Dreamerin

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  • #1.171
Die (fehlenden) Beiträge hier vermisse ich am meisten.
 

Erin

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  • #1.172
Dann mache ich mal einen kleinen Griechenland-Austausch. Die letzten Jahre war ich immer mal wieder auf kleineren Inseln in Griechenland. Bevorzugt solche, die nicht von Touris überschwemmt werden und wo man sich nicht im Hotelbunker mit dem All-inclusive Bändchen bewegt.

Gerne miete ich ein Auto und kurve so die Insel ab, immer auf der Suche nach einem schönen Strand, altes Dörfchen in den Bergen, ein Schwatz mit einem Griechen.

Meine bisherigen Inseln: Paros, Levkada, Kefalonia, Chalkidiki. Hat noch wer eine tolle Insel besichtigt, die eben nicht Kreta, Rhodos, Korfu, Santorini ist?
 
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Megara

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  • #1.173
Dann mache ich mal einen kleinen Griechenland-Austausch. Die letzten Jahre war ich immer mal wieder auf kleineren Inseln in Griechenland. Bevorzugt solche, die nicht von Touris überschwemmt werden und wo man sich nicht im Hotelbunker mit dem All-inclusive Bändchen bewegt.

Gerne miete ich ein Auto und kurve so die Insel ab, immer auf der Suche nach einem schönen Strand, altes Dörfchen in den Bergen, ein Schwatz mit einem Griechen.

Meine bisherigen Inseln: Paros, Levkada, Kefalonia, Chalkidiki. Hat noch wer eine tolle Insel besichtigt, die eben nicht Kreta, Rhodos, Korfu, Santorini ist?
Symi eine wundervolle autofreie Insel umgeben von klasklarem Wasser, auch im Hafen. Alles eng und verwinkelt,viele Stufen im Ort.
Panormitis, noch kleiner,dort befindet sich lediglich ein Kloster. Trotzdem sehenswert.
Griechen haben mir Zakynthos empfohlen.
Dort soll es die schönsten Strände ( einsame ) geben.
 
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Dreamerin

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  • #1.175
Ich fahre gleich los zu meinem alljährlichen Juni—Insel—Trip. Allerdings ist es keine griechische Insel, sondern eine deutsche: Usedom.
Immer wieder schön (außer im Juli/August).
 
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chrissi22

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  • #1.176
Meine Lieblingsinsel ist Rügen, seit ich im Studium ein halbes Jahr dort gelebt und gearbeitet habe, hängt mein Herz da fest. Wenn ich hinfahre, fühl ich mich augenblicks wie 23 😆 Aber geht nur im März oder November, wobei ich damals über Sommer da war und es viele Ecken ohne Touris gab. Das beste war über die alten Pflasterwege zu trödeln, da wagt sich kein Audi oder Mercedes hin.
Würde gerne auf eine griechische Insel...
 
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  • #1.179
Meine Lieblingsinsel ist Rügen, seit ich im Studium ein halbes Jahr dort gelebt und gearbeitet habe, hängt mein Herz da fest. Wenn ich hinfahre, fühl ich mich augenblicks wie 23 😆 Aber geht nur im März oder November, wobei ich damals über Sommer da war und es viele Ecken ohne Touris gab. Das beste war über die alten Pflasterwege zu trödeln, da wagt sich kein Audi oder Mercedes hin.
Würde gerne auf eine griechische Insel...
Auf Rügen war ich 2019 Ende August zum ersten Mal.
Ich fand es dort toll.Zum Glück hatte ich mein Rad dabei.
Wenn man sich von Binz etc fern hält, gibt es dort viele ruhige Ecken .
 
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Symi eine wundervolle autofreie Insel umgeben von klasklarem Wasser, auch im Hafen. Alles eng und verwinkelt,viele Stufen im Ort.
Panormitis, noch kleiner,dort befindet sich lediglich ein Kloster. Trotzdem sehenswert.
Griechen haben mir Zakynthos empfohlen.
Dort soll es die schönsten Strände ( einsame ) geben.
Ich war vor 30 Jahren auf Zakynthos. Das war sooooo schön.....mit Stränden an denen Schildkröten ihre Eier ablegten und Griechen, die ihre Gastfreundschaft freudig vor sich her trugen 😍
 
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Pit Brett

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  • #1.181
Also, auf Ζάκυνθος sind ja alle blind. Jedenfalls zehn mal mehr als anderswo … (wer's nicht weiß, das kann man bestimmt noch googeln). Trotzdem: Mein Bruder & sein Weib, alte Griechenlandreisende und des Griechischen mächtig, stehen sehr drauf – und die waren fast überall.
Ich selber war mal auf Ικαρία, das hat mir gefallen in seiner Vielfalt und Beschaulichkeit. Ist schon deshalb nicht überlaufen, weil die Anreise dauert (außer, man fliegt von Athen). Wikipedia schreibt auch heute noch ganz nett:
… gibt es auf Ikaria immer noch keinen Massentourismus. Verhindert haben dies das Fehlen eines internationalen Flughafens, der Mangel an großen Sehenswürdigkeiten und die noch immer vielerorts nicht westeuropäischen Standards angeglichene Infrastruktur. Daraus erklärt sich aber auch die Beliebtheit der Insel bei Individualreisenden, die diese Einschränkungen nicht als Nachteil sehen und die deshalb noch anzutreffende Ursprünglichkeit von Landschaft und Leuten zu schätzen wissen. So erbringt der Agrarsektor neben dem Tourismus noch immer einen Großteil des Volkseinkommens.
 
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Erin

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  • #1.182
Danke. Ikaria werde ich gerade mal etwas näher unter die Lupe nehmen.
 

Mentalista

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  • #1.184
Auf Rügen war ich 2019 Ende August zum ersten Mal.
Ich fand es dort toll.Zum Glück hatte ich mein Rad dabei.
Wenn man sich von Binz etc fern hält, gibt es dort viele ruhige Ecken .
War letzte Woche wieder da. Rügen halbleer, weil viele Buchungen storniert wurden, ich war laut meiner Vermieterin, die Einzige, die abgewartet hat und siehe da, ich konnte wie geplant anreisen. Wetter war perfekt, Anreise und Abreise auch wieder gut. Besser hätte es nicht sein können.

Diesmal habe ich den Hexenwald und Prora besucht und bin a bissel rumgedüst, mit Lumpiline. Abends am Strand lang, in Baabe ein Fischbrötchen holen, war sooo schön.
 
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Megara

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  • #1.185
War letzte Woche wieder da. Rügen halbleer, weil viele Buchungen storniert wurden, ich war laut meiner Vermieterin, die Einzige, die abgewartet hat und siehe da, ich konnte wie geplant anreisen. Wetter war perfekt, Anreise und Abreise auch wieder gut. Besser hätte es nicht sein können.

Diesmal habe ich den Hexenwald und Prora besucht und bin a bissel rumgedüst, mit Lumpiline. Abends am Strand lang, in Baabe ein Fischbrötchen holen, war sooo schön.
Wie gefällt dir Prora ?
 

Megara

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Muss jetzt mal sein.;-)
Bitte Kopf drehen.Habe vergessen wie das geht.
 

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koerschgen

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Dann belebe ich mal diesen Thread hier...

Wenn mobiles Buero moeglich ist, kann man ja auch quasi "on the road" arbeiten. Mobiles Buero kann man moeglicherweise auch mit Segeln kombinieren? Vielleicht morgens im Hafen ueber mobile Daten was schaffen und danach ablegen. Koennte man probieren...

Erstes Ziel war Ueckermuende an einem Freitag im Juli. Ich brauchte jedoch 30min Ruhe fuer die woechentliche Telefonkonferenz mit dem Chef. Wird schon klappen... Anreise war ueber den BER Flughafen, wo man quasi die schlechten Dinge von Tegel nachgebaut hat. Schade, aber dafuer hat man die Bahnhaltestelle als Pluspunkt. Von dort aus braucht man 30min bis Berlin Friedrichstrasse / Hbf. Danach noch etwas U Bahn fahren und ich war in der Joseph-Roth-Diele, die ruhig genug schien. Zum Ende der Telefonkonferenz fragte Chef noch, "Hoere ich da eine Kueche im Hintergrund?" "Aehm, ja." :oops::cool:
Ebenso wie auf dem Weg nach Usedom, fuehrt der Weg nach Ueckermuende ueber eine "Umsteigsmetropole": Ueber Jatznick geht es nach Ueckermuende und nach Usedom ueber Zuessow. Ueckermuende kannte ich noch nicht, moechte es Euch aber empfehlen. Der Stadtkern liegt etwas oberhalb der Ueckermuendung in das Stettiner Haff. Alles war prima in Gehweite und der Yachthafen in ruhiger Lage. Von der Ueckermuendung aus sieht man in Richtung Anklam auch die Karniner Hubbruecke, https://de.wikipedia.org/wiki/Hubbrücke_Karnin. Bei Ostwind ging es am Wind zur Kaiserfahrt und dann mit Motor nach Swinemuende. Nach Tankstopp und Ausfahrt der Kaiserfahrt konnte man bei schoenem Wind auf der Ostsee an Usedom vorbeisegeln. Der Leuchtturm der Oie war weit sichtbar. Vor dem Ruden noch eine Halse gefahren und dann Kurs Freest, das Sonntagabend erreicht wurde. Montagmorgen dann mobiles Buero inklusive Telefonkonferenz bis fruehen Nachmittag. Dann auslaufen und Segel setzen Richtung Stralsund. Bei Lubmin noch vier Gaspipelines passiert (quasi uebersegelt) und dann bei leichtem Wind mit ein paar Regentropfen den Daenholm bei Stralsund erreicht. Am Tag darauf (ein Dienstag) ging es dann mit der Bahn zurueck nach Berlin. Vor und nach Neustrelitz gibt es ein paar Funkloecher, aber sonst kann man mobil arbeiten. Ueber den BER Flughafen ging es dann wieder zurueck.
Vor 10 Tagen bin ich ueber BER nach Warnemuende. Zeitabhaengig kann man vom Flughafen mit einer IC Verbindung direkt zum Yachthafen fahren. Die Fahrt dauert etwa 3 Stunden. Die Fahrkarte sollte man ggf rechtzeitig buchen, da die Nachfrage momentan noch hoch ist. Dem Streik letzte Woche konnte ich knapp entgehen.
NB: Den Boarding Pass zum Flug bekommt man mE eher zufaellig online. Manchmal kann ich komplett ueber eine App einchecken. Sonst passiert es, dass man nur eine Bestaetigung bekommt, um dann den Boarding Pass doch noch am Flughafenschalter abholen zu muessen. Naja...ich komme ja "ausm Osten" und kenne Schlange stehen. :rolleyes:
In drei Wochen bin ich noch einmal an der Ostsee. Ein bisschen Sonne und allgemein schoenes Segelwetter waeren sehr wuenschenswert. Vorher wollte ich um den 7. September noch ein paar Fotos bei Neumond probieren. Mal schauen, ob das Wetter mitspielt.

MfG!
 
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chrissi22

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Hab grad überlegt wie du von Bln nach Ueckermünde fliegst... 😁 Umsteigen in Rostock Laage 😎 Also Du arbeitest auf der Yacht? Oder Jolle? Auch nicht schlecht. Hast du einen smutje bei? 🍲 Ein bekannter lag letztens bei dem Sturmwetter auf dem Greifswalder Bodden fest, eigentlich hätte er ja laufen können aber wohin mit dem Boot...
 

koerschgen

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Hab grad überlegt wie du von Bln nach Ueckermünde fliegst... 😁 Umsteigen in Rostock Laage 😎 Also Du arbeitest auf der Yacht? Oder Jolle? Auch nicht schlecht. Hast du einen smutje bei? 🍲 Ein bekannter lag letztens bei dem Sturmwetter auf dem Greifswalder Bodden fest, eigentlich hätte er ja laufen können aber wohin mit dem Boot...
Ab Berlin nehme ich die Bahn.
In Ueckermuende und Warnemuende liegt der Bahnhof jeweils in kurzer Gehweite entfernt vom Yachthafen. Ich erinnere mich auch an Neustadt (Holstein), wo das aehnlich angenehm war. Wismar sieht bzgl. Hafen und Bahnhof auf der Karte auch guenstig aus. In Stralsund ist der Weg schon laenger, besonders zum Daenholm. in Greifswald braucht man auch ein Shuttle hinaus nach Wieck.
Eine Jolle ist es nicht, aber gross genug fuer ein laengeres Wochenende. Essen kommt in die Bilge. Ein Restaurant im Hafen tut es auch. Alles kein Problem. Man macht solche Dinge zu selten. Ich komme dieses Jahr auf nicht mal 10 Tage auf dem Wasser. Das ist nicht gut. Naechstes Jahr werde ich beruflich oft unterwegs sein. Dann werde ich auch nicht mehr Zeit auf dem Wasser verbringen.
Wenn man reisen kann, sollte man es tun. Wer weiss wie die Zukunft aussieht...?
 
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koerschgen

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Greifswald:
Nach 6 Jahren war ich mal wieder in Greifswald. Zuvor war ich jedoch nie so spaet im Jahr dort. In der Wintersaison mag es eher eine Studentenstadt sein. Es ist aber auch Herbst und die Touristen werden weniger. Nicht zu uebersehen sind auch die erhaltenen historischen Gebaeude. Zum Ende des 2. WK wurde Greifswald kampflos uebergeben. Das Foto hiernach zeigt den Marktplatz. Von dort aus sind es 5min (Richtung Norden) bis zum Muesumshafen. Das Pommersche Landesmuseum ist quasi gleich um die Ecke (Richtung Sueden).
Richtung Osten kommt man nach Eldena, wo die Ryck in den Greifswalder Bodden muendet und auch noch die Klosterruine Eldena steht. Man kann in dieser Gegend auch prima Essen gehen.

Greifswald ist eine Reise wert. Ich werde naechstes Jahr im Maerz und Sommer wohl noch einmal dort sein.

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Die Rueckreise fand ueberraschend mit politische Prominenz statt:
Im Flughafen waren im Boarding Bereich ploetzlich Polizeibeamte. Als ich mich umdrehte, erkannte ich direkt vor mir Tobias Hans.
Guten Flug! 😷
 
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ICQ

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Apropos historische Sehenswürdigkeiten.
Der Dom zu Merseburg hatte heuer 1000-jähriges Jubiläum.
Gestiftet im Jahr 1015 von Heinrich II und seiner Königin Kunigunde, wurde der Bau in nur 6 Jahren fertiggestellt.
Das ging ziemlich fix wie?
Aber das ist noch gar nichts.
Den Kreuzgang soll der Teufel persönlich errichtet haben. In nur einer Nacht.
Allerdings blieb man ihm das vereinbarte Honorar schuldig.
Im Schwabenland ist der Merseburger Dom wohlbekannt als letzte Ruhestätte Rudolfs von Rheinfelden.
Ihr wisst schon, jener im Zuge des Investiturstreites anstelle des gebannten Heinrich IV vom Papst ernannte Gegenkönig, der in der Schlacht von Hohenmölsen erst die Schwurhand und wenig später sein Leben verlor.
Gleich gegenüber, am anderen Ufer der Saale, bequem zu erreichen über die Waterloo-Brücke, steht die nur einige Jahrzehnte jüngere romanische Kirche St. Thomae Cantuariensis.
(Auch ihm wurde die Treue zum Papst im Leben schlecht gelohnt.)
Falls ihr mal in der Gegend seid - es lohnt sich.
P. S. Ein kleines Stück weiter den Neumarkt runter ist eine kleine Bäckerei mit Cafe. Dort gibt es den besten Mohnkuchen zwischen Moskau und Mississippi.
 
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