Beiträge
15.031
Likes
7.499
  • #31
Ich hatte ein Date mit einem körperbeeinträchtigten Mann, vorab wusste ich nichts davon und es ist mir tatsächlich erst nach einiger Zeit aufgefallen obwohl die Art der Behinderung eigentlich sofort ins Auge sticht. Ich war schon irritiert darüber, dass er es überhaupt nicht verbalisiert hatte. Dass der/diejenige schon einen normalen Umgang damit gefunden hat und es kein besonderes Thema mehr ist, das ist verständlich. Das hat aber nix damit zu tun, dass ein Fremder Gelegenheit bekommen muss das Thema zu besprechen. Wenn das nicht akzeptiert wird, würde ich das Date beenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
15.031
Likes
7.499
  • #33
Nein, diese Verpflichtung des Betroffenen besteht nicht. Der Betroffene hat die Freiheit damit so umzugehen, wie es ihm beliebt.

ja logisch, auf die Idee, dass derjenige machen muss was ich möchte.. darauf wäre ich nicht gekommen....darum würde ich das Date beenden, wenn es nicht zum Thema gemacht wird. Weil es für mich ein Muss darstellt.

In dem Moment wo es um zwei Personen geht, hast du ein Verständnisproblem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
5.294
Likes
5.043
  • #34
auf die Idee, dass derjenige machen muss was ich möchte.. darauf wäre ich nicht gekommen....
hhhmmm.... wer hat dann deinen Text
Dass der/diejenige schon einen normalen Umgang damit gefunden hat und es kein besonderes Thema mehr ist, das ist verständlich. Das hat aber nix damit zu tun, dass ein Fremder Gelegenheit bekommen muss das Thema zu besprechen. Wenn das nicht akzeptiert wird, würde ich das Date beenden.
für dich geschrieben, denn du schreibst nicht "....dass ich die Gelegenheit brauche xx zu besprechen und wenn mein Bedürfnis nicht akzeptiert wird*, dann verlasse ich das Date"

*du meinst wohl "wenn meinem Bedürfnis nicht entsprochen wird"
Denn dein Bedürfnis kann sehr wohl akzeptiert werden und dennoch muss ihm nicht entsprochen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
15.031
Likes
7.499
  • #35
? Kontext des Beitrages!

ich beschrieb ein persönliches Date und meine Erfahrung und meine Vorgangsweise dazu (Kontext: persönliches Leben und Erleben!)

in dem Beispiel war es dann super, ich konnte die für mich wichtigen Informationen mit ihm besprechen und darum wurde es ein tolles Gespräch.

*du meinst wohl "wenn meinem Bedürfnis nicht entsprochen wird"
Denn dein Bedürfnis kann sehr wohl akzeptiert werden und denn noch muss ihm nicht entsprochen werden.

was mir dann aber total egal wäre, ob das jemand akzeptiert oder nicht

Ich kenne mich sehr gut zum Thema "chronische Beeinträchtigung einer nahen Person" und darum handle ich genau so wie ich es benötige. Mit deiner Monkbeeinträchtigung würde ich nicht mal reden wollen und gleich wieder weg gehen. 🤓 Mit dir wäre das Beispiel jetzt kein Gespräch, sondern ein Zwang und Zwängler reden nicht auf der Ebene von Erfahrungen sondern wollen immer etwas genau festmachen können.

...schönen Tag noch bei deinem Versuch nach Sicherheiten zu suchen.
ich gehe...
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
253
Likes
359
  • #38
Mit deiner Monkbeeinträchtigung würde ich nicht mal reden wollen und gleich wieder weg gehen. 🤓
na schau...war gar nicht schwer
meine Freiheit!
genau, alles klar 😂

Schauderlicher Tonfall.
Es ging schlicht um den Umgang mit einer Behinderung beim ersten Date. Deine Maxime, er muss drüber reden sonst verlässt du das Date, bleibt dir doch unbenommen.
Beleidigen - muss das sein?
 
  • Like
Reactions: Blanche
Beiträge
15.031
Likes
7.499
  • #39
Beiträge
15.031
Likes
7.499
  • #40
Deine Maxime, er muss drüber reden sonst verlässt du das Date, bleibt dir doch unbenommen.

und wieso glaubst du, dass man darüber noch eine Seite lang schreiben müsste?

@Syni: "die Verpflichtung des Betroffenen besteht nicht!"
@maron:"ja logisch"

Die Diskussion dreht sich um die Freiheit zweier Personen, nach ihren eigenen Bedürfnissen zu handeln im Kontext der persönlichen Erfahrungswerte mit Beeinträchtigung/Behinderung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
253
Likes
359
  • #41
Bei der x-ten Diskussion über die Berücksichtigung des persönlichen Kontextes
Und wo wurde dein persönlicher Kontext da nun angegriffen?
Du schreibst, er muss. Sie schreibt, nee, er muss nicht. Du erwiderst, nee, muss er nicht, Zwang liegt dir fern, aber dann gehst du halt, was ja auch irgendwie zwanghaft ist...
Und dann kommt die Monkkeule.
Unnötig und unentspannt.
Aber ich kenne eure Vorgeschichte nicht, welcher empfindliche Nerv da wohl getroffen wurde...
Insofern: Einen entspannten Samstag! :)
Ich will es nicht weiter aufdröseln, das habt ihr vielleicht schon öfter versucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: Blanche
Beiträge
15.031
Likes
7.499
  • #43
Und wo wurde dein persönlicher Kontext da nun angegriffen?

er wurde nicht aufgegriffen/berücksichtigt, pfff
die Reglediskussionen könnt ja ihr führen. Lügen, nicht lügen.... ich mache es davon abhängig wie ein gemeinsames Gespräch über das Thema läuft. Und wenn jemand über seine Behinderung mit mir nicht reden möchte dann kann ich den Umgang damit nicht beurteilen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
765
Likes
438
  • #44
Hallo @Rosen_Herz
darf ich fragen was Du genau hast und wie die Männer darauf beim Online Dating reagieren?
 
  • Like
Reactions: fraumoh and Maron
Beiträge
15.031
Likes
7.499
  • #46
Mir erscheint dieses klare "Entweder wir reden drüber oder ich verschwinde" nicht weniger regelbehaftet bei dir.
Bloß auf einer anderen Ebene, das "Müssen" ist genauso in deinem Gepäck, das du mitbringst in ein erstes Date. Genau das Zwanghafte kritisierst du aber gerade.

genau, auf der Ebene des Verhaltens scheint es so, als gäbe es keinen relevanten Unterschied

ich beschrieb folgendes: ich habe es, als ich die Behinderung wahrgenommen hatte, zum Thema gemacht obwohl er meinte, er hätte es im Profil nicht erwähnt weil es für ihn kein Thema ist.

Da wir darüber reden konnten, so wie es meinem Bedürfnis entsprach, war es möglich meine Bedürfnisse mit ihm zu verbalisieren und wir konnten darauf eingehen.

Du meinst scheinbar meine Grenze, wenn jemand die Behinderung dennoch nicht weiter besprechen möchte .. ja, dann breche ich ab. Sonst kann ich meine Bedürfnisse nach Beurteilung im gemeinsamen Umgang mit der Behinderung nicht beurteilen. Das Gespräch geht unter die Oberfläche.
 
Beiträge
831
Likes
828
  • #47
n
ch finde das bewusste Auslassen von wichtigen Informationen schon für verschlagen. Das wiederum macht diesen Menschen in meinen Augen unattraktiv. Also passiert es, dass ich ihn dann wegen dieser Charaktereigenschaft aussortiere, nicht wegen der Behinderung selbst.
So, kann man auch anders sehen. Dieses Aussortieren à la Katalog wird doch vor allem dadurch begünstigt, dass ein Jeder einen möglichst "optimalen" Partner möchte. Völlig egal, welche "Behinderung" das ist, ein Aussortieren ist im Wesentlichen in den eigenen Vorurteilen begründet und man nimmt sich die Möglichkeit den Anderen in Gänze kennenzulernen.

Schwierig ist es als im obigen Sinne gleich wie "Behinderter", angesichts sicherlich schon oft erlebter Vorurteile, ein Kennenlernen ohne diesen Fokus zu ermöglichen. Das ist die Schwierigkeit dieser Gratwanderung!

Auf "verschlagen" käme ich dann nur, wenn mir eine plausible Intention eines solchen Verhaltens nicht in den Sinn käme und - wichtiger - es selbst nicht in Erwägung ziehe etwas übersehen haben zu können.

Mir könnte ein "Behinderter" eine solche "Verschlagenheit" verargumentieren, denn leider bin ich in dem Punkt dann doch nicht so großartig vorurteilsfrei, wie ich es gerne wäre.

Schlussendlich bleibt es eine Einzelfallbetrachtung, auf die man sich einlässt oder - geführt - eingelassen wird. Das finde ich völlig in Ordnung und dazu gehört die Einsicht auch mal an die Hand genommen werden zu müssen, schon weil eine Einschätzung, ein Vorurteil nicht automatisch richtig ist. Ich würde sogar zuraten die Behinderung als Thema erst einmal nicht zu erwähnen. Die wird später mehr oder weniger offensichtlich sein und dann ist es Zeit mit der offen und angemessen umzugehen. Das ist dann nicht mehr der Fokus, in den das mit hoher Wahrscheinlichkeit die eigenen Vorurteile sonst rückten und den Kontakt verunmöglichten.

Falls Jener dann seine berechtigten Probleme mit der Behinderung hat oder seine Vorurteile nicht in den Griff bekommt, gut, dann ist das eben so!
 
  • Like
Reactions: Megara
Beiträge
253
Likes
359
  • #48
Schwierig ist es als im obigen Sinne gleich wie "Behinderter", angesichts sicherlich schon oft erlebter Vorurteile, ein Kennenlernen ohne diesen Fokus zu ermöglichen. Das ist die Schwierigkeit dieser Gratwanderung!
Da hast du Recht.
Ich habe noch länger darüber nachgedacht und hake bei meiner - hier auch irgendwann bereits beschriebenen - Erfahrung fest. Da ging es schlicht um das Verschweigen beim ersten Treffen. Einen exklusiven Hinweis im Profil hätte ich mir an seiner Stelle auch gespart, denn dann trifft man kaum noch jemanden, fürchte ich.

Manchmal spanne ich den Bogen dann gern größer, versuche das globaler, als Muster, zu sehen - was in dem Fall keinen Sinn macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
3.354
Likes
4.944
  • #49
Einen exklusiven Hinweis im Profil hätte ich mir an seiner Stelle auch gespart, denn dann trifft man kaum noch jemanden, fürchte ich.

Aber beim Schreiben kann man es einfließen lassen, oder im Telefonat. Dann kann man auch besser darauf vertieft eingehen.
Aber auch hier ist es natürlich möglich, dass der andere „abspringt“. Das passiert aber auch anderen aus anderen Gründen.

Edit: oh, und nicht exklusiv im Profil hält Freaks ab. Ich erinnere mich an einen anderen Thread dazu... 😱
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: Friederike84
Beiträge
2.405
Likes
1.335
  • #52
Leute, die auf ne bestimmte Behinderung beim anderen stehen, deshalb als Freak zu bezeichnen, ist nicht so verschieden davon, Leute mit ner bestimmten Behinderung als Freaks zu bezeichnen.
 
Beiträge
176
Likes
255
  • #57
Da reden alle von Inklusion und Gleichberechtigung auch dann, wenn man eine Beeinträchtigung hat. Aber wehe, wenn es der/die Betroffene nicht gleich zum Thema macht.

Jemand bei Parship sucht eine/n Partner/in, kein medizinisches oder psychologisches Personal. Da muss das Herz entscheiden und nicht die Frage eines Handycaps. Das ist schließlich nicht ansteckend! Wenn das Gegenüber beim ersten Date feststellt, das sei nichts für ihn, bitteschön. Aber die Chance, sich erst einmal kennenzulernen und nicht gleich in den Papierkorb zu fliegen, sollte jede/r haben.

Geht mal zu einem Basketballspiel von Rolli-Fahrern. Da wird mit so viel Verve gespielt, soviel Drive und Ehrgeiz. Nach 5 Minuten habe ihr die Situation vergessen und seid gefangen, wie bei jedem anderen Spiel auch!
 
  • Like
Reactions: Megara
Beiträge
307
Likes
480
  • #58
Hallo Rosenherz, ich finde es gut wenn es im Profil quasi nebenher mit einfließt, so dass man sich ein Bild machen kann. Ich würde mich auch auf jemanden mit Handicap einlassen, so lange es nicht heißt, dass er meine Pflege braucht und ja, auch wenn es ihn nicht daran hindert, mit mir gemeinsam aktiv zu sein. Z.B Hörgerät wär mir schnurz, gehbehindert nicht da ich viel und rasch laufe. Aber hier bei ps ist man ohnehin gefühlt ständig zweite Wahl, weil morgen ganz bestimmt die Traumfrau anfragt.....🤔 Selbstverhinderung ist an der Tagesordnung, da ist eine Behinderung sogar weniger relevant.
 
Beiträge
765
Likes
438
  • #59
Süße Doko zum Thema Kennenlernen und Behinderung.
 
Zuletzt bearbeitet: