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apfelstrudel

  • #361
ich widerspreche.
(in diesem Kontext ist jedes Gramm personalisiert in Form von Begehrlichkeit an einen Menschen, den man liebt. Jedes Gramm dieses Menschen ist der Mensch selbst, weckt die Begierde ihn zu lieben. Körperlich, wie emotional.
Deswegen würde ich immer jedeN Gramm (Körper) an dir lieben... als Sinnbild für dich selbst.)
Lass es unter künsterlischer Freiheit laufen, die jemand für sich beansprucht, der von Kunst keinen Dunst hat :)
 
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  • #362
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  • #365
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  • #367
Irgendwie passt das nicht in meinen Kopf:
Ich werde lieber Junggeselle bleiben!

In meinem Kopf müsste es entweder
Ich werde lieber Junggeselle!
oder
Ich bleibe lieber Junggeselle!
heißen.

Die Kombination finde ich einfach nur obskur.
Jmd. wird etw. bleiben
Grammatisch schon richtig, wie auch immer das Konstrukt heißt. Futur perfekt?
Aber inhaltlich doch irgendwie komisch: Wenn man es schon ist, braucht man es nicht mehr werden. Und wenn man es noch nicht ist, sondern werden will, kann man es nicht bleiben.

o_O


 
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  • #373
Irgendwie passt das nicht in meinen Kopf:
Ich werde lieber Junggeselle bleiben!

In meinem Kopf müsste es entweder
Ich werde lieber Junggeselle!
oder
Ich bleibe lieber Junggeselle!
heißen.

Die Kombination finde ich einfach nur obskur.
Jmd. wird etw. bleiben

Grammatisch schon richtig, wie auch immer das Konstrukt heißt. Futur perfekt?
Yep. Ist Futur III. - also praktisch die Vergangenheit von Futur II.
Die Steigerung wäre Futur IV.: Ich werde lieber Junggeselle gewesen sein. ;)
 
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  • #374
„Es war einmal ein Rabe
Ein schlauer alter Knabe
Dem sagte ein Kanari, der
In einem Käfig sang: schau her
Von Kunst
Hast du keinen Dunst.
Der Rabe sagte ärgerlich:
Wenn du nicht singen könntest
Wärst du so frei wie ich.“
Bertolt Brecht
Ein Rabe saß auf einem Baum und war gerade dabei, ein Stück Käse zu verzehren.
Da kam ein Fuchs des Weges, sah den Raben und überlegte, wie er dem Raben wohl das Stück Käse abluchsen könnte.
So sprach er zum Raben:
"Herr Rabe, ich habe gehört, dass ihr ein so begnadeter Sänger seid. Könnt ihr mir nicht eine Probe von eurem köstlichen Gesang geben?"
Der Rabe, der nicht einsehen wollte, was daran wohl ist, schüttelte nur den Kopf.
Da verfiel der Fuchs auf eine noch größere List und sprach zum Raben:
"Ist es also doch so, dass ihr nur ein schauriges Gekrächze von euch geben könnt?"
Dieser Provokation konnte selbst der Rabe nicht widerstehen. Er öffnete den Schnabel, ließ den Käse fallen und begann wunderschön zu singen.
Dies hörte ein zufällig des Weges kommender Musikagent und engagierte den Raben vom Fleck weg.
Und heute ist dieser Rabe unter dem Namen Florian Silbereisen in der ganzen Welt bekannt.
Und die Moral von der Geschichte:
Wenn du Gold in der Kehle hast, kannst du den Schnabel ruhig aufmachen. Und wenn dabei nur Käse herauskommt, dann macht das gar nichts.