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  • #61
Mhm... schwierig. Uunrealistische Erwartungen und Ansprüche sind mehr eine Last, denn denen wird niemand gerecht und dann kann man am Ende nur sich selbst heiraten. Aber deshalb keine Ansprüche und Erwartungen haben zu dürfen, finde ich genauso blödsinnig. Es ist wunderschön, wenn Erwartungen erfüllt und Wünsche wahr werden. Natürlich muss man mit Enttaüschungen umgehen, aber wenn dann die ganze Beziehung nur ne reine Enttäuschung ist, dann bleib ich doch lieber alleine. Ich will ja auch den anderen erfüllen und nicht, dass der andere nur an mir festhält, damit er nicht alleine ist und weil er sonst niemanden abkriegt. Man muss doch nicht jeden nehmen, der daher gelaufen kommt und meint: ich bin ein verzauberter Frosch. Los, schraub deine Ansprüche herunter und küss mich endlich, du oberflächliches Flittchen!
Meinst du mit "jeden nehmen' dass du niemanden nehmen würdest, der im Moment nicht die Sicherheiten bieten kann die du dir erträumst? Auch wenn du ihn ansonsten total sympatisch, liebevoll und sexy findest?
Ich hatte noch bis vor 2 Jahren ein ziemlich hohes Einkommen. Ich war auch mindestens fünf mal im Jahr im Urlaub. Aber schlussendlich kommt man irgendwann zur Erkenntnis dass so ziemlich nichts was man besitzt einen Wert hat. Das merkt man erst wenn es alles wegbricht. Und man merkt auch das innere Werte viel wichtiger sind. Im Moment bin ich selbst nicht wirklich zufrieden. Aber die Zufriedenheit würde auch nicht kommen wenn alles dass was ich verloren habe wieder da wäre.
Ich finde es auch etwas abfällig zu sagen weil er sonst "keine abkriegt".
Genau wie das Wort das sich etabliert hat, "Ladenhüter" und alles andere abfällige Getue der Vielen.
Das sollte es eigentlich gar nicht geben.
 
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  • #62
Hmm, wie meinst du das mit alles nicht mehr als furchtbar zu empfinden?
Ich werde auch nicht mehr zurück in die Industrie als Angestellter. Ich werde freiberuflich weitermachen.

Es ist schon eine große Umstellung, wenn man plötzlich weit weniger Geld zur Verfügung hat. Wenn du dein Leben nach deinen Wünschen gestaltest wird es meist automatisch auch wieder lebenswerter und damit ist das Selbstbild positiver und das wirkt wie ein Schutzmantel gegen Frustrationen. 👍
 
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  • #63
Ich finde es schön dass du so ehrlich schreibst. Manchmal ist es auch so dass man sich im Laufe der Jahre auch so aufeinander einlässt, dass man viele Einstellungen und Verhaltensweisen seines Partners annimmt und anderst rum. Und das ischt was tolles!
Ich suche hier keine Frau die eine Partnerschaft als reine Zweckgemeinschaft betrachtet. Und das beginnt bereits beim Betrachten der einzelnen Profile... Das, wie soll ich sagen, macht einem Angst.
Man sieht dass im Großteil nur noch Menschen auf dem Markt sind die echt nicht viel von echter Liebe verstehen.
Deswegen meine Gefühlsausbrüche. Die Gefühlsausbrüche tun mir auch leid, möchte ich nicht beschönigen.
Danke. :)

Ja, manches muss sich erst entwickeln. Dem muss man Zeit geben. Gras wächst nicht schneller, nur weil man daran zieht.
Aber um zu entscheiden, ob der andere derjenige ist, mit dem man sich zusammen und weiter entwickeln möchte, muss manches schon im Vorfeld passen. Ein ansprechendes Äußeres, angenehme Unterhaltungen, ganz grob passende Lebensplanung bzw. Interessen, Lebenseinstellung. Wenn das nicht passt, dann wächst da auch nix. Auf Beton kann man lange warten, bis da Gras wächst...

Du unterstellst anderen zu viel, wovon sie was verstehen und wovon nicht.
 
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  • #64
Es ist schon eine große Umstellung, wenn man plötzlich weit weniger Geld zur Verfügung hat. Wenn du dein Leben nach deinen Wünschen gestaltest wird es meist automatisch auch wieder lebenswerter und damit ist das Selbstbild positiver und das wirkt wie ein Schutzmantel gegen Frustrationen. 👍
Ich war immer angemessen sparsam und Finanzen nehmen mir nicht die Lebensqualität. Da gibt es andere Dinge...
 
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  • #65
Ich war immer angemessen sparsam und Finanzen nehmen mir nicht die Lebensqualität. Da gibt es andere Dinge...

? Ich hab dir aber doch nur meine Erfahrungen damit beschrieben. Ich hatte ein Unternehmen, viele Mitarbeiter und einen Haufen Geld und keine Minute Zeit für mich. Und durch die Umstellung war es dann im ersten Moment fast umgekehrt. Eine Herausforderung.
 
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  • #66
Hmm, wie meinst du das mit alles nicht mehr als furchtbar zu empfinden?
Ich werde auch nicht mehr zurück in die Industrie als Angestellter. Ich werde freiberuflich weitermachen.
Das klingt gut. Besinne dich auf dich, geh deinen Weg und wenn du dich selbst und deine Umwelt so annehmen kannst wie du bist bzw. wie sie sind, dann wirst du vielleicht gelassener, entspannter, angenehmer im Umgang und dann fühlt sich das Glück bei dir als Gast so wohl, dass es gar nicht mehr gehen will. ☺

Stell dir vor, du wärst bei dir zu Gast. Die Möbel deiner imaginären Wohnung wären deine Erfolge. Da, wo du Misserfolge hast zur Zeit, stehen keine Möbel. Die Deko und die Wandfarbe wären deine Emotionen und Gedanken. Also momentan nicht sehr hell und freundlich, sondern düster, wild, chaotisch. Würdest du dich bei dir selber wohlfühlen und dort verweilen wollen oder doch lieber bald aufstehen und gehen und dir ein helleres, freundlicheres Plätzchen suchen?
Was kannst du verändern, um aus dem, was du hast, was schöneres zu gestalten?
Es braucht ja keine Villa mit vielen teuren Möbeln, damit man sich Wohlfühlen kann. Welche Möbel braucht es und wie kann man eine angenehme Athmosphäre schaffen?
Wenn du das für dich herausfindet und in Angriff nimmst, stehen die Chancen besser, dass sich andere mit dir Wohlfühlen und eher bereit sind, sich auf dich einzulassen.
 
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  • #67
Ich war immer angemessen sparsam und Finanzen nehmen mir nicht die Lebensqualität. Da gibt es andere Dinge...
Hatte vor meinem Fallout so viel gespart dass ich jetzt 2 Jahre sehr gut leben konnte. In Urlaub möchte ich schließlich krank und ohne Parterin auch nicht gehen.
Vielleicht gibt es einigen etwas als Single in den Urlaub zu fahren um sich volllaufen zu lassen, aber mi
? Ich hab dir aber doch nur meine Erfahrungen damit beschrieben. Ich hatte ein Unternehmen, viele Mitarbeiter und einen Haufen Geld und keine Minute Zeit für mich. Und durch die Umstellung war es dann im ersten Moment fast umgekehrt. Eine Herausforderung.
Man muss dann auch mit allen anderen
? Ich hab dir aber doch nur meine Erfahrungen damit beschrieben. Ich hatte ein Unternehmen, viele Mitarbeiter und einen Haufen Geld und keine Minute Zeit für mich. Und durch die Umstellung war es dann im ersten Moment fast umgekehrt. Eine Herausforderung.
Das verstehe ich. Das Ding ist einfach dass ich aus diesem Hansterradsystem, wie du ausgestiegen bin und noch etwas weiter. Dadurch falle ich natürlich jetzt aus dem Raster unserer Leistungsgesellschaft. Da entwickeln sich auch konträre Lebenseinstellungen die nicht kompatibel zu den anderer Gesellschaftsmitgliedern sind.
Ich habe einfach nicht die Vorstellungen übers Leben mehr wie 99,99 Prozent der auf dem Markt verfügbaren Frauen.
Anderst rum aktzeptieren Frauen es offensichtlich nicht, wenn die Kriterien eines Kandidaten wie sie in unsere Industrienation verlangt werden, erfüllt sind.
 
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  • #68
Das klingt gut. Besinne dich auf dich, geh deinen Weg und wenn du dich selbst und deine Umwelt so annehmen kannst wie du bist bzw. wie sie sind, dann wirst du vielleicht gelassener, entspannter, angenehmer im Umgang und dann fühlt sich das Glück bei dir als Gast so wohl, dass es gar nicht mehr gehen will. ☺

Stell dir vor, du wärst bei dir zu Gast. Die Möbel deiner imaginären Wohnung wären deine Erfolge. Da, wo du Misserfolge hast zur Zeit, stehen keine Möbel. Die Deko und die Wandfarbe wären deine Emotionen und Gedanken. Also momentan nicht sehr hell und freundlich, sondern düster, wild, chaotisch. Würdest du dich bei dir selber wohlfühlen und dort verweilen wollen oder doch lieber bald aufstehen und gehen und dir ein helleres, freundlicheres Plätzchen suchen?
Was kannst du verändern, um aus dem, was du hast, was schöneres zu gestalten?
Es braucht ja keine Villa mit vielen teuren Möbeln, damit man sich Wohlfühlen kann. Welche Möbel braucht es und wie kann man eine angenehme Athmosphäre schaffen?
Wenn du das für dich herausfindet und in Angriff nimmst, stehen die Chancen besser, dass sich andere mit dir Wohlfühlen und eher bereit sind, sich auf dich einzulassen.

Sehr schön geschrieben. Das meinte ich mit gesunde Basics haben.
 
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  • #69
Das klingt gut. Besinne dich auf dich, geh deinen Weg und wenn du dich selbst und deine Umwelt so annehmen kannst wie du bist bzw. wie sie sind, dann wirst du vielleicht gelassener, entspannter, angenehmer im Umgang und dann fühlt sich das Glück bei dir als Gast so wohl, dass es gar nicht mehr gehen will. ☺

Stell dir vor, du wärst bei dir zu Gast. Die Möbel deiner imaginären Wohnung wären deine Erfolge. Da, wo du Misserfolge hast zur Zeit, stehen keine Möbel. Die Deko und die Wandfarbe wären deine Emotionen und Gedanken. Also momentan nicht sehr hell und freundlich, sondern düster, wild, chaotisch. Würdest du dich bei dir selber wohlfühlen und dort verweilen wollen oder doch lieber bald aufstehen und gehen und dir ein helleres, freundlicheres Plätzchen suchen?
Was kannst du verändern, um aus dem, was du hast, was schöneres zu gestalten?
Es braucht ja keine Villa mit vielen teuren Möbeln, damit man sich Wohlfühlen kann. Welche Möbel braucht es und wie kann man eine angenehme Athmosphäre schaffen?
Wenn du das für dich herausfindet und in Angriff nimmst, stehen die Chancen besser, dass sich andere mit dir Wohlfühlen und eher bereit sind, sich auf dich einzulassen.
Das mit den imaginären Möbeln hast du schön beschrieben😚
 
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  • #70
Das verstehe ich. Das Ding ist einfach dass ich aus diesem Hansterradsystem, wie du ausgestiegen bin und noch etwas weiter. Dadurch falle ich natürlich jetzt aus dem Raster unserer Leistungsgesellschaft. Da entwickeln sich auch konträre Lebenseinstellungen die nicht kompatibel zu den anderer Gesellschaftsmitgliedern sind.

Du fällst nicht aus der Leistungsgesellschaft, du steigt aus einem bestimmten Leistungsbereich heraus.

Ich leiste heute wahrscheinlich in kurzer Zeit weitaus mehr (aber eben nur noch für einen kleinen Personenkreis) und nicht mehr für eine so große Masse wie früher. Man misst sich ev. auch noch eine Zeit lang im alten Schema, aber auch das wird mit der Zeit bewusst und dadurch beeinflussbar.
 
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  • #71
Warum machst du immer alles so kompliziert? Wir sind doch gerade erstmal beim Profil. Wenn du da schon alles reinpacken willst, was dann später mal für 12 Jahre Partnerschaft wichtig ist, kann das ja nur scheitern. Sieh das doch mal lockerer.
Ich sehe das auch so ähnlich wie unser werter @JoeKnows , werter @KKLCHRW3 !

"Willst Du den lieben Gott zum Lachen bringen, so erzähl ihm von Deinen Plänen!"
So ähnlich werden auch überfrachtete Lebensentwürfe in den Profilen von den Damen wahrgenommen.

Eine kurze Kernaussage, wie Du Dir eine Beziehung (Normal, Freundschaft Plus, offene Beziehung...) generell vorstellst, reicht schon, ist aber notwendig, weil in unserer dekadenten Gesellschaft keinen Konsens darüber herrscht, was man unter dem Begriff "Beziehung" überhaupt versteht. 😎
 
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  • #72
Meinst du mit "jeden nehmen' dass du niemanden nehmen würdest, der im Moment nicht die Sicherheiten bieten kann die du dir erträumst? Auch wenn du ihn ansonsten total sympatisch, liebevoll und sexy findest?
Ich hatte noch bis vor 2 Jahren ein ziemlich hohes Einkommen. Ich war auch mindestens fünf mal im Jahr im Urlaub. Aber schlussendlich kommt man irgendwann zur Erkenntnis dass so ziemlich nichts was man besitzt einen Wert hat. Das merkt man erst wenn es alles wegbricht. Und man merkt auch das innere Werte viel wichtiger sind. Im Moment bin ich selbst nicht wirklich zufrieden. Aber die Zufriedenheit würde auch nicht kommen wenn alles dass was ich verloren habe wieder da wäre.
Ich finde es auch etwas abfällig zu sagen weil er sonst "keine abkriegt".
Genau wie das Wort das sich etabliert hat, "Ladenhüter" und alles andere abfällige Getue der Vielen.
Das sollte es eigentlich gar nicht geben.
Nein, ich war auch - schon ein paar Jahre her - mal mit einem Geringverdiener zusammen. Nach Geld habe ich mir die Partner nie gesucht. Auch nicht nach Sicherheit. Nach Wellenlänge, Sympathie, Attraktivität, .... aber was wirkt sympathisch? Was macht einen Menschen attraktiv?
Vielleicht wirkst du nicht nur plötzlich weniger anziehend auf Frauen, weil du dein hohes Einkommen verloren hast, sondern weil auch dein Selbstvertrauen eingebrochen ist. Das ist auch verständlich und darf auch mal so sein. Aber damit wirkst du halt nicht super attraktiv und sympathisch. Dann musst du vielleicht erstmal dich selbst wieder finden, dann kannst du anders in Kontakt treten: selbstbewusster, freundlicher, gelassener, entspannter.
Frag Freunde um Hilfe. In der Einsamkeit und in der Isolation entwickeln sich die sozialen und angenehmen Eigenschaften nicht so vorteilhaft. Finde aus deiner Isolation heraus. Das wäre ein wichtiger 1. Schritt.

Naja, manches hört sich vielleicht nicht schön an, ist aber Realität. Die Frage wäre dann, warum man keine/n abkriegt und wie man sich weiterentwickeln kann, dass man sympathischer und attraktiver fürs andere Geschlecht wird. "Nimm mich so (unsympathisch, unattraktiv) wie ich bin".... warum? Der oder die andere muss einen ja auch wollen. Und wenn einen niemand will, ist das hart. Dann ist die Frage, kann ich mich weiterentwickeln und was kann ich anders machen? Oder resigniere ich und schimpfe lieber auf die anderen? Was bringt einen eher weiter und was eher nicht?
 
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  • #73
Ich empfinde dich, durch deine Unterstellungen, Verurteilungen und Ausdrücke von Verachtung (nicht nur hier in diesem Strang), als - um es gelinde auszudrücken - hochgradig unangenehmen Gesprächspartner und werde daher von einer weiteren Kommunikation mit dir absehen.
Viel "Freude" noch in deiner Frustration, Verbitterung und Verdammung der anderen.
Nicht persönlich nehmen, werter @KKLCHRW3 ! Unsere werte @Syni ist @Syni !
Ich persönlich finde Dich hier als Gesprächspartner nicht unangenehm, sondern in ehrlicher Weise ausdrückend, dass Du zur Zeit nicht begeistert bist. 😎
 
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  • #74
Nein, ich war auch - schon ein paar Jahre her - mal mit einem Geringverdiener zusammen. Nach Geld habe ich mir die Partner nie gesucht. Auch nicht nach Sicherheit. Nach Wellenlänge, Sympathie, Attraktivität, .... aber was wirkt sympathisch? Was macht einen Menschen attraktiv?
Vielleicht wirkst du nicht nur plötzlich weniger anziehend auf Frauen, weil du dein hohes Einkommen verloren hast, sondern weil auch dein Selbstvertrauen eingebrochen ist. Das ist auch verständlich und darf auch mal so sein. Aber damit wirkst du halt nicht super attraktiv und sympathisch. Dann musst du vielleicht erstmal dich selbst wieder finden, dann kannst du anders in Kontakt treten: selbstbewusster, freundlicher, gelassener, entspannter.
Frag Freunde um Hilfe. In der Einsamkeit und in der Isolation entwickeln sich die sozialen und angenehmen Eigenschaften nicht so vorteilhaft. Finde aus deiner Isolation heraus. Das wäre ein wichtiger 1. Schritt.

Naja, manches hört sich vielleicht nicht schön an, ist aber Realität. Die Frage wäre dann, warum man keine/n abkriegt und wie man sich weiterentwickeln kann, dass man sympathischer und attraktiver fürs andere Geschlecht wird. "Nimm mich so (unsympathisch, unattraktiv) wie ich bin".... warum? Der oder die andere muss einen ja auch wollen. Und wenn einen niemand will, ist das hart. Dann ist die Frage, kann ich mich weiterentwickeln und was kann ich anders machen? Oder resignieren ich und schimpfe lieber auf die anderen? Was bringt einen eher weiter und was eher nicht?

...und wieso ziehst du am Gras?
nach einer Krankheit ist es mal an der Zeit das Gefühl der Hilflosigkeit zu bewältigen und es wäre zu zweit einfacher.. das ist ja klar. Also eine emotionale Herausforderung. Ich verstehe diese mentalen Lösungswege nicht wirklich als passend, sondern sehr oberflächlich und kurzfristig funktionierend aber nicht entwicklungsfördernd.
 
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  • #75
Nein, ich war auch - schon ein paar Jahre her - mal mit einem Geringverdiener zusammen. Nach Geld habe ich mir die Partner nie gesucht. Auch nicht nach Sicherheit. Nach Wellenlänge, Sympathie, Attraktivität, .... aber was wirkt sympathisch? Was macht einen Menschen attraktiv?
Vielleicht wirkst du nicht nur plötzlich weniger anziehend auf Frauen, weil du dein hohes Einkommen verloren hast, sondern weil auch dein Selbstvertrauen eingebrochen ist. Das ist auch verständlich und darf auch mal so sein. Aber damit wirkst du halt nicht super attraktiv und sympathisch. Dann musst du vielleicht erstmal dich selbst wieder finden, dann kannst du anders in Kontakt treten: selbstbewusster, freundlicher, gelassener, entspannter.
Frag Freunde um Hilfe. In der Einsamkeit und in der Isolation entwickeln sich die sozialen und angenehmen Eigenschaften nicht so vorteilhaft. Finde aus deiner Isolation heraus. Das wäre ein wichtiger 1. Schritt.

Naja, manches hört sich vielleicht nicht schön an, ist aber Realität. Die Frage wäre dann, warum man keine/n abkriegt und wie man sich weiterentwickeln kann, dass man sympathischer und attraktiver fürs andere Geschlecht wird. "Nimm mich so (unsympathisch, unattraktiv) wie ich bin".... warum? Der oder die andere muss einen ja auch wollen. Und wenn einen niemand will, ist das hart. Dann ist die Frage, kann ich mich weiterentwickeln und was kann ich anders machen? Oder resigniere ich und schimpfe lieber auf die anderen? Was bringt einen eher weiter und was eher nicht?
Ja ich merke schon dass die überwiegende Mehrheit mir da auch gut zuredet. Klar Selbstbewußtsein ist der wichtigste Faktor. Es ist nur immer schwieriger im Schatten zu agieren wie auf der Sonnenseite. Und es sagt sich natürlich leicht du musst dich selbst finden und Selbstbewußtsein sammeln.
Trotzdem finde ich dass ihr natürlich recht habt.
Aber ich finde irgendwann kommt auch der Punkt, bei dem wir wieder zurück bei der Oberflächlichkeit wären.
Ich suche ganz verstärkt eine Partnerin die mich nimmt wie ich bin. Und ich denke dass es tatsächlich wenige Frauen gibt die auch bereit sind eine langfristige Beziehung eingehen zu können. Ich meine wenn ich sage mir gefällt diese Entwicklung nicht, dass es nur noch Lebensabschnittspartnerschaften gibt, dann ist das doch auch okay.
Das ist halt nicht was ich mir wünsche und worin ich einen Sinn finde.
Flatterhaftigkeit ist halt zur Normalität geworden. Das finde ich persönlich erschreckend
 
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  • #76
...und wieso ziehst du am Gras?
nach einer Krankheit ist es mal an der Zeit das Gefühl der Hilflosigkeit zu bewältigen und es wäre zu zweit einfacher.. das ist ja klar. Also eine emotionale Herausforderung. Ich verstehe diese mentalen Lösungswege nicht wirklich als passend, sondern sehr oberflächlich und kurzfristig funktionierend aber nicht entwicklungsfördernd.
Ja, zu zweit wäre es einfacher und deshalb sucht man. Aber die eigene Hilflosigkeit und der Frust wirken eher abschreckend. Deswegen sucht man erfolglos und wird abgewiesen. Als Folge fühlt man sich noch hilfloser und frustrierter.
Ein Teufelskreis.
Deshalb rate ich hier nicht: suche noch angestrengter online, wenn die Erfahrungen das Selbstvertrauen nur noch weiter schmälern und den Frust verstärken.

Sondern äußere andere Ideen dazu. Ob sie hilfreich oder nutzlos sind, weiß ich nicht. Es sind Impulse. Nicht mehr und nicht weniger.
 
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  • #77
Hm. Ich habe darauf hingewiesen, dass mental health Strategien für das Selbstbewusstsein und die selbstbewusste und positive Orientierung genau das von dir genannte "am Gras ziehen" darstellt.

😒
 
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  • #78
Ja, zu zweit wäre es einfacher und deshalb sucht man. Aber die eigene Hilflosigkeit und der Frust wirken eher abschreckend. Deswegen sucht man erfolglos und wird abgewiesen. Als Folge fühlt man sich noch hilfloser und frustrierter.
Ein Teufelskreis.
Deshalb rate ich hier nicht: suche noch angestrengter online, wenn die Erfahrungen das Selbstvertrauen nur noch weiter schmälern und den Frust verstärken.

Sondern äußere andere Ideen dazu. Ob sie hilfreich oder nutzlos sind, weiß ich nicht. Es sind Impulse. Nicht mehr und nicht weniger.
Ja das ist alles ein Teufelskreis und da gibt es dann nicht nur alleinig das Thema Beziehung. Das Selbstbewußtsein gründet eigentlich immer auf äußeren Faktoren.
So wurden wir erzogen. Gute Schulnoten, viele Freunde, gut im Sportverein, Medaillen...
Ich denke nicht, dass wir uns alles da mit den Mönchen in Tibet messen können. Die Jahrelang zufrieden alleine vor sich hinmeditieren. Dazu fehlen in Deutschland einfach die Grundvoraussetzungen.
 
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  • #80
Ich denke dass was ich durch all die Verluste erfahren habe, ist dass man wenn man in solch eine Notsituation kommt, ziemlich auf sich allein gestellt ist. Das ist schon ein Thema was sich durch die Gesellschaft ergibt. Da kann man getrost von Aussieben sprechen.
Deswegen kommen auch nicht viele da wieder raus. Das kann man beobachten.
Es ist eine vertikale Teufelsspirale
 
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  • #82
Ich denke dass was ich durch all die Verluste erfahren habe, ist dass man wenn man in solch eine Notsituation kommt, ziemlich auf sich allein gestellt ist.
Deswegen kommen auch nicht viele da wieder raus. Das kann man beobachten.
Es ist eine vertikale Teufelsspirale

zuerst einmal selber schaffen 👈, bei anderen nimmt man es viel leichter wahr als bei sich selber und tut sich mit Kritik auch seehehr viel leichter👉
 
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  • #83
Die Gesellschaft lässt Menschen schon stark durch das Raster fallen. Wenn man auf der Sonnenseite des Lebens steht bekommt man sehr viel Unterstützung.
Wie wäre es wenn man davon etwas abzweigt und es denen zukommen lässt die tatsächlich Unterstützung benötigen.
 
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  • #85
Offensichtlich nicht. Denn ich hab mich in meinem Leben nie so schwer getan wie zwischen dem 34. und dem 36. Lebensjahr.
Selbst das Studium der Mechatronik war hart, meine Berufsausbildung zum Mechatroniker war auch nicht ohne.
Ich musste täglich drei Stunden mit Öfis zu meiner Uni pendeln. Das Studium ist nicht leicht, das schaffen 20 % von denen die sich ins 1.Semester Einschreiben lassen...
Aber so schwer wie jetzt... nee das geht auch ganz schön an die Substanz. Und wie gesagt Unheil erzeugt weiteres Unheil...
Gegen diese Abwärtsspirale bist du einfach machtlos...
Selbstbewußtsein kommt nicht von alleine und ständige Entäuschungen wirken da auch nicht förderlich.
 
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  • #86
Es ist nur immer schwieriger im Schatten zu agieren wie auf der Sonnenseite. Und es sagt sich natürlich leicht du musst dich selbst finden und Selbstbewußtsein sammeln.
Ja, das kann man gut nachvollziehen, werter @KKLCHRW3 !

Naja, und die Ratschläge unserer werten @Vergnügt finde ich zu beliebig und irgendwie unverbindlich pseudopassend wie Tageshoroskope, aber letztenendes passen sie dann doch nicht, weil alles viel spezifischer und komplexer ist. Was ist eigentlich, wenn man z.B. keine Freunde hat? Achselzucken!

Ich denke, wichtig ist erstmal, sich selbst zu erkennen, wie man ist und wo man steht. Ich persönlich glaube auch nicht an schnelle Veränderungen von Lebenssituationen und psychischen Befindlichkeiten. Einfach sich selbst und den Ist-Zustand akzeptieren und danach die Partnerinnensuche ausrichten, bzw. passende Instrumente dafür entwickeln.

Es wird für Dich die richtige Partnerin geben, die ähnlich wie Du gestrickt ist. Sich vielleicht sogar in einer ähnlichen Befindlichkeit/Situation befindet? Gleich und Gleich gesellt sich gern!

Du solltest Dich deshalb im Profil so geben, wie Du bist und nicht versuchen, Frauen zu überzeugen, die sowieso nicht zu Dir passen würden. Z.B. macht es keinen Sinn, als introvertierter Mensch mit seinem Profil dauerplärrende und nervige Partymäuse überzeugen zu wollen... 😎
 
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  • #87
Aber so schwer wie jetzt... nee das geht auch ganz schön an die Substanz. Und wie gesagt Unheil erzeugt weiteres Unheil...
Gegen diese Abwärtsspirale bist du einfach machtlos...
Selbstbewußtsein kommt nicht von alleine und ständige Entäuschungen wirken da auch nicht förderlich.

ja stimmt, da das Gefühl der Ohnmacht zunimmt...
der einzige Vorschlag den ich habe: die umfassende Enttäuschung aushalten lernen, eine Lösung gibt s gerade nicht.
 
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  • #88
ja stimmt, da das Gefühl der Ohnmacht zunimmt...
der einzige Vorschlag den ich habe: die umfassende Enttäuschung aushalten lernen, eine Lösung gibt s gerade nicht.
Das Problem sind auch die Leute im gleichen Alter, die man dann wahrnimmt, die einen viel geringeren Bildungsabschluss haben dafür ein riesen Haus, drei Kinder, AMG, Audi RS8 und einen Porsche vor der Tür und einen Swinmingpool damit es noch ein bissle dekadenter wirkt. Das ist die Nachbarin mit der ich früher gespielt habe. Sie ist zwei Jahre jünger. War nicht bei mir auf der Schule da sie zur Hauptschule ging und auch mehr nicht gemacht hatte genauso wie ihr Mann.
Neid ist es nicht, aber das Gefühl selber versagt zu haben, am Rand zu stehen etc...
Der Kontrast schafft ein Gefühl der Ungerechtigkeit. Und da sehe ich schon als gesellschaftliche Verwerfungen...
Man hat das Gefühl, jetzt komm schau her. Und das gründet aber schon ein bisschen aus einer Grundeinstellung heraus. Das ist Befremdlich.
Und wenn das gerne so machen wollen, sind alle um mich rum Größenwahnsig geworden.
Man möchte kein Teil mehr sein, dieser ja ich nenne es wie die Vorredner, "dekadenten Gesellschaft".
Und dann muss man sich selbst die Frage stellen möchte ich das auch? NEIN.
Aber möchte es auch ständig unter die Nase gerieben bekommen.
Wenn ich Milliardär ware, würde bei mir vor der Türe höchstens ein Elektro Golf stehen.
 
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  • #89
Ich habe einfach nicht die Vorstellungen übers Leben mehr wie 99,99 Prozent der auf dem Markt verfügbaren Frauen.
Anderst rum aktzeptieren Frauen es offensichtlich nicht, wenn die Kriterien eines Kandidaten wie sie in unsere Industrienation verlangt werden, erfüllt sind.
Ich denke es würde besser ankommen (zumindest bei mir), wenn du diese extremen Verallgemeinerungen lassen würdest.
Dieses Schubladendenken steht dir im Weg.
Das wirkt unsympathisch.
🤷🏻‍♀️
 
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  • #90
Neid ist es nicht, aber das Gefühl selber versagt zu haben, am Rand zu stehen etc...
Der Kontrast schafft ein Gefühl der Ungerechtigkeit. Und da sehe ich schon gesellschaftliche Verwerfungen...

ich würde deine Wahrnehmung anders interpretieren: durch Not kann man nicht mehr in der Ausgestaltung der Fassade verhaftet bleiben und wenn du noch so viele Ressourcen hast, es kann trotzdem innere und äußere Not entstehen. Manche haben ein anderes Schicksal, vielleicht nur Glück ohne Not...aber vielleicht auch nicht. Viele verbergen auch gerne ihr Ungemach. Aber wenn es dir in dieser Umgebung schwerfällt dein Leben zu verändern kannst du trotzdem nur einen Umzug in Erwägung ziehen, darauf hast du Einfluss und auf nix anderes.

Und ja: wenn die Krise noch nicht ganz bewältigt ist bekommt man (auch hier) noch eine drauf. Nimm es als ein Zeichen für dich selber, weiterzukommen und deine und andere Ansprüche mal links liegen zu lassen.
 
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