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  • #1

„Radical Honesty“-Workshop

Kurze Zeit denke ich, dass ich in einem Irrenhaus gelandet bin. Taber sagt: „Jeder nimmt hier was anderes wahr, je nachdem, was für Gepäck er mit sich herumschleppt.“ Dann machen wir weiter mit der Scham-Runde. ...
Ein Mann gesteht nun, vor Scham stammelnd, dass er sich gern „Finger und Dinge“ in seinen Hintern steckt. Taber sagt ihm, er solle sich die Person im Raum suchen, vor der es ihm am schwersten fallen würde, das zu wiederholen. Und dann fragen, ob die Person ihn dafür verurteilt. Der Mann windet sich, wählt aber dann den Webdesigner, blickt ihn an, wiederholt sein Geständnis und fragt: „Was denkst du?“ Der Webdesigner antwortet: „Ich finde es lustig, wie du das sagst. Aber ansonsten: Ich mach’ das auch.“ ...
Taber fragt, wie viele aus der Gruppe sich schon mal was in den Hintern geschoben haben. Gefühlt 80 Prozent der Männer heben die Hand.


http://www.faz.net/-hrx-8zs71
 
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  • #2
Und was will uns das jetzt sagen?
 
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  • #3
Du bist doch sonst nicht so ratlos.

Ich finde es zunächst mal - wie so häufig - ausgesprochen interessant, was es so alles gibt. Außerdem dreht sich da alles um zwischenmenschliche Beziehungen. Genau wie hier. ;)
 
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  • #4
Also wenn das auch Klopapier beinhaltet, finde ich 80 % bedenklich wenig.
 
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  • #6
Schnick schnack schnuck. Du darfst anfangen, zu erzählen.
 
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  • #7
Du bist doch sonst nicht so ratlos.

Ich finde es zunächst mal - wie so häufig - ausgesprochen interessant, was es so alles gibt. Außerdem dreht sich da alles um zwischenmenschliche Beziehungen. Genau wie hier. ;)
Ich hatte als Kind ein umgekehrtes Problem. Ich war zu direkt und zu ehrlich. Damit eckt man an. Gab andere Kinder, die fanden das gut. Die meisten fanden das aber nicht gut. Wurde ja auch erwähnt, dass diese geschaffene Nähe auf andere beängstigend wirkt. Deswegen halte ich das für wenig praktikabel. Für Menschen, denen es sehr schwer fällt, aus sich herauszukommen und die nur an der Oberfläche leben und hinter 10 Fassaden, für die mag das ja hilfreich sein.

Außerdem ist es jetzt auch keine überraschende Neuheit, dass man anderen auf den Schlips treten könnte, wenn man sich direkt äußert. Damit ignorieren wir die (höfliche) Distanz zum Gegenüber und schaffen eine (unangenehme) Nähe.
Mir fällt dazu eine Szene aus Star Trek ein. Wo Kirk versucht Spock aus der Reserve zu locken, um ihn zu einer emotionale Reaktion zu bewegen. Spock sagt "bitte wahren sie die Distanz" (step away from me).
https://www.youtube.com/watch?v=k9vHopyEtzs
 
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Dr. Bean

  • #10
Ich habe kein Schamgefühl.

So jetzt ist es raus.... :)
 
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  • #11
Gehts da nicht eher darum,seine vermeintlichen schattenseiten ansehen.dafür schämt man sich,dafür mag man sich nicht und hält sich für nicht normal.nur um dann festzustellen,dass 80 % der mitmenschen auch ihre schattenseiten haben (wenn nicht gar die gleichen).fazit:steh zu deinen schattenseiten und liebe dich so wie du bist :p
 

TPT

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  • #12
ich putze mir nie wieder die Zähne mit Zahnbürsten, die einem Mann gehören. :eek:
 
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  • #13
Habe ich den "Workshop" insofern richtig verstanden als er aufzeigt, was wäre, wenn man eine höher entwickelte Kultur außer Acht lässt?
 
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  • #14
Oder machen sich da nur ein paar Menschen für Geld zum Affen? Auf dem Psychomarkt scheint es nichts zu geben, was es nicht gibt.
 
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TPT

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  • #15
die Tantralehrerin mit ihrem G-String auf dem Rücken im Froschsitz. Hoffentlich wird das nie verfilmt.