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Philippa

  • #31
Und was kannst/möchtest du dem TE als Rat oder Erfahrungsbericht mitgeben?:rolleyes:
Dass er dort suchen soll, wo ihn die Frauen interessieren, dort, wo er denkt, dass es passen könnte.
Ich weiss ja nichts über ihn.
Wenn die psychische Erkrankung in seinem Leben gar nicht so dermassen dominant ist, dann sollte sie seine Partnersuche auch nicht unbedingt dominieren.
Wenn er mit der Erkrankung einen natürlichen Umgang gefunden hat, dann wäre es wohl auch nicht falsch, auf natürliche Weise darüber zu sprechen, d.h. wenn es sich im Gespräch natürlich ergibt. Nicht im Sinn von warnen oder beichten, auch nicht als Suche nach Verständnis oder gar Hilfe und eben auch nicht als dominantes Thema. Ich würde aber auch nicht empfehlen, die Erkrankung unnatürlich zu verheimlichen und zu verstecken und sich dann schlecht zu fühlen dabei.
Wenn eine Frau denkt/weiss, dass sie damit nicht umzugehen in der Lage ist, dann ist es wohl keine passende Frau. Ebenso wie eine grosse Frau vielleicht findet, ein kleinerer Mann passe nicht zu ihr, oder sich eine Akademikerin nicht mit einem Verkäufer treffen will, oder wie einer Künstlerin ein Banker möglicherweise zu langweilig ist etc. etc.

Im Übrigen habe ich selbst Psychose-Erfahrung und meinen Partner im 2016 auf Parship kennen gelernt. Wir sind nach wie vor sehr glücklich. :)
 
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Philippa

  • #34
Ich fand die Aussage von @babe eine treffende.
 
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  • #36
Vielleicht fragst du mal deine Festplatte, wie die passende Frage zu der o.z. Antwort gewesen wäre? :)

Du meinst, ein "Nein" wäre für dich informativer gewesen? Na, vielleicht hättest du einfach lesen sollen, was ich zu Ullas Frage, die du noch einmal zitierst, bereits geantwortet habe.
Und Sandbank, vielleicht liest du dir in einer ruhigen Minute mal deine Posts an mich durch, und zwar so, daß du weitgehend zu vergessen versuchst, daß du selbst Absender und ich Empfänger bin. (Eventuell würde es dich dann in den Fingern jucken den Absender zu fragen, weshalb er so unverschämt schreibt. Was ihm über die Leber gelaufen ist, daß er fortgesetzt so sehr unterstellen, mißverstehen, polemisieren muß, natürlich immer mit wohlwollendem Smiley! Du könntest dann auch wieder Insiderinformationen zulassen.)
 
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  • #37
Ich hatte eine Beziehung mit einem Mann, der Depressionen hatte. Er hat einen Selbstmordversuch ganz knapp überlebt. Narben sind seelische und körperliche geblieben
Das kenne ich gut. Meiner hat den Versuch nicht überlebt. Wir waren sogar verheiratet und haben ein Kind zusammen. Das, was daraus folgte, möchte ich niemals wieder erleben. So leid es mir für den TE tut, aber für mich wäre eine schwerwiegende psychische Erkrankung in der Kennenlernphase ein Ausschlusskriterium.
 
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  • #38
Daß er womöglich besser dran ist als die 94% der Foristen und Foristinnen, die über ihre eigenen Probleme nur deswegen nichts wissen, weil in ihrer Wahrnehmung das Problem immer nur der andere hat.

Nicht unbedingt. Angenommen, eine Person hat als Problem, dass sie arrogant ist, aber sie weiß es nicht. Vielleicht wird die Person von der Mehrheit dennoch für toll wahrgenommen.
Eine andere Person hat das Problem, dass sie arrogant ist, übergewichtig ist und stark stinkt. Und diese Person weiß um ihre Probleme und wird vielleicht wegen der Probleme von der Mehrheit gemieden.
Welche der beiden Personen wäre in diesem Beispiel besser dran? Ich würde sagen: die Person mit dem kleineren Problem, auch wenn ihr die Selbsterkenntnis fehlt.
 
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  • #39
Das kenne ich gut. Meiner hat den Versuch nicht überlebt. Wir waren sogar verheiratet und haben ein Kind zusammen. Das, was daraus folgte, möchte ich niemals wieder erleben.

Nein, natürlich nicht.

So leid es mir für den TE tut, aber für mich wäre eine schwerwiegende psychische Erkrankung in der Kennenlernphase ein Ausschlusskriterium.

Ich finde, da gibt es kein richtig oder falsch. Das muss jeder für sich entscheiden, womit er umgehen kann und möchte und wo die eigenen (Belastungs-)Grenzen sind. Ich bin kein idealer Mensch, ich habe auch meine Grenzen, obwohl ich gerne grenzenlos wäre.
 
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  • #40
Nicht unbedingt. Angenommen, eine Person hat als Problem, dass sie arrogant ist, aber sie weiß es nicht. Vielleicht wird die Person von der Mehrheit dennoch für toll wahrgenommen.
Eine andere Person hat das Problem, dass sie arrogant ist, übergewichtig ist und stark stinkt. Und diese Person weiß um ihre Probleme und wird vielleicht wegen der Probleme von der Mehrheit gemieden.
Welche der beiden Personen wäre in diesem Beispiel besser dran? Ich würde sagen: die Person mit dem kleineren Problem, auch wenn ihr die Selbsterkenntnis fehlt.

Kommt darauf an, welchen Rang man dem Wert von Selbsterkenntnis beimißt. Dem einen mag sie wenig bedeuten, andere stellen sie vielleicht sogar über Glücklichsein, sofern es eben deutlich auf Selbstbetrug gebaut ist.

Aber es kommt es auch auf Gewichtigkeit der jeweiligen Probleme an, ja.
Und "besser dran" ist bislang natürlich recht unterbestimmt. Besser dran in welchem Sinn? Ist jemand mit einer schweren Krankheit immer schlechter dran als jemand ohne? Was genau hieße da besser oder schlechter dran sein? Für mich lohnt es darüber nachzudenken.
 
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Sandbank

  • #42
@babe, ich danke dir für deine sicher wohlgemeinten Ratschläge, vielleicht solltest du jedoch erst einmal in deinem eigenen Garten jäten, bevor du mich oder auch andere UserInnen mit deinen fast ausschließlichen Beurteilungen nicht nur in diesem Thread beglückst. Das ist mein Eindruck, und ja, damit habe ich zeitweise meine Mühe, die ich bei meinen letzten beiden Beiträgen in einen ironischen Mantel gekleidet habe.

Und da wir hier beim Thema nach meinem Empfinden nicht mehr zu einem inhaltlichen Austausch kommen, das jedoch mein Interesse ist, halte ich eine weitere Unterhaltung für wenig sinnvoll.
 
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  • #43
@babe, ich danke dir für deine sicher wohlgemeinten Ratschläge, vielleicht solltest du jedoch erst einmal in deinem eigenen Garten jäten, bevor du mich oder auch andere UserInnen mit deinen fast ausschließlichen Beurteilungen nicht nur in diesem Thread beglückst. Das ist mein Eindruck, und ja, damit habe ich zeitweise meine Mühe, die ich bei meinen letzten beiden Beiträgen in einen ironischen Mantel gekleidet habe.
Deine Motive müssen nicht meine Motive sein. Und deiner Motive angesichtig wirst du nicht dadurch, daß ich meine hinschreibe.

Und da wir hier beim Thema nach meinem Empfinden nicht mehr zu einem inhaltlichen Austausch kommen, das jedoch mein Interesse ist, halte ich eine weitere Unterhaltung für wenig sinnvoll.
Ja siehst du, ich hatte gar nicht den Eindruck, dir läge an einem inhaltlichen Austausch mit mir. Nicht nur auf die letzten beiden Beiträge bezogen.
 
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  • #44
Deswegen schrieb ich: "für mich"!
Für mich ist es ausgeschlossen, wenn ich es noch einmal im Vorfeld wissen würde.

Ja, ich halte es ja so wie du. Ich respektiere deine Meinung. Deswegen bewerte ich sie nicht mit "richtig" oder "falsch". Das wollte ich damit zum Ausdruck bringen. Tut mir leid, wenn das anders rübergekommen ist. War auf keinen Fall als Angriff gemeint. :)
 
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  • #46
So leid es mir für den TE tut, aber für mich wäre eine schwerwiegende psychische Erkrankung in der Kennenlernphase ein Ausschlusskriterium.

Und DAS dürfte hier auch das Kriterium sein, weshalb überhaupt eine Aussage zur Partnerfindungswahrscheinlichkeit für den TE unmöglich ist.

Genaues sagte er nicht.

Möglich ist, das es mit einer Depression einfacher ist als mit Borderlinesyndrom, und mit diesem eventuell einfacher als mit einer Schizophrenie. Allerdings kann es auch gut sein das Borderline akzeptabler ist als eine Depression, weil die entsprechende Partnerin dies vielleicht mit einem Partner bereits durchlebt hatte...
Mein Tip für den TE speziell und alle anderen allgemein diesbezüglich: Raus in die freie Wildbahn und im sozialen Umfeld fischen gehen.
 
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  • #47
Für mich ist es ein Unterschied, ob dieses "Problem" schon in der Kennenlernphase bestand oder erst in der gefestigten Partnerschaft entstanden ist. Ich halte mich für einen Menschen, der in einer bestehenden, stabilen Partnerschaft auch solche auftretenden Krankheiten mitträgt, so nach dem Motto: in guten, wie in schlechten Tagen. Doch: in dieser allerersten Phase des Kennenlernens, was der TE ja anfragt, würde ich das, aufgrund meiner eigenen Erfahrungen, rigoros abblocken. Ich hatte schon einmal, über Jahre, die Einstellung: wenn ich nur genug Liebe gebe, wird das schon. Nein, das wurde nicht. Und diesen Prozess, der Jahre dauerte, den würde ich heute rigoros abblocken. Vielleicht liegt es auch daran, dass inzwischen 30 Jahre ins Land gegangen sind. Die verbleibende aktive Lebenszeit ist absehbar und da vermeide ich ganz gezielt "Problemfälle". Klinkt vielleicht egoistisch, ist es vielleicht auch. Ich habe vielleicht noch 20 Jahre " intensive Lebenszeit". Da verschieben sich die Anforderungen in der " Kennenlernphase" für mich.
 
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  • #48
Danke für die vielen Beiträge, ich werde weiterhin mein Glück auf Parship suchen, solange die Mitgliedschaft noch andauert. Danke Schneefrau, für deinen Zuspruch! :)
 
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  • #49
Oh hier hats ja doch noch ein paar Posts mehr gegeben..
Ob ich Mühe hätte mit einer psychischen Krankheit einer potentiellen Partnerin?
Das ist eine schwierige Frage... Ja und Nein.
Psychische Krankheiten gibt es ja sehr viele und in vielen verschiedenen Formen.
Ich müsste die Person zuerste kennen lernen und müsste mir ein Bild darüber machen können, wie diese Person mit der Krankheit umgeht... Wenn sich diese Person als Opfer fühlt/darstellt und von mir erwartet, dass ich ständig für sie da bin und ihr Gejammer aufsauge, wie ein Lappen, ist die Antwort ganz klar nein.
Ich habe leider schlechte Erfahrungen in diesem Bereich machen müssen. Ich habe für einen Bekannten als Beistand fungiert. (Ein Beistand kümmert sich um Administratives und vertritt die Person in gewissen Belangen gegenüber Dritten.) Long story short, am Ende musste ich das Amt abgeben. Die Person, anfangs wirklich auf dem Weg zu Besserung, hat mit der Zeit leider gegen Alle und Jeden einen Hass entwickelt. Ich konnte nix mehr recht machen. Ich wollte das Beste für diese Person aber bin immer wider aufgelaufen. Irgendwann wurde es mir zu viel und ich hab gemerkt, dass mich das auch in meiner Freizeit beschäftigt. Diese Person hatte sich so sehr in ihre Oferrolle verkrochen, dass ich nichts mehr machen konnte.. Seit damals hasse ich es ehrlich gesagt, wenn ich mich um jemanden kümmern muss als wäre er ein Baby. :oops:
Ich kann jede Frau verstehen, die sich nicht um ihren grippekranken Mann kümmern will, als wäre er ein kleines Kind.....o_O
Und @Synergie hat recht, wenn sie einen Bogen um potentielle Hypochonder macht. Das kann ich auch nicht ausstehen.
Das kommt auch von meiner eigene Darmkrankheit. Ich musste die Erfahrung machen, dass der Kopf die grösste Rolle spielt im Umgang mit langfristien Krankheiten. Wenn man will geht es und wenn man eben nicht will, geht es nicht. Ich mag keine Leute, die sich selbst bejammern und würde ich das bei einer potentiellen Partnerin feststellen, würde ich den Kontakt abbrechen. Überigens unabhängig, ob sie krank ist, oder aus einem anderen Grund gern jammert.. Love it, leave it or change it! Dir gefällt dein Job nicht? Ok akzeptiere es, such dir nen neuen oder bemühe dich aktiv um Veränderungen beim Aktuellen aber jammer mich bloss nicht über Wochen voll!
Wenn sie einen schlechten Tag hat, oder ne schlechte Zeit, bin ich für sie da und höre ihr zu. Aber ständiges Jammern hilft niemandem.. Und macht mich irrrrrre.. :eek::eek:o_O
Tut mir leid. Ich schweife ab.:oops:

@philipp12 Wie gesagt. Ich rate dir dich auf deine positiven Eigenschaften zu konzentrieren, oder soche bewusst neu aufzubauen. Sport z.B. hat bestimmt auch einen positiven Einfluss auf deine Krankheit. Vielleicht kannst du dann über den Sport eine Partnerin kennen lernen. Was ich dir aber wiklich ans Herz lege ist, dass du dein Leben weiterhin aktiv in der Hand hältst und dich nicht einschüchtern lässt. Dein Post hier beweist ja, dass du offen und positiv damit umgehst. Weiter so. Partnersuche ist anstrengend genug. Niemals den Kopf hängen lassen, sonst sehen deine potentiellen Partnerinnen deine Augen nicht.;):)

@auf Suche Es tut mir leid, dass du das als Partnerin erleben musstest. Fühl dich gedrückt. Ich kann deinen Entscheid verstehen. Niemand sollte auf Grund eines Anderen leiden. Das kann man von niemandem verlangen. Mach dir bloss keine Vorwürfe.

@Dreamerin Auch deine Geschichte tut mir leid. Auch dir ne virtuelle Umarmung! Es ist verständlich, dass du keinen psychisch kranken Mann mehr kennenlernen willst. Auch du: Mach dir bloss keine Vorwürfe!
 
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  • #50
@philipp12
Hier im Forum gab es Zeiten, da hat so ziemlich jede/r dem Anderen irgendeine psych. Erkrankung unterstellt. Irgendeine Neurose hat sowieso jeder. Gefährlich sind nur die Leute, die sich für psychisch kerngesund halten und ihr eigenes Verhalten nie in Frage stellen, selbst wenn sie ein völlig dissozialen Verhalten zeigen.
Wichtig ist nur dass du den Beginn einer psychischen Phase erkennst und dir Hilfe holst. Ich habe einige Menschen näher kennen gelernt die unter dieser Erkrankung litten, die waren alle besonders sensibel.

Eine chronische Gastritis würdest du auch nicht bei den Dates Preis geben, aber daran kann man letztendlich sogar sterben, falls es zu einem Geschwür kommt. Du bist seit drei Jahren Anfallsfrei, und stehst mitten im Leben.
Ich denke, das ist es was zählt.
 
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Philippa

  • #51
Kommt darauf an, welchen Rang man dem Wert von Selbsterkenntnis beimißt. Dem einen mag sie wenig bedeuten, andere stellen sie vielleicht sogar über Glücklichsein, sofern es eben deutlich auf Selbstbetrug gebaut ist.

Aber es kommt es auch auf Gewichtigkeit der jeweiligen Probleme an, ja.
Und "besser dran" ist bislang natürlich recht unterbestimmt. Besser dran in welchem Sinn? Ist jemand mit einer schweren Krankheit immer schlechter dran als jemand ohne? Was genau hieße da besser oder schlechter dran sein? Für mich lohnt es darüber nachzudenken.
Ich glaube, dass der Umgang mit den eigenen Problemen das wichtigere Kriterium ist, als das Etikett des Problems. Es gibt alle Krankheiten in ganz verschiedenen Ausprägungen und es gibt viele Menschen, die werden irgendwann auch wieder ganz gesund. Für mich persönlich ist die Reflektiertheit und Reflexionsbereitschaft von grosser Bedeutung. Meine eigene, weil es mir hilft, meine Probleme einzuordnen, sie nicht überzubetonen (und zu viel Angst vor ihnen zu haben oder zu jammern) und sie auch nicht zu verharmlosen, sondern sie - in dem Tempo, das halt möglich ist - nachhaltig anzugehen. Das bringt dann auch die Erfahrung, dass man vorwärts kommen kann und das wiederum stabilisiert die gute Stimmung und motiviert, dranzubleiben.
Reflektiertheit und Reflexionsbereitschaft sind mir aber auch beim Partner wichtig. Ich finde es total ätzend, wenn jemand Probleme hat, sie aber nicht eingesteht. Ich finde es auch abtörnend, wenn jemand nicht an seinen Problemen arbeitet.
Dass hingegen jemand irgendwelche Probleme hat, finde ich normal und menschlich.
Wenn jemand einen Job hat, der ihm gar nicht gefällt und er ständig darüber flucht oder jammert, oder wenn jemand Elternteil ist, aber mit dem anderen Elternteil in einem ständigen Krieg liegt, dann kann das beispielsweise genauso anstrengend sein oder vielleicht noch anstrengender als wenn jemand gesundheitliche Einschränkungen hat.
Ich kenne Menschen mit Psychose-Erfahrung, die arbeiten beispielsweise als Rechtsanwalt, als Arzt, als kaufmännischer Angestellter, als Sozialpädagogin, als Dozentin, als Sozialarbeiter. Wenn die das können, weshalb soll dann im Voraus klar sein, dass sie als Partner eine Belastung wären?

Wenn jemand eine schwere psychische Erkrankung des Partners schon erlebt hat und vielleicht jahrelang nicht nur mitgetragen sondern auch mitgelitten hat, dann kann ich mir gut vorstellen, dass diese Person sich dann sagt, dass sie so etwas nicht wieder erleben mag. Ich kann das gut verstehen und finde es anerkennenswert, dass die Person ihren Partner jahrelang unterstützt hat.
Es gibt sicher auch sehr viele Leute, die sich grundsätzlich nicht darauf einlassen würden, und auch da ist das ihr gutes Recht, ebenso wie es mein Recht ist, mich nicht auf jemanden einzulassen, den ich für unreflektiert und seine Probleme leugnend halte.
 
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  • #52
Mir stinkt das Ganze einfach ein wenig nach Ausgrenzung, und das obwohl gleichzeitig behauptet wird, 95% der Männer auf Parship seien kaputt und nur auf Sex aus oder sie seien verwaiste Muttersöhnchen. Weshalb muss man denn da noch Menschen mit einer psychiatrischen Diagnose spezifisch wegschicken?
Aber hier sind ja alle angeblich so nett und verständnisvoll. :eek:
Kann man so sehen, ist okay, es wird ja später auch die eigene Betroffenheit erwähnt. Der letzte Satz war allerdings "babes" Einsatz. Muss man sich weiters keine Gedanken machen, denn was "babe" auf den Plan ruft, hat schon was vom Beliebigen.
Und klar, es gibt vielleicht auch Leute, die da gar keine beträchtliche Erkrankung oder Störung haben. Die hätten es besser. Aber quantitativ: wenn es stimmen sollte, wie behauptet wird, daß 95% der Leute, Männer wie Frauen, ne beträchtliche Störung haben, dann wissen offenbar die allermeisten nicht darum.
Da kann man mal die Anfänge sehen aus was @babe sich eine *hüstel* Basis für ihre schon recht eigenwillige Argumentation zurecht dengelt. Da sind übrigens die schon von Philippa in Frage gestellte Behauptung der erwähnten 95% mit "beträchtliche[r] Störung" noch mit "wenn es stimmen sollte" eingeleitet.

Hat aber noch einen für @babe wichtigen Aspekt:
Ja, etwa im Sinne von: "Ich habe ja nichts gegen Fremde. So lange sie in der Fremde bleiben." Und das wird ihnen hier bevorzugt als Hilfe verkauft, als menschenfreundlicher Rat. Man meint es sooo gut mit ihnen.
Babe meint es auch so gut mit den Ratgebern. Lasse ich mal die sooo gut gemeinten Unterstellungen beiseite was hier von den Beteiligten als Hilfe und menschenfreundlicher Rat verkauft wird.
@babe , ob du das Attribut menschenfreundlich für dich selbst reklamierst, obliegt erst mal deiner Eigenwahrnehmung, aber wenn du magst, diskutierte ich das gerne mittelfristig mit dir. Früher warst du so diskussionsfreudig mit mir, die schöne Tradition ist dir verloren gegangen. Geht aber auch ohne dich.

Weiter geht's. Von Sandbank kam der naheliegende, aber despektierliche Einwand:
Und was kannst/möchtest du dem TE als Rat oder Erfahrungsbericht mitgeben?:rolleyes:
Was von @babe so beschieden wird:
Daß er womöglich besser dran ist als die 94% der Foristen und Foristinnen, die über ihre eigenen Probleme nur deswegen nichts wissen, weil in ihrer Wahrnehmung das Problem immer nur der andere hat.
Nun hat das schon den Status eines nicht mehr in Frage gestellten Arguments, was dann im tröstlichen Rat mündet, dass der TE "womöglich besser dran ist als die 94%" Problemfälle hier im Forum. Dieser großartige Ratschlag wurde mehrfach geliked - und ich frage mich: What, the hell? Egal.
Dem geneigten Leser fällt ein, dass die Äußerung von @Philippa der (wenn auch beliebige) Auslöser war und sie schrieb:
...und das obwohl gleichzeitig behauptet wird, 95% der Männer auf Parship seien kaputt und nur auf Sex aus oder sie seien verwaiste Muttersöhnchen.
Das "nährt mein Ressentiment", dass "babe" das allgemeine Beharken von Forenmitgliedern als Stilmittel betrachtet. Die Häufigkeit mit der sie sich dessen bedient, lässt auch andere Intentionen zu. Ich denke schon, dass sich wiederholende Struktur erkennen lässt. Recht offensichtlich, wenn man mal darauf achtet. Mag ich auch gerne mittelfristig mit dir, "babe", auch in deiner Selbstwahrnehmung, diskutieren. Geht aber auch ohne dich.

Es gibt dann noch einige Verwirrung wo und was die 95% herkommen bzw. bedeuten, aber das ist in diesem Fall sehr einfach. Babe verliert selbst den Überblick, könnte ich unschmeichelhaft zitieren, ist aber nichts grundsätzliches und der Post wird eh schon lang.

Auf jeden Fall wird "babes" großartiger "Ratschlag" kommentiert:
Hast du jemals einen Menschen mit Psychose kennengelernt? Dein Spruch er sei besser dran, ist mehr als zynisch. :oops:
Das ist übrigens auch mein Eindruck! Das kann man sich ja nun in "babes" gesamten Kontext durchdenken. und dann lassen sich über zynisch hinaus weitere Attribute zuordnen. Das war auch der Grund, warum ich mich über die Likes für so einen Beitrag so gewundert habe.
Maulfaul isse ja nich ...
Ich kenne einige.
Nein, es ist nicht zynisch.
Ich glaube, Leute sind im allgemeinen besser dran, wenn sie ihre Probleme mitkriegen.
Doch, @babe , es ist zynisch. Auch wenn du es nun mit deiner schlichten, weil allgemeingültigen Weisheit garnierst, den Zusammenhang zu der gab es nur, weil du deine abstruse Argumentation mit genauso abstrusen 94% Problemfällen im Forum aufgebaut hast. Auch ein Zusammenhang mit dem TE ist willkürlich, ja belanglos, da er um sein Problem weiß. Im Grunde verstärkst du mit deiner "Weisheit" nur dein Argument von den 94% Problemfällen im Forum.

So ganz unbemerkt blieb deine Tour hier nicht.
Und dazu die Frage: @babe , betrachtest du Zynismus als deine 'Inselbegabung' ?:)
Hm, wie man wohl drauf sein muß, wenn man es für Zynismus hält, Menschen Selbsterkenntnis zuzutrauen oder sogar zu empfehlen ...
Meine Empfehlung ist eine andere. Bevor ich "babes" häufiger mal verquaste Argumentation lese, versichere ich mich, dass der Hosenlatz vorne ist und vorne bleibt, dann lassen sich "babes" Schriebe und Zusammenhänge recht gut aufdröseln.
Man braucht nur darauf zu achten, das wiederholt sich in ähnlicher Weise immer wieder.

Hier kann man das abschließen, denn von "babe" kommen nur noch Ablenkungen und Rechtfertigungen.

Du meinst, ein "Nein" wäre für dich informativer gewesen? Na, vielleicht hättest du einfach lesen sollen, was ich zu Ullas Frage, die du noch einmal zitierst, bereits geantwortet habe.
Und Sandbank, vielleicht liest du dir in einer ruhigen Minute mal deine Posts an mich durch, und zwar so, daß du weitgehend zu vergessen versuchst, daß du selbst Absender und ich Empfänger bin. (Eventuell würde es dich dann in den Fingern jucken den Absender zu fragen, weshalb er so unverschämt schreibt. Was ihm über die Leber gelaufen ist, daß er fortgesetzt so sehr unterstellen, mißverstehen, polemisieren muß, natürlich immer mit wohlwollendem Smiley! Du könntest dann auch wieder Insiderinformationen zulassen.)
Kommt darauf an, welchen Rang man dem Wert von Selbsterkenntnis beimißt. Dem einen mag sie wenig bedeuten, andere stellen sie vielleicht sogar über Glücklichsein, sofern es eben deutlich auf Selbstbetrug gebaut ist.

Aber es kommt es auch auf Gewichtigkeit der jeweiligen Probleme an, ja.
Und "besser dran" ist bislang natürlich recht unterbestimmt. Besser dran in welchem Sinn? Ist jemand mit einer schweren Krankheit immer schlechter dran als jemand ohne? Was genau hieße da besser oder schlechter dran sein? Für mich lohnt es darüber nachzudenken.
Deine Motive müssen nicht meine Motive sein. Und deiner Motive angesichtig wirst du nicht dadurch, daß ich meine hinschreibe.


Ja siehst du, ich hatte gar nicht den Eindruck, dir läge an einem inhaltlichen Austausch mit mir. Nicht nur auf die letzten beiden Beiträge bezogen.

Ist ja doch viel Gefasel und, @babe , noch mal auf den letzten Absatz Bezug nehmend. Das ist auch nicht einfach, wenn du wie auch hier wieder in der dir eigenen Art zu Problemen monologisierst, die mit dem des TE soviel zu tun haben wie "Arschbacke" mit "Kuche backe". Das hast du getan, und was dir am "inhaltlichen Austausch" liegt, hast du im Umgang mit berechtigten Einwänden gezeigt.
Im Grunde war es dir wieder deine Überleitung zur Anbringung deiner Allgemeinplätze zu Forenusern im Allgemeinen und im Speziellen. Ich finde ja schon, dass du zu sinnigen Posts fähig bist, allerdings kann man selbst bei lediglich grober Draufsicht erkennen, dass dich idR. nicht der TE interessiert, sondern das Forum und da könntest du in einer Liga mit denen sein, die das Forum als "Gruselkabinett" oder "Zoo" o.ä. betrachten - was sich auch als Symptom betrachten ließe. Gepflegter "Austausch" findet mit dir jedenfalls nicht statt. Das sind Monologe zu einem von dir beliebig gewählten Aspekt und ab und zu User ausfragen. Es gibt noch so etwas wie Diskussionen, häufig etwas speziell und der Betrachtung hinsichtlich ihrer Motivation würdig.
 
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  • #53
Das sind Monologe zu einem von dir beliebig gewählten Aspekt
Äh... schreibt da grad wer...? :D
und da könntest du in einer Liga mit denen sein, die das Forum als "Gruselkabinett" oder "Zoo" o.ä. betrachten
Ah nee, das ist jetzt echt net nett... :rolleyes:

Genieß doch lieber den Morgen mit Deiner neuen wunderbaren Beziehung, statt Rants zu schreiben... ;)
 
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  • #54
@philipp12 Die Aussichten auf eine Partnerschaft hängen auch daran, inwieweit das eine Partnerschaft beeinflusst. Ansonsten ist Parship schon so, dass die übliche Attraktivitätsliste, die du dir beliebig schön denken kannst, abgearbeitet wird. Kannst du also schon abschätzen inwieweit du dem entsprechen kannst. Nichts ist unmöglich, die Aussichten auf eine Partnerschaft aber schon mehr oder weniger gering - und dafür teuer. Parship halte ich auch nicht für so geeignet. Der Tipp mit Gleichklang.de hat mir gut gefallen.
 
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Philippa

  • #55
Kann man so sehen, ist okay, es wird ja später auch die eigene Betroffenheit erwähnt.
Was hat meine Betroffenheit mit der Güte des Argumentes zu tun? Warum musst du das hier erwähnen? Ich habe meine Psychose-Erfahrung und dass ich auf Parship einen Partner gefunden habe, als Mutmacher für Philipp12 erwähnt, nicht darum, dass sie mir nun die ganze Zeit um die Ohren geschlagen werden soll oder eure Haltung mir gegenüber beeinflusst. Ehrlich gesagt, ist das stigmatisierend, wenn meine Argumente nun mit meiner Betroffenheit verknüpft werden. Da kann ich verstehen, dass ein Grossteil der Betroffenen sich hüten würde zu den eigenen Erfahrungen zu stehen und deshalb auch Positives nicht teilen möchte. Was die Unsicherheiten, Ängste und das Alleingelassenfühlen anderer Betroffener oder auch ihrer Angehörigen nicht bessert.

Der letzte Satz war allerdings "babes" Einsatz. Muss man sich weiters keine Gedanken machen, denn was "babe" auf den Plan ruft, hat schon was vom Beliebigen.
Mir gefällt manchmal die Art und Weise, wie @babe argumentiert, auch nicht so. Aber meist finde ich ihre Gedanken doch sehr bedenkenswert, und wenn man sich davon nicht angegriffen fühlt, dann kann man meines Erachtens davon einiges lernen.
Ich finde es recht absurd von dir, wenn du mir hier zu denken geben willst, dass ich babe auf den Plan gerufen hätte, wo du doch hättest nachlesen können, dass ich die Meinung von babe in dieser Sache teile. Dass sie sich unsorgfältig ausgedrückt hat, ändert am Gedanken, der dahinter steht, nichts.
 
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  • #56
Ich finde es recht absurd von dir, wenn du mir hier zu denken geben willst, dass ich babe auf den Plan gerufen hätte, ...
Weder will ich das noch hast du das. @babe ist der Anlass beliebig, es hätte jeder andere Post sein können. Und die Betroffenheit ist wohl falsch angekommen. Ich habe das schon so mutmachend verstanden, wie du das meintest. Beziehung ist trotzdem möglich. Mir ging es nicht um eine emotionale Betroffenheit, wenn du verstehst, was ich meine, auch wenn du das mit einer gewissen Verärgerung formuliert hattest. Du hattest dich als Betroffene selbst angeführt, was mir weiters kein Thema ist.
 
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  • #58
Ups, und ich dachte auch, hier geht es um den TE.
 
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Sandbank

  • #59
Ehrlich gesagt, ist das stigmatisierend, wenn meine Argumente nun mit meiner Betroffenheit verknüpft werden.

Weshalb ist das für dich stigmatisierend? Ich empfinde das ganze Gegenteil davon.
Als Betroffener wären mir persönliche Erfahrungen hilfreicher als theorethisches Wissen und darauf abgestellte Vermutungen.

Stigmatisierend wäre es mMn doch nur dann, wenn deine persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Psychose als negativ bewertende Interpretationsgrundlage für künftige Beiträge von dir genutzt würden. (ggf. sogar zu völlig anderen Themen).