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Deleted member 24735

  • #168
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  • #169
Ich finde die Fixierung des Blicks aufs Wehtun oder Nichtwehtun zu eng. Es geht doch eher darum, die Vor- und Nachteile offenbarer werden zu lassen, die mit bestimmten Umgangsweisen, Reaktionen, Abwehrmechanismen usw. verbunden sind. Und sofern da nicht nur theoretisch verstanden, sondern eben auch gespürt und gefühlt wird, dürfte beim Offenbarwerden der Kosten halt auch Negatives gefühlt werden. Das heißt nicht, daß die Wahrheit dort liegen muß, wos weh tut.

Und natürlich ist schon dieses Vorgehen nicht "neutral". Man könnte auch aufs Benennen von Kosten verzichten. Es spricht wohl überhaupt nichts grundsätzlich dagegen, im Dienste der Vermittlung von Wohlfühlen Wahrhaftigkeit als vergleichsweise geringen Wert links liegen zu lassen. Wenn der Klient getäuscht werden möchte, dann kann man sich natürlich auch in diesen Dienst stellen, wenns einem auch selbst liegt.
 
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  • #170
Ist gut .... Mit dieser Sicherheit, kann und will ich nicht mithalten. Bin raus hier.
Dass Du den Ansatz von @Traumichnich (den ich im Großen und Ganzen, aus eigener Erfahrung, nachvollziehen kann) kritisierst - ok. Das sagt mir: Du kennst einen anderen Weg. Noch besser! Der Weg interessiert mich.
Leider steigst Du (mal wieder, wie ich finde recht echauffiert) aus, statt aufzuzeigen, wie es anders gehen kann.
Das finde ich sehr schade.
Ich hätte gerne mehr über die Alternative erfahren.
 
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Deleted member 24688

  • #172
Leider steigst Du (mal wieder, wie ich finde recht echauffiert) aus, statt aufzuzeigen, wie es anders gehen kann.
Echauffiert bin ich nicht, meine Worten waren: ich kann dieser Sicherheit, mit der @Traumichnich über die Verfahren und über das was ein Psychologe zu machen hat und nicht zu machen hat, nicht mithalten, das will ich auch nicht. Es würde jetzt komisch klingen, wenn ich in einem Forum von Unprofessionalität in diesem Zusammenhang sprechen würde ... aber genauso empfinde ich es. Und da nach meinem Kommentar wieder gebrandstiftet wird, nachdem ich geschrieben habe, ich bin raus, gleicht das einer Einladung, mich nicht weiter dem zur Verfügung zu stellen. Es tut mir leid, ich denke, um eine Diskussion zu führen, bedarf es auch einer passenden Umgebung. @Traumichnich hat meine Mailadresse ... falls dich ein paar Fakten interessieren.
 
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Deleted member 23363

  • #173
Alleine die Erwähnung, "man könnte sich doch auch einfach mal so treffen, ohne konkretes Ziel", löste bereits Empörung aus.
Der Formulierungen "einfach mal so" und "konkretes Ziel" waren der Trigger um genau DAS zu vermuten was ich eigentlich NICHT sagen wollte.
Ich erhielt vor Erstdates schon mehrfach Nachrichten wie "Ich möchte dabei den Aspekt, ob oder ob aus uns mehr, als eine Bekanntschaft wird, völlig außer Acht lassen."Ich fand das in Ordnung und dachte nicht weiter darüber nach.
Allerdings wollten diese Frauen nach dem Treffen dann gleich mit mir ins Bett. Vielleicht ist ja doch etwas dran an
Und schon dachte die Dame ich wäre wie all die anderen Männer die bloß Sex wollen usw.
?
 
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  • #174
Echauffiert bin ich nicht, meine Worten waren: ich kann dieser Sicherheit, mit der @Traumichnich über die Verfahren und über das was ein Psychologe zu machen hat und nicht zu machen hat, nicht mithalten, das will ich auch nicht. Es würde jetzt komisch klingen, wenn ich in einem Forum von Unprofessionalität in diesem Zusammenhang sprechen würde ... aber genauso empfinde ich es. Und da nach meinem Kommentar wieder gebrandstiftet wird, nachdem ich geschrieben habe, ich bin raus, gleicht das einer Einladung, mich nicht weiter dem zur Verfügung zu stellen. Es tut mir leid, ich denke, um eine Diskussion zu führen, bedarf es auch einer passenden Umgebung. @Traumichnich hat meine Mailadresse ... falls dich ein paar Fakten interessieren.
Brandstifterei kann ich nicht erkennen. Aber gut. Du empfindest das so.

Ich möchte keineswegs auf eine wertende oder persönliche Ebene bei diesem Thema.
Ich respektiere Dein Nein, verstehen tue ich es nicht.

Mir ist hier nicht nach einem falsch oder richtig, erscheint mir auch vermessen. M.E. dürfen auch gerne mal verschiedene Ansätze nebeneinander stehen und man skizziert "lediglich" die Vor- und Nachteile.

Das Beispiel von @AtomicOne zeigt ja auch sehr schön, dass Therapeuten sehr unterschiedliche persönliche Haltungen (nicht Ansätze!) haben. Nicht immer zum Besten des Klienten.
 
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  • #175
Man kann auch den Ansatz haben, daß es "Beratungsresistenz" (die AtomicOne ja manchmal zugeschrieben wurde) nicht wirklich gibt. Sondern diese Zuschreibung eher Ausdruck von Frustration des Beraters ist, der die richtigen Inhalte oder die richtige Form nicht gefunden hat.
 
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Deleted member 23363

  • #176
Ich lege keinen Wert darauf speziell zu sein.
Zumindest nicht so wie du es darstellst.
Du hast keine Ahnung wie sehr ich gerne wie alle anderen wäre.
Einfach mal den Kopf ausschalten können
Speziell sind doch alle Menschen. Jeder auf seine einmalige Art.
Es fällt halt niemandem auf wie schräg unsere Welt geworden ist
Mir fällt es auch auf und ich versuche damit zurecht zukommen, auch wenn es nicht immer einfach ist. Ich finde das hilfreicher, als sich über die Schlechtigkeit der Welt zu mokieren. Bis zur radikalen Akzeptanz des Faktischen liegt aber noch ein weiter Weg vor mir.
 
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Deleted member 23363

  • #177
Deswegen ... wenn jemand einen Coach kennt und mir genau sagen kann dass der gut ist, und warum er gut ist und wie er vorgeht und was ich zu erwarten habe, usw.
Dann könnte ich mich darauf einlassen. Aber es muss halt irgendwie plausibel untermauert werden.
Ein Coach (oder Therapeut) ist nur so gut, wie er zum Klienten passt. Das kann man m.E. nicht verallgemeinern. Den passenden zu finden, kann eine Weile dauern. Arbeiten und Lösungen finden muss beim Coachung der Klient. Aufgabe des Coaches ist es, dabei zu unterstützen. Dazu muss vorab der Arbeitsauftrag klar definiert werden.
Es gibt auch verschiedene methodische Ansätze, wie z.B. verflüssigende Fragen, Körperarbeit, Visualisierung etc. Auch das muss für den Kienten passen.
 
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Deleted member 23363

  • #178
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  • #179
Ich würde AtomicOne nicht, wie es hier oft geschieht, sein Interesse am Warum? ausreden, mit der Begründung, es sei nicht hilfreich, sondern eher fragen, welche Kosten er für dieses Wissen zu zahlen bereit wäre.
 
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Deleted member 23363

  • #180
Man kann auch den Ansatz haben, daß es "Beratungsresistenz" (die AtomicOne ja manchmal zugeschrieben wurde) nicht wirklich gibt. Sondern diese Zuschreibung eher Ausdruck von Frustration des Beraters ist, der die richtigen Inhalte oder die richtige Form nicht gefunden hat.
Bei sogenannter "Beratungsresistenz" stellt sich die Frage, welchen Vorteil es hat, in der Situation zu bleiben und sie nicht ändern zu wollen. Denn irgendeinen Vorteil muss es ja geben, sonst würde man nicht dort bleiben wollen, wo man ist.
Beispielsweise kann es einfach die Vertrautheit mit einer bekannten Situation, die Sicherheit gibt, und die Angst vor etwas Neuem, Unbekannten sein; selbst wenn die Komfortzone Schmerzen bereitet. Aber die kennt man wenigstens und das gibt Orientierung und Sicherheit.