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  • #363
Fehlende Meinungsfreiheit im Sinne von: es gibt keine Meinungsfreiheit.
Also mir ist klar, daß jemand, der "fehlende Meinungsfreiheit" beklagt, so etwas wie "eine eingeschränktere Meinungsfreiheit als wünschenswert" oder beklagt. Dir nicht?
Was eine Abwesenheit jeglicher Meinungsfreiheit bedeuten sollte, erschlösse sich mir auch überhaupt nicht. Also auch in den schlimmsten Diktaturen mit den größten Einschränkungen von Meinungsfreiheit gab es nie eine totale Abwesenheit von Meinungsfreiheit in jeglicher Hinsicht.
 
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  • #364
Also mir ist klar, daß jemand, der "fehlende Meinungsfreiheit" beklagt, so etwas wie "eine eingeschränktere Meinungsfreiheit als wünschenswert" oder beklagt. Dir nicht?
Was eine Abwesenheit jeglicher Meinungsfreiheit bedeuten sollte, erschlösse sich mir auch überhaupt nicht. Also auch in den schlimmsten Diktaturen mit den größten Einschränkungen von Meinungsfreiheit gab es nie eine totale Abwesenheit von Meinungsfreiheit in jeglicher Hinsicht.
Ich weiß jetzt nicht mehr worauf du hinaus willst und auch wenn ich mich wiederhole: Probiere mal das aus was du hier darfst, in vielen anderen Ländern der Welt, und dann wirst du bemerken, dass wir in Deutschland eine sehr große Meinungsfreiheit haben. Und die geht sogar soweit, dass man Frauen ungestraft aufs Übelste beleidigen darf. Und dabei will ich es jetzt belassen.
 
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  • #365
Ich weiß jetzt nicht mehr worauf du hinaus willst und auch wenn ich mich wiederhole. Probiere mal das aus was du hier darfst, in vielen anderen Ländern der Welt, und dann wirst du bemerken, dass wir in Deutschland eine sehr große Meinungsfreiheit haben.
Daß in vielen Ländern Meinungsfreiheit in vielen (wichtigen) Feldern eingeschränkter ist als bei uns, widerlegt doch nicht die Diagnose von wachsender Einschränkung der Meinungsfreiheit hier bei uns in vielen wichtigen Feldern.

Es geht einfach um ein bißchen Präzision bei solchen Diskussionen zur Hebung der Debattenkultur.
 
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  • #366
Lese ich hier immer wieder mal, von eifrigen Schreibern. In diesem Social Medium hier. :)
Okay, wenn man ein Forum dazu zählt...
Ich sprach von facebook, twitter, snapchat, instagram, usw.
In einem Forum bestimmte ich was ich lese und was nicht.
Bei den oben genannten entscheidet es ein Algorithmus.
Das heißt die Gefahr von Meinungs-Blasen ist bei einem Forum deutlich geringer. Und darum ging es ja schließlich.
 
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  • #367
Okay, wenn man ein Forum dazu zählt...
Ich sprach von facebook, twitter, snapchat, instagram, usw.
Nein, du sprachst von "social media". :)
Mag sein, daß du was anderes meintest.

In einem Forum bestimmte ich was ich lese und was nicht.
Bei den oben genannten entscheidet es ein Algorithmus.
Das ist nur sehr teilweise richtig.

Das heißt die Gefahr von Meinungs-Blasen ist bei einem Forum deutlich geringer. Und darum ging es ja schließlich.
Nein, das folgt nicht daraus. Es könnte auch heißen, daß man im Forum am Aufbau seiner Meinungsblase aktiv mitarbeitet, während einem in einigen anderen Systemen die Arbeit dafür abgenommen wird.
 
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  • #368
Und "Lügenpresse, Lügenpresse" in die Kameras zu brüllen, damit in der Tagesschau zu besten Sendezeit in ganz Deutschland zu erscheinen und zugleich zu behaupten, man dürfe seine Meinung nicht sagen, sorry, da wir es absurd.
So fangen die übelsten Geschichten an.

Blindes vertrauen in unsere öffentlich rechtlichen Medien ("na, die werden uns doch sicher nicht hinters Licht führen ...").
Vertrauen auf die Worte von Politikern ("niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen!").
Für mich ist nichts gefährlicher als anzunehmen dass der Status Quo auch morgen noch Gültigkeit hat.
Und es gibt genügend Indizien dafür dass beim öffentlich rechtlichem Rundfunk etwas faul ist.
Siehe Wolfgang Herles, Eva Hermann, ...
Und inzwischen noch weitere (mir ist gerade der Name entfallen).
Die Art und Weise wie die genannten Kritiker zerpflückt wurden spricht ebenfalls Bände. Man sollte sich mal sehr genau die Aufnahmen von "JBK" damals ansehen und sehr genau auf die Details achten.
Es springt einem geradezu ins Gesicht was für ein Absurdes abgekartetes Schauspiel das war.
Oder wie die Polit-Talks moderiert werden.
Oder wie Klaus Kleber sich bei Sebastian Kurz mit tendenziösen Fragen blamiert (allgemein die deutsche Arroganz gegenüber dem Rest der EU und der übrigen Welt sollte mal schleunigst aufhören, wir sind inzwischen von den beliebtesten Ländern zu denen die am meisten verhasst sind geworden.).
Die Liste ist seeeeehr lang.

Ich mag unseren öffentlich rechtlichen Rundfunk.
Und ich möchte NICHT dass er abgeschafft wird.
Im Gegenteil.
Aber er sollte wieder den Stellenwert haben für den er mal geschaffen wurde.
Es muss endlich damit Schluss sein dass sich Das Erste und ZDF mit Sat1 und Pro7 messen wollen und JEDEN Samstag irgend eine "XXXXXXL Quizshow" bringen die keine Sau mehr interessiert.
Und die Zusammensetzung der Rundfunkräte sollte dringend überdacht werden wenn man unserer Demokratie nicht schaden will.

Solange dort Gewerkschaften, Kirche und Frau Dreyer gemeinsame Sache machen ist der Verein einfach nur unglaubwürdig.

Ich denke zumindest dass ich meine Standpunkte sachlich vortragen und argumentieren kann.
Dem muss man aber nicht zustimmen.
Allerdings empfinde ich die Kommentare von @Mestalla deutlich aggressiver als meine.

Und die geht sogar soweit, dass man Frauen ungestraft aufs Übelste beleidigen darf.
@Mestalla könntest du bitte die Beleidigung zitieren?
Mir ist beim besten Willen nicht klar was du meinst.
 
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  • #369
Mir ist kein Forum bekannt das gezielt Beiträge vorschlägt oder ausblendet so wie facebook es tut.
Kannst du da mehr zu sagen?
Ich wäre sehr interessiert.

Es könnte auch heißen, daß man im Forum am Aufbau seiner Meinungsblase aktiv mitarbeitet, während einem in einigen anderen Systemen die Arbeit dafür abgenommen wird.
Das ist doch aber ein himmelweiter Unterschied.
Am Aufbau seiner Meinungsblase arbeitet man IMMER aktiv mit.
Auch ohne Internet.
Ganz simpel durch die Auswahl des Freundeskreis.
Ist für mich so, ohne weitere Ausführungen, nicht ausreichend als Argument.
 
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  • #370
So fangen die übelsten Geschichten an.

Blindes vertrauen in unsere öffentlich rechtlichen Medien ("na, die werden uns doch sicher nicht hinters Licht führen ...").
Vertrauen auf die Worte von Politikern ("niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen!").
Für mich ist nichts gefährlicher als anzunehmen dass der Status Quo auch morgen noch Gültigkeit hat.
Und es gibt genügend Indizien dafür dass beim öffentlich rechtlichem Rundfunk etwas faul ist.
Siehe Wolfgang Herles, Eva Hermann, ...
Und inzwischen noch weitere (mir ist gerade der Name entfallen).
Die Art und Weise wie die genannten Kritiker zerpflückt wurden spricht ebenfalls Bände. Man sollte sich mal sehr genau die Aufnahmen von "JBK" damals ansehen und sehr genau auf die Details achten.
Es springt einem geradezu ins Gesicht was für ein Absurdes abgekartetes Schauspiel das war.
Oder wie die Polit-Talks moderiert werden.
Oder wie Klaus Kleber sich bei Sebastian Kurz mit tendenziösen Fragen blamiert (allgemein die deutsche Arroganz gegenüber dem Rest der EU und der übrigen Welt sollte mal schleunigst aufhören, wir sind inzwischen von den beliebtesten Ländern zu denen die am meisten verhasst sind geworden.).
Die Liste ist seeeeehr lang.

Ich mag unseren öffentlich rechtlichen Rundfunk.
Und ich möchte NICHT dass er abgeschafft wird.
Im Gegenteil.
Aber er sollte wieder den Stellenwert haben für den er mal geschaffen wurde.
Es muss endlich damit Schluss sein dass sich Das Erste und ZDF mit Sat1 und Pro7 messen wollen und JEDEN Samstag irgend eine "XXXXXXL Quizshow" bringen die keine Sau mehr interessiert.
Und die Zusammensetzung der Rundfunkräte sollte dringend überdacht werden wenn man unserer Demokratie nicht schaden will.

Solange dort Gewerkschaften, Kirche und Frau Dreyer gemeinsame Sache machen ist der Verein einfach nur unglaubwürdig.

Ich denke zumindest dass ich meine Standpunkte sachlich vortragen und argumentieren kann.
Dem muss man aber nicht zustimmen.
Allerdings empfinde ich die Kommentare von @Mestalla deutlich aggressiver als meine.



@Mestalla könntest du bitte die Beleidigung zitieren?
Mir ist beim besten Willen nicht klar was du meinst.
Die Beleidigungen sind kaum zitierfähig. Stichwort Renate Künast.
 
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  • #371
@Mestalla Die Egozentrik und die überbordende Gesellschaftskritik sind Teil der seelischen Erkrankung. Langjährige Einzelgänger neigen dazu, weil sie permanent in sich selbst gefangen sind. Bring nix, dass auszudiskutieren. Da fehlen die nötigen Basics.
Welche seelische Erkrankung meinst du hier? Asperger / Autismus? Ist das wirklich eine Erkrankung oder einfach nur ein Anderssein? Langjährige Einzelgänger sind seelisch erkrankt? Meinst du das so? Basics fehlen, um das auszudiskutieren? Welche Basics?
 
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  • #372
Das ist doch aber ein himmelweiter Unterschied.
Am Aufbau seiner Meinungsblase arbeitet man IMMER aktiv mit.
Auch ohne Internet.
Ganz simpel durch die Auswahl des Freundeskreis.
Ist für mich so, ohne weitere Ausführungen, nicht ausreichend als Argument.
Die Zunahme der Meinungsblaserei beschränkt sich ja auch nicht aufs Internet. Er hat was mit der Transformation der Öffentlichkeit und dem Verlust von Diskussionskultur zu tun, einem natürlich recht komplexen Prozeß, der nicht nur was mit Digitalisierung zu tun hat.

Verschiedene Medien tragen dann spezifisch dazu bei. Im Forum etwa dadurch, daß vorzugsweise besonders simple Beiträge als "meinungsstark" besondere Resonanz finden, entweder zustimmend oder polarisierend. Die Rezeptionshaltung ist anders als bei Qualitätsjournalismus, und die Bereitschaft zur Investition von grauen Zellen auch.
Dadurch werden Freund-Feind-Grenzziehungen besonders einfach gemacht, einfacher als bei einem größeren Abendessen beispielsweise, zu dem du eingeladen wirst, bei dem andere Höflichkeitsregeln gelten.
Auch das im Forum eingeführte Like-System hat da ne Bedeutung.

Das mit den Algorithmen bei facebook ist ein Punkt, der in aller Munde ist, ja. Aber beileibe nicht der einzige.
 
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  • #373
Die Beleidigungen sind kaum zitierfähig. Stichwort Renate Künast.
Tzz ...

Und ich weiß ehrlich gesagt nicht was du mit der Frau Künast immer hast. Aber mir ist diese Frau auch egal.
Egal was sie gesagt hat oder ihr widerfahren ist.

Die entsprechenden Akteure kann man auch leider nicht mehr ernst nehmen.
Wenn Frau Roth mit einem Banner "Deutschland verrecke" herumlaufen darf oder ein Ex Justiz-Minister mit einer Band sympathisiert die seit Jahren vom Verfassungsschutz als "gefährlich" eingestuft werden ...
Keine Ahnung was dieser Mann unter "Justiz" versteht wenn er gegen das Volk und den Staat arbeitet.
In Sachen Israel und anderen Themen spricht dieser Mann auch nur für sich selbst. Ich zumindest schäme mich dafür das der als Außenminister die Stimme des Volkes vertreten darf mit seinen abstrusen Äußerungen.
Und das Thema Israel ist bei ihm eine persönliche Sache. Das disqualifiziert ihn aus meiner Sicht um sich im Namen des Volkes zu solchen Dingen objektiv äußern zu können.
Aber das muss ich leider auch akzeptieren.