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Deleted member 23883

  • #31
Sonst könnte man sich das alles sparen.

Bei uns auf Station sind von 20 beatmeten Covid-Patienten bisher nur zwei verstorben und zwar am fulminanten Multiorganversagen.
Alle anderen sind schon in der Reha oder stehen kurz davor.
Und wir bekommen jeden Tag neue Covid-Patienten.
 
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Deleted member 23883

  • #33
P.S.

Die intensivmedizinische Behandlung von Covid-Patienten ist sehr besonders und komplex. Daher macht es meiner Meinung nach keinerlei Sinn tendenziöse Berichte in den Medien zu platzieren, da diese niemals von einem Laien richtig eingeordnet werden können.

Eine differenzierte Sachdiskussion findet im intensivmedizinischen Bereich tagtäglich zwischen den einzelnen Disziplinen statt und benötigt zum Verständnis eine umfassende intensivmedizinische Vorbildung und jahrelange Erfahrung in diesem Bereich.
 
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Deleted member 23883

  • #35
Intubieren tun viele. Aber das sind offenbar nicht alles Lungenfachärzte. Ich persönlich traue letzteren da schon einiges Know How zu. :)
Dieser Beitrag von dir zeigt, dass du keine Ahnung hast.

Intubieren tun nicht viele, sondern zu 80% Anästhesisten.

Ich habe auf einer Intensivstation mit Pneumologen gearbeitet.
Sobald sich ein Patient so stark verschlechterte, dass er intubiert werden musste, wurden wir Anaesthesisten dazu gerufen, da Pneumologen eher selten intubieren und sich dabei unsicher fühlen in der Notfallsituation. Des weiteren wurden wir gebeten die Beatmungsgeraete einzustellen.
Musste eine starre Bronchoskopie durchgeführt werden, wurde auch der Anaesthesist zur Beatmung dazu gerufen.
Pneumologen versorgen vor allem chronisch kranke Lungenpatienten im ambulanten Bereich.
Im stationären Bereich geht es vorwiegend um die nicht- invasiven Beatmungseinstellungen von Heimbeatmungsgeraeten, medikamentöse Einstellung , i.v. Therapie von Infekten oder Diagnostik.
Auf der Intensivstation sind sie eher selten anzutreffen.
Das erklärt vielleicht auch die grundsätzliche Abneigung der Pneumologen bezüglich der invasiven Beatmung: Sie haben damit in ihrem normalen Berufsalltag viel zu wenig zu tun und Ihnen fehlt die Erfahrung.
Ausnahmen gibt es natürlich, doch für das gros der Pneumologen trifft das zu.
 
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  • #36
Sonst könnte man sich das alles sparen.

Bei uns auf Station sind von 20 beatmeten Covid-Patienten bisher nur zwei verstorben und zwar am fulminanten Multiorganversagen.
Alle anderen sind schon in der Reha oder stehen kurz davor.
Und wir bekommen jeden Tag neue Covid-Patienten.
Warum sind bei euch so viele Covid Patienten? Im Krankenhaus in Limburg gibt es nur wenige. Hier ist es recht ländlich. In meinem Heimatort mit 12250 Ew. wird die Patientenzahl seit Wochen mit 2 angegeben.
 
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Deleted member 23883

  • #37
Warum sind bei euch so viele Covid Patienten? Im Krankenhaus in Limburg gibt es nur wenige. Hier ist es recht ländlich. In meinem Heimatort mit 12250 Ew. wird die Patientenzahl seit Wochen mit 2 angegeben.
Wir haben einen sehr guten Ruf, was komplizierte Intensiv -Verläufe und komplexe Beatmungspatienten betrifft. Daher bekommen wir die Patienten aus ganz Hessen zugewiesen.
 
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  • #38
Na das KH liegt auch sehr hübsch, gute Aussicht. 😁
 
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  • #40
Intubieren tun nicht viele, sondern zu 80% Anästhesisten.
Ja also. Viele, die von Viruspneumonien womöglich nicht so viel Ahnung haben. Vielleicht kaum mehr als ich.
Das erklärt vielleicht auch die grundsätzliche Abneigung der Pneumologen bezüglich der invasiven Beatmung: Sie haben damit in ihrem normalen Berufsalltag viel zu wenig zu tun und Ihnen fehlt die Erfahrung.
Offenbar hast Du das Interview mit Dr. Voshaar gar nicht gelesen. Schade. Das wirkt wenig vertrauenerweckend.
Ich finde ihn überzeugend in seinen Ausführungen.
 
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Deleted member 23883

  • #41
Ja also. Viele, die von Viruspneumonien womöglich nicht so viel Ahnung haben. Vielleicht kaum mehr als ich.
Offenbar hast Du das Interview mit Dr. Voshaar gar nicht gelesen. Schade. Das wirkt wenig vertrauenerweckend.
Ich finde ihn überzeugend in seinen Ausführungen.
Du bist so ignorant und indolent, dass jedes weitere Wort zu viel ist.

Meine Patienten, meine Kollegen und ich danken Gott auf Knien, dass du kein Mediziner geworden bist!
 
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  • #42
Du bist so ignorant und indolent, dass jedes weitere Wort zu viel ist.

Meine Patienten, meine Kollegen und ich danken Gott auf Knien, dass du kein Mediziner geworden bist!
Meine Güte, der Artikel war von Anfang April und bezog sich eher auf andere Länder. Ich geh mal davon aus, dass bei uns nicht gleich intubiert wird. Das hast ja auch schonmal geschrieben, selber atmen ist besser usw.
 
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  • #43
Meine Patienten, meine Kollegen und ich danken Gott auf Knien, dass du kein Mediziner geworden bist!
Gott bewahre, das stand wirklich nie im Raum. Und ja, ich bin ja auch froh, wenn ich niemals in Dein Spital muß. 😥 Ich hoffe, daß ich's mir immer vorher aussuchen kann, wer was darf. Manches kann man ja zum Glück mit einer Verfügung festlegen. Kann ich nur jedem empfehlen.
 
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  • #44
Die Diskussion passt aber auch nicht ganz zu dem Thread.
Wobei ich die Umfrage bei 30% abgebrochen hab, war sehr träge.
 
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Deleted member 23883

  • #45
Meine Güte, der Artikel war von Anfang April und bezog sich eher auf andere Länder. Ich geh mal davon aus, dass bei uns nicht gleich intubiert wird. Das hast ja auch schonmal geschrieben, selber atmen ist besser usw.
Ich werde mich hier nicht mehr zu diesem Thema äussern und verweise auf meinen Beitrag #33.

@Syni war hier bisher die Einzige, die sich bemüht hat, das Thema differenziert zu betrachten.

Für Auseinandersetzungen mit @fafner stehe ich nicht mehr zur Verfügung. Soll er glauben, was er will. Zum Glück ist die Behandlung schwerkranker Patienten keine Glaubenssache.
 
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