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  • #1

Partner mit Behinderung?

Hallo ihr,

ich wollte euch mal fragen wie ihr so darüber denkt wenn euer Gegenüber ein Handicap hat bzw ob das eure Entscheidung für oder gegen jemanden beeinflussen würde und wenn ja weswegen? Und wie ihr generell über die Konstellation denkt wenn einer der beiden ein Handicap hat (von vornherein schon)

die Frage interessiert mich weil ich selber ein Handicap habe

Ich freue mich auf eure Gedanken dazu
 
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  • #2
Kann man schlecht sagen, werte @Rosen_Herz !
Man muss das von beiden Seiten individuell betrachten. Es gibt ja den Spruch "Liebe stellt keine Bedingungen, Liebe ist!".

Ob diese Datingplattform für Dich das Richtige ist, um jemanden kennen zu lernen, lass ich mal als Frage im Raum stehen. Aus meiner Sicht haben es hier schon Durchschnittsmenschen ohne Handicap, die nicht zur Gattung 'Perfekt-Schönmensch' gehören, nicht ganz so einfach. :cool:
 
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  • #3
Liebe @Rosen_Herz !

Ich habe kurz überlegt und "ja" ich kenne 5 Fälle, wo das funktioniert.
Meine Antworten daher "Ja, es geht" und "Ja, es kann auch gut gehen".

Hast Du mit deinem Handicap das Problem, dass Du es einem
ev. zukünftigen Partner schon vorweg als "sein Problem" unterjubelst,
dann arbeite auch an deiner eigenen Einstellung dazu.

Alles Gute
Hippo
 
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  • #4
Liebe @Rosen_Herz !

Ich habe kurz überlegt und "ja" ich kenne 5 Fälle, wo das funktioniert.
Meine Antworten daher "Ja, es geht" und "Ja, es kann auch gut gehen".

Hast Du mit deinem Handicap das Problem, dass Du es einem
ev. zukünftigen Partner schon vorweg als "sein Problem" unterjubelst,
dann arbeite auch an deiner eigenen Einstellung dazu.

Alles Gute
Hippo
Nein das nicht unbedingt in meinem Profil steht eigentlich auch sehr offen dass ich ein Handicap habe nur manchmal frage ich mich ob ich mir damit selber vielleicht ein Stolperstein lege weil mir dann manche aus dem Grund nicht schreiben oder gar keinen Versuch geben wollen
 
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  • #5
in meinem Profil steht eigentlich auch sehr offen dass ich ein Handicap habe nur manchmal frage ich mich ob ich mir damit selber vielleicht ein Stolperstein lege weil mir dann manche aus dem Grund nicht schreiben oder gar keinen Versuch geben wollen
Kann sehr wohl sein. Jedoch gewinnst du, mMn, vermutlich nichts oder kaum etwas, wenn du es erst später zur Sprache bringst.

Ich schreibe keine Personen mit klar kommuniziertem/ offensichtlichen Handicap an, es sei denn irgendwas haut mich komplett um und es scheint die perfekte Passung zu sein.
Raucher schreibe ich auch nicht an.
Männer über 1,85 m auch nicht.
Menschen mit einem erkennbaren Wertesystem, welchem meinen vollkommen konträr geht, auch nicht.
Sternzeichengläubige auch nicht (fällt aber wohl unter o.g.).
 
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  • #6
@Rosen_Herz
Ein körperliches Handicap ist auch ein Handicap beim Onlinedating.
Es verschweigen bringt aber noch weniger. Könnt nur passieren, dass du dann ein Date hast und derjenige sagt dir dann, dass es ihm nix ausmachst und schiebt einen anderen Grund davor, warums eben nicht passt. Das sparst du dir, wenn es vorher kommuniziert ist. Aber weniger Dates hast in jedem Fall. 🤷‍♂️

Man kann niemanden zu etwas zwingen. Und eine Faustregel gibts auch nicht dafür. Mach, was dir dein Gefühl sagt.
@Syni s vorgehensweise ist wahrscheinlich Usus, aber auch nicht allgemeingültig.

Viel Erfolg!

Da entgeht dir aber etwas. Die können dir alle deine Wesenszüge erklären und auch genau sagen, warum du grantig bist, wenn du grantig bist. :cool:
 
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  • #7
ich wollte euch mal fragen wie ihr so darüber denkt wenn euer Gegenüber ein Handicap hat
Ich verstehe dein Informationsbedürfnis zu diesem Thema, aber die Frage ist leider paradox. Sobald du sie stellst, ist das Handicap natürlich ein Problem. Das ist wie bei Schrödingers Katze: Sobald du den Deckel öffnest, ist die Katze tot; vorher hat sie womöglich noch gelebt, aber wenn du nachsehen willst ...

Erlaube deinem Gegenüber, dein Handicap zu ignorieren. Das geht nicht, wenn du es thematisierst. Stelle immer andere Punkte deiner Persönlichkeit in den Vordergrund. Sei für dein Gegenüber "die mit den dunklen, welligen Haaren", "die mit dem tiefgründigen Humor", "die mit den interesanten Hobbys", aber niemals "die mit dem Handicap".
 
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Do_

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  • #10
Hallo Rosen_Herz,

ich habe vor einiger Zeit einen interessanten Chat mit einer Frau hier gehabt. Ich bin mit dem Thema Hobbys und Interessen in die Konversation eingestiegen und wir hatten schnell jede Menge Gemeinsamkeiten gefunden. Sie hat so begeistert mit mir über diese Themen geschrieben, dass ich sie direkt nach einem Date gefragt habe. Ich hatte Karten für eine Veranstaltung am kommenden Wochenende, die uns gewiss beiden gefallen hätte. Meine Bekanntschaft verneinte aber und schrieb, dass sie erst mehr chatten wollte. Das taten wir dann.

Und sobald meine Fragen persönlicher wurden, hat sie total abgeblockt. Auch wenn ich persönliches von mir schrieb, dann ging sie nicht darauf ein. Gerade wenn es in Richtung Partnerschaft ging hat sie so einen enorm frustrierten und abweisenden Eindruck gemacht. Ich konnte es stellenweise nicht fassen und habe sie sogar gefragt, ob ich sie nerve und sie deshalb in so einer Form auf meine Fragen antwortet.

Im Verlauf des Chats wurde mir dann klar, warum sie sich so verhielt: Außer einer Persönlichkeitsstörung hatte sie noch verschiedene üble Allergien und diverse andere körperliche Gebrechen. Außerdem lief ihre Premiummitgliedschaft bald aus und sie hatte noch nichts außer Ablehnung hier erfahren. Das alles konnte ich ihr nach und nach aus der Nase ziehen.

Ich halte mich wirklich nicht für einen oberflächlichen Menschen und es tat mir ehrlich Leid, aber ich habe ihr noch ein paar positive Worte mitgegeben und den Kontakt nach diesem Abend abgebrochen.

Also ich würde dir ehrlich nicht zu Onlinedating auf dieser Plattform raten. Und wenn du es doch machen willst, dann lass dich bitte nicht durch die Ablehnung aus der Bahn werfen, die du erfahren wirst. Ein Handycap erschwert die Partnersuche sicherlich sehr. Aber wenn dann noch Frustration und Enttäuschung im Übermaß dazukommen, dann macht dich das tatsächlich unattraktiv.

Liebe Grüße

Do
 
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  • #11
Ich verstehe dein Informationsbedürfnis zu diesem Thema, aber die Frage ist leider paradox.
Nein.
Informationsbedürfnis? Wenn sie fragt, wie jemand darüber denkt? 🧐

Sobald du sie stellst, ist das Handicap natürlich ein Problem.
Nein. Es kommt auf denjenigen drauf an, für den es ein Problem ist, aber es ist nicht grundsätzlich "natürlich" ein Problem.

Erlaube deinem Gegenüber, dein Handicap zu ignorieren.
Sorry, aber was ist denn das für ein blöder Rat. Sie will doch nur wissen, ob sie es ansprechen soll.

Da ist es wieder, dein implizieren.
Schreib doch was du drüber denkst, aber schreib ihr nicht was du denkst, was sie tut.
 
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  • #12
Hallo @Rosen_Herz,
das ist ein interessantes Thema.
Für mich wäre die Frage nicht so leicht mit ja oder nein zu beantworten.

Als erstes muss ich denn Menschen interessant finden.
Dann würde es für mich darauf ankommen, wie sehr das Handicap die Beziehung beeinflussen würde, und zum anderen, wie geht der Mensch damit um.

Wenn jemand sehr gut mit seinem Handicap umgeht, diesem nicht selbst gewählten Schicksal die Stirn bietet, kann das auch sehr anziehend auf mich wirken.

Für mich zählt das Gesamtpaket.

Und dann, ist es auch wichtig, vielleicht sind diese Worte jetzt auch zuviel, aber so banal wie es sich anhört, dass Du weisst, dass Du auch mit Handicap sehr liebenswert und eine besondere Person bist. Auf jeden Fall ein Gewinn für den anderen.
Gib dem anderen die Möglichkeit diese Seite von Dir kennenzulernen, die nicht auf das weniger, sondern das mehr fokussiert ist.

Mit diesen Gedanken solltest Du auf die Suche gehen.
Ausserdem sind wir alle ein bisschen behindert oder krank.
Es gibt niemanden, der zu 100% gesund ist.
Alle im gleichen Boot. Manche mehr manche weniger.



Mit sehr liebe Grüßen
 
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  • #14
Die Frage gabs ja schon hier, könntest mal suchen.
Es kommt vermutlich drauf an was für ein Handicap du hast und wie du selbst damit umgehst.
 
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  • #15
Und wie ihr generell über die Konstellation denkt wenn einer der beiden ein Handicap hat (von vornherein schon)
1. Das kommt ganz auf das Handicap an.
Etwa. Allergien, Erbkrankheiten, Sinne beeinflusst (Hören, Sehen, Sprechen), Bewegungsfähigkeit beeinträchtigt (wenn ja, was, wie weit), geistige Einschränkungen.

2. Und auf meine persönliche Einstellung zu einer der Beeinträchtigungen unter 1.

Mit einigen Dingen kann ich mich - meine ich jetzt - arrangieren und darauf einstellen, andere wären zumindest online ein Showstopper. Und zwar deshalb, weil es schwieriger ist online, als wenn mir die Person live begegnet und „umhaut“. Online ist zu viel Kopf und somit Ratio dabei, so dass man einer schwierigen Situation leichter ausweichen kann.

Je nach Einschränkung(sgrad), solltest Du es aber transparent spielen. Kleinigkeiten (etwa ein Hinkefuss) wären jetzt nicht so „dramatisch“ - es sei denn, Du triffst auf einen Turniertänzer, der das nur mit Dir ausleben möchte 😉
 
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  • #17
Jeder hat irgendwelche Handicaps im Sinne von Einschränkungen, Beeinträchtigungen. Niemand kann alles machen. Du kannst auch nicht alles machen. Bist also ganz normal. :)

Ich hab mal über Parship jemanden kennengelernt, der in der Beziehung extrem eifersüchtig, kontrollierend und aggressiv war. Er hat mich mal bei einem Spaziergang so beleidigt und angeschrien, weil er sauer war, dass sich sämtliche Leute zu uns umgedreht haben. Das hat er aber erst später gemacht. Seine Hemmschwelle ist mit der Zeit immer niedriger geworden.

DAS hätte ich gerne vorher gewusst. Aus Gründen des Selbstschutzes. Hatte er aber nicht im Profil erwähnt und auch nicht bei den ersten Dates.

Du schadest niemandem. Warum sollte dein Handicap einer Beziehung im Weg stehen? Nö. Ich finde, du brauchst im Profil nix davon zu erwähnen. Es ist ja nix schlimmes. Irgendwelche Einschränkungen hat jeder. Der eine hat nur wenig Zeit, die andere hat Traumatisierungen erlebt und reagiert auf manche Trigger manchmal ängstlich. Mein Freund hat seine Makel nicht ins Profil geschrieben und ich meine Macken auch nicht. Dann haben wir uns kennen und lieben gelernt und nehmen uns beide so an wie wir sind und entwickeln einen gemeinsamen Weg, den wir miteinander gehen können. Mit mir kann man nicht alles machen. Mit ihm kann ich nicht alles machen. Und er ist das Beste, was mir seit langem passiert ist.

Du kannst auch für jemanden das Beste sein, was ihm seit längerem passiert ist und du solltest ihm die Möglichkeit geben, dich zu finden.
 
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  • #19
Ich habe einen körperbehinderten Vater und eine geistig behinderte Schwester.

Ich kann aus meinen Erfahrungen nur raten, ganz subjektiv ohne Allgemeingültigkeit: gehe offen und selbstverständlich damit um!! Das zeigt deinem Gegenüber, dass du selbst im Reinen mit dir bist. Betone es nicht, indem du ein Geheimniss daraus machst und trage es auch nicht wie ein Schild vor dir her.

Umso selbstverständlicher dein eigener Umgang damit erscheint, umso selbstverständlicher wird es auch der anderen nicht ( mehr) als Problem sehen.

Natürlich wirst du deswegen auch Ablehnung erfahren. Doch die erfahren auch Frauen, die zu groß, zu dick, zu geschwätzig, zu dumm, zu klug, Raucherinnen, Nichtsportlerinnen, Zuvielsportlerinnen, Zugutverdienend, Zuwenigverdiennd und was weiß ich noch alles sind. Einfach zu irgendwas.

Damit blüht dir einfach das Schicksal eines jeden Partnersuchenden ob männlich oder weiblich.

Wenn du mit dir ok bist, so ist das nur ein Punkt, wie viele andere auch, an denen es eventuell scheitern könnte.

LG Lou
 
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  • #20
Kennt ihr das Buch "Ein ganzes halbes Jahr " und den Film dazu?
 
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  • #21
Kennt ihr das Buch "Ein ganzes halbes Jahr " und den Film dazu?
Ja. Ich habe das Buch gelesen.
Aber ich sehe das kritisch. Es ist eines dieser "Hollywood-Szenerien", in denen suggeriert wird, dass die Selbstliebe, das Akzeptieren des eigenen Schicksals von Aussen, durch die Liebe eines anderen Menschen zu dir kommt.

Das halte ich für falsch. Diesen Weg zur Selbstliebe und Akzeptanz kann nur derjenige mit Erkenntnis aus sich selbst heraus gehen.

Ansonsten ist die Selbstliebe und Akzeptanz wieder weg, wenn auch diese Person aus deinem Leben geht. Das kann nicht das Ziel sein.

Es ist doch wie bei jedem anderen Menschen auch: nur wenn du dich selbst liebst, wie du bist, kannst du auch die Liebe eines anderen wahrnehmen und auf Augenhöhe erwidern.
 
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  • #22
Mir ging es eigentlich um die andere Seite, das Mädchen, Lou glaube ich, hat sich ganz bestimmt nicht sofort in den Mann verliebt, der komplett ans Bett gefesselt war. Sowas braucht Zeit und kann sich entwickeln oder auch nicht. Im OD ist ein solcher Verlauf vermutlich ausgeschlossen.
 
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  • #23
Mir ging es eigentlich um die andere Seite, das Mädchen, Lou glaube ich, hat sich ganz bestimmt nicht sofort in den Mann verliebt, der komplett ans Bett gefesselt war. Sowas braucht Zeit und kann sich entwickeln oder auch nicht. Im OD ist ein solcher Verlauf vermutlich ausgeschlossen.
Ok. Entschuldige, dann habe ich dich falsch verstanden.

Aber auch das kann man ins normale Leben auch ohne Behinderung transportieren. Wenn zwei Menschen durch äußere Umstände bedingt gezwungen sind, sich miteinander auseinanderzusetzen, dann steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, sich vielleicht in einander zu verlieben.

Wenn man allerdings, wie im OD, nach eher oberflächlichen Kriterien aussortieren kann, dann sind diese Chancen schon im Vorfeld im Keime erstickt.

Ein Grund, weshalb ich festgestellt habe, dass OD sich für mich nicht zur Partnersuche eignet.
 
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  • #24
Ich schlage immer wieder den Bogen zu den Erlebnissen der "Nicht-gehandicapten", da für mich die Behinderung meines Vaters z.B. nicht existent war, da sie in meinem Alltag zur Normalität gehörte und auch er sie nie thematisiert hat. Viele Dinge gingen, manche eben nicht. Wie bei anderen aus anderen Gründen auch.

Meine Schwester war ein anderes Kaliber, aber auch da: wenn man damit aufwächst, relativiert sich vieles und manches wiegt umso schwerer.
 
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  • #25
Bitte nicht falsch verstehen, es ist ein Beispiel mit einem gravierenden Handicap, das hat die TE sicher nicht. Aber hier im OD geht es manchmal so zu wie auf einem Bazar, man hat schließlich die Auswahl usw. Bis man einen Menschen kennen-, schätzen- und schließlich lieben gelernt hat, vergeht oft viel Zeit. Ich denke viele Suchenden würden sich diese Zeit nicht nehmen wollen und sich eher auf jemanden einlassen, der keine Einschränkungen hat (ich gehe trotzdem von schwierigen Fällen aus, wenn ich das so schreibe).
Ansonsten finde ich die Beiträge von @LouA. richtig gut.
 
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  • #26
Ok. Entschuldige, dann habe ich dich falsch verstanden.

Aber auch das kann man ins normale Leben auch ohne Behinderung transportieren. Wenn zwei Menschen durch äußere Umstände bedingt gezwungen sind, sich miteinander auseinanderzusetzen, dann steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, sich vielleicht in einander zu verlieben.

Wenn man allerdings, wie im OD, nach eher oberflächlichen Kriterien aussortieren kann, dann sind diese Chancen schon im Vorfeld im Keime erstickt.

Ein Grund, weshalb ich festgestellt habe, dass OD sich für mich nicht zur Partnersuche eignet.
Ja, so ist es leider, man braucht eigentlich kein richtiges Handicap, um gnadenlos aussortiert zu werden, wie du es oben bereits erwähnt hattest. Es kann sehr verletzend sein, wenn man sich nicht von Anfang an ganz dicke Haut zugelegt hatte.
 
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  • #27
Aber hier im OD geht es manchmal so zu wie auf einem Bazar, man hat schließlich die Auswahl usw. Bis man einen Menschen kennen-, schätzen- und schließlich lieben gelernt hat, vergeht oft viel Zeit.
Und genau das ist das Problem, wie du sehr schön ausgeführt hast. Es ist kaum einer mehr bereit, Zeit und Neugier in einen anderen Menschen zu investieren. Sei es in der Partnersuche oder in anderen Beziehungskonstellationen.

Das finde ich persönlich sehr traurig. Es traut sich kaum einer, sich auf den anderen wirklich einzulassen, mit allen Risiken aber auch mit der gesunden Selbstwahrnehmung, wann es besser ist, zu gehen.
 
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  • #29
Nö. Ich finde, du brauchst im Profil nix davon zu erwähnen. Es ist ja nix schlimmes. Irgendwelche Einschränkungen hat jeder.
Das Vorgehen halte ich für schwierig.
Ich finde das bewusste Auslassen von wichtigen Informationen schon für verschlagen. Das wiederum macht diesen Menschen in meinen Augen unattraktiv. Also passiert es, dass ich ihn dann wegen dieser Charaktereigenschaft aussortiere, nicht wegen der Behinderung selbst.
Was jeder als Schwere erlebt, ist natürlich individuell.
 
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  • #30
Sorry, aber was ist denn das für ein blöder Rat.
Schreib doch was du über ihre Frage denkst, aber schreib ihr nicht was du über anderer Leute Ratschläge denkst.
Klar, was sollte man anderes erwarten. Das was du hier geschrieben hast:

Erlaube deinem Gegenüber, dein Handicap zu ignorieren. Das geht nicht, wenn du es thematisierst.... Stelle immer (!!!!) andere Punkte deiner Persönlichkeit in den Vordergrund. Sei für dein Gegenüber "die mit den dunklen, welligen Haaren", "die mit dem tiefgründigen Humor", "die mit den interesanten Hobbys", aber niemals (!!!) "die mit dem Handicap".
Was du hier verdeutlichst, ist, dass sie ihr Handicap selbst zum Problem macht. Gleichzeitig machst du es aber zu einem Problem, wenn sie niemals die mit dem Handicap sein darf. Wenn das nicht deine Absicht war, ich das falsch interpretiere, dann kannst du es ja berichtigen.
Meiner Meinung nach gibt es zu diesem Thema nicht "die Antwort". Aber deine finde ich ... gelinde gesagt, unhöflich.
 
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