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  • #61
Habt ihr eigentlich schon mal bemerkt, dass sich die TE bisher keinen Deut für eure Beiträge interessiert hat?

Kein Piep, kein Danke, nicht mal ein like.

So groß kann der Leidensdruck also nicht sein.

Im übrigen hat sie den Typen ja offenbar bereits entsorgt, da sie ja bei PS eifrig auf der Suche ist.
Au Mann, du glänzt ja schon wieder mit sagenhafter Absenz von Einfühlungsvermögen, Klugheit und Konstruktivität!
Vielleicht spielt es für uns keine so große Rolle, dass sie Rückmeldung gibt? Vielleicht iest sie mit und bewertet nicht? Vielleicht hat sie gerade was anderes zu tun? Was weißt du über ihren Leidensdruck?!
Und man "entsorgt" Menschen nicht, auch keine kranken.
 
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  • #63
Au Mann, du glänzt ja schon wieder mit sagenhafter Absenz von Einfühlungsvermögen, Klugheit und Konstruktivität!
Vielleicht spielt es für uns keine so große Rolle, dass sie Rückmeldung gibt? Vielleicht iest sie mit und bewertet nicht? Vielleicht hat sie gerade was anderes zu tun? Was weißt du über ihren Leidensdruck?!
Und man "entsorgt" Menschen nicht, auch keine kranken.

Och, da hatte ich wohl glatt übersehen, dass das hier so ne Art Schreibtherapie von nachtragenden, selbstmitleidigen Beziehungsgeschädigten ist. Na, wer´s braucht.

Ich steh lieber auf dem Standpunkt:

"Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben."
- Albert Einstein
 
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*Andrea*

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  • #65
Mein Ex z.B. war/ist als Schauspieler perfekt. Bis ich endlich verstanden habe, dass er (bildlich gesprochen) nicht mich küsst, sondern immer nur sich selbst (und zwar wirklich in seinem tiefsten Inneren), war ein langer Weg, der dann in wiederholten Panikattacken bei mir endete. Und dann folgte ein langer Weg, dort hinauszufinden. Die Kinder haben ihre eigene Beziehung zu ihm, die selten ist und jedesmal in das enttäuschende Gefühl läuft, nur als Statist zu fungieren. Sie wissen nicht, ob er sie liebt und versuchen dies herauszubekommen. Das eine Kind hat beschlossen, dass er es liebt, das andere, dass nicht. Das schwankt aber manchmal. Diese Unklarheit ist das Schlimme und gerade in dieser findet dann die Bindung statt und in ihr birgt sich die Gefahr, dass man nie entlassen wird. Auf eine klare eindeutige Ebene. Es gibt aber auf der anderen Seite eine eindeutige klare verlässliche Liebe (von mir und meiner Familie :)) und da werden echte Emotionen erfahren. Da diese Seite auch die alltägliche ist, hoffe ich, dass sie die auswirkende ist und sein wird, da sie stabil ist.
Ich finde diese einfühlsame und ehrliche Beschreibung einen sehr wertvollen Beitrag, der wohl auch hilfreich ist für das Verstehen und die Unterstützung von Kindern mit einem betroffenen Elternteil.
Es berührt mich auch sehr, wenn du schreibst, dass du irgendwann verstanden hast, dass dein Ex eigentlich immer sich selbst küsste. Ich kann mir gut vorstellen, dass das eine schreckliche Enttäuschung und auch eine tiefe Verunsicherung bei dir bedeutete. Es war sicher gut und richtig für dich und auch für deine Kinder, dich zu trennen und zu lösen. Ich finde es schön, wie du deine Kinder begleitest (das klingt hierbei an, auch wenn du es nicht genau beschreibst).

Wenn ich versuche, mir die Gefühlswelt eines Menschen vorzustellen, der als (vermeintlich) Liebender nur immer sich selbst küsst, dann kommt bei mir ein Bild von unendlicher Einsamkeit auf, von Unfähigkeit zu lieben, gerade weil man selbst (als Kind) nie genügend Liebe bekommen hat. (Die Unfähigkeit zu lieben stelle ich mir nicht grundsätzlich und unumkehrbar vor, aber in der Situation schon sehr tiefgehend.) Ein solcher Mensch hat sich wohl nie echt gesehen gefühlt, und schon gar nicht anerkannt und geliebt darin, wie er ist. Das hat wohl zu einem Teufelskreis geführt: einerseits sich umso stärker zeigen müssen, sich in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit begeben müssen, um vermeintlich die Chance zu erhöhen, gesehen zu werden, dies aber (dummer- aber auch verständlicherweise) nicht wirklich mit dem tiefsten eigentlichen, wesentlichen Ich, sondern mit einem verzerrten, bewusst (jedenfalls bei einem Schauspieler) und auch unbewusst (in anderen Situationen) gespielten Ich, wohl aus der (unbewussten) Furcht heraus, beim Zeigen des tiefsten Inneren erneut tief verletzt zu werden. Weil er sich aber nicht echt zeigen kann, vergibt er sich auch die Chance echt gesehen, anerkannt und geliebt zu werden. Die Sache ist also wohl ein gegenseitiger Liebe-Verhinderungs-Teufelskreis. Vielleicht muss sich ein solcher Mensch auch immer in den Partner und die Nächsten hinein "vergrössern", weil er mit anderen Menschen (die ja natürlich auch andersartig waren) die Erfahrung gemacht hat, dass sie ihn nicht erkennen und verstehen und lieben konnten. Also braucht es die (unbewusste) Illusion, die anderen wären so, wie er selbst. Selbst nie geliebt, kann er keine Anderen lieben und auch nicht darin vertrauen, dass Andere ihn lieben und verstehen könnten. Das ist unendlich traurig.

Ich weiß auch, worin bei ihm die Ursache liegt. Er weiß es auch, doch erkennt es nicht für sich, sondern nimmt diesen Grund als Aufgabe für etwas Anderes. Nur einmal gab es kurz den Anflug einer Wahrnehmung, der wurde dann umgeleitet in Tränen des Selbstmitleides und dann wurde schnell wieder in der Parallelwelt agiert.
Vielleicht braucht es das als Erstes, Tränen des Selbstmitleides, vielleicht sogar über eine längere Phase. Denn die Sache ist ja auch unendlich traurig und schrecklich, hat vieles verhindert und tut es noch.
Manchmal braucht es zuerst die Hinwendung zum eigenen Leid (und dann hoffentlich einen Trost darin, vielleicht auch durch die Anerkennung dieses Schmerzes durch andere), bevor man sich endlich den andern Menschen zuwenden kann und auch ihr Leid (das in diesem Falle auch von einem selbst verursacht wurde) zu sehen und dafür Mitgefühl zu entwickeln.

Mir hat irgendwann nach langer Zeit geholfen, dass ich wieder ein Mitgefühl zu ihm erzeugen konnte und, dass ich so wenig Kontakt wie möglich habe. Immer wieder habe ich das Ganze durchgerackert, war sehr lange davon besetzt und dann hat mir auch dieser schöne Satz geholfen: "nachdem ich die Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufgegeben habe, kann ich mich der Zukunft zuwenden."
Ich finde das mega schön, stark und liebevoll von dir (auch für deine Kinder), dass du wieder Mitgefühl für deinen Ex spüren kannst, trotz der tiefen Verletzung und all der schwierigen Erfahrungen mit ihm.
Der Satz, der dir geholfen hat, könnte auch betroffenen Personen selbst helfen.

Alles Gute und viel Kraft auch für deine Kinder!
 
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  • #66
Ich finde diese einfühlsame und ehrliche Beschreibung einen sehr wertvollen Beitrag, der wohl auch hilfreich ist für das Verstehen und die Unterstützung von Kindern mit einem betroffenen Elternteil.
Es berührt mich auch sehr, wenn du schreibst, dass du irgendwann verstanden hast, dass dein Ex eigentlich immer sich selbst küsste. Ich kann mir gut vorstellen, dass das eine schreckliche Enttäuschung und auch eine tiefe Verunsicherung bei dir bedeutete. Es war sicher gut und richtig für dich und auch für deine Kinder, dich zu trennen und zu lösen. Ich finde es schön, wie du deine Kinder begleitest (das klingt hierbei an, auch wenn du es nicht genau beschreibst).

Wenn ich versuche, mir die Gefühlswelt eines Menschen vorzustellen, der als (vermeintlich) Liebender nur immer sich selbst küsst, dann kommt bei mir ein Bild von unendlicher Einsamkeit auf, von Unfähigkeit zu lieben, gerade weil man selbst (als Kind) nie genügend Liebe bekommen hat. (Die Unfähigkeit zu lieben stelle ich mir nicht grundsätzlich und unumkehrbar vor, aber in der Situation schon sehr tiefgehend.) Ein solcher Mensch hat sich wohl nie echt gesehen gefühlt, und schon gar nicht anerkannt und geliebt darin, wie er ist. Das hat wohl zu einem Teufelskreis geführt: einerseits sich umso stärker zeigen müssen, sich in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit begeben müssen, um vermeintlich die Chance zu erhöhen, gesehen zu werden, dies aber (dummer- aber auch verständlicherweise) nicht wirklich mit dem tiefsten eigentlichen, wesentlichen Ich, sondern mit einem verzerrten, bewusst (jedenfalls bei einem Schauspieler) und auch unbewusst (in anderen Situationen) gespielten Ich, wohl aus der (unbewussten) Furcht heraus, beim Zeigen des tiefsten Inneren erneut tief verletzt zu werden. Weil er sich aber nicht echt zeigen kann, vergibt er sich auch die Chance echt gesehen, anerkannt und geliebt zu werden. Die Sache ist also wohl ein gegenseitiger Liebe-Verhinderungs-Teufelskreis. Vielleicht muss sich ein solcher Mensch auch immer in den Partner und die Nächsten hinein "vergrössern", weil er mit anderen Menschen (die ja natürlich auch andersartig waren) die Erfahrung gemacht hat, dass sie ihn nicht erkennen und verstehen und lieben konnten. Also braucht es die (unbewusste) Illusion, die anderen wären so, wie er selbst. Selbst nie geliebt, kann der keine Anderen lieben und auch nicht darin vertrauen, dass Andere ihn lieben und verstehen könnten. Das ist unendlich traurig.


Vielleicht braucht es das als Erstes, Tränen des Selbstmitleides, vielleicht sogar über eine längere Phase. Denn die Sache ist ja auch unendlich traurig und schrecklich, hat vieles verhindert und tut es noch.
Manchmal braucht es zuerst die Hinwendung zum eigenen Leid (und dann hoffentlich einen Trost darin, vielleicht auch durch die Anerkennung dieses Schmerzes durch andere), bevor man sich endlich den andern Menschen zuwenden kann und auch ihr Leid (das in diesem Falle auch von einem selbst verursacht wurde) zu sehen und dafür Mitgefühl zu entwickeln.


Ich finde das mega schön, stark und liebevoll von dir (auch für deine Kinder), dass du wieder Mitgefühl für deinen Ex spüren kannst, trotz der tiefen Verletzung und all der schwierigen Erfahrungen mit ihm.
Der Satz, der dir geholfen hat, könnte auch betroffenen Personen selbst helfen.

Alles Gute und viel Kraft auch für deine Kinder!

Wow:)
 

Marlene

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  • #68
Zudem kann es ein Trost für deine Tochter sein zu wissen, dass es sich um ein Krankheitsbild handelt.
Das ist immer die Frage, ob das zum einen wirklich so gut ist, es auf die Ebene der Krankheit zu bringen und es nicht einfach nur im So-Sein zu lassen und dazu eine Einstellung entwickeln zu können und zum anderen, ob das dann wirklich ein Trost ist, einen Elternteil als einen psychisch Kranken zu haben. Meine Kinder wehren sich z.B. gegen solche Zuschreibungen (einmal machte ich eine Bemerkung so in der Hinsicht, dass sie vielleicht versuchen können zu verstehen, dass er nicht anders kann, weil er es nicht sieht), deswegen unterlasse ich seitdem solche Bewertungen und mache das mit mir alleine ab. Ich denke, sie sollen ihre eigene Beziehung entwickeln, ob im Guten oder anders, ich versuche das loszulassen. Aber, ich bin mir in dieser Hinsicht auch manchmal ein wenig unsicher, wie komplett ich mich rausnehmen soll oder manchmal doch meinen Blickwinkel mit einbringe. Ist auch altersabhängig, je jünger das Kind, desto unerträglicher sind irgendwelche Äußerungen. Gut ist irgendwann, wenn Humor greift und man zusammen dann über Manches lachen kann.
 
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Gigaset

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  • #70
zu zitieren lässt dich leider kein bisschen klüger erscheinen.

Weisst du, du darfst dir ja gerne einbilden – weil du hier knapp 3000 Beiträge verfasst hast – dass du hier eine Art Meinungsführerschaft vertrittst und auch gleich für andere mitsprechen kannst, in Form von „wir“ machen das hier so.

Du darfst dir auch gerne einbilden, dass dich jemand hier für sehr empathisch hält, weil du es verstehst mit salbungsvollen Worten Eindruck zu schinden.

Du kannst dir auch gerne einbilden, dass es ganz toll rüberkommt, wenn du am Pool in Malle sangriaschlürfend über die Schlechtigkeit der Welt philosophierst.

Auch darfst du gerne glauben, wenn du hier jedem unter die Nase reiben musst, was für ein edles, bequemes und sicheres Auto du fährst, dass dich das zum tollsten Hecht im Karpfenteich macht.

Du darfst auch gerne andere abwerten als unklug hinstellen, die nicht deiner erlauchten Meinung sind.

Du darfst dich dann aber auch nicht wundern, dass sich dann bei dir jemand fragt:

„Wie war eigentlich gleich noch mal die Definition eines Narzissten ?“
 
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  • #71
Habt ihr eigentlich schon mal bemerkt, dass sich die TE bisher keinen Deut für eure Beiträge interessiert hat?
Kein Piep, kein Danke, nicht mal ein like. So groß kann der Leidensdruck also nicht sein.Im übrigen hat sie den Typen ja offenbar bereits entsorgt, da sie ja bei PS eifrig auf der Suche ist.

ich weiß ja nicht, wie andere hier vorgehen. ich gehe einfach nach gefühl, ob ich dazu irgendwas sinnvolles sagen kann oder nicht. und wenn nicht, halte ich die klappe. und lieber schreibe ich etwas, das umsonst war. als etwas nicht, das hätte hilfreich sein können.
 
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  • #72
Auch im Kinder-Strang.
Nicht vergessen, dass ihre Beiträge freigeschaltet werden müssen und es Wochenende ist.
Dann hab ich mal ne dumme Frage dazu (Ich weiß, dass ich dumm bin, sehr dumm sogar): Geht es hier allen so, dass es sehr lange dauert, bis ein Beitrag freigeschaltet wird? Ich dachte, dass es in letzter Zeit nur mir so geht, weil mich irgendjemand verpfiffen hat und ich ausgebremst werden sollo_O
 
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  • #73
Och, da hatte ich wohl glatt übersehen, dass das hier so ne Art Schreibtherapie von nachtragenden, selbstmitleidigen Beziehungsgeschädigten ist. Na, wer´s braucht.
So eine Abwertung - schämst du dich nicht? Liest du nicht, wie selten respektvoll und sachlich dieser Thread ist und die Schreibenden miteinander umgehen? Alleine das lässt Aufmerksame innehalten. Wenn du das nicht nachvollziehen kannst - ist nicht schlimm. Aber dann: einfach mal die Klappe halten.
 
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  • #74
Und in allererster Linie unendlich spekulativ....
Vielleicht.

Es ist ein Versuch, mich einzufühlen. Denn ich glaube nicht, dass es allzu viele Menschen gibt, die andere in böser Absicht verletzen. Die meisten sind selbst verletzt und können (noch) nicht anders. Manche kümmern sich eventuell auch zu wenig darum. Aber es ist nicht ganz einfach, das von Aussen zu unterscheiden. Und es unterstützt dabei, das eigene problematische Verhalten anzuschauen, wenn man auch für den eigenen Schmerz Verständnis und Mitgefühl entgegengebracht bekommt.
 
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  • #75
ich finde mich auch in einigen deiner beispiele wieder.
insbesondere was das mimosenhafte des vermeintlichen traummannes anbelangt. er kann austeilen, aber nicht einstecken.
leider weiß er genau, dass er eine unerklärliche anziehungskraft auf mich ausübt und bringt mich immer wieder dazu, nach einer begegnung zu "betteln".
u.a. habe ich mich hier angemeldet, um eine weniger toxische "ersatzdroge" zu finden, aber das war ein trugschluss.
leider kann ich dich nicht dahingehend beraten, jeglichen kontakt abzubrechen, weil mir das auch selbst nicht gelingen mag.
wünsche dir viel kraft - interessanterweise scheinen solche menschen immer gerade auf die zu wirken, die eigentlich fest und unerschütterlich in ihrem leben stehen, familie und finanzen meistern und auch sonst "nicht auf der brennsuppe dahergeschwommen sind".
bonne chance!

Vielen Dank und .... doch ich habe den Absprung geschafft.
Nach ca 15 Abbrüchen mit teils erbetenen Neuanfängen von ihm und zwei längeren Trennungen von 2,5 und 3 Monaten habe ich dummerweise erst den Fehler gemacht, mich nochmals auf einen "Neustart" einzulassen.
Nach drei Wochen habe ich aber dann mit aller Konsequenz erkannt, dass sich zwar die Themen, und "Schauplätze" und zum Teil die "Technik" ändert (Selbstmitleid und weinerliche Szenen statt krasser Wut und Abwertung) aber der Mensch nicht.

Frau schafft so eine Trennung und auch die Aufarbeitung.

Das gute daran ist, dass ich jetzt bei Begegnungen nach kürzester Zeit diese Art des manipulativen Umgangs und überhaupt die Veranlagung sofort erkenne und auf Abstand gehe:
- zu schnelles "Love-Bombing", vermeintlich alles tun, "die Beziehung ginge über alles"... (nach 3 Wochen sagen "Ich liebe Dich", wobei man ziemlich genau weiß, dass dieser Mensch keine tiefe Empathie hat und Dich auch nicht kennt.
- Schwanken zwischen Idealisierung und krassester Charakterabwertung manchmal innerhalb von Stunden
- Darstellung der vorherigen Beziehungen als ausschließlich negativ, enttäuschend, immer war der andere "Schuld"....
- Ausnutzen von Geduld, Verständnis, Verzeihen, wobei derjenige selber *keine* Einsicht, kein Anerkennung seiner Anteile und kein wirkliches Gefühl hat für das, wie er agiert und manipuliert.
- es geht immer nur um den anderen, seine Themen.
...... da könnte ich jetzt fortfahren.

Fazit: never again.
 
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  • #76

Ja, das sehe ich genauso.
Mit Narzissten kann man nicht meinen umgehen und kommunizieren zu können, wie man es gewohnt ist. Die gesamte Art der Gesprächsführung ist in kürzester Zeit ausschließlich manipulativ, sehr aggressiv und dient nicht dem Zweck der Klärung und der Schlichtung.

Verständnis hatte ich über 2,5 Jahre immer wieder.
Ich sehe es ähnlich, dass der Mann selber wohl heftig verletzt wurde in seiner Kindheit. Dennoch ist damit nicht zu rechtfertigen, seinen Wert darüber zu erhalten, andere zu kränken.

Mitlerweile habe ich die endlose Frage des "Warum" für mich mit "egal" beantwortet.
Denn zuletzt kann man keinen anderen ändern, nur sich selber.

Glücklicherweise gibt es ja auch sehr kommunikative, gelassene und ausgeglichene Männer hier im Portal. Die Begegnung mit meinen Freunden und mit jedem dieser Kontakte, - ob nur im Telefonat oder persönlich - hilft mir mit dabei, wieder die richtige Perspektive für "im Rahmen des Normalen" zu bekommen.....
 

Connection

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  • #77
Das kling ja furchtbar.
1) Nein, kommt mir nicht bekannt vor.
2) Da ich sowas noch nicht erlebt habe, muss ich Gott sei Dank nicht damit klar kommen, aber ich kann schon nachvollziehen, dass du fertig bist.
3) Ich denke wenn man verliebt ist, kann es passieren dass man sich auf irgendwelchen Unsinn einlässt, man ist zu nah dran. Wenn es einer Freundin passiert wäre, hätten bei dir wahrscheinlich alle Alarmglocken geschrillt und du hättest sehr schnell gemerkt, dass da nur rascheTrennung hilft.
Bei dem was du beschrieben hast, würden halt meine persönlichen Grenzen auf so vielfältige Weise überschritten werden, da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll... Mein Handy z Bsp ist absolut tabu, das hat niemand anzufassen. Nicht weil ich was zu verbergen hätte, sondern weil das meine Privatsphäre ist. Ich würde auch das Handy von meinem Partner nicht anfassen. Von Mails kontrollieren oder sonstigen Kontrollaktionen mal ganz abgesehen. Sowas kann ich unmöglich tolerieren. Also ich denke ich hätte ziemlich bald Schluß gemacht. Dann schreibst du noch was von Handgreiflichkeiten... Ich denke, an deiner Stelle würde ich die Hilfe eines Psychologen in Anspruch nehmen, einerseits um das Erlebte zu verarbeiten und andererseits um dahinter zu kommen weshalb du solche Grenzüberschreitungen zugelassen hast. Ich wünsch dir alles Gute!

Danke, das tut einfach gut, dass so klar zu hören.....!
Ich weiß, dass ich über die Zeit diese Standards erst ausgeweitet und dann im Grunde völlig aus den Augenverloren habe.
Und ich bin in professionellem Coaching diesbezüglich.
Das hilft auch sehr.....

Mittlerweile habe ich mich auch hingesetzt und meine Standards samt und sonders mal aufgeschrieben....damit ich beim nächsten nicht wieder in so eine Unklarheit verfalle.....und tatsächlich....Verliebtsein macht blind. Das kann zum Teil einfach schön sein, zum Teil sehr gefährlich, wenn es um solche Muster geht......
 
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  • #78
1. Ja

2. Gar nicht, mein Körper und meine Psyche haben genau so reagiert. Ich gerate dank meiner Muster, auch an solche Männer. Dank Therapie erkenne ich sie heute aber, korrigiere meine Sichtweise auf diesen Mann und gehe schnellstmöglich.

3. Es ist das Schlüssel-Schloß-Prinzip und sie merken scheinbar das Du gerade "schwach" bist, häufig sind Selbstwertgefühl, Selbstliebe und Selbstvertrauen am Boden. Für mich kann ich sagen, es kommt aus der Kindheit und Jugendzeit.

Ja, das sehe ich auch so.
Es gibt gute Internetseiten dazu, die ich nach und nach entdeckt habe. Darin ist auch die typische Konstellation "emphatischer Partner trifft auf Partner mit narzisstischen Zügen" beschrieben.
Ich sehe auch, das die Auslösung darin liebt, so viel Selbstwert zu haben, dass man so etwas einfach schon bei den ersten Anzeichen erkennt und es zu keiner nahen Beziehung kommt.....
 
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  • #79
Och, da hatte ich wohl glatt übersehen, dass das hier so ne Art Schreibtherapie von nachtragenden, selbstmitleidigen Beziehungsgeschädigten ist. Na, wer´s braucht.

@Gigaset fest steht jedenfalls eines: kommentare wie diesen braucht niemand - höchstens du selbst. oder warum schreibst du sowas? es gibt ja menschen, die haben freude daran, wenn andere sich über sie aufregen. na, wer's braucht...
 
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  • #80
Hallo Connection,

du hast hier als "Neuling" ein brisantes Thema in den Raum geworfen. Deine Frage nach Erfahrungen sehe ich etwas kritisch.

Ich schreibe hier schon etwas länger (hatte meinen Nick auch mal gelöscht). Was mir das Schreiben zunehmend verleidet (neben der Tatsache, dass die Themen sich irgendwann doch mehr oder weniger wiederholen), ist mein Eindruck, dass das Forum von einigen als Experimentierbühne für teilweise etwas fragwürdige Spielereien in Selbstdarstellung/Gruppendynamik genutzt wird. Meine anfängliche Naivität (hinter jedem Nick steht ein Mensch) ist der Erkenntnis gewichen, dass hinter vielen Nicks nur ein(ige) Mensch(en) steht(en). Meine Bereitschaft, hier über konkrete persönliche Erfahrungen zu schreiben, ist daher sehr begrenzt. Da das ein öffentliches Forum ist, empfehle ich hier auch generell, persönlichste Informationen nur insoweit auszubreiten, als dass man damit leben könnte, wenn JEDER sie theoretisch lesen könnte (Nachbarn, Freunde, die Mit-Betroffenen…). Bei dem Thema ist auch eine hohe "Triggerwahrscheinlichkeit" gegeben, wenn jemand mit der "Dampfwalze" drüber fährt, was jederzeit passieren kann.

Wie du aus den weiteren Beiträgen gesehen hast, sind die Erfahrungen nicht so selten. Ich halte hier allerdings auch wenig davon, Labels (wie Narzissten) zu verwenden.

Häufig ist die Struktur in solchen Threads so, dass sich ähnlich Betroffene melden und dann der "Abwesende" als Schuldiger ausgemacht wird (ich überspitze).

Das ist sicherlich als erster Trost hilfreich und nützlich, auf Dauer vermutlich nicht wirklich weiterführend.

Ich glaube fest daran, dass in jeder Beziehung beide verantwortlich sind für die zusammenfindenden Muster und Abläufe. Und wenn ich verantwortlich sage, meine ich bewusst nicht "schuld". In aller Regel finden sich da passende "Charakterausprägungen" zusammen, wobei die Prägungen halt in der Kindheit gesetzt werden. Und je nach persönlicher Geschichte sind die Abwehrmechanismen, Verdrängungen als Überlebensstrategie, Abspaltungen mehr oder weniger vorhanden bzw. bewusst.

Zu 3
Klar sein, wo deine Grenzen sind. Gerade wenn in der Kindheit die Grenzen auf’s Schwerste verletzt wurden (worst case von Eltern, die einen ja "eigentlich" lieben sollen), ist Grenzen setzen ein großes Thema. Ich finde hier den Beitrag von schokokeks
https://www.parship.de/forum/posts/343952/
gut. @*Andrea*, auch schöne Beiträge.

Sich selbst verurteilen ist das denkbar Schlechteste in der Situation. Lass dir da nichts einreden. Schau mal, woher du das Muster aus deiner Vergangenheit kennst und scheue dich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen (gute Freundinnen – face to face - können auch unterstützen). Hilfe im Internet nur, soweit du das abstrahieren kannst und nicht noch mehr angetriggert wirst.
 
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  • #81
Finde ich auch gut, wenn man hier seine Erfahrungen teilt und nicht immer bedacht darauf sein muss, sich ja keine Blöße zu geben.
Liebe Marlene,
ein grundsätzlich schöner Beitrag.
Woran machst du das zweite fest? Ich kann mich erinnern, dass du dich hier auch mal gelöscht hast wg. einem "Stalker" - um das mal so zu bezeichnen.
Schwieriges Terrain, finde ich.
 
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fafner

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  • #82
Die TE hat bestimmete Verhaltensweisen beobachtet und ein wenig im Internet gelesen und vermutet gleich Narzissmus. Daraus wurde dann sofort die Diagnose Narzissmuss.
Ich habe bisher nur gelesen, dass er eine sehr niedrige Kränkungsschwelle hat, nachtragend und extrem misstrauisch ist. Das sieht eher nach einem extrem geringen Selbbstwertgefühl aus, was mit Entwertung und Kontroll"wahn" kompensiert wird. Oftmals nach dem Motto "Besser sofort draufhauen bevor das eigene Ego leiden könnte".
Genau das zeichnet den Narzissten aus.

"Narzissten können ihre eigenen Schwächen nicht ertragen und ertragen sie deswegen auch nicht bei ihren Mitmenschen. Indem sie aber auf deren Schwächen fokussieren, verlieren sie die eigenen aus dem Blickfeld. Mit ihrer Kritik lösen sie dann bei ihren Mitmenschen genau jene Gefühle aus, die sie selbst nicht spüren wollen: eine tiefe Verunsicherung und Minderwertigkeit."
 
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Marlene

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  • #83
Liebe Marlene,
ein grundsätzlich schöner Beitrag.
Woran machst du das zweite fest? Ich kann mich erinnern, dass du dich hier auch mal gelöscht hast wg. einem "Stalker" - um das mal so zu bezeichnen.
Schwieriges Terrain, finde ich.
Ja, schwieriges Terrain. Kann im Endeffekt nur jeder für sich selbst entscheiden, wie weit er sich preisgibt. Dieser "Stalker" damals hatte mich eindeutig verwechselt, Fakten genannt, die nicht zutreffen. Mir war das klar, für Andere ist das undurchsichtig. Vielleicht war es auch nur ein böses Spiel. Ist im Resultat dann auch egal, eines ist jedoch klar, dass hier in diesem öffentlichen Raum es besser ist, keine zuordbaren harte Fakten zu liefern. Aber auch ohne diese, kann jemand sich auf einen stürzen. Ich denke aber, wenn zum Schluss aus Sicherheitsgründen nur noch Rollen gespielt werden, ist das Ganze hier einfach ätzend und ohne Wert. Über (innere) Abläufe und Erfahrungen kann man schon reden, und, falls jemand dann damit einen treffen möchte, ist das halt so und wie sonst auch im Leben, wo man nicht immer auf Wohlwollen stößt.
Angst einzujagen ist auch nicht gut, vorsichtig zu sein schon.
 
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Gigaset

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  • #84
So eine Abwertung - schämst du dich nicht? Liest du nicht, wie selten respektvoll und sachlich dieser Thread ist und die Schreibenden miteinander umgehen? Alleine das lässt Aufmerksame innehalten. Wenn du das nicht nachvollziehen kannst - ist nicht schlimm. Aber dann: einfach mal die Klappe halten.



Wenn dir meine Meinung nicht gefällt, ist das deine Sache. Ich denke aber nicht, dass du in der Position bist mir deshalb den Mund verbieten zu wollen, geschweige Scham zu erwarten.





@Gigaset fest steht jedenfalls eines: kommentare wie diesen braucht niemand - höchstens du selbst. oder warum schreibst du sowas? es gibt ja menschen, die haben freude daran, wenn andere sich über sie aufregen. na, wer's braucht...



Ich gebs zu, dass ich ein altes Nonkonformistenschwein bin. Hat mich allerdings in der Vergangenheit auch nicht davor bewahrt, in eine Beziehung zu schlittern, wo ich dann überwiegend konform mit den Erwartungen war, die von der anderen Seite an mich gestellt wurden und die mir im Grund auch nicht gut getan hat. Also ich könnte durchaus hier mitschreiben und mich der allgemeinen Bauchpinselei anschliessen.



Mach ich aber nicht, weil:
  • mir letztendlich durchaus bewusst ist, dass mich niemand dazu gezwungen hatte, mir das alles bieten zu lassen, somit war es auch meine gewisse Eigenverantwortung.

  • mich solche Dinge aus der Vergangenheit überhaupt nicht mehr berühren und warum sollte ich das dauernd wieder aufkochen. Das ist vergeben und vergessen und alles war schliesslich auch nicht schlecht.

  • ich meine Schlüsse daraus gezogen habe und mich seitdem lieber emotional etwas zurückhalte, bevor ich mich da zu sehr reinziehen lasse und vor allem in der Kennenlernphase dann lieber darauf verzichte, falls mir nüchtern betrachtet etwas komisch vor kommt.

Manche von denen die in dem thread geschrieben haben, sollten sich deshalb fragen, ob das nicht genau ihr Problem ist/war, sich zu konform verhalten zu haben. Also ein bisschen mehr Nonkonformismus wäre vielleicht nicht das schlechteste.

Was die TE betriff, sollte sie sich auch mal fragen, ob sie überhaupt schon wieder reif für eine neue Beziehung ist, solange ihr ihre vorherige nach wie vor schlaflose Nächte bereitet.
 

Julianna

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  • #85
Schade, dass @fleurdelis* wieder offline ist. Vielleicht ließt du es ja noch ;)
Finde es sehr schön, dass du das alles überhaupt erkannt und verstanden hast. Erkenntnisse dieser Art über die eigene Mutter sind schwer, weil man sie liebt und ihr Jahrelang vertraut hat. Viele tun sich schwer (auch im späteren Erwachsenalter), sich diese Dinge über die eigene Mutter oder auch die Eltern, überhaupt einzugestehen, weil die Wert- und Moralvorstellungen dies eigentlich gar nicht zulassen. Allein, dass du es geschafft hast, diese Erkenntnis „zuzulassen“ ist schon Respekt wert. Das kostet sehr viel Überwindung. Eine Kontakt-Einschränkung oder ein Kontakt-Abbruch ist dann wohl das einzige und letzte Mittel, was dem Kind dann noch zur Verfügung steht in der Ohnmacht gegenüber der Mutter.
Hast du noch Geschwister? Oft handelt es sich dabei um eine disfunktionale Familie. Dann gibt es eine Unterteilung in „Goldkind“ und „das schwarze Schaf“. Die hochgelobten Goldkinder werden oft später ü30 aufwärts selbst zu Narzissen. Sie sind genauso innerlich leer, wie es die Mutter war/ist. Das schwarze Schaf hat es nicht leicht, muss viel einstecken, ist oft der Sündenbock, selbst bei Konflikten, in die es gar nicht involviert war. Doch dieses Kind hat die Chance daraus hervorzuwachsen und besitzt daher mit zunehmenden Jahren ein besonders stabiles Selbstbewusstsein.

Ich finde es sehr mutig von dir, dass du dich dem gestellt hast, alles für dich analysiert und aufgearbeitet hast, um am Ende gestärkt daraus hervorzugehen.
 
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  • #86
Manche von denen die in dem thread geschrieben haben, sollten sich deshalb fragen, ob das nicht genau ihr Problem ist/war, sich zu konform verhalten zu haben. Also ein bisschen mehr Nonkonformismus wäre vielleicht nicht das schlechteste.

@Gigaset : was meinst du mit konform verhalten? falls du meinst, dass man trotz untragbaren verhaltens des partners zusammenbleibt, weil sichs halt so gehört - klar, das ist mist! aber es ist sehr sehr schwer, sich zu trennen, wenn kinder beteiligt sind. für die ist es einfach nur schlimm, also reißt man sich tendenziell viel zu lange zu sehr zusammen anstatt einen klaren cut zu machen. kinderlos hätte ich das jedenfalls viel früher getan. da hätte ich ja auch nur für mich allein handeln müssen. so waren halt noch zwei personen beteiligt, für die das weitreichendere konsequenzen als für mich hatte. und die nicht mal mit entscheiden konnten. sie hatten bloß die fiese wahl, ob sie lieber beim mutter oder vater leben wollen. :(
 
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Julianna

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  • #87
@Xeshra Hier haben mehrere Forums-Nutzer kritisiert, dass dein Geschriebenes nicht so emphatisch wirkt. Vielleicht nimmst du dir das mal zu Herzen und reflektierst für dich selbst, wie es dazu kommt? Woran das liegen könnte? Nur mal so am Rande ... ;)
 

Gigaset

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  • #88
@Gigaset : was meinst du mit konform verhalten? falls du meinst, dass man trotz untragbaren verhaltens des partners zusammenbleibt, weil sichs halt so gehört - klar, das ist mist! aber es ist sehr sehr schwer, sich zu trennen, wenn kinder beteiligt sind. für die ist es einfach nur schlimm, also reißt man sich tendenziell viel zu lange zu sehr zusammen anstatt einen klaren cut zu machen. kinderlos hätte ich das jedenfalls viel früher getan. da hätte ich ja auch nur für mich allein handeln müssen. so waren halt noch zwei personen beteiligt, für die das weitreichendere konsequenzen als für mich hatte. und die nicht mal mit entscheiden konnten. sie hatten bloß die fiese wahl, ob sie lieber beim mutter oder vater leben wollen. :(

Genau so meinte ich das. Mir ist das vollkommen klar, dass es in dem Fall noch schwieriger ist.

Aber...mach nen Deckel drauf...die ganze rumgrüblerei etc. führt doch zu nix mehr.
Es gibt immer schlimmeres.

Lucky I Am - Poem by Randy McClave
Some of us don’t know how well we have it
In this land of ours of good and plenty
While many say and think that their life is unfit
While their souls and stomachs are never empty.

I once cried out for a new pair of shoes
Until I saw a man who had no feet
Then I heard a child cry for food that she refused
Then I saw another child that had nothing to eat.

I once saw a man whom had everything
Then I saw a another man who had nothing at all
Then that homeless man to GOD he did sing
While the man with everything was afraid to fall.

I once knew of a woman who pitied her life
Screaming out that no one had it as worse as her
Then I read of a woman whom died from her own knife
But of her own problems to no one did she say a word.

I never had any holes in any of my pockets
Then once I saw a man carrying change in a can
Then I thought about mans own work dockets
I then realized, how lucky that I truly am.


Mach es nächstes mal besser ;-)
 
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