfüllen hat als vor 30 Jahren, ist unstrittig und gehört für mich zum gewöhnlichen Lebenswandel, wie ich mir nicht zu schade bin, selbst die Wohnung zu putzen. AAAABER...

Ich will sicher kein Chamäleon-Weib dergestalt, das mit mir den Berg hochkraxelt und am Gipfel mit dem Verinox erst mal eine Kerbe in den Brotlaib schnitzt, ein Pfund Wurscht am Stück verdrückt und vom Gipfelkreuz "Juuuuuuchuuuuuhuuuuu" ins Tal schreit. Ich würd ihr vermutlich einen Schubs geben... :D

Genauso erwarte ich nicht von ihr, sie zum Hechelkurs begleiten zu müssen und Pressen zu üben. Wenn das aber die Vorstellung einer modernen Beziehung ist, bin ich scheißefroh, 50 zu sein. Die Beziehungsvorstellung von Frau Fischbach nenne ich "Team". Ist ja auch okay, aber Bock auf Sex mit einem Teammitglied hatte ich mein Leben nicht und bete täglich, es möge so bleiben :), habe aber auch schon vom Begriff der Altershomosexualität gehört. Ich bete demnach zweimal täglich!

Nixdestotrotz, liebe Julianna - nochmals aufrichtigen Dank für Deine Beiträge, die hier mMn enorm etwas angeschoben haben. Das macht für mich ein Forum und das Sauberhalten von Threads aus! Großes Kino! *Hofknix*
 
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  • #368
Dass die moderne Frau heutzutage ganz andere und viel mehr Aufgaben zu erfüllen hat als vor 30 Jahren, ist unstrittig und gehört für mich zum gewöhnlichen Lebenswandel, wie ich mir nicht zu schade bin, selbst die Wohnung zu putzen. AAAABER...

Ich will sicher kein Chamäleon-Weib dergestalt, das mit mir den Berg hochkraxelt und am Gipfel mit dem Verinox erst mal eine Kerbe in den Brotlaib sczhnitzt, ein Pfund Wurscht am Stück verdrückt und vom Gipfelkreuz "Juuuuuuchuuuuuhuuuuu" ins Tal schreit. Ich würd ihr vermutlich einen Schubs geben... :D

Genauso erwarte ich nicht von ihr, sie zum Hechelkurs begleiten zu müssen und Pressen zu üben. Wenn das aber die Vorstellung einer modernen Beziehung ist, bin ich scheißefroh, 50 zu sein. Die Beziehungsvorstellung von Frau Fischbach nenne ich "Team". Ist ja auch okay, aber Bock auf Sex mit einem Teammitglied hatte ich mein Leben nicht und bete täglich, es möge so bleiben :), habe aber auch schon vom Begriff der Altershomosexualität gehört. Ich bete demnach zweimal täglich!
Wie soll denn DIE Frau sein?
 
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Deer One

  • #369
Ich gehe jetzt noch mal auf den Beginn des Threads zurück. Ich bin eine Frau und meine "männliche Seite" ist lt. PS überdurchschnittlich und meine "weibliche Seite" unterdurchschnittlich. Die PS-Empfehlung lautet einen Mann zu finden mit ergänzenden Ausprägungen. Ich traf dann einen Mann, der ein ähnlich hohe Ausprägung hatte. Und irgendwann fühlte ich mich in Konkurrenz mit diesem Mann, obwohl es keinen ersichtlichen Grund dafür gab. Es war eine seltsame Erfahrung, da es mir in vorigen Beziehungen zuvor noch nicht aufgefallen war. Ich genoß es zunächst, dass dieser eine gewisse Fürsorge zeigte. Und so zähle ich auch die sogenannte "alte Schule" zur Fürsorge. Diese Fürsorge empfand ich ab einem gewissen Zeitpunkt, dann so als begäbe ich mich in Abhängigkeit oder auch eine Form von Schuld, die irgendwann von mir ausgeglichen werden muß.
Soweit meine Beschreibung.
Dein Beitrag erfolgte erst später, weil Du offensichtlich noch neu bist. Deine Beschreibung aber lese ich hier nicht zum ersten Mal, was ja bestätigen würde, es sei etwas dran an diesem Test und dass das gegenseitige Verständnis von Rollenbildern eine enorme Rolle spiele.

Ich selbst habe übrigens mit Frauen und hohem männlichen Anteil exakt dieselbe Erfahrung wie Du gemacht und Konkurrenzverhalten wahrgenommen, auf ganz unterschiedlichen Ebenen - intellektuell, beruflich, sozialer Status, Allgemeinbildung etc. etc.. Frei nach dem Motto "immer eins mehr als Du". Das törnt sowas von ab... :(
 
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  • #370
Hab lieben Dank für Deine Recherche, liebe @Julianna . Mich beeindruckt, wie viel Mühe Du Dir und andere machst/en, sich mit dem Thema so dezidiert auseinanderzusetzen.
Hat nur 1 Minuten gedauert den Artikel-Inhalt aus dem anderen Fred rüberzukopieren. Das Thema hatten wir hier schon, wie ich bereits erwähnte.

Ich neige persönlich zur Plattitüde, dieses wissenschaftliche Ergebnis konnte auch nur von einer Frau (Lisa Fischbach) stammen. Lisa Fischbachs Erkenntnis sind m. E. ziemlich abgegriffen und waren schon mal ganz hipp, als David Beckham mit lackierten Fingernägeln herumlief und man damit den Alpha-Softie als "metrosexuell" bezeichnete. Für mich war Beckham zu dieser Zeit ein bemitleidenswerter Affe und Zofe seiner überdominanten Frau. Oder noch besser: Wäre er nicht mehrfacher Fußballmillionär gewesen, sondern Busfahrer, hätte er als Lachnummer gegolten.
Fischbach hin oder her, der Artikel war grad verfügbar und ich musst nicht selbst tippen und finde, insgesamt wird inhaltlich klar, was gemeint ist.
David Beckham empfinde ich jetzt nicht als das Parade-Beispiel, aber nungut.

Dass die moderne Frau heutzutage ganz andere und viel mehr Aufgaben zu erfüllen hat als vor 30 Jahren, ist unstrittig und gehört für mich zum gewöhnlichen Lebenswandel, wie ich mir nicht zu schade bin, selbst die Wohnung zu putzen.
jaja, is klar :)


AAAABER...

Ich will sicher kein Chamäleon-Weib dergestalt, das mit mir den Berg hochkraxelt und am Gipfel mit dem Verinox erst mal eine Kerbe in den Brotlaib schnitzt, ein Pfund Wurscht am Stück verdrückt und vom Gipfelkreuz "Juuuuuuchuuuuuhuuuuu" ins Tal schreit. Ich würd ihr vermutlich einen Schubs geben... :D
Genauso erwarte ich nicht von ihr, sie zum Hechelkurs begleiten zu müssen und Pressen zu üben. Wenn das aber die Vorstellung einer modernen Beziehung ist, bin ich scheißefroh, 50 zu sein. Die Beziehungsvorstellung von Frau Fischbach nenne ich "Team".
Das passt ja inhaltlich auch zu deiner PS-Analyse.
114 männlich und ich glaube 87 weiblich. Damit bist du traditionell und diese Haltung oder wie man es nennen mag, ist tief in dir verankert.

Es geht nicht draum, was besser ist, oder darum überhaupt zu bewerten, gar den anderen von irgendetwas überzeugen zu wollen - das stand nie zur Debatte, SONDERN darum, dass es hier unterschiedliche Typen gibt. Jene, die sich das traditionelle Rollenbild wünschen, und die anderen, die dem entwachsen sind.
Völlig wertfrei.

Und ich schrieb dazu bereits:
 
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Deer One

  • #372
Apropos - hab vorhin mit der vielversprechenden Dame telefoniert, die ich ein paar Seiten zuvor beschrieb. Deshalb war ich kurz off.

Dass die Dame je eine Hochschule von innen gesehen haben soll, kann sie ihrer Großmutter erzählen. Auf bayerisch hätte man ihren Duktus mit "g'schert" bezeichnet, wer mit diesem Begriff etwas anfangen kann.

Ergo, @Fraunette: Wieder keine Augenhöhe! :(:(:(
 
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  • #373
Augenhöhe. Einfach nur Augenhöhe, liebe Fraunette. Aber so sehr und gern Frau, wie ich mich umgekehrt als Mann fühle. Die die feine erotische Note im Gendering versteht und genießt und mich nicht bekehren will, im Sitzen pinkeln, aber im Stehen essen zu müssen.
Männer, die in einer fremden Privatwohnung im Stehen pinkeln müssen, find ich als Mann jetzt auch seltsam. Unbequem, anstrengend und peinlich.
Setz dich doch einfach hin anstatt dumm rumzuspritzen, da ist nix fein erotisch dabei;)
 
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Deer One

  • #374
Im Leben nicht, werter @creolo . Lieber wische ich eine Stunde das Klo!
 
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  • #375
Dein Beitrag erfolgte erst später, weil Du offensichtlich noch neu bist. Deine Beschreibung aber lese ich hier nicht zum ersten Mal, was ja bestätigen würde, es sei etwas dran an diesem Test und dass das gegenseitige Verständnis von Rollenbildern eine enorme Rolle spiele.

Ich selbst habe übrigens mit Frauen und hohem männlichen Anteil exakt dieselbe Erfahrung wie Du gemacht und Konkurrenzverhalten wahrgenommen, auf ganz unterschiedlichen Ebenen - intellektuell, beruflich, sozialer Status, Allgemeinbildung etc. etc.. Frei nach dem Motto "immer eins mehr als Du". Das törnt sowas von ab... :(
Das geht mir ganz genauso.
Mein Profil sagt, dass ich mit 101 Punkten durchschnittlich anpassungswillig bin und mit 117 Punkten eine überdurchschnittliche Ausgleichsbereitschaft habe. Allerdings habe ich inzwischen auch nur noch 104 männliche und 98 weibliche Punkte. Früher hatte ich bis zu 125 männliche Punkte. Ich werde wohl altersmilde :rolleyes:.
Mir kommt es vor, dass nicht ich diesen Mist beginne, sondern dass es mein Status ist, der das bei Männern mit hohem männlichen Anteil, die sozioökonomisch - um dieses Wortungetüm nochmal zu bemühen - unterhalb von meinem Status sind, mehr oder weniger automatisch auslöst.
Hast Du das umgekehrte Gefühl, dass Frauen damit BEGINNEN, oder „fängst Du an“, die Frauen geben aber nicht klein bei, geben (heftiger als Du es tätest) Contra und die Stimmung ist futsch?
Bei mir läuft Programm 2 ab, denke ich. Zu meinem Leben gehört, dass ich mich als Frau sehr oft zurücknehmen musste. Kleine und selbst mittelgroße Fehdehandschuhe ignoriere ich daher sowieso. Wenn ich aber angefasst bin, bin ich stärker genervt als es angemessen wäre, glaube ich. Dann verschwinden verliebte Gefühle allerdings ohnehin.
 
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