Julianna

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  • #17.851
heute ndr um 21:45: D´s arme Rentnerinnen
Frauen können von dieser Entwicklung besonders hart getroffen werden, schon heute erhalten sie 46 Prozent weniger Rente als Männer. Während der durchschnittliche Bruttobetrag der gesetzlichen Rente bei den Männern 1409 Euro beträgt, liegt er bei den Frauen bei 833 Euro. Damit bildet Deutschland im internationalen Vergleich sogar das Schlusslicht: In keinem anderen europäischen Industrieland ist die Rentenlücke zwischen Frauen und Männern so groß, so eine aktuelle OECDStudie.

https://tvheute.at/ndr-programm/sendung/45-min-doku_506632069
Ja, wurde schon ein "Rentenkassen_Plünderkatalog" erstellt.
http://www.bohrwurm.net/059.Rentenkassen Pluenderkatalog.htm

Aus der Rentenkasse geplündert:
1.)Zwangsweise Enteignung des Versichertenvermögens und der Rücklagen der Rentenversicherungsträger im
1. und 2. Weltkrieg zugunsten der Kriegskassen.
2.)Endgültige Enteignung der Rentenversicherungsträger zugunsten der Staatskasse 1955.
(Das entsprach dem halben Bundeshaushalt).
3.)Kriegsfolgelasten (Renten für Millionen Kriegsteilnehmer, Millionen Kriegerwitwen, Heimatvertriebene,Aussiedler).
4.)Ab 1960 Abschöpfung der Überschüsse in den Versicherungskassen durch den Staat (von 1957 bis 2002 wurden umgerechnet rund 700 Milliarden Euro incl. Verzinsung den Rentenversicherungskassen nicht wieder erstattet (rund 1,5 Billionen DM , und jetzt wird dreist behauptet, die Rentenkassen seien leer)
5.)Ab 1974 haftet die Angestelltenversicherung für die Defizite der Arbeiterrentenversicherung. Bis einschließlich 2002 wurden rund 195 Milliarden DM überwiesen.
6.)1990: Überführung der Rentenversicherung der DDR, einschl. Zusatz- und Sonderversorgungssystemen in die gesetzliche Rentenversicherung. Die gesetzliche Rentenversicherung muss damit auch die Renten aller Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes der DDR (Ministerien, aller Behörden, Volkspolizei, nationale Volksarmee, Staatssicherheit, Schulen, Hochschulen, wissenschaftliche Institute usw.) aufkommen, deren Nachfolger als Beamte selbstverständlich keine Beiträge mehr zahlen, die aber auf Grund der Zusatz- und Sonderversorgungssysteme hohe Rentenansprüche haben bzw. Renten beziehen.
7.)Deutsch-Polnisches Sonderabkommen zur Sozialversicherung v. 9.10.1975 galt bis 1990: Jeder Pole, der in der Bundesrepublik einen Wohnsitz nimmt, wird rentenrechtlich so behandelt, wie ein vergleichbarer deutscher Kollege, dh. entsprechend dem Fremdrentengesetz. Dazu reichte es, einen Wohnsitz in der BRD anzumelden.
8.)Entschädigung für Opfer des Nationalsozialismus im Beitrittsgebiet v. 22.4.1992.
9.)2. SED-Unrechtsbereinigungsgesetz v. 1994 zum Ausgleich beruflicher Benachteiligung politisch Verfolgter u.a. in der Rentenversicherung.
10.)Gesetz über den Ausgleich beruflicher Benachteiligung für Opfer politischer Verfolgung im Beitrittsgebiet vom 1.7.1997.
11.)Neuregelung für Rentenzahlungen aus einer Beschäftigung in einem Ghetto während des Krieges v. 2.6.2002.
12.)1994 hat das Institut der Deutschen Wirtschaft bereits darauf hingewiesen, dass Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung für die versicherungsfremden Leistungen pro Jahr mehr als 170 Milliarden DM aufwenden müssen. Der Bund als Verursacher beteilige sich daran nur mit 70 Milliarden DM; auf den restlichen 100 Milliarden DM blieben die Beitragszahler sitzen. Da diese Zusammenhänge also den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft bekannt sind, stellt sich die Frage nach deren wahren Intentionen, wenn sie den weiteren Abbau sozialer Leistungen fordern, ohne zuerst diese Ungerechtigkeiten zu bereinigen.
- Ende des Auszuges -



Es geht nicht nur um Geschlechterdifferenzen. Der Generationen-Vertrag wurde gebrochen.

Wen soll man zur Verantwortung ziehen?

Tabelle:

http://www.bohrwurm.net/029.Rentenklautabelle.htm
Schuldensumme an der Rentenkasse (2002):
ohne Zinsen = 392,5 Milliarden Euro


oder zum Weiterlesen...

https://www.stern.de/politik/deutsc...d-lassen-andere-die-zeche-zahlen-7348362.html
https://www.focus.de/finanzen/versi...ern-in-der-rentenversicherung_id_3100560.html
 
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Single1970

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  • #17.852
Ja, wurde schon ein "Rentenkassen_Plünderkatalog" erstellt.
http://www.bohrwurm.net/059.Rentenkassen Pluenderkatalog.htm

Aus der Rentenkasse geplündert:
1.)Zwangsweise Enteignung des Versichertenvermögens und der Rücklagen der Rentenversicherungsträger im
1. und 2. Weltkrieg zugunsten der Kriegskassen.
2.)Endgültige Enteignung der Rentenversicherungsträger zugunsten der Staatskasse 1955.
(Das entsprach dem halben Bundeshaushalt).
3.)Kriegsfolgelasten (Renten für Millionen Kriegsteilnehmer, Millionen Kriegerwitwen, Heimatvertriebene,Aussiedler).
4.)Ab 1960 Abschöpfung der Überschüsse in den Versicherungskassen durch den Staat (von 1957 bis 2002 wurden umgerechnet rund 700 Milliarden Euro incl. Verzinsung den Rentenversicherungskassen nicht wieder erstattet (rund 1,5 Billionen DM , und jetzt wird dreist behauptet, die Rentenkassen seien leer)
5.)Ab 1974 haftet die Angestelltenversicherung für die Defizite der Arbeiterrentenversicherung. Bis einschließlich 2002 wurden rund 195 Milliarden DM überwiesen.
6.)1990: Überführung der Rentenversicherung der DDR, einschl. Zusatz- und Sonderversorgungssystemen in die gesetzliche Rentenversicherung. Die gesetzliche Rentenversicherung muss damit auch die Renten aller Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes der DDR (Ministerien, aller Behörden, Volkspolizei, nationale Volksarmee, Staatssicherheit, Schulen, Hochschulen, wissenschaftliche Institute usw.) aufkommen, deren Nachfolger als Beamte selbstverständlich keine Beiträge mehr zahlen, die aber auf Grund der Zusatz- und Sonderversorgungssysteme hohe Rentenansprüche haben bzw. Renten beziehen.
7.)Deutsch-Polnisches Sonderabkommen zur Sozialversicherung v. 9.10.1975 galt bis 1990: Jeder Pole, der in der Bundesrepublik einen Wohnsitz nimmt, wird rentenrechtlich so behandelt, wie ein vergleichbarer deutscher Kollege, dh. entsprechend dem Fremdrentengesetz. Dazu reichte es, einen Wohnsitz in der BRD anzumelden.
8.)Entschädigung für Opfer des Nationalsozialismus im Beitrittsgebiet v. 22.4.1992.
9.)2. SED-Unrechtsbereinigungsgesetz v. 1994 zum Ausgleich beruflicher Benachteiligung politisch Verfolgter u.a. in der Rentenversicherung.
10.)Gesetz über den Ausgleich beruflicher Benachteiligung für Opfer politischer Verfolgung im Beitrittsgebiet vom 1.7.1997.
11.)Neuregelung für Rentenzahlungen aus einer Beschäftigung in einem Ghetto während des Krieges v. 2.6.2002.
12.)1994 hat das Institut der Deutschen Wirtschaft bereits darauf hingewiesen, dass Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung für die versicherungsfremden Leistungen pro Jahr mehr als 170 Milliarden DM aufwenden müssen. Der Bund als Verursacher beteilige sich daran nur mit 70 Milliarden DM; auf den restlichen 100 Milliarden DM blieben die Beitragszahler sitzen. Da diese Zusammenhänge also den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft bekannt sind, stellt sich die Frage nach deren wahren Intentionen, wenn sie den weiteren Abbau sozialer Leistungen fordern, ohne zuerst diese Ungerechtigkeiten zu bereinigen.
- Ende des Auszuges -



Es geht nicht nur um Geschlechterdifferenzen. Der Generationen-Vertrag wurde gebrochen.

Wen soll man zur Verantwortung ziehen?

Tabelle:

http://www.bohrwurm.net/029.Rentenklautabelle.htm
Schuldensumme an der Rentenkasse (2002):
ohne Zinsen = 392,5 Milliarden Euro


oder zum Weiterlesen...

https://www.stern.de/politik/deutsc...d-lassen-andere-die-zeche-zahlen-7348362.html
https://www.focus.de/finanzen/versi...ern-in-der-rentenversicherung_id_3100560.html
Einfach nur traurig. Möchte die Politiker mal hören, würde man mit ihren Diäten so verfahren. Und da geht es um viel niedrigere Beträge, vermute ich mal, als das, was der Rentenkasse entnommen wurde.
 

ICQ

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  • #17.853
Es geht nicht nur um Geschlechterdifferenzen. Der Generationen-Vertrag wurde gebrochen.

Wen soll man zur Verantwortung ziehen?
Der Generationenvertrag funktioniert sowieso nur, solange nicht weniger Kinder geboren werden, als Rentner in Rente gehen.
Und natürlich unter der Bedingung, dass jeder Erwerbstätige auch Rentenbeiträge einzahlt.
Was 6 Millionen Minijobber schonmal nicht tun (wovon auch?). Viele Selbständige zahlen auch nicht ein (bekommen später aber auch nix) und Beamte schon zweimal nicht (macht auch wenig Sinn, es käme ja doch aus dem Staatshaushalt).
Vermutlich bin ich der einzige Dumme, der noch was einzahlt. Ob ich je etwas rausbekomme wage ich zu bezweifeln. Die Generation Praktikum wird wohl kaum genug aufbringen können.
 
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Luzi100

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  • #17.854
Der Generationenvertrag funktioniert sowieso nur, solange nicht weniger Kinder geboren werden, als Rentner in Rente gehen.
Und da frage ich mich halt, warum die Mütter nicht dafür gefeiert und (adäquat! Finanziell!) unterstützt werden, dass sie das tun?
Jaja.. die Väter auch.. wenn sie das wollen und tun.
Nicht persönlich nehmen.
Hast du Kinder?
Bist du derjenige, der sich kümmert?
 
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Single1970

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  • #17.855
Der Generationenvertrag funktioniert sowieso nur, solange nicht weniger Kinder geboren werden, als Rentner in Rente gehen.
Und natürlich unter der Bedingung, dass jeder Erwerbstätige auch Rentenbeiträge einzahlt.
Was 6 Millionen Minijobber schonmal nicht tun (wovon auch?). Viele Selbständige zahlen auch nicht ein (bekommen später aber auch nix) und Beamte schon zweimal nicht (macht auch wenig Sinn, es käme ja doch aus dem Staatshaushalt).
Vermutlich bin ich der einzige Dumme, der noch was einzahlt. Ob ich je etwas rausbekomme wage ich zu bezweifeln. Die Generation Praktikum wird wohl kaum genug aufbringen können.
Beamte sollten aber auch einzahlen, denn ihre Pensionen werden ja auch vom Staatshaushalt finanziert. Ergo sollten sie auch einzahlen, wie jeder andere auch!
 

Luzi100

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  • #17.858
Ich bin ja ungern ein pain in the ass...
..naja, doch schon ein bisschen:

Der Generationenvertrag funktioniert sowieso nur, solange nicht weniger Kinder geboren werden, als Rentner in Rente gehen.
Und natürlich unter der Bedingung, dass jeder Erwerbstätige auch Rentenbeiträge einzahlt.
Und da frage ich mich halt, warum die Mütter nicht dafür gefeiert und (adäquat! Finanziell!) unterstützt werden, dass sie das tun?
Jaja.. die Väter auch.. wenn sie das wollen und tun.
 

Luzi100

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  • #17.859
Meinst Du? Also ich gehe jetzt mal davon aus, das ein Beamter mehr verdient, als ein Friseur, eine Friseuse, und diese Zahlen ja auch in die Rentenkasse ein. Somit, so denke ich, darf auch ein Beamter einzahlen.
Das kannst du alles vergessen, wenn sich nicht Frauen bereit erklären, deinen Nachwuchst aufzuziehen, zu dem du nichts beiträgst, der sich (hoffentlich) um deine Rente kümmert...
Schatzi..
 

Malcador

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  • #17.860
Meinst Du? Also ich gehe jetzt mal davon aus, das ein Beamter mehr verdient, als ein Friseur, eine Friseuse, und diese Zahlen ja auch in die Rentenkasse ein. Somit, so denke ich, darf auch ein Beamter einzahlen.
Was hat das jetzt damit zu tun? Es geht darum, daß die Besoldung darauf basiert, daß keine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet werden. Würde es zu einem Einbezug kommen, müssten die Bezüge ausgleichend angehoben werden.
 

Single1970

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  • #17.861
Das kannst du alles vergessen, wenn sich nicht Frauen bereit erklären, deinen Nachwuchst aufzuziehen, zu dem du nichts beiträgst, der sich (hoffentlich) um deine Rente kümmert...
Schatzi..
Drum bin ich ja der Meinung, derjenige, bei Paaren, der zu Hause bleibt und sich um den Nachwuchs kümmert, sollte später dafür auch eine bessere Rente bekommen. Meist sind das ja die Mütter, und da sollte der Staat sich erkenntlich zeigen. Bei Alleinerziehenden auch, weil diese noch Nebenjobs haben, um überhaupt über die Runden zu kommen. Ich würde gerne auch generell die KiTa Gebühren abschaffen, um Eltern finanziell entgegenzukommen.
 

Single1970

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  • #17.862
Was hat das jetzt damit zu tun? Es geht darum, daß die Besoldung darauf basiert, daß keine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet werden. Würde es zu einem Einbezug kommen, müssten die Bezüge ausgleichend angehoben werden.
Ich wollte damit nur sagen, das es Berufe gibt, die noch weniger als Beamte haben, selbst wenn der keine höhere Besoldung hätte, er aber in die Rentenkasse einbezahlt. Ich bin der Meinung, das da kein Beamter an der Existenz knabbern müßte. Ich fände es gerecht, wenn alle einzahlen, auch Beamte! Auch Bundestagsabgeordnete!
 
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Luzi100

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:oops:
Ich geb´s auf.
ich kenn mich nicht mehr aus und wünsche allen beteiligten alles gute.
 

Malcador

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  • #17.865
Ich wollte damit nur sagen, das es Berufe gibt, die noch weniger als Beamte haben, selbst wenn der keine höhere Besoldung hätte, er aber in die Rentenkasse einbezahlt. Ich bin der Meinung, das da kein Beamter an der Existenz knabbern müßte. Ich fände es gerecht, wenn alle einzahlen, auch Beamte! Auch Bundestagsabgeordnete!
Nochmal, die Besoldungsstruktur wurde auf der Grundlage entworfen, daß keine Rentenbeiträge gezahlt werden. Du kannst nicht einfach die Besoldung kürzen, wenn Du Beamte in die Rentenversicherung einzahlen lassen willst. Irgendwelche Einkommensvergleiche sind da völlig irrelevant.
 

Single1970

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  • #17.866
Nochmal, die Besoldungsstruktur wurde auf der Grundlage entworfen, daß keine Rentenbeiträge gezahlt werden. Du kannst nicht einfach die Besoldung kürzen, wenn Du Beamte in die Rentenversicherung einzahlen lassen willst. Irgendwelche Einkommensvergleiche sind da völlig irrelevant.
Ich habe Dich schon verstanden 😁 Dann müßte man sich, um Deinen Gedanken aufzunehmen, über andere Besoldung Gedanken machen, und sie dann auch rentenversicherungspflichtig machen. Nur, die Bundestagsabgeordneten schaffen das auch ohne höhere Besoldung, da wäre ich dagegen. Denn diese bekommen eh später utopische Rentenbeiträge. Je nach Amt, und, wenn ich das noch richtig im Kopf habe, nach Dauer des Bundestagsmandates.
 
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ICQ

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  • #17.867
Beamte sollten aber auch einzahlen, denn ihre Pensionen werden ja auch vom Staatshaushalt finanziert. Ergo sollten sie auch einzahlen, wie jeder andere auch!
Der Staatshaushalt zahlt sowohl die Gehälter als auch die Pensionen seiner Beamten.
Da das Geld für beides aus dem gleichen Topf kommt, wäre es unnötiger bürokratischer Umweg, den Beitrag erst auf der Gehaltsabrechnung gutzuschreiben, nur um ihn gleich wieder abzuziehen. Es würde zwar gerechter aussehen, aber was würde sich ändern?
 
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  • #17.868
Der Staatshaushalt zahlt sowohl die Gehälter als auch die Pensionen seiner Beamten.
Da das Geld für beides aus dem gleichen Topf kommt, wäre es unnötiger bürokratischer Umweg, den Beitrag erst auf der Gehaltsabrechnung gutzuschreiben, nur um ihn gleich wieder abzuziehen. Es würde zwar gerechter aussehen, aber was würde sich ändern?
Es würde sich insofern was ändern, das die Beamten, auch Politiker, die aktiv im Berufsleben sind, diejenigen mitfinanzieren, die sich in Rente, oder in Pension befinden.
 

Dreamerin

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  • #17.869
Ich würde gerne auch generell die KiTa Gebühren abschaffen, um Eltern finanziell entgegenzukommen.
In meinem Bundesland sind die KiTa-Gebühren bereits komplett abgeschafft. Das klingt zwar toll und und entlastet auch viele Eltern. Allerdings entlastet dies Eltern mit geringem Einkommen überhaupt nicht, denn die waren ja sowieso schon von den KiTa-Kosten befreit.
 
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Pit Brett

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  • #17.870
Dann musst Du aber erstmal das Grundgehalt erhöhen.
Lieber wäre mir, das Ruhegehalt zu kürzen. So ein Beamter kriegt mehr als doppelt soviel wie ein vergleichbarer Angestellter (Rentenatlas 2020 der Rentenversicherung). Sie dürfen nicht streiken (ach war das schön, als die Bahn noch Beamte hatte), aber ob es das aufwiegt?
Und ich kenne erschütternde Berechnungen, was Angestellte verdienen müssten, um sich ein vergleichbares Einkommen sichern zu können. Also, mach halblang. Das Gejammere der Beamten hat keine belastbare Grundlage, sondern beruht auf der Unkenntnis der Realität der anderen.
 
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LenaamSee

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  • #17.874
Vermutlich kriegen Beamte auch in Deutschland keine Abfertigung oder doch?

In Österreich bekamen Beamte bisher keine Abfertigung, wenn sie in Pension gingen, dafür eine höhere Pension [ausbezahlt von der Gebietskörperschaft, in der sie gearbeitet haben]. Erst seit einigen Jahren wird das Beamtensystem an das Angestelltensystem angeglichen, das heisst, die aktuell in Pension gehenden bekommen schon eine niedrigere Pension als vergleichbare Beamte, die schon länger in Pension sind. Diese Systemanpassung verläuft in Jahres Sprüngen, sodass die dzt. in Pension gehenden Beamten zwar weniger Pension bekommen [und das sind schon ordentliche Einbußen], dafür aber eine kleine Abfertigung bekommen. Das System nennt sich Parallelrechnung. Aktuell in den öffentlichen Dienst Eintretende werden nur mehr nach dem Angestelltenschema entlohnt. Hier gibt es dennoch Unterschiede, weil auch noch jedes Bundesland unterschiedlich lange Übergangsregelungen hat bis zum Auslaufen des alten Beamtenschemas.
 

LenaamSee

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  • #17.875
Damit, erstmal Guten Morgen ☕🥐
Und liebe Grüße, ich schau in ein paar Tagen wieder rein. Habt eine gute Zeit 🙂
 

Single1970

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  • #17.879
In meinem Bundesland sind die KiTa-Gebühren bereits komplett abgeschafft. Das klingt zwar toll und und entlastet auch viele Eltern. Allerdings entlastet dies Eltern mit geringem Einkommen überhaupt nicht, denn die waren ja sowieso schon von den KiTa-Kosten befreit.
Guten Morgen, ich hatte letztens ein Gespräch mit meiner Kollegin, sie ist alleinerziehend.
In Bayern gibt es die KiTa Gebühren nach wie vor. Und unter 15000€ Jahreseinkommen muß man keine Gebühren bezahlen. Darüber schon. Und je nach Kommune sind die Preise dafür unterschiedlich. Hab gegoogelt, hab aber nix gefunden, wo es nach Kommunen aufgelistet ist. Laut meiner Kollegin sind die Gebühren schon happig.
 

Voldemort

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  • #17.880
Drum bin ich ja der Meinung, derjenige, bei Paaren, der zu Hause bleibt und sich um den Nachwuchs kümmert, sollte später dafür auch eine bessere Rente bekommen. Meist sind das ja die Mütter, und da sollte der Staat sich erkenntlich zeigen. Bei Alleinerziehenden auch, weil diese noch Nebenjobs haben, um überhaupt über die Runden zu kommen. Ich würde gerne auch generell die KiTa Gebühren abschaffen, um Eltern finanziell entgegenzukommen.
Äh? Derjenige, der zuhause bleibt und sich um den Nachwuchs kümmert? In welchem Jahrhundert lebst du? Wo bitte bleibt heute noch jemand zu Hause? Ich kenne keine einzige Frau, die das tut. Bis auf die "Arztgattin" aus der Werbung, wo der Mann genug Geld verdient. Auch keinen Mann wohlgemerkt. Nebenjobs brauchen nicht nur Alleinerziehende sondern viele andere im Niedriglohnsektor auch. Und wer im Niedriglohnsektor unterwegs ist wird das rententechnisch spüren, logisch. Daher ist auch Frau gut beraten, bald wieder in das Berufsleben einzusteigen, auch um up to date zu bleiben beruflich. Und die meisten Frauen sind auch klug genug dazu, die wissen, kommts zur Trennung ist es gut, die eigene Altersvorsorge selbst in der Hand behalten zu haben. Deine Einstellung wirkt sehr antiquiert, denke nicht, dass du damit eine Frau hinter dem Ofen hervorlocken kannst, auch wenn du gönnerhaft meinst, man sollte sie finanziell entschädigen.
 
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