tina*

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  • #151
Liebe Marlene,
danke für deine Antwort.
Meine Eltern leben nicht mehr und ihre Themen hatten nichts mit Narzissmus zu tun, sondern waren andere. (…) Als ich angefangen habe, ihre Kindheit zu verstehen, habe ich mich mit ihnen in den Bereichen, in denen ich gehadert habe, versöhnt.
Ich glaube auch, dass das eine gute Quelle für inneren Frieden ist.
Die Erfahrung, dass man in Abgründen, in der Verzweiflung nicht stecken bleibt, sondern wieder hinausfindet, macht auch einen stark.
Das Wort "stark" mag ich ja nicht so, ich würde eher zuversichtlich sagen. Leben ist Veränderung. Die Gewissheit, dass auf Regen Sonne folgt, wenn man nur bereit ist, sie zu sehen, trägt.
 

tina*

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  • #152
Liebe @*Andrea*, auch dir danke für deine Antwort. Leider bin ich mal wieder nicht so zeitnah ;).
https://www.parship.de/forum/posts/349458/
Ich bleibe bei dem, was ich geschrieben habe und verstehe deine Emotionalität so, dass dich das Thema triggert, was ich aus deiner eigenen Erfahrung heraus nachvollziehbar finde.
Ui, wo hast du denn da Emotionalität gelesen? Ich war doch ganz sachlich fassungslos ;).

Auch mir erscheint @WolkeVier dagegen oft eher seicht und an der Oberfläche.
Ähmm, ich weiß nicht, auf was du das "auch" beziehst, eine solche Aussage habe ich nicht getroffen.

Nur bedeutet es nicht, dass ich alles, was er tut und schreibt, für unempathisch halte.
Das war ebenfalls nicht meine Aussage.

Wenn ich denke, dass es für ein Kind hilfreich sein kann, (…) kann es dann zusätzlich (!) dazu auch hilfreich sein, das Ganze als Erkrankung zu verstehen. Das ist es, was ich sagen wollte.
Ich vermute mal, da bist du wieder bei deiner eigenen Geschichte. Bzw. so allgemein. Da sehe ich Teile durchaus ähnlich.

Ich wollte keinesfalls sagen, dass ein Kind, das das nicht als hilfreich empfindet, irgendwie gestört ist!
Diese Aussage stand doch gar nicht im Raum??

Aber ich verstehe nach wie vor nicht, was das bedeuten soll, ihn zu füttern.

Naja, ich habe ja schon damals im Thread ein Beispiel gegeben, was in deiner damaligen Verfassung nicht so gut ankam; vielleicht kannst du da jetzt mehr mit anfangen? Also jetzt nicht emotional, sondern sachlich gesehen :rolleyes: (und unter Berücksichtigung, dass hier keine Therapie ist, sondern ein öffentliches Forum):

https://www.parship.de/forum/posts/187673/
Statt der immer gleichen Nabelschau füttere doch mal deine Wölfe, z.B. Selbstmitleid, Trauer, Angst, Minderwertigkeit, statt sie so schnöde verhungern zu lassen. Setz dich an's Lagerfeuer und heule "huuuh ich bin traurig. Wer möchte mitheulen?" (wer einen konstruktiven Hinweis zusteuern will, kriegt eins auf die Zwölf! Hier ist das Lagerfeuer für Traurige). Yeah!
Die ab und zu zu füttern, ist ganz hilfreich. Ich (also als ich, nicht als du) würde es halt nicht im virtuellen Raum tun, sondern eher so "live und in Farbe" :rolleyes:.

https://www.parship.de/forum/posts/188059/
Es gibt nicht "den" schwarzen Wolf in sich. Je nachdem, welcher gerade aktiv ist, ist anderes Futter nötig.

Du könntest entscheiden, dir diese Frage nachts einfach nicht zu stellen. Sag dir "morgen". Und dann gibst du - zu einem passenden Zeitpunkt - diesem Wolf Futter. Du kannst dir in den düstersten Farben ausmalen, wie schrecklich es sein wird. Und wenn du genug davon hast, kannst du dir auch wieder erfreulichere Szenarien ausdenken. Wenn du meinst, du wirst nicht genug davon haben, stell dir die Eieruhr für eine bestimmte Zeit. Dann ist Fütterungsende - wie im Zoo ...

https://www.parship.de/forum/posts/188190/
Jede Eigenschaft, die du als "negativ" einschätzt und "weghaben" willst, kannst du als schwarzen Wolf ansehen (ist ja nur ein Bild). Und füttern bedeutet, eben auch diesen Anteil als deinen anzunehmen und zu integrieren.

Ausserdem verstehe ich nicht, weshalb Fähigkeiten wie Mut, Willensstärke und Intuition zum schwarzen Wolf gehören sollen... Aber vielleicht magst du mir das nochmals zu erklären versuchen?
Na ja, zum einen habe ich mir die Geschichte nicht ausgedacht :). Ich interpretiere es so, dass es keine klare Schwarz-Weiß-Zuordnung bzw. Einteilung Gut-Schlecht gibt. Einfach nur Willensstärke zu haben, ohne z.B. das richtige Ziel zu verfolgen, kann auch ganz schön unangenehm sein. Oder Mut, wenn er dich in den "falschen" Situationen zu Handlungen bringt.