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Deleted member 23883

  • #61
Es fehlt die Vaterseite
Da ist doch die AE Mutter nicht böse
Wer sagt hier sowas?

Es ist schön, dass du das nicht so siehst, in anderen Beiträgen, als in denen von dir, klang das schon sehr deutlich an.

Und bei mir als alleinerziehendem Vater müssten die Frauen dieser Logik nach ja dann Schlange stehen

Exakt! Das müssten sie. :)
 
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Deleted member 23883

  • #64
Nur noch ein abschließendes Wort von mir dazu.

Heutzutage würde ich mir einfach wünschen, dass die Tatsache, dass auch heute noch Kinder dazu erzogen werden, ihre eigenen Bedürfnisse als gering in der Wertigkeit zu schätzen, geschlechtsneutral diskutiert werden könnte.

Es gibt Mädchen, die unter einer solchen Erziehung leiden, genauso wie Jungs. Und ich finde es so traurig, wenn die angebliche "Gleichberechtigung der Männer" jetzt dazu dient, die Feindbilder einfach von links auf rechts zu drehen, anstatt die Problematik differenziert zu betrachten.

Eine unzulässige Verkürzung des Sachverhalts!

Das habe ich durch drastische Darstellung der Frauenseite versucht klar zu machen. Kam vielleicht nicht ganz klar rüber, sorry.

Just my 2 cents...
 
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  • #65
Für mich ein Versuch der neutralen Abschwächung. "Und ewig lockt das boese Weib"...
Ok, ich verstehe was Du meinst - das kann man in den falschen Hals kriegen.
Ich verstehe es eher so: durch die Abwesenheit des Vaters fehlt das männliche Vorbild. So ein Junge lernt in der Familie u.U. nichts über den Umgang von Männern mit Frauen. Ein Defizit, welches er u.U. später "aufholen" muss.
Frauen verhalten sich bei der Partnersuche gegenüber Männern anders als umgekehrt. Wenn Mutter nun der Ratgeber ist, hört er eben nur die Seite der Frau. Der männliche Aspekt fehlt. Das ist wohl gemeint mit "falschen Ideologien". Das Wort "falsch" ist jedoch dann falsch, sondern es ist eben die Seite der Frau. So verstehe ich es, aber ich kenne das Buch ja nicht...
 
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  • #66
Ok, ich verstehe was Du meinst - das kann man in den falschen Hals kriegen.
Ich verstehe es eher so: durch die Abwesenheit des Vaters fehlt das männliche Vorbild. So ein Junge lernt in der Familie u.U. nichts über den Umgang von Männern mit Frauen. Ein Defizit, welches er u.U. später "aufholen" muss.
Frauen verhalten sich bei der Partnersuche gegenüber Männern anders als umgekehrt. Wenn Mutter nun der Ratgeber ist, hört er eben nur die Seite der Frau. Der männliche Aspekt fehlt. Das ist wohl gemeint mit "falschen Ideologien". Das Wort "falsch" ist jedoch dann falsch, sondern es ist eben die Seite der Frau. So verstehe ich es, aber ich kenne das Buch ja nicht...

Damit bin ich völlig d'accord!

Umgekehrt hat mir meine Mutter innerhalb ihres eigenen Rollenverstaendnisses immer vermittelt, ohne Partner als Frau nichts wert zu sein. Und was nun?

Ich will damit nur verdeutlichen, dass auch gleichgeschlechtliche Rollenvorbilder nicht gut für ein Kind und seine Entwicklung sein können. Erwähnt sei dabei auch der Vater, der aus seinem sehr sensiblen, eher zarten Sohn einen echten Mann machen möchte, egal wie.

Wie man es auch dreht und wendet: rein geschlechtlich orientierte Zuweisungen funktionieren einfach nicht. Sie können ein sehr wichtiger, positiv prägender Teil sein, wenn es die richtigen Vorbilder sind, aber sie sind keine Garantie.
 
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Deleted member 23883

  • #68
Klingt auch nach ner scheiss Erfahrung.
Versucht sie :eek:dich aus diesem Grunde, gelegentlich auf ach so tolle Månner in eurer Umgebung 'aufmerksam' zu machen?:eek:

Das hat sie mittlerweile aufgegeben. Aber mein Lebensentwurf mit Studium, finanzielle Unabhängigkeit, etc, war etwas wofuer sie Jahre brauchte, um dem einen Wert zugestehen zu können. Ich fürchte, da war auch viel Neid dabei und uneingestandene Sehnsüchte ihrerseits.

Ich bin ihr nicht böse, weil ich sie liebe und mittlerweile auch ihre eigenen Schwächen in ihren damals oft sehr verletzenden Äußerungen erkennen kann.
 
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  • #71
... sonder steht für kranke Männer, welche ein Set von falschen Ideologien verinnerlicht haben. Dies eben unter anderem durch eine zu sehr durch Frauen geprägte Erziehung.
Das ist plattester Sexismus.
Ich verstehe es eher so: durch die Abwesenheit des Vaters fehlt das männliche Vorbild. So ein Junge lernt in der Familie u.U. nichts über den Umgang von Männern mit Frauen.
Wäre die Anwesenheit des Vaters denn automatisch das "bessere" Vorbild...? Gewagte These, ne. Und weiter: wie geht denn ein "richtiges" männliches Vorbild? Wer legt das fest? Vemutlich so'n Ratgeber von @Wolverine. Ich hab größte Zweifel, daß der zu einer "besseren Welt" führt... o_O

Mich stört auch ganz gewaltig diese recht pauschale Vermutung, "die" Frauen würden ihre Jungs "falsch" erziehen (zu wenig "männlich").
 
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  • #72
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  • #73
wie geht denn ein "richtiges" männliches Vorbild? Wer legt das fest? Vemutlich so'n Ratgeber von @Wolverine. Ich hab größte Zweifel, daß der zu einer "besseren Welt" führt... o_O
Wie ich es verstehe, geht es lediglich darum, seinen Selbstwert zu stärken, seine Bedürfnisse nicht ständig wegzuschieben, um anderen zu gefallen und darum, seine Wünsche zu formulieren. Aber wie gesagt, den Inhalt des Buches kenne ich nicht - werd's mir mal runterladen und wenn etwas Zeit ist mal reinschauen. Bin jetzt selber gespannt;)
 
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  • #74
Richtig. Ich hatte es mit Absatz getrennt so ganz allgemein hinzugefügt.
Wie ich es verstehe, geht es lediglich darum, seinen Selbstwert zu stärken, seine Bedürfnisse nicht ständig wegzuschieben, um anderen zu gefallen und darum, seine Wünsche zu formulieren.
Nur wird hier (nicht von Dir) gerne sehr schnell der Zusammenhang mit einer vorwiegend "weiblichen" Erziehung hergestellt. Mir geht es darum, daß ich das für ein mindestens überflüssiges (wenn nicht gar gefährliches) Stereotyp halte.
 
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  • #75
Nur wird hier (nicht von Dir) gerne sehr schnell der Zusammenhang mit einer vorwiegend "weiblichen" Erziehung hergestellt. Mir geht es darum, daß ich das für ein mindestens überflüssiges (wenn nicht gar gefährliches) Stereotyp halte.
Eine Pauschalaussage, dass es so viele "nice guys" (welche ja darunter leiden) gäbe und dies daran läge, dass die (allein-) erziehenden Frauen Fehler machen, ist natürlich voll daneben.
Dass allerdings einem Jungen, der im Extremfall ausschliesslich von Frauen erzogen und geprägt wird, erstmal etwas fehlt, denke ich schon. Die Schuld für die Abwesenheit des Mannes jedoch nun der Frau unterzujubeln wäre völlig absurd. Dazu gehören ja immer noch zwei - oder im schlimmsten Fall glänzt der Vater gar durch völliges Desinteresse am Kind.
Sogar der Psychotest bei PS unterteilt ja in männliche und weibliche Eigenschaften, wie man einem anderem Thread hier entnehmen kann. Offensichtlich braucht es da schon eine Balance / gesunde Mischung.
 
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  • #77
Nur wird hier (nicht von Dir) gerne sehr schnell der Zusammenhang mit einer vorwiegend "weiblichen" Erziehung hergestellt. Mir geht es darum, daß ich das für ein mindestens überflüssiges (wenn nicht gar gefährliches) Stereotyp halte.
Sicherlich ist es nicht der der gravierendste Anteil, aber doch ein Teilchen vom Ganzen und dann eben nicht unbedeutend.
 
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  • #78
Lies mal "No more mr. nice guy" von "Dr. Glover".
Die Situation, dass junge Männer zunehmend von Frauen aufgezogen werden und auch in der Schule nur noch selten Männer als Lehrer oder Vorbilder haben, führt dazu, dass diese zu nett aufwachsen, und dann, wenn es darauf an kommt zu wenig Biss haben. Die Folgen sind nicht selten Frustration gegenüber sich selbst und vorallen gegenüber Frauen. "Nachtreten" etwa, oder wie du dem sagen willst, beruht auf Frustration.
Warum ich das weiss? Weil ich bis Mitte 20 auch so war und heute online Junge Männer in diesem Bereich coache.. Nice Guys gibts aber auch ältere. Der Trend hat in den Sechzigern mit der anti Vietnam Bewegung und dem Umzug der Ländlichen Bevölkerung in die Städte angefangen..
Lies das Buch. Da stehts drinne.
Diese Sichtweise finde ich recht einseitig.
 
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  • #79
:)
Schön, dass ich euch an dieser Stelle im Forum etwas aus der Deckung locken konnte und eine doch recht angeregte Diskussion anzetteln konnte.
Und da sagen immer Alle, niemand würde etwas zum Wohl des Forums beitragen. :)
 
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  • #80
Hurra, das Forum lebt und atmet ( pulsiert ?) :)
Sogar am Samstag !
Schönes Wochenende allen, habe schon die Küche gefegt, Wåsche zusammengelgt ( Tocher hat heute 1 Sprachprüfung u wurde zum menschlichen Wecker) u kann gleich mitm Radl auf den Markt, Leckereien kaufen nebst deutschen Erdbeeren :rolleyes:
 
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  • #81
Birkenbiehl: https://www.youtube.com/watch?v=PIKuDKxyc24
Ab 0:48h (mal davon abgesehen, dass der ganze Vortrag hoch interessant ist)
Sicherlich ist es nicht der der gravierendste Anteil, aber doch ein Teilchen vom Ganzen und dann eben nicht unbedeutend.
Ich hab das Video vor einiger Zeit gesehen. Ich weiß jetzt nicht mehr, ob und welche konkreten Empfehlungen sie da abgibt, hab aber so meine Zeifel, daß es in die Richtung "Lest-No-More-Mr-Nice-Guy" (und Vergleichbares) geht. Also ich befürchte, daß ganz überwiegend die falschen Schlüsse gezogen werden. Erst recht von denen, welche sich als "Betroffene" (wenn nicht gar "Opfer") ansehen... :rolleyes:o_O
 
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