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  • #1

On-off-Beziehung: eine Form der Liebe?

Ihr Lieben,
seit einiger Zeit bin ich wieder (sehr glücklich) mit meiner großen Liebe zusammen. Wir führen seit einigen Jahren eine intensive Achterbahn-Beziehung, die immer mal wieder Pausen braucht: wir geben uns sehr viel, fechten aber auch viel aus...trotzdem können wir nicht voneinander lassen und versuchen es immer wieder neu miteinander (auch mit professioneller Hilfe).
Was meint ihr? Wie stabil muss eine Beziehung sein, wie bewertet ihr Trennungsphasen in einer Liebe?

Da jetzt meine Zeit bei PS wieder endet, auch noch kurz mein Fazit dazu:
postiv: man lernt durch die Kennenlernversuche einiges über sich neu kennen (z.B. dass Sex ohne Liebe der Seele nie gut tut-auch bei Freundschaft plus- oder dass es einfach keinen Kriterienkatalog für die Liebe geben kann)
negativ: man wird durch diese "Wegwerfsuche" (ein Klick, es wartet ja der nächste) und durch Vertrauensmissbrauch von Betrügern auf PS immer misstrauischer, die Seele erkrankt, die Sehnsucht nach einer angeblich idealen Partnerschaft, die es eigentlich so nicht gibt, steigt.

Freue mich über Kommentare!
 

Entrophie

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  • #2
Das was du da beschreibst ist genau der Grund warum bei mir Schluss auch wirklich Schluss bedeutet.
Für mich überwiegen die Nachteile, Vertrauen darauf das der Partner für einen da ist auch morgen noch ist für mich extrem wichtig. In einer solchen Beziehung weiss ich aber nie ob der Partner beim nächsten streit nicht schon wieder die Flinte ins Korn wirft.

Ich kann dir nur Empfehlen nochmal genau darüber nach zu denken was ihr euch da gegenseitig antut. Schlussendlich müsst ihr beide damit leben.
 

fafner

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  • #3
Für mich wär das nix.
Ihr habt "zwischendurch" andere Partner? Ist es dann nicht einfach eine offene Beziehung?
 
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  • #4
Zitat von balle:
Ihr Lieben,
seit einiger Zeit bin ich wieder (sehr glücklich) mit meiner großen Liebe zusammen. Wir führen seit einigen Jahren eine intensive Achterbahn-Beziehung, die immer mal wieder Pausen braucht: wir geben uns sehr viel, fechten aber auch viel aus...trotzdem können wir nicht voneinander lassen und versuchen es immer wieder neu miteinander (auch mit professioneller Hilfe).
Was meint ihr? Wie stabil muss eine Beziehung sein, wie bewertet ihr Trennungsphasen in einer Liebe?

Da jetzt meine Zeit bei PS wieder endet, auch noch kurz mein Fazit dazu:
postiv: man lernt durch die Kennenlernversuche einiges über sich neu kennen (z.B. dass Sex ohne Liebe der Seele nie gut tut-auch bei Freundschaft plus- oder dass es einfach keinen Kriterienkatalog für die Liebe geben kann)
negativ: man wird durch diese "Wegwerfsuche" (ein Klick, es wartet ja der nächste) und durch Vertrauensmissbrauch von Betrügern auf PS immer misstrauischer, die Seele erkrankt, die Sehnsucht nach einer angeblich idealen Partnerschaft, die es eigentlich so nicht gibt, steigt.

Freue mich über Kommentare!


Sex ohne Liebe tut der Seele nicht gut, da stimme ich dir zu! Aber dafür brauchten wir keine Parship Versuche, oder? Wussten wir vorher doch auch schon. On-off-Beziehung; in den Off-Zeiten gibt es andere "Paarungsversuche" und dein Off-Partner handelt ebenso? Was sagen denn eure professionellen Berater dazu? Große Liebe geht in meinen Augen anders, sorry, aber du fragtest ja danach.
 
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  • #5
Danke für eure Kritik!
Leider kam einiges so verkürzt falsch rüber: nein, wir führen keine offene Beziehung, die Trennungen waren immer sehr schmerzhaft und ernsthaft. Für die Suche nach anderen Partnern in einer Single-Zeit muss ich mich nicht rechtfertigen, oder? Ich habe niemanden auf PS betrogen oder etwas vorgemacht. Dass man manchmal mehr Zeit braucht um aus dem Abstand Dinge zu erkennen, mag sein. Vielleicht hätte ich erst einmal länger alleine bleiben sollen. Ist mir das vorzuwerfen? Warum so streng?

Dass du das mit der Sex ohne Liebe-Formel natürlich weißt, liebe flower_sun ist ein großes Glück für dich. Ich hatte da meine ersten Erfahrungen, auch wenn ich dadurch in einem schlechten Licht erscheine.

Meine Frage zielte auch eigentlich darauf, wie ihr on-off-Beziehungen seht? Für euch zum Scheitern verurteilt? Wieviel Entwicklungspotential gebt ihre einer Beziehung? Das würde mich jetzt sehr interessieren und ich wäre froh über Kommentare, die mich nicht so niedermachen.
 
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  • #6
Zitat von balle:
Danke für eure Kritik!
Leider kam einiges so verkürzt falsch rüber: nein, wir führen keine offene Beziehung, die Trennungen waren immer sehr schmerzhaft und ernsthaft. Für die Suche nach anderen Partnern in einer Single-Zeit muss ich mich nicht rechtfertigen, oder? Ich habe niemanden auf PS betrogen oder etwas vorgemacht. Dass man manchmal mehr Zeit braucht um aus dem Abstand Dinge zu erkennen, mag sein. Vielleicht hätte ich erst einmal länger alleine bleiben sollen. Ist mir das vorzuwerfen? Warum so streng?

Dass du das mit der Sex ohne Liebe-Formel natürlich weißt, liebe flower_sun ist ein großes Glück für dich. Ich hatte da meine ersten Erfahrungen, auch wenn ich dadurch in einem schlechten Licht erscheine.

Meine Frage zielte auch eigentlich darauf, wie ihr on-off-Beziehungen seht? Für euch zum Scheitern verurteilt? Wieviel Entwicklungspotential gebt ihre einer Beziehung? Das würde mich jetzt sehr interessieren und ich wäre froh über Kommentare, die mich nicht so niedermachen.


Liebe Balle, du erscheinst deshalb nicht in einem schlechten Licht, keinesfalls! Man weiss ja zu Beginn auch noch nicht, was daraus wird ... könnte ja auch immer MEHR werden. Ich habe gerade jemandem eine Absage erteilt, der meint, dass wir mit Sex beginnen können und sich daraus ja (theoretisch) was anderes entwickeln könnte. Ja, könnte schon, nur entspricht das nicht meinen Erfahrungen: Die "Beziehungen", die bei mir mit Sex begannen, endeten auch mit Sex OHNE Beziehung, und ich muss sagen, im Grunde tat mir das immer seelisch nicht gut, weil ich dafür zu uncool bin und weil ich nur mit jemandem Sex haben kann, den ich wirklich (mindestens) ziemlich bis sehr mag. glg
 
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  • #7
Liebe flower-sun, bleib dir selbst treu! Ich habe gemerkt, dass auch ein "sehr mögen" für mich Sex nicht wirklich schön macht...deine Haltung ist alles andere als uncool!!! :))
 
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  • #8
Nachdem es damals mit meiner langjährigen Beziehung auseinanderging und wir direkt danach auch unsere neugewonnen Freizeit genossen hatten; wollten wir auch den Neuversuch starten. Allerdings hatte ich Blut geleckt und das Alleineleben fing bereits an mir viel besser zu gefallen, als sie um mich herum zu haben und zusätzlich gruselte mir es vor der Vorstellung, dass alles wieder zum "Alten" zurückkehren würde. Ich wusste, dass früher oder später man sich wieder wegen den selben Sachen anöden würde.

Für mich war dieser erste Bruch ein klares Zeichen, dass es nicht mehr geht. Das kann natürlich auch ganz anders verlaufen aber ich denke, da müsste sich schon ein Partner oder Beide um Einiges ändern.
 
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  • #9
Aufgewärmtes Essen tut selten gut, es kann zwar sein, dass es noch schmeckt, aber es liegt meist schwer im Magen.
 
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  • #10
...gibt es selten, aber ich habe es auch schön anders erlebt.
 
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  • #11
Hallo Balle,

On/Off würde ich nicht bewerten wollen. Für mich wäre kritisch irgendwann mal zu einer grundsätzlichen Entscheidung zu kommen. Es kann durchaus mal knirschen, aber es macht einen Unterschied, wenn beide eine Lösung suchen - auch dann, wenn es sehr schwierig wird! Häufig ist es ein Problem der Kommunikation und schon wichtig, wenn man sich einander sicher sein kann - auch wenn man den Partner gerade über den Harz kicken könnte.
 

lone rider

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  • #12
Meine Erfahrungen damit sind schlecht. Und daher: vorbei ist vorbei. Kennenlernversuche "dazwischen" hatte ich auch keine. Wozu auch? Ich wüsste nicht, inwieweit es die Chose befruchten sollte. Um zu sehen, was man doch an ihr/ihm hatte? Ziemlich undankbarer Job für die Zwischenlösung. Eine Frau, ein Mann muss frei sein. Frei von und frei zu. So sehe ich das.
 
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  • #13
Lieber lone rider, kann es sein, dass du etwas in Stereotypen denkst...? Die von dir so genannte "Zwischenlösung" ist mit mir sehr gut befreundet und keiner hat unter meiner Suche bei PS gelitten...Und manchmal fühlt man sich frei und ist es doch im Herzen nicht...bist du dir deiner immer so sicher?
Lieber unbewusst, ja , es lag an unserer verletzenden Kommunikation und daraus resultierenden Missverständnissen (und nicht an einer öden Alltagsroutine, lieber Entropie, vielleicht (ich hoffe es so sehr!) können wir mit Hilfe daran arbeiten und etwas verändern! Auch wenn man sein Herz für den anderen auf Grund von Verletzungen verschließt, kann es sich doch wieder öffnen.Ich bin selbst ganz überrascht, dass es so gekommen ist. Schade, dass mir hier keiner Erfolg oder Glück wünscht...
Alles Gute für euch alle!
 

lone rider

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  • #14
Nein, ich bin mir meiner auch nicht immer sicher. Und ja, man ist oft im Herzen nicht komplett frei. Es sei denn, man wäre soeben frisch aus einer Wolke gehüpft. Da sind immer auch die andere Frau und die anderen Frauen von früher im Spiel und darüber hinaus auch viel Irrationales. Selbstverständlich.
Es ging mir um das Einlassen. Ich kenne keine Auf- und Ab-Geschichten. Ich fände es stereotyp.
 
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  • #15
Zitat von balle:
...
Auch wenn man sein Herz für den anderen auf Grund von Verletzungen verschließt, kann es sich doch wieder öffnen.Ich bin selbst ganz überrascht, dass es so gekommen ist. Schade, dass mir hier keiner Erfolg oder Glück wünscht...
Dann kam es nicht so rüber, ich wünsche euch für euch eine klare Entscheidung füreinander!
 
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Gast

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  • #16
Hast du bisher mal den Grund für das on/off genannt? Für mich kommt es immer drauf an, aus welchem Grund man sich trennt. Wenn ein Dritter der Grund dafür ist, also Betrug, dann ist das für mich ein No Go und ein nie wieder. Wenn ihr Euch aber im on / off Modus befindet, weils mal wieder zu nah war dann wüsste ich nicht und würde für ein nie wieder auch nicht die Hand ins Feuer legen. Aber für mich ist so ein Auf und Ab langfristig gesehen nicht gesund. Das muss doch einen tieferen Grund haben wieso ihr nicht voneinander lassen könnt. Wie wäre es einfach mal bei diesem Partner zu bleiben? Irgendwas scheint Euch nämlich stets wieder magisch anzuziehen.
 
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  • #17
Liebe Vizee,
Betrug war nie ein Grund für die Trennung, Treue war und ist uns wichtig! Es liegt wohl daran, dass ich zu verletzlich bin und dann gehen musste, woran ich arbeiten muss. Mein Freund hat andere Baustellen und triggert mich irgendwie zu so einer staken Reaktion. Das Band zwischen uns ist trotz unserer Schwächen sehr stark und wir versuchen jetzt Hilfestellung zu finden, wie man eine erneute Eskalation mit Trennung in Zukunft verhindern kann und auf unsere jetzige Hoch-Zeit nicht wieder ein Absturz folgt. Wir genießen gerade wieder unser Glück und tun uns sehr gut, was wir auch sehr gut können, weil wir uns sehr gut kennen. Bitte beachte, dass wir auch Kinder haben und daher bereits viele Patchwork-Herausforderungen miteinander erlebt und uns als Paar auch immer weiterentwickelt haben.

Es wäre toll, wenn sich noch einige zum Thema äußern könnten: wie erging es euch mit Neustarts mit dem Ex-Partner? Vielleicht darf ich auch mal eine Erfolgsgeschichte hören? ;-))
 
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  • #18
Als Ergänzung: keine gemeinsamen Kinder, aber zusammen vier im selben Alter...Und: wir wohnten nie zusammen, aber leben nicht weit voneinander um die Ecke...
Und. dass wir wieder zusammenkamen, ging von mir aus: auf einmal war meine Wut und Ablehnung nach einer monatelangen Zeit des Abstands verraucht und mein Herz wieder offen. Ich kanns nicht erklären...ich hab es weder geplant noch war ich in irgendeiner bedürftigen Lage...
 
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  • #19
Vielleicht hörst du keine Erfolgsgeschichten, weil es die nicht so oft gibt ? Ich bin eher der Typ, so lange an einer Beziehung festzuhalten, bis alles versucht ist und ich tausendprozentig sicher bin, dass es keinen Sinn mehr macht. Auch, wenn das Ende oft friedlich war - kein Weg mehr zurück.
Der Fall andersrum - die, die mir "gekündigt" haben - hatten anscheinend so absolut die Nase voll von mir, dass ein Neubeginn auch nie zur Debatte stand. ;-))
 
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  • #20
Zitat von balle:
Es wäre toll, wenn sich noch einige zum Thema äußern könnten: wie erging es euch mit Neustarts mit dem Ex-Partner? Vielleicht darf ich auch mal eine Erfolgsgeschichte hören? ;-))
Es hat zumeist seinen Grund, wenn eine Partnerschaft endet. Menschen bleiben im Grunde so, wie sie sind und das, was früher einmal störte, wird sich in den allermeisten Fällen nicht geändert haben
 
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  • #21
Das mag sein. Aber gibst du einem Menschen in einer Partnerschaft echt Null Entwicklungspotential? Kann man nicht auch Strategien lernen, die bestimmte Verhaltensweisen aufweichen oder abmildern? Bleibst du "im Grunde so, wie du bist" und machst die gleichen Fehler in einer Partnerschaft wir vorher (solltest du überhaupt Fehler gemacht haben...;-))?
 
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  • #22
Und ich wage mal hier am frühen Morgen eine (vielleicht provozierende These, aber ich polarisiere jetzt mal bewusst): es gibt einige, die sich nicht weiterentwickeln, nach einer gescheiterten Beziehung einen neuen, dem alten ähnlichen, Partner suchen (oft natürlich unbewusst das gleiche Beziehungsmuster) und dieselben Fehler in dieser Partnerschaft wiedermachen und sich wundern, dass sie keine stabile Beziehung führen können. Also nichts dazulernen: ich nenne es mal Lothar Matthäus-Phänomen...
Was meint ihr dazu?
 
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  • #23
Zitat von balle:
Und ich wage mal hier am frühen Morgen eine (vielleicht provozierende These, aber ich polarisiere jetzt mal bewusst): es gibt einige, die sich nicht weiterentwickeln, nach einer gescheiterten Beziehung einen neuen, dem alten ähnlichen, Partner suchen (oft natürlich unbewusst das gleiche Beziehungsmuster) und dieselben Fehler in dieser Partnerschaft wiedermachen und sich wundern, dass sie keine stabile Beziehung führen können. Also nichts dazulernen: ich nenne es mal Lothar Matthäus-Phänomen...
Was meint ihr dazu?
Liebe Balle,
das finde ich hervorragend analysiert. Mein Bruder gehört auch dazu - aber er merkt inzwischen, dass er so nicht weitermachen kann, hat wechselnde Partnerinnen nach 30 Jahren Beziehung mit seiner Jugendliebe. Kommt keine Stabilität rein, weil er nicht reflektieren will (anstrengend) und sich nicht ändern will (sieht er gar nicht ein, sich anzupassen - Fussballfan), tut mir richtig Leid, dieses Unvermögen, Analyse zu betreiben. Daher volle Zustimmung zu deiner These.
 
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  • #24
Mit dem Entwicklungspotenzial ist das so 'ne Sache. Die Mutter meines Kindes ist Dipl.-Päd. Eine immer schwierige Beziehung inkl. Offs. Zum Heiraten hat es nicht gelangt, anfangs wollte sie nicht, später ich nicht mehr.Um da mal ein Beispiel zu nennnen. Nachts kam ich vom Sport zurück und fand mein Bettzeug im Flur. Ich habe mein Leben lang Sport getrieben, dazu gehört für mich auch sich hinterher zusammen zu setzen und bei einer Gerstenkaltschale tüchtig dummes Zeugs zu erzählen. Nix besonderes, ich übertreibe nicht. Mache ich heute noch ein bis zwei mal die Woche so. Weniger geht nicht, ich bin Wettkampfsportler. aber sie bekam so etwas und weiteres nicht geregelt.

Deshalb hatte ich dir gewünscht euch klar füreinander entscheiden zu können. Ich bin da generell nicht optimistisch und wenn sich mir so eine Beziehung andeutete, dann machte ich das nicht noch einmal. Ihr werdet ein Problem haben, dass ich dringend genau ansehen würde.Ihr werdet's kennen. Wahrscheinlicher ist damit umgehen zu lernen als es lösen zu können. Dafür benötigt es Konsequenz, "freiwillig" wird das idR. nichts.
Bei mir ist es übrigens nicht deshalb kaputt gegangen. Als unser Sohn kam, war ich nachhaltig die Nummer Null. Ein Klassiker, halt mit 'ner Dipl.-Päd.
 
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  • #25
Guten Morgen Balle,

ich finde es gut, daß Du an Dir arbeiten möchtest, was diesen einen Punkt angeht. Es ist immer gut, wenn man sich auch mal mit sich selbst auseinandersetzt. Das ist ein sehr guter Weg und ich wünsche Dir ganz viel Glück und Gelingen.

LG
Vizee
 
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  • #26
Danke, liebe Vizee! Ich wünsche dir bei deinem Versuch (den du ja hier an anderer Stelle thematisierst) auch viel Erfolg!!!

Lieber unbewusst, ich musste schon etwas grinsen über dein "halt mit ner Dipl.-Päd": da schwingt ja ganz schön was mit.......;-)) Da halt ich mich mal mit meiner pädagogischen Besserwisserei lieber zurück...;-))
Wir haben uns übrigens schon klar füreinander entschieden, den Verlobungsring trage ich inzwischen wieder (nach einem von uns selbst verpatzten Hochzeitstermin...).
Kannst du eigentlich auch deinen Part an eurer Trennung sehen?
 
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  • #27
Lieben Dank balle :)
 
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  • #28
Zitat von Unbewusst:
Mit dem Entwicklungspotenzial ist das so 'ne Sache. Die Mutter meines Kindes ist Dipl.-Päd. Eine immer schwierige Beziehung inkl. Offs. Zum Heiraten hat es nicht gelangt, anfangs wollte sie nicht, später ich nicht mehr.Um da mal ein Beispiel zu nennnen. Nachts kam ich vom Sport zurück und fand mein Bettzeug im Flur. Ich habe mein Leben lang Sport getrieben, dazu gehört für mich auch sich hinterher zusammen zu setzen und bei einer Gerstenkaltschale tüchtig dummes Zeugs zu erzählen. Nix besonderes, ich übertreibe nicht. Mache ich heute noch ein bis zwei mal die Woche so. Weniger geht nicht, ich bin Wettkampfsportler. aber sie bekam so etwas und weiteres nicht geregelt.

Deshalb hatte ich dir gewünscht euch klar füreinander entscheiden zu können. Ich bin da generell nicht optimistisch und wenn sich mir so eine Beziehung andeutete, dann machte ich das nicht noch einmal. Ihr werdet ein Problem haben, dass ich dringend genau ansehen würde.Ihr werdet's kennen. Wahrscheinlicher ist damit umgehen zu lernen als es lösen zu können. Dafür benötigt es Konsequenz, "freiwillig" wird das idR. nichts.
Bei mir ist es übrigens nicht deshalb kaputt gegangen. Als unser Sohn kam, war ich nachhaltig die Nummer Null. Ein Klassiker, halt mit 'ner Dipl.-Päd.

Bei solchen Frauen fußen meistens auch schwerwiegende Probleme in ihrer Psyche, die schon vor deiner Zeit da waren. Meine Ex, keine Pädagogin aber mindestens genauso verrückt, hat mich aus meinem kompletten Freundeskreis vertrieben, weil sie mich für sich ganz allein haben wollte. Ich mit rosaroter Brille, jung und unerfahren, dachte das müsste so ablaufen und wäre so richtig. Später dann, als sie weg war, warns meine Freunde, die mich wieder aufgebaut haben, die selben, die ich 10 Jahre davor reihenweise vor den Kopf gestoßen habe.
 
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  • #29
bravo für deine Aussage,vin ganz deiner Meinung !!!!!!
 
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  • #30
Ist immer ein Einzelfall. bei ihr war es in der Familie. Ihr Opa, mit dem sie sich sehr gut verstand, war ein Choleriker, bei ihr ist es subtiler. Sie hat ihre Qualitäten, sonst wäre ich nicht 13 Jahre mit ihr zusammengewesen. Mit mir wird's schwierig, wenn man mir an meine Grundbedürfnisse geht, Sport z.B. Es gibt einige wenige Dinge, die sind unverzichtbar für meine psychische Gesundheit und nicht verhandelbar. Es macht dann keinen Sinn sich an mir zu versuchen. Lässt man mir meinen Bereich bin ich ansonsten sehr entgegenkommend und auch belastbar.
Sie hatte ich kennengelernt, da war sie 14 und schon damals hinter mir her, während ich mir noch 7 Jahre dachte, lässt lieber die Finger von ihr. Da hatte ich auch meine wilde Zeit und da ist sie, wenn ich trampte, schon mal lieber vorbei gefahren. Ich wusste dann also worauf ich mich einließ! Ich war halt der Überzeugung, es wird sich schon was bewegen.
Tat es nicht!
Dann das Kind. Ich als Nummer Null kann man nur verstehen, wenn man solch eine ausschließliche Fixierung auf's Kind selbst erlebt hat. Mit mir geht das nicht. 3 Jahre haben wir es ausgehalten, mit einer Stimmung, die ich für das Kind jenseits des Zumutbaren wusste. Ich kam dann von einer Geschäftsreise und die Bude war leer. So durch die Wohnung gehend, das auf mich wirken lassend, fiel mir eine Riesenlast von der Seele.

Was hatte ich gehofft, dass sie freiwillig einem gemeinsamen Sorgerecht zustimmt! Tat sie nicht, ihre Eltern, d.h. ich hatte null Rechte. Im Falle ihres Todes wäre mein Kind an Opa und Oma gegangen. So eine unfassbare .eiße!
Guten Willens war sie, ist sie. Sie wollte ihrem Sohn den Vater erhalten, ich holte ihn praktisch jedes Wochenende. Sie war immer schwierig, auch die beiden hatten regelmäßig ihren Schaff miteinander. Ziemlich unpädagogisch suchte sie mich, auch mit externer Hilfe, für ihre Sicht einzunehmen. Das letzte mal versuchte ich ihn zu mir zu holen als er 18 wurde. Das neue Umfeld, die alten Kontakte, das hat er sich nicht getraut. Kurz danach zog er aus und wohnt seitdem alleine. 21 wird er jetzt, ein intelligentes, sensibeles, eher ruhiges Pürschlein. Das hätte ich ihm so gerne erspart.
 
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