Xeshka

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  • #6.511
Nur mal so....

Da bist du ja wieder, liebe Julianna. Entschuldige, dass ich dir jetzt erst eine Antwort auf einen Beitrag dir gebe, den du mir vor einiger Zeit geschrieben hast und den ich leider nicht wieder gefunden habe.

Du hattest mich um einen Tipp wegen der Wohnungssuche in Berlin gebeten. Wenn du weisst, in welchen Bezirk/Kiez zu umziehen würdest, dann schau dort mal nach Wohnungsbaugenossenschaften, bewirb dich dort, nen guten Job und Verdienst hast du ja, dazu ne hoffentlich saubere Schufa, vielleicht noch ein Empfehlungsschreiben vom jetzigen Vermieter, ein kleiner Lebenslauf und ein nettes Anschreiben.

So habe ich es gemacht und habe gleich beim ersten Mal Erfolg gehabt. Bin jetzt Mitglied einer Wohnungsbaugenossenschaft an einem schönen Stadtrand von Berlin. Ziehe aber noch nicht um.
ÖÖhh...

Wer darf in einer Genossenschaftswohnung Wohnen?

Sie dürfen – je nach Bundesland und Förderungsart – nicht mehr als 25.000 bis 45.000 Euro netto pro Jahr an Einkommen haben. Die angesuchte Wohnung muss als Hauptwohnsitz dienen. Sie müssen Mitglied der Genossenschaft sein oder werden.


Klar, bei dir geht es sicher durch... bei ihr... da muss sie wohl ein guter Schauspieler sein (zusätzlich zu dem was schon gesagt wurde). Die ultimative Lösung ist es auch nicht, denn günstiges ist heiss begehrt... da kommt ja jeder drauf wenn er es könnte.

Teures/zu teures kriegt man immer, aber da liegt ja das Problem... es kommt einem teuer (zu stehen).
 
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Mentalista

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  • #6.514
ÖÖhh...

Wer darf in einer Genossenschaftswohnung Wohnen?

Sie dürfen – je nach Bundesland und Förderungsart – nicht mehr als 25.000 bis 45.000 Euro netto pro Jahr an Einkommen haben. Die angesuchte Wohnung muss als Hauptwohnsitz dienen. Sie müssen Mitglied der Genossenschaft sein oder werden.


Klar, bei dir geht es sicher durch... bei ihr... da muss sie wohl ein guter Schauspieler sein (zusätzlich zu dem was schon gesagt wurde). Die ultimative Lösung ist es auch nicht, denn günstiges ist heiss begehrt... da kommt ja jeder drauf wenn er es könnte.

Teures/zu teures kriegt man immer, aber da liegt ja das Problem... es kommt einem teuer (zu stehen).
Was willst du mir genau mit diesem Beitrag mitteilen?
 
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fafner

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  • #6.515
Bye bye 1.5° ... 👋

Aber Europa ruiniert sich dafür jetzt gleich doppelt. Mit den bescheuerten Versuchen, "vorbildlich voranzugehen" und indem es Riesensummen an zweifelhafte Länder überweist. 🤪
 
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Xeshka

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  • #6.517
Motorräder sind bei Männern doch bereits out, das wird heute auch von den Frauen mit selber Häufigkeit gefahren. Richtige Männer haben verboten schnelle Scooter. Ich vermute dass Fafner sicher auch heimlich sowas am ausprobieren ist: Das darf er jedoch niemandem mitteilen weil dann wäre es aus mit seiner unbefleckten Seriösität

 
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fafner

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  • #6.518
Warum klickst du denn drauf, wenn es dich nicht interessiert?
Wirklich jede andere Forensoftware kann das mit "ignore member / thread". Warum nicht hier? Ich check Eure Vorlieben net. :rolleyes:
Ist ein bisschen so, als würdest du auf deinem Heimweg nach Feierabend einen Umweg zur VHS machen, in den Töpferkurs reinplatzen und "ich hasse Töpfern" rufen.
Falscher Vergleich. Es ist hier tatsächlich so, daß auf meinem Weg alle 50m ein Schild mitten vor mir steht, welches mal für Töpferkurse rechts, mal für Töpferkurse links Werbung enthält und ich jedesmal darumgurken muß. 😬 🥒💨
Klingt wie Deine persönliche Empfehlung zum OD. 🤣
Aber ich hab das auch dazumal schon anders gehalten als die meisten anderen und das war völlig ok. 🙂
Bloß weil ich den Müll ordentlich trennen will? :p
 
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Megara

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  • #6.519
Wirklich jede andere Forensoftware kann das mit "ignore member / thread". Warum nicht hier? Ich check Eure Vorlieben net. :rolleyes:

Falscher Vergleich. Es ist hier tatsächlich so, daß auf meinem Weg alle 50m ein Schild mitten vor mir steht, welches mal für Töpferkurse rechts, mal für Töpferkurse links Werbung enthält und ich jedesmal darumgurken muß. 😬 🥒💨

Klingt wie Deine persönliche Empfehlung zum OD. 🤣
Aber ich hab das auch dazumal schon anders gehalten als die meisten anderen und das war völlig ok. 🙂

Bloß weil ich den Müll ordentlich trennen will? :p
Knotter Knurr 😁
 
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Xeshka

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  • #6.521
Aussage aus Jakarta-Indonesien: Früher haben wir im Fluss unsere Wäsche gewaschen und das Wasser getrunken. Jetzt ist er zu dreckig; wir nutzen ihn nur noch zum Fischen".

Auf einen guten Fang stossen kann man immer, so allgemein allerdings sollte man stets viel Dreck erwarten.

Und ja, die Urbanisierung nimmt weltweit seit längerem dennoch zu, obwohl Städte mit Dreck, Müll und Verschmutzungen grosse Probleme haben. Die Menschen tolerieren es offenbar, weil sie gesellschaftlich sich davon Vorteile erhoffen oder sich dennoch ein besseres Leben davon erhoffen.

Das mit der Stadtflucht war eher nur zwischenzeitlich oder lokal ein Problem und paradoxerweise sind es eher reichere Leute die gerne aufs Land ziehen, nicht die Mittellosen welche ja dadurch theoretisch an neue Ressourcen kämen. Die Naturressourcen werden allerdings nach wie vor weltweit mit Füssen getreten und man stuft Menschenressourcen als wesentlich kritischer für das eigene gute Leben ein. Ausser man gehört eher zu den gut Betuchten, denn die können sich Mobilität und Infrastrukturen die auf dem Land häufig fehlen durchaus leisten. Alle anderen, gerade auch die Mittellosen, ziehen lieber irgendwo in eine Stadt, selbst wenn es ein Armenviertel sein muss und der Fluss wohl nur noch dazu dient den Dreck damit loszuwerden.

Interessanterweise ist nicht einmal "Stadtrand" für viele Leute akzeptabel, denn sie wollen wirklich genau im Zentrum sein,ganz egal wie dreckig oder beengend es dort zu und hergeht. Ganz offensichtlich erhofft man sich dort mehr oder bessere Ressourcen, egal was es nun konkret ist. Für mich wäre Stadtrand ohne Zweifel die bessere Wahl oder gar Land; ich habe mit Mobilität allerdings keine Mühe und brauche keine Stadt für meine Existenz.

Klar frage ich mich auch was daran so erstrebenswert ist zusammengepfercht in zu enge ÖV-Verkehrsmittel zu sein, oft so pumpenvoll dass man kaum noch weiss wo ein- oder aussteigen. In Indien dann ja auch mal gerne auf dem Dach, dort hat man wenigstens frische Luft. Ich denke allerdings nicht dass die meisten Leute das freiwillig machen, es ist ganz einfach Gewöhnung. Irgendwann wird das "normal" und man sagt einfach jedesmal "Augen zu und durch".

Zwar ist es auch nicht besonders schlau, riesige Fahrzeuge nur für sich alleine zu bewegen, wo ja 95% des Gewichtes nur vom Fahrzeug stammen, damit ineffizient. Das betrifft allerdings oft auch das ÖV, besonders auf dem Land, da sie häufig nur zu Stosszeiten ausgelastet oder gar überlastet sind, dazwischen oft sehr leer. Nunja, schlau nicht aber was kann man anderes erwarten wenn die Welt kaum liebevoller wird und die Menschen kaum die Verbindung suchen, sogar so gerne Single sind wie noch nie.
 
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Voldemort

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  • #6.522
Aussage aus Jakarta-Indonesien: Früher haben wir im Fluss unsere Wäsche gewaschen und das Wasser getrunken. Jetzt ist er zu dreckig; wir nutzen ihn nur noch zum Fischen".

Auf einen guten Fang stossen kann man immer, so allgemein allerdings sollte man stets viel Dreck erwarten.

Und ja, die Urbanisierung nimmt weltweit seit längerem dennoch zu, obwohl Städte mit Dreck, Müll und Verschmutzungen grosse Probleme haben. Die Menschen tolerieren es offenbar, weil sie gesellschaftlich sich davon Vorteile erhoffen oder sich dennoch ein besseres Leben davon erhoffen.

Das mit der Stadtflucht war eher nur zwischenzeitlich oder lokal ein Problem und paradoxerweise sind es eher reichere Leute die gerne aufs Land ziehen, nicht die Mittellosen welche ja dadurch theoretisch an neue Ressourcen kämen. Die Naturressourcen werden allerdings nach wie vor weltweit mit Füssen getreten und man stuft Menschenressourcen als wesentlich kritischer für das eigene gute Leben ein. Ausser man gehört eher zu den gut Betuchten, denn die können sich Mobilität und Infrastrukturen die auf dem Land häufig fehlen durchaus leisten. Alle anderen, gerade auch die Mittellosen, ziehen lieber irgendwo in eine Stadt, selbst wenn es ein Armenviertel sein muss und der Fluss wohl nur noch dazu dient den Dreck damit loszuwerden.

Interessanterweise ist nicht einmal "Stadtrand" für viele Leute akzeptabel, denn sie wollen wirklich genau im Zentrum sein,ganz egal wie dreckig oder beengend es dort zu und hergeht. Ganz offensichtlich erhofft man sich dort mehr oder bessere Ressourcen, egal was es nun konkret ist. Für mich wäre Stadtrand ohne Zweifel die bessere Wahl oder gar Land; ich habe mit Mobilität allerdings keine Mühe und brauche keine Stadt für meine Existenz.
Daß du keine Stadt für deine Existenz brauchst liegt halt an deinem Lebensmodell. Du fährst Auto, wenn du lustig bist und das war’s dann auch. Dein kleiner Horizont halt. Wer Kinder hat, morgens um 8.00 im Büro sein muss usw, der schaut eben, wie die Kinder zu einer entsprechenden Schule kommen müssen, man selber ins Büro usw. Solange der Nahverkehr so grottig ist in vielen Gegenden ist das lustige Landleben keine Alternative. Dass Stadtrand nicht akzeptabel ist entspringt, mal wieder, deiner Fantasie, Stadtrand ist mittlerweile, eigentlich schon seit Jahren, mindestens so begehrt wie Innenstadt. Nur braucht es eben Infrastruktur, wenn das Leben nicht nur aus gamen und Nichtstun besteht. 😎
 

Xeshka

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  • #6.523
In Berlin, ja... nicht wirklich in Jakarta. Stadtrand ist in Berlin, genauso wie Innenstadt, bald kaum noch zu bezahlen für schwach Vermögende. Früher war der Osten ja sozusagen "das Erschwingliche zum Leben", aber das ist wohl immer länger bald vorbei. Lediglich in Sachsen und natürlich auf dem Land wird es noch einigermassen bezahlbar bleiben. Hingegen München, darüber müssen wir nicht reden... ist nur noch für hoch Betuchte... das kann man fast nur noch mit Zürich toppen, so scheint es mir. Selbst Wien kann noch günstiger sein, noch besser Budapest.

Der grosse Vorteil von Berlin ist halt, dass es eine riesige Fläche hat und man deswegen durchaus sogar mit dem Auto noch gut Randgebiete schnell erreichen kann da nicht dermassen verstopft wie viel "engere" Städte wie z.B. Paris... das hat nur ein Bruchteil der Landfläche aber unwesentlich weniger Einwohner (sind beides Millionenstädte). In Berlin ist man also recht gut darin die Gebiete auszuweiten sodass es nicht kritisch eng wird.
 
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Voldemort

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  • #6.524
In Berlin, ja... nicht wirklich in Jakarta. Stadtrand ist in Berlin, genauso wie Innenstadt, bald kaum noch zu bezahlen für schwach Vermögende. Früher war der Osten ja sozusagen "das Erschwingliche zum Leben", aber das ist wohl immer länger bald vorbei. Lediglich in Sachsen und natürlich auf dem Land wird es noch einigermassen bezahlbar bleiben. Hingegen München, darüber müssen wir nicht reden... ist nur noch für hoch Betuchte... das kann man fast nur noch mit Zürich toppen, so scheint es mir. Selbst Wien kann noch günstiger sein, noch besser Budapest.

Der grosse Vorteil von Berlin ist halt, dass es eine riesige Fläche hat und man deswegen durchaus sogar mit dem Auto noch gut Randgebiete schnell erreichen kann da nicht dermassen verstopft wie viel "engere" Städte wie z.B. Paris... das hat nur ein Bruchteil der Landfläche aber unwesentlich weniger Einwohner (sind beides Millionenstädte). In Berlin ist man also recht gut darin die Gebiete auszuweiten sodass es nicht kritisch eng wird.
Ach du vergleichst Asien mit Deutschland, aha. Macht Sinn.. nicht. Und wie du auf das schmale Brett kommst, dass man in Berlin „schnell“ mit dem Auto in Randgebiete kommt, das kannst gern mal erklären. Außer du meinst 03.00Uhr nachts.
 
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  • #6.525
Nur mal so…seit wann ist @Hängematte weg?

Edit: „Dieses Benutzerprofil ist nicht verfügbar
 
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Xeshka

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  • #6.527
Frag mich nicht... eine besondere Äusserung war mir jedenfalls nicht aufgefallen, abseits vom üblichen.

Ganz ehrlich: Ich möchte sie nicht "weghaben"; mache mir eher Sorgen um sie, weil ich kann mir halt kaum vorstellen dass sie sich selber "gut tut". Ich denke ich war vielleicht sogar bei einigen Kraftausdrücken zu hart, so ehrlich hätte ich nicht sein dürfen.
 
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Julianna

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  • #6.530
Du hattest mich um einen Tipp wegen der Wohnungssuche in Berlin gebeten.
Ich dachte eher, du kennst wen, der wen kennt, der vermietet oder so. Die besten Wohnungen gehen unter der Hand weg (meist zur Nachmiete).
Wenn du weisst, in welchen Bezirk/Kiez zu umziehen würdest, dann schau dort mal nach Wohnungsbaugenossenschaften, bewirb dich dort, [...]
Nix frei. Alles vermietet. Aufnahmestopp.
nen guten Job und Verdienst hast du ja, dazu ne hoffentlich saubere Schufa, vielleicht noch ein Empfehlungsschreiben vom jetzigen Vermieter, ein kleiner Lebenslauf und ein nettes Anschreiben.
Die Unterlagen sind ja bekannt.
So habe ich es gemacht und habe gleich beim ersten Mal Erfolg gehabt. Bin jetzt Mitglied einer Wohnungsbaugenossenschaft an einem schönen Stadtrand von Berlin. Ziehe aber noch nicht um.
Dann hattest du echt Glück. Musstest du vorher auf die "Warteliste" oder war zufällig etwas frei?

In den Stadtteilen, wo ich nicht hin will (zu weit von der Arbeitsstelle und Freunden entfernt), sind noch ein paar frei. Die begehrteren Stadtteile - da ist so gut wie alles vermietet.
Außerdem gibt es in Berlin ja mehrere Erhaltungsviertel. Ich wohne in einem. Da muss man sich 10 Mal gut überlegen, ob man es verlässt.
 

Bastille

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  • #6.532
Außerdem gibt es in Berlin ja mehrere Erhaltungsviertel. Ich wohne in einem. Da muss man sich 10 Mal gut überlegen, ob man es verlässt.
Ach das ist interessant, ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt, Asche aufs Haupt und so. Grad mal geguckt, ich wohne auch in einem Erhaltungsgebiet und stehe somit unter Milieuschutz. ^^ Erstaunlich, da bei uns die Gentrifizierung doch ziemlich ungebändigt erscheint, aber vielleicht wäre es sonst noch ärger. Wow.
 
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  • #6.533
Wenn man in der Suchfunktion nach ihren letzten Beiträgen sucht, erscheint @Hängematte nicht mehr….
War mir, zu meinem allergrößten Bedauern, auch schon aufgefallen (bei @Luzi100 übrigens ebenfalls). Die beiden werden aber in den einzelnen Threads noch unter ihrem Namen und nicht als Deleted member angezeigt, weshalb ich im Stillen die vage Hoffnung auf eine nur temporäre Stilllegung genährt hatte. Schade.
 
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Xeshka

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  • #6.534
Ich versteh einfach nicht was diese konstanten Abwertungen von anderen Menschen und deren anderen Haltungen bringen soll. Im Fokus sollte ja stets das Wohlergehen aller dienen und da ist bekannt dass jeder etwas anderes braucht damit es ihnen "gut geht". Wir sind ja nicht in einem "Wir bekämpfen-uns" Forum oder sowas in der Art, sondern es sollte eigentlich ein Ort sein wo man vernetzt und zumindest, versucht... so gut es geht einander zu verstehen. Wenn man es nicht verstehen kann ganz einfach Akzeptanz und Toleranz üben. Ich denke mit solchen Attributen wird man wohl auch die besten Chancen haben auf andere Menschen sympathisch zu wirken; oblgleich ja wirklich jeder seine "Anhänger" hat, sogar die chronisch Gereizten unter uns. Auch haben vielen von uns ein gutes Gedächtnis, also man muss nicht denselben Ausdruck des Unverständnisses, oder Unvermögen sich damit zu verbinden, endlos oft wiederholen; das kreiert nur unnötig schlechtes Blut. Ich denke schon dass viele User kommunikativ sehr defizitär sind, umso erstaunlicher dass sie ja stets immer noch ihre Anhänger kriegen, also da darf man ja trotz viel Unbill stets neue Hoffnung schöpfen. Wichtig ist jedenfalls schon dass man halt den Fokus auf das was relevant ist nicht verliert... und hier ist ja ein Forum der Liebe, nicht der Hiebe.
 
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  • #6.535
Ich dachte eher, du kennst wen, der wen kennt, der vermietet oder so. Die besten Wohnungen gehen unter der Hand weg (meist zur Nachmiete).
Nein, leider nicht. Mein Ziel war auch klar= Wohnungsbaugenossenschaften. Schon wegen der Miethöhe, ich muss ja weiter denken, in Richtung Rente.
Meinst du Wohnungsbaugenossenschaften?
Dann hattest du echt Glück. Musstest du vorher auf die "Warteliste" oder war zufällig etwas frei?
Glück, vielleicht, aber es lief ganz einfach. Hatte im vergangenen Herbst nett angefragt und man teilte mir mit, dass ich mich in diesem Frühjahr noch mal melden soll. Habe ich gemacht, mit all den Unterlagen und dann wurde ich einfach als Mitglied aufgenommen. Auf eine Warteliste muss ich nicht, ich soll mich rechtzteitig melden, wann ich umziehen möchte, es wurde schon gemeinsam festgelegt, in welche Strassen genau und dann wird sich mit einem gewissen Zeitvolumen die passende Wohnung für mich finden. War überraschend einfach. Man teilte mir noch mit, dass man jedes Jahr 100 neue Mitglieder aufnimmt, weil auch durch Corona der "Abfluss" an älteren/alten Mitgliedern/Mietern, regelmässig vorhanden ist. Ich gehe davon aus, dass das in anderen Wohnungsbaugenossenschaften von Berlin ähnlich ist.

Zudem bauen ja diese Wohnungsbaugenossenschaften teilweise neue Häuser, ohne WBS, im gehobeneren Mietpreisbereich, auch innerstädtisch, wo ich dachte, dass gerade das für dich interessant sein könnte. Wenn ich Glück hatte, vielleicht hast du auch Glück?
In den Stadtteilen, wo ich nicht hin will (zu weit von der Arbeitsstelle und Freunden entfernt), sind noch ein paar frei. Die begehrteren Stadtteile - da ist so gut wie alles vermietet.
Ich wohne derzeit auch in einem begehrten Stadteil, aber langfristig gesehen, wird es für mich nicht mehr begehrt sein. Zudem es mich wieder in den Osten zieht.
Außerdem gibt es in Berlin ja mehrere Erhaltungsviertel. Ich wohne in einem. Da muss man sich 10 Mal gut überlegen, ob man es verlässt.
Erhaltungsviertel? Was meinst du damit? Ich dachte nur, weil du geschrieben hast, dass es bei dir so laut ist, dass du dann vielleicht in ruhigere Ecken von Berlin ziehen willst.

Egal wie, ich wünsche dir, dass du bezüglich deines Wohnens zufrieden bleibst, oder durch einen Wechsel noch zufriedener wirst.
 
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Bastille

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  • #6.537
Jup. Dass bedeutet, dein Mietvertrag hat keine Staffelmiete. ;)
Das hätt ich auch nie unterschrieben. 😅 Trotzdem scheint mir das Ganze ein eher stumpfes Schwert im Kampf gegen die Gentrifizierung zu sein. Aber vielleicht wurden wir auch einfach zu spät unter Schutz gestellt, z.B. was die Umnutzung von Wohnungen anbelangt. Bei uns wimmelt es mittlerweile von Wohnungen, die permanent als Airbnbs vermietet werden. Was die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen anbelangt, kann ich es nicht beurteilen, ob das bisserl eingedämmt wurde.
Vor ein paar Jahren wollte der Bezirk eigentlich keine Gastrokonzessionen mehr ausgeben, weil so ziemlich jedes Ladengeschäft, das frei wurde, zur Bar Bar/Restaurant/Café mutierte. Davon sehe ich nichts. Klar, wer braucht auch Gemüseläden, Bäcker, Apotheken etc., wenn man sich stattdessen betrinken gehen kann... Da liegt für mich der Fokus ganz eindeutig eben nicht mehr auf den Anwohnern, sondern auf den vermeintlichen Erwartungen der Touris und Kurzmieter. Auch die Bevölkerungszusammensetzung hat sich krass gewandelt. Ist halt Hipsterhausen jetzt. Früher waren wir cool, bisserl abgerockt, jetzt sind wir ne Insta-Story.
PS: Was nicht immer schlecht ist, aber unterm Strich find ichs schwierig,. Mehr Balance wäre schön, aber für uns ist der Zug abgefahren, fürchte ich. 🤷‍♀️
 
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  • #6.538
Jup. Dass bedeutet, dein Mietvertrag hat keine Staffelmiete. ;)
Kannst du mir bitte mitteilen, wo das belastbar festgehalten ist?
Nachdem ich deine Aussage heute Mittag las, habe ich mich gefreut und die Erhaltungsstatute meines Bezirks durchforstet und danach (weil ich auf meiner Suche erfolglos war) alle anderen mit Stichwortsuche umgekrempelt und die Bedingungen für Staffelmieten durchsucht. Nirgendwo kann ich finden, dass in Erhaltungsgebieten Staffelmieten untersagt sind.
Woher hast du dein Wissen? Und wo kann ich das finden?
 

Xeshka

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  • #6.539

Das stand so im Netz und es macht auch Sinn. Ich weiss lediglich dass es hierzulande, und in Wien, "Sozialwohnungen" gibt, dazu gehören auch Genossenschaften die nicht primär profitorientiert sind, daher auch die meistens besonders günstige Miete. Allerdings steht das nicht immer allen offen sondern halt nur denen die es wirklich finanziell nötig haben. Mag aber sein dass sie es an vielen Orten bereits wieder verworfen haben und es wohl absolut jedem anbieten; vermutlich sogar dem Musk falls er gerade vorhat zu sparen und er seine Villa nicht mehr braucht. https://www.gq-magazin.de/entertainment/artikel/elon-musk-wohnt-zur-miete-250-dollar Ich denke heutzutage ist sowieso alles immer mehr Willkür und wer etwas bezahlbares bekommt ist hauptsächlich Glückssache... aber auch "wie gut man sich selber verkauft"... wo Frauen oft Vorteile haben.

Der Musk kann ja seine wohl letzte Villa mit jemandem der ein Tiny-Haus hat eintauschen... dann hätte er sogar niemandem einen günstigen Platz weggenommen; ich befürchte nur... so weit wird er wohl auch nicht gehen,

Ich kann jedenfalls aus eigener Erfahrung sagen, zumindest da wo ich wohne (keine Ahnung wo das nicht so wäre) gibt es genügend freie Wohnungen aber kaum eine welche für Leute die knapp bei Kasse wäre bezahlbar wäre und wenn dann immer an den saublödsten Orten wie z.B. direkt an der am stärksten befahrene Hauptstrasse oder andere grosse Handycaps. Wenn man dann mal etwas findet... ist die Warteliste gigantisch und man kann sich auf viele Absagen schonmal darauf einstellen.
 
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Xeshka

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  • #6.540
Manchmal wird eine WG angeboten, mit einem einzigen Zimmer. Dann machen die dort noch gross Auflagen wer es überhaupt sein darf; wie z.B. berufstätig... pflegeleicht u.a... halt alle schönen Vorstellungen von richigen/guten WG-Bewohnern, alles bloss nicht sozial. Oder sogar Männer mit Kindern die noch eine Mitbewohnerin suchen (explizit MitbewohnerIN), die dann am besten noch die Kinder hütet oder auch eigene hat. Alles ist irgendwo auf Nutzen oder Profit bezogen, nur sehr selten sehe ich da echte Selbstlosigkeit. Krass ist dann noch, selbst solche Einzelzimmer mit vielen "Traumauflagen" kosten dann immer noch so 800 CHF oder so. Tiefer als das ist immer schwieriger sowas vorzufinden... das war einmal oder halt nur mit sehr viel Glück.

Musks angebliche oder temporäre Wohnung wäre hier nicht finanzierbar, mit nichts zu schaffen ausser man hat echt einen superfäiren Kumpel der einem irgend eine WG zum absoluten Selbstkostenpreis anbietet. Denn nur schon die jährlichen Steuern und der Unterhalt, eines einzigen Zimmers... würde diese 250 Kröten locker überschreiten.

Klar, mein Neffe hat auch so ein Zimmer, bei der Mama, wo er fairerweise ihr ein bischen dafür dranzahlt. Sowas würde er ausserhalb nirgends finden... und wenn ist es schon fast ein 6er im Lotto oder er hätte eine liebe Partnerin die es ihm finanziert. Nur ist das in seinem Alter kaum anzutreffen... da die heutige Jugend mehrheitlich ziemlich mittellos ist. Ach der BMW denn sie gerne ab 18 fahren? Alles vom lieben Papi oder so finanziert... mitsamt Fahrstunden. Dann fahren sie manchmal sogar damit 200 mit Papis Wagen auf der Autobahn, würden theoretisch den Führerschein damit verlieren und dann sagt der nette Papi noch "er sei es gewesen" um den Sohn zu decken. Gibt es alles.... aber sowas ist heutzutage wirklich sehr rar.

Häufig ist allerdings dass die Jugend immer häufiger zuhause wohnt und je nachdem etwas an die Haushaltskosten dazugibt.
 
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