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  • #14.551
ich fass mich ja selbst schon nicht mehr an :(.
 
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  • #14.552
@creolo ...ich mag deinen Humor einfach .(meischtens)
Der war nicht gut, der ist grandios !:D
 
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Deleted member 24688

  • #14.553
Find ich schwierig. Kontaktketten unterbrechen heißt halt, Kontaktketten unterbrechen. Ich komm mir langsam schon blöd vor, dass ich es recht konsequent durchziehe. Aber was, wenn nicht und ich dann plötzlich der "Übergabepunkt" von einer Gruppe zur anderen war,bin,wäre,manweißjanix.

Persönliche Kontaktketten zu unterbrechen zu akzeptieren oder selbst einzuhalten, halte ich für selbstverständlich. Mir gehts dabei aber um den Umgang/Verhalten ... und der findet ja nicht persönlich statt, sondern über Nachrichten. @mone7 hats finde ich gut auf den Punkt gebracht ...
 
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  • #14.554
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Deleted member 24688

  • #14.557
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  • #14.558
Wir sollten vielleicht das Lagerfeuer umbenennen in Lagerbildungsfeuer?
Ein kleines, feines Grüppchen, welches da (hoffentlich unbewusst?!) sehr exklusiv bleiben will. Es gibt nur wenige gern gesehene Gäste.
Einige werden da schon sehr gezielt ferngehalten.
Ist schon ne ganz besondere Form der "Inklusion". :(
Liebes Wölkchen ( Bedeutung = nett und liebevoll ) ❤️
Das sehe ich aber gaaaanz anders.
Ich habe noch nicht mitbekommen, dass dort jemand gezielt ferngehalten werden sollte. Obwohl ich kein Smalltalker bin, und dort wenig schreibe, fühle ich mich schon dazugehörig. Mit meinen Pints, Sprüchen und Witzen halte ich mich nach den letzten Diskussionen im übrigen Forum arg und brav zurück.
Aber : Guten Morgen / Gute Nacht / Essen / Trinken / und Feuer poste ich ab und zu dort, und wurde zum Glück in letzter Zeit noch nicht verwarnt . Deshalb gefällt es mir am Lagerfeuer.
Sowohl alte als auch neue Foristen werden da gerne gesehen ... versuchs doch mal ... :) ...
( Ähmm ... nur nicht Papa-Schlumpf spielen ... ;) )
 
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Deleted member 21128

  • #14.564
Ich habe noch nicht mitbekommen, dass dort jemand gezielt ferngehalten werden sollte.
Von "gezielt" war auch nicht die Rede.
Es gibt dort einen starken Zusammenhalt einer relativ geschlossenen Gruppe, und es wird schon mit den richtigen Kommentaren und Aktionen dafür gesorgt, dass sich die weniger gern gesehenen schnell wieder verkrümeln.
Dazu gehört zB auch, ständig hintenrum abfällige Bemerkungen über andere in anderen Threads zu posten. Das wirkt ja nicht sehr einladend.
Wie gesagt, das wird vermutlich nicht bewusst gemacht, aber wirklich offen ist der Platz nicht mehr.
 
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  • #14.565
Das weiß man nicht. Es kann auch sein, daß das Virus schon die meisten "erwischt" hat und nicht mehr so viele findet...
Es ist durchaus denkbar, dass für Covid-19 in regelmäßigen Abständen neue Impfstoffe ausgegeben werden müssen.
Habe gestern gelesen, einen wirklich neuen Impfstoff zu entwickeln, dauert 10 bis 15 (!) Jahre. Bei HIV gibt's in bald 40 Jahren keinen.
Wir werden lernen müssen, mit C19 zu leben (was ja für die weitaus meisten kein Problem darstellt). Und zwar ohne "Social Distancing". Das ist nämlich auf Dauer vollkommen unmenschlich und die Nachteile übersteigen die möglichen Vorteile bei weitem.
 
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Deleted member 7532

  • #14.566
Das weiß man nicht. Es kann auch sein, daß das Virus schon die meisten "erwischt" hat und nicht mehr so viele findet...
Halt schon seltsam, dass die Infektionen (und manifesten Erkrankungen) quer durch in allen Staaten eine gewisse Zeit nach Einführung der Quarantäne abnehmen. Und das unabhängig davon, zu welchem Zeitpunkt (also ob sehr früh oder sehr spät) diese eingeführt werden. Spricht doch gegen deine Theorie, dass die Zahlen sinken, weil die meisten schon erwischt wurden.
 
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Deleted member 21128

  • #14.567
Ich bin ja so gespannt, was in Belarus passieren wird.
 
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  • #14.568
Spricht doch gegen deine Theorie, dass die Zahlen sinken, weil die meisten schon erwischt wurden.
Finde ich ganz und gar nicht. Quarantäne und "Durchseuchung" könnten eine Koinzidenz sein. Es gibt ja schließlich auch Forscher, welche C19 für so infektiös halten, daß "Social Distancing" gar nix bringt. Zumal es ja realisterweise gar nicht eingehalten werden kann. Z.B. hier bei uns im Büro hält niemand 2m Abstand. Oder im Supermarkt. Wenn ich das machen wollte, bräuchte ich Stunden für die Einkäufe. Nach meiner Beobachtung sehen das fast alle andern auch so, denn sie verhalten sich genau gleich.
 
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Deleted member 7532

  • #14.569
Finde ich ganz und gar nicht. Quarantäne und "Durchseuchung" könnten eine Koinzidenz sein. Es gibt ja schließlich auch Forscher, welche C19 für so infektiös halten, daß "Social Distancing" gar nix bringt. Zumal es ja realisterweise gar nicht eingehalten werden kann. Z.B. hier bei uns im Büro hält niemand 2m Abstand. Oder im Supermarkt. Wenn ich das machen wollte, bräuchte ich Stunden für die Einkäufe. Nach meiner Beobachtung sehen das fast alle andern auch so, denn sie verhalten sich genau gleich.
Seltsam, ich erlebe es ganz anders. Büros sowieso im gesamten Umfeld (völlig verschiedene Bereiche von öffentlichem Dienst über Banken bis zu börsennotierten Unternehmen( großteils im HO - nur wer unbedingt muss ist tageweise vor Ort. Geschäfte leerer und wenn dann Großeinkauf (mit Respektabstand). Wenn man jemand Bekannten trifft, plaudert man im Abstand von ca. 2m (schaut immer recht lustig aus, wenn dann noch andere dazukommen und man ein Viereck bildet
Gesamte soziale Kontakte nur über eine zumindest gewisse Distanz (meist nur telefonisch). Und allein schon was an sozialen Kontakten/Nähe wegfällt durch Schließen von Kinos und Konzertsälen.
Aber klar, du musst es ja anders erleben, sonst müsstest am Ende deine festgefahrene Meinung überdenken.
 
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  • #14.570
@fafner, @mone7
Ich fand die Ausführungen von Prof. Streeck bei Markus Lanz sehr interessant. Ich hätte erwartet, dass man sehr früh damit beginnt Übertragungswege zu erforschen und das auch von Seiten des RKI triggert.

Der Ausschnitt aus der Sendung vermittelte mir ein anderes Bild. Wenn eine Gefahr akut ist, sehe ich ein, dass man reagieren muss, aber man braucht doch auch Kriterien, wann man die Maßnahmen wieder lockern kann - abgesehen von den Ausführungen des Europäischen Ethikrates sind auch Erkenntnisse über Übertragungswege wichtige Indikatoren.

https://www.youtube.com/watch?v=VP7La2bkOMo
 
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  • #14.571
... aber man braucht doch auch Kriterien, wann man die Maßnahmen wieder lockern kann...
Oder ob sie überhaupt verhältnismäßig sind. Es wird bisher praktisch nur irgendwelchen Horrorsimulationen vertraut, welche in Ermangelung von Wissen mit Spekulationen gefüttert werden.
Was recht gut bekannt ist, sind die Verläufe einer Erkrankung über verschiedene Altersgruppen. Selbst in der mit dem größten Risiko, 80+, überleben mindestens 5/6. In meiner Altersgruppe sind es sogar 98.7%. Der tatsächlich Erkrankten wohlgemerkt. Dazu kommen ja noch die, welche eine Erkrankung überhaupt nicht bemerken. Das alles rechtfertigt m.E nicht die bisher getroffenen Maßnahmen mit den kaum zu beziffernden volkswirtschaftlichen Folgen.

Ich spekulier jetzt mal 'n bißchen: die Chinesen haben erkannt, daß die Übersterblichkeit gegen den langjährigen Schnitt so gering ist, daß es kaum auffällt. Deshalb messen sie gar nicht mehr und können eine erfolgreiche Eindämmung behaupten.
 
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Deleted member 25487

  • #14.572
Oder ob sie überhaupt verhältnismäßig sind.
Daran habe ich auch meine Zweifel. Wenn Prof. Streeck z.B. sagt, dass keine Ansteckung durch einen Friseurbesuch nachgewiesen werden konnte oder auch die Abstriche an den Türklinken von Haushalten mit vielen Infizierten kein Material zu Tage gefördert hätten, mit dem man Viren kultivieren konnte, dann frage ich mich, ob wir wirklich alles lahm legen müssen.
 
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Deleted member 7532

  • #14.573
Selbst in der mit dem größten Risiko, 80+, überleben mindestens 5/6. In meiner Altersgruppe sind es sogar 98.7%
Bei entsprechend zur Verfügung stehende medizinischer Versorgung. Wenn nicht schnellt die Rate in die Höhe. Dieser Erkenntnis verweigerst du dich hartnäckig. Ziel der Maßnahmen ist aber genau das: die Infektionsrate so zu drosseln, dass du wenn du z.B. zu jenen gehörst, die über einige Tage bis Wochen (intensiv)medizinische Unterstützung brauchen, die dann auch bekommen kannst. Und es sind keine Horrorsimulationen, sondern ganz reale Erfahrungen aus (entwickelten) Gebieten, die es aus welchen Gründen auch immer verabsäumt haben rechtzeitig zu reagieren und dann der Entwicklung hinterhechelten.
 
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  • #14.576
Seltsam, ich erlebe es ganz anders. Büros sowieso im gesamten Umfeld (völlig verschiedene Bereiche von öffentlichem Dienst über Banken bis zu börsennotierten Unternehmen( großteils im HO - nur wer unbedingt muss ist tageweise vor Ort

Ist auch so, meine Firma halt alles dicht, alle HO. Kunden machen zu, musst ein Tag vorher anmelden und dann nur 1 Person pro Etage/Büro.
Geschäftsreisen bis Ende Mai glaub ich nicht.
 
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Deleted member 7532

  • #14.577
Gerade gelesen: Österreich will nach Ostern schrittweise die Beschränkungen lockern.
https://www.tagesschau.de/ausland/oesterreich-coronavirus-105.html
Das ist die richtige Richtung aus meiner Sicht.
Wir haben aber, soweit ich das überblicke, auch etwas früher und konsequenter alles dicht gemacht. Ist also auch konsequent, wenn wir beim vorsichtigen Beginn etwas früher dran sind. Wenn's schief geht, könnt ihr dann daraus lernen ;). Da seht ihr mal, wie selbstlos wir sind. :p
 
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  • #14.578
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  • #14.579
Bei entsprechend zur Verfügung stehender medizinischer Versorgung. Wenn nicht schnellt die Rate in die Höhe.
Nein, so simpel sind die Zusammenhänge eben nicht.

Die CH hat nach Spanien die zweihöchste Fallzahl pro 100K Bevölkerung, nämlich ca. 250 (ESP ca. 280, ITA ca. 210). Die Todefallsrate ist aber noch nicht mal ein Drittel so hoch (8 CH vs. 26 ITA vs. 27 ESP). Die Intensivbettenrate ist bei den drei ziemlich ähnlich und kaum höher als ein Drittel von D. Innerhalb der CH kann man sich immer noch frei bewegen (anders als z.B. in D), wenn auch davon abgeraten wird, und das "Kontaktverbot" ist auch lockerer.

Sowohl die Erkrankungsraten (0,25% CH 0,21% ITA 0,28% ESP) als auch die Todesfallraten (0,008% CH 0,026% ITA 0,027% ESP) in der Bevölkerung lassen m.E. keine verantwortbare Begründung für die getroffenen Maßnahmen erkennen. Das bewegt sich - entgegen aller Behauptungen - vollkommen innerhalb des Rahmens einer saisonal üblichen Grippewelle (300 - 350 Fälle pro 100K in der CH).
 
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  • #14.580
Daran habe ich auch meine Zweifel. Wenn Prof. Streeck z.B. sagt, dass keine Ansteckung durch einen Friseurbesuch nachgewiesen werden konnte oder auch die Abstriche an den Türklinken von Haushalten mit vielen Infizierten kein Material zu Tage gefördert hätten, mit dem man Viren kultivieren konnte, dann frage ich mich, ob wir wirklich alles lahm legen müssen.
Yep, das mag schon so sein, aber werden es durch solche Aussagen weniger Infektionen?

Schaut man sich die Hotspots in AmiLand an, dann fällt es schon schwerer, das mit einer gängigen Influenza zu vergleichen. Der @fafner macht es trotzdem, auch wenn sie in New York nicht mehr wissen wohin mit den Leichen. Die Krankenhäuser nähern sich schnell den Kapazitätsgrenzen und dann werden zusätzlich die sterben, die nicht mehr versorgt werden können. Das kann man zum Wohle der Wirtschaft in Kauf nehmen, ja, sogar den kaufmännischen Vorteil einer selektiven Sterblichkeit betrachten. Wenn das der Gesellschaftsvertrag ist, den man geschlossen hat, dann ist das so.

Sieht der anders aus, dann lässt sich der Sinn der Maßnahmen zur Verzögerung des Infektionsverlaufs und der resultierenden Kosten schon erkennen.

Sicherlich wird es einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden geben - ungleich verteilt, das ist das größte Problem - aber ich gehe davon aus, dass sich die Wirtschaft deutlich schneller erholen wird als die Schwarz(weiß)seher es prophezeihen.
 
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