Erin

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  • #31
Du verallgemeinerst zu sehr @Minni; es gibt nicht DEN durchschnittlichen Mann, welcher sich schnell auf gutaussehende nicht zickende Frauen einlässt. Je mehr du Männer nach einem Schema X oder nach deinen Erfahrungen aussuchst umso weniger funktioniert es.

Geh beim nächsten Mann offen auf ihn zu und vergiss deine gemachten Erfahrungen, sowie all die Vorurteile. Ein Mann möchte genau so wie eine Frau individuell gesehen werden.
 
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Minni

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  • #33
Also die letzten Antworten bringen mich leider nicht wirklich weiter, insbesondere die, die meinen, man könnte da therapeutisch was machen (woher wissen die das, haben die konkret jemanden im Bekanntenkreis, dem eine Therapie in diesem Fall geholfen hat?). Ich höre immer nur verquer und kompliziert. Aber das läuft ja alles unterbewusst. Wenn ich mir rational aussuchen könnte, wie denn der Start der Beziehung ist, dann würde ich es mir auch unkompliziert wünschen und so wie bei allen anderen auch: verlieben in Singlemann, einfach vertrauen können usw..
 

Mentalista

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  • #34
Im Grunde ist das Ausdruck meines mangelnden Selbstbewusstseins, dass ich diesen "Liebesbeweis" erbracht haben will.

Du bist aber selbstbewusst, dass hier zu schreiben.....

Dann hast du doch schon erkannt, woran es liegt, vielleicht hilft noch heraus zu finden, aber vielleicht weist du es auch schon längst, warum dein Selbstbewusstein in Sachen Männer Mängel hat?

Wenn du die Ursachen weist, oft haben die noch Auswirkungen in anderen Lebensbereichen, dann kannst du anfangen dein Verhalten zu ändern. Das braucht Zeit und Geduld, der Weg wird sich aber lohnen.
 

Hoppel

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  • #35
... so wie bei allen anderen auch: verlieben in Singlemann, einfach vertrauen können usw..
Yep. Da das bei dir nicht so läuft, machst du dir Gedanken, wirst dir das erarbeiten müssen, dann ist das selbstverständlich was es dir bis jetzt nicht ist.

Wenn jemand mit einer Therapie scheitert, zu der ich nicht grundsätzlich rate, dann sind das idR. zwei mögliche Gründe:
- der Therapeut m/w/d konnte eine mögliche Lösung nicht aufzeigen.
- der Therapeuth konnte es, die konnte aber nicht umgesetzt werden.

Dann gibt es noch die Möglichkeit, man hinterfragt sich immer wieder selbst, einfach nur deshalb weil das Problem persistiert, alleine mit der Hoffnung vielleicht das zu erkennen wofür man bis dato blind ist.
Und "blind" ist nicht irgendwie nebulös, schwer zu erkennen, das ist so was von in der eigenen Wahrnehmung nicht existent, dass das erst hinterher klar wird, wenn man es gefunden hat.

Ein Therapeut ist ein in Anspruch genommener Profi, lediglich eine mögliche Hilfe, entbindet dich aber nicht von der Eigenarbeit das Problem zu lösen. Das kannst nur du, nicht der Therapeut.

Entscheiden muss man das selbst, die eigene Basis partieller Blindheit sich vergegenwärtigend. Auf die Möglichkeit, dass sich das von selbst erledigt, gäbe ich nicht viel und damit du das besser einordnen kannst, ich halte Beziehungen mit gebundenen Partnern nicht grundsätzlich für tabu. Und - du kannst trotz deiner 90-60-90 unmöglich nicht "zickig" sein. ^^
Ich bin z.B. vorsichtig, wenn Menschen "Attribute" haben, die ein guter "Türöffner" sind und ihnen Aufwände ersparen, die andere haben, die sich mit dem "Problem" auseinandersetzen mussten.
 
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Do_

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  • #36
Also die letzten Antworten bringen mich leider nicht wirklich weiter, insbesondere die, die meinen, man könnte da therapeutisch was machen (woher wissen die das, haben die konkret jemanden im Bekanntenkreis, dem eine Therapie in diesem Fall geholfen hat?). Ich höre immer nur verquer und kompliziert. Aber das läuft ja alles unterbewusst. Wenn ich mir rational aussuchen könnte, wie denn der Start der Beziehung ist, dann würde ich es mir auch unkompliziert wünschen und so wie bei allen anderen auch: verlieben in Singlemann, einfach vertrauen können usw..

Hallo Minni,

frohes neues Jahr! :) Ich glaube nicht, dass du zwingend eine Therapie brauchst. Ein guter Therapeut kann dir helfen, an dir zu arbeiten. Aber es gibt auch verdammt viele miese Therapeuten, die dich nur einmal die Woche zum Kaffeeklatsch antraben lassen und dafür eine Verhaltenstherapie abrechnen.

Du hast vielleicht ein paar schädliche Denk- und Verhaltensmuster und es mangelt dir an Selbstvertrauen. Aber bei dir stimmt ja auch schon jede Menge. Du bist eine intelligente und selbstständige Frau, hast einen Job, zahlst deine eigenen Rechnungen und du bist in der Lage, dich selbst zu reflektieren.

Als Nächstes musst du dir klar darüber werden, dass das Leben halt kein Ponyhof ist. Es ist verflucht verzwickt und immer hart. Aber du kannst wählen, welches „hart“ du gerne hättest. Du kannst so bleiben, wie du bist und ein unerfülltes Liebesleben in Kauf nehmen. Oder du arbeitest an dir, ausdauernd und jeden Tag, bis du schädliche Denk- und Verhaltensmuster überwunden hast. Einen leichten Weg gibt es nicht.

liegestuhl hat recht, wenn er sagt, dass die meisten Menschen lieber in ihrem Status Quo verharren, auch wenn sie damit unglücklich sind. Das kannst du auch gerne tun. Es ist vielleicht hart, aber du wirst es überleben. Viele bleiben ja auch in einem Job, der sie unglücklich macht. Einfach nur, weil sie den Aufwand scheuen, sich etwas Neues zu suchen, oder ihnen der Mut fehlt. Du kannst gerne dein Leben lang vergebenen Männern hinterher schmachten. Vielleicht lässt sich ja sogar irgendwann einer von ihnen auf dich ein und du landest in einer garantiert unglücklichen Beziehung, für die du eine andere zerstört hast.

Die Alternative ist, dass du selbst die Verantwortung für die Lösung deines Problems übernimmst. Ob du dabei zusätzlich auf die Hilfe eines Therapeuten zurückgreifen willst, bleibt dir allein überlassen. Ich denke, du bekommst das auch selbst hin. Wichtig ist deine Überzeugung, dass du allein für dein Leben verantwortlich bist und der Wille, dein Weltbild zu überprüfen und zu reflektieren.

Ich hab einen Buchtipp für dich. Normalerweise bin ich kein Fan von Selbsthilferatgebern, aber ich habe gerade die Blinks zum Buch überflogen. Es scheint kurzweilig geschrieben zu sein und es sind auf jeden Fall ein paar gute Ratschläge dabei. Es geht auch nicht nur um Beziehungen in dem Buch, sondern zusätzlich darum, wie du eine gesunde Einstellung zu dir selbst entwickelst.

https://books.google.de/books/about/Anleitung_zum_glücklichen_Lieben.html?id=2hxWxAEACAAJ
PS: Für welche 30 Tage Challenge hast du dich entschieden? =D
 
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Bubble

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  • #37
Also die letzten Antworten bringen mich leider nicht wirklich weiter, insbesondere die, die meinen, man könnte da therapeutisch was machen (woher wissen die das, haben die konkret jemanden im Bekanntenkreis, dem eine Therapie in diesem Fall geholfen hat?). Ich höre immer nur verquer und kompliziert. Aber das läuft ja alles unterbewusst. Wenn ich mir rational aussuchen könnte, wie denn der Start der Beziehung ist, dann würde ich es mir auch unkompliziert wünschen und so wie bei allen anderen auch: verlieben in Singlemann, einfach vertrauen können usw..

Also, mein Herrchen hat eine Therapie gemacht und es hat ihm geholfen. (Ich merke das schon daran, wie er sich bewegt beim Spazierengehen.)
Du bist Deinen unbewussten Gedanken nicht ausgeliefert. (Unser Nachbar Sigi, ein Österreicher und vielleicht mit @Maron bekannt, sagt immer „unbewusst“, nicht „unterbewusst“.) Wenn Du aber auch in Deinem bewussten Denken anfängst, sie für korrekt zu halten, hat die Falle zugeschnappt.
Vielleicht helfen Dir die folgenden Überlegungen:
Bei einem Mann, der seine Beziehung verlässt, um Dich zu bekommen, besteht das Risiko, dass er früher oder später auch Dich verlässt, um eine andere zu bekommen (Rotkäppchen - Prinzip: die Blumen sind immer noch schöner tiefer im Wald).
Nur weil jemand Single ist, hat er deshalb nicht weniger Wert. Du selbst bist ja Single und er könnte das gleiche von Dir denken.


So, genug gejault und gebellt, ich wünsche allen Forumleserinnen und -lesern ein wunderschönes Jahr 2021!

Euer Bubble aus dem Winter - Wunderland
 
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Bastille

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  • #38
@Minni Hast du schon einmal eine Beziehung geführt? Also so in echt?
 
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Deleted member 26132

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  • #39
Also die letzten Antworten bringen mich leider nicht wirklich weiter, insbesondere die, die meinen, man könnte da therapeutisch was machen (woher wissen die das, haben die konkret jemanden im Bekanntenkreis, dem eine Therapie in diesem Fall geholfen hat?).

Nein, so jemanden im Bekanntenkreis habe ich nicht. Jedoch beziehe ich mich auf deine Antworten bisher, die ja schließlich nach einer Antwort suchen, auf die du selbst nur Vermutungen hast.

Vielleicht verliebe ich mich deshalb in "Unerreichbare" und will vergebene Männer befreien.

Oft suchen vergebene Männer nur nach ein bisschen Selbstbestätigung und sind zu faul an ihrer Beziehung zu arbeiten.

Ob jemand wirklich liebt, sieht man meiner Meinung nach an Taten. Ist jemand bereit, alles aufzugeben, gesellschaftlich geächtet zu werden, lange Zeit zu warten, große räumliche Distanzen zu überbrücken? Wenn jemand sowas macht, dann weiß ich, dass es Liebe ist. Dann hat jemand seine Ängste überwunden, um mir nah zu sein.

Der letzte Absatz erscheint mir widersprüchlich. Du sprichst von Taten die der andere beweisen soll: und da forderst du recht viel, z.B. würdest du zulassen, dass er wegen dir gesellschaftlich geächtet wird. Dann, und das finde ich wirklich kurios: schreibst du ihm überwundene Ängste zu. Nachdem du ihn durch ein tiefes Tal an Prüfungen gejagt hast. Es geht wohl eher um deine Ängste, und da zweifle ich, ob sie dir bewusst sind. Und um das Herauszufinden halte ich einen Therapeuten für empfehlenswert.
 
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magena

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  • #40
- Männer in einer toxischen Beziehung kann man schon befreien. Viele schaffen den Absprung nur durch eine neue Liebe.

Das ist keine Befreiung für den Mann, sondern nur ein Umzug in den nächsten goldenen Käfig.

- Beziehungen an sich sind gefährlich: man hat ein hohes Risiko aus einer ungesunden Beziehung nicht mehr raus zu kommen und dadurch massiv an Lebensqualität zu verlieren.

Mit einem Mann den man aus einer toxischen Beziehung "gerettet" hat, ist das Risiko sicher um ein vielfaches höher.

- Der durchschnittliche Singlemann läßt sich in der Regel schnell auf eine gutaussehende, unzickige Frau ohne Altlasten ein (90-60-90) und redet von Liebe usw. . Aber talk is cheap. Ob jemand wirklich liebt, sieht man meiner Meinung nach an Taten. Ist jemand bereit, alles aufzugeben, gesellschaftlich geächtet zu werden, lange Zeit zu warten, große räumliche Distanzen zu überbrücken? Wenn jemand sowas macht, dann weiß ich, dass es Liebe ist. Dann hat jemand seine Ängste überwunden, um mir nah zu sein.

Niemals würde ich mich auf jemanden einlassen, der auch nur ansatzweise bereit wäre, solche Forderungen zu erfüllen oder von mir zu verlangen.
Nichts davon verbinde ich mit liebe.
 
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anka_80

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  • #42
Hallo Minni!
Auch von mir erst einmal ein frohes neues Jahr. Vieles ist ja schon gesagt worden, vllt. noch die eine oder andere Ergänzung:
1. Hast du offen mit ihm über eure Situation gesprochen, was du dir wünschst und welche Perspektive er für euch sieht?
Deine Beiträge lesen sich für mich so als ob du mehr für dich die Situation zerdenkst als mit ihm in den Dialog zu gehen.
2. Bist du dir überhaupt im Klaren darüber was du selbst möchtest?
Es klingt ein bisschen als würdest du auf das Unerreichbare warten ohne zu wissen was genau das eigentlich ist.
Ob mit oder ohne Therapie würde ich versuchen mir da erstmal Klarheit zu verschaffen.
3. Weshalb denkst du dass du glücklicher/ zufriedener wärest wenn er sich für dich entscheidet?
Ich glaube wenn du jetzt so Dich nicht glücklich fühlst wird ein Mann daran nichts ändern können - und ich würde es ihm auch nicht aufbürden wollen. So etwas geht meistens in die Hose. Zufriedenheit mit sich und seinem Leben kann man sich nur selbst erarbeiten - diesen Job kann dir niemand abnehmen!
Meine beste Freundin hatte übrigens eine Affäre mit einem verheirateten Mann - und dann hat er sich unerwartet für sie getrennt. Jetzt gibt es wahnsinnigen Stress mit seiner Noch-Ehefrau, ihr macht es massiven Druck dass sie das alles ausgelöst hat und sie realisiert allmählich was nun alles auch auf sie zukommt. Von glücklich weit entfernt.
4. So sehr ich deinen Wunsch nach einer schnellen Lösung auch verstehen kann - ich glaube davon musst du dich zumindest was das grundsätzliche Problem angeht verabschieden. Aber vllt. ist auch eher der Weg das Ziel! 😊

Viel Erfolg!
 
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Saibot

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  • #43
Ich bin mir ja im Klaren darüber, was da abgeht, aber suche trotzdem immer noch nach dem einen Vergebenen, der sich dann für mich entscheidet. Ein bisschen habe ich auch das Gefühl, dass es nicht so viel wert ist, wenn sich ein Single für mich entscheidet, weil da unterstelle ich immer so eine Bedürftigkeit bei Männern. ich habe eine recht gute Figur und denke dann, dass es tatsächlich nichts Besonderes ist, dass ein Single Mann sich für mich interessiert. Ich weiß, das ist etwas schräg bzw. klingt eingebildet.
Tut mir leid, ich finde das absolut unfassbar. Weil dir ein Single-Mann nicht gut genug ist und möglicherweise zu bedürtig erscheint, versuchst du also in eine Beziehung oder Ehe reinzugrätschen mit der Hoffnung, der Mann würde sich irgendwann für dich entscheiden? Da fehlen mir echt die Worte. Hoffentlich hast du mit deiner Masche nie Erfolg.
 
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Deleted member 25040

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  • #44
der Therapeut m/w/d konnte eine mögliche Lösung nicht aufzeigen.
Glaubst du, es ist die Aufgabe des Therapeuten, eine mögliche Lösung aufzuzeigen?
Wenn ja, in welcher Therapieform?


der Therapeuth konnte es, die konnte aber nicht umgesetzt werden.
Und was ist mit der Option, dass die aufgezeigte mögliche Lösung für den Patienten unangemessen/ unpassend war?
Ist ein Therapeut deiner Meinung nach unfehlbar?
 
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Deleted member 25040

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  • #45
@Minni
Bist du der Ansicht, deine Eltern haben eine toxische Beziehung gelebt? Oder war ein Elternteil nach der Trennung erbärmlicher/ würdeloser Single? Oder trifft das eine oder andere auf mögliche Geschwister oder andere, dir nahestehende; Personen zu?

Kern der Frage: aus welchen Beobachtungen/ Erfahrungen nährst du deine Ansichten?
 
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Deleted member 26744

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  • #46
Also bitte, wenn es für dich Vorbedingung ist, dass der Typ vergeben ist und du ihn am liebsten retten willst, dann brauchst du tatsächlich keine Therapie sondern reitest freiwillig immer wieder in die nächste Katastrophe hinein. Tut mir leid, aber das Muster ist doch offensichtlich und niemals erfolgreich. Das kann dir hier niemand lösen. Nur Du.
 
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fraumoh

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  • #48
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Maron

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  • #49
Wie werde ich Handelnder statt Behandelte? Wie kann ich die Kontrolle zurück kriegen? Gerade habe ich das Gefühl, dass ich mein Liebesglück überhaupt nicht beeinflussen kann. Und das fühlt sich schrecklich an, wenn man nichts machen kann, um sein größtes Problem zu lösen.

Das Problem ist die fehlende Realität, in der Realität könntest du handeln .. auch als Opfer deiner Phantasie. Gute Nachricht: in der Phantasie kannst du seine Heldin sein, so oft du willst.
 
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liegestuhl

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  • #51
@Minni
Wo ist das Problem, werte @Minni ?
Kehre um und werde ein anderer Mensch! :cool:
 

Hoppel

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  • #52
Ich bin mir ja im Klaren darüber, was da abgeht, aber suche trotzdem immer noch nach dem einen Vergebenen, der sich dann für mich entscheidet. Ein bisschen habe ich auch das Gefühl, dass es nicht so viel wert ist, wenn sich ein Single für mich entscheidet, weil da unterstelle ich immer so eine Bedürftigkeit bei Männern. ich habe eine recht gute Figur und denke dann, dass es tatsächlich nichts Besonderes ist, dass ein Single Mann sich für mich interessiert.
Puh, das habe ich jetzt erst verstanden!
Ich weiß, das ist etwas schräg bzw. klingt eingebildet. Was ich damit sagen will: wenn ein Mann eine andere für mich verlässt bzw. ernsthafte Schritte zu einem Kennenlernen einleitet - mit all den Unannehmlichkeiten und Risiken, die das mit sich bringt, dann kann ich ihm halbwegs glauben, dass er mich wirklich als Mensch toll findet. Im Grunde ist das Ausdruck meines mangelnden Selbstbewusstseins, dass ich diesen "Liebesbeweis" erbracht haben will.
Das macht es nicht besser.
Du machst dich mit zu großer Wahrscheinlichkeit unglücklich. Ich hatte schon geschrieben, dass ich Menschen mit bei anderen erfolgreichen "Attributen" vorsichtiger begegne. Denen fällt manches zu leicht, worüber sich andere irgendwann einen Kopf machen mussten. Das ist mehr so die Nummer die mir in meiner OD-Zeit beispielhaft eine Ärztin verdichtet geliefert hatte. Die schrieb mich an, BTW, alle Frauen schrieben mich an, und hielt es für ausreichend zu bemerken "Ich bin sehr attraktiv". "Schön!" dachte ich und habe ihr zurückgeschrieben "Willst du mich damit glücklich machen?".
Das war's dann. Ich hatte noch mehr solche Schoten drauf, z.B. wollte ich von keinem meiner Kontakte ein Bild sehen. Den Hintergrund magst du nun verstehen und es war sehr interessant zu erleben wie viele Frauen darauf reagierten. Viele erkannten wie sehr sie üblicherweise auf ihre Äußerlichkeit reduziert werden und waren erleichtert einen andere Art des Kontaktes zu haben. Manche haben (später) trotzdem Bilder freigeschaltet, ansonsten bei vielen Kontakten nur in den wenigen Fällen, wenn es zu einem Date kam. Macht ja Sinn. ^^
Ich war vorher übrigens schon der Ansicht, ein interessanter Geist schlägt sich idR. auch optisch in irgendeiner Form nieder.
Normalerweise gebe ich auf Bilder nicht viel, aber bei meiner jetzigen Partnerin habe ich schon auf dem Bild etwas von ihr gesehen was ich ausgesprochen anziehend fand. Ungewöhnlich genug, massig Raum für Projektionen, sie hatte ausgesprochen entspannt, ausgeglichen aus der Wäsche geschaut. Hatte sich bestätigt. Sie ist eine mir bemerkenswert coole Socke!

Das ist die Überleitung zu dir und dein Problem lässt sich auch anders betrachten. Du scheinst optisch so präsent zu sein, dass du immer Zweifel hast, ob du wegen deiner Erscheinung oder deines Wesens "gewollt" wirst.
Ist sicherlich ein/dein grundsätzliches Problem, aber schon ein für andere möglicherweise verheerender und für dich trotzdem nicht sicherer Ansatz von deinem zukünftigen Partner erst die Trennung zu verlangen!

Wie wäre es, das (mögliche) Problem deiner in der Partnersuche auch hinderliche optische Präsenz zu akzeptieren und trotz des fehlenden Liebesbeweises auf das Wesen des anderen zu achten - und dir selbst in deinen Entscheidungen zu vertrauen? Mit den damit verbundenen Risiken, denn das ist mit möglichen Irrtümern behaftet, kein Selbstläufer!
Und du hast Recht in deinen latenten Befürchtungen, mich z.B. könnte eine Frau mit ihrem ebenen Äußeren nicht binden. Das macht nicht glücklich!

Wenn man hier im Forum querliest, dann scheint das die allgemeine Fixierung der Männer auf die Optik der Frauen in erheblichem Umfang zu bestätigen. Ich denke aber, es scheint schlimmer als es ist. Muss man schon ein bisschen intensiver hinsehen.
 
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fraumoh

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  • #53
Wenn man hier im Forum querliest, dann scheint das die allgemeine Fixierung der Männer auf die Optik der Frauen in erheblichem Umfang zu bestätigen. Ich denke aber, es scheint schlimmer als es ist. Muss man schon ein bisschen intensiver hinsehen.

🎩
@Hoppel , gut, dass du geblieben bist .

Und : es ist schlimmer. Bei ihr ( sie macht es super gerne mit) und nimmt in diesem putzigen Forum tatsächlich eher zu .
Mag mit dem Dutschnittsalter der hier schreibenden Männer zu tun haben .
Siehe diverse andere Stränge. :rolleyes:
 
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Julianna

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  • #55
[...], ein interessanter Geist schlägt sich idR. auch optisch in irgendeiner Form nieder.
Dem stimme ich zu. Menschen, die auf ihre Art irgendwie "spannend" sind und Reibungsfläche bieten und/oder witzig sind/Humor haben und gute Ideen, denen verzeiht man eher mal gravierende oder weniger gravierende optische Mängel. Man fängt dann an, darüber hinwegzusehen oder findet diese sogar irgendwann liebenswert.
Ist nur die Frage, was man unter "interessanter Geist" versteht. In dieser Frage muss man sich aber nicht einigen. Das wird wohl individuell empfunden. Ich persönlich mag besonders gern Menschen, die mutig sind und eine gute Beobachtungsgabe haben. Das sind meist interessante Menschen, mit denen es niemals langweilig wird.
 
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Erin

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  • #56
Dem stimme ich zu. Menschen, die auf ihre Art irgendwie "spannend" sind und Reibungsfläche bieten und/oder witzig sind/Humor haben und gute Ideen, denen verzeiht man eher mal gravierende oder weniger gravierende optische Mängel. Man fängt dann an, darüber hinwegzusehen oder findet diese sogar irgendwann liebenswert.
Ist nur die Frage, was man unter "interessanter Geist" versteht. In dieser Frage muss man sich aber nicht einigen. Das wird wohl individuell empfunden. Ich persönlich mag besonders gern Menschen, die mutig sind und eine gute Beobachtungsgabe haben. Das sind meist interessante Menschen, mit denen es niemals langweilig wird.
Genau. Alles andere ist so ziemlich oberflächlich. Ich mag Menschen mit Sprachwitz. Da hat man immer was zu Lachen.

Ich hoffe @Minni kommt irgendwann? auch mal zur Erkenntnis, dass das Aussehen nicht alles ist und nicht alle Männer "nur" auf Aeusserlichkeiten stehen, sondern der Charakter dahinter für eine längere Beziehung definitiv wichtiger ist.
 
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