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  • #151
Zitat von Mentalista:
Du weisst doch heute noch nicht, ob du es wirklich mal bereuen wirst, kein Kind bekommen zu haben, weil die Umstände halt nicht gepasst haben. Es ist für mich eher ein Zeichen von Stärke nicht auf Teufel komm raus, Mutter werden zu wollen, schon gar nicht, wenn man so ein unabhängiger Typ ist. Ich habe viele Jahre alleine geschafft, gut geschafft, aber es war hart sehr hart. Alle meine Freundinnen sind kinderlos. Als sie mich vor vielen Jahren kennenlernten und meine tägliche Kindes-Arbeit sahen, mit erlebten, mit fühlten, mich unterstützten, hat sich ihr Bild von ihrer eigenen Kinderlosigkeit sehr entspannt.
Das ist auch der Grund, warum ich nicht unbedingt Kinder bekommen möchte. Ich habe das auch schon hautnah mit erlebt. Deswegen will ich es auch nur mit einem passenden Partner und nicht ansich unbedingt ein Kind und insbesondere nicht bald. Nur habe ich keine Zeit Beziehungserfahrungen zu sammeln. Früher war ich noch naiver, jetzt denke ich etwas anders und kann mir vorstellen, dass nicht alles so rosig ist wie es nach außen aussieht und auch das größte Glück kann in einigen Jahren zerbrechen. Ich finde es nur schade, dass ich überhaupt nicht mal blauäugig in irgendeine Geschichte hineingetappt bin. Ich bin jetzt schon vorher ernüchtert, aber nicht mal durch eigene Erfahrungen.
 
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  • #153
Wie stellst du es dir vor, Liebe auf den Ersten Blick? So ganz die Kennenlernphase überspringen, dann das Verliebtsein und gleich direkt zur Liebe? Gibt es, aber ist extrem unwahrscheinlich.
 
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  • #155
Zitat von gästin ?:
Das ist auch der Grund, warum ich nicht unbedingt Kinder bekommen möchte. Ich habe das auch schon hautnah mit erlebt. Deswegen will ich es auch nur mit einem passenden Partner und nicht ansich unbedingt ein Kind und insbesondere nicht bald. Nur habe ich keine Zeit Beziehungserfahrungen zu sammeln. Früher war ich noch naiver, jetzt denke ich etwas anders und kann mir vorstellen, dass nicht alles so rosig ist wie es nach außen aussieht und auch das größte Glück kann in einigen Jahren zerbrechen. Ich finde es nur schade, dass ich überhaupt nicht mal blauäugig in irgendeine Geschichte hineingetappt bin. Ich bin jetzt schon vorher ernüchtert, aber nicht mal durch eigene Erfahrungen.
Tja, ist ja gut und schön...aber man weiß einfach nicht ob es hält. Ich hätte vor nicht sehr langer Zeit echt nicht gedacht, dass ich mal geschieden bin.
 
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  • #157
Zitat von Theg:
Wie stellst du es dir vor, Liebe auf den Ersten Blick? So ganz die Kennenlernphase überspringen, dann das Verliebtsein und gleich direkt zur Liebe? Gibt es, aber ist extrem unwahrscheinlich.
Schön wärs, aber ich glaube auch, dass das seltenst der Fall ist.
Aber das ist es ja gerade, deswegen fällt es mir schwer überhaupt noch daran zu glauben, dass ich jemand passendes finde.
 
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  • #158
Zitat von Schokokeks:
Tja, ist ja gut und schön...aber man weiß einfach nicht ob es hält. Ich hätte vor nicht sehr langer Zeit echt nicht gedacht, dass ich mal geschieden bin.
Mittlerweile gehe ich schon davon aus, dass irgendwann mit großer Wahrscheinlichkeit die Scheidung kommt. Wobei ich es gar nicht so schlimm finde, wenn es nur noch Lieblosigkeit gibt oder man schlecht behandelt wird.
 
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  • #159
Kommt drauf an. Also ich bin ja nicht Liz Taylor, ich wollte eigentlich nur ein Mal heiraten. ;) Und ich finde, so eine Verbindung sollte man nicht leichtfertig lösen. Da bin ich altmodisch.
Wie auch immer, das eine Paar in meinem Freundeskreis, das absolut nix gemeinsam hat und seit 10 Jahren streitet wie die Kesselflicker sind immer noch zusammen. Alle die, bei denen ich gedacht hätte sie kriegen die Kurve, trennen sich. Seltsam.
 
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  • #160
Ich finde auch, dass man sich nicht leichtfertig trennen sollte!! Nur ist es für mich nicht automatisch ein Ideal bis ans Lebensende zusammen zu bleiben. Früher gab es ja auch Fälle, wo sich die Ehepartner irgendwann gehasst haben. So etwas muss heute nicht mehr sein.
Ansonsten finde ich es auch schade, wenn manche Leute nicht in der Lage sind Durststrecken zu überstehen und einen Weg gemeinsam zu gehen.
 
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  • #161
Zitat von gästin ?:
Nur ist es für mich nicht automatisch ein Ideal bis ans Lebensende zusammen zu bleiben.

Mein Ideal wäre es schon gewesen, hat halt nicht geklappt.

Ansonsten finde ich es auch schade, wenn manche Leute nicht in der Lage sind Durststrecken zu überstehen und einen Weg gemeinsam zu gehen.
Na das meine ich ja. Man sollte schon ein wenig Sitzfleisch haben und beide sollten sich verantwortlich fühlen für die Beziehung.
 
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  • #162
Nein das ist überhaupt nicht seltsam. Vermutlich haben deine Kesselflicker den Unterschied zwischen Verliebtseit und Liebe verstanden, etwas, wovon die Meisten nur träumen können.
Streit ist übrigens nicht das Problem, es ist heutzutage recht negativ behaftet, man müsste es näher definieren. Streit als offener Meinungsaustausch ist etwas völlig normales und gehört zur zwischenmenschlichen Kommunikation, es geht hier vielmehr darum, wenn die Meinungen auseinandergehen, wie dieses Gespräch weiter geführt wird.. kooperativ oder gewalttätig. Vielzuviele Menschen unterliegen dem Irrlauben, dass Liebe absolut und bedingungslos ist... und, dass man keine Kompromisse eingehen müsse: "was Kompromiss? ja dann liebst du mich nicht." und ähnlicher Schmarn.
 
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  • #163
Konstruktive Streitkultur ist wichtig. Wenn Probleme immer nur "reingefressen" werden und darüber keine Kommunikation stattfindet, ist das meist früher oder später ein Sargnagel für die Beziehung...
 
G

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  • #164
Zitat von lisalustig:
Konstruktive Streitkultur ist wichtig. Wenn Probleme immer nur "reingefressen" werden und darüber keine Kommunikation stattfindet, ist das meist früher oder später ein Sargnagel für die Beziehung...
Ich kann mich an so gut wie keinen Mann erinnern, der konstruktiv streiten konnte und NICHT alles reingefressen hat und irgendwann alles ausbrach, was nie gut endete.
Ich weiß wirklich nicht, wieso so viele Männer so drauf sind, wieso sie nicht reden können, oder erst dann, wenn es zu spät ist.
 
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  • #165
Zitat von FAZ:
Ich kann mich an so gut wie keinen Mann erinnern, der konstruktiv streiten konnte und NICHT alles reingefressen hat und irgendwann alles ausbrach, was nie gut endete.
Ich weiß wirklich nicht, wieso so viele Männer so drauf sind, wieso sie nicht reden können, oder erst dann, wenn es zu spät ist.
Weil,
- Frauen sind Wesen des Wortes, sie lieben es über alles zu reden. Man gibt der Frau ein Thema vor und sagt "jetzt reden wir darüber" und sie reden.
- Männer sind Wesen der Tat. Sie müssen von sich aus ein Thema ansprechen. Wenn man ein Thema vorgibt und sagt "jetzt reden wir darüber", dann führt es beim Mann bestensfalls zu gar nichts und im schlimmsten Fall zur Blockade. ... und da Männer Wesen der Tat sind: wenn sie das Thema beschäftigen würde, hätten sie es längst angesprochen und nicht gewartet (z.B. auf einen emotional passenden Monent, wie eine Frau).

Ein weiteres Problem(chen) ist, Frauen sind in der Regel emotional(er), Männer logisch(er). Spricht also die Frau etwas an, wird es der Mann zwar verstehen, damit aber nicht zwangsläufig was anfangen können. Auf der anderne Seite, spricht der Mann etwas an, was für ihn logisch betrachtet völlig Sinn ergibt, erntet es von der Frau nur Unglauben (Beispiel: die Frau trifft sich sehr gerne mit ihren Freundinen zum "Kaffeetrinken" und ihr Partner sagt ihr dazu völlig nüchtern und logisch: Ja sorry aber ich weiss nicht was ich da überhaupt soll, zu 99,9% sitze ich eh nur herum, während du mit deinen Freundinen am rumreden bist, über Themen, mit denen ich nichts anfangen kann. Du kannst deine Freundinen also ohne mich treffen, ich gehe nicht mit. Und die Frau sagt: aber du liebst mich, meine Freundinen MÜSSEN dich interessieren, unsere Themen MÜSSEN dich interessieren. Du MUSST mit mir alles machen.) Das soll jetzt nicht heissen, dass Frauen unlogisch sind. Es kann genausogut anderum sein, Problem ist genauso gelagert, die Rollen aber vertauscht.

Ein weiteres Problem(chen) ist, dass Frauen "viel!" flexibler im Verhalten sind und "out of the box" denken können, als Männer. Diese leben und handeln überwiegend nach festen Regeln... ohweh wenn sich die Regeln ändern.

Und last but not least, Männer können sehr wohl Streiten (Diskutieren), auch ohne aggressiv zu werden. Es ist nur, beide Parteien reden oft aneinander vorbei.

Wie auch immer, das ist wieder nur ganz allgemein gesprochen, auf einem fundamentalen Level ist es wahr. Dass es nicht auf alle 100% zutrifft sollte jedem klar sein, es gibt sehr viele Änderungen links und rechts des Spektrums der breiten Masse in der Mitte. Oft ist das "Typische" (typisch Frau/typisch Mann) sogar völlig gegensätzlich. Aber das wisst ihr ja, ignorieren werdet ihr es trotzdem? :)