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  • #46
Ja stimmt. Das habe ich auch öfter schon beobachtet. Finde das auch irgendwie interessant. Ob da wohl etwas dran ist? Ob solche Informationen dem Gehirn unterbewusst wichtige Daten zu Passung liefern? Was denkst du?
.
Das gleiche trifft auch für Herrchen/Frauchen und Hunde zu. Wenn dann so ein Paar mit Mops an der Leine am Strand rum läuft, sieht das entsprechend aus.

und außerdem:
Schönheit verdirbt den Charakter.
 
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  • #48
Die Art? Wie ist jemand gibt oder auftritt oder wie jemand spricht, oder denkt?
Das Denken (die Weltanschauung, Lebensphilosophie,), der Umgang mit anderen, . . .
Ich hatte im Grund nur eine lange Beziehung (20 jahre) und nicht den Eindruck, dass es ganz grundsätzlich nicht gepasst hat - insofern auch nicht das Gefühl, dass der nächste Mann schon aus Prinzip völlig anders sein muss (heißt aber auch nicht, dass ich einen Abklatsch meines Ex suche)
 
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  • #50
. Ob da wohl etwas dran ist? Ob solche Informationen dem Gehirn unterbewusst wichtige Daten zu Passung liefern? Was denkst du?
Nein, glaube ich nicht - sind vielleicht eher Menschen, die zuerst mal sehr stark optisch orientiert sind.
Kenne einen Mann, der da sehr extrem ist. Die Frauen entsprechen exakt dem gleichen Typ. Aber die Nr. 2 war von der Art her völlig anders - das hat dann auch nur kurz gehalten.
 
D

Deleted member 21128

  • #51
Es wird schönen Menschen mitunter unterstellt, dass sie charakterliche Defizite haben oder dumm sind usw. Ich finde aber, dass äußere Schönheit zumindest teilweise ein Ausdruck innerer Schönheit ist. Und damit ist die Optik als Kriterium bei der Partnerwahl doch gleich weniger negativ belegt.
 
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  • #55
Wie wäre für dich das männliche Pendant dazu?
Keine Ahnung...
Ich weiß ja nichteinmal, wie das aussieht.
Wenn man brünett googled bekommt man nur Frauenbilder mit Haarfarben von mittelblond bis schwarz... .
Ich wäre halt nie auf die Idee gekommen das Wort für einen Mann zu nutzen (mal ganz davon abgesehen, dass ich es eh nie selbst nutze) und habe es in dem Zusammenhang auch noch nie wahrgenommen.
Meine spontane Assoziation für Männer war "straßenköterblond" gewesen. Aber ob der Farbschlag das Pendant zu "brünett" ist....
*ratlos guck
 
D

Deleted member 21128

  • #56
Bei Männern sagt man braunhaarig, aber für uns gibt’s ja auch nur 5 Farben und für Frauen über 100...
 
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  • #57
Das gleiche trifft auch für Herrchen/Frauchen und Hunde zu. Wenn dann so ein Paar mit Mops an der Leine am Strand rum läuft, sieht das entsprechend aus.
Und welche Hunderasse gefllt DIR am besten? :D
Und was sagt das über Modehunde aus? Oder die (Ver)Züchtung?

und außerdem:
Schönheit verdirbt den Charakter.
Jaja ;)
Glaubenssätze und so.
 
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  • #58
Das Denken (die Weltanschauung, Lebensphilosophie,), der Umgang mit anderen, . . .
Ich hatte im Grund nur eine lange Beziehung (20 jahre) und nicht den Eindruck, dass es ganz grundsätzlich nicht gepasst hat - insofern auch nicht das Gefühl, dass der nächste Mann schon aus Prinzip völlig anders sein muss (heißt aber auch nicht, dass ich einen Abklatsch meines Ex suche)
Weltanschauung und Lebensphilosophie. Das sind wohl wichtige Stichworte bei der Partnerwahl. Aber auch hier ist die Begrifflichkeit schwer zu erfassen.
Man stelle sich zwei Kreise vor, die überlappen an einer Stelle (Schnittmenge).
Man kann denken, selbige Lebensphilosophie zu haben, da die Kreise sich überlappen und eine Schnittmenge bilden. Doch wie groß ist die tatsächliche Überschneidung? Man kann ansatzweise mit jemandem Überschneidungen haben, eine größere Schnittmenge, oder vor jemanden stehen, wo dies fast deckungsgleich ist. Da gibt es eine große Varianz. Gerade in jungen Jahren achtet man da nicht so drauf, oft, weil die eigene Positionierung noch nicht gefestigt ist. Wer sich früh im Leben kennem lernt, kann also ein kleinstes Gemeinsames haben, auf dem aufgebaut wird - sodass die Lebensphilosophie und die Weltanschauung einander gleichen , weil zusammen erwachsen über die Jahre.
Wenn man sich dann noch mal neu losreißen kann und alles hinterfragen und überdenken, wird man vielleicht verdutzt feststellen, wie viel Lebensphilosophie man vom anderen angenommen oder übernommen hat. In einem schleichenden Prozess.

Es ist gemein hin bekannt, dass Menschen sich einander angleichen über die Jahre. Erst recht wenn es um Jahrzehnte geht.

Man kann davon profitieren, eigene Defizite ausgleichen, sich beim anderen abschauen, wie er/sie jenes oder welches erfolgreich umsetzt. Aber es gibt auch Angewohnheiten oder Sichtweisen, die man unbewusst übernimmt, die aber im Ursprung nicht zu dem eigenen Selbst gehören.
Ich meinte mit der "Neuorientierung" nach einer (längeren) Beziehung daher sowas wie "back to the roots".

Im Extremfall wird man sich bei der Neuentwicklung plötzlich in einer ganz anderen Lebensphilosophie wiederfinden, die kaum bis keine Schnittmenge mehr mit dem Ex hat. Man setzt neue Prioritäten, hat andere Ansichten usw.

Ich vermute, dass wir dann mit einem neuen Partner oder Partnerin wieder neue Schnittmengen bilden und auch hier wieder erneut diese gemeinsame Schnittmenge nach und nach vergrößern indem wir unbewusst uns angleichen in manchen Teilen unseres Denkens.
 
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  • #59
Gerade in jungen Jahren sind viele sehr festgelegt, da die Welt noch groß erscheint und man sich da positionieren möchte. Mit zunehmenden Alter relativieren und erweitern sich Ansichten.
Selbstverständlich, wenn jemand dazu bereit ist und Aufgeschlossenheit und Lebensfreude mitbringt.
 
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  • #60
Weltanschauung und Lebensphilosophie. Das sind wohl wichtige Stichworte bei der Partnerwahl. Aber auch hier ist die Begrifflichkeit schwer zu erfassen.
Man stelle sich zwei Kreise vor, die überlappen an einer Stelle (Schnittmenge).
Man kann denken, selbige Lebensphilosophie zu haben, da die Kreise sich überlappen und eine Schnittmenge bilden. Doch wie groß ist die tatsächliche Überschneidung? Man kann ansatzweise mit jemandem Überschneidungen haben, eine größere Schnittmenge, oder vor jemanden stehen, wo dies fast deckungsgleich ist. Da gibt es eine große Varianz. Gerade in jungen Jahren achtet man da nicht so drauf, oft, weil die eigene Positionierung noch nicht gefestigt ist. Wer sich früh im Leben kennem lernt, kann also ein kleinstes Gemeinsames haben, auf dem aufgebaut wird - sodass die Lebensphilosophie und die Weltanschauung einander gleichen , weil zusammen erwachsen über die Jahre.
Wenn man sich dann noch mal neu losreißen kann und alles hinterfragen und überdenken, wird man vielleicht verdutzt feststellen, wie viel Lebensphilosophie man vom anderen angenommen oder übernommen hat. In einem schleichenden Prozess.

Es ist gemein hin bekannt, dass Menschen sich einander angleichen über die Jahre. Erst recht wenn es um Jahrzehnte geht.

Man kann davon profitieren, eigene Defizite ausgleichen, sich beim anderen abschauen, wie er/sie jenes oder welches erfolgreich umsetzt. Aber es gibt auch Angewohnheiten oder Sichtweisen, die man unbewusst übernimmt, die aber im Ursprung nicht zu dem eigenen Selbst gehören.
Ich meinte mit der "Neuorientierung" nach einer (längeren) Beziehung daher sowas wie "back to the roots".

Im Extremfall wird man sich bei der Neuentwicklung plötzlich in einer ganz anderen Lebensphilosophie wiederfinden, die kaum bis keine Schnittmenge mehr mit dem Ex hat. Man setzt neue Prioritäten, hat andere Ansichten usw.

Ich vermute, dass wir dann mit einem neuen Partner oder Partnerin wieder neue Schnittmengen bilden und auch hier wieder erneut diese gemeinsame Schnittmenge nach und nach vergrößern indem wir unbewusst uns angleichen in manchen Teilen unseres Denkens.
Ja, natürlich entwickelt man sich in einer Beziehung weiter und gerade was Lebensphilosophie, politische Anschauungen, Werthaltungen angeht, kommt es vermutlich zu einer immer größeren Schnittmenge (sonst würde vermutlich die Beziehung früher scheitern, wenn es da zu gravierenden Differenzen käme)
Und natürlich findet auch in einer zukünftigen Beziehung Weiterentwicklung statt, aber wie du gesagt hast, ist man in jungen Jahren noch nicht so gefestigt - da genügt ein kleines Gemeinsames, weil man in vielem noch offen und in der Schwebe ist.
Das bin ich jetzt nicht mehr - und insofern ist ein völliges back to the roots für mich nicht möglich.
Es ist doch letztendlich egal, wer mich aller beeinflusst hat, dass ich zu der geworden bin, die ich jetzt bin. Natürlich zu einem großen Teil mein Leben mit dem Ex-mann, aber auch die langjährigen Freunde, die Erfahrungen, die ich im Beruf und mit den Kindern gemacht habe,.. .
Fakt ist, dass ich nicht mehr so in der Schwebe bin - positiv formuliert gefestigt, in mir ruhend, - negativ formuliert unflexibel, eingefahren.
Auf alle Fälle so, dass ich weiß, dass gewisse Lebenseinstellungen bei einem Mann für mich nicht gehen. Und das erschwert natürlich die Partnersuche.
Umgekehrt passen meine über die Jahre entwickelten Ecken und Kanten auch für viele Männer nicht.
Das ist ja auch der Grund, warum hier manche meinen, dass ein neuer Partner nur mehr ambulant, nicht aber stationär aufgenommen wird - also kein gemeinsamer Wohnsitz.
Damit kannst du ein paar Macken umschiffen - die ähnliche Werthaltung und Lebensphilosophie damit obsolet zu machen funktioniert aber so nicht.
 
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