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  • #1

Rechte von Männern bei Scheidung

Die Frau meines Bruders verlässt ihn mit Kind und will sich scheiden lassen.

Das hat mich total geschockt. Und ich finde es sehr ungerecht, aber so ist es nun mal. Mein Bruder ist ein sehr liebevoller und aufmerksamer Ehemann und Vater gewesen. Sie hatten zusammen immer einen harmonischen Eindruck gemacht. Der Trennungsgrund von ihr ist simpel, dass sie ihn nicht mehr liebt. Mein Bruder hat ihre Ausbildung bezahlt (hoher 5-stelliger Betrag) und nun arbeitet sie nicht und bekommt sehr viel Unterhalt. Das Kind ist 5 Jahre und geht in den Kindergarten.

Das tut mir so weh für meinen Bruder. Insbesondere, da er schon viele schwere Schicksalsschläge ertragen musste. Nun ist Frau und Kind auch noch weg und er muss so viel Geld bezahlen. Er war immer fleißig, hat viel gearbeitet und gespart. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob es Berechnung von ihr war, dass er ihr gelegen kam, für Finanzierung Ausbildung etc. und nun, da sie fertig ist, ist sie weg. Es gibt da schon einige Anhaltspunkte. Aber zu lange, um es hier zu schreiben.

Nun wollte ich fragen, welche Erfahrungen Ihr in solchen Situtationen habt. Insbesondere, ob Frauen ihre Männer schikanieren können, indem sie mit dem Kind weit weg ziehen, so dass er es trotz geteiltem Sorgerecht nicht sehen kann. Das Kind bedeutet meinem Bruder und auch mir so viel. Aber vor allem ist es grausam für meinen Bruder. Und auch dass er jetzt finanziell auch noch ausgeblutet wird. Übrigens scheint sie sich anderweitig zu amüsieren und es besteht sogar der Verdacht, dass sie einen anderen Mann kennen gelernt hat. Sie bekommt also Unterhalt, hat das Kind und womöglich neuen Freund. Und Mein Bruder "das Gegenteil", er bezahlt dafür, ihm wurde das Kind weg genommen und er ist ganz alleine.

Wie kann ich ihm da nur helfen?

Danke!!!
 
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  • #3
Wenn möglich einen Rosenkrieg vermeiden. Ein befreundetes Paar von mir (zwei Kinder) hat das nicht hinbekommen und die haben am Ende insgesamt 25.000 € für Anwälte verbraten.
 
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  • #4
keine schöne geschichte :( so viel in kürze: er wird ihr nicht ewig unterhalt zahlen müssen, sondern "nur" im trennungsjahr. und je nach bundesland und richter muss sie dann mindestens teilzeit arbeiten, um für sich selbst zu sorgen. dann fällt der unterhalt für den expartner üblicherweise weg. der unterhalt fürs kind bleibt bestehen. aber fürs kind zu zahlen ist etwas ganz anderes als für den oder die ex....
 
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  • #5
Wenn man bei der Frau gegen die Wand fährt, dann wird man dem schlechten Geld wohl leider trotzdem noch gutes Geld hinterherwerfen müssen. Das Kind ist 5, sie ist gut ausgebildet und studiert er kann daher verlangen, dass sie min. Halbtags arbeiten geht.

Dann sinkt auch der zu zahlende Unterhalt etwas.
 
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  • #6
Wenn möglich einen Rosenkrieg vermeiden. Ein befreundetes Paar von mir (zwei Kinder) hat das nicht hinbekommen und die haben am Ende insgesamt 25.000 € für Anwälte verbraten.
richtig. meine anwältin (die ich sehr gut und fair fand) empfiehlt immer, sich zunächst zu fragen, was einem bei der ganzen auseinandersetzung am wichtigsten ist. das dann möglichst stringent verfolgen, bei anderen punkten hier und da auch mal zugeständnisse in erwägung ziehen, um eine einigung voranzubringen. sozusagen als "verhandlungsmasse". was bringt es letztlich, sich um 10.000 euro zu streiten, die einem vielleicht zustehen - wenn damit ebenso hohe kosten einhergehen, um den anspruch auch durchzusetzen (das geht ziemlich schnell, wenn man erstmal in rage ist....). mir hat das sehr geholfen und so war letztlich kein zweiter anwalt vonnöten. da mein ex zum glück ebenfalls sachlich dabei geblieben ist....
 
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  • #7
Die Frau meines Bruders verlässt ihn mit Kind und will sich scheiden lassen.

Das hat mich total geschockt. Und ich finde es sehr ungerecht, aber so ist es nun mal. Mein Bruder ist ein sehr liebevoller und aufmerksamer Ehemann und Vater gewesen. Sie hatten zusammen immer einen harmonischen Eindruck gemacht. Der Trennungsgrund von ihr ist simpel, dass sie ihn nicht mehr liebt. Mein Bruder hat ihre Ausbildung bezahlt (hoher 5-stelliger Betrag) und nun arbeitet sie nicht und bekommt sehr viel Unterhalt. Das Kind ist 5 Jahre und geht in den Kindergarten.

Das tut mir so weh für meinen Bruder. Insbesondere, da er schon viele schwere Schicksalsschläge ertragen musste. Nun ist Frau und Kind auch noch weg und er muss so viel Geld bezahlen. Er war immer fleißig, hat viel gearbeitet und gespart. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob es Berechnung von ihr war, dass er ihr gelegen kam, für Finanzierung Ausbildung etc. und nun, da sie fertig ist, ist sie weg. Es gibt da schon einige Anhaltspunkte. Aber zu lange, um es hier zu schreiben.

Nun wollte ich fragen, welche Erfahrungen Ihr in solchen Situtationen habt. Insbesondere, ob Frauen ihre Männer schikanieren können, indem sie mit dem Kind weit weg ziehen, so dass er es trotz geteiltem Sorgerecht nicht sehen kann. Das Kind bedeutet meinem Bruder und auch mir so viel. Aber vor allem ist es grausam für meinen Bruder. Und auch dass er jetzt finanziell auch noch ausgeblutet wird. Übrigens scheint sie sich anderweitig zu amüsieren und es besteht sogar der Verdacht, dass sie einen anderen Mann kennen gelernt hat. Sie bekommt also Unterhalt, hat das Kind und womöglich neuen Freund. Und Mein Bruder "das Gegenteil", er bezahlt dafür, ihm wurde das Kind weg genommen und er ist ganz alleine.

Wie kann ich ihm da nur helfen?

Danke!!!
War bei meinem Bruder ähnlich doll:

Immer liebevoller Familienmensch, nach 8 Jahren, in Nacht und Nebelaktion, übers WE, als er bei seinen Eltern war, mit "Freunden"/Mittätern abgehauen.
Einseitig umgemeldet, Schule gewechselt (obwohl das eigentlich nicht geht aber wer prüft schon genau?) etc.
Kinder entführt und -natürlich- Geld gefordert. Konnte er fast alles abwiegeln und runter rechnen, weil sie sich so doof angestellt hat, dass er alles mitbekommen hat. Präventiv angefertigte Telefonaufzeichnungen haben erst hinterher das wahre Bild gezeigt, wie perfide alles geplant und motiviert war, mit kriminell zu nennenden Energien. Hätte er sie mal vorher abgehört aber dafür hatte er sie ja nicht, wer kann schon damit rechnen?
Hätte das ER gemacht, wäre das SEK gekommen. Mindestens.

Ewiger Kampf aber er hat 50/50 erstreiten können aber mit der ersten Richterin nicht zu machen gewesen. Allerdings hat ihn das erste Jahr wahrscheinlich 10 Lebensjahre gekostet. :-(

Männer haben kaum Rechte in D.
Volle Unterhaltspflicht, auch wenn er 49,9% Betreuung gewährleistet. Schuldprinzip bei Scheidung gibt es nicht mehr. (Man stelle sich vor, ein Mann will die Scheidung, alleiniges Sorgerecht und Uterhalt von der Frau! Mal ernsthaft vorstellen - vor allem die Damen.)
Ist die Frau zufällig erwerbsunfähig, zahlt er ne Ewigkeit, bis sie wieder heiratet.
Viele alte Dogmen in alten Richterköpfen (Kinder gehören zur Mutter.), worüber selbst meine Mutter immer kotzen musste.

Nein - Heiraten, dann nur mit Ehevertrag. Immer mit Kondomen poppen und wenn eine Frau, dann eine suchen, die wohlhabender/gebildeter ist. Demografischer Wandel hilft da mit Zwang. Ich habe (zufällig) eine Ärztin. Nicht, weil ich glaube, dass sie kacke ist aber sicherer ist es.
Rechtswidriges Tatsachen schaffen der Frauen wird nicht bestraft, sondern sogar belohnt (Jetzt hat sich das Kind ja bald dran gewöhnt, dann bleibt die neue Schule/der neue Wohnort), unter dem Deckmantel des Kindeswohls.
Traurig aber NUR so sollte es ein Mann machen.
Wen interessiert in heutiger Zeit das Geschlecht ohne Lobby?

Viel Glück, Erfolg und Liebe für deinen Bruder. Er soll kämpfen, solange er kann. Auch, wenn's schwer fällt.

Sportlichen Gruß

Vielleicht hilft das, falls er es nicht schon kennt:
https://www.123recht.net/ratgeber/f...Mann-bei-Trennung-und-Scheidung-__a83579.html
 
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  • #9
Es ist weniger eine Frage des "was bringts", wenn nur Hass und Missgunst gross genug sind..
@IPv6 : ich weiß. man sollte daher tunlichst zusehen, das ganze nüchtern und emotionsarm durchzuziehen. und fürs abreagieren lieber andere kanäle suchen. ist preiswerter. ich bin damit gut gefahren. und hab mir gesagt: jeder cent, der nicht beim anwalt landet, bleibt in der familie. und ermöglicht vielleicht das ein oder andere extra für die kinder...

@Antilover: männer können im übrigen auch ziemlich "arschig" sein. weißt du, was ich schon bei ersten dates anhören durfte? z.b., wie clever sie beim vermögensausgleich das ein oder andere mehrstellige aktiendepot unterschlagen haben. wie sie jetzt total schlau weniger arbeiten, um weniger unterhalt für ihre (!!!!!) kinder zahlen zu müssen. da tun sich beide seiten wohl nix, wenns übel läuft. das schlimme an dem, was ich hier schreibe: diese männer denken anscheinend, dass ihr verhalten sie sympathischer macht:eek::rolleyes::( :oops:

@Flower7 : letztlich hilft nur, die sachlage zunächst von einem experten bewerten zu lassen. ich würde zu jemandem raten, der auch mediation macht. solche anwälte gehen - soweit ich weiß - etwas anders an den fall heran.
 
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  • #10
@IPv6 : ich weiß. man sollte daher tunlichst zusehen, das ganze nüchtern und emotionsarm durchzuziehen. und fürs abreagieren lieber andere kanäle suchen. ist preiswerter. ich bin damit gut gefahren. und hab mir gesagt: jeder cent, der nicht beim anwalt landet, bleibt in der familie. und ermöglicht vielleicht das ein oder andere extra für die kinder...

@Antilover: männer können im übrigen auch ziemlich "arschig" sein. weißt du, was ich schon bei ersten dates anhören durfte? z.b., wie clever sie beim vermögensausgleich das ein oder andere mehrstellige aktiendepot unterschlagen haben. wie sie jetzt total schlau weniger arbeiten, um weniger unterhalt für ihre (!!!!!) kinder zahlen zu müssen. da tun sich beide seiten wohl nix, wenns übel läuft. das schlimme an dem, was ich hier schreibe: diese männer denken anscheinend, dass ihr verhalten sie sympathischer macht:eek::rolleyes::( :oops:

@Flower7 : letztlich hilft nur, die sachlage zunächst von einem experten bewerten zu lassen. ich würde zu jemandem raten, der auch mediation macht. solche anwälte gehen - soweit ich weiß - etwas anders an den fall heran.
Korrekt.

Ausnahmsweise geht es hier aber nicht um arschige Männer, sondern um arschige Frauen. Darum spreche ich auch nur von jenen. Man muss nicht immer dabei sagen, dass die anderen genauso scheiße sein können. Das ist selbstverständlich. Und Selbstverständlichkeiten müssen nicht erwähnt werden.

Darüber hinaus verstehe ich sehr viele Männer, die diese Tricks versuchen. zumindest jenen, denen richterlich Unrecht getan wurde! In manchen Fällen arschig - in anderen absolut richtig. Kritik daran als Frau zu üben ist leicht - Sind es eben die Frauen, die zu 99,9% Unterhalt von den Männern a) wollen und b) bekommen.
 
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  • #11
keine schöne geschichte :( so viel in kürze: er wird ihr nicht ewig unterhalt zahlen müssen, sondern "nur" im trennungsjahr. und je nach bundesland und richter muss sie dann mindestens teilzeit arbeiten, um für sich selbst zu sorgen. dann fällt der unterhalt für den expartner üblicherweise weg. der unterhalt fürs kind bleibt bestehen. aber fürs kind zu zahlen ist etwas ganz anderes als für den oder die ex....
Klar fürs Kind ist es ok, wir alle lieben es und es soll dem Kind gut gehen. Aber für die Ex möchte ich nicht, dass mein Bruder zahlen muss. Ich mochte sie früher, aber dass sie sich jetzt einfach so trennt und die Familie zerstört hat mich total getroffen. Und ich finde es so ungerecht, wie mein Bruder "geschröpft" wird von ihr. Er ist doch nicht ihr "Goldesel"! V.a. weil er sich nichts zu Schulden hat kommen lassen und immer sehr gut zu ihr war. Ich hoffe wirklich, man kann da was machen, dass sie selber wieder arbeiten geht. Das Geld für die Ausbildung ist weg, das hat mein Bruder alles in sie investiert. V.a. aber hoffe ich auch im Interesse des Kindes, dass es keinen Rosenkrieg gibt! Das arme Kind! Ich hätte nie gedacht, dass es jemals zu einer Scheidung kommt bei meinem Bruder! Ich weiss nicht, welche Tricks und Raffinessen Ex-Frauen sonst noch so ins Feld führen, um ihre Ex-Männer zu erpressen. Ich habe es nur bei einem Bekannten mitbekommen, die bekriegen sich auch und Leidtragendes ist das Kind. Und die Ex-Frau stellt hohe Geldforderungen, obwohl sie sogar selber einen guten Job hat, erpresst ihn wohl. Aber das alles habe ich nur oberflächlich mitbekommen, ich kenne die juristische Lage nicht, hab mich nie weiter damit beschäftigt.
 
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  • #12
War bei meinem Bruder ähnlich doll:

Immer liebevoller Familienmensch, nach 8 Jahren, in Nacht und Nebelaktion, übers WE, als er bei seinen Eltern war, mit "Freunden"/Mittätern abgehauen.
Warum sollte eine Frau, selbst wenn sie den Mann nicht mehr liebt, in einer Nacht und Nebelaktion mit ihren Freunden einfach so abhauen.....

Wenn Mann wirklich ein liebevoller Mensch/Mann ist, wäre das doch gar nicht notwendig... sagt mir mein Verstand.
 
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  • #13
@Antilover: Ich würde es auch nur fair finden, wenn mein Bruder Geld vor ihr verstecken könnte. Aber er war immer ein überaus ehrlicher, liebenswürdiger Mensch, hat nichts verheimlicht. Seit seinem Praktiken und Studium arbeitet er durchgängig und fleißig, hat dadurch einiges an Geld angespart. Das fände ich so ungerecht, wenn jetzt eine Ex Frau sich das einfach versucht zu schnappen. Nur weil sie ihn um den Finger gewickelt und geheiratet hat.

Ich bin eine Frau und in der Situation nun doch total auf der Seite der Männer, es ist ja mein Bruder. Beim Daten habe ich früher auch schon immer wieder solche Männer getroffen, die total mißtrauisch gegenüber neuen Bekanntschaften durch Scheidungen wurden. Früher hat mich das immer genervt, weil ich ein aufrichtiger Mensch bin, aber nun verstehe ich diese furchtbare Ungerechtigkeit.

Jemand meinte sogar, die Ex könne ans Erbe unserer Eltern ran, wenn (im schlimmsten Fall) meinem Bruder etwas passieren würde! Das bringt mich so in Rage. Das, was meine Eltern und mein Bruder aufgebaut haben! Kann man eine Frau nicht stoppen? Das kann doch nicht sein?

Sorry, wenn ich sehr unbedarft klinge, aber ich habe mich mit dem Thema früher nie befasst.
 
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  • #14
Warum sollte eine Frau, selbst wenn sie den Mann nicht mehr liebt, in einer Nacht und Nebelaktion mit ihren Freunden einfach so abhauen.....

Wenn Mann wirklich ein liebevoller Mensch/Mann ist, wäre das doch gar nicht notwendig... sagt mir mein Verstand.
Du beziehst Dich zwar auf einen anderen Fall. Bei meinem Bruder war es kein "Nacht und Nebel", aber doch sehr überraschend. Denn sie haben vor einigen Monaten noch gemeinsam eine größere Zukunftsinvestition (mit dem Geld meines Bruders) getätigt. Da muss sie ihm schon was vorgespielt haben.

Manchmal als Beobachterin von außen, insbesondere rückblickend, hatte ich manchmal das Gefühl, dass bei ihr etwas abgekühlt war. Aber ist das nicht auch irgendwie normal?! Es ist ja wohl klar, dass nach vielen Jahren nicht die große Leidenschaft wie am Anfang ist. Dafür vertraut man sich usw. Und die beiden waren "ein gutes Team", haben viele schöne Sachen, Reisen gemeinsam unternommen.
 
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  • #15
soweit ich weiß, bleiben erbgeschichten außen vor, das mal am rande.

ich empfinde die beiden geschichten hier als sehr schwarz-weiß-mäßig wiedergegeben. was ja verständlich ist, da es sich jeweils um den bruder handelt. sicherlich gibt es solche fiesen frauen. aber in der regel gehören zu einer trennung zwei. so ungern man das wahrhaben möchte. und selten kennt man die gesamte wahrheit.

ein beispiel: die eltern meines ex glaubt mir bis heute nicht so recht, wie er sich wirklich verhalten hat. bzw. sie wollen es wohl lieber nicht glauben (denn wer möchte sich schon sagen, dass sein sohn RICHTIG mist gebaut hat....). sie denken bis heute, dass er der totale familienmensch sei. naja. es ist also alles nicht einfach für die beteiligten (und auch die angehörigen).
 
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  • #16
@Flower7 : Du kannst gar nichts machen. das muß Dein Bruder selber regeln. Den wichtigsten Tip hast Du schon bekommen : Schick ihn zu einem Rechtsanwalt, vorzugsweise einem Fachanwalt für Familienrecht.

Von der Empfehlung, sich aus Kostengründen einen gemeinsamen Anwalt zu nehmen, halte ich in seiner Situation gar nichts : Da ist eine Konfrontation vorprogrammiert, und dann können sich irgendwann beide einen eigenen Anwalt suchen (sonst beginge der gemeinsame Parteiverrat, wenn er eine Partei weiter verträte). Da kann man sich auch gleich jede/r einen eigenen Anwalt nehmen, was ja nicht ausschließt, daß man nach einer gütlichen Einigung sucht.

Die scheint mir aber - nach dem, was Du schreibst - ohnehin in weite Ferne. Und so leid es mir tut : Deine verständlichen, subjektiven Empfindungen werden sich kaum mit der Rechtslage (Zugewinngemeinschaft, Unterhalt, Erbrecht etc.) in Einklang bringen lassen, und sei versichert : Der Gesetzgeber hat sich schon etwas dabei gedacht ! Auch wenn sich Dir das auf den ersten Blick nicht so erschließen mag. So hat Dein Bruder etwa nicht nur wegen seines Fleißes ein Vermögen ansparen können, sondern eben auch, weil seine Frau ihm - etwa im Haushalt und bei der Kindererziehung - den Rücken frei gehalten hat. Dabei will ich es belassen, das würde hier zu weit führen.

Fakt ist : Es wird immer Fälle geben, die Mann, Frau oder Dritte als ungerecht empfinden. Fakt ist aber auch, daß das Gericht nicht dabei war und deshalb nur über das entscheiden kann, was die Parteien vorgetragen und ggf. bewiesen (!) haben.

Meine Empfehlung an Dich lautet : Laß das die Fachleute (= Anwälte) klären und Deinen Bruder (und seine Frau) entscheiden, und beschränke Dich darauf, ihn zum RA zu schicken und ansonsten für ihn da zu sein, möglichst wenig Ich-Botschaften ("Ich würde ...", "Ich finde, ..." etc.) zu senden und möglichst viel ZUZUHÖREN.
 
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  • #17
Meine Empfehlung an Dich lautet : Laß das die Fachleute (= Anwälte) klären und Deinen Bruder (und seine Frau) entscheiden, und beschränke Dich darauf, ihn zum RA zu schicken und ansonsten für ihn da zu sein, möglichst wenig Ich-Botschaften ("Ich würde ...", "Ich finde, ..." etc.) zu senden und möglichst viel ZUZUHÖREN.
ich hätte noch eine empfehlung zum weiterreichen: wenn man sich einen anwalt sucht...bisschen drauf achten, wie der oder die auftritt. ich war erst bei einer dame, die mich begrüßt hat mit den worten "dann wollen wir mal sehen, was bei ihrem ex zu holen ist". die fing gleich mal an, haarklein unser vermögen zu durchleuchten (wohl weil sie wissen wollte, was ihr der fall bringt). die zweite hat gefragt: "wollen sie schnell durch sein oder planen sie einen rachefeldzug?" und hat mich erstmal erzählen lassen. ich habe nr. 2 gewählt. auch deshalb, weil sie einen grandios trockenen humor hatte. der lag mir total. da sie es so geschafft hatte, mich egal wie wütend ich war, immer wieder "runterzubringen", damit ich sachlich bleibe. ich finde sowas wichtig. denn man hat relativ viel mit dem anwalt zu tun über die monate....besser, die chemie stimmt da einigermaßen - teuer genug ist das ganze ja. dann sollte man sich auch einigermaßen gut aufgehoben fühlen (menschlich wie fachlich).
 
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  • #18
@Flower7 : Du kannst gar nichts machen. das muß Dein Bruder selber regeln. Den wichtigsten Tip hast Du schon bekommen : Schick ihn zu einem Rechtsanwalt, vorzugsweise einem Fachanwalt für Familienrecht.

Von der Empfehlung, sich aus Kostengründen einen gemeinsamen Anwalt zu nehmen, halte ich in seiner Situation gar nichts : Da ist eine Konfrontation vorprogrammiert, und dann können sich irgendwann beide einen eigenen Anwalt suchen (sonst beginge der gemeinsame Parteiverrat, wenn er eine Partei weiter verträte). Da kann man sich auch gleich jede/r einen eigenen Anwalt nehmen, was ja nicht ausschließt, daß man nach einer gütlichen Einigung sucht.

Die scheint mir aber - nach dem, was Du schreibst - ohnehin in weite Ferne. Und so leid es mir tut : Deine verständlichen, subjektiven Empfindungen werden sich kaum mit der Rechtslage (Zugewinngemeinschaft, Unterhalt, Erbrecht etc.) in Einklang bringen lassen, und sei versichert : Der Gesetzgeber hat sich schon etwas dabei gedacht ! Auch wenn sich Dir das auf den ersten Blick nicht so erschließen mag. So hat Dein Bruder etwa nicht nur wegen seines Fleißes ein Vermögen ansparen können, sondern eben auch, weil seine Frau ihm - etwa im Haushalt und bei der Kindererziehung - den Rücken frei gehalten hat. Dabei will ich es belassen, das würde hier zu weit führen.

Fakt ist : Es wird immer Fälle geben, die Mann, Frau oder Dritte als ungerecht empfinden. Fakt ist aber auch, daß das Gericht nicht dabei war und deshalb nur über das entscheiden kann, was die Parteien vorgetragen und ggf. bewiesen (!) haben.

Meine Empfehlung an Dich lautet : Laß das die Fachleute (= Anwälte) klären und Deinen Bruder (und seine Frau) entscheiden, und beschränke Dich darauf, ihn zum RA zu schicken und ansonsten für ihn da zu sein, möglichst wenig Ich-Botschaften ("Ich würde ...", "Ich finde, ..." etc.) zu senden und möglichst viel ZUZUHÖREN.
Vielleicht ihn noch finanziell helfen?
 
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  • #19
ich hätte noch eine empfehlung zum weiterreichen: wenn man sich einen anwalt sucht...bisschen drauf achten, wie der oder die auftritt. ich war erst bei einer dame, die mich begrüßt hat mit den worten "dann wollen wir mal sehen, was bei ihrem ex zu holen ist". die fing gleich mal an, haarklein unser vermögen zu durchleuchten (wohl weil sie wissen wollte, was ihr der fall bringt). die zweite hat gefragt: "wollen sie schnell durch sein oder planen sie einen rachefeldzug?" und hat mich erstmal erzählen lassen. ich habe nr. 2 gewählt. auch deshalb, weil sie einen grandios trockenen humor hatte. der lag mir total. da sie es so geschafft hatte, mich egal wie wütend ich war, immer wieder "runterzubringen", damit ich sachlich bleibe. ich finde sowas wichtig. denn man hat relativ viel mit dem anwalt zu tun über die monate....besser, die chemie stimmt da einigermaßen - teuer genug ist das ganze ja. dann sollte man sich auch einigermaßen gut aufgehoben fühlen (menschlich wie fachlich).
100 % Zustimmung !!!

Aber bitte bedenken : Der RA ist für die rechtlichen Fragen da, nicht, um sich dort "auszuweinen" !

Man darf also durchaus etwas Empathie erwarten, aber keine "psychologische Vollversorgung" ... !

Im Klartext bedeutet das : Je sachlicher das Gespräch ablaufen kann, desto "erfolgreicher" kann der RA arbeiten. Und es gilt vieles zu (er-) klären. Je besser der RA informiert ist, desto besser kann er arbeiten.

Also : Wut und Enttäuschung an der Garderobe abgeben, versuchen, sachlich zu bleiben.

Dann klappt's auch mit dem RA (gilt natürlich in gleichem Maße für die RA'in ...) ! :)

@elbtexterin : Der Spruch Deiner 2. RA'in gefällt mir ausnehmend gut - das ist die richtige Einstellung ! <Daumen hoch !>
 
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  • #20
aber hoffe ich auch im Interesse des Kindes, dass es keinen Rosenkrieg gibt!
Wenn dein Bruder die gleiche Einstellung hat wie du, dann sehe ich da schwarz! Da wird ja der Frau schon was weiß ich alles unterstellt, nur weil sie sich getrennt hat!
Meines Erachtens liefen viele Scheidungsauseinandersetzungen anders ab, wenn sich die Beteiligten mal bewusst machten, was eine Ehe bedeutet. Nämlich das Versprechen, füreinander zu sorgen, und zwar eigentlich bis zum Lebensende. Dabei geht man Verpflichtungen ein, und dass diese über die Ehe hinaus wirken, sollte bekannt sein. Und wenn man sich trennt, hat man (frau) auch Rechte, und zwar ganz unabhängig vom Trennungsgrund. Das wär ja noch schöner, wenn man noch belegen müsste, warum man unglücklich war!
Wenn du deinem Bruder, seinem Kind und seiner Frau etwas gutes tun willst, dann hör auf, die Frau zu verurteilen! Sie wird Gründe haben, ihn zu verlassen, auch wenn du diese nicht sehen kannst. Und wenn sie sieht, dass dein Bruder fair bleibt und für seine Verpflichtungen bereitwillig einsteht, hat sie am wenigsten Grund, gegen ihn zu kämpfen. Aber wenn ihr euch jetzt schon alle kollektiv auf den Kriegspfad begebt, wie soll das enden?
Mein Tipp für dich: rede mit deiner Schwägerin und versuch mal sie zu verstehen. (Eigentlich wäre das übrigens die Aufgabe deines Bruders. Hat er sie nicht mal geliebt?)
 
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  • #21
Klar fürs Kind ist es ok, wir alle lieben es und es soll dem Kind gut gehen. Aber für die Ex möchte ich nicht, dass mein Bruder zahlen muss. Ich mochte sie früher, aber dass sie sich jetzt einfach so trennt und die Familie zerstört hat mich total getroffen. Und ich finde es so ungerecht, wie mein Bruder "geschröpft" wird von ihr. Er ist doch nicht ihr "Goldesel"! V.a. weil er sich nichts zu Schulden hat kommen lassen und immer sehr gut zu ihr war. Ich hoffe wirklich, man kann da was machen, dass sie selber wieder arbeiten geht. Das Geld für die Ausbildung ist weg, das hat mein Bruder alles in sie investiert. V.a. aber hoffe ich auch im Interesse des Kindes, dass es keinen Rosenkrieg gibt! Das arme Kind! Ich hätte nie gedacht, dass es jemals zu einer Scheidung kommt bei meinem Bruder! Ich weiss nicht, welche Tricks und Raffinessen Ex-Frauen sonst noch so ins Feld führen, um ihre Ex-Männer zu erpressen. Ich habe es nur bei einem Bekannten mitbekommen, die bekriegen sich auch und Leidtragendes ist das Kind. Und die Ex-Frau stellt hohe Geldforderungen, obwohl sie sogar selber einen guten Job hat, erpresst ihn wohl. Aber das alles habe ich nur oberflächlich mitbekommen, ich kenne die juristische Lage nicht, hab mich nie weiter damit beschäftigt.
Ich kann solche Zeilen nicht nachvollziehen, weil ich zwischen durch so fein eingearbeitete Zeilen wie, "welche Tricks und Raffinessen Ex-Frauen...er hat ihr die Ausbildung bezahlt...." die Foristen doch nur "motivieren" sollen, ihre eigenen Geschichten zu erzählen.

Der Bruder ist doch nur der Aufhänger.
 
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  • #23
Fehlt bloss noch, dass raus kommt, dass die Frau ne Ausländerin ist, um einiges jünger, daher keine Ausbildung. und nachdem eine gewisse Frist vobei war, die Trennung, weil sie nun hier bleiben kann.
 
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  • #24
Mir fällt bei diesem und bei vielen anderen Freds bzw. Fragen von (Neu)-Foristen auf, dass die üblichen Verdächtigen (m/w) die immer gleichen Reaktionsmuster aufzeigen:
Der oder die TE schildert eine Situation und stellt dazu eine Frage bzw. sucht einen Rat. Statt einfach mal davon auszugehen, dass die Darstellungen so stimmen und einen Rat zu geben, wird wild unterstellt und spekuliert. "Kann ich mir so gar nicht vorstellen", "der/die wird bestimmt seine/ihre Gründe haben", "so und so wird es wohl sein, kenne ich von anderen Leuten auch", "Männer/Frauen sind eh scheiße" etc. etc.
Keiner von den Foristen hier weiß was an der Schilderung objektiv und was subjektiv und daher muss man zunächst mal von der Richtigkeit ausgehen. Alles andere ist Klugscheisserei oder Anmaßung.

Unabhängig davon, wer hier gut oder böse ist, würde ich empfehlen:
- versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren
- sich vor dem Einschalten von Anwälten über die Rechtslage informieren. Es gibt gute Ratgeber z.B. aus der WISO-Reihe oder von der Stiftung Warentest, die hier weiterhelfen. Kosten 20 € und ein paar Stunden Zeit, können aber viele Tausend Euro einsparen.
 
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  • #25
(...) Unabhängig davon, wer hier gut oder böse ist, würde ich empfehlen:
- versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren
- sich vor dem Einschalten von Anwälten über die Rechtslage informieren. Es gibt gute Ratgeber z.B. aus der WISO-Reihe oder von der Stiftung Warentest, die hier weiterhelfen. Kosten 20 € und ein paar Stunden Zeit, können aber viele Tausend Euro einsparen.
Ein "kühler Kopf" ist immer gut, aber "sich vor dem Einschalten von Anwälten über die Rechtslage informieren" ist etwa so, wie wenn Du mit einem medizinischen Lehrbuch in der Hand versuchen wolltest, eine Blinddarm-OP selbst durchzuführen !

Der Gesetzgeber hat nicht umsonst vorgesehen, daß die Parteien eines Scheidungsverfahrens sich zwingend anwaltlich vertreten lassen müssen. Du spartst also keinen Cent, im Gegenteil : Die Kosten für die "Ratgeber" kommen "on top".

Gut, das ist nicht die Welt, aber die können naturgemäß nie den konkreten Einzelfall abbilden, immer nur exemplarische Fälle, mit der Folge, daß der Laie womöglich von falschen Voraussetzungen ausgeht, weil er den Unterschied zu "seinem" Fall nicht sieht (oder sehen will).Damit stiften solche Ratgeber oft ehr Verwirrung als daß sie Klarheit bringen.

Hinzu kommt, daß der RA als unbeteiligter Außenstehender einen anderen, in der Regel objektiveren Blick auf den Sachverhalt hat, was manches "Vergallopieren" und Sackgassen von vornherein verhindert.

Abgesehen davon macht es jedem Anwalt ungeheure Freude, wenn seine Mandantschaft alles besser weiß ("Ich hab' aber im Internet gelesen ... ") - das schafft ein "sehr besonderes Vertrauensverhältnis" ... :rolleyes:

Mein Fazit : Die "Ratgeber" kann (sollte) man sich sparen und sollte - s. das posting # 17 von @elbtexterin ! - mehr (Zeit) in die Auswahl des RA's investieren !
 
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  • #26
Ein "kühler Kopf" ist immer gut, aber "sich vor dem Einschalten von Anwälten über die Rechtslage informieren" ist etwa so, wie wenn Du mit einem medizinischen Lehrbuch in der Hand versuchen wolltest, eine Blinddarm-OP selbst durchzuführen !

Der Gesetzgeber hat nicht umsonst vorgesehen, daß die Parteien eines Scheidungsverfahrens sich zwingend anwaltlich vertreten lassen müssen. Du spartst also keinen Cent, im Gegenteil : Die Kosten für die "Ratgeber" kommen "on top".

Gut, das ist nicht die Welt, aber die können naturgemäß nie den konkreten Einzelfall abbilden, immer nur exemplarische Fälle, mit der Folge, daß der Laie womöglich von falschen Voraussetzungen ausgeht, weil er den Unterschied zu "seinem" Fall nicht sieht (oder sehen will).Damit stiften solche Ratgeber oft ehr Verwirrung als daß sie Klarheit bringen.

Hinzu kommt, daß der RA als unbeteiligter Außenstehender einen anderen, in der Regel objektiveren Blick auf den Sachverhalt hat, was manches "Vergallopieren" und Sackgassen von vornherein verhindert.

Abgesehen davon macht es jedem Anwalt ungeheure Freude, wenn seine Mandantschaft alles besser weiß ("Ich hab' aber im Internet gelesen ... ") - das schafft ein "sehr besonderes Vertrauensverhältnis" ... :rolleyes:

Mein Fazit : Die "Ratgeber" kann (sollte) man sich sparen und sollte - s. das posting # 17 von @elbtexterin ! - mehr (Zeit) in die Auswahl des RA's investieren !
Also einen Verbraucher-Ratgeber mit einem Medizinbuch zu vergleichen ist auf jeden Fall originell.

Ich habe das auch nicht als die Mutter aller genialen Ratschläge bezeichnet, sondern im Sinne von "kann nicht schaden"

Obwohl man meine Ex-Frau durchaus als emotionsgesteuert bezeichnen könnte und wir in einigen finanziellen Dingen sehr unterschiedliche Auffassungen hatten, sind wir aus der Nummer mit knapp 2000 € Scheidungskosten herausgekommen, zumal man bei der Angabe der Vermögensverhältnisse gewisse Spielräume hat.

Außerdem schilderte ich bereits den Fall des befreundeten Ehepaares, die am Ende gut 25.000 € verbrannt hatten. Und zwar mit der beiderseitigen Erkenntnis, dass man das gleiche Endergebnis wesentlich günstiger hätte haben können.
 
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  • #27
Obwohl man meine Ex-Frau durchaus als emotionsgesteuert bezeichnen könnte und wir in einigen finanziellen Dingen sehr unterschiedliche Auffassungen hatten, sind wir aus der Nummer mit knapp 2000 € Scheidungskosten herausgekommen, zumal man bei der Angabe der Vermögensverhältnisse gewisse Spielräume hat.
@Mestalla : was nicht im notarvertag steht, weil man es aus kostengründen nicht erwähnt, lässt sich auch nicht gerichtlich erstreiten, falls der andere sich doch noch querstellt und nicht zahlt, was er zahlen müsste. da wäre ich dann doch sehr vorsichtig, wenns um größere summen geht....
 
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  • #28
@Mestalla : was nicht im notarvertag steht, weil man es aus kostengründen nicht erwähnt, lässt sich auch nicht gerichtlich erstreiten, falls der andere sich doch noch querstellt und nicht zahlt, was er zahlen müsste. da wäre ich dann doch sehr vorsichtig, wenns um größere summen geht....
Letztendlich ist jede Scheidung anders und es spielen verschieden Faktoren eine Rolle. Z.B. ob Kinder im Spiel sind, wie die Vermögensverhältnisse sind, ob die Partner arbeiten und was sie verdienen etc.

Es kann aber grundsätzlich nicht schaden sich vorher mit wenig Zeit- und finanziellem Aufwand mit der Materie vertraut zu machen ohne direkt ein Jura-Studium zu absolvieren. Für mich kann ich im Nachhinein sagen, dass mir bzw. uns diese Ratgeber sehr viel Geld und Nerven erspart haben.
 
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  • #29
(...) Ich habe das auch nicht als die Mutter aller genialen Ratschläge bezeichnet, sondern im Sinne von "kann nicht schaden"
Das ist es ja gerade : Doch, es kann ! :(

Die Begründung hast Du bereits selbst gegeben :

Letztendlich ist jede Scheidung anders und es spielen verschieden Faktoren eine Rolle.
Solche Ratgeber können daher allenfalls versuchen, ganz allgemein an Beispielen die Rechtslage zu erörtern - was dann aber eben auch nur und ausschließlich zu 100 % auf diese Beispiele zutifft !

Deshalb ist die Aussage :

Es kann aber grundsätzlich nicht schaden sich vorher mit wenig Zeit- und finanziellem Aufwand mit der Materie vertraut zu machen ohne direkt ein Jura-Studium zu absolvieren. Für mich kann ich im Nachhinein sagen, dass mir bzw. uns diese Ratgeber sehr viel Geld und Nerven erspart haben.
... IMVHO mit äußerster Vorsicht zu genießen ! :eek:

Selbst wenn kein finanzieller Schaden eintritt : Einen - hoch emotionalisierten - juristischen Laien wieder von einem einmal bestiegenen "falschen Dampfer" herunter zu bekommen, ist schwer bis unmöglich, von der damit womöglich verbundenen Enttäuschung ganz zu schweigen. ... ! :oops:
 
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fleurdelis*

  • #30
Das Kind ist 5 Jahre und geht in den Kindergarten.
ob Frauen ihre Männer schikanieren können, indem sie mit dem Kind weit weg ziehen, so dass er es trotz geteiltem Sorgerecht nicht sehen kann.
Es ist immer ein wenig schwierig ohne genaue Umstände etwas dazu zu schreiben. Wenn mans genau betrachtet, schikaniert sie ihr eigenes Kind. Sie verfügt über dieses, als ob es ihr Eigentum wäre, spricht ihm das Recht auf den Vater ab. ... Das ist neben dem finanziellen Verlust, für das Kind und insgesamt aus meiner Sicht, das wohl größere Drama. Das wäre für mich ein weitaus wichtigerer Grund, juristischen Rat zu suchen.
 
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