Single1970

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  • #17.881
Äh? Derjenige, der zuhause bleibt und sich um den Nachwuchs kümmert? In welchem Jahrhundert lebst du? Wo bitte bleibt heute noch jemand zu Hause? Ich kenne keine einzige Frau, die das tut. Bis auf die "Arztgattin" aus der Werbung, wo der Mann genug Geld verdient. Auch keinen Mann wohlgemerkt. Nebenjobs brauchen nicht nur Alleinerziehende sondern viele andere im Niedriglohnsektor auch. Und wer im Niedriglohnsektor unterwegs ist wird das rententechnisch spüren, logisch. Daher ist auch Frau gut beraten, bald wieder in das Berufsleben einzusteigen, auch um up to date zu bleiben beruflich. Und die meisten Frauen sind auch klug genug dazu, die wissen, kommts zur Trennung ist es gut, die eigene Altersvorsorge selbst in der Hand behalten zu haben. Deine Einstellung wirkt sehr antiquiert, denke nicht, dass du damit eine Frau hinter dem Ofen hervorlocken kannst, auch wenn du gönnerhaft meinst, man sollte sie finanziell entschädigen.
Ich kenne einige, die die Elternzeit in Anspruch nahmen, auch abwechselnd, die erste Zeit. Das hat nix damit zu tun, in welchem Jahrhundert ich lebe. Aber Dir geht es ja eh nur darum, Dir irgendwelch Rosinen rauszupicken, und um nix sonst.
 

Voldemort

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  • #17.882
Guten Morgen, ich hatte letztens ein Gespräch mit meiner Kollegin, sie ist alleinerziehend.
In Bayern gibt es die KiTa Gebühren nach wie vor. Und unter 15000€ Jahreseinkommen muß man keine Gebühren bezahlen. Darüber schon. Und je nach Kommune sind die Preise dafür unterschiedlich. Hab gegoogelt, hab aber nix gefunden, wo es nach Kommunen aufgelistet ist. Laut meiner Kollegin sind die Gebühren schon happig.
Die Kita-Gebühren sind in jeder Kommune anders. Und fast immer nach Einkommen gestaffelt. Gerade Alleinerziehende bekommen meist andere Gebühren als Doppelverdiener aufgrunddessen. Und ich sehe auch nicht, warum alles immer für lau sein soll, man zahlt eh nur einen winzigen Bruchteil der Kosten. Und eben unter einer bestimmten Grenze gar nichts. Sachen wie Kindesunterhalt wird auch nicht dem Einkommen der Mutter angerechnet.
 

Voldemort

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  • #17.883
Ich kenne einige, die die Elternzeit in Anspruch nahmen, auch abwechselnd, die erste Zeit. Das hat nix damit zu tun, in welchem Jahrhundert ich lebe. Aber Dir geht es ja eh nur darum, Dir irgendwelch Rosinen rauszupicken, und um nix sonst.
Was für Rosinen? Du schreibst hier sowas und meinst das darf man nicht einhaken? Ja Elternzeit ist etwas anderes, die im Übrigen steuertechnisch anders behandelt wird als wenn die Arztgattin auch 10 Jahre nach der Geburt der Kinder noch den ganzen Tag zum Vergnügen Rosen schneidet.
 
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Single1970

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  • #17.884
Die Kita-Gebühren sind in jeder Kommune anders. Und fast immer nach Einkommen gestaffelt. Gerade Alleinerziehende bekommen meist andere Gebühren als Doppelverdiener aufgrunddessen. Und ich sehe auch nicht, warum alles immer für lau sein soll, man zahlt eh nur einen winzigen Bruchteil der Kosten. Und eben unter einer bestimmten Grenze gar nichts. Sachen wie Kindesunterhalt wird auch nicht dem Einkommen der Mutter angerechnet.
Weil Kinder nunmal die Zukunft eines Staates sind, und daher fände ich es schon gut, wenn der Staat Familien unterstützt. Tut er zum Teil ja auch, mit Elterngeld, Kindergeld. Trotzdem, gerade oft für Alleinerziehende net immer einfach.
 

Single1970

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  • #17.885
Was für Rosinen? Du schreibst hier sowas und meinst das darf man nicht einhaken? Ja Elternzeit ist etwas anderes, die im Übrigen steuertechnisch anders behandelt wird als wenn die Arztgattin auch 10 Jahre nach der Geburt der Kinder noch den ganzen Tag zum Vergnügen Rosen schneidet.
Gut, ich hatte mich mißverständlich ausgedrückt, mir ging es tatsächlich um die Elternzeit, die beträgt glaub ich 2 oder 3 Jahre, und ob das rententechnisch berücksichtigt wird, müßte ich auch googeln. Das es steuerliche Vorteile hat, das weiß ich auch. Ich finde es ja gut, das es die Elternzeit gibt, und in meinem Umfeld haben das auch die meisten genutzt.
 

Voldemort

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  • #17.886
Weil Kinder nunmal die Zukunft eines Staates sind, und daher fände ich es schon gut, wenn der Staat Familien unterstützt. Tut er zum Teil ja auch, mit Elterngeld, Kindergeld. Trotzdem, gerade oft für Alleinerziehende net immer einfach.
Ja es gibt einen Haufen Unterstützung. Problematisch ist sowohl für Alleinerziehende als auch Familien, wenn man sich im Niedriglohnsektor befindet. Ja das ist übel, gerade deswegen ist ein langer beruflicher Ausstieg ungut, weil dann Qualifikationen fehlen, man ist nicht mehr auf dem Laufenden und krebst am unteren Limit rum irgendwann. Nur hat das jeder schon bißchen selbst in der Hand, wie groß die Pausen sind und wie bequem man es sich zuhause einrichtet. Von nix kütt nix, so ist das und der Staat kann nicht für jede Bequemlichkeit zur Kasse gebeten werden.
 
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Voldemort

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  • #17.887
Gut, ich hatte mich mißverständlich ausgedrückt, mir ging es tatsächlich um die Elternzeit, die beträgt glaub ich 2 oder 3 Jahre, und ob das rententechnisch berücksichtigt wird, müßte ich auch googeln. Das es steuerliche Vorteile hat, das weiß ich auch. Ich finde es ja gut, das es die Elternzeit gibt, und in meinem Umfeld haben das auch die meisten genutzt.
Ja natürlich wird die Elternzeit steuerlich berücksichtigt. Und da kommen wir dann wieder zur Rosinenpickerei, gerade weil du dich permanent über die Politik beschwerst wäre es ganz schön, wenn du nicht ständig irgendwelche Halbwahrheiten bemühen würdest. Würdest du dich informieren und nicht irgendwelches Stammtischgemecker herumposaunen wäre deine Einstellung vermutlich etwas anders. Wer sich kümmert, Anträge stellt usw, der wird durchaus unterstützt und muss wenig bis nichts bezahlen und warum Leute, die gut verdienen, nichts bezahlen sollen, weil Kita grundsätzlich für lau ist, erschließt sich mir nicht. Ich habe es immer so gesehen, Qualität kostet Geld und ich zahle lieber dafür und die Kinder sind gut betreut als das, wie man an vielen Schulen sieht, an allen Ecken das Geld fehlt.
 

Dreamerin

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  • #17.888
Wer sich kümmert, Anträge stellt usw, der wird durchaus unterstützt und muss wenig bis nichts bezahlen und warum Leute, die gut verdienen, nichts bezahlen sollen, weil Kita grundsätzlich für lau ist, erschließt sich mir nicht. Ich habe es immer so gesehen, Qualität kostet Geld und ich zahle lieber dafür und die Kinder sind gut betreut als das, wie man an vielen Schulen sieht, an allen Ecken das Geld fehlt.
so ähnlich sehe ich das auch. Wir haben zwar die KiTa kostenfrei Aber der Betreuungsschlüssel ist der schlechteste in ganz Deutschland. Und ist nach der Abschaffung der KiTa-Gebühren noch schlechter geworden, weil jetzt eben noch viel mehr Kinder in die KiTa kommen. Wenn da nicht in mehr Stellen und Qualifikation des Betreuungspersonals investiert wird, besteht die Gefahr, dass der pädagogische Förderansatz leidet.
 
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Single1970

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  • #17.889
Ja natürlich wird die Elternzeit steuerlich berücksichtigt. Und da kommen wir dann wieder zur Rosinenpickerei, gerade weil du dich permanent über die Politik beschwerst wäre es ganz schön, wenn du nicht ständig irgendwelche Halbwahrheiten bemühen würdest. Würdest du dich informieren und nicht irgendwelches Stammtischgemecker herumposaunen wäre deine Einstellung vermutlich etwas anders. Wer sich kümmert, Anträge stellt usw, der wird durchaus unterstützt und muss wenig bis nichts bezahlen und warum Leute, die gut verdienen, nichts bezahlen sollen, weil Kita grundsätzlich für lau ist, erschließt sich mir nicht. Ich habe es immer so gesehen, Qualität kostet Geld und ich zahle lieber dafür und die Kinder sind gut betreut als das, wie man an vielen Schulen sieht, an allen Ecken das Geld fehlt.
Das mit dem steuerlichen Vorteil habe ich doch geschrieben 😉
Ob es rententechnisch berücksichtigt wird, das müßte ich googeln.
Nun, ich kenne jetzt nur die Aussage meiner Kollegin. Und sie zahlt scheinbar einiges an KiTa Gebühren. Ich hab vorhin mal gegoogelt, KiTa Gebühren betreffend. Leider gibt es keine kommunalen Auflistungen darüber, wie hoch sich die KiTa Gebühren belaufen. Das man Anträge stellen kann, hab ich auch dabei gelesen, beim Jugendamt. Ob sie welche gestellt hat, weiß ich nicht. Dumm ist sie nicht, wird sie vermutlich schon getan haben. Werde sie aber mal fragen. Denn wenn sie das nicht getan hat, könnte sie evtl ihren Nebenjob an den Nagel hängen.
Ein anderes Problem sind hier halt auch die Mietpreise. Es sind ja net nur die KiTa Gebühren, die Mieten hier fressen halt schon auch nen großen Teil des Einkommens. Und ja, ich finde, da sollte schon mal überlegt werden, wie man das in erträglichen Rahmen wieder hinbekommt. Man sollte das Ganze sehen, mit Kindern brauchst einfach größere Wohnung, und auch die muß bezahlt werden.
Und richtig, es fehlt an vielen Ecken Geld, vor allem an Schulen, da sollte aber auch ein Staat gucken, wie er mit Steuereinnahmen umgeht, diese nicht in eine unsinnige Maut verplempern, zig Beraterhonorare zahlen, sondern gucken, das in den jeweiligen Ministerien Experten sitzen, die ja dann Staatsgehälter bekommen. Nur mal als Beispiele. Unser Staatsapparat verschlingt Unmengen, da sollte auch der Staat mal gucken, welch Subventionen sind sinnvoll, welche nicht, Bürokratieabbau, statt immer mehr Verordnungen, die zusätzlich hemmen, usw. Dann wäre auch bestimmt Geld da, für wichtige Bereiche 🙂
 

Voldemort

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  • #17.891
Das mit dem steuerlichen Vorteil habe ich doch geschrieben 😉
Ob es rententechnisch berücksichtigt wird, das müßte ich googeln.
Nun, ich kenne jetzt nur die Aussage meiner Kollegin. Und sie zahlt scheinbar einiges an KiTa Gebühren. Ich hab vorhin mal gegoogelt, KiTa Gebühren betreffend. Leider gibt es keine kommunalen Auflistungen darüber, wie hoch sich die KiTa Gebühren belaufen. Das man Anträge stellen kann, hab ich auch dabei gelesen, beim Jugendamt. Ob sie welche gestellt hat, weiß ich nicht. Dumm ist sie nicht, wird sie vermutlich schon getan haben. Werde sie aber mal fragen. Denn wenn sie das nicht getan hat, könnte sie evtl ihren Nebenjob an den Nagel hängen.
Ein anderes Problem sind hier halt auch die Mietpreise. Es sind ja net nur die KiTa Gebühren, die Mieten hier fressen halt schon auch nen großen Teil des Einkommens. Und ja, ich finde, da sollte schon mal überlegt werden, wie man das in erträglichen Rahmen wieder hinbekommt. Man sollte das Ganze sehen, mit Kindern brauchst einfach größere Wohnung, und auch die muß bezahlt werden.
Und richtig, es fehlt an vielen Ecken Geld, vor allem an Schulen, da sollte aber auch ein Staat gucken, wie er mit Steuereinnahmen umgeht, diese nicht in eine unsinnige Maut verplempern, zig Beraterhonorare zahlen, sondern gucken, das in den jeweiligen Ministerien Experten sitzen, die ja dann Staatsgehälter bekommen. Nur mal als Beispiele. Unser Staatsapparat verschlingt Unmengen, da sollte auch der Staat mal gucken, welch Subventionen sind sinnvoll, welche nicht, Bürokratieabbau, statt immer mehr Verordnungen, die zusätzlich hemmen, usw. Dann wäre auch bestimmt Geld da, für wichtige Bereiche 🙂
Es werden bis 3 Jahre Erziehungszeit auf die Renten angerechnet. Bei einem Elternteil. Oder man teilt es. Ich denke 3 Jahre sollten reichen, um wieder in die Erwerbstätigkeit einzusteigen. Und wieviel man verdient und was man sich an Wohnung usw leisten kann hat man idR selbst in der Hand, Stichwort Berufswahl, Weiterbildung usw.

Zum Rest, ja ist nicht perfekt. Aber auch da könnte man sich mal detaillierter informieren anstatt so diffus rumzumeckern. 😎
 

Single1970

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  • #17.892
Es werden bis 3 Jahre Erziehungszeit auf die Renten angerechnet. Bei einem Elternteil. Oder man teilt es. Ich denke 3 Jahre sollten reichen, um wieder in die Erwerbstätigkeit einzusteigen. Und wieviel man verdient und was man sich an Wohnung usw leisten kann hat man idR selbst in der Hand, Stichwort Berufswahl, Weiterbildung usw.

Zum Rest, ja ist nicht perfekt. Aber auch da könnte man sich mal detaillierter informieren anstatt so diffus rumzumeckern. 😎
Das hat mit diffus rummeckern wenig zu tun 🤔
Beispiel von der Leyen. Da flossen zig Beraterhonorare, und die Bundeswehr ist dennoch in desolatem Zustand. Wenn Gerätschaften stillstehen, weil nicht einsatzfähig, ist das schon ein Armutszeugnis.
Natürlich passieren Fehler, Dir, mir, allen anderen auch. Trotzdem darf man erwarten, das mit den Steuergeldern verantwortungsvoll umgegangen wird. Wir haben mit die höchsten Steuerabgaben, und da darf man zurecht fragen, warum reicht es dann nicht, das verschiedenste Baustellen, marode Schulen, Straßen, Digitalisierung, etc, angegangen und behoben werden?
Von der Flutkatastrophe will ich jetzt net mal schreiben, aber da schiebt ja auch einer dem anderen die Schuld zu. Transparenz wäre wünschenswert, nur da gibt es viel Luft nach oben. Politik solle der Allgemeinheit dienen, sagte zu Lebenszeiten Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Dienen, genau so sollte es sein. Statt viel Energie in das Gendern zu stecken, beispielsweise, sollte einfach mal, was man vor einiger Zeit anfing, der Bürger in Bürgersprechstunden gehört werden, und net der Eindruck erweckt werden, die da oben wissen alles besser. Ich habe nix dagegen, wenn ein Banker Gesundheitsminister ist, aber ich erwarte einfach, das in diesem Ministerium Fachkompetenz vorhanden ist, und den Minister fachlich berät und unterstützt, und das erwarte ich in allen anderen Ministerien auch. Denn, greife ich auf Berater aus der Wirtschaft zurück, erlaube Lobbyismus, dürfte klar sein, in welch Richtung da Beratungen gehen.
 

ICQ

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  • #17.893
Es würde sich insofern was ändern, das die Beamten, auch Politiker, die aktiv im Berufsleben sind, diejenigen mitfinanzieren, die sich in Rente, oder in Pension befinden.

Solange das Geld für Beamtengehälter und -Pensionen aus dem Staatshaushalt kommt ist egal, ob es vorher auf der Gehaltsabrechnung der Beamten stand oder nicht.
Wenn allerdings ein Beamter für die gleiche Tätigkeit wie ein Angestellter im öffentlichen Dienst bei gleichem Bruttogehalt ein höheres Nettogehalt bezieht, dann wär´s ungerecht.
 

Julianna

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  • #17.894
Vermutlich bin ich der einzige Dumme, der noch was einzahlt.
Tja. Man wundert sich schon bei Steuerklasse 1 und reletiv gutem Verdienst, welche Unsummen da ingesamt vom Gehalt abgehen jeden Monat. Naja, irgendwer muss ja in die KV, RV, PV und AV einzahlen.
Gleichzeitig wird die Altersarmut zunehmen. Aber nicht nur in D. Andere Länder mit ähnlichen Systemen haben dasselbe Problem. Angeblich kommt es in u.a. Frankreich schon vorher zum Renten-Crash. Dann kann man vorher schon life miterleben, was einem selbst dann irgendwann blüht.
 
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  • #17.895
@authentisch : Du batest ja um Antwort auf deine Fragen und diese möchte ich dir hier aus meiner Perspektive nun geben.

1. Was bedeutet für euch (psychische) Gesundheit?

Eine Frage, die ein riesen Spektrum an Antworten zulässt, von mir eine sehr knappe Antwort, die sicherlich zerlegt werden kann und wird :)
Für mich bedeutet es, reagieren zu können. Wirksam reagieren zu können auch und gerade auf Negatives. Muster, Spiegelungen, Bedürftigkeiten anderer zu erkennen, sie nicht als Angriff auf die eigene Identität zu deuten und sein Ego als solches zu erkennen, es wahrzunehmen und sich dann dem Selbst widmen und es pflegen zu können. Dazu muss nicht jede Störung aufgelöst sein (das wird sie bei meisten von uns ja nie :) ), aber sein Leben selbst und nach eigenen Wünschen gestalten zu können und Störungen im besten Fall anzugehen, wenigstens sie zu akzeptieren, könnte ein guter Schritt sein. Und damit meine ich gezielt in Auseinandersetzung mit sich selbst. Also bei Unsicherheiten tatsächlich den Dialog mit sich selbst ("Bin ich zu sensibel oder mein Gegenüber brutal?") anstatt das Gegenüber direkt, ungefiltert mit den eigenen Ängsten, Problemen, Befürchtungen, Schatten etc. zu konfrontieren.

2. Was hilft in euren Augen, gesunder zu werden? (Und bitte nicht einfach sagen: "Therapie"..., sondern falls ihr tatsächlich das allein als hilfreich empfidet die Frage, wodurch die Therapie hilft, beantworten.)

Schwer zu sagen. Therapie kann helfen, tut sie aber nicht immer. Also starte ich allgemeiner und sage: Heilende Beziehungen, mit anderen im Austausch, im liebevollen Gespräch mit sich selbst, Selbstfürsorge und ein Leben in Gemeinschaft können helfen. Und das Ziel selbst auch: Akzeptanz schaffen, momentan arg herausgefordert zu sein mit dem Wunsch/Ziel dass sich das ändern möge. Klingt einfach, für mich eine der härtesten Herausforderungen in quasi jedem Bereich. Und genau da kann Therapie ansetzen.

3. Was sollen Menschen mit Problemen neben ihrer Therapie tun?
Was sie möchten, brauchen und können. Ich halte ja den Weg der Gestalttherapeuten in ihren jungen Jahren für nonsens: Der Weg ist da, wo die Angst ist - nein, der Weg ist da, wo die Freude ist. Nicht alles macht Spaß, schon klar, aber was dauerhaft die Lebensfreude ausbremst, sogar Ängste dauerhaft triggert, langfristig keinen Spaß macht, ist auch nicht gesund.

4. Dürfen Menschen mit körperlichen Krankheiten hier schreiben? Und was genau wäre der Unterschied zu psychischen Erkrankungen bezüglich Diskriminierung?
Auf jeden Fall dürfen sie das. Ich denke nur, dass es bei einigen Erkrankungen gesündere Tummelplätze gibt und meine, deine Sorge vor Verfolgung herausgelesen zu haben. Ich unterstelle nicht allen Schreiberlingen aufrichtige Absichten und halte diese Kombi + deine Art, diese Ängste vom Verursacher auflösen zu lassen kurz- mittel- und langfristig für kontraproduktiv, weil es deine Tendenz beruhigt werden zu wollen im Außen verstärkt. Ich hingegen erachte es für gesünder, wenn du dich in einer solchen Schrecksekunde mit dir selbst in den Dialog begibst oder dir externe Hilfe suchst. Es macht dich schlicht zu abhängig von den Reaktionen anderer und greift das Problem nicht bei der Wurzel. Und nichts anderes wünsche ich dir: Das Problem im Laufe der Zeit immer besser in Eigenregie lösen zu können.

5. Inwiefern erachtet ihr das Forum als gefährlich?
Nicht das Forum selbst ist gefährlich, sondern die Möglichkeit, dass sich das Denken verstärkt, da müsse jemand anderes schnell für Erleichterung sorgen. Dieses Muster (Angst vor Verfolgung durch einen Post, Teilen der Angst, Beruhigung durch den Schreiberling) halte ich zwar punktuell für wirksam, generell aber schwächt es denjenigen, der sich damit von anderen Schreiberlingen beruhigen lässt, weil er mittelfristig nicht lernt, andere Strategien (eigene) für seine Ängste zu finden.
Jeder Punkt streitbar, ich weiß ;)
 
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  • #17.896
@authentisch : Du batest ja um Antwort auf deine Fragen und diese möchte ich dir hier aus meiner Perspektive nun geben.
Danke für deine ausführliche Antwort, mit der ich in Vielem einig gehe.

1. Was bedeutet für euch (psychische) Gesundheit?

Eine Frage, die ein riesen Spektrum an Antworten zulässt, von mir eine sehr knappe Antwort, die sicherlich zerlegt werden kann und wird :)
Für mich bedeutet es, reagieren zu können. Wirksam reagieren zu können auch und gerade auf Negatives. Muster, Spiegelungen, Bedürftigkeiten anderer zu erkennen, sie nicht als Angriff auf die eigene Identität zu deuten und sein Ego als solches zu erkennen, es wahrzunehmen und sich dann dem Selbst widmen und es pflegen zu können. Dazu muss nicht jede Störung aufgelöst sein (das wird sie bei meisten von uns ja nie :) ), aber sein Leben selbst und nach eigenen Wünschen gestalten zu können und Störungen im besten Fall anzugehen, wenigstens sie zu akzeptieren, könnte ein guter Schritt sein. Und damit meine ich gezielt in Auseinandersetzung mit sich selbst. Also bei Unsicherheiten tatsächlich den Dialog mit sich selbst ("Bin ich zu sensibel oder mein Gegenüber brutal?") anstatt das Gegenüber direkt, ungefiltert mit den eigenen Ängsten, Problemen, Befürchtungen, Schatten etc. zu konfrontieren.
Dem kann ich beipflichten. Allerdings braucht es manchmal einen Weg, um in allen Aspekten ans Ziel zu gelangen. Ich fände es oft wichtig, dass man die Sache differenziert betrachtet und nicht jemanden, der an einem Punkt ungewöhnliche Schwierigkeiten hat, als komplett krank abtut, statt zu sehen, dass er/sie in vielen anderen Bereichen gesunder ist als all die, die sich nie für krank halten würden.
2. Was hilft in euren Augen, gesunder zu werden? (Und bitte nicht einfach sagen: "Therapie"..., sondern falls ihr tatsächlich das allein als hilfreich empfidet die Frage, wodurch die Therapie hilft, beantworten.)

Schwer zu sagen. Therapie kann helfen, tut sie aber nicht immer. Also starte ich allgemeiner und sage: Heilende Beziehungen, mit anderen im Austausch, im liebevollen Gespräch mit sich selbst, Selbstfürsorge und ein Leben in Gemeinschaft können helfen. Und das Ziel selbst auch: Akzeptanz schaffen, momentan arg herausgefordert zu sein mit dem Wunsch/Ziel dass sich das ändern möge. Klingt einfach, für mich eine der härtesten Herausforderungen in quasi jedem Bereich. Und genau da kann Therapie ansetzen.
Einverstanden. Menschen ticken aber unterschiedlich, d.h. etwas, was andere extrem herausfordert, kann für jemanden anders leichter sein. D.h. auch der Weg und die Reihenfolge des Lernens sind individuell. Und Therapien sind begrenzt. Wichtig dünkt mich, dass man nicht das Erleben und die Gefühle anderer Menschen negiert. Denn wenn man das tut, sagt man ihnen indirekt, sie seien verkehrt. Und das kann nicht hilfreich sein, sondern ist eventuell sogar eine Retraumatisierung. Wenn man dagegen angenommen ist, wie man ist, auch wenn man etwas aussergewöhnlich oder manchmal auch schräg ist, dann hilft das logischerweise auch der Stärkung der Akzeptanz, von sich selbst und den anderen. D.h. das ist heilsam.
3. Was sollen Menschen mit Problemen neben ihrer Therapie tun?
Was sie möchten, brauchen und können. Ich halte ja den Weg der Gestalttherapeuten in ihren jungen Jahren für nonsens: Der Weg ist da, wo die Angst ist - nein, der Weg ist da, wo die Freude ist. Nicht alles macht Spaß, schon klar, aber was dauerhaft die Lebensfreude ausbremst, sogar Ängste dauerhaft triggert, langfristig keinen Spaß macht, ist auch nicht gesund.
Ich glaube, es braucht beides, und vielleicht sollte man, je nach der Tiefe des Problems, auch abwechslungsweise das eine oder das andere im Vordergrund haben. Es braucht sicher den Weg der Freude und eine gewisse Sicherheit, dass dieser stabil ist und weitergeführt werden kann. Aber um wirklich schwierige Wunden zu heilen, muss man auch die Schatten, die Wunden anschauen. Und das bedeutet, sich dem Schmerz und der Angst zu stellen. Sonst werden sie aus dem Untergrund immer wieder für Probleme sorgen.

Ich musste zuerst die Matur nachholen, ein Studium machen, längere Zeit im Ausland verbringen und nach verschiedenen Arbeitstellen dann vor allem den Beruf finden, den ich liebe und der mich erfüllt, sowie gute, dauerhafte und enge Freundschaften aufbauen und mit meinen Eltern und Geschwistern in eine bessere Beziehung kommen, ich musste aber auch anfangen, täglich spazieren und mehrfach die Woche lange in den Wald zu gehen, ich musste mich darum kümmern, dass meine Wohnung für mich stimmig eingerichtet ist und dass ich mich (meistens) mit meinem Aussehen wohl fühle, und ich musste eine für mich tragfähige Spiritualität entwickeln, bevor ich mich nun auch (mit viel, viel Nachspüren) meinen Traumatisierungen, meinen Wunden und Wahrnehmungsverzerrungen, meinen Ängsten widmen kann. Und ich erlebe das als heilsam. Es geht mir dadurch immer besser. Und ich habe nun auch einen Therapeuten gefunden, der nicht nur meine eigenen Fortschritte bestätigt und anerkennt, sondern, der mir auch von sich aus Dinge sagt, die ihm auffallen, oder mir hilfreiche Anregungen gibt. Bisher konnte ich in der Therapie nie an die für mich wirklich schwierigen Punkte kommen, weil die Therapeutinnen schon vorher abgeblockt haben.

Ich war seit längerer Zeit endlich wieder einmal (alleine übrigens) in den Ferien, habe wieder mal einen Text geschrieben, der publiziert werden wird, und bin jetzt sehr zuversichtlich, dass es mir bald gelingen wird, die Psychose hinter mir zu lassen, wenn ich wohl auch mein Leben lang von den Stimmen begleitet werden werde.

Es kommt mir etwas blöd vor, hier das alles zu schreiben, es ist, als ob ich mich in ein gutes Licht rücken wollte, aber eigentlich will ich mich nur aus dem verzerrenden seltsam gefärbten und mir sehr unpassend erscheinenden Scheinwerferlicht heraus zurück in die Normalität holen. Nur weil ich manchmal von etwas getriggert werde und noch etwas Heftiges zu verarbeiten hatte, das psychotische Vorstellungen ausgelöst hatte, heisst das nicht, dass ich in jeder Hinsicht krank bin oder auch gar nichts an Normalität leben kann.
 
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  • #17.897
4. Dürfen Menschen mit körperlichen Krankheiten hier schreiben? Und was genau wäre der Unterschied zu psychischen Erkrankungen bezüglich Diskriminierung?
Auf jeden Fall dürfen sie das. Ich denke nur, dass es bei einigen Erkrankungen gesündere Tummelplätze gibt und meine, deine Sorge vor Verfolgung herausgelesen zu haben. Ich unterstelle nicht allen Schreiberlingen aufrichtige Absichten und halte diese Kombi + deine Art, diese Ängste vom Verursacher auflösen zu lassen kurz- mittel- und langfristig für kontraproduktiv, weil es deine Tendenz beruhigt werden zu wollen im Außen verstärkt. Ich hingegen erachte es für gesünder, wenn du dich in einer solchen Schrecksekunde mit dir selbst in den Dialog begibst oder dir externe Hilfe suchst. Es macht dich schlicht zu abhängig von den Reaktionen anderer und greift das Problem nicht bei der Wurzel. Und nichts anderes wünsche ich dir: Das Problem im Laufe der Zeit immer besser in Eigenregie lösen zu können.
Mir hat es sehr geholfen, hier zu mir zu stehen und nachzufragen. Inzwischen geht es mir viel besser. Ich danke allen, die einfach ehrlich und wohlwollend geantwortet hatten! Das war wirklich hilfreich. Mir half das Forum gerade deshalb, weil ich hier auf unterschiedliche Leute treffe, auch solche, mit denen ich mich eher nicht anfreunden würde. Das hilft mir, Erfahrungen mit ganz anderen, eher anonymen Menschen zu machen. Und genau vor denen hatte ich ja Paranoia. Da nützt mir doch der Therapeut nicht so schnell so viel! Die gute Erfahrung mit ihm sagt ja nichts über all die anderen aus, die ich nicht wirklich kenne, oder? Wenn ich auch Unverständnis und fiese, abwertende und ausgrenzende Beiträge im Forum aushalten und unbeschadet überstehen konnte, wenn ich mich auf eine Weise dagegen wehren konnte, dass ich es selbst als gute Leistung empfand und mich nicht verleugnen oder verstecken musste, dann hat mich das stärker gemacht. Und das ist nicht Theorie oder Hoffnung, sondern mir geht es tatsächlich viel besser. Ich bin in den letzten Tagen nicht mehr so hypersensibel auf alles und jedes, was ich im öffentlichen Raum beobachte. Ich erlebe mich nicht mehr als psychotisch und Dinge, die früher heftige Emotionen getriggert hätten, lösen keine Ängste, keine Abwehr mehr aus, sondern ich muss es gar nicht mehr so stark auf mich beziehen. (Natürlich ist nicht jedes Problem gelöst, und das Forum war auch nur ein Puzzlestück von mehreren. Insbesondere haben mir das Nachspüren, das Hinschauen, dort, wo es sich schwierig anfühlte, und die Akzeptanz der schmerzhaften Emotionen sehr geholfen. Und das Tagebuch Schreiben, vor allem gleich nach dem Aufwachen. All die Zeit, die ich mir für diese Dinge in den letzten Monaten genommen habe, waren gut in meinen Genesungsweg investiert!)

Es wäre echt nett, wenn man das einfach glauben würde. Ich zweifle doch auch nicht daran, wenn jemand sagt, seine Therapie oder seine Bergwanderungen oder sein Motorrad oder sein Tagebuch oder sein neuer Job oder seine Freundin würden ihm/ihr helfen und schreibe stattdessen, er/sie solle sich in Acht davor nehmen!
5. Inwiefern erachtet ihr das Forum als gefährlich?
Nicht das Forum selbst ist gefährlich, sondern die Möglichkeit, dass sich das Denken verstärkt, da müsse jemand anderes schnell für Erleichterung sorgen. Dieses Muster (Angst vor Verfolgung durch einen Post, Teilen der Angst, Beruhigung durch den Schreiberling) halte ich zwar punktuell für wirksam, generell aber schwächt es denjenigen, der sich damit von anderen Schreiberlingen beruhigen lässt, weil er mittelfristig nicht lernt, andere Strategien (eigene) für seine Ängste zu finden.
Jeder Punkt streitbar, ich weiß ;)
Weisst du, mein Problem war überhaupt nie, dass ich abhängig war, sondern im Gegenteil: ich konnte mich nicht wirklich auf andere und deren Hilfe einlassen. Ich war als Kind und Jugendliche dermassen auf mich allein gestellt und erlebte die anderen (ausser diejenigen, denen ich half) als Bedrohung und meinen Weg und mein Wachstum verunmöglichend. Ich musste zuerst etwas Höheres als hilfreich erleben können, bevor ich überhaupt daran zu glauben beginnen konnte, dass auch Menschen mich unterstützen könnten. Wenn ich nun endlich nach Hilfe fragen und sie annehmen und als hilfreich erleben kann, dann ist das ganz, ganz heilsam. Verstehst du das? Das heisst aber sicher nicht, dass ich das jetzt die ganze Zeit zu tun brauche. Eher im Gegenteil. Es heisst, dass sich auch das endlich normalisiert hat. :)

Euch allen vielen Dank! Sei es für die letzte Zeit oder auch in den früheren Zeiten, in denen ich hier geschreiben habe. Ich habe so eine Ahnung, dass ich in Zukunft vermehrt anderes schreiben werde...
 
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@authentisch
Auch wenn ich dir nicht mehr antworten wollte, tue ich es, weil ich deine Posts als Unverschämtheit und persönlichen Angriff empfunden habe:

Ich bin u. a. hier, weil mich die Dynamik interessiert, aber auch, um zu lernen, mich aus für mich unfruchtbaren oder nervtötenden Diskussionen rechtzeitig und auf für mich selbst stimmige Weise herauszuhalten oder -nehmen, lockerer damit umgehen zu können, wenn andere mich nicht verstehen oder nicht einmal verstehen wollen, damit die Meinung von Leuten, die ich eh doof finde, mich nicht mehr kratzt, um über dumme Provokationen einfach zu lachen
Danke für die doofen und unqualifizierten ;-) Ratschläge. Ich weise sie sehr gerne von mir und tue, was ich für richtig halte.
Der war glaube ich an @Friederike84 gerichtet?

Ich bin nicht so rücksichtsvoll, verständnisvoll und vorsichtig in meinen Kommentaren, wie sie.

Was du dir hier rausnimmst gegenüber ForistInnen, die dir ihre Zeit widmen, sich deine endlosen Beiträge durchlesen (die sich ausschließlich um dich selbst drehen), dir ehrlich gemeinte und in keinster weise bösartige oder gemeine Beiträge liefern (insbesondere @Friederike84 , auch @LenaamSee und @Julianna - ich stehe sicher nicht im Verdacht, deren Freundin zu sein - selbst @Hängematte hat sich zurückgehalten!) ist eine Respektlosigkeit!

Aber du bist ja das Opfer!

Alles ist gut, solange es nach deiner Vorstellung geht. Die, die dich nicht bestätigen sind doof, die die dich bestätigen sind deine Freundinnen (die armen..).

Du spielst hier ein ganz simples Egospiel und benutzt Menschen, wie es zu deinem Vorteil ist.

Ich benutze das Forum selbstverständlich auch zu meinen Zwecken. Wie jeder hier auf seine Weise.
Was du hier aufführst ist in meinen Augen eine ganz miese Egoshow.
Und jetzt kommt der weichgespülte (Ego-) Abschied..
 
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  • #17.899
@authentisch
Auch wenn ich dir nicht mehr antworten wollte, tue ich es, weil ich deine Posts als Unverschämtheit und persönlichen Angriff empfunden habe:



Der war glaube ich an @Friederike84 gerichtet?

Ich bin nicht so rücksichtsvoll, verständnisvoll und vorsichtig in meinen Kommentaren, wie sie.

Was du dir hier rausnimmst gegenüber ForistInnen, die dir ihre Zeit widmen, sich deine endlosen Beiträge durchlesen (die sich ausschließlich um dich selbst drehen), dir ehrlich gemeinte und in keinster weise bösartige oder gemeine Beiträge liefern (insbesondere @Friederike84 , auch @LenaamSee und @Julianna - ich stehe sicher nicht im Verdacht, deren Freundin zu sein - selbst @Hängematte hat sich zurückgehalten!) ist eine Respektlosigkeit!

Aber du bist ja das Opfer!

Alles ist gut, solange es nach deiner Vorstellung geht. Die, die dich nicht bestätigen sind doof, die die dich bestätigen sind deine Freundinnen (die armen..).

Du spielst hier ein ganz simples Egospiel und benutzt Menschen, wie es zu deinem Vorteil ist.

Ich benutze das Forum selbstverständlich auch zu meinen Zwecken. Wie jeder hier auf seine Weise.
Was du hier aufführst ist in meinen Augen eine ganz miese Egoshow.
Und jetzt kommt der weichgespülte (Ego-) Abschied..
Guten Morgen!

Vielen Dank für die freundlichen Emotionen und dein Mitfreuen, darüber, dass es mir besser geht!

Es war übrigens gar kein Abschied (sorry, dich enttäuschen zu müssen!) und zu den langen Beiträgen werde ich genötigt, weil mir ohne jeglichen Anlass dazu unterstellt wird, ich würde ein armes Opfer sein, das nichts anderes tut als seine Probleme zu wälzen.

Ich wünsche allen einen guten Start in die Woche!
 
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  • #17.901
Nein - bezogen auf beide inhaltlichen Punkte.
Du wirst nicht genötigt. Wenn überhaupt, nötigst du dich selbst.
Anlass sind deine Zeilen hier.
Spannend, hier mischst du dich ein, auf meine Frage an dich am Lagerfeuer gibst du keine Antwort.

Genötigt ist natürlich ein übertriebenes Wort, da hast du recht. Allerdings war mein Beitrag an @Luzi100 gerichtet, die sich vor meinen Ferien darüber beklagt hatte, dass ich mich aus einer für mich sinnlosen Diskussion über bereits von mir verneinte Dinge herausgehalten hatte. Was ich im Übrigen wieder so handhaben werde.
 
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  • #17.902
Liebe @authentisch ,
du bist hier meistens (minus 1%) angenehmer zu lesen als viele andere.
Und eine der wenigen aus diesem Forum, mit denen ich sofort mal Kaffee trinken gehen würde. Eben ein echter Mensch, mit Herz und einem Problem, der diverse Meinungen und Sichtweisen dazu erhalten möchte und sich bemüht, diese zu verarbeiten.
Pass gut auf dich auf!
 
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Single1970

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  • #17.903
Ich verstehe auch nicht warum man jetzt auf @authentisch einhaut. Kommt mir ein bisschen wie treten vor.
Sie hat ihre Baustellen, was ich nicht verwerflich finde. Klar, man kann darüber streiten, ob hier der richtige Ort dafür ist. Trotzdem, es ist ihr Leben. Ich maße mir nicht an, sie dafür zu verteufeln, verurteilen, etc.
Was ich nicht verstehe, warum sich dann echauffiert wird, wenn jemand versucht sich selbst zu finden, und wenn man es als nervig enpfindet, dann nicht ignorieren zu können?
Entscheidend ist doch @authentisch ist weder bösartig, verletzend oder sonstwas negativ.
Ich finde sie wird zu Unrecht so scharf angegangen.
Aber ist ein Spiegelbild der Gesellschaft einhauen ist ja so schön, statt Mitgefühl zu zeigen, und wenn man das nicht kann, sich einfach mal zurückzuhalten. Es ist so, jemand offenbart seine vermeintlichen Schwächen, und darauf rumzuhacken empfinde ich nicht als Stärke, im Gegenteil.
Wenn ein Betroffener persönliches schreibt, ist man immer angreifbar. Das wird total übersehen. Und oft ist es auch so, das man manches durchaus mißverstehen kann. Aber ich muß deshalb noch lange keine Person deshalb in Frage stellen, oder ihr irgendwas unterstellen.
 
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Megara

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  • #17.904
Ich verstehe auch nicht warum man jetzt auf @authentisch einhaut. Kommt mir ein bisschen wie treten vor.
Sie hat ihre Baustellen, was ich nicht verwerflich finde. Klar, man kann darüber streiten, ob hier der richtige Ort dafür ist. Trotzdem, es ist ihr Leben. Ich maße mir nicht an, sie dafür zu verteufeln, verurteilen, etc.
Was ich nicht verstehe, warum sich dann echauffiert wird, wenn jemand versucht sich selbst zu finden, und wenn man es als nervig enpfindet, dann nicht ignorieren zu können?
Entscheidend ist doch @authentisch ist weder bösartig, verletzend oder sonstwas negativ.
Ich finde sie wird zu Unrecht so scharf angegangen.
Aber ist ein Spiegelbild der Gesellschaft einhauen ist ja so schön, statt Mitgefühl zu zeigen, und wenn man das nicht kann, sich einfach mal zurückzuhalten. Es ist so, jemand offenbart seine vermeintlichen Schwächen, und darauf rumzuhacken empfinde ich nicht als Stärke, im Gegenteil.
Wenn ein Betroffener persönliches schreibt, ist man immer angreifbar. Das wird total übersehen. Und oft ist es auch so, das man manches durchaus mißverstehen kann. Aber ich muß deshalb noch lange keine Person deshalb in Frage stellen, oder ihr irgendwas unterstellen.
Ich sehe hier keinerlei Respektlosigkeit von @authentisch,auch weil niemand gezwungen wird hier zu lesen.
 
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Voldemort

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  • #17.905
Guten Morgen!

Vielen Dank für die freundlichen Emotionen und dein Mitfreuen, darüber, dass es mir besser geht!

Es war übrigens gar kein Abschied (sorry, dich enttäuschen zu müssen!) und zu den langen Beiträgen werde ich genötigt, weil mir ohne jeglichen Anlass dazu unterstellt wird, ich würde ein armes Opfer sein, das nichts anderes tut als seine Probleme zu wälzen.

Ich wünsche allen einen guten Start in die Woche!
Erstens nötigt dich keiner, was bitte rauchst du? Und zweitens unterstellt man dir nicht nur, dass du dich hier als Opfer inszenierst, du tust es permanent. Dass du ausschließlich um dich kreist wirst selber nicht abstreiten können, lies einfach deine Texte nach. Schon der Umfang, dieses Mitteilungsbedürfnis, ist ungesund. Dass du schreibst dir geht's besser, ja nun, du brauchst viel Aufmerksamkeit, hier hast sie eine Weile bekommen, geht runter wie Öl hm. Besser gehen würde es dir wirklich aber nur, wenn du das hier alles nicht so dringend bräuchtest.
 

Voldemort

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  • #17.906
Ich sehe hier keinerlei Respektlosigkeit von @authentisch,auch weil niemand gezwungen wird hier zu lesen.
Schon dieses endlose Geschreibe hier ist respektlos, wer sind wir hier, ein Stuhlkreis voller Therapeuten? Muss man nicht lesen aber schon drüberlesen treibt einem den Hut hoch, wie hier das Forum für einen komischen Egotrip benutzt wird. Und das in einem Umfang das man nicht mehr ignorieren kann. Ist ja jeder zweite Thread inzwischen zugemüllt. Und kommt Gegenwind oder nur eine andere Meinung wird die Holde biestig. Man schaut hier rein und kann zwischen Psychozeug und Kaffeetassen nicht mehr treten. Na gut, wems so noch Spaß macht, bitte. 😎
 
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Voldemort

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  • #17.907

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  • #17.908
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LenaamSee

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  • #17.909
Ja und.
Das machen andere auch, sich hier voll ausleben und da kommen überwiegend negativ wertende,herabsetzende, aggressive Posts in Endlosschleife.
Die " Biestigkeit" von @authentisch hält sich für mich in Grenzen.
Da gibt es weitaus unangenehmere Kandidaten.
Ich bin auch dafür, dass jeder, der es braucht, sei es, weil er um Rat fragt, einsam ist und er hier eine Pseudonähe erlebt, oder einfach aktuelle Themen diskutieren will, hier schreiben können soll.

Wenn sich aber seitenlang nur um die eigene Befindlichkeit gedreht wird und ohnehin schon Hinweise kommen, dass das als anstrengend empfunden wird, empfinde ich das als ein bewusstes Ignorieren der sozialen Grenzen.
 
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Megara

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  • #17.910
Ich bin auch dafür, dass jeder, der es braucht, sei es, weil er um Rat fragt, einsam ist und er hier eine Pseudonähe erlebt, oder einfach aktuelle Themen diskutieren will, hier schreiben können soll.

Wenn sich aber seitenlang nur um die eigene Befindlichkeit gedreht wird und ohnehin schon Hinweise kommen, dass das als anstrengend empfunden wird, empfinde ich das als ein bewusstes Ignorieren der sozialen Grenzen.
Es gab hier mal einen User, der hat sich auch seitenlang, täglich um sich selbst gedreht.Anfangs habe ich es gelesen,bald schon nicht mehr.
Soziale Grenzen überschreiten für mich (in unangenehmer Art und Weise) hier einige wenige Andere deutlicher.
 
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