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  • #2.462
Zitat von tina*:
Was heißt hier Häschen? Ich bin schon ein ausgewachsener Hase ;)
Nur mal so

Du meinst also, du hast schon Schlachtreife.... dann warte nicht zu lange, sonst wirst du zu zäh... ;)



Zitat von tina*:
Um .. mal wieder auf den Pfad der Tugend zurückzuführen: Ausgangspunkt war ja die Frage von Marlene


..verstehe, dir fällt nichts mehr ein...Ablenkungsmanöver von den eigenen Aussagen...




Zitat von tina*:
Hauptsache, du hast dich eingelesen, was guter Sex ist.

...du wirst es kaum glauben, durch sehr gute Vorauswahl in jungen Jahren hab ich es von Anfang an gewusst ..der eine hat vielleicht in manchen Punkten zu manchen Zeiten einfach etwas mehr Glück als der andere im Leben... anders als offenbar andere haben mich aber schon immer die Hintergründe interessiert und insofern, gerade, wenn man erzählt, man müsse sich erst körperlich uninteressanten koitalen Ereignissen unterziehen um etwas in Erfahrung zu bringen, empfehle ich diese Lektüre guten Gewissens weiter..

Zitat von tina*:

ja, es ist letztendlich jeder eigenverantwortlich.. ;)
 
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  • #2.463
Zitat von evelina:
gerade, wenn man erzählt, man müsse sich erst körperlich uninteressanten koitalen Ereignissen unterziehen um etwas in Erfahrung zu bringen, empfehle ich diese Lektüre guten Gewissens weiter..
Wer hat das eigentlich erzählt?

Gute Besserung, und schlaf dich ruhig aus!
 
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  • #2.464
Zitat von tina*:
Oha, was hattest du denn zum Frühstück? Hömma, schon vergessen, dass ich dir auf die Testikel gehe?
Heute morgen low carb, gebackener Schafskäse. Das gibt mächtig Qualm auf den Zylinder.
Hm, ich hab's tatsächlich vergessen... eine meiner Stärken. ^^ Aber ich kann gutes Schreiben schon vom Nerven unterscheiden.Du bist mehr so "eigensinnig". (Ich habe extra Synonyme für Dickkopf nachgesehen :).

Ich nehme an, dass du nicht von der Allmoprapila sprichst, sondern dich auf das feuchte kaprizierst. Zunächst mal ist ja Ejakulation nicht gleich Orgasmus. Ich würde das schon als physische Reaktion sehen.
Prima, damit hätten wir einen ersten nicht vorhandenen Streitpunkt schon mal aus dem Weg geräumt.
Die Allmoprala ist gefühlsmäßig ein himmelweiter Unterschied zum feuchten Traum. Die ist bis hin zu einfach nur unpraktisch.

Als Diskussionsargument für die Wichtigkeit körperlicher Anziehung beim Kennenlernen zweier Personen taugt es nur bedingt (außer für die "ich liebe nur mich"-Fraktion). Wenn es als Beleg für die Kopfsteuerung gelten soll: was sind denn so die Träume, die das auslösen? Wenn das eine erhabene Kopfleistung sein soll, müsstest du dich ja wenigstens dran erinnern. Und welche Person ist daran beteiligt? Lernst du die dann im Traum kennen? ;)
Ehrlich gesagt muss ich das jetzt nicht atomar aufdröseln, halte das auch nicht für erforderlich.
Diese Träume sind von der Intensität, manchmal auch von der Story ziemlich krass. Einen habe ich nicht verstanden, sonst war das nicht nötig, die hatten ausgesprochen reale Bezüge.Du hast doch Fantasie? Denk mal an Beziehungfindungsphasenklimax.

Danke für die Untermauerung meiner Aussage. Die Haut ist ja wohl eindeutig Körper.
Sag ich ja, dickköpfig! Richtig, ab-so-lut richtig! Aber wenn ich in aller Bescheidenheit noch mal auf den Klimax ohne physische Stimulation hinweisen dürfte?

Natürlich kannst du befinden, Hirn ist auch Körper! Dann ist jeder weitere Einwand hinfällig. .

Nicht direkt. Du schriebst vom sexuellen Partnerausprobieren, Kennenlernen, Irgendwie, so ungefähr. Ich sehe es jetzt nicht nach - wenn du das mir bitte nachsiehst. ^^ Daran hat sich das dann ja entzündet. Ich vermute da allgemein weitgehende Einigkeit und es läuft - wie öfters - darauf hinaus marginale Unterschiede maximal zu verargumentieren. Ich brauch's nicht.
 
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  • #2.465
Zitat von Jett Rink:
Meine Vermutung hat sich damit wohl scheinbar bestätigt... ;)

Sag mal, wo bleibt eigentlich dein gutes Benehmen? Zuerst latscht du meilenweit über ihre Grenzen und dann machst du dich lustig!
Ja.........................spare es dir.................dachte mir schon, dass du keines hast.
 
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  • #2.468
Zitat von Mohnblume:
du warst ja auch nicht eingeladen...
Kein Grund, deshalb pampig zu sein.. Mich langweilen Unterhaltungen über Kekse oder sonstige Schlafmittel, mit denen sich hier die Zeit vertrieben wird. Spannend ist das Forum hier ganz bestimmt nicht. Ich kenn hier eben ein paar Leute... manchmal kommt das Thema auf und dann sieht man mal nach...

Mach halt mal was Interessantes, vielleicht interessiert es ja auch noch Dritte...
 

fafner

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  • #2.471
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  • #2.473
Zitat von BoiledFrog:
Aber wenn ich in aller Bescheidenheit noch mal auf den Klimax ohne physische Stimulation hinweisen dürfte?
Kontext, Hasilein, Kontext!

Natürlich kannst du befinden, Hirn ist auch Körper! Dann ist jeder weitere Einwand hinfällig.
Das ist ja selbstverständlich, für diese Diskussion aber nicht relevant. Es wird ja gerade so ein Gegensatz zwischen dem bösen Körper und dem edlen Hirn konstruiert.

Du schriebst vom sexuellen Partnerausprobieren, Kennenlernen, Irgendwie, so ungefähr. Ich sehe es jetzt nicht nach - wenn du das mir bitte nachsiehst.
Ach na, so ungefähr schrieb ich auch vom Kölner Dom und der Mecklenburger Seenplatte. Hier ist ja der "Nur mal so" Thread, da gibt es ja kein OT ...
Da ich gelegentlich die Tendenz habe, mich in meinen eigenen Ausführungen zu verirren, fasse ich es nur für meine Stringenz nochmal zusammen:
Ausgangspunkt war die oben zitierte Aussage von Marlene. Und mein Beitrag
Zitat von tina*:
Gibt es bei dir denn nur "alles" oder "nichts"? Wie lange dauert es bei dir, über körperliche Anziehung zu entscheiden? (… ... ) D.h. Reden beeinflusst die körperliche Anziehung? Klingt für mich ein bisschen wie "herbeireden" oder "wegreden".
Dann Auftritt fafner: Aber hallo. D.h. Reden beeinflusst.
Zitat von tina*:
Ich rede hier von Spüren ( ... ). Das geht ganz ohne Reden. ( ... ) Der Kopf kommt erst als zweites. Der kann schönreden und schlechtreden. Vor allem schlechtreden kann er meist gut ;). Das ist auch durchaus nützlich.

Das war eigentlich das Thema. Der Einfluss der körperlichen Anziehung beim Kennenlernen.

Ich sehe das ja völlig unwissenschaftlich. Also nicht nach Mehrabian-Missverständnis.
Die Entscheidung der "körperlichen Anziehung" erfolgt sehr schnell, im unbewussten. Mit tausenden Einflussfaktoren…

Nach meiner Theorie gibt es relativ schnell ein "Nein", wenn es so gar nicht passt, eher selten ein direktes "Oja", wenn es super passt, und so mittelviele "könnte, wenn".
Und wenn das "Nein" da ist, wird da auch durch viel Reden kein Ja draus, bei mir zumindest (manchmal durchaus leider).

Und wenn ein Oja da ist, ist es im zweiten Schritt die "Kopf"entscheidung, dem nachzugeben oder nicht. Ein Nein kann durchaus vernünftig und sinnvoll sein, es kann allerdings auch furchtsam vorsichtig sein. Ein Ja kann der Hauptpreis ;) sein, nach dem alle hier streben, oder es kann zu einer rauschhaften Erfahrung führen, bei der du dich am nächsten Morgen ernüchtert fragst, wie konnte ich nur, und dich entweder heimlich vom Acker machst oder voller Inbrunst sagst: das war einmalig! ;) (gut, wenn das mehr als ein oder zweimal vorkommt, könnte man/frau die Entscheidungsparameter überarbeiten ;))

Und bei den "könnte, wenn" kann man/frau das Potential ja ausloten, wie gesagt, im Stufenprinzip ;).

Es ging also nie um Rumrubbeln, oder sich körperlich uninteressanten koitalen Ereignissen zu unterziehen. Eigentlich genau um’s Gegenteil. Um die körperliche Passung zu testen, kann ein erster Schritt eine Umarmung sein. Ein x.ter Schritt ein Kuss.

Deine feuchten Träume sind also maximal Beiwerk ;).



Ich vermute da allgemein weitgehende Einigkeit und es läuft - wie öfters - darauf hinaus marginale Unterschiede maximal zu verargumentieren.
Es läuft auf Schreibübungen hinaus. Jetzt aber genug davon ...
 
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  • #2.474
Zitat von tina*:
Dann Auftritt fafner: Aber hallo. D.h. Reden beeinflusst.
Das kann auch Schreiben tun, bevor man überhaupt mal geredet hat. Denn schon beim Schreiben entsteht doch so was wie ein Bild, zusätzlich zu den echten, welche man vielleicht getauscht hat. Du bist doch so für Phantasie, voi la, da ist sie. :) Oder sie geht flöten... :-(

Das war eigentlich das Thema. Der Einfluss der körperlichen Anziehung beim Kennenlernen.
Und das Tempo. Bei Marlene war das ja dann Anlaß für Frust.

Ich sehe das ja völlig unwissenschaftlich. Also nicht nach Mehrabian-Missverständnis.
Die Entscheidung der "körperlichen Anziehung" erfolgt sehr schnell, im unbewussten. Mit tausenden Einflussfaktoren...
Vielleicht ist das eher bei der real life Erstbegegnung so? Aber hier in der Online-PS haben wir ja einen ganz anderen Weg. Man (zumindest ich) macht sich doch schon so seine Gedanken, lange bevor man sich das erste mal trifft und die Hormone oder was weiß ich für biologisches Zeugs arbeiten.

Interessierte Zwischenfrage an alle Online-Dater: macht Ihr Euch diese Gedanken nicht?

Nach meiner Theorie gibt es relativ schnell ein "Nein", wenn es so gar nicht passt, eher selten ein direktes "Oja", wenn es super passt, und so mittelviele "könnte, wenn".
Und wenn das "Nein" da ist, wird da auch durch viel Reden kein Ja draus, bei mir zumindest (manchmal durchaus leider).
Richtig. Aber Schreiben / Reden kann ein "könnte" zu "nein" machen...

Und bei den "könnte, wenn" kann man/frau das Potential ja ausloten, wie gesagt, im Stufenprinzip ;).
Völlig d'accord. Aber genau da war doch Marlenes Problem, daß sie andere Treppen als ihr Gegenüber gehen wollte. Und die Frustration. Ich kann das nachvollziehen.
 
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  • #2.475
Zitat von tina*:
Marlen ist - wertfrei - langsam im Kennenlernen und sie wehrt sich gegen das schnelle "körperliche Kennenlernen" ihrer Kontakte. Sie meinte das auch so ausreichend beurteilen zu können, worauf dann unter anderem von dir die körperliche Komponente des Kennenlernens betont wurde, was dann Evalina mit ihrer betonten Kopfsicht - im Sinne der Lokalisierung des Klimax - auf den Plan rief. Mir sieht das nach Übereinstimmung aus, denn du scheinst Kopf begrifflich als rationale Instanz zu betrachten und andere, auch ich, sehen Kopf beim Sex als unbewusste, aber zentrale Instanz.
Das ist ein verbaler Widerspruch, aber nicht zwangsläufig ein inhaltlicher.

Es wird ja gerade so ein Gegensatz zwischen dem bösen Körper und dem edlen Hirn konstruiert.
Erwischt! IMHO hat niemand vom edlen Hirn und schon gar nicht vom bösen Körper geschrieben. ^^ Diese nicht seltene Polarisation, im Grunde wegen Nichts, ist mir interessanter als das Thema an sich..

Ich sehe das ja völlig unwissenschaftlich. Also nicht nach Mehrabian-Missverständnis.
Die Entscheidung der "körperlichen Anziehung" erfolgt sehr schnell, im unbewussten. Mit tausenden Einflussfaktoren ...

Nach meiner Theorie gibt es relativ schnell ein "Nein", wenn es so gar nicht passt, eher selten ein direktes "Oja", wenn es super passt, und so mittelviele "könnte, wenn".
Und wenn das "Nein" da ist, wird da auch durch viel Reden kein Ja draus, bei mir zumindest (manchmal durchaus leider).

Und wenn ein Oja da ist, ist es im zweiten Schritt die "Kopf"entscheidung, dem nachzugeben oder nicht. Ein Nein kann durchaus vernünftig und sinnvoll sein, es kann allerdings auch furchtsam vorsichtig sein. Ein Ja kann der Hauptpreis ;) sein, nach dem alle hier streben, oder es kann zu einer rauschhaften Erfahrung führen, bei der du dich am nächsten Morgen ernüchtert fragst, wie konnte ich nur, und dich entweder heimlich vom Acker machst oder voller Inbrunst sagst: das war einmalig! ;) (gut, wenn das mehr als ein oder zweimal vorkommt, könnte man/frau die Entscheidungsparameter überarbeiten ;))

Und bei den "könnte, wenn" kann man/frau das Potential ja ausloten, wie gesagt, im Stufenprinzip ;).
Siehst du, das ist sehr weitgehend fein für mich. Ich kann halt Marlene gut verstehen, denn ich brauche dieses körperliche Ausprobieren auch nicht um körperliche Anziehung zu verifizieren.Das ist dann hinterher und kein Akt mehr.

Um die körperliche Passung zu testen, kann ein erster Schritt eine Umarmung sein. Ein x.ter Schritt ein Kuss.
Ja, um das OnTopic abzuschließen, bei Marlene ging das um zu schnell in die Kiste. Eine Umarmung, wenn es sich ergibt, ein Kuss, wird sie vermutlich nicht erschrecken

Für mich war's gut. Danke, ich brauche nicht mehr.
 
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  • #2.476
Zitat von fafner:
Das kann auch Schreiben tun, bevor man überhaupt mal geredet hat.
Kontext, fafner, Kontext!

Das ist ja unbestritten, allerdings in Marlenes Fall war diese Phase ja schon erfolgreich überstanden und ein echtes Treffen fand statt. So habe ich das zumindest aufgefasst.

Und das Tempo. Bei Marlene war das ja dann Anlaß für Frust.
Wir drehen uns im Kreis. Nicht das Tempo. Die Art (ob sexueller Kontakt zum Kennenlernen gehört oder erst als "Belohnung" nach langen Rederunden).

Vielleicht ist das eher bei der real life Erstbegegnung so?
Von nichts anderem rede ICH ja.

Aber hier in der Online-PS haben wir ja einen ganz anderen Weg. Man (zumindest ich) macht sich doch schon so seine Gedanken, lange bevor man sich das erste mal trifft und die Hormone oder was weiß ich für biologisches Zeugs arbeiten.
Jetzt fang nicht schon wieder an zu verdrehen ;). Wenn du dir Gedanken machst, ist das nicht der Körper. Das ist ja der Knackpunkt beim Onlinedating. Vielleicht gibt’s per mail die beste Übereinstimmung und dann beim realen Sehen fällt alles zusammen.
(Ich würde ja schon beim Schreiben durchfallen, das ist einfach nicht meins; so in echt liegt mir mehr ;))
Interessierte Zwischenfrage an alle Online-Dater: macht Ihr Euch diese Gedanken nicht?
Bin zwar kein Online-Dater, vermute jedoch, dass sich jeder Gedanken macht (spüren ist ja noch nicht); und diese Überlegungen beeinflussen die Entscheidung "Treffen Ja oder Nein". Insofern ist der Prozess etwas umgekehrt.
Aber Schreiben / Reden kann ein "könnte" zu "nein" machen...
Klar. Beim Online-Dating ist die Entscheidung anhand Schreiben bzw. ggf. Telefonieren ja schon vorgelagert, ob es überhaupt zu einem date kommt. Wenn da in der Kommunikation nichts fließt, würde ich mich auch nicht treffen.
Beim realen Treffen kommt die Erfahrung der körperlichen Anziehung. Diese ist sicher auch (vor allem bei den "könnte" Fällen) von der Vorinformation beeinflusst.
Ein Nein kann immer kommen, gerade wegen der "falschen" Reihenfolge.
Allerdings
Zitat von Marlene:
Langsam bedeutet für mich, dass man erst einmal über alles Mögliche redet, die Einstellung so ca. mitbekommt, dass eben eine gewisse Vertrautheit entsteht.
oder
ich muss erst ganz lange hin- und dahinter- und nachhören, Zeit dazwischen zum Nachwirken haben und dann kann ich mich so peu a peu drauf einlassen.
klingt jetzt nicht nach jemand, der seiner Körperwahrnehmung traut, und offen und vorbehaltlos ins Spüren eines neuen Kontakts geht. Dem anderen das Gefühl gibt, ja, ich bin neugierig auf dich, ich möchte dich als Ganzes kennenlernen, und dabei eine klare Grenze ziehen kann, ein klares Ja oder Nein (auch bei Stufen) setzen kann.
Das ist ja nichts Falsches; zu verinnerlichen, dass, wer A sagt, nicht B sagen muss, ist ein Weg; matcht sich nur wahrscheinlich nicht mit den Erwartungen vieler date-Männer (Online-dating ist ja per se sehr zielorientiert). Und Gefühle kann man nicht denken, man muss sie fühlen.
(@Marlene, vielleicht hast du da etwas missverständliche Passagen in deinem Profil? Oder ein Kennenlernen in deinem "normalen" Lebensumfeld käme deinem Rhythmus mehr entgegen?)


Aber genau da war doch Marlenes Problem, daß sie andere Treppen als ihr Gegenüber gehen wollte Und die Frustration.
Ja, dann passt es halt nicht. Das war doch Heikes Punkt. Es gibt ja keine date-Gelinggarantie. Es ist ein Kennen - lernen.
 
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  • #2.477
Zitat von BoiledFrog:
denn ich brauche dieses körperliche Ausprobieren auch nicht um körperliche Anziehung zu verifizieren.Das ist dann hinterher und kein Akt mehr.
Ich verstehe das nicht. Hinter was?
Wenn eine körperliche Anziehung da ist, dann möchte ich doch körperlich ausprobieren? Ich möchte denjenigen anfassen und spüren, wie sich das anfühlt. Das ist mir doch genauso wichtig wie Reden in einer Partnerschaft. Fast noch wichtiger - reden kann ich auch mit guten Freunden. Diese Anziehung ist doch das, was den Unterschied macht? Das muss ja nicht gleich "zum Äußersten" (sic!) gehen, aber doch nicht ewiglange Rede- und theoretische Prüfrunden, wenn man die wesentlichen Infos schon vorher im Schreibkontakt klären konnte?

Naja, mein Schreibinteresse hierzu ist jetzt wirklich erschöpft, ich kann mich hier nicht so verständlich machen, wie ich gerne möchte.
 

fafner

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  • #2.479
Zitat von tina*:
Mir egal. Wir sind ja hier nicht in der Schule. Ich schreibe gerne, und FÜR MICH, und auch gerne mal rechts oder links. Oder auch vor und zurück. Damit müßt Ihr hier leben. :)

Das ist ja unbestritten, allerdings in Marlenes Fall war diese Phase ja schon erfolgreich überstanden und ein echtes Treffen fand statt. So habe ich das zumindest aufgefasst.
Zusätzlich gab es noch die Information, daß er beim Schreiben behauptet hatte, ihr mehrstufiges Vorgehen mit vielleicht auch mal zwei vor, eine wieder zurück, sei für ihn ok, und dann wollte er aber sofort durch die Schlafzimmertür... Und genau da entstand doch ihr Frust.

Entschuldige mal:​
Zitat von Marlene:
Ach, ich bin so deprimiert. Ich finde keinen Mann, der sich auf langsames Kennenlernen einlässt.
Langsam steht da.

Die Art (ob sexueller Kontakt zum Kennenlernen gehört oder erst als "Belohnung" nach langen Rederunden).
Auch das hat sie eindeutig geschrieben:
Langsam bedeutet für mich, dass man erst einmal über alles Mögliche redet, die Einstellung so ca. mitbekommt, dass eben eine gewisse Vertrautheit entsteht. ... ich muss erst ganz lange hin- und dahinter- und nachhören, Zeit dazwischen zum Nachwirken haben und dann kann ich mich so peu a peu drauf einlassen.
"Lange Rederunden" sind ihre Art. Also damit diese Haarspalterei endlich aufhört, sagen wir halt "langsames Tempo ist die Art und Weise", um die es hier geht.

Das mit der "Belohnung" jedenfalls ist allein Dein Seitenhieb, weil Du halt gern schnell zum körperlichen kommst und das für irgendwie "besser" hältst. :-/

Das ist ja das Problem. WIR reden hier über Online-Sucherei. :)

Und Gefühle kann man nicht denken, man muss sie fühlen.
Aber Gefühle können aus dem Denken entstehen und werden stark davon beeinflußt.

Kannst Du nur mit dem Körper fühlen, der Haut? Versuche mal zu akzeptieren, daß es Leute gibt, die völlig anders gestrickt sind als Du. Und versuche obendrein, die nicht immer als bemitleidenswert anzusehen.
:-|

Ich verstehe Marlene vollkommen. Oder zumindest eher als Du.
 
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  • #2.480
Zitat von tina*:
siehst du, jetzt hast du mich erwischt. In diesem Fall habe ich verbal polarisiert indem ich mit "hinter" eine schärfere Grenze zwischen Kennenlernen und körperlichem Kennenlernen gezogen habe als ich es meine! Ich hatte mir schon beim Schreiben gedacht, das ist unscharf und habe es belassen, weil es sich für dich aus deinem von mir bejahten Quote mit der Umarmung und irgendwann ein Kuss hätte ergeben können.

Also, es ist keine Grenze, sondern ein individueller Übergang vom Kennenlernen zum körperlichen Kennenlernen. Meist hat das diese Reihenfolge mit unterschiedlichem Tempo.

Gilt natürlich auch für mich. Mir genügt eine Umarmung, die üblicherweise früher geschieht, um einen sensorischen Eindruck von ihr zu erhalten, wie sie sich anfasst, wie sie riecht. Das nähere körperliche Kennenlernen geschieht sukzessive, was du als xten Schritt bezeichnetest. Für x=(0-viele)

Wenn eine körperliche Anziehung da ist, dann möchte ich doch körperlich ausprobieren? Ich möchte denjenigen anfassen und spüren, wie sich das anfühlt. Das ist mir doch genauso wichtig wie Reden in einer Partnerschaft. Fast noch wichtiger - reden kann ich auch mit guten Freunden. Diese Anziehung ist doch das, was den Unterschied macht? Das muss ja nicht gleich "zum Äußersten" (sic!) gehen, aber doch ***nicht ewiglange*** Rede- und theoretische Prüfrunden, wenn man die wesentlichen Infos schon vorher im Schreibkontakt klären konnte?
Wenn du "nicht ewig lange" duch "individuelle" ersetzen kannst, sind wir uns wieder einig. Das "ewig lange" impliziert ein "zu lange". Darum geht es grundsätzlich nicht, denn ein "zu lange" ist in seiner Vermeidung zweifellos allgemein konsensfähig.

Mal aus dem Nähkästchen ...Mir ist als junger Kerl über meinen weiteren Freundeskreis eine Frau über den Weg gelaufen, die eine geradezu Wucht zu nennende sofortige, körperliche Anziehung auf mich hatte .... Das ging so weit, dass ich in ihrer Anwesenheit auch rational ziemlich durch den Wind war - und Ratio ist mir eine idR. brauchbare Instanz. Altersmäßig passte das noch, aber ansonsten nichts. Ich bin ihr später aus dem Weg gegangen. Etwas ähnliches hatte ich in meiner letzten Parship-Tour. Ein ungewöhnlich ansprechendes Profil (Top 3 ever), optisch ein Feger, sehr angenehmes Wesen, aber - überzeichnend - High Heels-Typ mit einer Extravertiertheit, die mich überfordert hätte. BTW, Parship-profilmäßig bin ich unterdurchschnittlich introvertiert und noch etwas geringer extravertiert. Fand ich interessant, vor drei Jahren hatte ich relativ viele Extreme im Profil, die ich eher unter Tagesform beim Ausfüllen des Tests hätte verbuchen können. Im kürzlichen Test bestätigte der sich so frappierend, dass ich mir den Test genauer angesehen, aufgedröselt habe. Ich kann den jetzt so ausfüllen, wie ich mir das Ergebnis wünsche. Der Test ist besser als ich annahm. Ich hatte ihm aber auch nicht sonderlich viel zugetraut. Das Ergebnis kann ich als für mich passend annehmen.

Naja, mein Schreibinteresse hierzu ist jetzt wirklich erschöpft, ich kann mich hier nicht so verständlich machen, wie ich gerne möchte.
Finde ich nicht, ich scheine da zu schwächeln.
 
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  • #2.481
Marlenes Post war ja nur der Aufhänger. Das kippt hier schon in's Absurde.
Ich bewerte hier nicht die Einstellung von Marlene, sondern schreibe nur meinen Senf dazu :).

Zitat von fafner:
Zusätzlich gab es noch die Information, daß er beim Schreiben behauptet hatte, ihr mehrstufiges Vorgehen mit vielleicht auch mal zwei vor, eine wieder zurück, sei für ihn ok, und dann wollte er aber sofort durch die Schlafzimmertür...
Ich habe das nirgendwo gelesen. ICH fände es auch höchst seltsam, so etwas im Vorfeld beim Schreiben zu thematisieren. Das wäre schon ein Aus (ich weiß doch da noch gar nicht, was ich im Kontakt spüre).
Lesen, was da steht, hat m.E. nichts mit Haarspalten zu tun.
Ich hatte es so gelesen, dass Marlene es zukünftig beim Schreiben thematisieren möchte, da es bei Ansagen wohl nicht wirkt (warum auch immer).

Versuche mal zu akzeptieren, daß es Leute gibt, die völlig anders gestrickt sind als Du.
Du meinst, we are united in our differences ;)?

Und versuche obendrein, die nicht immer als bemitleidenswert anzusehen.
Wo auch immer du das herauslesen magst.

Ich verstehe Marlene vollkommen. Oder zumindest eher als Du.
Ja, du hast den Empathiepreis gewonnen. Wenn's dir hilft.
 

fafner

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  • #2.482
Zitat von BoiledFrog:
Ich kann den jetzt so ausfüllen, wie ich mir das Ergebnis wünsche. Der Test ist besser als ich annahm. Ich hatte ihm aber auch nicht sonderlich viel zugetraut. Das Ergebnis kann ich als für mich passend annehmen.
Wenn man ein gewünschtes Ergebnis hindröseln kann, dann ist der vielleicht eher schlecht...

Zitat von tina*:
Ich habe das nirgendwo gelesen. ICH fände es auch höchst seltsam, so etwas im Vorfeld beim Schreiben zu thematisieren. Das wäre schon ein Aus (ich weiß doch da noch gar nicht, was ich im Kontakt spüre).
Lesen, was da steht, hat m.E. nichts mit Haarspalten zu tun.
Ich hatte es so gelesen, dass Marlene es zukünftig beim Schreiben thematisieren möchte, da es bei Ansagen wohl nicht wirkt (warum auch immer).
Ich habe es so interpretiert, daß es auch beim Schreiben schon klar war (von ihrer Seite), weil das für MICH völlig klar ist. Es steht bei mir im Freitext GANZ FETT drin, daß jeder ein unterschiedliches Tempo hat und daß es das zu berücksichtigen gilt. Da muß ich nicht lange drüber nachdenken oder diskutieren, man muß dann nur das Tempo "aushandeln" oder synchronisieren. Das ist für mich ein ganz wesentlicher Prozess im Kennenlernen. Und das schließt sämtliche Phasen ein. Und wenn es in irgendeiner Phase nicht geht, mit dem Tempo, dann geht es überhaupt nicht mit einer Beziehung. Das wird immer ein Problem bleiben.

Nebenbei: ich spüre auch beim Schreiben schon was. Vielleicht solltest Du mal ein wenig Online-Sucherei üben. :)

Zitat von tina*:
Es geht hier nicht nur um Empathie, sondern ein Verfahren. Da kann es schon hilfreich sein, wenn man selbst Erfahrungen mit der Methode hat. Marlene schreibt ja von Online-Sucherei und nicht über "old-style"...
 
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  • #2.483
Zitat von fafner:
Wenn man ein gewünschtes Ergebnis hindröseln kann, dann ist der vielleicht eher schlecht...
Nein, er ist eher besser. So mit Strukturen habe ich es schon, solche lassen sich bei dem Test auch erkennen, aber es hat zu wenige Hinweise auf das Ergebnis. Dazu muss man schon die Fragen den Eigenschaften zuordnen. Das geht mit vertretbarem Aufwand. Die Zielrichtung der Fragen zu erkennen fällt mir bei vielen anderen Tests leichter.
Wie die Bewertung des Matching erfolgt, ist in machen Punkten offensichtlich,aber die, die es nicht sind, dann nur mehr ziemlich aufwändig zu erkennen. Den Test halte ich für tauglich, beim Matching habe ich Zweifel, weil ich da Dinge für wichtig halte, von denen ich nicht sehe ob die überhaupt und wenn ja, wie abgefragt werden.
 
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  • #2.484
Zitat von BoiledFrog:
Nein, er ist eher besser. So mit Strukturen habe ich es schon, solche lassen sich bei dem Test auch erkennen, aber es hat zu wenige Hinweise auf das Ergebnis. Dazu muss man schon die Fragen den Eigenschaften zuordnen. Das geht mit vertretbarem Aufwand. Die Zielrichtung der Fragen zu erkennen fällt mir bei vielen anderen Tests leichter.
Wie die Bewertung des Matching erfolgt, ist in machen Punkten offensichtlich,aber die, die es nicht sind, dann nur mehr ziemlich aufwändig zu erkennen. Den Test halte ich für tauglich, beim Matching habe ich Zweifel, weil ich da Dinge für wichtig halte, von denen ich nicht sehe ob die überhaupt und wenn ja, wie abgefragt werden.


wenn man am Test herummanipuliert und sich überlegt, wie man bei den Fragen am vorteilhaftsten rüberkommt, kann man anschließend sicher auf ein schmeichelndes Ergebnis blicken...Das Matching dazu wird zwangsläufig zum Reinfall, aber darum geht es einem ja dann nicht ... es ging einem nur um Selbstdarstellung...

Genau das ist der Fehlerpool bei diesem Prinzip, dass so viele Leute sich bei den Antworten in die Tasche lügen...
Schön dumm, kann ich dazu nur sagen...
 
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  • #2.487
Falscher Ansatz, ich bin erst neugierig geworden, als der zweite Test die Extreme bestätigte. Mir ging es dann für mich darum den Test einordnen zu können. Manipulation war nicht meine Intention, ich kann ihn halt nun nach Belieben ausfüllen.

Selbstdarstellung kann man natürlich erwägen, muss sie aber nicht gleich voraussetzen. Und um mal die Zweifelhaftigkeit des Matchings aufzuzeigen, einfach die Fragen durchschnittlich beantworten, das lässt sich leicht erkennen, dann wirst du mit einem durchschnittlichen Profil zum MP-Riesen.- kann für manche im Sinne einer quantitativ zu erhöhenden Datingquote über hohe MP attraktiv sein. - Denn das Matching an sich würde ich mal nicht überbewerten. Mit meinem Profil sinkt das allgemeine Matchingniveau um 10, eher 15 Punkte, d.h. in D ist mein maximales Matching schlappe 114. Da jetzt die 10 oder 15 MP drauf, ist das was die meisten als Maximum, manche noch mehr, in ihren Vorschlägen haben.
Ich habe mal spaßeshalber für Europa geschaut. Bei über 8300 Vorschlägen ist eine mit 115 MP, zwei mit 114 MP und in meinem Bundesland sind es max. 109 MP

Das was mir wichtig ist und ich bin ziemlich sicher, dass das nicht durch das Matching abgedeckt wird, dafür brauche ich halt die schriftliche Runde. Dann macht Daten für mich überhaupt erst Sinn.
 

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  • #2.489
Zitat von evelina:
Genau das ist der Fehlerpool bei diesem Prinzip, dass so viele Leute sich bei den Antworten in die Tasche lügen...
Schön dumm, kann ich dazu nur sagen...

Die Leute, die deiner Ansicht nach die Fragen "falsch" beantworten, werden sie genauso "falsch" im Real-Life beantworten, weil es ihre Selbstwarnehmung ist, oder besser, weil sie glauben so zu sein.

Die Anzahl derer die bewusst und wissentlich so antworten, das sie besser im Matching dastehen, dürfte eher gering sein; setzt es doch voraus zu wissen, wo was wie beantwortet werden muss um ertwas bestimmtes zu bewirken. Entweder müssen sie den Algorythmus des Matching kennen oder "Trial and Error" mit hohem Zeitaufwand betreiben. Ich bezweifele, dass das ein annähernd representativer Anteil der Nutzer macht bzw. kann
 
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Pat65

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  • #2.490
Zitat von IPv6:
Die Leute, die deiner Ansicht nach die Fragen "falsch" beantworten, werden sie genauso "falsch" im Real-Life beantworten, weil es ihre Selbstwarnehmung ist, oder besser, weil sie glauben so zu sein.

Die Anzahl derer die bewusst und wissentlich so antworten, das sie besser im Matching dastehen, dürfte eher gering sein; setzt es doch voraus zu wissen, wo was wie beantwortet werden muss um ertwas bestimmtes zu bewirken. Entweder müssen sie die Testlogik (Mist, mir fällt das richtige Wort nicht ein.) des Matching kennen oder "Trial and Error" mit hohem Zeitaufwand betreiben. Ich bezweifele, das das ein annähernd representativer Anteil der Nutzer macht bzw. kann

Denke ich auch. Und die, die das können, haben dann eine Charaktereigenschaft gemeinsam - und können vermutlich damit umgehen, wenn sich herausstellt, dass sich die Eigenschaften des Gegenübers doch nicht alle schön im Mittelfeld der Gaussschen Verteilungskurve befinden ;)