AlexBerlin

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  • #391
@*Andrea*
Ich fand Deinen Post nicht so pralle, genau wie Du meinen. Also schreib ich‘s.
 

AlexBerlin

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  • #392
So viel hochgiftiges Viehzeugs wie da rumläuft ? :eek:

Nein danke, dann lieber gleich etwas weiter nach Neuseeland. Reizt mich deutlich mehr ... ! :)

Ja, Australiens Viecher sind krass! Die Flying Doctors kriegen es aber hin, dass es kaum richtig übel ausgeht. Meine Vorfahren wollten in den 1920er Jahren nach Australien auswandern, sind nicht reingekommen - ist dann Südamerika geworden.
Ich hab auch mal überlegt, aber ab 50 nehmen die einen nicht mehr - in den Outbacks vielleicht, aber für ein Leben da bin ich zu weich :D. Meine Vorfahren hätten da damals hingekonnt, aber trauten sich auch nicht...
Neuseeland ist ja eher wie Irland, glaub ich. Die Leute sind, glaube ich, auch eher verschlossen, lese ich zumindest ab und zu in Blogs.
Die Mentalität von Australiern - zumindest von denen, die ich so kennen gelernt habe, ist sehr offen, das mag ich.
 
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Pit Brett

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  • #396
Bietest du bitte mal eine deiner Interpretationen in einer konstruktiven, positiven Richtung an?
Versuchen kann ich's ja.
Mir gefällt's am Besten im Wäldchen gleich um die Ecke. Und weil man da so schön die Autobahn hört und die Flugzeuge, die oben drüber donnern, ist jeweils die Achtsamkeitsübung auf dem Baumstrunk umso effektiver. Nicht bewerten, einfach wahrnehmen und akzeptieren!
  1. Glücklich der, der reisen kann. Vielen reicht's nur in den Stadtwald.
  2. Ihr seid aber anspruchsvoll. Raum für eine heile Welt ist überall, und wenn's laut ist, muss man das nicht mal hören. Wem das nicht reicht, der macht Achtsamkeitsübungen.
  3. Wahrnehmen, schauen, aufsaugen ist wichtiger als das wo. Staunen kann man überall, dafür muss man nicht nach Timbuktu.
  4. Manche fahren sonstwohin und kriegen auch dort nichts mit.
  5. Mir geht's echt mies, ich kann nicht weg. Aber ich bin in der Lage, meine Tristesse so zu gestalten, dass ich trotzdem glücklich bin.
Reicht das? Und was soll konstruktiv heißen, in dem Zusammenhang?
 
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  • #397
Versuchen kann ich's ja.
  1. Glücklich der, der reisen kann. Vielen reicht's nur in den Stadtwald.
  2. Ihr seid aber anspruchsvoll. Raum für eine heile Welt ist überall, und wenn's laut ist, muss man das nicht mal hören. Wem das nicht reicht, der macht Achtsamkeitsübungen.
  3. Wahrnehmen, schauen, aufsaugen ist wichtiger als das wo. Staunen kann man überall, dafür muss man nicht nach Timbuktu.
  4. Manche fahren sonstwohin und kriegen auch dort nichts mit.
  5. Mir geht's echt mies, ich kann nicht weg. Aber ich bin in der Lage, meine Tristesse so zu gestalten, dass ich trotzdem glücklich bin.
Reicht das? Und was soll konstruktiv heißen, in dem Zusammenhang?
Danke! Was du alles als positiv ansiehst... ;)
Konstruktiv im Sinne von förderlich oder dem Thema zuträglich.
 

Pit Brett

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  • #398
@WolkeVier : wie kommst Du auf positiv? Zunächst hab ich gedacht, Du hast das einfach so hingeschrieben. Jetzt kommt's nochmal. Was hat die Assoziation ausgelöst? Oder ist es Deine Vorgabe, das ich etwas Positves schreiben soll? Das käme Dir womöglich nicht zu …
 
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AlexBerlin

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  • #399
Ich hab ja eher das Gefühl, dass Dir, lieber @Pit Brett, danach war, zu gucken, ob sich hier nicht ein kleiner geistiger Schlagabtausch entwickeln kann. Och nö.
 
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Mentalista

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  • #400
Mir gefällt's am Besten im Wäldchen gleich um die Ecke. Und weil man da so schön die Autobahn hört und die Flugzeuge, die oben drüber donnern, ist jeweils die Achtsamkeitsübung auf dem Baumstrunk umso effektiver. Nicht bewerten, einfach wahrnehmen und akzeptieren!

Wer kennt die Uckermarck? Nicht weit von Berlin weg, total ruhig, wenig Autos, wenig Menschen, traumhafte Wälder, Felder, Seen, kurz davor die Schorfheide, also warum so in der Ferne schweifen, ja ich will mal nach Vancouver, Toronto und Montreal, irgendwann wirds noch was!
 
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AlexBerlin

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  • #401
Wer kennt die Uckermarck? Nicht weit von Berlin weg, total ruhig, wenig Autos, wenig Menschen, traumhafte Wälder, Felder, Seen, kurz davor die Schorfheide, also warum so in der Ferne schweifen, ja ich will mal nach Vancouver, Toronto und Montreal, irgendwann wirds noch was!
War ich noch nie! Die Müritz mag ich, das Havelland und in der Gegend um Neuruppin bin ich auch ab und zu unterwegs. Wir könnten im Sommer eigentlich mal ne Radtour machen - nicht sooo weit, aber mal bisschen ins Grüne vielleicht? Die besten Eisdielen im Umland abfahren zum Beispiel :)
 
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Mentalista

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  • #402
War ich noch nie! Die Müritz mag ich, das Havelland und in der Gegend um Neuruppin bin ich auch ab und zu unterwegs. Wir könnten im Sommer eigentlich mal ne Radtour machen - nicht sooo weit, aber mal bisschen ins Grüne vielleicht? Die besten Eisdielen im Umland abfahren zum Beispiel :).

Gute Idee, ich würde erstmal mit Berlin anfangen. Weitere Touren bin ich mit dem Rad nicht gewöhnt.:oops:

Ich kann die Gegend um Templin sehr empfehlen. Viel Wasser, Wald, nettes Städtchen, positive Aura. In Waren an der Müritz habe ich zweimal eine Kur gemacht, mitten im Sommer. War echt schön, die Stadt nicht überfüllt, im Wald war ich fast alleine, alles sehr entspannt, die Schiffstour über die Müritz habe ich auch gemacht, war sehr schön.

Dieses Jahr muss ich unbedingt nach Stralsund und auch wieder nach Rügen. Da war ich ewig nicht mehr:oops:.
 
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  • #403
@WolkeVier : wie kommst Du auf positiv? Zunächst hab ich gedacht, Du hast das einfach so hingeschrieben. Jetzt kommt's nochmal. Was hat die Assoziation ausgelöst? Oder ist es Deine Vorgabe, das ich etwas Positves schreiben soll? Das käme Dir womöglich nicht zu …
Stimmt, das hab ich einfach so hingeschrieben. Weil du ja sagtest, dass @*Andrea* 's Post "in jede Richtung interpretiert werden" könne. Und mir ist da in positiver Richtung keine schlüssige Argumentation eingefallen. Dir anscheinend auch nicht... ;)
 

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Wer kennt die Uckermarck? Nicht weit von Berlin weg, total ruhig, wenig Autos, wenig Menschen, traumhafte Wälder, Felder, Seen, kurz davor die Schorfheide, also warum so in der Ferne schweifen, ja ich will mal nach Vancouver, Toronto und Montreal, irgendwann wirds noch was!

Wenn du schon nach Montréal möchtest, dann musst du unbedingt auch Québec und Ottawa besuchen <3
 
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  • #406
Wir fliegen morgen nach Tel Aviv. Da war ich noch nie, soll sehr schön sein.
 
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Pit Brett

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Ich hab ja eher das Gefühl, dass Dir, lieber @Pit Brett, danach war, zu gucken, ob sich hier nicht ein kleiner geistiger Schlagabtausch entwickeln kann. Och nö.
Nein, gar nicht. Mir war nicht nach Schlagen, sondern ich war irgendwas zwischen verblüfft und enttäuscht, dass sich Dir die Poesie des Beitrags und eben seine Interpretationsfähigkeit nicht mitgeteilt haben. Das wollte ich dann doch mal anregen, aber, wie man sieht, ohne Erfolg.
 
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Nein, gar nicht. Mir war nicht nach Schlagen, sondern ich war irgendwas zwischen verblüfft und enttäuscht, dass sich Dir die Poesie des Beitrags und eben seine Interpretationsfähigkeit nicht mitgeteilt haben. Das wollte ich dann doch mal anregen, aber, wie man sieht, ohne Erfolg.
Das mag vielleicht daran liegen, dass die naheliegende Interpretation die ist, dass @*Andrea* (Fern-)Reisen und den dadurch verursachten Lärm doof findet, und mit dem Verweis auf Achtsamkeitsübungen noch ein Fingerzeig an die Reiselustigen gibt. Poesie ist manchmal auch Geschmacksache.
 
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*Andrea*

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AlexBerlin

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Mir gefällt's am Besten im Wäldchen gleich um die Ecke. Und weil man da so schön die Autobahn hört und die Flugzeuge, die oben drüber donnern, ist jeweils die Achtsamkeitsübung auf dem Baumstrunk umso effektiver. Nicht bewerten, einfach wahrnehmen und akzeptieren!
Hi Andrea,
bitte schreib Du doch mal, wie Du das gemeint hast.
Eine Szenerie wie Du sie beschreibst empfnde ich nicht als "am besten", so gerne ich Wäldchen und Achtsamkeitsübungen auch mag.
 
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*Andrea*

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@AlexBerlin:
Ich habe es so geschrieben, weil es eben eine vielschichtige Sache ist, die ich ausdrücken wollte. Von Pit's Liste stimmen eigentlich alle von 1 bis 4. 5 würde ich so nicht sagen.
Ich reise aus verschiedenen Gründen nicht so viel, bin aber trotzdem zufrieden mit meinem Leben. Der Alltag ist mir wichtig, ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass ich ein gutes, erfülltes Leben habe, das sich für mich stimmig anfühlt, wenn ich mich um die Gestaltung des simplen Alltags kümmere. Da ist ein regelmässiger Spaziergang mit Achtsamkeitsübung im Stadtwald etwas, was für mich von grösserer Bedeutung ist, als die Ferienplanung. Zu Beginn haben mich die Autobahn und der Lärm der Flugzeuge dabei gestört, aber dann habe ich gemerkt, dass die Achtsamkeitsübung auf diese Weise für mich wirksamer ist. Dennoch habe ich auch ein wenig Sorge um unseren Planeten und ich finde, wie hier im Thread gezeigt wird, wie manche die ganze Zeit herumreisen, ist etwas unsensibel gegenüber Menschen, die sich vielleicht auch mal Ferien wünschen würden, sich dies aber nicht leisten können. Ich persönlich brauche das nicht (mehr) so stark, obwohl ich erst Mitte 40 bin, aber ich sehe da bei manchen Leuten, die vom Leben nicht so verwöhnt sind, Sehnsüchte und Traurigkeit, weil sie kein Geld für Ferienreisen haben. Ich mach's neben meinen Reisen in den Wald so: oft spaziere ich nach der Arbeit durch die halbe Stadt, und weil ich da mit allen Sinnen offen zu sein versuche, ist es jedesmal eine Entdeckungsreise.

  1. Glücklich der, der reisen kann. Vielen reicht's nur in den Stadtwald.
  2. Ihr seid aber anspruchsvoll. Raum für eine heile Welt ist überall, und wenn's laut ist, muss man das nicht mal hören. Wem das nicht reicht, der macht Achtsamkeitsübungen.
  3. Wahrnehmen, schauen, aufsaugen ist wichtiger als das wo. Staunen kann man überall, dafür muss man nicht nach Timbuktu.
  4. Manche fahren sonstwohin und kriegen auch dort nichts mit.
  5. Mir geht's echt mies, ich kann nicht weg. Aber ich bin in der Lage, meine Tristesse so zu gestalten, dass ich trotzdem glücklich bin.

@WolkeVier: Tel Aviv finde ich nicht so berauschend. (Aber ich bin nicht so die Strand und Ausgang und Party-Person.) Interessanter ist da Jaffa, die ehemals arabische Stadt, die zu einem Stadtteil gemacht wurde. Die Altstadt dort ist hübsch, aber leider gibt es da auch viele leidvolle Geschichten dazu. Die palästinensischen EinwohnerInnen fühlen sich nach wie vor als BürgerInnen zweiter Klasse.
Wie lange bist du in der Gegend? Wenn du Zeit hast, würde ich auf jeden Fall Jerusalem empfehlen und vielleicht sogar einen Ausflug ins besetzte Westjordanland. Das gibt jedenfalls Gedankenfutter. Eine schöne Reise!
 
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*Andrea*

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  • #418
Noch eine Anmerkung zu Jaffa, weil mein Beitrag sonst falsch verstanden werden könnte: Ich meinte die palästinensischen EinwohnerInnen von ganz Jaffa. In der Altstadt leben sie kaum mehr.
 
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  • #419
Danke @*Andrea* ! Wir sind nur über Ostern dort, da werden wir Jerusalem besser ausklammern. ;) Jaffa werden wir auf jeden Fall besuchen, den Tipp hat mir ein Freund schon gegeben.
Dein Hinweis darauf, dass es für manche nicht so schön ist, hier zu lesen, weil sie sich vielleicht nicht so viele oder evtl. gar keine Reisen leisten können, ist für mich nachvollziehbar. Ich erzähle daher schon nur von ca. jeder vierten Reise. Allerdings dürfte man ja kaum noch über etwas Schönes im Leben erzählen, wenn man immer daran denkt, dass viele andere das nicht haben.
 
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