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  • #1

Psychische Erkrankung als Hindernis bei der Partnersuche

Also ich bin ganz neu hier im Forum und wollte mal fragen, ob jemand von euch Erfahrung hat mit diesem Thema. Ich leide seit geraumer Zeit an einer psychischen Erkrankung und habe das Gefühl, dass das die Partnersuche praktisch verunmöglicht. Vielleicht habe ich ein zu niedriges Selbstwertgefühl, aber ich denke, die meisten Frauen suchen eben einen Typen, der mit beiden Beinen im Leben steht und immer alles auf die Reihe kriegt, am besten noch einen gute Job und ein guter Versorger sein kann. Das sind halt alles Eigenschaften, die ich derzeit einer Frau nicht bieten kann, weshalb ich von Vornherein sehr defensiv an die Partnersuche herangehe. Hat irgendjemand von euch ähnliche Erfahrungen? Freue mich auf Antworten. lg phil
 
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  • #2
Ehrlich gesagt glaube ich, dass da online dating kein guter Weg ist.
Hier wird sehr schnell vermeintlich Unvorstellbares aussortiert.
Ich glaube, dass da im real life die Chancen größer sind, jemand zu treffen, der bereit ist, sich auf etwas einzulassen, weil es Punkte an dir gibt, die so überzeugend sind, sodass man die psychische Erkrankung weniger stark gewichtet.
 
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  • #3
Ich leide seit geraumer Zeit an einer psychischen Erkrankung und habe das Gefühl, dass das die Partnersuche praktisch verunmöglicht. Vielleicht habe ich ein zu niedriges Selbstwertgefühl, aber ich denke, die meisten Frauen suchen eben einen Typen, der mit beiden Beinen im Leben steht und immer alles auf die Reihe kriegt, am besten noch einen gute Job und ein guter Versorger sein kann. Das sind halt alles Eigenschaften, die ich derzeit einer Frau nicht bieten kann, weshalb ich von Vornherein sehr defensiv an die Partnersuche herangehe.
Und wo soll da jetzt die "psychische Erkrankung" sein? :eek: :rolleyes: o_O

Na klar ist das so, daß die meisten Frauen so jemand suchen, mit Ausnahme des Versorgers. Das können die heute auch allein ganz gut.

Also pathologisier Dich mal nicht unnötig. Such Dir jemand, der Dir dabei hilft, solche Gedanken in die richtigen Bahnen zu lenken...
 
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  • #4
hmmm, danke erst mal für deine Antwort... ja vermutlich ist da was Wahres dran, wobei im wirklichen Leben ist es auch nicht unbedingt einfach... zumeist habe ich Kontakt zu Menschen, die ähnliche Problem haben, was eine Beziehung nicht unbedingt erleichtert... deshalb ist die Suche in der "virtuellen Welt" doch eine verlockende Option, auch wenn sie, wie du schon erwähnt hast, auch oftmals Frustration nach sich zieht
 
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  • #5
Also ich bin ganz neu hier im Forum und wollte mal fragen, ob jemand von euch Erfahrung hat mit diesem Thema. Ich leide seit geraumer Zeit an einer psychischen Erkrankung und habe das Gefühl, dass das die Partnersuche praktisch verunmöglicht. Vielleicht habe ich ein zu niedriges Selbstwertgefühl, aber ich denke, die meisten Frauen suchen eben einen Typen, der mit beiden Beinen im Leben steht und immer alles auf die Reihe kriegt, am besten noch einen gute Job und ein guter Versorger sein kann. Das sind halt alles Eigenschaften, die ich derzeit einer Frau nicht bieten kann, weshalb ich von Vornherein sehr defensiv an die Partnersuche herangehe. Hat irgendjemand von euch ähnliche Erfahrungen? Freue mich auf Antworten. lg phil

Gib nicht auf, es gibt genug Frauen, die ähnliche gesundheitliche Probleme wie du haben und vielleicht froh sind, einen Mann zu finden, der sie gut verstehen kann.
 
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  • #6
Na ja, vielleicht hast du ja recht mit dem Pathologisieren, aber ich hab halt doch eine diagnostizierte Grunderkrankung, die Dinge wie geregelten Job und Sexualleben (wegen den Medis) erschweren. Und das Thema Job hat in unserer Gesellschaft hat doch eine große Bedeutung, weil ohne Job keine Kohle, niederer sozialer Status, einfach weniger Möglichkeiten, Dinge zu tun... und dann kommt dazu, dass mich die Erkrankung (Psychose, zuletzt vor drei Jahren) doch ziemlich verunsichert hat, weil hat das gesamte Seelenleben und die Gedankenwelt ins Wanken gerät und jetzt nichts mehr so wirklich ist, wie vorher...
 
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  • #7
Ja, und es gibt auch einige Frauen, die wiederholt beklagen, dass auf Parship zu viele Männer "kaputt" seien. Ich glaube, so weit ist das Verständnis wie es hier geheuchelt wird, in Wahrheit dann doch nicht.

bei allem Respekt, ich habe vor Jahren die gleichen Erfahrungen gemacht, fast alle meine Freundinnen auch bei Parship, also woher wollen Sie wissen, das es bei Parship genug Männer gibt, die nicht zu den kaputten, bindungs- und beziehungsfähigen Menschen gehören?

(aus dem Kontext geht hervor, dass es eher "beziehungsunfähig" heißen soll)

Da kann Frau noch so toll Ihr Profil ausfüllen, wenn es zu wenig der gesuchten Männer gibt, die die Basics haben, die Mann braucht, bzw.auch Frau, um zu Daten und auch eine gesunde Beziehung eingehen zu können.

Aber lass dir einmal den Kopf tätscheln und sagen: "Du bist ganz viel wert." Dann habe ich ein gutes Gewissen und kann die gute Tat für heute auf meiner To-Do-Liste abhaken. :eek:
 
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  • #8
phil, die erste Adresse wäre, sich mit Freunden oder guten Bekannten darüber auszutauschen. Sie kennen dich näher und besser. Oder hast du eine/n gute/n Ärztin/Arzt, die/der dich durch die schwere Zeit begleitet und dich helfend unterstützt?
 
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  • #9
Ich sehe es wie Mone7 und glaube, dass Online Dating im Moment nicht wirklich passend für dich ist. Vor allem Parship nicht, wo man als erstes den Beruf sieht. Wenn aktuell bei dir "arbeitslos" steht, wirst du es vermutlich allein deshalb schon sehr schwer haben. Hinzu kommt der Umgang hier miteinander, der jemanden, der sowieso schon angeschlagen ist, unnötig weiter nach unten ziehen kann. Beim Online Dating braucht man ein dickes Fell!!!
Besser aufgehoben bist du wahrscheinlich in Vereinen, VHS-Kursen oder auch bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit, wo du auf der einen Seite mit Menschen in Kontakt kommst und dadurch auch eine Chance hast eine Partnerin zu finden, nur wirst du da als Gesamtpaket wahrgenommen und mit Sicherheit besser behandelt als hier.
 
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  • #10
@philipp12 Für jeden Topf gibt es einen Deckel. Gib nicht auf. Vielleicht hast du ja etwas Anderes, was dir im Leben wichtig ist, wie etwa ein Hobby oder Sport oder so. Du kannst dann über diese positiven Eigenschaften eher eine Frau kennen lernen. Kultiviere diese positiven Aspekte bewusst. Das gibt dir auch wieder mehr selbstbewusstsein. Parship ist eh nur eine Platform, um Frauen kennen zu lernen. Du musst sie früher oder später sowieso in realen Leben von dir überzeugen können.
Die innere Einstellung zu deiner Situation macht sehr viel aus in der Partnersuche. Ich kenne einen Mann, der zwar seit Geburt in Rollstuhl sitzt und damit eine offensichtliche Behinderung hat, der aber glücklich verheiratet ist, weil er andere tolle Eigenschaften hat, welche seine Frau an ihm liebt. Geht nicht gibts nicht!
 
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  • #11
Versuche es doch mal auf Gleichklang.de
 
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  • #12
Hallo Philipp,

ich finde es etwas schwierig, wenn du dir hier im Forum Rat suchst, denn wir wissen einfach zu wenig über dich, dein Leben und deine Erkrankung, bzw. ihre Folgen. Vielleicht wäre die Beratung von Parship etwas für dich? Da könntest du genauer beschreiben, wo du Einschränkungen für eine Beziehung siehst und mal abgleichen, ob die wirklich so gravierend sind, wie du denkst? Ich finde übrigens nicht, dass Online Dating generell nichts für dich ist! Möglicherweise fällt es dir sogar leichter übers Schreiben? Du machst dabei jedenfalls einen sympathischen ersten Eindruck.
 
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  • #13
Hallo Philipp,
die Online-Partnersuche erscheint mir für dich nicht ideal. Denn du wirst (wie alle anderen auch) Zurückweisungen ohne Begründung (oder "billiger") erleben. Und dann geht das Gedankenkarussel los, sicher eher kontraproduktiv für dich.
Mann und Frau sollte da schon psychisch gefestigt und mit sich selbst im Reinen sein. Sonst wird es eine weitere unnötige Belastung.
Gib' dir bitte etwas Zeit...
 
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  • #14
Ja, und es gibt auch einige Frauen, die wiederholt beklagen, dass auf Parship zu viele Männer "kaputt" seien. Ich glaube, so weit ist das Verständnis wie es hier geheuchelt wird, in Wahrheit dann doch nicht.

(aus dem Kontext geht hervor, dass es eher "beziehungsunfähig" heißen soll)

Aber lass dir einmal den Kopf tätscheln und sagen: "Du bist ganz viel wert." Dann habe ich ein gutes Gewissen und kann die gute Tat für heute auf meiner To-Do-Liste abhaken. :eek:

Jetzt bist du aber unsachlich und abwertend und willst anscheinend provozieren. Jetzt steckst du einen psychisch erkrankten Mann in den Topf der bindungsunfähigen und kaputten Männer. Den Zusammenhang habe ich nicht hergestellt.

Ich täschle auch dem Forsten nicht den Kopf, sondern mache ihn Mut, nicht mehr und nicht weniger.
 
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Philippa

  • #15
@auf Suche: Die von dir zitierte Dame (@Mentalista) rät ja, so wie die meisten hier, dass sich ein Mann mit psychiatrischer Diagnose eine Frau mit psychiatrischer Diagnose suchen soll.
Wir hatten diese Diskussion ausserdem bereits vor nicht allzu langer Zeit. Da wurde geraten, in einer Selbsthilfegruppe auf Partnersuche zu gehen.

Mir stinkt das Ganze einfach ein wenig nach Ausgrenzung, und das obwohl gleichzeitig behauptet wird, 95% der Männer auf Parship seien kaputt und nur auf Sex aus oder sie seien verwaiste Muttersöhnchen. Weshalb muss man denn da noch Menschen mit einer psychiatrischen Diagnose spezifisch wegschicken?
Aber hier sind ja alle angeblich so nett und verständnisvoll. :eek:
 
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  • #16
Aber hier sind ja alle angeblich so nett und verständnisvoll. :eek:

Ja, etwa im Sinne von: "Ich habe ja nichts gegen Fremde. So lange sie in der Fremde bleiben." Und das wird ihnen hier bevorzugt als Hilfe verkauft, als menschenfreundlicher Rat. Man meint es sooo gut mit ihnen.

Ich kanns nicht einschätzen, wer es auf der Börse schwerer hat: jemand mit psychischer Erkrankung, um die er weiß und mit der er einigermaßen umgehen kann, oder jemand mit offensichtlichen Störungen, mit denen er aber so wenig gut und gesund umgehen kann, daß er eine krass verzerrte Selbstwahrnehmung ausbilden muß und gar nicht mitkriegt, daß er sie hat. Was meint ihr?
Und klar, es gibt vielleicht auch Leute, die da gar keine beträchtliche Erkrankung oder Störung haben. Die hätten es besser. Aber quantitativ: wenn es stimmen sollte, wie behauptet wird, daß 95% der Leute, Männer wie Frauen, ne beträchtliche Störung haben, dann wissen offenbar die allermeisten nicht darum.
 
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Sandbank

  • #17
@auf Suche: Die von dir zitierte Dame (@Mentalista) rät ja, so wie die meisten hier, dass sich ein Mann mit psychiatrischer Diagnose eine Frau mit psychiatrischer Diagnose suchen soll.
Wir hatten diese Diskussion ausserdem bereits vor nicht allzu langer Zeit. Da wurde geraten, in einer Selbsthilfegruppe auf Partnersuche zu gehen.

Mir stinkt das Ganze einfach ein wenig nach Ausgrenzung, und das obwohl gleichzeitig behauptet wird, 95% der Männer auf Parship seien kaputt und nur auf Sex aus oder sie seien verwaiste Muttersöhnchen. Weshalb muss man denn da noch Menschen mit einer psychiatrischen Diagnose spezifisch wegschicken?
Aber hier sind ja alle angeblich so nett und verständnisvoll. :eek:

Verstehe ich deinen Beitrag richtig, dass du dem TE aktuelles Online- Dating als definitiv für ihn passenden Weg zum richtigen Zeitpunkt für seine Partnersuche empfiehlst?
 
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Sandbank

  • #18
Ja, etwa im Sinne von: "Ich habe ja nichts gegen Fremde. So lange sie in der Fremde bleiben." Und das wird ihnen hier bevorzugt als Hilfe verkauft, als menschenfreundlicher Rat. Man meint es sooo gut mit ihnen.

Ich kanns nicht einschätzen, wer es auf der Börse schwerer hat: jemand mit psychischer Erkrankung, um die er weiß und mit der er einigermaßen umgehen kann, oder jemand mit offensichtlichen Störungen, mit denen er aber so wenig gut und gesund umgehen kann, daß er eine krass verzerrte Selbstwahrnehmung ausbilden muß und gar nicht mitkriegt, daß er sie hat. Was meint ihr?
Und klar, es gibt vielleicht auch Leute, die da gar keine beträchtliche Erkrankung oder Störung haben. Die hätten es besser. Aber quantitativ: wenn es stimmen sollte, wie behauptet wird, daß 95% der Leute, Männer wie Frauen, ne beträchtliche Störung haben, dann wissen offenbar die allermeisten nicht darum.

Und was kannst/möchtest du dem TE als Rat oder Erfahrungsbericht mitgeben?:rolleyes:
 
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Deleted member 7532

  • #20
Ja, etwa im Sinne von: "Ich habe ja nichts gegen Fremde. So lange sie in der Fremde bleiben." Und das wird ihnen hier bevorzugt als Hilfe verkauft, als menschenfreundlicher Rat. Man meint es sooo gut mit ihnen.

Ich kanns nicht einschätzen, wer es auf der Börse schwerer hat: jemand mit psychischer Erkrankung, um die er weiß und mit der er einigermaßen umgehen kann, oder jemand mit offensichtlichen Störungen, mit denen er aber so wenig gut und gesund umgehen kann, daß er eine krass verzerrte Selbstwahrnehmung ausbilden muß und gar nicht mitkriegt, daß er sie hat. Was meint ihr?
Und klar, es gibt vielleicht auch Leute, die da gar keine beträchtliche Erkrankung oder Störung haben. Die hätten es besser. Aber quantitativ: wenn es stimmen sollte, wie behauptet wird, daß 95% der Leute, Männer wie Frauen, ne beträchtliche Störung haben, dann wissen offenbar die allermeisten nicht darum.

Mit Verlaub, ich halte die von @Mentalista genannte Zahl der bindungsunfähigen Männer für Humbug - vor allem gibt es sicher ebenso bindungsunfähige Frauen. Ich beklage hier in meiner Gegend und in meiner Altersklasse erstens die geringe Anzahl an Vorschlägen und zweitens das Geschlechtermissverhältnis.
Die paar, die ich getroffen habe, waren ganz normale Männer - es hat halt nicht gepasst.
Und was @philipp12 angeht, so klingt mir das nicht nach kleiner Störung, die er gut im Griff hat (das vielleicht sogar schon), sondern nach einer Erkrankung, die sein Leben derzeit beeinträchtigt. Und da glaube ich halt, dass online dating nicht das Wahre ist.
Wer würde es in so einer Situation einem wirklich guten Freund empfehlen?
 
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Sandbank

  • #22
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  • #23
diese Zahl wurde nicht von Mentalista genannt, Mone, sondern von einer TE in der Rubrik Expertenberatung am heutigen Tag , dazu auch in einem anderen Kontext als bindungsunfähig.
Und vielleicht sollten auch alle anderen, die das ungeprüft in den Raum stellen, gleich mal nachlesen.

Ja, aufs Was kommts an, aufs Wer nicht ganz so sehr. Ich fänds schön, wenn es nicht so sehr darum ginge, wer die Zahl nun genannt hat, sondern darum, obs zutreffend ist, was da von wem auch immer geäußert oder bekräftigt wurde.
 
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Sandbank

  • #24
Daß er womöglich besser dran ist als die 94% der Foristen und Foristinnen, die über ihre eigenen Probleme nur deswegen nichts wissen, weil in ihrer Wahrnehmung das Problem immer nur der andere hat.
wie gerade geschrieben, einfach nochmal den entsprechenden Thread GENAU lesen und eine Einzelmeinung auch als Einzelmeinung stehen lassen oder kommentieren, statt hier abenteuerliche Prozentrechnungen der Forumsgemeinde aufzustellen.
 
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  • #26
wie gerade geschrieben, einfach nochmal den entsprechenden Thread GENAU lesen und eine Einzelmeinung auch als Einzelmeinung stehen lassen oder kommentieren, statt hier abenteuerliche Prozentrechnungen der Forumsgemeinde aufzustellen.
Du bist sicher, daß du meine Gedankenführung verstanden hast?
Wenn nicht, bitte noch mal GENAU lesen! Wenn ja, dasselbe! :)
 
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  • #29
Hey Philipp,

hier wurden bereits einige Meinungen mitgeteilt und insbesondere der Hinweis, dass das Dating über Parship oder vergleichbare Onlinebörsen sich auch als eher verletzend gestalten kann, ist nicht von der Hand zu weisen.
Inwieweit du solche Rückschläge verkraften kannst, musst du selbst einschätzen.

Ich kann nur für mich persönlich sprechen, und nicht für die gesamte Frauenwelt, aber für mich stellt es nicht zwangsläufig ein Problem dar, wenn ich bei einem Datingpartner merke, dass sich bei ihm eine psychologische Störung entwickelt hat.
Das kann ich nicht generalisieren, das kommt wohl auf den Einzelfall an und auch darauf, inwieweit die Symptomatik den Alltag beeinflusst/beeinträchtigt.
Denn diese kann je nach Ausprägung eine Beziehung, vor allem im Kennenlernen, übermäßig stark belasten, sodass aus ihr wird.
Deswegen solltest du für dich gut überlegen, ob gerade der geeignete Zeitpunkt ist, eine Beziehung aufbauen zu wollen.
Wenn deine Welt aktuell noch immer Kopf steht, wäre mein Gefühl erstmal, daran zu arbeiten, dass du ein inneres Gleichgewicht findest - nur für dich.
Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es manchmal mehr Sinn macht, erst sein Leben allgemein so in den Griff zu bekommen, dass man mit sich selbst zufrieden ist, da man sich und die gegebenen Lebensumstände akzeptiert und wertschätzt, aber du selbst weißt, was das richtige für dich ist :)

Ich habe die Haltung, dass jeder Mensch wertvoll und etwas besonderes ist. Und jeder hat auch Bereiche, in denen er stärker oder schwächer ist - du hast sie, ich auch.
Wenn es mit einem Mann nicht klappt, kann das an solch einer Diagnose liegen, aber wenn wir ehrlich sind: In wievielen Fällen wurde nichts diagnostiziert...und es klappt trotzdem nicht.
Ich sehe es insofern sogar als Vorteil, dass du weißt, weswegen bei dir eine bestimmte Symptomatik auftritt und du bewusst daran arbeitest, diese Herausforderung zu bewältigen. Vielleicht sind die Lebensumstände nicht die attraktivsten, das mag auf viele Frauen so wirken.
Aber, ja, wieder kann ich nur von mir ausgehen, ein Mensch ist mehr als sein Job, sein Status, sein Aussehen, sein wasauchimmer.
Ich verliebe mich in einen Menschen.
In sein Wesen; die Art, wie er die Welt, sich selbst und mich betrachtet; seinen Humor, etc.
Zudem gibt es keinen Schutz vor der Entwicklung solch einer Störung, da sie bei jedem auftreten kann und die Wahrscheinlichkeit, dass man selbst im Laufe seines Lebens eine psychische Störung entwickelt, recht hoch ist.
Ich finde es wichtig, dass ein Mensch auch noch ohne seine Diagnose wahrgenommen und wertgeschätzt wird, denn diese ist es nicht, was ihn ausmachen sollte.
Leider sehen das viele Menschen anders...aber es gibt auch jene, die tatsächlich einen Menschen so annehmen wie er ist und ihn nicht erst durch x Bewertungskriterien durchlaufen lassen, die für mich wenig bis nichts mit Liebe zu tun haben.

Insofern würde ich - an deiner Stelle - mich ins Datingspektakel stürzen und es einfach ausprobieren, wenn du denkst, dass es gerade für dich passt.
Deine Datingpartnerinnen sollen dich so kennenlernen, wie du bist.
Dazu gehört aktuell auch die psychische Erkrankung, aber nicht ausschließlich, oder?
Sorge dafür, dass es dir möglichst gut geht. Überlege, was du besonders an dir selbst schätzt und inwiefern dich eine Frau als Gewinn erleben könnte.
Dieses Selbstbewusstsein strahlst du dann nämlich auch aus, sodass dich Frauen als attraktiv wahrnehmen werden.
Wann und wie du dein Thema deiner Datingpartnerin näher bringen möchtest, solltest du dir auch vorab überlegen - auch davon abhängig, inwiefern es sie überhaupt betreffen wird.

Vielleicht schaust du auch mal hier hinein; das ist einen Schritt weiter und widmet sich dem Thema, inwiefern eine psychische Erkrankung den (vermeintlich) gesunden Partner herausfordert und wo Grenzen in solch einer Partnerschaft gesehen und erlebt werden: https://www.parship.de/forum/thema/psychische-stoerungen-in-der-partnerschaft.9305/
Spiegelt natürlich auch nur einen kleinen Teil der Parshipnutzer wider, aber vielleicht kann es dir trotzdem nutzen.

So oder so: Alles Gute!
 
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  • #30
Also, da ja nach Meinungen gefragt wurden, hier nun die meine - so fies sie auch klingt: wenn die psychische Erkrankung auch die Beziehung beeinträchtigt, würde ich die Beziehung nicht eingehen oder bald wieder auflösen. Ich persönlich würde dich aufgrund deiner Erkrankung nicht weiter kennenlernen wollen, auch wenn du vermutlich sonst tolle Eigenschaften hast.

Ich übertrage da wahrscheinlich auch aus bisher gemachten Erfahrungen. Ich hatte eine Beziehung mit einem Mann, der Depressionen hatte. Er hat einen Selbstmordversuch ganz knapp überlebt. Narben sind seelische und körperliche geblieben. Und es hat auch mich belastet. Ich konnte mich nicht so perfekt abgrenzen. Ich bin total verzweifelt und habe mich dann von ihm getrennt.
Ich möchte eine Beziehung mit einem Mann, der gesund und stabil ist.
 
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