Maron

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  • #331
Rudi rächt Ronja richtig räuberisch
Ronja recht Rudis rechtes Resthaar

😌
 
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Maron

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  • #334
chrudi chrächt chronja...
 
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  • #337
Liebe Männer,
mich würden eure Rachephantasien interessieren.
Falls eure Liebst euch betrügt. Was würdet ihr gerne machen?
Oder sie ist noch bei PS online, und ihr bekommt das mit?
Vielen Dank!

Und noch eine Bitte, ich würde mich sehr darüber freuen, wenn hier keine Bewertungen von Dritten abgegeben werden, oder Wortklaubereien entstehen, die dann den Sinn dieses Beitrages in eine ganz andere Richtung schiebt.

Es soll hier ausschließlich um Männerphantasien gehen.
Da ich mich zurzeit gedanklich mit dem Bootsführerschein auseinandersetze, fände ich kielholen sehr interessant, zumindest bei kleineren vergehe, wie weiterhin Parship Online usw
 
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Klaus123

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  • #338
Ich habe mir neue Einlagen für meine Schuhe geholt, das Schicksal meint es gar nicht gut mit mir...ich war wahrscheinlich mal ne Ameise und hab den Knickfußgott gezwickt. Böse grummel*.
Oh weh.
Überknöcheln?
Fuß hochlagern und mal buchstabieren, wie das passieren konnte.
Nicht alle Fehltritte kann man mit Einlagen korrigieren...
Gute Besserung!
 
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  • #348
Ist eher die Frage, welcher Umgang mit dem Negativen empfehlenswert und möglich ist. Weggedrücktes ist ja nicht wirklich weg.
Da brauchts oft schon aufmerksame Leute in der Umgebung, die einem sagen, wohins gewandert ist und was es da so anstellt.

Ich finds einen guten Mikrokosmos hier. Draußen ist, wenn man sich aus der eigenen Blase hinauswagt, ebenso viel Unsinn, Fake, Lüge usw. Ja, klar kann man weitgehend vermeiden, aus so ner Blase herauszutreten, einfach allem aus dem WEg gehen. Dann kriegt man halt wenig mit von Gesellschaft und Gegenwart.

Emotionen entstehen aus Gefühlen. Diese lassen sich durchaus beeinflussen.
Du hattest das Auto genannt, das nicht anspringt.
Wenn das aus einem Grund geschieht, gegen den man in dem Moment nichts unternehmen kann, fühlt man Enttäuschung.
Wenn das irgendwo passieren würde, wo man nicht auf ein anderes Fahrzeug oder Verkehrsmittel zurückgreifen kann, fühlt man Hilflosigkeit und gerät daraufhin in Wut.
Es hilft aber nichts, wütend zu sein oder sich Rachefantasien hinzugeben. Mit wütendem Kopf trifft man selten vernünftige Entscheidungen.
Eine falsche Entscheidung kann eine Situation schnell noch schlimmer machen.

Also springt man mal kurz im Dreieck, stößt ein paar Flüche aus und kommt möglichst bald wieder von der Palme herunter.
Danach kann man mit klarem Kopf überlegen, wie man die aktuelle Herausforderung meistern kann.

Ist die Herausforderung erstmal gemeistert, löst sich die ursprüngliche Enttäuschung, Hilflosigkeit und Wut in Wohlgefallen auf und es bleibt ein Gefühl der Zufriedenheit und Zuversicht, es auch beim nächsten Mal irgendwie wieder hinzukriegen.

(Notfalls mit Geld und einem Telefonanruf) ;)
 
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syntagma

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  • #349

Du beschreibst, was du als vernünftig und wünschenswert ansiehst.
Ich fasse das Thema hier ja eher so, daß es eher darum geht, wie Menschen eben faktisch auch agieren. Ganz unabhängig davon, ob das vernünftig oder unvernünftig ist.
Gewissermaßen Realismus statt Rationalismus.
Und übergeordnet finde ich interessant, weswegen die eine Fragestellung so sehr die andere überlagert oder ersetzt.
 

ICQ

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  • #350
Du beschreibst, was du als vernünftig und wünschenswert ansiehst.
Ich fasse das Thema hier ja eher so, daß es eher darum geht, wie Menschen eben faktisch auch agieren.

Ich beschreibe es so, wie ich es handhabe. Da steckt ja ein Stück Lebenserfahrung drin, die ich gerne weitergebe.

Stell dir vor, die Heizung streikt eines Morgens vor der Arbeit und deshalb es gibt kein heißes Wasser.
Du kannst natürlich herumtoben wie Rumpelstilzchen, dich so richtig in die Frustration hineinsteigern und dann womöglich noch die Bahn verpassen und zu spät kommen. Dann bist du den halben Tag frustriert und gestresst.
Oder du füllst einen großen Topf mit kaltem Wasser und machst es auf dem Herd warm. Dann bleibt immer noch Zeit zum Schimpfen bis das Wasser heiß ist. Du wirst aber auch Erleichterung empfinden und vielleicht auch ein wenig Stolz, weil du so besonnen reagiert und dem Schicksal ein Schnippchen geschlagen hast.
Oder du hast einen besonnenen Mann, der dir Wasser aufsetzt und dich besänftigt. ;)
 
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HH_77

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  • #354
Rachephantasien hab ich nur bei "Call of Duty - Warzone"😁
Nach Beziehungsschluß noch nie. (ok, weil ich es wohl zu meisst beende)

Rache ist eh nur eine feige Art der Trauer.
 
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syntagma

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  • #355
Ich beschreibe es so, wie ich es handhabe. Da steckt ja ein Stück Lebenserfahrung drin, die ich gerne weitergebe.

Stell dir vor, die Heizung streikt eines Morgens vor der Arbeit und deshalb es gibt kein heißes Wasser.
Du kannst natürlich herumtoben wie Rumpelstilzchen, dich so richtig in die Frustration hineinsteigern und dann womöglich noch die Bahn verpassen und zu spät kommen. Dann bist du den halben Tag frustriert und gestresst.
Oder du füllst einen großen Topf mit kaltem Wasser und machst es auf dem Herd warm. Dann bleibt immer noch Zeit zum Schimpfen bis das Wasser heiß ist. Du wirst aber auch Erleichterung empfinden und vielleicht auch ein wenig Stolz, weil du so besonnen reagiert und dem Schicksal ein Schnippchen geschlagen hast.
Oder du hast einen besonnenen Mann, der dir Wasser aufsetzt und dich besänftigt. ;)
Na, ich nehm dir ja Besonnenheit durchaus ab. :)
Und praktisch und sinnvoll ist dein beschriebenes Vorgehen sicherlich. Wieweit die zu großer Literatur taugt, ist wieder ne andere Frage. :)
@Klaus123 Ansprüche an Romantik scheinst du auf jeden Fall damit abzudecken.

Meine Fragen sind ja öfter schon individuell zugeschnitten. Also Foristen, die hier ein beträchtliches Rächerprofil aufweisen, und selbst aber versichern, mit Rächen gar nichts am Hut zu haben, schreib ich was anderes als dir. Bei dir würd mich, weil du ja öfter geschrieben hast, daß du ein großer Leser bist, interessieren, wie es dir geht, wenn du in der Literatur von Rache liest. Denkst du dann: hm, irgendwie unnötig? Oder bist eher verwundert: ah, so machen das manche Menschen? Lehnst du es intuitiv ab? Wieweit fühlst du dich ein?
Und wie sähe der verstandesmäßige Teil der Reaktion aus: hast du eine Tendenz dazu, das mit der Rache so stammesgeschichtlich einzuordnen, als ein Mechanismus, der irgendwann mal ne "angemessene" Funktion hatte für den Menschen, sich aber inzwischen teils wegevolutioniert hat, teils bei anderen Menschen halt noch vorhanden ist, die noch nicht so weit sind?
 

Klaus123

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  • #356
Je nachdem wie hoch die Not/ das Sehnen halt ist....
Nein, syni.
Reagiert ja jeder anders auf Not/Sehnen.
Es gibt rachsüchtige Menschen. Die niemals verstehen, dass man anders sein kann. Das dann als emotionslos und gefühlskalt abkanzeln.
Und es gibt Menschen, die dem nichts abgewinnen können.
Alles ok.
Deswegen ist weder der eine, noch der andere, ein besserer Mensch und den perfekten Menschen gibts einfach nicht.
🤷‍♂️
 
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Klaus123

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  • #358

Klaus123

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Völlig egal.
Weil beides die Sehnsucht ausdrückt, jemanden zu haben, der gemocht werden kann und dem Wertschätzung gegenübergebracht werden kann (Ihr fällt es ja sehr schwer Wertschätzung für einen Mann zu finden. Bei ihr dominiert da ja sehr leicht und schnell die Verachtung und Geringschätzung.) oder der, um des körperlichen Bedürfnisses Willens, aus "fadenscheinigen Gründen" geküsst werden will.
Ja schon, da hast wohl recht.
Aber gings nicht um die kaputte, rachsüchtige Heizung? Die @ICQ mit Cleverness für sich zu nutzen wußte, anstatt dagegenzutreten, bis sein Zeh blutet?
 

ICQ

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  • #360
Na, ich nehm dir ja Besonnenheit durchaus ab. :)
Und praktisch und sinnvoll ist dein beschriebenes Vorgehen sicherlich. Wieweit die zu großer Literatur taugt, ist wieder ne andere Frage. :)
In einer Welt, in der es üblich wäre, sich wie Romanfiguren zu verhalten, würde man dir ein Buch über mich aus den Händen reißen. :cool:

Bei dir würd mich, weil du ja öfter geschrieben hast, daß du ein großer Leser bist, interessieren, wie es dir geht, wenn du in der Literatur von Rache liest.
Das ist eine interessante Frage. Ich fand Robin Hoods Sache gerecht und verabscheute den Sheriff von Notthingham. Andererseits mochte ich Captain Kirk und fand, Khan Noonien Singh war im Unrecht. Also steht es wohl unentschieden. Es kommt wohl darauf an, auf wessen Seite die Autoren sind.

Und wie sähe der verstandesmäßige Teil der Reaktion aus: hast du eine Tendenz dazu, das mit der Rache so stammesgeschichtlich einzuordnen, als ein Mechanismus, der irgendwann mal ne "angemessene" Funktion hatte für den Menschen, sich aber inzwischen teils wegevolutioniert hat, teils bei anderen Menschen halt noch vorhanden ist, die noch nicht so weit sind?
Ich glaube, Rache oder Rachegedanken sind ein Weg, der emotional einen Rollenwechsel symbolisiert, dem eine unausweichliche Demütigung vorausging. Es wird aber nicht einfach nur der sprichwörtliche Spieß umgedreht, sondern es kommt noch ein Gefühl moralischer Überlegenheit hinzu. So wird man in der eigenen Sicht nicht einfach nur vom Opfer zum Täter, sondern zum Rächer. Man schwingt sich zum selbsternannten und leider selbstgerechten Ankläger, Richter und Vollstrecker auf.
Das Prinzip Rache findet man schon bei Kindern im Grundschulalter. Wie das Lügen erfordert es eine gewisse geistige Entwicklung. Für der Weisheit letzten Schluss halte ich es aber nicht.