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  • #33
Mir ging das mal so, daß mich ein Anfang50er anschrieb. Profilbeschreibung war originell - aber der Beruf "Rentner" war bei dem Alter doch eher ungewöhnlich. Egal. Wir schrieben, telefonierten und trafen uns recht schnell.
Große Sympathie auf beiden Seiten.
Beim 1. Treffen sprach ich ihn direkt drauf an, wieso er Rentner sei. Ja, ein Handicap (psychische Erkrankung) - er sprach sehr offen darüber.
Wir kamen uns ein bißchen näher in den nächsten Wochen - aber letztlich scheiterte es für mich nicht unbedingt am Handicap selbst, sondern an seinem (für mich ignoranten und unverantwortlichen) Umgehen (sich selbst und anderen gegenüber) damit.

Hätte er im Profil bereits von seiner Krankheit geschrieben - ich hätte ihn weggeklickt. Ganz ehrlich.

Da ich aber aufgrund der Angaben (zu jung für "Normal"-Rentner) durchaus mit einem Handicap rechnete, hab ich ein Treffen nicht ausgeschlossen.
Ich hab ihn dann kennen lernen dürfen - ein wunderbarer Mensch und wir verstehen uns immer noch sehr gut auf freundschaftlicher Basis. Daß wir kein Paar blieben, lag allerdings an ihm persönlich, nicht an dem Handicap.
 
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  • #34
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  • #36
Sowas machen viele Leute, aber es auch zugeben? Das machen hingegen nur wenige Leute.
Ich glaube, da täuschst du dich.
Viele oder Manche sind einfach nur unglaublich schlecht darin, ihr eigenes Verhalten, in einen theoretischen Szenario, realistisch einzuschätzen. Das bedeutet aber nicht, dass sie etwas "nicht zugeben".

Mich nerven Leute vom Schlag 'die anderen sind alle so.....'.
Wenn mir so unreflektierte und übersimplifizierte Ansichten aus einem Profil entgegenschlagen, bin ich weg. :rolleyes:
 
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  • #37
Mir ging das mal so, daß mich ein Anfang50er anschrieb. Profilbeschreibung war originell - aber der Beruf "Rentner" war bei dem Alter doch eher ungewöhnlich. Egal. Wir schrieben, telefonierten und trafen uns recht schnell.
Große Sympathie auf beiden Seiten.
Beim 1. Treffen sprach ich ihn direkt drauf an, wieso er Rentner sei. Ja, ein Handicap (psychische Erkrankung) - er sprach sehr offen darüber.
Wir kamen uns ein bißchen näher in den nächsten Wochen - aber letztlich scheiterte es für mich nicht unbedingt am Handicap selbst, sondern an seinem (für mich ignoranten und unverantwortlichen) Umgehen (sich selbst und anderen gegenüber) damit.

Hätte er im Profil bereits von seiner Krankheit geschrieben - ich hätte ihn weggeklickt. Ganz ehrlich.
Oh, wenn jemand mit Anfang50 schon berentent wurde, wegen einer psychischen Erkrankung, dann gab es davor schon eine längere Krankheits-Vorgeschichte, denn man bekommt heutzutage nicht so einfach eine Rente.

Beruhend auf meiner beruflichen Erfahrung würde ich mich mit so einem Mann definitiv nicht treffen.
 
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  • #38
Steht doch da: "blöden Text". Sehr viel mehr, als diese, uns übermittelte, fernschriftliche Reaktion, wird der TE ja nun auch nicht wissen. :rolleyes:
Hättest du die "zwei Paar Stiefel" mit beachtet, hättest du nicht meine Fähigkeit zu Lesen in Frage gezogen, sondern verstanden, das ich etwas ganz anderes gemeint habe. Dachte jetzt nicht, dass das so schwer zu verstehen war.
 
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  • #39
Hättest du die "zwei Paar Stiefel" mit beachtet, hättest du nicht meine Fähigkeit zu Lesen in Frage gezogen, sondern verstanden, das ich etwas ganz anderes gemeint habe. Dachte jetzt nicht, dass das so schwer zu verstehen war.
Ahhh... Popcorn hinstell und the purge pausieren, das hier könnte blutiger werden. Wobei, das zieht sich wohl etwas, ein Streit mit @Syntax .
Aber macht mal weiter :rolleyes:...
 
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  • #40
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  • #44
Das kann ich nicht beantworten. Fragen geht nicht mehr, da diese Kommentare zusammen mit der Verabschiedung kommen. Überhaupt habe ich festgestellt, dass die Verabschiedung oft nur genutzt wird, um die Hemmschwelle für Beleidigungen noch weiter abzusenken. Ich finde diese Funktion von Parship eher unglücklich.
.
Es ist doch ein Unterschied, der vielleicht entscheidend sein könnte, ob du aufgrund der Art und Weise, wie du deine Nachrichten schreibst, die Ursache für die Verabschiedungen sind, und eben nicht deine Einschränkung. Es irritiert mich ein wenig, dass du das nicht beantworten kannst, du müsstest dich doch erinnern können. Wenn das Problem an deiner Kommunikation liegt, gäbe es da doch sicherlich Verbesserungsvorschläge. Natürlich nur, wenn dein Interesse dafür vorhanden ist. Sonst, kommt es mir vor, als schüttest du das Kind mit dem Bad aus.
 
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  • #45
Es irritiert mich ein wenig, dass du das nicht beantworten kannst, du müsstest dich doch erinnern können.
Ernsthaft? :rolleyes: o_O :rolleyes:
Das ist kein Erinnerungsproblem.
Das liegt darin begründet, dass der Sender keinen Interpretationsleitfaden oder Absichtserklärung mitgeschickt hat. :rolleyes:
Und darin, dass der Empfänger die für ihn naheliegendste und/oder bequemste Interpretationsoption wählt.
 
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  • #46
Ernsthaft? :rolleyes: o_O :rolleyes:
Das ist kein Erinnerungsproblem.
Das liegt darin begründet, dass der Sender keinen Interpretationsleitfaden oder Absichtserklärung mitgeschickt hat. :rolleyes:
Und darin, dass der Empfänger die für ihn naheliegendste und/oder bequemste Interpretationsoption wählt.
Dein herausragendes Ego ist in deiner Art deines Auftretens deutlich zu erkennen, insofern werte ich deine Bemühungen und deine Reiberei an mir als Anerkennung.
 
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  • #48
@wrongplanet und @vankampen789
Es gibt ja auch Plattformen, die sich spezialisiert haben, wie zB handicaplove. Ist das eine Alternative?
@WolkeVier
Ich habe mir am Wochenende die von Dir genannte Plattform wie auch einige vergleichbare etwas näher angesehen. Soweit es eben ohne Registrierung möglich ist. Mein Eindruck ist, dass dort Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen mehr oder weniger unter sich sind. Das sehe ich nicht unproblematisch. Aus dem Grund, weil sich dann Einschränkungen oft nicht nur addieren, sondern multiplizieren. Ein Beispiel: Wenn ich mein Handicap nehme und als Partnerin eine Rollstuhlfahrerin hätte, dann brächte das einige Hürden mit sich. Angenommen, wir ziehen zusammen. Ihre Anforderungen an eine geeignete Wohnung würden sich von meinen zumindest teilweise erheblich unterscheiden. Bauliche Änderungen wären in die eine wie in die andere Richtung nur mit einem gewissen, finanziellen Aufwand möglich. Hinzu kommt, dass insbesondere sie wohl eine Assistenzkraft benötigen würde. Denn ich kann ihr wegen meines eigenen Handicaps nur eingeschränkt Hilfestellung geben. Eine dritte Person wäre dann also allgegenwärtig. Ob ich diese wie auch weitere Hürden auf Dauer im Alltag in Kauf nehmen könnte? Diese Frage kann ich beim besten Willen jetzt, hier und heute nicht beantworten …
 
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  • #49
@wrongplanet
Du schreibst, „… mein sehnlichster Wunsch ist einfach eine Partnerin …“ Möglicherweise kommt das unbewusst in Deinem Profil wie auch Deinen Anschreiben zum Ausdruck. Oder anders ausgedrückt, Du hast den unsichtbaren Stempel „Ich brauche eine Partnerin und das schnell!“ auf der Stirn. Das würde Dich aber eher unattraktiv machen. Denn Dein Glück von einer anderen Person abhängig zu machen, geht meistens schief. Vielleicht versuchst Du, dass es Dir erst einmal selbst gut geht. Unabhängig vom Vorhandensein einer Partnerin. Frage Dich, wozu Du Lust hast, was Dich inspiriert und wobei Deine Mundwinkel nach oben gehen. Dadurch wirst Du Deine Attraktivität und Anziehungskraft erhöhen und viel mehr Spaß und Freude haben. Das macht Dich dann wiederum viel interessanter für eine potentielle Partnerin. Diesen Ratschlag wirst Du in anderen, vergleichbaren Threads hier in ähnlicher Form immer wieder finden. Weil diese „Weisheit“ wohl nicht völlig aus der Luft gegriffen scheint.
Das ist allerdings meine sehr, sehr subjektive Einschätzung Deiner Situation. Dennoch, Kopf hoch!
 
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  • #50
Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass man als "Normabweichung" sehr wohl eine Chance hat, wenn man nicht bei "der Norm" sucht.
Stellt sich auch die Frage "Was ist denn die Norm?"
Gesucht wird doch oft nach "schlank, sportlich, groß, attraktiv, …"
Norm hingegen ist doch eigentlich das, was am häufigsten vertreten ist.
Für mich wäre ein Modell jetzt nicht Norm und auch nicht unbedingt mein Suchkriterium. All zu oft erleben wir doch leider, dass dieses "Ideal" in unseren Köpfen mit Arroganz oder Unnahbarkeit gepaart ist. Nein, ich will hier nicht abstempeln, es ist nur so, dass auch dieses Vorurteil in vielen Köpfen herumspukt, weshalb es auch dazu kommt, dass durchaus attraktive Personen nicht den Wunschpartner finden, weil der/die sich gar nicht traut Zuneigung zu signalisieren, aus Angst vor Ablehnung.

Was einen Menschen im wesentlichen ausmacht, ist doch sein Wesen/Charakter, jeder von uns hat irgendeinen Makel, perfekt ist niemand. Wenn die Gefühle zusammenführen, fällt vieles Andere hinten runter, es ist dann unwichtig.
 
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  • #51
Stellt sich auch die Frage "Was ist denn die Norm?"
Gesucht wird doch oft nach "schlank, sportlich, groß, attraktiv, …"
Norm hingegen ist doch eigentlich das, was am häufigsten vertreten ist.
Für mich wäre ein Modell jetzt nicht Norm und auch nicht unbedingt mein Suchkriterium. All zu oft erleben wir doch leider, dass dieses "Ideal" in unseren Köpfen mit Arroganz oder Unnahbarkeit gepaart ist. Nein, ich will hier nicht abstempeln, es ist nur so, dass auch dieses Vorurteil in vielen Köpfen herumspukt, weshalb es auch dazu kommt, dass durchaus attraktive Personen nicht den Wunschpartner finden, weil der/die sich gar nicht traut Zuneigung zu signalisieren, aus Angst vor Ablehnung.

Was einen Menschen im wesentlichen ausmacht, ist doch sein Wesen/Charakter, jeder von uns hat irgendeinen Makel, perfekt ist niemand. Wenn die Gefühle zusammenführen, fällt vieles Andere hinten runter, es ist dann unwichtig.
WIR? Also ich kann nur für mich sprechen:;)

Mir reicht nicht so groß, auf jeden Fall schlank und ohne Bauch und attraktvi vom Charakter, Wesen und Lebenseinstellung, also passend zu mir.

Sorry, aber dass das Äußere Aussehen bei einer Frau bzw. einem Mann keine Rolle spielen soll, glaube ich definitiv nicht.
 
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  • #52
Stellt sich auch die Frage "Was ist denn die Norm?"
Gesucht wird doch oft nach "schlank, sportlich, groß, attraktiv, …"
So wie ich es verstanden habe, geht es hier nicht um Schönheitsideale, sondern um eine Besonderheit, die erfordert, dass man sein Leben anders gestaltet, als es die Mehrheit der Menschen tut.

Sei das drei Mal pro Woche zur Dialyse müssen oder ein fehlender Arm oder eine bipolare Störung... Da kann der Charakter tip top sein, die mit der Besonderheit verbundenen Lebensumstände bleiben trotzdem bestehen.

Wrongplanet klang bei seiner Formulierung, man habe keine Chance bei der Partnerfindung, wenn man von der Norm abweiche, so traurig, dass ich ihm ermutigend mit auf den Weg geben wollte, dass er als ein Mensch mit besonderen Umständen eben nicht bei der "normalen" Mehrheit der Menschen suchen soll, sondern bei Menschen, die auch besonders sind.

Als normal gilt, was die Mehrheit ist. Diesen Effekt kann man nutzen, indem man sich gleiche Menschen sucht. Und schon ist man Teil der Mehrheit, man ist "völlig normal" und hat dann auch die gleichen Chancen.
 
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  • #53
Beispiel: Wenn ich mein Handicap nehme und als Partnerin eine Rollstuhlfahrerin hätte, dann brächte das einige Hürden mit sich.
Es bestünde doch aber vlt. die Möglichkeit, eine Partnerin zu finden, wo Beide mit ihren Einschränkungen kompatibel sind.

Es ist ja nur eine Möglichkeit, sich auch mal dort umzutun, wo ggf. die Toleranz, was generell Beeinträchtungen betrifft, größer zu vermuten ist.
 
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  • #54
So wie ich es verstanden habe, geht es hier nicht um Schönheitsideale, sondern um eine Besonderheit, die erfordert, dass man sein Leben anders gestaltet, als es die Mehrheit der Menschen tut.
Du hast Recht, ich bin vom eigentlichen Thema abgekommen. Ich habe mir selbst schon mehrmals Gedanken gemacht, ob ich mit einer Partnerin mit Handycap zusammen leben könnte.
Der erste Gedanke war "Ja", prinzipiell ist das denkbar, dann kommen allerdings die Überlegungen, die normalerweise erst dann angestellt werden, wenn die Situation bereits eingetreten ist. Ich schließe es nach wie vor nicht aus, doch leichter wird es definitiv nicht. Je nach Art braucht es andere Türen, andere Zugänge zum Wohnbereich, die Küche muss anders gestaltet werden, das Bad ist anzupassen, das Auto muss unter Umständen auch getauscht oder angepasst werden. Das sind dann nur die für jeden sichtbaren Anpassungen/Veränderungen. Hinzu kommen u.U., wie Du schon angeschnitten hast, regelmäßige Arztbesuche, die Zeit kosten und mit dem Beruf teils schwer zu vereinbaren sind, also braucht es weitere Unterstützung.
Was ich damit sagen will ist, es kommen größere Herausforderungen auf beide Partner zu, als bei einem Paar, wo beide gesund sind. Es können ja durchaus auch seelische Hürden ins Spiel kommen, nicht jeder kann mit einem Handycap umgehen, da können auch Depressionen und daraus resultierende Streitigkeiten auftreten.
Wo Liebe ist, da finden sich Möglichkeiten, mit Schwierigkeiten umzugehen, einfacher wird es dadurch trotzdem nicht. Hier ist die Partnerschaft stärker gefordert, wer nicht bereit ist, einen Teil von sich selbst aufzugeben, der sollte im Grunde gar keine Partnerschaft eingehen, ganz besonders aber nicht mit einem Menschen, der vielleicht nicht um Hilfe fragt, aber sehr wohl spürt, wenn der Partner nicht einmal dazu bereit ist zu helfen, denn das tut dann doppelt weh.
Wer kann, sollte mit seinem Handycap offen umgehen, es wird so oder so irgendwann zu Tage treten und dann könnte es wie ein Vertrauensbruch wirken oder aber die Enttäuschung kommt in einem Moment, wo die Gefühle ohnehin schon blank liegen.
Das ist nur meine Annahme und muss nicht zutreffen.
 
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  • #55
Ob ich diese wie auch weitere Hürden auf Dauer im Alltag in Kauf nehmen könnte? Diese Frage kann ich beim besten Willen jetzt, hier und heute nicht beantworten …
Ich habe mir inzwischen so meine Gedanken zu dieser Frage gemacht und beantworte sie mittlerweile mit „Ja!“ Mein bisheriges Leben war schon oft von einem „Wo ein Wille, da ist auch ein Weg“ geprägt. Wenn die Eigenschaften, die ich mir von einer Frau ohne Handicap wünsche, erfüllt sind, was spricht dann dagegen, einer Frau mit einem Handicap nicht dieselbe Chance zu geben?
 
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  • #56
@wrongplanet und @vankampen789
Es gibt ja auch Plattformen, die sich spezialisiert haben, wie zB handicaplove. Ist das eine Alternative?
@WolkeVier
Ich habe mich zwischenzeitlich nochmals eingehender mit der von Dir genannten Datingplattform beschäftigt. Wenn man in einer Suchmaschine den betreffenden Namen und das Stichwort „Erfahrungen“ eingibt, erhält man aufschlussreiche Beiträge. Selbst wenn man die extremen Kommentare herausfiltert, bleibt zumindest bei mir für dieses Portal nur noch ein „Na ja, geht so!“ übrig. o_O
 
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Deleted member 21128

  • #57
@WolkeVier
Ich habe mich zwischenzeitlich nochmals eingehender mit der von Dir genannten Datingplattform beschäftigt. Wenn man in einer Suchmaschine den betreffenden Namen und das Stichwort „Erfahrungen“ eingibt, erhält man aufschlussreiche Beiträge. Selbst wenn man die extremen Kommentare herausfiltert, bleibt zumindest bei mir für dieses Portal nur noch ein „Na ja, geht so!“ übrig. o_O
Ja, so geht es einem aber doch mit fast allem, was im Internet so bewertet wird. Es gibt immer Leute, die unzufrieden sind.
Klar, wie jede andere Plattform werden auch diese Vor- und Nachteile bieten. Je nachdem, was man sich wünscht.
Ich sehe es durchaus kritisch, dass Menschen mit Einschränkungen sich auf spezialisierten Portalen suchen sollen, das kommt ja einer Ghettoisierung gleich. Ich würde es glaub ich trotzdem probieren, nach dem Motto "Der Zweck heiligt die Mittel".
 
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  • #58
Ja, so geht es einem aber doch mit fast allem, was im Internet so bewertet wird. Es gibt immer Leute, die unzufrieden sind.
Klar, wie jede andere Plattform werden auch diese Vor- und Nachteile bieten. Je nachdem, was man sich wünscht.
Ich sehe es durchaus kritisch, dass Menschen mit Einschränkungen sich auf spezialisierten Portalen suchen sollen, das kommt ja einer Ghettoisierung gleich. Ich würde es glaub ich trotzdem probieren, nach dem Motto "Der Zweck heiligt die Mittel".
Sie sollen oder müssen doch nicht. Es ist eine Möglichkeit von vielen.
 
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Deleted member 24797

  • #60
Ob eine Einschränkung, der man ein medizinisches Label gibt/geben kann, zu einer belastenden Einschränkung für eine Beziehung werden würde, hat meines Erachtens oft weniger mit dem, was diese Etikettierung bezeichnet, zu tun, sondern stärker auch mit dem Umgang damit. Und je nachdem, wie dieser Umgang ausfällt, passt ein betroffener Mensch vielleicht besser zu jemandem, der selbst keine solche Einschränkung hat, als zu einem, der dieselbe hat, aber damit ganz anders umgeht.
Beispiele: Der eine schätzt es beispielsweise sehr, wenn er sich Hilfe holen kann und empfindet sich dadurch von schwierigen Aufgaben erleichtert und in ein soziales Netz eingebunden. Ein anderer, der mit derselben Problematik lieber versucht, so selbständig wie möglich zu sein und hart daran arbeitet, Strategien zu entwickeln, um die Einschränkung zu minimieren, könnte mit dem ersten in einen rechten Clinch geraten, hingegen würde er sich vielleicht gut verstehen mit jemandem, der sich aus einer bildungsfernen, armutsbetroffenen Familie hochgearbeitet hat. Oder jemand, der verstanden hat, dass er psychisch stabil bleiben kann, wenn er nur genügend Stille und Raum zur Verarbeitung dessen hat, was das Leben bringt, passt eventuell besonders gut zu einer Partnerin, die beruflich sehr engagiert ist, die unregelmässige Arbeitszeiten hat oder der es wichtig ist, verschiedenen Hobbies nachzugehen. Dagegen passt er wohl überhaupt nicht zu einer Frau, die auch eine psychiatrische Diagnose hat, die sich aber sehr einsam fühlt und der es vor allem bei der Bewältigung hilft, mit anderen darüber zu sprechen.

Wichtig wäre also wohl bei der Partnersuche, sich bewusst zu sein, was die eigene "Einschränkung" und der persönliche Umgang damit für Besonderheiten mit sich bringen, die auch für einen Partner bedeutsam werden könnten, und sich dann zu überlegen, wie denn ein Partner sein sollte, für den dies kein oder ein verkraftbares Problem darstellen würde. Ich würde also eher empfehlen, im Profil diese Dinge durchblicken lassen, statt die Diagnose hineinzuschreiben oder sich nur auf Menschen mit ähnlichen Belastungen zu beschränken.
 
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