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  • #4.561
Hier in Österreich gibt es sogenannte Pluskurse. Das sind schulübergreifend
Und da gibt's dann tatsächlich Burschen, die kein Mädchen in ihrem Team wollen, weil sie befürchten, dass die sie bremsen und behindern - wohlgemerkt : nicht ein spezielle Person, mit der sie schlechte Erfahrungen gemacht haben, sondern pauschal alle Mädchen, die sie großteils gar nicht kennen :eek::eek:
Das sind 16 -18 jährige Menschen, sozialisiert im 21. Jahrhundert !!!
Dasselbe Problem wie bei Gesamtschulen. Die langsameren behindern die schnelleren Kinder. Ich bin sowieso dafür, dass die Kinder nach Geschlechtern getrennt unterrichtet werden.
 
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Sandbank

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  • #4.563
Ich bin sowieso dafür, dass die Kinder nach Geschlechtern getrennt unterrichtet werden.
solange wir nicht wieder beim Pudding- Abitur landen, wär es für Mädchen wohl der reinste Gewinn, bei den Jungs streiten sich die Geister anscheinend noch hinsichtlich ihres Sozialverhaltens.
Das 'Lustige' ist ja wirklich, dass das System vor knapp 50 Jahren grad mal geändert wurde mit sehr ähnlichen Gründen, es heute nun wieder zurückzudrehen.
 
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  • #4.564
solange wir nicht wieder beim Pudding- Abitur landen, wär es für Mädchen wohl der reinste Gewinn, bei den Jungs streiten sich die Geister anscheinend noch hinsichtlich ihres Sozialverhaltens.
Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Die Mädchen kommen heute ganz gut zurecht, während die Jungens sich schwertun. Männlich= Augenmensch; Weiblich= Ohrenmensch. Der Untericht ist wenig visualisiert.
 
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Sandbank

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  • #4.565
Männlich= Augenmensch; Weiblich= Ohrenmensch.
ah ja....kann es sein, dass wir da grad ziemlich in einer Klischeetüte kramen? ;)

aber mal davon angesehen: wie erklärst du dir dann die z.B. immer noch mehrheitlich vorherrschende "geschlechtertypische" Berufswahl? Oder auch die hier beschriebenen Erfahrungen von @mone7 und @Wirdbesser ?
Ich kenne kaum Mädchen, die sich für den Elektriker als Beruf oder auch Studium in dieser Richtung entscheiden...auch wenn ich nicht das Maß aller Dinge bin....
und auch z.b. bei den Lehramtstudiengängen gibt es meines Wissens nach noch immer keine Parität, oder?....für mich ist das - auch - ein Zeichen dafür, dass das derzeitig betriebene System der Koedukation keine Ideallösung für die jetzige Zeit ist....zumindest nicht in bestimmten Schulfächern und bis zu einer gewissen Alterstufe.
Fehlende Visualisierung des Unterrichts greift da meiner Meinung nach etwas arg kurz.
Oder hab ich nur den Ironie- Button übersehen?;)
 
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  • #4.566
ah ja....kann es sein, dass wir da grad ziemlich in einer Klischeetüte kramen? ;)
Nein. Stichwort: Vera Birkenbiehl + Brainsex (Buch).

aber mal davon angesehen: wie erklärst du dir dann die z.B. immer noch mehrheitlich vorherrschende "geschlechtertypische" Berufswahl?
In israelischen Kibbuzen haben sich, obwohl eine absolute Gleichberechtigung herrschte, die Mädels und Jungs irgendwann dennoch mehr oder weniger typisch geschlechterspezifisch entwickelt.
Es scheint wohl irgendwie in den Genen verankert zu sein.
 
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Sandbank

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  • #4.567
obwohl eine absolute Gleichberechtigung herrschte,
Was beeinhaltete diese "Gleichberechtigung" ? Ich glaub ja, dass gerade die Gleichberechtigung in diesem Fall fehlgedeutet wird- Gleichberechtigung heißt doch nicht zwingend Gleichmacherei im Sinne jeder macht alles und das alle zusammen und im "Wettstreit" miteinander.
Der Sinn teilweise getrennten Unterrichts wäre für mich eher, vorhandene Klischees aufzuweichen, in dem sich z.b. Mädchen in den "typischen" naturwissenschaftlichen Fächern beim ERLERNEN nicht Klischees oder Vergleichen ausgesetzt fühlen müssen, mutiger sein können, umgekehrt auch Jungs in z.B. künstlerischen Fächern (Singen im Stimmbruch war z.B. für die Jungs bei uns damals ein Albtraum und auch bei sensibler Literaturinterpretation sind mir erkennbare Unwohlgefühle in Erinnerung).
Ich glaube, solche Unsicherheiten beim Erlernen könnten vermieden werden, das schließt ja einen Wettstreit zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus und ist auch dringend notwendig.
 
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  • #4.569
Was beeinhaltete diese "Gleichberechtigung" ? Ich glaub ja, dass gerade die Gleichberechtigung in diesem Fall fehlgedeutet wird- Gleichberechtigung heißt doch nicht zwingend Gleichmacherei im Sinne jeder macht alles und das alle zusammen und im "Wettstreit" miteinander.
Der Sinn teilweise getrennten Unterrichts wäre für mich eher, vorhandene Klischees aufzuweichen, in dem sich z.b. Mädchen in den "typischen" naturwissenschaftlichen Fächern beim ERLERNEN nicht Klischees oder Vergleichen ausgesetzt fühlen müssen, mutiger sein können, umgekehrt auch Jungs in z.B. künstlerischen Fächern (Singen im Stimmbruch war z.B. für die Jungs bei uns damals ein Albtraum und auch bei sensibler Literaturinterpretation sind mir erkennbare Unwohlgefühle in Erinnerung).
Ich glaube, solche Unsicherheiten beim Erlernen könnten vermieden werden, das schließt ja einen Wettstreit zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus und ist auch dringend notwendig.
Nein, das sehe ich anders : Sinn getrennten Unterrichts sollte es sein, den selben Stoff geschlechtsspezifisch optimiert zu vermitteln, so daß am Ende alle dieselben Voraussetzungen haben. Tatsächlich lernen Jungen und Mädchen nicht nur unterschiedlich, sondern auch unterschiedlich schnell. Das sollte zum einen dazu führen, daß bestimmte Entwicklungen selbstverständlich(er) werden, zum anderen wird es spannend werden, ob das auch die klassischen Berufsbilder überholt. Ich habe meine Zweifel. Aber es wird selbstverständlicher sein, z. B. sein Auto einer KfZ-Meisterin anzuvertrauen.
 
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HrMahlzahn

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  • #4.570
Jungs tun sich in der Schule wesentlich schwerer. Sie haben die schlechteren Noten und müssen häufiger die Klassen wiederholen. Das ist auch eine Benachteiliung und würde mit der Geschlechterschule besser werden. Das Problem ist so alt wie die gemischte Schule. Hat bloß nie jemand drüber geredet.
Es wurde in zurecht Kauf genommen. Man muss doch nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten.
Wir sollten mal ein bißchen weiter denken. Was passiert mit unserer, vergleichsweise doch relativ gleichberechtigten Gesellschaft, wenn Kinder nicht mehr gemeinsam erzogen werden. Schauen wir uns doch mal die Gesellschaften an, in denen die Kinder getrennt erzogen werden. Das Problem läßt sich auch in der Gemeinschaftsschule angehen. Man sollte mal versuchen Mädels die Puppen weg zu nehmen und ihnen stattdessen Lego zu geben. Das würde helfen, gäbe es nicht die Natur.
Es gibt inzwischen mehr weibliche als männliche Medizinstudenten. Bei Biologen ist es schon seit Jahrzehnten so.
 
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MaryCandice

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  • #4.572
Man sollte mal versuchen Mädels die Puppen weg zu nehmen und ihnen stattdessen Lego zu geben.
:) so passiert in meinem Hause. LEGO überwiegt. 4 TechnikerInnen herangezogen.
Unsere Pflichtschule bildet individuell, auch im Gesamtunterricht. Wir haben hier aber das Glück, eine öffentlich-rechtliche reformpädagogische Schule, teils montessoriorientiert, zu haben.
Die Schere unter den Schülern ist riesig, wird aber vom Lehrpersonal gemeistert. Den Niveauunterschied oder den Geschlechter'kampf', wie hier erwähnt, kenne ich nicht. In den Pflichtschuljahren meines Ältesten waren sogar 2 Jungs immer Klassenbeste. Bei meiner älteren Tochter waren es zwei Mädels. Beim zweiten Sohn sind vier Jungs Klassenbeste, bei meiner Jüngsten (Grundschulbereich) sinds wohl wieder die Mädels.

Es gibt bei uns ab der 9. Schulstufe Schulen, die mehr weiblich bzw. männlich orientiert sind. HTL, CHS, HLW, WIMO, BAKIP.... Schließen alle nach 5 Jahren mit Matura ab. Alle erfolgreichen Absolventen dürfen studieren oder arbeiten, da diese Schulen eine Berufsausbildung inkludiert haben. Jedem steht alles offen. Jeder darf sich seinen Interessen entsprechend orientieren. Mein Technikermädel fühlt sich mit seinen 27 Klassenkollegen und zwei -kolleginnen in der HTL wohl und wird als eine der besten, wie auch die anderen beiden Mädels, voll akzeptiert.
In der Klasse meines Sohnes sind nur 17 von 33 Auszubildenden übrig, davon zwei Mädels. Auch die werden gleichwertig behandelt.
In der Pflichtschule gab und gibt es keine 'Diskriminierung' wie 'du bist Mädchen, weg mit dir' und in den höheren Schulen sowieso nicht.
 
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MaryCandice

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  • #4.573
Aber es wird selbstverständlicher sein, z. B. sein Auto einer KfZ-Meisterin anzuvertrauen.
Ich bin ausgebildete Kindergärtnerin mit Matura -> typisch weiblich.
Danach, mit 19, machte ich die Ausbildung zum Autolackierer. Zwar hat mein Chef mich mehr zur Airbrusherin gebildet, aber trotzdem heißt der Beruf Lackierer -> typisch männlich.
Ich hatte in den 90ern genug Aufträge. So abwegig oder unselbstverständlich empfand ich meinen Job nie.

Heute pendle ich nach Lust und Laune zwischen typisch weiblichen und typisch männlichen Berufen hin und her.
 
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ionchen

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  • #4.574
Ich habe ja auch einen mehr männlich geprägten Beruf. Tut gar nicht weh.:)

Außerdem gerade mein PS Profil gelöscht. Fühle mich irgendwie ganz befreit...
 
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HrMahlzahn

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  • #4.575
Ich habe einen weiblichen und einen neutralen Beruf
und in meinen besten Zeiten trug ich zur Tarnung einen Damenbart.
So einen hat sich @MaryCandice sicher auch geairbrusht, damit sie die Männer in Ruhe lassen:D
Heute ist Halloween. Ich hasse es!!!!
 

ionchen

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  • #4.576
Wo nehmt ihr alle die Zeit her für all die Berufe?:D

Halloween ist ja auch gut für die Wirtschaft, und nicht für den Menschen.
 
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ionchen

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  • #4.577
Hatte Evita Peron nicht auch einen Damenbart?:)
 

AlexBerlin

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  • #4.579
Ich hole gleich ein Mega-Gespenst vom Dachboden. Da kommen nachher Kerzen rein, damit die Kinder aus der Nachbarschaft wissen, dass es bei mir Süßigkeiten gibt.
Meine Kinder haben sich damals auch immer verkleidet und sind dann aufgeregt durch die Nachbarschaft gezogen - so wie ich als Kind am 6. Januar. Das war in meiner Kinderzeit der Tag, an dem es Süßes gab, wenn wir klingelten und unser Spüchlein aufsagten. Wenn geheiratet wurde, standen wir Kinder vor der Kirche, und wenn das Brautpaar rauskam, wurden Pfennige für uns geworfen. Ich mag auch den Valentinstag. Alle Bräuche, auch die, die keine heimischen sind :).
 
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Inge21

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  • #4.580
Ich hasse Halloween auch. Verzieh mich ins Bett und lass die Fensterläden zu und das Licht aus. :eek:
 
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vivi

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  • #4.583
Für alle die, die Halloween "hassen"....orientiert euch doch am Reformationstag ;)
 
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ionchen

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Luther sei Dank! :)
 
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MaryCandice

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  • #4.586
31. Oktober = Weltspartag, Kinder gehen ihre Sparbüchse ausleeren und bekommen Geschenke von der Bank.
28. Dezember = Unschuldiger Kindertag = Kinder unter 14 Jahren gehen früh morgens von Haus zu Haus, 'klopfen' die Menschen mit einem Zweig vom Weihnachtsbaum und wünschen Gesundheit fürs Neue Jahr.
Verkleiden = Fasching

Was ist nochmal Halloween? o_O
 

tigersleep

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  • #4.589
Ihr glaubt, ihr habt Probleme. Wir Informatiker kommen mit Halloween und Weihnachten immer durcheinander.

31 Oct == 25 Dec
 
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