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  • #151

dann bleibe auch bei der Partnersuche bei deinen Beurteilungen, bei deinen Begründungen und wähle dann Schritt für Schritt aus wo du wirklich eine persönliche Anpassung vornehmen magst. Die Ziele sind einem selber manchmal nicht so klar und muss auch nicht sein, oberflächlich ist's jetzt die Bereitschaft eine Partnerin zu finden. Und los geht's.
 
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  • #152
Ihr werdet es kaum glauben, aber ich war schon mal bei einem Therapeuten.

14 Monate lang jede Woche.
Das war der absolute Horror.
45 Minuten Schweigen.
"Haben Sie heute etwas 'mitgebracht'?"
Keine Ahnung was ich mitbringen sollte ...
Und ich sollte nicht nur die Antworten finden, sondern mir auch selbst die Fragen stellen (bis auf die genannte).
Dann fragte er mich irgendwann mal ob ich vielleicht lieber eine andere Therapieform hätte.
Ich sagte, "vielleicht, was gäbe es denn noch?"
Antwort: "sagen Sie es mir!"
Was für ein Volltrottel, der hat es sich ganz schön einfach gemacht. Bei so einer dämlichen Frage, hätte ich ihm ein paar vertrocknete Kekse mitgebracht und mir dann einen anderen Therapeuten gesucht.
Ich war vor Jahren auch mal in Therapie. Die ersten beiden Therapeuten gingen gar, die dritte war dann wirklich gut. Wenn man merkt, dass es so gar nicht passt, sollte man meiner Meinung nach gehen und eine Alternative finden.
Kennst du diese Seite? https://aspies.de/selbsthilfeforum/ Frage dort Mal nach einem Therapeuten oder Coach. Die können Dir vermutlich eher einen hilfreichen Hinweis für professionelle Hilfe geben.
 
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  • #153
Also lieber @Traumichnich, das finde ich ziemlich despektierlich. Und du widersprichst dich, wenn du das noch mal durchliest.

Es verhält sich heute leider tatsächlich so, dass die meisten Psychologen fragen, nachdem ein Patient sich vor ihm "ausgezogen" hat, was sie denn für den Patienten tun können. Und da hat @AtomicOne recht, die Patienten kommen sich aus gutem Grund verarscht vor, wenn sie das Gefühl bekommen, die Arbeit des Psychologen übernehmen zu müssen.
Despektierlich ? Das waren halt meine spontanen Gedanken, als ich das gelesen habe. Gut, ich hätte es vielleicht „netter“ formulieren können, aber zum Inhalt meiner Aussage stehe ich und finde darin auch keinen Widerspruch.

Übrigens fragen Therapeuten in der Regel am Anfang nach dem „Anliegen“ des Klienten, nicht am Ende - das würde auch keinen Sinn machen. Und herauszufinden, was Therapeuten für ihre Klienten tun können, ist nun mal gerade eben nicht deren Aufgabe ! Das würde auf klassische „Du bist“-Aussagen herauslaufen, mit denen jemandem das eigene Bild übergestülpt wird.

Ziel ist doch, herauszufinden, was der Klient erreichen will, und ihn - etwa durch geeignete Fragen - dabei zu unterstützen, (selbst ! ) herauszufinden, wie er das erreicht.
 
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  • #154
(...) Er hat doch gar keine Fragen gestellt...
Die hätte ich ja erwartet.
Und die paar Fragen die er gestellt hatte, haben mich innerlich so unter Druck gesetzt, dass ich komplett blockiert war und mir gar nichts mehr eingefallen war.
Aber eine Art Diagnose oder so etwas wie eine Analyse oder so hat nie stattgefunden.
Ich hatte erwartet dass er anhand einiger einfacher Fragen zunächst eine Standort-Bestimmung vornimmt.
Also hat er sehr wohl Fragen gestellt. Und die haben offensichtlich auch „getroffen“, also genau die „empfindlichen Stellen“ getroffen, sonst hättest Du nicht - bewußt oder unbewußt zu gemacht („daß ich komplett blockiert war“) !

Kann es sein, daß das Punkte waren, über die Du (noch) nicht bereit warst, zu sprechen ? Daß Dein Kopf aus reinem Selbstschutz zu gemacht hat ?

IIRC hat @WolkeVier das mal schön formuliert, als er sinngemäß schrieb : „Wenn‘s weh tut, bist Du an der richtigen Stelle, also mach weiter !;)
 
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  • #156
IIRC hat @WolkeVier das mal schön formuliert, als er sinngemäß schrieb : „Wenn‘s weh tut, bist Du an der richtigen Stelle, also mach weiter !;)

Muss es das? ... Wie kommt das bei einem Betroffenen an, ihm erst weh zu tun, oder bewusst einen Prozess hervorzurufen, der weh tun soll. Als Züchtigung? ... Per MRT-Verfahren wurde genau dass, in neurowissenschafltichen Untersuchungen nachgewiesen. Es würde ein neues Trauma auslösen, wovon man inzwischen in der Behandlung völlig abgekommen ist. Du hast schon mal an anderer Stelle geschrieben: Es muss weh tun, damit es hilft ... Das ist empathielos, und wirkt nicht nur respektlos und übergriffig, sondern vermittelt hinzu noch Ahnungslosigkeit. (Ich möchte das nicht dir persönlich vermitteln, es geht um das, was bei einem solchen Rat rüberkommt) Wem hilft so ein Rat denn wirklich? Es tut mir leid, mir läufts eiskalt den Rücken runter, wenn ich solche Empfehlungen lese.

Kann es sein, daß das Punkte waren, über die Du (noch) nicht bereit warst, zu sprechen ? Daß Dein Kopf aus reinem Selbstschutz zu gemacht hat ?

Und genau diese Mauer an Selbstschutz möchtest du durchbrechen, es darf auch weh tun dabei? ... Die Mauer kannst du jederzeit durch Tricks durchbrechen, ist jedoch keine grandiose Leistung. Sie wird nur dazu führen, dass ein Mensch sich weiterhin verschließt, und die Mauer nur noch dicker wird. Hilfreich, um Vertrauen zu fassen ist es nicht.
 
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  • #159
Muss es das? ... Wie kommt das bei einem Betroffenen an, ihm erst weh zu tun, oder bewusst einen Prozess hervorzurufen, der weh tun soll.

Na ja, idR sucht man professionelle Hilfe, weil ja irgendwas bei einem selbst nicht passt oder weh tut. Weil mal an etwas leidet, das man selbst nicht richtig zu fassen kriegt. Also wird man wohl nicht drumherum kommen im Rahmen der Therapie über genau diese Schmerzen zu reden.

Aber es geht sicherlich nicht darum, dem Patienten direkt weh zu tun. Ich denke auch nicht, dass @Traumichnich oder @fafner dies so gemeint haben.

Aber dem Patienten seinen Schmerz bewusst(er) zu machen und ihm so die Möglichkeit zu geben sich mit seinem Schmerz auseinander zu setzen ... darum geht es schon. Von daher, ja eine Therapie kann ganz schön weh tun.

Ein Therapie in einer Wellness-Atmosphäre stelle ich mir dagegen eher wenig zielführend vor.
 
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  • #160
Muss vielleicht nicht. Aber wie @Howlith schon geschrieben hat, ist die Problematik da, weil da irgendetwas verdrängt wurde, nicht aufgearbeitet ist oder weil man sich gar nicht bewusst ist, wo/wann das eigentliche Problem entstanden ist. Und die Erkenntnis, was da ist/wo die Ursache des Problems liegt, ist meist erst einmal schmerzlich und tut richtig weh.
Wie kann man denn anders an diese Dinge herangehen? Muss man denn nicht erst einmal begreifen, dass das Problem da ist, warum das Problem da ist bzw. wo der Ursprung liegt, um dann daran arbeiten zu können? Funktioniert das, ohne die (schmerzliche) Erkenntnis?
 
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  • #161
Na ja, idR sucht man professionelle Hilfe, weil ja irgendwas bei einem selbst nicht passt oder weh tut. Weil mal an etwas leidet, das man selbst nicht richtig zu fassen kriegt. Also wird man wohl nicht drumherum kommen im Rahmen der Therapie über genau diese Schmerzen zu reden.

Aber es geht sicherlich nicht darum, dem Patienten direkt weh zu tun. Ich denke auch nicht, dass @Traumichnich oder @fafner dies so gemeint haben.

Aber dem Patienten seinen Schmerz bewusst(er) zu machen und ihm so die Möglichkeit zu geben sich mit seinem Schmerz auseinander zu setzen ... darum geht es schon. Von daher, ja eine Therapie kann ganz schön weh tun.

Wie schwierig wird's wohl jetzt, an dieser "Kleinigkeit" an Unterschied vorbeizukommen, dass ein Patient das Vertrauen fasst, seine Mauer selbst zu durchschreiten, bereit ist dazu sich seiner Blockade zu stellen. Man nennt das, ihm einen "geschützten Raum" bieten. Und dies eben kein Widerspruch darstellt, zu wissen, dass dies ein schmerzhafter Prozess ist/sein kann. Im Gegensatz dazu, "es muss weh tun, damit es hilft", auseinander zu halten. Und da liegt eben der feine Unterschied, mit welcher Intention der Therapeut, oder Ratgeber, in der Therapie vorgeht, oder welcher Rat gegeben wird.

Ein Therapie in einer Wellness-Atmosphäre stelle ich mir dagegen eher wenig zielführend vor.

Nettes Pendant, welche du hier bietest, ich denke nur, es trifft's nicht. Es klingt eher bestätigend, dass die "härtere" Therapie angebracht ist. Obwohl ich weiß, was du meinst ... Aber Freud und so ... :)
 
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  • #162
(...) Und genau diese Mauer an Selbstschutz möchtest du durchbrechen, es darf auch weh tun dabei? (...)
Nein, genau das eben nicht : Nicht ich (oder der Therapeut) will diese Mauer durchbrechen, aber den Klienten ermutigen, das selbst (!) zu tun - das ist der Unterschied !

Und die Kunst besteht darin, den Klienten langsam und immer wieder an diesen Punkt heranzuführen, aber dabei nicht zu überfordern, um eben nicht den von Dir beschriebenen Effekt („wird sich weiterhin verschließen“) eintreten zu lassen.

Von mangelnder Empathie kann daher gar keine Rede sein, im Gegenteil.
 
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  • #163
Wie schwierig wird's wohl jetzt, an dieser "Kleinigkeit" an Unterschied vorbeizukommen, dass ein Patient das Vertrauen fasst, seine Mauer selbst zu durchschreiten, bereit ist dazu sich seiner Blockade zu stellen. Man nennt das, ihm einen "geschützten Raum" bieten. Und dies eben kein Widerspruch darstellt, zu wissen, dass dies ein schmerzhafter Prozess ist/sein kann. Im Gegensatz dazu, "es muss weh tun, damit es hilft", auseinander zu halten. Und da liegt eben der feine Unterschied, mit welcher Intention der Therapeut, oder Ratgeber, in der Therapie vorgeht, oder welcher Rat gegeben wird. (...)
Es muß nicht weh tun, aber es kann. Und oft wird es das. Aber wenn Fragen dazu führen, daß es weh tut, ist das ein Indiz dafür, daß Du „an der richtigen Stelle“ bist.

Der „geschützte Raum“, von dem Du schreibst, bedeutet doch nichts anderes als daß der Klient sicher sein kann, daß das dort Gesagte nicht gegen ihn verwendet wird. Und genau so wird sich ein (guter) Therapeut auch verhalten. Er wird allerdings auch festhalten, daß bzw. wo es dem Klienten weh getan hat und ihm anbieten (!), dem weiter nachzugehen. Was wiederum weh tun kann, ja. Aber den Klienten am Ende womöglich hinter die Mauer und damit weiter bringt.

Aber nie, nie, niemals (!) gegen dessen Willen und ohne seine aktive Beteiligung.
 
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  • #164
Der „geschützte Raum“, von dem Du schreibst, bedeutet doch nichts anderes als daß der Klient sicher sein kann, daß das dort Gesagte nicht gegen ihn verwendet wird. Und genau so wird sich ein (guter) Therapeut auch verhalten. Er wird allerdings auch festhalten, daß bzw. wo es dem Klienten weh getan hat und ihm anbieten (!), dem weiter nachzugehen. Was wiederum weh tun kann, ja. Aber den Klienten am Ende womöglich hinter die Mauer und damit weiter bringt.
Aber nie, nie, niemals (!) gegen dessen Willen und ohne seine aktive Beteiligung.

Ist gut .... Mit dieser Sicherheit, kann und will ich nicht mithalten. Bin raus hier.
 
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  • #165
Lieber "Patient", hier lernen Sie, "ihre Mauern selbst zu durchschreiten". Sie können das, im sicheren Vertrauen auf die wirksame Magie der Metaphern!
 
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  • #168
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  • #169
Ich finde die Fixierung des Blicks aufs Wehtun oder Nichtwehtun zu eng. Es geht doch eher darum, die Vor- und Nachteile offenbarer werden zu lassen, die mit bestimmten Umgangsweisen, Reaktionen, Abwehrmechanismen usw. verbunden sind. Und sofern da nicht nur theoretisch verstanden, sondern eben auch gespürt und gefühlt wird, dürfte beim Offenbarwerden der Kosten halt auch Negatives gefühlt werden. Das heißt nicht, daß die Wahrheit dort liegen muß, wos weh tut.

Und natürlich ist schon dieses Vorgehen nicht "neutral". Man könnte auch aufs Benennen von Kosten verzichten. Es spricht wohl überhaupt nichts grundsätzlich dagegen, im Dienste der Vermittlung von Wohlfühlen Wahrhaftigkeit als vergleichsweise geringen Wert links liegen zu lassen. Wenn der Klient getäuscht werden möchte, dann kann man sich natürlich auch in diesen Dienst stellen, wenns einem auch selbst liegt.
 
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  • #170
Ist gut .... Mit dieser Sicherheit, kann und will ich nicht mithalten. Bin raus hier.
Dass Du den Ansatz von @Traumichnich (den ich im Großen und Ganzen, aus eigener Erfahrung, nachvollziehen kann) kritisierst - ok. Das sagt mir: Du kennst einen anderen Weg. Noch besser! Der Weg interessiert mich.
Leider steigst Du (mal wieder, wie ich finde recht echauffiert) aus, statt aufzuzeigen, wie es anders gehen kann.
Das finde ich sehr schade.
Ich hätte gerne mehr über die Alternative erfahren.
 
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  • #172
Leider steigst Du (mal wieder, wie ich finde recht echauffiert) aus, statt aufzuzeigen, wie es anders gehen kann.

Echauffiert bin ich nicht, meine Worten waren: ich kann dieser Sicherheit, mit der @Traumichnich über die Verfahren und über das was ein Psychologe zu machen hat und nicht zu machen hat, nicht mithalten, das will ich auch nicht. Es würde jetzt komisch klingen, wenn ich in einem Forum von Unprofessionalität in diesem Zusammenhang sprechen würde ... aber genauso empfinde ich es. Und da nach meinem Kommentar wieder gebrandstiftet wird, nachdem ich geschrieben habe, ich bin raus, gleicht das einer Einladung, mich nicht weiter dem zur Verfügung zu stellen. Es tut mir leid, ich denke, um eine Diskussion zu führen, bedarf es auch einer passenden Umgebung. @Traumichnich hat meine Mailadresse ... falls dich ein paar Fakten interessieren.
 
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  • #173
Alleine die Erwähnung, "man könnte sich doch auch einfach mal so treffen, ohne konkretes Ziel", löste bereits Empörung aus.
Der Formulierungen "einfach mal so" und "konkretes Ziel" waren der Trigger um genau DAS zu vermuten was ich eigentlich NICHT sagen wollte.
Ich erhielt vor Erstdates schon mehrfach Nachrichten wie "Ich möchte dabei den Aspekt, ob oder ob aus uns mehr, als eine Bekanntschaft wird, völlig außer Acht lassen."Ich fand das in Ordnung und dachte nicht weiter darüber nach.
Allerdings wollten diese Frauen nach dem Treffen dann gleich mit mir ins Bett. Vielleicht ist ja doch etwas dran an
Und schon dachte die Dame ich wäre wie all die anderen Männer die bloß Sex wollen usw.
?
 
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  • #174
Echauffiert bin ich nicht, meine Worten waren: ich kann dieser Sicherheit, mit der @Traumichnich über die Verfahren und über das was ein Psychologe zu machen hat und nicht zu machen hat, nicht mithalten, das will ich auch nicht. Es würde jetzt komisch klingen, wenn ich in einem Forum von Unprofessionalität in diesem Zusammenhang sprechen würde ... aber genauso empfinde ich es. Und da nach meinem Kommentar wieder gebrandstiftet wird, nachdem ich geschrieben habe, ich bin raus, gleicht das einer Einladung, mich nicht weiter dem zur Verfügung zu stellen. Es tut mir leid, ich denke, um eine Diskussion zu führen, bedarf es auch einer passenden Umgebung. @Traumichnich hat meine Mailadresse ... falls dich ein paar Fakten interessieren.
Brandstifterei kann ich nicht erkennen. Aber gut. Du empfindest das so.

Ich möchte keineswegs auf eine wertende oder persönliche Ebene bei diesem Thema.
Ich respektiere Dein Nein, verstehen tue ich es nicht.

Mir ist hier nicht nach einem falsch oder richtig, erscheint mir auch vermessen. M.E. dürfen auch gerne mal verschiedene Ansätze nebeneinander stehen und man skizziert "lediglich" die Vor- und Nachteile.

Das Beispiel von @AtomicOne zeigt ja auch sehr schön, dass Therapeuten sehr unterschiedliche persönliche Haltungen (nicht Ansätze!) haben. Nicht immer zum Besten des Klienten.
 
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  • #175
Man kann auch den Ansatz haben, daß es "Beratungsresistenz" (die AtomicOne ja manchmal zugeschrieben wurde) nicht wirklich gibt. Sondern diese Zuschreibung eher Ausdruck von Frustration des Beraters ist, der die richtigen Inhalte oder die richtige Form nicht gefunden hat.
 
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  • #176
Ich lege keinen Wert darauf speziell zu sein.
Zumindest nicht so wie du es darstellst.
Du hast keine Ahnung wie sehr ich gerne wie alle anderen wäre.
Einfach mal den Kopf ausschalten können
Speziell sind doch alle Menschen. Jeder auf seine einmalige Art.
Es fällt halt niemandem auf wie schräg unsere Welt geworden ist
Mir fällt es auch auf und ich versuche damit zurecht zukommen, auch wenn es nicht immer einfach ist. Ich finde das hilfreicher, als sich über die Schlechtigkeit der Welt zu mokieren. Bis zur radikalen Akzeptanz des Faktischen liegt aber noch ein weiter Weg vor mir.
 
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  • #177
Deswegen ... wenn jemand einen Coach kennt und mir genau sagen kann dass der gut ist, und warum er gut ist und wie er vorgeht und was ich zu erwarten habe, usw.
Dann könnte ich mich darauf einlassen. Aber es muss halt irgendwie plausibel untermauert werden.
Ein Coach (oder Therapeut) ist nur so gut, wie er zum Klienten passt. Das kann man m.E. nicht verallgemeinern. Den passenden zu finden, kann eine Weile dauern. Arbeiten und Lösungen finden muss beim Coachung der Klient. Aufgabe des Coaches ist es, dabei zu unterstützen. Dazu muss vorab der Arbeitsauftrag klar definiert werden.
Es gibt auch verschiedene methodische Ansätze, wie z.B. verflüssigende Fragen, Körperarbeit, Visualisierung etc. Auch das muss für den Kienten passen.
 
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  • #178
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  • #179
Ich würde AtomicOne nicht, wie es hier oft geschieht, sein Interesse am Warum? ausreden, mit der Begründung, es sei nicht hilfreich, sondern eher fragen, welche Kosten er für dieses Wissen zu zahlen bereit wäre.
 
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  • #180
Man kann auch den Ansatz haben, daß es "Beratungsresistenz" (die AtomicOne ja manchmal zugeschrieben wurde) nicht wirklich gibt. Sondern diese Zuschreibung eher Ausdruck von Frustration des Beraters ist, der die richtigen Inhalte oder die richtige Form nicht gefunden hat.
Bei sogenannter "Beratungsresistenz" stellt sich die Frage, welchen Vorteil es hat, in der Situation zu bleiben und sie nicht ändern zu wollen. Denn irgendeinen Vorteil muss es ja geben, sonst würde man nicht dort bleiben wollen, wo man ist.
Beispielsweise kann es einfach die Vertrautheit mit einer bekannten Situation, die Sicherheit gibt, und die Angst vor etwas Neuem, Unbekannten sein; selbst wenn die Komfortzone Schmerzen bereitet. Aber die kennt man wenigstens und das gibt Orientierung und Sicherheit.
 
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