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  • #543
Ein mir fremder Mann darf allenfalls meine Hand berühren, aber nicht meinen Leib.
 
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Deleted member 20013

  • #547
Als Sadomasochismus wird in der Regel eine sexuelle Devianz verstanden, bei der ein Mensch Lust oder Befriedigung durch die Zufügung oder das Erleben von Schmerz, Macht oder Demütigung empfindet.
Jetzt komme mir doch bitte nicht mit der Definition.
Aus dem Kontext ist klar, dass du dich darauf beziehst, dass ich TPT sinnbildlich die Hand gereicht habe, nachdem sie sich für einen Irrtum entschuldigt hat.

Eigentlich wollte ich es vorhin nicht erwähnen, als du darüber schwadroniertest, wie gut du dich selbst kennst, aber du schreist nun förmlich danach:
In meinen Augen ist dein großer blinder Fleck, dass es dir nahezu unmöglich ist, deine eigenen Verfehlungen einzugestehen.

Vielleicht, springst du daher auch hier an und kommst mit Sadomaso, obwohl du mit TPTs Irrtum, ihrem Eingeständnis dessen, ihrer Entschuldigung dafür und meinem Abhaken eigentlich gar nichts zu tun hattest.

Diese Worte erreicht dich gerade bestimmt nicht. Aber vielleicht magst du nochmal in einer ruhigen Minute daran denken und mit deinem inneren Kind Rücksprache halten.

Man demütigt sich (i.d.R.) nicht selbst, wenn man Fehler eingesteht, sich für sie entschuldigt oder wenn man anderen vergibt.
Man erleidet (i.d.R.) keine Schmerzen, wenn man Fehler eingesteht, sich für sie entschuldigt oder wenn man anderen vergibt.
Man ist (i.d.R.) nicht ohnmächtig oder ausgeliefert, wenn man Fehler eingesteht, sich für sie entschuldigt oder wenn man anderen vergibt.
 
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  • #548
Wenn ich am Abend eine Gutenachtgeschichte brauche, lese ich manchmal eure Diskussionen...:D
 
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  • #549
Ja, insbesondere der Streit, wer sich denn am ordinärsten ausdrücken kann, hat was. :rolleyes:
 
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  • #550
Was haltet ihr von der Reaktanz-Theorie?

Das würde z.B. auf die Partnerschaft/Beziehung bezogen bedeuten, dass wir Wünsche, Bedürfnisse, Aufforderungen, Erwartungen, usw. nicht erfüllt bekommen, weil wir ein Widerstreben beim anderen hervorrufen, wenn wir eine direkte Aufforderung dazu machen.

Ich komme mal auf das ursprüngliche Thema zurück, weil ich das spannend finde. Von der Reaktanz-Theorie halte ich viel, man darf nur halt nicht alle Menschen in einen Topf werfen. Manchen macht es anscheinend gar nichts aus, wenn Wünsche/Aufforderungen direkt an sie gerichtet werden, andere reagieren so allergisch, dass es ihnen kaum möglich ist, das zu tun, was sie eigentlich wollten, nur weil jemand sie gebeten hat das zu tun, was sie sowieso vor hatten.
Ich gehöre in die letztere Katgorie der Polarity Responder :D Normalerweise schalte ich meine Fotos sofort frei, wenn mich jemand angeschrieben hat und ich ihm antworte. Kaum fordert mich jemand in seiner ersten Nachricht auf, dass ich ihm doch meine Fotos freischalten soll, schon habe ich keine Lust mehr die Fotos freizuschalten :D
 
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  • #552
Was haltet ihr von der Reaktanz-Theorie?

Das würde z.B. auf die Partnerschaft/Beziehung bezogen bedeuten, dass wir Wünsche, Bedürfnisse, Aufforderungen, Erwartungen, usw. nicht erfüllt bekommen, weil wir ein Widerstreben beim anderen hervorrufen, wenn wir eine direkte Aufforderung dazu machen.

Ein Beispiel dazu:

Fall 1: "Schreiben sie unter gar keinen Umständen an diese Wand "
Fall 2: "Schreiben die bitte nicht an diese Wände"

Bei einem Test kam heraus, dass siginifikant mehr Menschen sich dem Verbot aus Fall 1 widersetzten.

Ich glaube es ist wesentlich komplexer. Schau z.B. mal wie hier in diesem Forum die Eigenschaft 'leidenschaftlich' konotiert ist. Beispiel:

Es gibt auf PS genug Herren mit CD Wunsch, schreibt einfach 'leidenschaftlich' in Euer Profil ...

Ganz schlimm sind ... oder leidenschaftlich - da befürchte ich einen schnellen Mann, Richtung CD oder Freundschaft-Plus.

dein Profil wirkt stark erotisierend.
Es fängt mit der Leidenschaft bei deinen Eigenschaften

Schriebe ich ‚leidenschaftlich‘ in mein Profil, würde ich dann vielleicht die Männer verschrecken, die sich auch eine verbindliche Partnerschaft wünschen.

oder ist das schon Paranoia?
 
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  • #553
Zweifelst Du dran, daß das Etikett "leidenschaftlich" im sexualisierten Sinn verwendet wird?

Und wenn das jemand verwendet, kann man nicht davon ausgehen, daß es für ihn/sie eine herausragende Bedeutung hat? Womöglich mehr als alles andere, was es "sonst" noch so in einer Beziehung geben könnte?
 
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  • #554
Da stimme ich @fafner zu.
Auch wenn man gewiss viele Dinge leidenschaftlich betreiben kann, also nicht auf Sex bezogen, so ist die Gefahr doch recht groß, dass das Wort gleich mit Sex assoziiert wird.
 
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  • #555
Wenn jemand 'leidenschaftlich' als einzige Eigenschaft für sich verbuchen würde, sähe das ein wenig eindimensinal aus, ja. Aber ist es wirklich so, dass diese Eigenschaft jeweils als einzig genannt wird oder ist es eher so, dass das Wort allein eine Reaktion beim Gegenüber triggert die dann alles weitere gern mal ausblendet?
Im Sinne der hier angeregten Reaktanz-Diskussion ist dann die Reaktion dessen der das Wort und die Tatsache, dass es da steht, interpretiert interessant, weil sie eben tiefergehend und vielschichtiger ist als es das Beispiel mit der Wand zeigt.
 
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  • #556
Das Problem mit den Attributen ist deren Beliebigkeit. Denn jeder ist irgendwie leidenschaftlich, humorvoll, sensibel, was auch immer.
Darauf habe ich deshalb keinen Augenmerk gerichtet.
 
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  • #557
Aber ist es wirklich so, dass diese Eigenschaft jeweils als einzig genannt wird oder ist es eher so, dass das Wort allein eine Reaktion beim Gegenüber triggert die dann alles weitere gern mal ausblendet?
Alles weitere sicher nicht. Aber man setzt halt Prioritäten.

Jeder neue Kontakt kostet Kraft. Zuzuhören, was ihre Erfahrungen sind und die Wünsche für die Zukunft. Ich habe keine Lust auf jemand, der sich auch mit Kurzbeziehungen durchs Leben hangelt. Wie findet man das möglichst schnell raus? Außer auf die Selbstbeschreibung der Gegenüber zu achten? Gleich in den ersten Mails es direkt zu fragen, scheint mir jetzt auch nicht der Königsweg... :rolleyes:

Käme aber mal auf einen Versuch an. Leider kann ich jetzt nicht gezielt nach "leidenschaftlich" suchen. Ich guck mal, ob ich ein finde...
 
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  • #559
oder ist es eher so, dass das Wort allein eine Reaktion beim Gegenüber triggert die dann alles weitere gern mal ausblendet?

Ja, das ist wohl so. Die Erwähnung, daß einem Sex in der Partnerschaft wichtig ist, führt offenbar bei einigen stark zum Mißtrauen, ob man denn auch wirklich eine Partnerschaft sucht. Sondern es wird an CD verwiesen. Während eine Erwähnung, daß einem Humor wichtig sei, offenbar nicht dazu führt, daß an der Parnterschaftssuche gezweifelt wird, und es wird auch keine Börse fürs Booking von Kabarettisten oder ein Witzforum empfohlen.
Das Bemerkenswerte ist ja nicht, daß "leidenschaftlich" mit Sex assoziert ist, sondern daß die Erwähnung von Leidenschaft offenbar nicht bloß zur Annahme führt, daß da jemandem Sex in der Beziehung wichtig ist, sondern zur Annahme, daß er Sex ohne Beziehung will.

Weiß nicht, ob das als Beispiel für Reaktanz zu diskutieren wäre oder eher als ein anderes Phänomen.
 
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  • #560
Jeder neue Kontakt kostet Kraft. Zuzuhören, was ihre Erfahrungen sind und die Wünsche für die Zukunft. Ich habe keine Lust auf jemand, der sich auch mit Kurzbeziehungen durchs Leben hangelt. Wie findet man das möglichst schnell raus? Außer auf die Selbstbeschreibung der Gegenüber zu achten? Gleich in den ersten Mails es direkt zu fragen, scheint mir jetzt auch nicht der Königsweg... :rolleyes:

Das mit den Kurzzeitbeziehungen würde ich auch problematisch sehen. Den Grund dafür würde ich aber eher in mangelnder sozialer Kompetenz (Beziehungsfähigkeit) und weniger in zu großer Leidenschaftlichkeit sehen, die sofern sehr unterschiedlich zwischen zwei Partnern verteilt, durchaus unüberbrückbare Differenzen hervorbringen kann.
 
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  • #561
Weiß nicht, ob das als Beispiel für Reaktanz zu diskutieren wäre oder eher als ein anderes Phänomen.

Laut Wiki: "Unter psychologischer Reaktanz versteht man eine komplexe Abwehrreaktion, die als Widerstand gegen äußere oder innere Einschränkungen aufgefasst werden kann."

Ich versuche den Bezug zum Thema herzustellen:
Das würde z.B. auf die Partnerschaft/Beziehung bezogen bedeuten, dass wir Wünsche, Bedürfnisse, Aufforderungen, Erwartungen, usw. nicht erfüllt bekommen, weil wir ein Widerstreben beim anderen hervorrufen, wenn wir eine direkte Aufforderung dazu machen.

Dabei fiel mir auf, dass es bestimmte Begrifflichkeiten gibt, die teilweise gemeinschaftlich eine bestimmte Interpretation erfahren und dass dies widerum argwöhnische Reaktionen auslöst, die auf Außenstehende, die solche Begriffe arglos verwenden, recht befremdlich wirken.
 
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  • #562
Zweifelst Du dran, daß das Etikett "leidenschaftlich" im sexualisierten Sinn verwendet wird?
  • Sie ist eine leidenschaftliche Künstlerin.
  • Er war ein leidenschaftlicher Koch.
  • Ihre Leidenschaft galt der Mode und den unzählen Schuhen, die sie sammelte.
  • Die Stimmung unter den Deutschen soll am Tage der Kaiserproklamation leidenschaftlich gewesen sein, während der Kaiser selbst sich eher nüchterner zeigte.
  • Händels Meisterschülerin Prinzessin Anne ergriff dagegen leidenschaftlich Partei für Händel.
  • Die Aufgabenstellung der Wettbewerbe und die abgegebenen Entwürfe wurden 1930 in der Zeitschrift Städtebau von ihrem Herausgeber Werner Hegemann leidenschaftlich kommentiert.
 
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  • #563
Es kommt auf das Gesamtpaket an, das ein Profil liefert.
Ob jemand Leidenschaften hat und dadurch interessant wirkt, oder ob jemand im Profil für sich das Attribut "leidenschaftlich" sexualisiert und sich selbst damit quasi zum Lustmolch degradiert.
 
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  • #564
Es kommt auf das Gesamtpaket an, das ein Profil liefert.
Ob jemand Leidenschaften hat und dadurch interessant wirkt, oder ob jemand im Profil für sich das Attribut "leidenschaftlich" sexualisiert und sich selbst damit quasi zum Lustmolch degradiert.

Die Diskussion ist eher, weshalb einige Leute glauben, jemand, der "leidenschaftlich" im Sinne von "sexuell leidenschaftlich" als Attribut angibt, sich zum Lustmolch degradiert.
Degradiert sich jemand, der "humorvoll" angibt, sich zum Pausenclown?
 
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  • #565
Die Diskussion ist eher, weshalb einige Leute glauben, jemand, der "leidenschaftlich" im Sinne von "sexuell leidenschaftlich" als Attribut angibt, sich zum Lustmolch degradiert.
Degradiert sich jemand, der "humorvoll" angibt, sich zum Pausenclown?
haha, schönes Wort , gell ;)
Ich wieder hole mich zwar, aber bitte: Gesamtpaket
Das Gesamtpaket eines Profils oder eines Menschen. Wie jemand denkt und sich präsentiert.
Wer sich da insgesamt recht schleimig gibt und zusätzlich das Attribut leidenschaftlich stark ausbaut....nunja...bei mir Reaktanz hoch drei :D da schüttelts mich.
 
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  • #566
haha, schönes Wort , gell ;)
Ich wieder hole mich zwar, aber bitte: Gesamtpaket
Das Gesamtpaket eines Profils oder eines Menschen. Wie jemand denkt und sich präsentiert.
Wer sich da insgesamt recht schleimig gibt und zusätzlich das Attribut leidenschaftlich stark ausbaut....nunja...bei mir Reaktanz hoch drei :D

Dein Punkt war: der Kontext macht aus, ob "leidenschaftlich" im Sinne beispielsweise von leidenschaftlicher Briefmarkensammlerin gemeint ist oder im sexualisierten Sinne. Und wenn sexualisiert, dann Lustmolch.

Mein Punkt war: es kommt auf den Kontext an, ob hohe Priorität von Sex meint: hohe Priorität innerhalb dessen, was eine Beziehung ausmacht, oder: sucht bloß Affäre statt Liebesbeziehung.

Das sind zwei verschiedene Punkte. Und es bietet sich für die Diskussion an, sie auch zu trennen.
 
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  • #567
Dein Punkt war: der Kontext macht aus, ob "leidenschaftlich" im Sinne beispielsweise von leidenschaftlicher Briefmarkensammlerin gemeint ist oder im sexualisierten Sinne. Und wenn sexualisiert, dann Lustmolch.
Ja und nein. Die erste Antwort galt fafner. Weil er fragte, ob leidenschaftlich immer sexualisiert sein muss. Nein, muss es nicht.

Mein Punkt war: es kommt auf den Kontext an, ob hohe Priorität von Sex meint: hohe Priorität innerhalb dessen, was eine Beziehung ausmacht, oder: sucht bloß Affäre statt Liebesbeziehung.
Es geht nicht nur um die Priorität von Sex. Die kann hoch sein, ohne dass jemand als Lustmolch daher kommt.
Ein Lustmolch ist für mich jemand, der seine eigene (übertriebene?) Lust am anderen abarbeitet. Es geht also nur einzig um seine egozentrierte Lust, nicht um die des anderen. Das muss nicht mal in konkreter Aktion stattfinden. Auch Gedankengänge, die sehr stark "lustbefriedigend" erscheinen, reichen bei mir schon aus, um einen inneren Widerwillen auszulösen.
 
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  • #568
Laut Wiki: "Unter psychologischer Reaktanz versteht man eine komplexe Abwehrreaktion, die als Widerstand gegen äußere oder innere Einschränkungen aufgefasst werden kann."

Ich versuche den Bezug zum Thema herzustellen:


Dabei fiel mir auf, dass es bestimmte Begrifflichkeiten gibt, die teilweise gemeinschaftlich eine bestimmte Interpretation erfahren und dass dies widerum argwöhnische Reaktionen auslöst, die auf Außenstehende, die solche Begriffe arglos verwenden, recht befremdlich wirken.

Ich denke, in der „Dating-Gemeinde“ entwickeln sich Codewörter. Es hätte mir zu Beginn meiner Dating-Zeit nach sehr langer Ehe passieren können, dass ich einen Mann abends noch völlig arglos auf nen Kaffee zu mir nach Hause eingeladen hätte :rolleyes:... Ich wäre ziemlich überrascht gewesen, wenn er das anders aufgefasst hätte :D.
Bezogen auf PS erlebe ich „leidenschaftlich“ als Codewort für einen sehr hohen Stellenwert von Sex. Kann man ja auch in einer Beziehung haben, aber die „leidenschaftlichen“ PS-Männer, die mir begegnet sind, wären zum besseren Kennenlernen am liebsten erst mal fix in die Kiste gegangen :rolleyes:...
 
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  • #570
Dabei fiel mir auf, dass es bestimmte Begrifflichkeiten gibt, die teilweise gemeinschaftlich eine bestimmte Interpretation erfahren und dass dies widerum argwöhnische Reaktionen auslöst, die auf Außenstehende, die solche Begriffe arglos verwenden, recht befremdlich wirken.
Es ist ja wie mit allen "Worthülsen". Auch "leidenschaftlich" ist erstmal nur eine Worthülse. Diese wird unterschiedlich mit Inhalt gefüllt, je nach dem, was man damit assoziiert. Das gilt auch für alle anderen Wörter aus dieser Rige. Was ist "erfolgreich"? Was ist "attraktiv"? Was ist "lebenslustig" ?

Wenn ich das richtig verfolgt habe, gibt es deswegen beim Erstellen von Profilen (egal welches Online-Portal) immer den ungeschriebenen Codex, dass man möglichst konkret werden soll. Statt "attraktiv" dahinzuklatschen, beschreibt man sich so gut es geht. Oder erwähnt, was man genau unter attraktiv versteht. Oder statt "lebenslustig" schreibt man, was man "lustiges" im Alltag macht und unternimmt und wie man die Welt für sich gestaltet, so dass sie als lebensfroh erfahren wird.

Genauso, wie "ich bin kulturell interessiert". Ja, DAS kann auch alles mögliche bedeuten. Da müsste man auch besser Beispiele nennen.

Um ein "Bild von sich zu zeichenen" reicht es nicht aus, einfach "Begrifflichkeiten" dahinzustellen. Manchmal sagt ein geschriebener Text mehr über einen Menschen aus, als die eigene Zuordnung von Attributen.

Edit: Allerdings ist mir jetzt der Kontext zur Reaktanz verloren gegangen.
 
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