lisalustig

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  • #31
Zitat von zauberer:
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - da bin ich ganz bei Dir.

Nicht mal das gibt es ja! Man versucht jetzt zwar gesetzlich dagegen zu steuern, aber da ist noch viel Luft drin.

Und es gibt halt viele typische Frauenberufe, die schlecht bezahlt werden. Wenn die Frauen sie nicht machen würden (z. B. in der Altenpflege, Zimmermädchen im Hotel, Erzieherinnen, Friseurinnen), sähe es schlecht in unserere Gesellschaft aus. Und wenn diese Frauen dann auch noch Kinder haben und alleinerziehend sind, dann gute Nacht.....
 
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zauberer

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  • #32
Zitat von lisalustig:
Nicht mal das gibt es ja! Man versucht jetzt zwar gesetzlich dagegen zu steuern, aber da ist noch viel Luft drin.

Und es gibt halt viele typische Frauenberufe, die schlecht bezahlt werden. Wenn die Frauen sie nicht machen würden (z. B. in der Altenpflege, Zimmermädchen im Hotel, Erzieherinnen, Friseurinnen), sähe es schlecht in unserere Gesellschaft aus. Und wenn diese Frauen dann auch noch Kinder haben und alleinerziehend sind, dann gute Nacht.....

In meinem Berufsfeld bekommen Frauen in der Regel eine Gehaltsstufe weniger. Das wird damit begründet, dass der Arbeitgeber für bestimmte körperlich schwere Arbeiten einen weiteren Mitarbeiter bereit stellen muss. Andererseits: ich weiß auch, dass Kolleginnen, die kein Problem mit solcher Arbeit hatten, sich körperlich damit zugrunde gerichtet haben.
 

lisalustig

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  • #33
@zauberer
Siehste - auch da werden Frauen dafür "bestraft" dass sie Frauen sind.
 
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fleurdelis

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  • #34
Zitat von zauberer:
Es wird in unserer Gesellschaft von Männern ganz schlicht und ergreifend erwartet,

​Erwartet? ..... Nö. Der Zug ist schon lange abgefahren.

Durch die Statements im Forum hege ich inzwischen eher den Verdacht, das hättet ihr gerne so, gleichzeitig aber wertet ihr es ab wenn es so wäre. Dein Spruch über die Studentinnen bestätigt das ja.

Wer bietet mal eine Zahl an Frauen, die NICHT arbeiten müssen? Egal ob in einer Beziehung oder verheiratet, oder Single, oder allein erziehend. Der Lebensstandard lässt es doch gar nicht mehr zu, ohne 2 Gehälter auszukommen. Wie viele Frauen sind denn tatsächlich noch zuhause und lassen sich aushalten? Mann, Mann, Mann.

Eine kluge Frau wird auch ihre finanzielle Unabhängigkeit nicht aufgeben. Oder was meinst du wie spassig es wäre, finanziell von einem Mann abhängig zu sein?

Zitat von zauberer:
Wahr ist auch: es sind die Frauen, die mehrheitlich die Scheidung einreichen. Bis vor gut 10 Jahren konnte man da auch noch richtig Kasse machen. Es hat seinen Grund, warum das Unterhaltsrecht so deutlich verschärft worden ist -

Wieso werde ich den Verdacht nicht los, dass du nicht über die passende Erfahrung verfügst.
 
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  • #35
Warum müssen Männer und Frauen immer als Gegensatz dargestellt werden?
Ich betrachte sie als Ergänzung und bin damit gut gefahren.
 

Yvette

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  • #36
Zitat von Dominicus:
Warum müssen Männer und Frauen immer als Gegensatz dargestellt werden?
Ich betrachte sie als Ergänzung und bin damit gut gefahren.

... weil das so schön einfach und bequem ist. Männer sind die Benachteiligten in der Postmoderne, weil sie nur wenige, in der Gesellschaft akzeptierte Rollenmodelle haben. Die Kiga und Kita-Zeiten sowie Grundschule ist def. weiblich, ohne Rollenvorbilder für Jungs - das ist seit langem ein gesellschaftlicher Rückschritt.

Später wundern sich dann alle, dass es viele Paarprobleme gibt - Männer und Frauen haben sich m.M.n. entwicklungstechnisch auseinanderentwickelt, dennoch ist die Arbeitswelt mit Seilschaften und Netzwerken patriarchalischer als in den 80er Jahren der "Frauenbeauftragten" .

So, nun bin ich gespannt wie auf meine Thesen reagiert wird, viel Spaß!

Ach ja, noch was: Spiegelneuronen treiben auch noch ihr Unwesen, soll heißten, dass junge Männer ihre Väter als "Vorbild" nehmen, diese aber in der Postmoderne keine "Vorbilder" mehr sein können. Traditionelle Familie und Paarbindung funktioniert nicht mehr, aber die Gegenwartsgesellschaft hat dem auch kein konstruktives funktionierendes Modell entgegenzusetzen. Es ist ein Teufelskreis.
 
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Yin

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  • #37
Zitat von zauberer:
dass Frau sofort sich trennt und die Scheidung einreicht, wenn der Mann z.B. schwer erkrankt. (...)
Sicherlich sind nicht alle Frauen so - aber die, die nicht so sind, sind in der Regel keine Singles.
Das ist eine klasse Argumentation!! :))

Die, die sich nicht trennen, wenn der Mann erkrankt, sind in der Regel keine Singles.....!! :)) HERRLICH!!

Äh... stimmt! Die sind nämlich noch verheiratet (oder liiert) und stehen dem Mann bei! ;-)
 
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Yvette

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  • #38
Zitat von Yin:
Das ist eine klasse Argumentation!! :))

Die, die sich nicht trennen, wenn der Mann erkrankt, sind in der Regel keine Singles.....!! :)) HERRLICH!!

Äh... stimmt! Die sind nämlich noch verheiratet (oder liiert) und stehen dem Mann bei! ;-)

Fand ich auch besonders "logisch"! Wirklich. Es sind nicht "alle" so? Natürlich nicht! Das Leben besteht eben aush Höhen und Tiefen; auch eine Binsenweisheit :)
 
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fleurdelis

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  • #39
Machoallüren sind ja teilweise interessant und amüsant. Aber wenns dann in eine deutliche Wertüberschätzung geht, wird's lustig.
 

Yvette

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  • #40
Zitat von fleurdelis:
Machoallüren sind ja teilweise interessant und amüsant. Aber wenns dann in eine deutliche Wertüberschätzung geht, wird's lustig.

Es ist in meinen Augen noch differenzierter in der Zwischenzeit zu betrachten, als zu sagen "Softy" / "Macho" - geht noch um mehr ... Männer und Frauen haben gleichermaßen "Softy" / "Macho"-Eigenschaften, ganz sicher, deshalb kommen wir mit diesen "alten" Klischees" NULL weiter.
 
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  • #41
Männer und Frauen sind verschieden, sonst könnte man auch als Heterosexueller gleichgeschlechtliche Paare bilden. Den Sex kann man sich im Haifisch-Thread holen. Die Schnittmenge ist allerdings riesig.
Ich habe viele ältere Patienten erlebt, die schwer, gar tödlich erkrankt waren und eine lange Leidenszeit vor sich hatten. Da hat kein Partner den Anderen verlassen.
Der Aussenminister Steinmeier hat seiner Frau eine Niere gespendet. Ich bin sicher, sie hätte das auch für ihn getan.
 
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Yvette

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  • #44
Zitat von Dominicus:
Zitat von Yvette:
Ich habe aus den wahren Leben berichtet, mag sein, dass das für die digitale Realität zu simpel ist.

Ich habe nicht gesagt, dass ich die digitale Welt meine - ich meinte ganz klar auch das reale Leben und ich habe auch jemanden verloren. Du hast schon festgestellt, dass du hier nicht geschont wirst, für deine privaten Offenbarungen und die Moderatoren haben auch klargestellt, dass das hier niemals eine psychologische Beratungsplattform sein kann ... es ist in meinen Augen für DICH etwas persönliche Zurückhaltung angesagt und etwas mehr Abstraktionsvermögen - ich verstehe, dass das genau schwer fällt, wenn man gerade an einem konkreten Problem arbeitet - geht mir auch nicht anders. Aber besser wäre es in jederm Fall. Dieses Format kann das einfach nicht leisten (will es auch nicht).
 
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  • #45
Irgend jemand hat heute irgendwo geschrieben, die Beiträge würden sich verändern.
Offenbar gibt es Foristen, die ein gewisses Mass an "Herrschaftswissen" haben. Heike hat darüber bereits berichtet.
In der Ausrichtung von Parship gibt es seit dem Eigentümerwechsel wohl Umbrüche. Elitepartner gehört nicht nur zum gleichen Konzern, sondern firmiert auch unter der gleichen Adresse Hamburg Speersort 10.
Das führt sicherlich zu Synergieeffekten. Was das im Einzelnen bedeutet, wissen wir nicht, aber die Wetterlage wird rauher.
 

lisalustig

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  • #46
Früher war auch das Wetter besser ;-)
 
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  • #47

Yvette

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  • #48
Zitat von Dominicus:
Irgend jemand hat heute irgendwo geschrieben, die Beiträge würden sich verändern.

Ich habe das geschrieben. Es hat nichts mit "Herrschaftswissen" zu tun, sonder mit dem Stil und der Qualität der Beiträge und den generellen Werten der Foristen. Hier kann es erstmal kein Herrschaftswissen geben, nur Tendenzen, streams, mainstreams usw. (DU bist übriges auch Teil davon)! :)
 
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Philippa

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  • #50
@Philister: Was genau ist ein "Konversationskiller"?
Vielleicht könnte es dir weiterhelfen, zu verstehen, worauf diese "Konversationskiller" reagieren.
 
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