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  • #2.553
Ich habe nicht darauf geachtet, wir hatten an dem Tag andere Probleme.
 

Ed Single

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  • #2.557
Also ich finde es schöner, wenn man telefoniert. Leider dauert es manchmal ewig, bis die jeweilige Dame bereit ist, zu telefonieren. Wenn es gut läuft, trifft man sich nach dem telefonieren in der Realität. Apropos: Mich wundert ja, dass parship meinen Erfahrungsbericht nach sechs Monaten parship Premiummitgliedschaft nicht online gestellt hat. Vor über zwei Wochen hab ich den Beitrag gepostet. Ich hatte bisher wenig Erfolg, bin aber der Meinung, meinen Erfahrungsbericht mal ganz anders geschrieben zu haben, als das was sonst so online gestellt wird. Unter Umständen hat der verantwortliche Mensch bei parship gedacht, dass die Diskussion trotzdem unfriedlich verlaufen würde. Vielleicht lag es auch daran, dass ich keine Frage an die anderen User gestellt habe. Als Grund gab ich dafür an, dass ich nicht weiß, welche der User-Meinungen die richtige ist. Könnte sein, dass dies schon zu despektierlich gewirkt hat. Oder es lag daran, dass ich im Text einen Liebes-Blogger zitiert habe und das ohne Quelle. Evtl. war es auch ein ganz anderer Grund. Vielleicht lag es an einem Aushilfsadmmin der technische Probleme hatte.
 
P

Philippa

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  • #2.558
Nur mal so, um zum Nachdenken über die Liebe anzuregen:


Über die Liebe

Pflicht ohne Liebe macht verdriesslich.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig.
Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Macht ohne Liebe macht grausam.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

Aus dem Tao Te King



Die wahre Liebe

Ein Bauer kämpfte sich durch meterhohen Schnee zu seinem hoch am Berg liegenden Hof nach Hause. Die müden Füsse wollten ihn kaum mehr tragen. Immer tiefer sank der erschöpfte Mann in den Schnee ein, und der Hof war noch weit. Auf einmal war eine alte Frau neben ihm. Ihr Gesicht war von Sorge und Leid zerfurcht. Aber ihre Augen leuchteten.
Als der Bauer kaum mehr gehen konnte, reichte ihm die alte Frau ihre von harter Arbeit gezeichnete Hand. Und sonderbar, die alte, zarte Frau zog ihn besser als der stärkste Mann vorwärts. Der Bauer hielt die Hand fest. Ganz warm strömte es von der Frau zu ihm herüber.
„Wer bist du?“, fragte der Bauer verwundert. „Und wo kommst du her?“
„Ich wohne überall“, sagte die Alte.
„So bist du also kein Mensch?“, entsetzte sich der Bauer.
„Nein“, sagte die Alte, „ich lebe nur unter den Menschen.“
„Dann bist du die Sorge, der Kummer, die Not, die jeden Menschen begleitet?“
„Nein“, lächelte die Frau, „ich bin die Liebe, die echte Liebe!“
Da blieb der Bauer verwundert stehen und schaute auf das zerfurchte Gesicht, die rauen Hände, das weisse Haar und den gebeugten Rücken der Alten.
„Die Liebe stelle ich mir anders vor. Die prangt in Schönheit, hat blühende Farben, einen roten Mund zum Küssen und einen prallen Leib zum Umarmen!“
„Ach, du meinst die Lust, die sich manchmal als die Liebe ausgibt. Nein, die Liebe ist ganz anders. Denk mal nach, wann du der Liebe in Wahrheit begegnet bist. Wie bist du auf die Welt gekommen, wer hat dich zärtlich aufgezogen, nachts gewacht und tags gesorgt, wer hat Ungerechtigkeit erduldet und mit Güte beantwortet, wer hat die Mühen und Leiden des Alltags getragen, wer hat die harten, egoistischen Herzen verwandelt? Das war die Liebe, die echte Liebe!“
„Du hast recht“, sagte der Bauer.
„Die echte Liebe hat - und darum bin ich so zerfurcht und gebeugt - das Schwerste zu tun. Sie muss überall da sein, wo Menschen in Lust und Leidenschaft Leben zerstören und Gutes versäumen. Wenn Menschen richtig leben wollen, muss ich ihnen helfen, das Leid zu tragen, ohne das es keine echte Liebe gibt. Ich muss sie stark machen zum Opfer. Die glänzenden Bilder, die verführen und bezaubern, sind nur Trug und Schein. Die echte Liebe geht von Arbeit gebeugt, von Leid gezeichnet und doch voll Kraft und Ausdauer ihren Weg!“
„Warum verlässt du mich dann schon?“, fragte der Bauer, als die alte Frau sich zum Gehen wand.
„Ich bin jetzt in dir, Bauer“, sagte die Frau. Und sie hatte recht. Der Bauer fühlte es zwar selber nicht, aber alle anderen Menschen in seiner Umgebung fühlten es von da an.

Nach einem japanischen Märchen

beide Texte aus: "Glück ist, was du daraus machst. Weisheitsgeschichten aus aller Welt", Coppenrath Verlag
 
F

fleurdelis

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  • #2.559
Nur mal so .... ich muss das posten, es ist so tragisch ....

Ich glaube ich muss demnächst mehrere Krankenwagen, Notärzte, und wenns ganz schlimm kommt, noch den letzten aller Wägen rufen .... ich hatte keine Ahnung, dass ein Männerschnupfen, .... ein grausamer Männerschnupfen, bei einem Jugendlichen genauso ausgeprägt ist wie bei erwachsenen Männern.

"Mama, ich muss sterben" ....."ich hab eine Erkältung" ... "bleib den ganzen Tag bei mir" ..... "bringst du mir eine Wärmflasche" ..... "bleibst du bei mir sitzen" ..... "ich hab Schnupfen" ......


ich kann nicht mehr, ich lach mich kaputt .... Herrlich! ... :D .... Vielleicht sollte ich das besser im Witze-Thread schreiben .....
 
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sugar

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  • #2.560
Dass die Liebe eine Frau ist, ist schon mal gut. Ein wenig gutaussehend könnte sie aber sein. Man will ja auch was für das Auge.
 
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Philippa

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  • #2.561
Ich glaube, du verwechselst da was, sugar.

Liebe ist nicht gleich geliebter Mensch.
 

sugar

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  • #2.562
Verwechselt - nein. Aber warum ist die Liebe kein abgekämpftes Runzelmännchen?
Ungeachtet dessen ist mir die Vorstellung einer altruistischen Liebe zwiespältig.
 

Ed Single

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  • #2.563
Ich hab auch eine kurze Geschichte über die Liebe. Die Geschichte ist noch kürzer als eine
Kurzgeschichte =

Ich bin aus Überzeugung Single. Ich konnte bisher niemanden von mir überzeugen.
 

sugar

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  • #2.564
@Philippa
Ich habe es in der Glaubenssätze-Diskussion von Smokealot bereits angedeutet. Stichworte: Idealisierung der Liebe, totalitär, zum Scheitern angelegt usw.
 
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Philippa

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  • #2.565
Zitat von sugar:
@Philippa
Ich habe es in der Glaubenssätze-Diskussion von Smokealot bereits angedeutet. Stichworte: Idealisierung der Liebe, totalitär, zum Scheitern angelegt usw.

Ich fand, dass es in der Geschichte einige interessante Gedanken gibt, die zum Weiterdenken anregen könnten. Dass ich die Geschichte poste muss nicht heissen, dass ich jedes Detail davon als die grosse Wahrheit sehe.
Zum Weiterdiskutieren habe ich gerade keine Zeit, muss los.

Einen schönen Tag euch allen!
 

sugar

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  • #2.566
Das hat es doch. In welche Richtung soll ich denn weiterdenken? Welche ist dir genehm?
 
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Hafensänger

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  • #2.567
Was ist das denn für eine Liebe? Scheint's ist es nicht die häufig beladene, idealisierte Liebe zwischen Mann und Frau.
Was ist dir denn an der Vorstellung einer altruistischen Liebe zwiespältig?
 
M

Marlene

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  • #2.568
Ich finde, dass das nicht geht: die Liebe ist im Bauer, aber er spürt sie nicht. Nur die anderen sehen sie.
 

sugar

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  • #2.569
Die Vorstellung der w a h r e n Liebe als eine altruistische. Warum mir zwiespältig? Die Stichworte habe ich genannt.


Eine Liebe kann auch sein, dass man unter einem Baum sitzt und sich einfach nur freut, weil es schön ist, weil man den Wind spürt, weil man sich als Teil von etwas begreift usw. Sie ist nicht allein Transferleister für Hilfsbedürftige.


Mich wundert, dass es ein japanisches Märchen ist. Ich sehe da keine religiöse oder philosophische Tradition. Das pittoreske Bild des Bauern und der alten Frau ist vielleicht folkloristisch noch zuortbar, der Rest jedoch - hm.
 
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sugar

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  • #2.570
Ein paar vernüftige Schneeschuhe hätten es auch getan. Welche Bauer ist so blöd und stapft durch meterhohen Schnee auf einen Berg. Die kennen sich mit den Gegebenheiten der Natur eigentlich immer gut aus. Selten bescheuertes Märchen. Und danach ist sie dann in ihm. Der Bauer und das Runzelweibchen aus einer anderen Welt. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
 
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Hafensänger

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  • #2.571
Zitat von sugar:
Die Vorstellung der w a h r e n Liebe als eine altruistische. Warum mir zwiespältig? Die Stichworte habe ich genannt.
Na ja, wenn es klar gewesen wäre, hätte ich nicht gefragt. Das hilft mir nicht weiter.

Eine Liebe kann auch sein, dass man unter einem Baum sitzt und sich einfach nur freut, weil es schön ist, weil man den Wind spürt, weil man sich als Teil von etwas begreift usw. Sie ist nicht allein Transferleister für Hilfsbedürftige.
Hm, weil man sich an kleinen Dingen freut, menschenfreundlich ist, dh. die Menschen liebt und so'n Kram? So in der Richtung würde ich Liebe auch verstehen. Ergibt sich nicht möglicherweise aus dieser "Liebe" Hilfsbereitschaft, die nicht zwanghaft Leistungen verrechnet?
Da gibt es ja auch Unterschiede. Ich mache erst etwas, wenn ich der Gegenleistung sicher bin - oder ich trete in Vorleistung.
 

sugar

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  • #2.572
Geben tut es viel, aber es hat nichts mit dem zu tun, was ich schrieb und da hilft es auch nicht, dass du irgendwas daherschreibst, völlig ohne Bezug.
Ich habe nicht geschrieben, dass Hilfsbereitschaft nicht auch Liebe bedeuten kann.
Es ging um die wahre, echte Liebe. Das Märchen impliziert, dass nur die altruistische die wahre, echte sei. Darum ging es. Das Märchen heißt sogar so, "Die wahre Liebe".
 
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Hafensänger

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  • #2.573
Ah, okay, dir ging es ums Märchen. Das ist nett zu lesen, mir aber nichts mehr was ich aufdröseln, diskutieren müsste. Mir ging es um den Block davor. Wobei ich für beide Fälle die gleiche Art der "Liebe" annehme. Die Definition wäre interessant, aber dir geht es mehr um vernünftige Schneeschuhe und wie blöd der Bauer ist.
 

sugar

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  • #2.574
Nein. Das Märchen stellt den Bauer als bedürftigen Deppen hin.

Abgesehen von der sonst noch sehr fragwürdigen Moral von der Geschicht.
 
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Hafensänger

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  • #2.575
Ja, die Märchen. Ich kenne auch eins, Jona und der Wal. Die wichtige Lehre daraus wurde nie nachgefragt: wie lange kann man in einem Wal wohnen?
 

sugar

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  • #2.576
Und viel wichtiger, ab wann wird Golf langweilig. Vor allem, wenn einer Tischtennis spielt und der andere Golf.
 
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  • #2.577
Spielt beim Sport die Liebe eine Rolle?

Forget about it, it was worth a try.
 

Yvette

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  • #2.578
Heute fühlt es sich schon ein wenig nach Frühling an! :)
 

Blanche

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  • #2.579
Wenig Zeit gehabt hier mitzulesen...
Und dann schaue ich mal kurz rein und muss feststellen, dass Tina nicht mehr da ist...
Das stimmt mich traurig.
Ich werde ihre humorvollen Beiträge vermissen.
Und die wertvollen An-/ Bemerkungen, die mich oft zum Nachdenken gebracht haben...

Tina, ich danke dir für die Lesefreude, die du mir bereitet hast.
Alles erdenklich Gute dir!
 

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  • #2.580
Zitat von Blanche:
Wenig Zeit gehabt hier mitzulesen...
Und dann schaue ich mal kurz rein und muss feststellen, dass Tina nicht mehr da ist...
Das stimmt mich traurig.
Ich werde ihre humorvollen Beiträge vermissen.
Und die wertvollen An-/ Bemerkungen, die mich oft zum Nachdenken gebracht haben...

Tina, ich danke dir für die Lesefreude, die du mir bereitet hast.
Alles erdenklich Gute dir!

Ja, du sagst es!

Hinzuzufügen ist nur noch, das es wieder wie ein Armutszeugnis der Betreiber und Moderatoren daherkommt, dass die gegangenen User nur als GAST zurückbleiben.

Das Forum wird kontinuirlich unlesbarer, weil die einzelnen Post nicht mehr zuortbar sind!!! Nur noch Gäste. NULL Punkte...