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  • #61
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Zitat von Gulliver:
Statt dauernd zu fragen, wer ich selbst bin, tue ich halt lieber küssen, schmusen, Händchen halten, guten Sex haben, lachen usw.

That's my way.
Gulliver
Do it, sounds great!
Ich lache zumindest nach wie vor, wahrscheinlich sogar öfter als früher
 
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  • #63
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Zitat von Gulliver:
Du scheinst ein ziemlich fröhlicher Mensch zu sein? ICH HOFF'S INSTÄNDIG.
(Stimmt mein Eindruck) oder maskierst Du? NICHT WILLENTLICH
Wovon bist Du "far away"? VON FAST ALLEM
ich erweitere hiermit den Text, damit er gesendet werden kann = zwei Zeichen, sagen wir :) drei.
 
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  • #64
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Zitat von faraway:
ich erweitere hiermit den Text, damit er gesendet werden kann = zwei Zeichen, sagen wir :) drei.
Schaut Männer ... Es gibt sie noch, die fröhliche Frau ... ausgestattet mit Geist, Esprit und Elan. Reißt euch zusammen und zeigt ihr endlich, was ein "richtiger Mann" so drauf hat.

Riesig viel Erfolg
wünscht Gulliver
 
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  • #65
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Zitat von Gulliver:
Schaut Männer ... Es gibt sie noch, die fröhliche Frau ... ausgestattet mit Geist, Esprit und Elan. Reißt euch zusammen und zeigt ihr endlich, was ein "richtiger Mann" so drauf hat.

Riesig viel Erfolg
wünscht Gulliver
siehst du, damit hab ich schon wieder Bedenken
ich bin nämlich nicht "die fröhliche Frau", so wie sie im Buche steht
ich freu mich immer, wenn ich fröhlich bin, das ja, is a great feeling
und selbstbewusst sein, heisst für mich, mir der verschiedensten Nuancen meiner Persönlichkeit bewusst zu sein
d.h. ich sehe lieber die Vor- und Nachteile, bzw. Licht und Schatten
das nur Positive stimmt mich doch eher skeptisch
irgendwie unmenschlich, meines Erachtens nach.
also ich kann's zumindest nicht nachvollziehen
 
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  • #66
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Zitat von faraway:
siehst du, damit hab ich schon wieder Bedenken
Es ist definitiv nicht einfach, wenn zwei sich verstehen wollen :).
Wer weiß, vielleicht ist meine Art zu denken, zu handeln, zu leben für die meisten Frauen ein "NoGo". Für eine ist es das nicht. Für sie hat es sich ausgezahlt, alles auf mich zu nehmen. Allen Suchenden wünsche ich von Herzen den/die PartnerIn zu finden, der/die punktgenau zu ihnen passt.

Gulliver :)
 
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  • #68
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Zitat von anka:
Aber wenn jemand so gar nicht mit sich im Reinen ist (meine Def. - ganz grob - von Selbstbewusstsein)
Manchmal begegnet mir jemand, der meint, mit sich im Reinen zu sein - während ich den Eindruck habe, er sei gar nicht so mit sich im Reinen. Geht dir das auch manchmal so?
 
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  • #69
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

ich bin ein so nüchterner typus, ich kann mit solchen für mich schwammigen begriffen wenig anfangen. was bedeutet es, mit sich im reinen zu sein? alles gut zu finden, was man macht? zufrieden zu sein?
und was ist jemand, wenn er nicht mit sich im reinen ist? schmutzig? unrein?
 
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  • #70
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Wir hatten hier ja schon öfter das Reinlichkeitsgebot.
Und das wird jetzt halt ergänzt durch ein Reinheitsgebot.
Was dem Biersteuergesetz recht, ist dem Partnerschaftsführerschein billig.
 
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  • #71
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Zitat von faraway:
gewiss nicht....
ein "Danke" meinerseits wäre sicher netter oder was auch immer gewesen.
Das eine schliesst das andere nicht aus.
Also ich jedenfalls mag Dich und einige Damen und Herren da mag ich genauso. Wegen euch zahlt es sich für mich aus, dass ich mich hier aufhalte. Ich lerne sehr viel und kann ev. zeigen, dass es bei der Partnersuche auch sehr gut funktionieren kann.

Gute Nacht
Gulliver
 
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  • #75
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Zitat von faraway:
Ich sag dir eins:
ich frag mich ständig, wer ich bin.

in den Momenten, wo ich glaub, ich weiss es, heisst das noch nicht automatisch , dass mir dieses Wissen Vertrauen einflösst.

Wahrscheinlich hab ich mehr Vertrauen in mich selbst, wenn ich nicht genau weiss, wer ich bin
THERE IS HOPE:)))

Anyway: dieses coole modische propagierte "Selbstbewusstsein" ist nicht mein Ding.
Ich glaube es ist nicht verwunderlich, dass Du Dich fragst, wer Du bist. Wenn man die Definition Kierkegaards für das Selbst heranzieht, ist jedenfalls klar, dass es nicht einfach so da ist, das Selbst. "Das Selbst ist ein Verhältnis, das sich zu sich selbst verhält, oder ist das am Verhältnis, dass das Verhältnis sich zu sich selbst verhält; das Selbst ist nicht das Verhältnis, sondern dass das Verhältnis zu sich selbst verhält." aus: Krankheit zum Tode, S. 13
 
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  • #76
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Zitat von Else:
Ich glaube es ist nicht verwunderlich, dass Du Dich fragst, wer Du bist. Wenn man die Definition Kierkegaards für das Selbst heranzieht, ist jedenfalls klar, dass es nicht einfach so da ist, das Selbst. "Das Selbst ist ein Verhältnis, das sich zu sich selbst verhält, oder ist das am Verhältnis, dass das Verhältnis sich zu sich selbst verhält; das Selbst ist nicht das Verhältnis, sondern dass das Verhältnis zu sich selbst verhält." aus: Krankheit zum Tode, S. 13
Okay, okay... so werd ich noch schwummriger. Ich begnüge mich demütig mit dem initiatischen Weg. Ich bin mein eigener Dschungel. Soviel ist klar. Das Ego hör ich schon ganz gut kreischen. Und mir schwant, dass meine Psyche ja nicht nur meine Psyche ist und meine Selbstfindung beeinhaltet wahrscheinlich ein mich Verlieren. Irgendwann irgendwie müssen sich die Gegensätze aufheben.
 
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  • #77
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Zitat von faraway:
Okay, okay... so werd ich noch schwummriger. Ich begnüge mich demütig mit dem initiatischen Weg. Ich bin mein eigener Dschungel. Soviel ist klar. Das Ego hör ich schon ganz gut kreischen. Und mir schwant, dass meine Psyche ja nicht nur meine Psyche ist und meine Selbstfindung beeinhaltet wahrscheinlich ein mich Verlieren. Irgendwann irgendwie müssen sich die Gegensätze aufheben.
War auch so gemeint: Bleib so wie Du bist. Dir auf der Spur und so. Wuwei :)
 
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  • #78
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Ja, ja - die momentane Mode ist es, zu behaupten, man müsse zuerst mit sich selbst vollkommen glücklich sein, ehe man einen Partner anzieht. Ich (und ich bin eine Frau) bin aber genauso ketzerisch wie Du (wie auch Kopernikus, der für sein heliozentrisches Weltbild noch immer nicht - fast 400 Jahre nach seinem Tod, als Ketzer rehabilitiert ist). Und nicht aus einem subjektiven Glauben heraus, sondern aufgrund objektivierbarer Befunde. Der Mensch ist seiner genetischen Bestimmung nach ein soziales Wesen, welches über ein gut ausgebildetes limbisches System, über eine neurohumorale Achse und über Spiegelneurone verfügt, welche die zwischenmenschliche Interaktion steuern. Zudem gibt es in etwa gleich viele Frauen wie Männer. Ich bin nun mal kein einzelgängerischer Eisbär, keine Katze, kein Reptil und auch kein Weinbergschnecke - letzterer vermag sich als Zwitter sogar selbst zu befruchten. Da ich der Spezies "Homo sapiens" angehöre, ist es nicht möglich, mit mir allein vollkommen glücklich zu sein. Das sollten jene, die von sich denken, mit ihrer egozentrischen Glückstheorie die "Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben", auch mal bedenken, um dem Namen unserer Spezies gerecht zu werden.
 
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  • #79
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Zitat von Vicky:
Ja, ja - die momentane Mode ist es, zu behaupten, man müsse zuerst mit sich selbst vollkommen glücklich sein, ehe man einen Partner anzieht..
Hab’ ich auch nie verstanden die Idee der reinen Selbstbeglückung. Vielleicht weil ich soziale Bedürfnisse als äußerst gesund empfinde. Nähe, Zugehörigkeit, Wichtig-Sein, Abwechslung, Anregung, Ausgleich, Lieben macht schon mehr Sinn zu zweit. Oder wie geht das ohne Bilateralität?
 
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  • #80
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Zitat von Sarah:
Hab’ ich auch nie verstanden die Idee der reinen Selbstbeglückung. Vielleicht weil ich soziale Bedürfnisse als äußerst gesund empfinde. Nähe, Zugehörigkeit, Wichtig-Sein, Abwechslung, Anregung, Ausgleich, Lieben macht schon mehr Sinn zu zweit. Oder wie geht das ohne Bilateralität?
Wenn's zu zweit nie wirklich ging, bleibt man(= blieb ich) irgendwann allein übrig.
What to say? make the best of it.
 
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  • #81
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Zitat von faraway:
Wenn's zu zweit nie wirklich ging, bleibt man(= blieb ich) irgendwann allein übrig.
What to say? make the best of it.
Naaa, Du bist aber sicher nie davon ausgegangen, das eigene Glücksbarometer muss auf 100 stehen, um partnerschaftstauglich zu sein ;-)
 
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  • #82
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Ich denke, dass sich jeder einen Partner wünscht, mit dem er sein Leben teilen kann. Die Frage ist doch eher, wie man sich verhält? Suche ich zu ernsthaft bzw. zu forsch, kann das abschreckend wirken. Man ist ja nicht bei einem Bewebungsgespräch oder einer Castingshow ^^ Auch Partnersuche sollte was natürliches und lockeres haben. Ist man zu verbissen, dann merkt man das auch nach außen. Ich denke ein weiteres Problem ist auch, dass man früher oder später mal an Selbstzweifeln leidet (Wieso klappt das nicht? Bin ich so ein doofer/komplizierter Mensch? Bin ich es nicht wert, geliebt zu werden? etc) bzw. einfach hilflos ist (weil man nicht weiß, was man ändern soll) ...und das dann frustriert....was man wiederum nach außen trägt.

Oft finden ja gerade die Leute einen Partner, die gar nicht suchen bzw. die Suche schon aufgegeben haben. Ich denke, das liegt daran, dass sie entspannter und selbstzufriedener durchs Leben gehen. Das gibt natürlich Ausstrahlung und macht neugierig ^^
 
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  • #83
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Das unbedingte Wollen kann schon abschrecken, schon allein deshalb, weil es gefühlt dann nicht um den individuellen Menschen geht, den man kennenlernt, sondern um den Wunscherfüller. Er ist ja nicht der Weihnachtsmann!
Eine (angehende) Partnerschaft erfordert die Offenheit, sich auf jemanden unvoreingenommen einzulassen. Wollen ist der Wunsch ZU HABEN, da sieht man vermutlich mehr sich als den anderen.
 
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  • #84
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Ich denke, das Wollen an sich ist nicht das Abschreckende. Es sind Symptome des "unbedingten Wollens", die unattraktiv machen bzw. abschrecken.
Jeder Gegenüber, der innerlich auch "will" freut sich, so der "Wollende" passend erscheint, freut sich natürlich darüber, wenn man "gewollt" ist. Dabei soll aber man nicht das Gefühl haben, es ist egal, wer das gewollt wird, hauptsächlich es ist ein Potentieller Partner da.
Oft ist es halt auch so, dass man verkrampft in ein Date geht, wenn man stark darauf fixiert ist, jetzt "endlich" Mr. oder Mrs. Right kennen zu lernen. Von körperlichen Symptomen, wie nicht zueinander passenden Körperhaltungen und holpriger Sprache, Schweiß und was sonst noch alles dazu kommen kann, einmal abgesehen, sind es oft einfach falsche Eigendarstellungen, die so unnatürlich rüberkommen, dass man Vertrauen gar nicht aufbauen kann, Fragen nach Dingen, die man normalerweise gar nicht anspricht, wenn man unbedarft und ohne "Partnerwollen" in ein Gespräch geht. Schnell tritt dann eine Fluchtreaktion ein, da sich jedes Fluchttier (erst mal ist der Mensch auch eines) ungern einfangen lässt. Jeder hat erst mal gern die Möglichkeit/Option, des "noch weggehen Könnens". Auch Pferde kommen als Herdentier gern zu Menschen, wenn sie Fluchtoptionen offen haben. Drängt man sie in eine Ecke und versucht ihnen dann näher zu kommen, wird es schwierig. Habe ich das Gefühl, wenn ich erst einmal etwas Nähe zugelassen habe, dann komme ich aus der Situation kaum noch heraus, auch wenn ich feststelle, das passt so nicht, dann versuche ich möglichst schnell den Rückzug. Das klingt jetzt erst einmal so, als ob ich Nähe nicht zulassen könnte, ein grundsätzliches Misstrauen hätte. Dem ist nicht so.
Das Wollen vor einer Partnerschaft schlägt halt schnell auch in ein unbedingtes "Nicht mehr Loslassen Wollen", ja ein "Schlinge immer enger Ziehen" um.

Nettmann
 
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  • #85
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Das ist schon echt krass kurios - aber offenbar ist da etwas wahres dran.

Dieses 'Wollen' wird vom Gegenüber gern als ein egoistisches Befriedigen wollen der eigenen Befürfnisse/ Wünsche interpretiert. Das 'Wollen' wird als etwas wahrgenommen - bei dem die 'Zielperson' ein reiner Erfüllungsgehilfe ist - eine untergeordnete Rolle spielt - möglicherweise austauschbar ist. Die Prioritäten scheinen verschoben ...

Die andere Sache ist - das es das eigene Verhalten negativ beeinflussen kann. Zu sehr fixiert zu sein, 'unbedingt' etwas gebacken zu bekommen - funktioniert in einer Situation die potentiell offen ist (sein sollte) - einfach nicht so richtig. Das kann leicht ins 'krampfhafte' abgleiten - die ganze Poesie der Situation zerstören.
 
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  • #86
AW: Partner WOLLEN - schreckt das ab?

Zitat von Vicky:
Ja, ja - die momentane Mode ist es, zu behaupten, man müsse zuerst mit sich selbst vollkommen glücklich sein, ehe man einen Partner anzieht. ....
Ich glaube hierbei (wie bei manchen Beiträgen zu lesen) sollte nicht der Gedanke entweder/oder (single oder nicht-single) stehen, sondern das Prinzip des Miteinanders. Ich halte zwar nicht so viel von zu tiefgehender psychoanalytischer Auseinandersetzung mit jedem "Furz der quer sitzt", aber ich hatte einmal ein Buch in der Hand mit dem Titel (sinngemäß) ...wenn man sich selbst liebt, kann man heiraten wen man will...

Hat mich doch an der ein oder anderen Stelle in Bezug auf Beziehungsmechanismen zum Nachdenken und wahrscheinlich auch zum Ändern meiner Einstellung gegenüber dem Funktionieren von Beziehungen gebracht...

Ob und inwieweit man das direkt oder indirekt gegenüber dem Date/neuen Partner zur Sprache bringt, ist eine andere Story... mitunter braucht es sicherlich Fingerspitzengfühl oder einfach dem Bauchgefühl folgen, was man wann wie mitteilt.

gruss
koelner