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Deleted member 21128

  • #181
IIRC hat @WolkeVier das mal schön formuliert, als er sinngemäß schrieb : „Wenn‘s weh tut, bist Du an der richtigen Stelle, also mach weiter !;)
Sinngemäß fast. :)
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Aussagen oder v. a. Kritik, die mich besonders treffen und bei denen ich am lautesten "Nein!" schreien möchte, sich bei näherem Hinsehen oft als sehr überprüfenswert entpuppen. Deshalb weiß ich, dass ich da besser nochmal nachforsche.
Das heißt aber nicht, dass der Schmerz allein ein sicheres Indiz ist. Und schon gar nicht, dass ein anderer auf Basis dieses Indiz' das Recht hat, da weiterzumachen. Noch nicht mal, dass ich da selbst weitermachen muss.
Ich glaube, dass es mitunter gute Gründe dafür gibt, dass wir manche Probleme verdrängen oder wegschieben, vielleicht weil wir einfach nicht bereit sind für diesen Schmerz. Oder für die Erkenntnis.
 
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Deleted member 23363

  • #182
Ich würde AtomicOne nicht, wie es hier oft geschieht, sein Interesse am Warum? ausreden, mit der Begründung, es sei nicht hilfreich, sondern eher fragen, welche Kosten er für dieses Wissen zu zahlen bereit wäre.
Es ist halt die Frage, was man will.
Verstehen kann schmerzvoll sein. Zufriedener und glücklicher wird man dadurch nicht unbedingt.
Ich wollte auch lange Zeit alles verstehen, musste aber einsehen, dass ich manches nicht verstehen kann. Jetzt versuche ich zu differenziere: Verstehen, dass mich weiterbringen kann und Verstehen, dass nur meinen Verstand zum Im-Kreis-Drehen bringt. Das ist halt mein Weg. Muss eh jeder selbst entscheiden, was er ihm lieber ist.
 
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  • #183
Bei sogenannter "Beratungsresistenz" stellt sich die Frage, welchen Vorteil es hat, in der Situation zu bleiben und sie nicht ändern zu wollen. Denn irgendeinen Vorteil muss es ja geben, sonst würde man nicht dort bleiben wollen, wo man ist.
Beispielsweise kann es einfach die Vertrautheit mit einer bekannten Situation, die Sicherheit gibt, und die Angst vor etwas Neuem, Unbekannten sein; selbst wenn die Komfortzone Schmerzen bereitet. Aber die kennt man wenigstens und das gibt Orientierung und Sicherheit.
Ja, stimmt alles. Zugleich lenkst du den Blick wieder von der Klient-Berater-Beziehung weg nur auf den Klienten.
Diese "Selbstvergessenheit" der Beratung hier ist natürlich verständlich, umso mehr als sie kostenfrei und unprofessionell ist, von keinen Supervisionen begleitet.
 
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  • #184
Es ist halt die Frage, was man will.
Verstehen kann schmerzvoll sein. Zufriedener und glücklicher wird man dadurch nicht unbedingt.
Ich wollte auch lange Zeit alles verstehen, musste aber einsehen, dass ich manches nicht verstehen kann. Jetzt versuche ich zu differenziere: Verstehen, dass mich weiterbringen kann und Verstehen, dass nur meinen Verstand zum Im-Kreis-Drehen bringt. Das ist halt mein Weg. Muss eh jeder selbst entscheiden, was er ihm lieber ist.
Eben, und wenn AtomicOne mehrmals betont, die Gründe wissen zu wollen, dann könnte es ja sein, daß es für ihn tatsächlich gut wäre. Auch wenn du selbst für dich einen anderen Weg wählst.
 
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  • #185
Beim Aufzählen möglicher "Ansätze" möchte ich auch noch auf die Strategie der Selbstprogrammierung hinweisen. Die hat ja hier im Forum einige Fans. Dabei ist relativ egal, wie etwas ist, hauptsache, man kriegt ein mind set hin, das einem sagt, es gehe einem gut, weil man selbst toll sei.
Je nach Variante gehört zum Sichselbsttollfühlen dazu, daß man sich für äußerst "selbstkritisch" hält oder daß man Selbstkritik für gänzlich entbehrlich hält, weil man sie nicht nötig hat.
 
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  • #186
Brandstifterei kann ich nicht erkennen. Aber gut. Du empfindest das so.
Na, falls du @fleurdelis verstehen willst, dann lies ihre Begründung und falls du
zur Sache Wünsche hast, wieso liest du denn nicht einfach im Internet nach oder recherchierst in einer Bibliothek, anstatt den Menschen aus Frust einfach unangenehmes Verhalten bzw. Eigenschaften, Muster und Urteile zuzuschreiben (das ist konfliktfördernd).
 
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Deleted member 22756

  • #186
daß man sich für äußerst "selbstkritisch" hält oder daß man Selbstkritik für gänzlich entbehrlich hält, weil man sie nicht nötig hat.
Und du liest dich für mich so, als ob du komplett durch-selbstkritiert bist, dich dadurch auf einer höheren Stufe der Moral oder Selbsterkenntnis befindest und nun bloß noch jeden belehren brauchst, weil hinterfrage musst du dich ja nicht mehr.
Finde ich extrem anstrengend und langweilig.
 
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  • #187
Und du liest dich für mich so, als ob du komplett durch-selbstkritiert bist, dich dadurch auf einer höheren Stufe der Moral oder Selbsterkenntnis befindest und nun bloß noch jeden belehren brauchst, weil hinterfrage musst du dich ja nicht mehr.
Finde ich extrem anstrengend und langweilig.
Dann nimm doch einfach an, ich stünde auf ner niedrigeren Stufe der Moral und Selbsterkenntnis, wenn es dir das leichter und also interessanter macht. Ist doch dein gutes Recht.
 
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  • #188
Sinngemäß fast. :)
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Aussagen oder v. a. Kritik, die mich besonders treffen und bei denen ich am lautesten "Nein!" schreien möchte, sich bei näherem Hinsehen oft als sehr überprüfenswert entpuppen. Deshalb weiß ich, dass ich da besser nochmal nachforsche.
Das heißt aber nicht, dass der Schmerz allein ein sicheres Indiz ist. Und schon gar nicht, dass ein anderer auf Basis dieses Indiz' das Recht hat, da weiterzumachen. Noch nicht mal, dass ich da selbst weitermachen muss.
Ich glaube, dass es mitunter gute Gründe dafür gibt, dass wir manche Probleme verdrängen oder wegschieben, vielleicht weil wir einfach nicht bereit sind für diesen Schmerz. Oder für die Erkenntnis.
Richtig, die Entscheidung, ob weiter „gebohrt“ werden soll, bleibt immer beim Klienten. Der Therapeut darf (muß ?) aber darauf hinweisen (dürfen ?), daß ein „Nachbohren“ an dieser Stelle womöglich lohnen könnte.
 
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  • #189
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  • #190
Na, falls du @fleurdelis verstehen willst, dann lies ihre Begründung und falls du
zur Sache Wünsche hast, wieso liest du denn nicht einfach im Internet nach oder recherchierst in einer Bibliothek, anstatt den Menschen aus Frust einfach unangenehmes Verhalten bzw. Eigenschaften, Muster und Urteile zuzuschreiben (das ist konfliktfördernd).
Was soll das denn?
Ich habe @fleurdelis ebenso gefragt, was/wie sie es meinte. Ohne Hintergedanken, sondern weil es mich interessiert und ich es verstehen will. Sie mag nicht antworten. Verstehe ich zwar nicht, aber Ok.

Was du da jetzt aus dem Post von @himbeermond machst, sehe ich als konfliktfördernd.
Wieso motzt du hier rum? Wenn du irgendwo draufhauen musst, nimm dir nen boxsack.
 
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  • #191
@fleurdelis
@Maron s Beitrag ist in meinen Augen tatsächlich Brandstifterei. Sie unterstellt mir gerne nur das Negativste und versucht, mich zu provozieren.

Du hast den Beitrag geliked. Das allerdings bedaure ich.
Seis drum.
Ich les Deine Beiträge gerne.
 
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apfelstrudel

  • #192
@AtomicOne
Vielleicht noch eine Ergänzung zu den guten Tipps, die du hier bereits bekommen hast: Sich einzugestehen, dass man alleine nicht weiter kommt und (professionelle) Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist keine Schwäche sondern ein Stärke.
hab ich auch... eine der besten entscheidungen in meinem leben. und das, obwohl man mich im echten leben auf keinen fall als "sensibelchen" bezeichnen würde.
 
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  • #193
Ich denke wirklich nicht, dass der TE einen Psychologen braucht. Lieber AtomicOne, dein Profil liest sich für mich total witzig und sympathisch und wenn ich in Hamburg und Umgebung wohnen würde, hätte ich dich zu 100% schon angeschrieben, kein Witz
 
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Deleted member 23363

  • #194
@AtomicOne
Ich frage mich gerade was dein konkretes Anliegen hier in diesem Thread ist. Was erwartest / erhoffst / wünscht du dir von den ForistInnen?
  • Willst du "nur" etwas loswerden?
  • Brauchst du Ermutigung?
  • Suchst du Rat?
  • Oder ... ???
 
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  • #195
hm,vielleicht ist er verzweifelt, enttäuscht und will Frust los werden.^^