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  • #1

Prinzip Hoffnung?

Hi!

Ich denke gerade über die Hoffnung nach. Natürlich nach einer herben Enttäuschung. Bin also grad nicht ganz neutral. Ich frage mich, ob sie gut ist oder nicht.

Ohne Hoffnung keine neue Chance. Hoffnung ist auch Trost.
Aber sie ist auch dafür verantwortlich, dass es mir grade sehr schlecht geht. Weil die Hoffnung meine Vernunft ausgeschalten hat und ich mich auf jemanden eingelassen habe, der mir nach kurzer Phase des Glücks weh getan hat. Die Vernunft hatte ein paar Hinweise gegeben, aber die Hoffnung hat sie zum Schweigen gebracht. Und jetzt, abgesehen vom aktuellen Liebeskummer, sind auch gleich ein paar alte längst verheilte Wunden mit aufgerissen. So dass es mir jetzt schlechter geht, als in den Singlejahren davor.

Aber ohne Hoffnung kann man doch auch nicht weiter machen. Wozu denn?

Was tun wir also mit ihr? Gibt sie uns Kraft oder ist sie ein Fluch?

Was meint ihr?

Lg
Wandelröschen
 
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  • #2
AW: Prinzip Hoffnung?

Also zur Außenwelt abschotten, keine Gefühle zeigen, ist seit einigen jahren das was ich mache.

Es ist gut, da man nicht enttäuscht oder verletzt werden kann, aber auch sehr einsam.

Ich habe für mich die Hoffnung aufgegeben, die richtige zu finden.

Da ich dich nicht persönlich kenne, würde ich dir raten mit Leuten aus deinem Umfeld darüber zu reden.
 

Nettmann

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  • #3
AW: Prinzip Hoffnung?

Zitat von wandelröschen:
...
Aber ohne Hoffnung kann man doch auch nicht weiter machen. Wozu denn?
Was tun wir also mit ihr? Gibt sie uns Kraft oder ist sie ein Fluch?

Hallo Wandelröschen,
ganz eindeutige und definitive Antwort:
Die Hoffnung gibt uns Kraft. Ohne Hoffnung gerätst du schnell in eine Spirale nach unten. Es ist zwar nicht so, dass alles immer gut läuft, es ist auch nicht so, dass man Zwangsoptimist werden muss. Man sollte aber immer in der Lage sein zu sagen, Die aktuelle Situation mag zwar schlimm sein. Es gibt mich aber und ich habe vielleicht schon gedacht, es geht nicht weiter - und nun bin ich doch da - um Erfahrungen reicher!

Nettmann
 
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  • #4
AW: Prinzip Hoffnung?

Hi Nettmann,

ich neige ja ohnehin eher zum Positivdenken und hätte vor wenigen Wochen noch jemand anderem genau das gleiche geschrieben. Ich glaube ich habe sogar ähnliches erst vor kurzem zu "ihm" gesagt.

Grundsätzlich würde ich das also unterschreiben.

Aber was mich jetzt belastet, ist, dass ich aufgrund wiederholter Erfahrungen (jeder Beziehungsbeginn basiert ja erstmal auf Hoffnung), das Gefühl habe, überhaupt nicht mehr einschätzen zu können wann es sich lohnt zu hoffen und wann einem diese Hoffnung das Genick bricht. Wenn ich also auf solche Erfahrungen zurückgreife, müßte ich ja jedesmal die Flinte ins Korn werfen, sobald irgendwelche Theorien dafür sprechen dass ich verletzt werden könnte, auch wenn ich das real nicht so empfinde.

Ich hab einfach jeglichen Mut verloren, auf Hoffnung zu setzen, weil sie immer enttäuscht wurde. Andererseits zerbreche ich grad ein wenig an dieser Hoffnungslosigkeit. Für die Hoffnung braucht es doch auch Kraft. Kraft daran zu glauben, dass alles gut wird. Es ist ein Teufelskreis.

Lg
wandelröschen
 

Halligalli

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  • #5
AW: Prinzip Hoffnung?

Liebes Wandelröschen,

ich kann sehr gut nachfühle, wie Du gerade empfindest. Mir ist es gerade genauso ergangen. Ich hatte das Gefühl, endlich den Richtigen gefunden zu haben - und schlußendlich bin ich wieder auf die Nase gefallen.
Aber ich glaube trotzdem, man sollte die Hoffnung niemals aufgeben, denn ohne Hoffnung fühlt man sich doch irgendwie wie tot, oder? Ich denke, dass man im Grunde "nur" durchhalten und viel, viel Geduld haben muss - und die Fähigkeit, sich nach Rückschläge immer wieder aufrappeln zu können.
Ich kenne eine Dame, die hat unerschütterlich an ihr Glück geglaubt. Sie hat tatsächlich insgesamt 170 (!) Männer gedatet, wurde selber sehr häufig abgelehnt und hat schlußendlich tatsächlich ihren Traummann gefunden. Sie ist jetzt glücklich verheiratet und hat ein Kind bekommen.
Wahrscheinlich ist erst dann nichts mehr möglich, wenn man keine Hoffnung mehr hat.
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Deine Enttäuschung sobald wie möglich verarbeiten und wieder nach vorne schauen kannst!!
Auch das posting von Berserker hat mich sehr traurig gemacht. Bitte gib die Hoffnung nicht auf!!

Alles Liebe
halligalli
 

anaj

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  • #6
AW: Prinzip Hoffnung?

Ich finde es wichtig, dass man Hoffnung hat, weil man diese positiv einsetzen kann.
Hoffnung gibt mir Trost, wenn es mir schlecht geht. Hoffnung ist aber auch Antrieb fuer mich, schwierige Umstaende zu aendern und nicht zu verzagen oder zu resignieren, wenn es mal nicht so laeuft wie geplant.

Wandelroeschen, ich wuensche Dir viel Kraft, Deinen Liebeskummer zu ueberstehen.Schotte Dich nicht ab. Das kann kein Ausweg sein, weil das auch nicht gluecklich macht.
 
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  • #7
AW: Prinzip Hoffnung?

Hallo Wandelröschen,

Liebeskummer ist nicht schön und tut weh, er läßt uns in diesem Moment alles dunkel und grau erscheinen:-(
aber die Hoffnug gibt uns den Mut, weiter zumachen und nach Vorne zuschauen.
Was wäre das Leben ohne den Wunsch nach Hoffnung?

Gib nicht auf und hoffe weiter ...
Ich wünsche dir alles Gute
 

Heppy

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  • #8
AW: Prinzip Hoffnung?

Hallo wandelröschen,

danke für die gute Frage. Ich habe sie mir vor langer Zeit auch schon mal gestellt.

Ich denke, Hoffnung ist für mich erstmal eine positive innere Ausrichtung. Sie kann mir Kraft geben, Trost, kann Zukunftsorientiert sein, kann Erwartungen und Wünsche beinhalten.
Ich habe jedoch auch schon die Erfahrung gemacht, dass Hoffnung für mich hinderlich war. Sie lähmt bzw. hinderte mich am handeln, da ich permanent hoffte. Das tat mir dann auch nicht gut.
Von daher würde ich sagen, Hoffnung kann alles sein, gut und schlecht und auch neutral. Es kommt darauf an, wie dass jeder für sich in bestimmten Situationen bewertet bzw. empfindet.
Mir hat damals eine Freundin eine Karte mit einem Spruch von Vaclav Havel gegeben.

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht“.

Ich habe diesen Spruch glaube ich auch schon unter „Gedichte“ geschrieben. Mich hat das damals zum Nachdenken angeregt. Ich konnte mich dadurch weder in der Hoffnung verlieren, noch bin ich in die Hoffnungslosigkeit verfallen. Ich habe mich dann in der Situation eher nach dem „Sinn“ gefragt und mich dann gefragt, was soll ich wohl daraus lernen. Bestand meine Hoffnung aus Erwartungen die ich selbst nicht in der Hand habe, tut es manchmal auch gut, diese Hoffnung loszulassen und ins handeln zu kommen. Habe ich Erwartungen an mich, überprüfe ich diese, denn vielleicht könnten sie momentan zu hoch gesteckt sein. Ebenso geht es mir mit Wünschen. Ich kann Wünsche haben und hoffen, dass sie wahr werden. Jedoch kann ich nicht jeden Tag darauf hoffen, dass sie genau jetzt eintreten. Sie können irgendwann eintreten, ja und nein. Doch darauf warten? Bei bestimmten Dingen kann ich mir einen Zeitraum setzen bzw. geben. Doch ich bedenke auch, dass ich jetzt lebe und zwar im hier. Und auch da soll es mir ja eigentlich auch gut gehen. Also versuche ich Hoffnungen zu differenzieren, ggf. loszulassen. Das ist beinhaltet für mich, auch wieder eine Chance zu haben.
Somit kann ich Hoffnung haben und dennoch in bestimmten Situationen handeln. Das ganze ist jedoch nicht immer ganz einfach, vor allem, wenn ich in einer Situation stecke.

Ich wünsche Dir bei unseren Antworten einen kleinen "Lichtblick", den Du dann an Dich nehmen kannst als Trost, Kraft, Mut, etc. was Du halt für Dich so brauchst.
 
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  • #9
AW: Prinzip Hoffnung?

Hallo!

Ich danke euch allen für eure lieben und aufmunternden Worte. Es fällt mir aber zugegeben grad noch schwer, die für mich anzunehmen. Ich - hoffe - ich kann das bald.

Lg
wandelröschen
 

suzanne

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  • #10
AW: Prinzip Hoffnung?

Liebe(s) Wandelröschen,

als ich diesen Thread las, dachte ich zuerst, Dich mal danach zu fragen, was Dir eigentlich widerfahren... Nun, durch das Lesen eines anderen Threads, habe ich eine grobe Idee/Vorstellung.

Ich kenne das – oh – nur zu gut. Besser, als mir lieb ist. Und ich bin ehrlich: Ich schlage mich mehr oder weniger seit zwei Jahren (!) damit rum.

Ganz generell bin ich der Ansicht, dass wenn etwas sch... gelaufen ist, man (in diesem Falle: Frau. Im Weiteren schreibe ich der Einfachheit halber: man) zunächst mal ausgiebig die Wunden lecken darf und soll. Sch... auf Hoffnung in dem Moment. Man ist sowas von enttäuscht, da gibt es keine Hoffnung. Gar keine, wenn man ehrlichen Herzens geliebt hat.

Das ist ja grad das Schlimme. Bei mir hat es ungefähr ein Jahr gedauert, dass ich in all’ dem Elend auch meinen Anteil sehen, verstehen und annehmen konnte, ganz in dem Sinne Von Heppy’s wunderbarer Zitation:

«Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht».

Ich habe nach dem Sinn gesucht und fand ihn ganz lange nicht. Nun habe ich ihn gefunden, sprich: meinen Anteil klar gesehen, gefühlt und durchlitten, und es geht jetzt weiter, vorwärts. Ein unendlich schmerzhafter Prozess. Aber ich kann ihn steuern und wenn es um mich geht, habe ich das in der Hand...

So wie ich Dich lese, bist Du noch ganz frisch verwundet. Es braucht einfach Zeit.

Die wünsche ich Dir!

Herzlich, Suzanne
 

Freitag

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  • #11
AW: Prinzip Hoffnung?

ich gehöre ja nun auch zu den menschen die eher pessimistisch sind und nicht an hoffnung glauben oder das berühmte licht am ende des tunnels.

ich kann aus eigener erfahrung sagen dass ich denke, dass fast alles im leben vom zufall abhängt. zur richtigen zeit am richtigen ort sein. aufmerksam sein. und immer mit allem rechnen. manchmal klingelt es an deiner tür und da steht dann jemand. GEZ, Briefträger, Zeugen jehovas, wer auch immer. und ganz manchmal klingelt auch jemand wo man nie gedacht hätte, dass.... :)
 

Nettmann

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  • #12
AW: Prinzip Hoffnung?

Hallo Wandelröschen,
mein letzter Beitrag sollte nicht sagen, daß man keine Wut haben darf, nicht verzweifelt, verwirrt, ratlos, traurig. Fast immer ist es jedoch so, daß man mit dem nötigen (!) Abstand auch wieder vorwärts blicken kann. Eine Reflektion ist meines Erachtens unverzichtbar, eine Phase der Trauer praktisch zwangsläufig. Diese Phase schützt einen auch erst mal davor, unvermutet und ohne Vorbereitung in das nächste "Unglück" zu schlittern. Um so bewusster man diese Phase auch lebt, desto eher sehe ich eine Chance, gestärkt in die Zukunft zu gehen. Vielleicht sollte auch weniger Hoffnung als vielmehr Zuversicht das Motto sein. Hoffnung ist nämlich eher etwas Passives. Zuversicht ist dagegen etwas, was man positiv leben kann, ein Weg, den man gehen will.
Nettmann
 

Dreamerin

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  • #13
AW: Prinzip Hoffnung?

Zitat von Freitag:
ich gehöre ja nun auch zu den menschen die eher pessimistisch sind und nicht an hoffnung glauben oder das berühmte licht am ende des tunnels.. :)
.....und das hoffnungsvolle Licht am Ende des Tunnels dann auch noch das des entgegenkommenden Zuges sein kann....
Es ist schwer, aus dieser Denke herauszukommen. Doch was ist die Alternative?!
Ohne Hoffnung ist alles verloren. Wenigstens die sollte keinem von uns verloren gehen!
 

suzanne

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  • #15
AW: Prinzip Hoffnung?

Ich bin auch ein Anhänger der These: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Doch das setzt Offenheit voraus. So wie ich Wandelröschen verstehe, stehen all ihre Blütenblätter derzeit auf «zumachen». Denn sie wurde so sehr verletzt.

Ich denke, in dem Fall muss man ihr eine Zeit der Nicht-Hoffnung einfach mal zugestehen, obwohl das evtl. gesellschaftlich nicht akzeptiert ist. Ich denke dazu einfach: Wenn es einem sch.. geht, dann sollte man das doch wohl noch leben dürfen. Wenn das wirklich Tabu wäre, wie schlimm wäre das denn?

Ich meine, dem Wandelröschen geht es nicht gut und wie formuliert sie die Frage/das Thema hier? Prinzip Hoffnung! Sie versucht es, positiv zu formulieren, und lässt für sich selbst keine/kaum Raum, die Phase des «es geht mir einfach nur schlecht. Ich bin am Ende.» zu. Sofort muss es wieder positiv gesehen werden.

Das liegt wohl auch in unserer Gesellschaft. Wieso traut man sich nicht zu sagen: «Es geht mir grade schlecht. Ich klinke mich mal für eine Weile aus.»

Das ist Tabu und das ist nicht ok. Aber ich schweife ab, sorry!
 
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  • #16
AW: Prinzip Hoffnung?

Hallo an alle!

Doch es geht mir schlecht, das kann ich ruhig so sagen. Diese Geschichte hat mir echt den Boden unter den Füssen weggezogen. Und meine größte Angst ist, dass die Folge davon ist, dass ich überhaupt nie mehr wage Hoffnung zu haben, womit das alleine sein besiegelt ist. Obwohl ich davor damit wirklich gut zurecht kam. Ich war in PS gar nicht mehr aktiv. Weil ich gar kein Bedürfnis hatte, es war ok so wie es war.

Und dann kam er, änderte alles, befriedigte Bedürfnisse, von denen ich gar nicht wußte, dass ich sie noch habe, bis ich soweit war, dass ich wußte: ja, das will ich! Und nein, ich habe keine Angst, ich lasse mich darauf ein.

Und jetzt sitz ich da, in einem emotionalen Trümmerfeld und er klickt weiter.

Worauf soll ich hoffen? Ich weiß es nicht.

Lg
wandelröschen
 
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  • #17
AW: Prinzip Hoffnung?

Ich wollte noch viel mehr schreiben, und auf eure Beiträge eingehen, aber jetzt muß ich zur Arbeit. Aber am Wochenende hab ich ja Zeit, viel Zeit. Haha.
 

No_Kitty

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  • #18
AW: Prinzip Hoffnung?

Zitat von wandelröschen:
...
Und meine größte Angst ist, dass die Folge davon ist, dass ich überhaupt nie mehr wage Hoffnung zu haben, womit das alleine sein besiegelt ist. Obwohl ich davor damit wirklich gut zurecht kam. Ich war in PS gar nicht mehr aktiv. Weil ich gar kein Bedürfnis hatte, es war ok so wie es war.

Und dann kam er, änderte alles, befriedigte Bedürfnisse, von denen ich gar nicht wußte, dass ich sie noch habe, bis ich soweit war, dass ich wußte: ja, das will ich! Und nein, ich habe keine Angst, ich lasse mich darauf ein.

Und jetzt sitz ich da, in einem emotionalen Trümmerfeld und er klickt weiter.
...

Was ist die Alternative?
Wenn du offen bist, dich einzulassen, bist du und machst dich bewusst verletzlich. Nicht mit dem Wunsch nach Verletzung - aber mit dem Risiko.

Das Risiko ist da - mensch kennt sich gegenseitig nicht. Und ob es ihm wirklich so viel besser geht als dir, kann keiner von uns beurteilen.

Dein emotionales Trümmerfeld fühlt sich im Moment nicht gut an, und es zeigt dir etwas über dich: wie sehr du es dir gewünschst hast. Manchmal sind diese Wünsche übergroß und unser Gegenüber spürt das und kann oder will sich so weit nicht am Anfang einlassen.

Warte ab für dich und nimm' daraus, was du für dich erfahren konntest: wie es sich anfühlt wieder Bedürfnisse zu entwickeln, die man sich selbst nicht bewusst gemacht hat. Du hattest keine Angst, und das ist doch was Tolles als Erkenntnis.

Ich bin sicher, wenn du so gelassen auch damit umgehst, kannst du dich auch bei einer erneuten Gelegenheit öffnen.

Nimm dir die Zeit, zu trauern, dass es nicht geklappt hat, und verbiete dir selbst nicht absolut, beim nächsten Mal wieder offen zu sein.

... auf Platt 'nur die Harten komm' in' Garten'.
- 'Austehen, Krönchen richten, weiter machen'

No_Kitty
 

t.b.d.

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  • #19
AW: Prinzip Hoffnung?

Zitat von wandelröschen:
Hi!

Ich denke gerade über die Hoffnung nach. ...

Ich frage mich, ob sie gut ist oder nicht.
....
Ohne Hoffnung keine neue Chance. Hoffnung ist auch Trost.
...
Die Vernunft hatte ein paar Hinweise gegeben, aber die Hoffnung hat sie zum Schweigen gebracht.

....

Aber ohne Hoffnung kann man doch auch nicht weiter machen. Wozu denn?

Was tun wir also mit ihr? Gibt sie uns Kraft oder ist sie ein Fluch?

Was meint ihr?

Lg
Wandelröschen

Ich denke auch manchmal über Hoffnung nach und darüber ob es überhaupt Sinn macht weiter zu hoffen.

Man weiß leider erst hinterher ob die Hoffnung im konkreten Fall Fluch oder Segen war.

Ob die Zeit des Hoffens vertan war oder ob es sie gebraucht hat um ans erhoffte Ziel zu kommen.

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Vernünftigerweise sollte man sich fragen ob dass was realistisch erreichbar ist, den Aufwand bzw. die Zeit lohnt, aber wie verrechnet man Glück? Wo setzt man die Deadline? Wann gibt man sich geschlagen? Ich gäb was drum, das wirklich zu wissen.

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Du hast gekämpft und diesmal hast du verloren.
Das heißt aber nicht, dass du nächstes Mal auch wieder verlierst.

Ich bin sogar zuversichtlich, dass du nächstes Mal besser gerüstet sein wirst.

Versorg deine Wunden auf dass sie gut verheilen. Manöverkritik kann man auch danach noch machen.

Ja... und... Willkommen im Forum!
 

carlo

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  • #20
AW: Prinzip Hoffnung?

Hallo in die Runde!

Auch für mich ein wichtiges Thema.

Wir haben schon mehrmals darüber diskutiert, dass vor dem Aufstehen und Krönchenrichten eine Trauerphase steht. Ob es nun um Liebeskummer geht, Rückschläge im Beruf, andere schlechte Nachrichten. Jeder Mensch braucht Zeit, diese schlechte Nachricht anzunehmen, es gibt dazu in der Trauerarbeit ja gute Modelle.

Wichtig ist für mich, dass man den Zeitpunkt des Absprungs nicht verpasst und nicht in der Trauer oder gar in Fatalismus verharrt.

Und um konkret Hoffnung zu schöpfen ist es für mich wichtig, dass ich für mich eine Lehre aus dem Rückschlag gezogen habe. Sonst bleibe ich in meiner Hoffnung wieder Spielball der äußeren Umstände, die mir hoffentlich gewogen sein werden. Wenn ich aber etwas Neues erkannt habe, wächst bei mir die Neugier auszuprobieren, wie es damit läuft und auch das Vertrauen, dass ich wenigstens ein kleines Bisschen besser vorbereitet bin.

Klingt alles nach Arbeit - ist für mich auch Lebensarbeit. Und damit ist für mich Älterwerden eben nicht nur Unbill und Leid, sondern Freiheit und Lebensfreude!

LG
Carlo
 
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  • #21
AW: Prinzip Hoffnung?

Hallo,
da bin ich wieder. Seit gestern geht es mir schon etwas besser. Aber leider kann ich jetzt auch so schlecht schlafen und wenn ich nachts aufwache, schießen mir die trüben Gedanken in den Kopf...

Zu euren Beiträgen:

@ halligalli: 170 Männer daten - also nein, das kann es für mich nicht sein. Das hat für mich was von Krampf und Wahllosigkeit. Ich möchte auch keine Frau sein, die das 170. Date für einen Mann ist. Klingt nach Abarbeiten und alles daten was bei 3 nicht auf dem Baum ist. Wie läuft sowas? Treffen, egal wen, Checkliste auspacken, abhaken, ja/nein Ergebnis festlegen, weiterklicken? Also nein, so will ich dann doch nicht enden. Diese Vorstellung ist - nicht böse sein - aus meiner Sicht einfach nur furchtbar.

@ anaj: nicht aufgeben, wenn es "mal" nicht so läuft. Ja da bin ich gleich dabei. aber wenn's halt schon lang nicht mehr so läuft? Dann ist das mit der Hoffnung und Zuversicht eben schon schwieriger. Zumal ich eben zu den Menschen gehöre, die eben nicht einfach weiterklicken können. Ich knabbere da sicher eine Weile dran und treffe auch nicht ständig Menschen / Männer, mit denen ich mir "mehr" vorstellen kann. Ich verliebe mich weder schnell noch häufig. Darum ist es ja auch so etwas Besonderes und nichts was eben "mal" nicht lief.

Irgendwie hab ich den Eindruck ich nehme solche Gefühle zu ernst. Er hatte sie ja auch, aber nun sind sie halt wieder weg und ich habe gar nicht den Eindruck, dass er darüber selbst großartig enttäuscht ist. Vielleicht tut auch das weh. Dass ich nicht spüre, dass er traurig darüber ist. Dabei hat sich ja seine Hoffnung auch nicht erfüllt. Aber zu merken ist davon nichts. Er ist jetzt eher sachlich, wenn es um uns geht. Dabei hab ich ihn als sehr emotionalen Menschen kennen gelernt. Hm ... *nachdenk*
 
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  • #22
AW: Prinzip Hoffnung?

Ich weiß nicht wer das geschrieben hat, leider sieht man das nicht während man antwortet. . Aber welchen "Sinn" diese Geschichte haben sollte, darauf komme ich nicht. Was ich daraus lernen soll, weiß ich auch nicht. Außer dass man eben bei noch nicht lang getrennten Männern, unabhängig davon wieviel Gefühl und Nähe sie einem entgegenbringen, wider seinem eigenen Gefühl handeln sollte? Eben doch auf Hoffnungslosigkeit setzen soll und sagen soll: Ja, ich erwidere deine Gefühle, aber du bist mir noch nicht lange genug allein, nein danke? Würde ja irgendwie wieder bedeuten sochen Gefühlen keinen Wert zu geben.

@ Suzanne: Danke dass du mir erlaubt hast, zu leiden! :) Das hat irgenwie auch gut getan. Ich überlege auch, was mein Anteil ist. Ich weiß es nicht. Ich habe ja überhaupt das Gefühl, ich hatte nicht viel mitzureden. Er hat sich ohne mich zu fragen verknallt ;-), ohne mit mir darüber zu reden, den Rückzug angetreten, ohne mich zu fragen entschieden, dass er mir nicht genug geben kann weil noch zu traurig, und letztendlich auch ohne mich festgestellt, dass seine Gefühle nicht ausreichen. Also ich meine damit, dass wir zwar stundenlange (tiefe) Gespräche haben, aber alles was mit mir zu tun hat, darüber hat er nicht gesprochen. Er hat mir im Grunde gar keine Chance gegeben. Die Antworten die ich bekam, bekam ich erst als ich gefragt hab. Und gefragt hab ich, weil ich gespürt hab, es verändert sich etwas. Und ich mich eben nicht allein auf die Hoffnung verlassen wollte.

@ Nettmann: leider ist mein Eindruck, dass mich diese Geschichte total geschwächt hat. Es ist eine Enttäuschung und wie kann einem eine Enttäuschung stark machen? Stärker für die nächste? Ich finde es wird immer schwieriger damit umzugehen, weil eben die Hoffnung schwindet mit jeder negativen Erfahrung. Als Beispiel: Wer betrogen wurde (mir nicht passiert) wird doch nicht beim nächsten Betrug "stärker" damit umgehen können? Im Gegenteil. Das Prinzip dass dahinter stehen soll verstehe ich nicht. In solchen Dingen stumpft man doch nicht ab?

@ No_Kitty: das ich übergroße Wünsche hatte glaub ich grad auch nicht. Ich vermute es war eher umgekehrt. Er hat ja die Initiative ergriffen und alles dafür getan, dass mehr aus uns wird. Ich glaube er hatte den übergroßen Wunsch sich mit einer neuen Frau zu heilen. Er hat sich aus einer gewissen Verzweiflung heraus bei PS registriert und wohl "gehofft" so aus seinem Kummer rauszukommen. Hat er sogar selbst so gesagt. Und dass es ihm nicht gut geht, weiß ich. Aber nachdem er sofort weitersucht, hat er diesen übergroßen Wunsch ja wohl noch immer. Es sagte er möchte nicht allein sein, kann aber auch irgendwie (noch) nicht zweit, aber er hat sich keinen Tag PS-Auszeit genommen. Im Gegenteil, ich sah ihn in den letzten Tagen, wann immer ich mal kurz reinschaute gerade online. Na zumindest hat er die Hoffnung nicht verloren. Ist ja auch schön. ;-)

@ t.b.d. - gekämpft hab ich nicht. Siehe oben. Es gab nichts zu kämpfen. Weder mußte ich kämpfen um ihn für mich zu gewinnen, noch konnte ich kämpfen, weil er - siehe oben - mich ja am Ende vor bereits vollendete Tatsachen gestellt hat. Und um ihn kämpfen möchte ich auch gar nicht. Ich habe in einer früheren Beziehung gekämpft bis zum umfallen. Daraus habe ich eine Lehre gezogen. Ich will nur mit einem Mann zusammen sein, der sich aus freien Stücken für mich entscheidet.

Aber ja, jetzt muß ich wohl kämpfen um wieder hoch zu kommen. Gegen die Hoffnungslosigkeit und Angst. Aber welche Lehre ich ziehen soll - ich weiß es nicht. Ich verstehe einfach (noch?) zu vieles nicht. Und weh tuts halt auch noch.

Ich danke euch jedenfalls sehr, dass ihr mir geschrieben habt. Es hilft, auch wenn immer noch Chaos in mir herrscht. Aber ich werde sicher noch weiter darüber nachdenken und hoffentlich das eine oder andere ? auflösen können.

Lg
Wandelröschen
 
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  • #23
AW: Prinzip Hoffnung?

Um nochmal auf die Hoffnung zu kommen. Im Moment hoffe ich, dass ich wieder dahin komme, wo ich war, bevor ich ihn kennengelernt hab. Ich wünsche mir wieder schlafen zu können, nicht mehr traurig zu sein. Wieder Musik hören zu können.

Was ich in Bezug auf ihn hoffe, weiß ich nicht. Wir haben ja immer noch Kontakt. Es gab ja nie ein böses Wort. Das ist ja das Schräge, es fühlt sich an, als täten wir uns gut. Immer noch. Würde ich nichts empfinden für ihn, ich könnte ihn echt mögen...
 
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  • #24
AW: Prinzip Hoffnung?

Zitat von wandelröschen:
Irgendwie hab ich den Eindruck ich nehme solche Gefühle zu ernst. Er hatte sie ja auch, aber nun sind sie halt wieder weg und ich habe gar nicht den Eindruck, dass er darüber selbst großartig enttäuscht ist. Vielleicht tut auch das weh. Dass ich nicht spüre, dass er traurig darüber ist. Dabei hat sich ja seine Hoffnung auch nicht erfüllt. Aber zu merken ist davon nichts. Er ist jetzt eher sachlich, wenn es um uns geht. Dabei hab ich ihn als sehr emotionalen Menschen kennen gelernt. Hm ... *nachdenk*

Ihr braucht nichts dazu schreiben - ich habs grad selbst erkannt.

Danke für eure Antworten, ihr habt mir sehr dabei geholfen klar zu sehen!

Lg
Wandelröschen
 
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t.b.d.

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  • #25
AW: Prinzip Hoffnung?

Zitat von wandelröschen:
Um nochmal auf die Hoffnung zu kommen. Im Moment hoffe ich, dass ich wieder dahin komme, wo ich war, bevor ich ihn kennengelernt hab. Ich wünsche mir wieder schlafen zu können, nicht mehr traurig zu sein. Wieder Musik hören zu können.
...

Ich wünsche dir, dass dich diese Hoffnung nicht verlässt ehe sie sich erfüllt hat.

PS: Ich hatte das kämpfen im Sinne von hoffen gemeint, also quasi themenbezogen.
 

suzanne

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  • #26
AW: Prinzip Hoffnung?

Liebe(s) Wandelröschen,

wie lange wart Ihr eigentlich zusammen und wie lange ist es nun schon vorbei? Und wie alt bist Du (ca.)?

Einiges, von dem Du geschrieben hast, kenne ich auch von mir selbst. Daher schreibe ich Dir erneut, vielleicht hilft es Dir ein bisschen.

Zitat von wandelröschen:
Aber welchen "Sinn" diese Geschichte haben sollte, darauf komme ich nicht. Was ich daraus lernen soll, weiß ich auch nicht.

Du fragst Dich, wie Du den Sinn finden kannst. Dazu kann ich nur sagen, dass das überhaupt nicht einfach ist. Einigen gelingt es nie, sie gehen lieber gleich zum/r nächsten Partner/in über, um sich mit dieser Frage nicht auseinandersetzen zu müssen. Vielleicht ist Dein Ex auch so ein Typ, wenn er vielleicht schon wieder sucht, obwohl ihm eigentlich nun erst bewusst wurde, dass er noch gar nicht soweit ist.

Wie schon oben geschrieben, vertrete ich die These, dass man nach so einer Enttäuschung erst mal eine Zeit leidet. Und ich denke, das muss man sich zugestehen. Das beinhaltet schlaflose Nächte, Tränen und jede Menge Grübelei (Wo lief es schief? Was hätte ich/hätten wir anders machen können? Werde ich mich jemals wieder verlieben können? etc. pp). Irgendwann hat man dann genug davon, aber die Trauer und Enttäuschung ist dennoch immer noch da. Und dann fängt man an (jedenfalls ging es mir so), sich zu fragen, warum man diese Gefühle nicht los wird, obwohl der Mann schon lange verflossen ist und man ihm auch gar nicht mehr nachweint. Dann wird es interessant...

Wie gesagt, bei Dir scheint mir die Trennung noch sehr frisch und da ist es noch gar nicht möglich, den Sinn zu sehen. Du leidest einfach wie ein Hund, steckst mittendrin und kannst die Dinge noch nicht mit Distanz betrachten. Aber diese Zeit wird kommen und dann wirst Du den Sinn hoffentlich finden.

Ich habe eine vage Vermutung, worum es dabei gehen könnte... Ich zitiere Dich mal, wenn auch etwas aus dem Zusammenhang:

Zitat von wandelröschen:
Ich finde es wird immer schwieriger damit umzugehen, weil eben die Hoffnung schwindet mit jeder negativen Erfahrung.

Zitat von wandelröschen:
Ich habe in einer früheren Beziehung gekämpft bis zum umfallen. Daraus habe ich eine Lehre gezogen. Ich will nur mit einem Mann zusammen sein, der sich aus freien Stücken für mich entscheidet.

Zitat von wandelröschen:
Ich habe ja überhaupt das Gefühl, ich hatte nicht viel mitzureden. Er hat sich ohne mich zu fragen verknallt ;-), ohne mit mir darüber zu reden, den Rückzug angetreten, ohne mich zu fragen entschieden, dass er mir nicht genug geben kann weil noch zu traurig, und letztendlich auch ohne mich festgestellt, dass seine Gefühle nicht ausreichen. Also ich meine damit, dass wir zwar stundenlange (tiefe) Gespräche haben, aber alles was mit mir zu tun hat, darüber hat er nicht gesprochen. Er hat mir im Grunde gar keine Chance gegeben.

Zitat von wandelröschen:
das ich übergroße Wünsche hatte glaub ich grad auch nicht. Ich vermute es war eher umgekehrt. Er hat ja die Initiative ergriffen und alles dafür getan, dass mehr aus uns wird.

Zitat von wandelröschen:
Zumal ich eben zu den Menschen gehöre, die eben nicht einfach weiterklicken können. Ich knabbere da sicher eine Weile dran und treffe auch nicht ständig Menschen / Männer, mit denen ich mir "mehr" vorstellen kann. Ich verliebe mich weder schnell noch häufig. Darum ist es ja auch so etwas Besonderes und nichts was eben "mal" nicht lief.

Irgendwie hab ich den Eindruck ich nehme solche Gefühle zu ernst. Er hatte sie ja auch, aber nun sind sie halt wieder weg und ich habe gar nicht den Eindruck, dass er darüber selbst großartig enttäuscht ist. Vielleicht tut auch das weh. Dass ich nicht spüre, dass er traurig darüber ist. Dabei hat sich ja seine Hoffnung auch nicht erfüllt. Aber zu merken ist davon nichts. Er ist jetzt eher sachlich, wenn es um uns geht. Dabei hab ich ihn als sehr emotionalen Menschen kennen gelernt. Hm ... *nachdenk*

Ich lasse das jetzt mal so unkommentiert stehen, vielleicht kannst Du etwas daraus lesen? Wenn nicht jetzt, dann vielleicht später.

Liebe Grüsse, Suzanne
 
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  • #27
AW: Prinzip Hoffnung?

Hallo Suzanne,

irgendwie hab ich ein schlechtes Gewissen, dass du dir jetzt die Mühe gemacht hast. Ich hab nämlich heute so gegen 7 Uhr früh was erkannt ... nachdem ich hier geschrieben hab. Eben da wo ich mich selbst zitierte. Das meinte ich mit "klar sehen".

Es klingelte schon voher beim Schreiben und anschließend kam mir dann eine Erkenntnis die mit einem Schlag alle "?" (auch jene die ich hier gar nicht schrieb) beantwortete. Und es geht mir seitdem um Welten besser. Es erklärt alles. Vor allem auch meine eigenen Reaktionen während der ganzen Zeit.

Ich will es jetzt nicht konkret hier schreiben, weil mir, jetzt wo ich wieder "bei Sinnen" bin nämlich auch noch einfiel, dass er hier ja auch lesen könnte. Nur soviel: hätten wir uns nicht über PS kennengelernt, ich glaube wir wären nie zusammen gekommen. Menschlich ja, aber mehr wäre wohl nie zwischen uns passiert und falls doch, sicher nicht in diesem Tempo.

Und mit dieser Erkenntnis und allem was damit zusammenhängt geht es mir sehr gut! Ich habe ja vorher schon aufgehört hier aktiv zu sein. Und jetzt weiß ich auch wieder warum. Es ist einfach die völlig verkehrte Richtung die man auf PS geht und wir sind wohl beide drauf reingefallen.

Danke an euch alle, das Schreiben mit euch hat mir sehr geholfen!

Lg
Wandelröschen (41)
 

suzanne

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  • #28
AW: Prinzip Hoffnung?

Liebe(s) Wandelröschen,

wir sind im gleichen Alter, das dachte ich mir schon fast ;-)

Du musst kein schlechtes Gewissen haben. Alle, die hier schreiben, schreiben aus freien Stücken und es hilft ihnen somit auch selbst. Oder zumindest ist es keine Mühsal.

Ich finde es schön, bist Du hier und lässt uns teilhaben. Hat ja auch was mit Vertrauen zu tun. Danke dafür.

Natürlich könnte Dein Ex hier mitlesen, aber ist das wahrscheinlich? Und wenn: So what?

Solange man den andere nicht diffamiert, darf er/sie nichts dagegen haben. Wie auch immer, ich lese Deine Nachricht so, dass Du Dich hier zurückziehst. Das ist Dein gutes Recht.

Welche Erkenntnis Du heute um 7 Uhr morgen hattest, weiss ich nicht, aber das geht mich auch nichts an. Wenn Du das Forum in der Zukunft mal wieder kontaktieren möchtest, bist Du uns (sage ich jetzt mal im Namen aller) sehr willkommen.

Liebe Grüsse, Suzanne

PS.: Plötzliche Erkenntnisse sind ungemein wertvoll, können aber auch trügen. Falls es mal wieder rückwärts geht, dann melde Dich einfach bei guten Freunden oder hier...
 
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  • #29
AW: Prinzip Hoffnung?

Hi Suzanne,

also falls er mitliest, erfährt er nichts Neues. Er hat ja eh alles mitbekommen, ich hab ihn ja zugelabert in der Not und er hat sichs tapfer angehört. ;-)
Ob ich mich zurückziehe, weiß ich nicht, finde es sehr interessant im Forum. Aber mein Thread hier ist irgendwie obsolet geworden.
Meine Erkenntnis habe ich übrigens geschrieben ... ;-) Lies nochmal den letzten Beitrag.
Gibts eigentlich eine Möglichkeit hier in privaten Kontakt zu kommen? Ich würde dir gerne schreiben, Suzanne!

Lg
wandelröschen!
 

suzanne

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AW: Prinzip Hoffnung?

Du kannst eine Mail an die Moderatoren schreiben und diese leiten sie mir weiter. Leider vergesse ich ständig die Mail-Adresse. Es ist sowas wie forum@parship.de oder so...