Lydique

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  • #1

Prestige vs. Authentizität

Was haltet Ihr davon? Man lernt eine Frau kennen und Monate später auch ihre Tochter. Beide tragen einen Adelsnamen. Dann erfährt man lange Zeit später zufällig von anderer Seite, dass der Name gar nicht ihr richtiger Familienname ist. Der Name wurde vor über dreissig Jahren bei einer Heirat angenommen und anschliessend behalten, obwohl die Ehe nur ein Jahr dauerte und aus dieser auch keine Kinder hervorgegangen sind. Der Tochter, die aus einer viel späteren Beziehung mit einem anderen Mann stammt, wurde aber ebenfalls der „prestigeträchtige“ Nachname des ersten Ehemannes gegeben, zu dem keinerlei verwandtschaftliche Beziehung besteht.

Irgendwie fehlt mir die Authentizität.
 

luckilucki

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  • #5
Was haltet Ihr davon? Man lernt eine Frau kennen und Monate später auch ihre Tochter. Beide tragen einen Adelsnamen. Dann erfährt man lange Zeit später zufällig von anderer Seite, dass der Name gar nicht ihr richtiger Familienname ist. Der Name wurde vor über dreissig Jahren bei einer Heirat angenommen und anschliessend behalten, obwohl die Ehe nur ein Jahr dauerte und aus dieser auch keine Kinder hervorgegangen sind. Der Tochter, die aus einer viel späteren Beziehung mit einem anderen Mann stammt, wurde aber ebenfalls der „prestigeträchtige“ Nachname des ersten Ehemannes gegeben, zu dem keinerlei verwandtschaftliche Beziehung besteht.

Irgendwie fehlt mir die Authentizität.

Geh ihr aus dem Weg! Hier siehst du genau, worum es geht. Mit der wirst du nicht glücklich. Allerdings dürftest du sicher nur ran, wenn du genügend Lametta (Geld) hast, mit dem du das substanzlosen Adels-Gerüst schmücken kannst.
 
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fleurdelis*

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  • #7
Was haltet Ihr davon? Man lernt eine Frau kennen und Monate später auch ihre Tochter. Beide tragen einen Adelsnamen. Dann erfährt man lange Zeit später zufällig von anderer Seite, dass der Name gar nicht ihr richtiger Familienname ist....

Was denkst Du denn? ... Du hast eine Frau kennen gelernt ... wie findest du sie? .... Immerhin hast du Zeit mit ihr verbracht .... Hat dich denn der Titel angesprochen und jetzt bist du unsicher, nachdem du die Hintergründe kennst? ... Hm ...
 
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IPv6

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  • #8
Der Name wurde vor über dreissig Jahren bei einer Heirat angenommen und anschliessend behalten, obwohl die Ehe nur ein Jahr dauerte und aus dieser auch keine Kinder hervorgegangen sind.
Dann ist das auch ihr Familienname, es sei denn, sie hat nach der Scheideung, falls diese überhaupt erfolgte, wieder ihren früheren Namen angenommen.
Titel kann man nicht nur anadoptieren und kaufen, sondern auch durch Heirat übertragen bekommen.
Der Tochter, die aus einer viel späteren Beziehung mit einem anderen Mann stammt, wurde aber ebenfalls der „prestigeträchtige“ Nachname des ersten Ehemannes gegeben,
Es ist nicht der Name des (Ex-) ehemanns, sonder der, der Mutter, also alles ganz regulär, es sei denn, zur Geburt der Tochter war die Mutter neu verheiratet mit dem Kindsvater und hat den Namen des Kindsvater angenommen.
Ehemannes gegeben, zu dem keinerlei verwandtschaftliche Beziehung besteht.
Ausser dass es ihr Exmann ist, und sie seinen Namen trägt...
Wo genau fehlt dir Authentizität?
Und wie siehts eigentlich mit den anderen Wesenszügen der kennengelernten Frau aus? Oder aber ist für dich nur die Namensherkunft wichtig?
 
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lisalustig

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  • #9
Herrje, was alles so von Bedeutung sein kann.....
 
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Rise&Shine

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  • #10
Der Tochter, die aus einer viel späteren Beziehung mit einem anderen Mann stammt, wurde aber ebenfalls der „prestigeträchtige“ Nachname des ersten Ehemannes gegeben, zu dem keinerlei verwandtschaftliche Beziehung besteht.

Für mich klingt dieser Satz nach einer sehr abfallenden Äußerung über diese Frau.
Insofern gehe ich davon aus, dass Du Dich auch nicht mehr mit ihr triffst.
 
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Deleted member 22408

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  • #13
Was haltet Ihr davon? Man lernt eine Frau kennen und Monate später auch ihre Tochter. Beide tragen einen Adelsnamen. Dann erfährt man lange Zeit später zufällig von anderer Seite, dass der Name gar nicht ihr richtiger Familienname ist. Der Name wurde vor über dreissig Jahren bei einer Heirat angenommen und anschliessend behalten, obwohl die Ehe nur ein Jahr dauerte und aus dieser auch keine Kinder hervorgegangen sind. Der Tochter, die aus einer viel späteren Beziehung mit einem anderen Mann stammt, wurde aber ebenfalls der „prestigeträchtige“ Nachname des ersten Ehemannes gegeben, zu dem keinerlei verwandtschaftliche Beziehung besteht.

Irgendwie fehlt mir die Authentizität.
Bei gutem Sex wäre mir die 'Authentizität' Banane!:D:D:D
 

Pit Brett

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  • #15
Kann es sein, dass es drauf ankommt? Auf den Namen nämlich? Eine Freundin hat auch so einen angeheirateten Adel, ihn als Witwe nicht abgelegt & in der zweiten Ehe beibehalten. Wenn es irgend ein Adel wäre, fände ich das merkwürdig. Aber es ist ein Name, der aus historischen Gründen einen wundervollen Klang hat. Hätte ich auch gern, so einen Namen, und deshalb bin ich da gaaaanz milde. Da sie außerdem ziemlich viel zu melden hat (und auch sehr authentisch ist), stört es mich kein bisschen.
 
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Aniella

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  • #16
Da würde ich mich locker machen.
Was heißt überhaupt Adelsnamen? Ich heiße auch lieber "von Linden" statt "Maier". Mein Gott, ich seh das pragmatisch. Und das war vor 30 Jahren .... Wenn sonst alles stimmt? So what?!
 
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*Andrea*

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  • #18
Das Thema im Thread-Titel ist ja nicht ganz so unspannend.

Zu Prestige-Zwecken unauthentisch sein? Was wäre das? Gibt es da Beispiele?
 
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