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  • #1

Partnersuche mit Einschränkungen

Hallo,

ich wollte mal fragen, was in euren Augen der beste Weg ist, Einschränkungen zum Thema zu machen. Einschränkungen, mit denen man leben muss und die das eigene Leben zu einem großen Teil bestimmen, die also nicht dauerhaft verheimlicht werden können.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man, sobald man ein bisschen von der Norm abweicht, schon überhaupt gar keine Chance mehr hat. Natürlich kann man sein Profil faken, aber das ist in meinen Augen assozial und nicht zielführend.

Ich bin daher bisher ziemlich offensiv damit umgegangen und habe spätestens in der ersten Nachricht erwähnt, wo meine Probleme liegen. Was zur Folge hat, dass ich eigentlich schon mehrere Jahre erfolglos suche...
Dass man ab und an auch mal übel beleidigt wird und dass dies hier toleriert wird, ist eine andere Sache, die man auch mal thematisieren könnte. Aber darum geht es mir hier erst einmal nicht.

Was meint ihr, ist der beste Weg?
 

Suxxess

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  • #2
Magst du schreiben wo das Problem liegt? Rollstuhl oder etwas spezieller?
Wenn es ein Rollstuhl wäre würde ich dazu raten, viel mit anderen Rollstuhlfahrern zu machen z.B. Rollybasketball und dann eher dort deinen Partner zu suchen.

Aber ansonsten finde ich dein Vorgehen schon gut. Es bringt dir ja auch nichts wenn du es verheimlichst und dann kommt es zum ersten Treffen...
 
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Fredda2019

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  • #3
Hey @wrongplanet , schreib deine Einschränkung hier NICHT, wenn du schon die Erfahrung gemacht hast, dafür beleidigt worden zu sein. Das Forum hier ist kein geschützter Ort, sondern ein öffentlicher Ort, wo dir jede Form von sozialem Verhalten begegnen kann.
Ich finde, dein Anliegen ist auch diskutierbar, ohne dass du Privates erzählst.
 
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Schokokeks

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  • #4
Auch wenn du bis jetzt damit erfolglos warst, ich finde es richtig die Karten auf den Tisch zu legen. Was würde es bringen, wichtige Infos hinauszuzögern? Irgendwann kommt es ohnehin raus.
 
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Fredda2019

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  • #5
Und ich denke, dass manche Dinge auch erst dann besprochen werden dürfen, wenn man sich mal gesehen hat, ein erstes Gespür für einander bekommen hat und vor allem persönlich miteinander sprechen kann.
Im direkten Gespräche lassen sich schwierige und heikle Themen ausführlicher und anteilnehmender besprechen. Ausserdem muss man manche Dinge einfach im Komplettpaket mit dem ganzen Menschen, der sie erzählt, betrachten.

Das hat meiner Meinung nach nichts mit verheimlichen zu tun. Eher etwas mit Privatsphäre, die ich nicht jedem anonymen Kontakt im Internet präsentieren will. Ich möchte schliesslich auch wissen, wem ich Privates über mich erzähle. Also erstmal persönlich treffen und dann Schritt für Schritt kennenlernen.
Liebe/r @wrongplanet , dein/e Richtige/r bleibt dann trotzdem bei dir!
 
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Amanita

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  • #6
Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, im Profil darauf hinzuweisen. Man erspart sich dann direkt genau die Menschen, die einen dann eben nicht tolerieren würden.

Ansonsten würde ich auch direkt, wenn ich anschreiben würde, in der ersten Nachricht darauf hinweisen. Ich würde mir damit dann auch weitere Hoffnungen sparen, wenn ich keine Antwort bekomme.

Du weißt selbst am besten, daß du nicht mehr und nicht weniger wert bist, als dein Gegenüber. Gibt es keine Antwort, war es nicht die/der Richtige für ein weiteres Kennenlernen.

Viel Glück...
 
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lisalustig

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  • #8
Einschränkungen, mit denen man leben muss und die das eigene Leben zu einem großen Teil bestimmen, die also nicht dauerhaft verheimlicht werden können.
Ich würde es im Profil beschreiben (pers. Zitat). Ja, es schränkt ein und verschreckt vermutlich die meisten Suchenden. Mit dieser Tatsache musst Du leben. Aber das würde es auch später. Dann ggf. noch mit persönlichen Beleidigungen, weil Du es zuerst verschwiegen hast.....

Vielleicht gibt es ja für Deine spezielle Einschränkung besondere Partnersuchportale? Wo es mehr Menschen wie Dich gibt?

Und ich denke, dass manche Dinge auch erst dann besprochen werden dürfen, wenn man sich mal gesehen hat, ein erstes Gespür für einander bekommen hat und vor allem persönlich miteinander sprechen kann. Im direkten Gespräche lassen sich schwierige und heikle Themen ausführlicher und anteilnehmender besprechen.
Halte ich in der Partnersuche für schwierig. Und birgt die Gefahr, noch mehr Ablehnung und Verletzung zu erfahren. Wir wissen doch alle um das "Katalogdenken" in Partnerbörsen. Ein vorab definiertes absolutes NoGo wird man im persönlichen Kontakt auch nicht wegreden können. Egal, wie toll die sonstige Passung scheint. Im Gegenteil. Man riskiert, dass der Date-Partner sich hintergangen fühlt. Er schrieb ja, dass die Einschränkung lebensbestimmend ist.

Ich traf mal einen Mann mit starkem Hinkefuß - hatte er vorher verschwiegen. Ich bin sehr bewegungsfreudig und sportlich. So einen Mann hätte ich nicht gedatet, wäre er ehrlich gewesen. Anderen Frauen, die vlt. selbst körperlich beeinträchtigt oder bewegungsunfreudig sind, macht das dann ggf. weniger oder gar nix aus. Ich hätte mir gewünscht, er würde es in sein Profil geschrieben haben......
 
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Pit Brett

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  • #9
Natürlich kommt es auch auf die Einschränkung an. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es mit einer Einschränkung im OD funktioniert, ganz egal, ob man sie gleich angibt oder ob sie später herauskommt. Im RL kann man einen Menschen so lieb gewinnen, dass die Einschränkung ihre Bedeutung verliert. Aber nicht hier.

Wenn jetzt der Einwand kommt, es handle sich um eine Einschränkung, die nicht leicht zu merken ist, sondern erzählt werden muss: Dergleichen zu verschweigen, rangiert hier unter Beschiss.
 
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Fredda2019

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  • #10
Ich habe das OD genutzt, um Menschen kennen zu lernen. Da waren mit etwaige Einschränkungen erst einmal egal. Ich habe darauf geachtet, verstanden zu werden. Das war mir wichtig.
Aber es mag gut sein, dass ich mit dieser Vorgehensweise auch ein bisschen auf dem falschen Planeten unterwegs war, und die Mehrheit der ODler fokussiert nach einem passenden Partner sucht. Dann könnten Einschränkungen des einen natürlich unpraktisch für den anderen sein. Das ist verständlich.
 
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  • #11
Also weiter wie bisher, trotz der vielen Jahre erfolgloser Suche? Ich hatte die ganze Zeit halt im Profiltext umschrieben und auch in der ersten Nachricht darauf hingewiesen, wo meine Probleme liegen. Aber in der ersten Nachricht ist so etwas schnell zu viel, habe ich gemerkt. Viele haben gar nicht die Geduld, sich damit abzugeben.
Die sehr wenigen Frauen, die ich hier mit (wahrscheinlich) ähnlicher Problematik kennengelernt habe, schreiben ausnahmslos, dass sie es schon an sich selbst nicht leiden können und nicht auch noch einen Partner damit wollen...
 
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  • #12
... oder auch z.B. dass der Ex-Partner betroffen war und sie es auf keinen Fall nochmal möchten.
Meistens passiert aber wochenlang gar nichts.
Die wirklich fiesen Kommentare beginnen mit "mit so einem blöden Text wirst du noch lange suchen" und enden noch lange nicht bei "du Opfer". :(
 
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Schokokeks

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  • #13
Ich würds auf jeden Fall thematisieren.
Nur ein Beispiel: nehmen wir mal an ich hab Kinder und verheimliche die. Treffe einen Mann der keine will und schon gar nicht fremde. Ich kann die Kids aber nicht ewig verheimlichen, irgendwann muss ich die ausm Schrank holen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich den Typen dermaßen aus den Socken haue mit meiner unwiderstehlich liebreizenden Persönlichkeit und meiner atemberaubenden Optik, dass ihm nun alles andere völlig egal ist, ist sehr sehr gering. Verschwindend. Ist es da nicht besser gleich zu sagen wie es ist, und nur jemand zu daten, der mit der Situation klar kommt?
 
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  • #14
Natürlich kommt es auch auf die Einschränkung an. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es mit einer Einschränkung im OD funktioniert, ganz egal, ob man sie gleich angibt oder ob sie später herauskommt.
Wenn sich jemand einer Einschränkung bewusst ist, ist das doch eigentlich ein Vorteil. Die meisten sind so eingeschränkt, ihre Einschränkungen gar nicht erst zu bemerken.
 
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Fredda2019

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  • #15
Ich bleibe dabei, dass ich entscheiden darf, was von mir ich im Internet preisgebe und was nicht.
Wer mich kennenlernen möchte, darf das tun. Schritt für Schritt, so wie man sich eben kennenlernt.
Wenn beim Kennenlernen dann etwas auftaucht, womit der andere nicht zurecht kommt oder nicht zu tun haben will, dann hat er einfach kein Recht, erbost aufzuspringen, mit dem Finger auf mich zu zeigen und zu donnern: "Du hast mir etwas verschwiegen!"

Wenn ich jemanden auf den ersten Blick sympathisch finde und dann die Erwartung entwickle, dass er mein neuer Partner sein könnte, und dann beim dritten Date ein "No Go" auftaucht, dann bin ich enttäuscht.
Aber es ist MEINE Erwartungshaltung, MEINE Enttäuschung, die ich nicht in die Schuldzuweisung, er habe mir etwas verheimlicht, transferieren darf.

Ich hatte schon mal über die effizienten Partnersuchenden, die schnell an Ziel kommen möchten, und die erfahrungsoffenen Reisenden, die Menschen begegnen wollen, geschrieben.
@wrongplanet kann sich entscheiden, ob er für die effizient Suchenden von vornherein sprichwörtlich die Hosen runterlässt, oder ob er versucht Reisenden zu begegnen, die ihn ohne Erwartungen nach und nach als Menschen kennenlernen wollen.
 
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  • #16
Nein, mich komplett verstellen werde ich nicht.

Du darfst auch nicht vergessen, dass die Enttäuschung auch auf meiner Seite liegt. Ich hatte in meinem Leben schon viele erste Dates, aber überhaupt nur zwei zweite...
 
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AnnaConda

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  • #17
Hm, ich glaube, da gibt es kein richtig oder falsch.

Sagt man es nicht, kann man auf verschiedene Reaktionen treffen, das ist einfach so.

Manche Dinge bemerkt man ja dann beim 1.Date, ich hatte je eins mit einem Mann mit Gehbehinderung und eins mit einem Mann mit einem Lungenproblem. Beide Male wußte ich vorher nichts davon. Gestört hat es mich nicht, es waren sehr unterhaltsame Dates mit sympathischen Männern. Dass es trotzdem nicht gepaßt hat lag nicht daran, dass ich es nicht vorher wußte.

Bin da also ganz bei @Fredda2019.
 
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Bastille

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  • #18
Und ich denke, dass manche Dinge auch erst dann besprochen werden dürfen, wenn man sich mal gesehen hat, ein erstes Gespür für einander bekommen hat und vor allem persönlich miteinander sprechen kann.
Im direkten Gespräche lassen sich schwierige und heikle Themen ausführlicher und anteilnehmender besprechen. Ausserdem muss man manche Dinge einfach im Komplettpaket mit dem ganzen Menschen, der sie erzählt, betrachten.

Das hat meiner Meinung nach nichts mit verheimlichen zu tun. Eher etwas mit Privatsphäre, die ich nicht jedem anonymen Kontakt im Internet präsentieren will. Ich möchte schliesslich auch wissen, wem ich Privates über mich erzähle. Also erstmal persönlich treffen und dann Schritt für Schritt kennenlernen.
Liebe/r @wrongplanet , dein/e Richtige/r bleibt dann trotzdem bei dir!

@Fredda2019 Bin ich ganz bei dir. Ich denke, es spielt auch immer eine Rolle, wie stark man sich über eine Einschränkung definiert, d.h. wie viel Raum im körperlichen und geistigen Sein sie einnimmt, wie viel Bedeutung ihr beigemessen wird. Ich würde nicht nur über eine Einschränkung definiert werden wollen und somit auch für mich in Anspruch nehmen, selbst zu entscheiden, wann ich es wem mitteile.
 
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  • #19
Auch ich hab ein Problemchen, das keiner gern hat.
Ich bin bis jetzt gut damit gefahren, dass ich es nicht ins Profil geschrieben hab und auch nicht in die erste Nachricht. Da soll bei mir überspitzt gesagt meistens eher ein origineller online-Dating-Anmachspruch rein :D
Halt ein kurzes Anschreiben, je nach Profil und Gefühl möglichst individuell. Das heißt, manchmal auch länger, wenn das Gegenüber scheinbar gern viel Text hat.
Danach hab ich es bis jetzt aber immer recht zeitig angesprochen. Sachlich bleiben, nicht herunterspielen aber auch kein Drama draus machen.

Manchen gefällt es nicht. Aber erst vor kurzem wieder hatte ich auch den Fall, dass es sehr positiv angekommen ist, sie mich beim Treffen sogar dafür gelobt hat und das Problemchen keins war.
 
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Fredda2019

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  • #20
Die wirklich fiesen Kommentare beginnen mit "mit so einem blöden Text wirst du noch lange suchen" und enden noch lange nicht bei "du Opfer".
Um Himmels Willen! So geht man doch nicht mit Mitmenschen um!
Sind das junge Frauen, die dir da antworten? Aber eigentlich sollte das Alter keine Rolle spielen, wenn es um Respekt geht.

Weisst du, @wrongplanet , wenn man sich deutlich von der grossen Masse unterscheidet, dann kann es hilfreich sein, wenn man sich mit Menschen umgibt, die sich auf die gleiche Weise von anderen unterscheiden.
Als Beispiel fallen mir Asperger-Autisten ein, die mit "normal gestrickten" Menschen schwer zurecht kommen, aber sich gegenseitig absolut verstehen.

Vielleicht wäre es eine Möglichkeit für dich, nach Menschen zu schauen, denen es ähnlich geht wie dir. Ich meine nicht hier beim OD, sondern in der echten Welt.
Niemand ist eine Insel (ich glaube, das ist ein Buchtitel) - es gibt immer Menschen, die das eigene Schicksal teilen. Es lohnt sich, sie zu finden!

Und ich habe noch einen Wunsch, den ich gerne aussprechen würde. Er ist möglicherweise etwas schwer verdaulich.
Ich wünsche dir, dass du dein Schicksal annehmen kannst als einen Teil von dir. Dass du Frieden schliessen kannst mit deiner Besonderheit.

Ich kenne jemanden mit dem Borderline-Syndrom, der viele Jahre darunter gelitten hat, "krank" zu sein. Bis er beschlossen hat, es eine Störung zu nennen, mit der Begründung "Weil es mich stört."
Ja, es hat auch weiterhin gestört, aber der Schrecken den der Begriff Krankheit mit sich bringt, war verschwunden.

Noch ein Gedanke ist, dass manche Dinge im Laufe des Älterwerdens anders bewertet werden. Sowohl von einem selber als auch von den Mitmenschen.

Ich wünsche dir alles Gute!!!
 
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  • #21
Auch ich hab ein Problemchen, das keiner gern hat.
Ich bin bis jetzt gut damit gefahren, dass ich es nicht ins Profil geschrieben hab und auch nicht in die erste Nachricht.
Hm, es hängt eben davon ab....
Bei dem TE ging es ja nicht um "Problemchen" sonderen um eine das eigene Leben bestimmende Einschränkung. Das liest sich doch halt etwas drastischer.
 
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  • #22
Habt ihr den Eindruck, dass ich irgendwie "leiden" würde? Ich habe eigentlich nie mit dem Schicksal gehadert, weil ich es nicht anders kenne und empfinde mich selbst auch überhaupt nicht als Last. Meine Freizeitaktivitäten sind andere, beruflich musste ich einen ganz anderen Weg einschlagen, was es finanziell zwar problematisch macht, aber dadurch, wie ich mir alles eingerichtet habe, fällt es mir nie auf, dass ich anders bin! Der Witz ist, ich würde nicht einmal darüber nachdenken, dass ich anders bin, wenn ich mich nicht hier zwangsweise damit beschäftigen müsste. Von daher bin ich glücklich und mein sehnlichster Wunsch ist einfach eine Partnerin. Allerdings tanze ich halt komplett aus der Reihe! Ich schreibe natürlich auch von meinen Hobbys und Interessen, aber die Reaktionen darauf sind eigentlich immer "da passt rein gar nichts" oder sinngemäß.
Ich bekomme hier oft gesagt, dass es die Damen zu sehr einschränken würde, da sie denken, ich suche jemanden zum gemeinsam einsam sein. Oder eine Person, die mir das gibt, was ich sonst nicht bekommen könnte. Das wurde mir erst vorhin wieder geantwortet.
 
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  • #23
Hm, da ist guter Rat wirklich teuer.
Weißt du wrongplanet, glaub ja nicht, dass wir anderen mit unseren normalen Einschränkungen es so richtig leicht haben. Auch für uns ist es schwer, einen passenden Partner zu finden. Und für dich ist es leider noch etwas schwieriger, daran ist wohl nicht zu rütteln.
Ich kann's drehen und wenden wie ich es will, so richtig sinnvoll finde ich weder das Verschweigen noch das plakative Benennen im Profil.
Vielleicht ist es ja einen Versuch wert, einen dezenten Hinweis auf dem Profil anzugeben, dass du da eine besondere Einschränkung mitbringst, mit der du aber gut leben kannst (?), die du aber erst im persönlichen Kontakt mitteilen möchtest. Und dann würde ich das Kind auch erst dann beim Namen nennen, wenn eine Frau so viel Interesse zeigt, dass sie sich mit dir treffen will. Wahrscheinlich würde ich kurz vor einem Date fragen, ob sie es vorher wissen möchte. Damit bist du ehrlich und gaukelst anderen nix vor, aber gleichzeitig lieferst du dich trotzdem keinen Verspottungen aus. (Echt unglaublich, was es alles gibt, das tut mir sehr leid!)
Aber natürlich kann ich mich nicht wirklich in deine Lage reinversetzen.
 
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  • #24
Danach hab ich es bis jetzt aber immer recht zeitig angesprochen. Sachlich bleiben, nicht herunterspielen aber auch kein Drama draus machen.
Ich habe das von der anderen Seite einmal erlebt. Nach einer bereichernden Korrespondenz erzählte sie mir beim ersten Date von ihrer Krankheit. Im ersten Moment war ich etwas irritiert, weil das völlig unerwartet kam. Dann habe ich mich gefragt, was ich täte, wenn meine Partnerin erkranken würde. Würde ich sie deshalb verlassen? Nein, das würde ich nicht. Wir haben uns noch ein paar Mal getroffen, bis sie sagte, dass ihre Krankheit sie zu sehr beschäftige, um eine Partnerschaft einzugehen, was ich sehr bedauerte. Monate später trafen wir wieder; aber nicht als Partnersuchende.
Der Zeitpunkt, von ihrer Krankhet zu erzählen, hat für mich gepasst. Wäre das im Profil gestanden, hätte ich sie vermutlich nicht angeschrieben und hätte sie mir erst Wochen später davon erzählt, hätte ich ihr das vielleicht verübelt.
Aber ich glaube - und die Meinungen hier deuten auch darauf hin - dass andere Menschen anders reagieren.
Deshalb glaube ich nicht, dass es einen besten Weg von allgemeiner Gültigkeit gibt.
 
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  • #28
Hallo @wrongplanet!
Aus eigener Erfahrung, ich habe ebenfalls ein Handicap, kann ich dir nur schreiben, vergiss Online-Dating. Meiner(!) Meinung nach ist das Geld- und, was mich im nach hinein wesentlich mehr „ärgert“, Zeitverschwendung. Wie du offensichtlich auch, hatte ich in meinem Profil ebenfalls auf mein Handicap hingewiesen und ergänzend hinzugefügt, dass ich trotzdem weder hilfs- noch pflegebedürftig bin. Welche Resonanz das verursacht hat brauche ich nicht erwähnen, das erfährst du im Moment anscheinend selbst. Ich habe deshalb Online-Dating völlig aufgegeben. Stattdessen bin ich nur noch im „wirklichen Leben“ unterwegs und meine Erfahrungen damit sind bislang sehr positiv. Eine Partnerschaft hat sich dabei zwar noch nicht ergeben, dafür aber einige wirklich nette Bekanntschaften. Ich führe dies unter anderem darauf zurück, dass diese Bekannten unmittelbar sehen, was mir trotz und gerade wegen meiner körperlichen Einschränkung möglich ist. Und ich das nicht mehr länger zuerst wortreich in einem Chat beschreiben muss. Vielleicht ist mein Weg ja auch ein Lösungsansatz für dich...

Egal wofür Du Dich letztlich entscheidest - ich wünsche dir aufrichtig viel Glück und Erfolg dabei! :)
 
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  • #29
@wrongplanet und @vankampen789
Es gibt ja auch Plattformen, die sich spezialisiert haben, wie zB handicaplove. Ist das eine Alternative?
 
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  • #30
Meinten die Damen den "blöden Text" oder deine Einschränkung? ... Das sind zwei paar Stiefel ...

Das kann ich nicht beantworten. Fragen geht nicht mehr, da diese Kommentare zusammen mit der Verabschiedung kommen. Überhaupt habe ich festgestellt, dass die Verabschiedung oft nur genutzt wird, um die Hemmschwelle für Beleidigungen noch weiter abzusenken. Ich finde diese Funktion von Parship eher unglücklich.

Ich will nicht näher auf mein Problem eingehen, aber ich sehe das Online Dating als einzige Möglichkeit.