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  • #16
AW: Nps

Danke für dies tolle Kompliment. Da hilft man doch gerne!
 
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  • #17
AW: Nps

Lieber Heiko,
aus Deinen Zeilen spricht eine starke emotionale Reaktion, ja beinahe Aggression. Ich nehme an, dass Du damit auch schon mal in Berührung gekommen bist - vielleicht gar einer der betroffenen Männer bist, denen eine solche Störung diagnostiziert oder von einer Freundin "unterstellt" (u.U. dann Deine Sichtweise der Dinge) wurde.

interessanterweise scheint eine gezeigte "Schwäche" bei anderen Menschen bei Dir große Aggressionen auszulösen. Warum?

Empathie scheint Dir fremd (übrigens auch ein Merkmal von NPS). Wenn also das Mädchen "dumm genug" ist, sich in einen charmanten Mann zu verlieben, der im weiteren Verlauf des Miteinanders keine Empathie mehr zeigt und zu aggressiver, manipulativer Kritik und ausbeuterischem Verhalten neigt - dann ist sie also "selbst Schuld"? "Normale" Menschen würden dann ja "einfach gehen" und ihn verlassen. Wer das dann nicht kann, hat es nicht besser verdient, so Deine Meinung?
 
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  • #18
AW: Nps

Sogenannte Karrierefrau, eigentlich sind so ziemlich alle deine Unterstellungen verkehrt. Das enthebt mich glücklicherweise der Last, differenziert zu ihnen Stellung nehmen zu müssen. Was ich meine, hab ich in meinen Beiträgen oben geschrieben. Ich wünsche dir noch einen schönen Mittag!
 
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  • #19
AW: Nps

@ Heiko: Wunderbar. Genauso kennen wir doch unsere Pappenheimer.... ;-)
 
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  • #20
AW: Nps

Übrigens scheinen hier manche eine etwas seltsame Auffassung von Therapie zu haben. Therapie ist weder Stigma noch Bestrafungsinstitut, in das Schuldige eingeliefert werden. Therapie ist eine Möglichkeit der Hilfeleistung für Menschen, die einen hohen Leidensdruck haben und nicht sehen, wie sie ihn allein verringern oder mit ihm klarkommen können. Es ist nicht ehrenrührig, eine Therapie aufzusuchen, und ein "Argument" a la "Wieso soll ich in Therapie? Er ist doch der Verrückte!" ist eher Zeichen von Unverständnis.
 
C

Cosima

  • #21
AW: Nps

ja...und was willst Du uns damit sagen?
 
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  • #22
AW: Nps

Cosima, im Fall deiner Freundin: Wenn sie so verzweifelt ist, wie du schreibst, könnte es sinnvoll sein, daß nicht bloß ihr miteinander klärt, was sie in ihrer zerstörerischen Beziehung hält, sondern sie dafür professionelle Unterstützung in Anspruch nimmt.
 
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  • #23
AW: Nps

Nunja... da soll also eine gebeutelte Frau in Therapie gehen, die unter Verbalattacken, ausnutzendem Verhalten und emotionaler Kälte ihres Partners leidet.

Mit welchem Ziel?

Sich zu "bessern", ihre "ungerechtfertigten" Bedürfnisse zurückzufahren, die "Schuld" auf sich zu nehmen - damit der Partner nicht mehr so attackieren muss?
Oder um die Kraft zu haben, den Absprung aus dieser destruktiven Beziehung zu schaffen?

Da man den anderen ja nicht mit Gewalt in die Therapie schleifen kann, bleibt einem letztlich ja nur der eigene Gang zum Therapeuten - allerdings ganz klar mit letzterem Ziel.
Damit vergibt man aber eine große Chance: wenn der destruktive, narzisstisch gestörte Partner eine Therapie machen würde, wäre die Beziehung vielleicht zu retten. Ob so etwas möglich ist bei einer NPS, weiß ich nicht. Aber zumindest wäre es ein Ansatz.
Geht der leidende Part zu einem Therapeuten, steht am Ende ja dann unweigerlich die Trennung. Und das könnte ja auch schade sein.
 
C

Cosima

  • #24
AW: Nps

@Fenster zum Hof,

ja das stimmt, im Zweifelsfall schicken wir die Frauen zum Doc ;-)) Scherz beiseite.
Klar könnte es helfen, wenn sie sich mal darüber klar wird, warum sie sich icht lösen kann.
Ich habe es durch eine Selbsthilfegruppe geschafft.
Aber es hat mich lange Zeit gekostet und viel Kraft. Weil sie (die NPSler) soooooo lieb auf einmal sein können, wenn sie spüren, dass ihre Fälle davon schwimmen .

und nein, diese krnaken Menschen können keine beziehung in der Art einer Liebesbeziehung führen. Das ist das, was ja so viele glaube: er geht in Therapie und alles wird schön. Das ist so nicht.
Damals musste auch ich einfach verstehen lernen: NPS ist nicht heilbar.
Vielleicht ist das jetzt anders...das war ja auch meine Frage im Eingangspost. Gibt es vielleicht neue Erkenntnisse?
Welche Erfahrungen haben andere gemacht.
 
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  • #25
Warum Frauen auf NPSler "reinfallen"

Die Frage, warum Frauen auf NPSler reinfallen und ob solche Frauen bestimmte Merkmale haben, die beim NPSler "andocken" finde ich in jedem Fall sehr interessant.

Wenn ich mal in meiner eigenen Vergangenheit und in den Berichten von Bekannten und Freunden herumsuche, dann fallen schon gewisse Regelmäßigkeiten auf.

Der NPSler will sich ja "aufwerten" mit seiner Partnerin - sie sollte also auf jeden Fall "etwas her machen". Wahrscheinlich würde er sich keine hässliche Frau suchen und auch keine erfolglose/dumme Frau.
Der NPSler hat dann also eine tolle Frau an seiner Seite, alle hauen ihm auf die Schulter und sagen: Ihr seid aber ein schönes Paar!
Das ist das, was der NPSler hören will.
Aber auf der anderen Seite will ER ja der king sein und muss somit seine tolle, erfolgreiche, intelligente Partnerin "klein machen" - damit sie zu ihm aufschaut und ihn bewundert und ihr bloß nicht auffällt, dass er ja vielleicht ganz normale Schwächen hat. die Partnerin fände es vermutlich gar nicht schlimm, wenn er Schwächen hat, das ist ja menschlich. Er aber will auf keinen Fall, dass sie Schwächen bemerkt, denn dann wäre er ja nicht mehr der grandiose Typ, der er meint sein zu müssen.
Wieso also lässt sich die Dame das gefallen? Wieso lässt sie sich "klein machen" und sucht nicht einfach das Weite, wie es sicher viele "normale" Frauen täten?

Ich vermute, dass wir hier in der Psyche der Frau suchen müssen - sie hat vermutlich auch schon als Kind Abwertung erlebt und war es gewohnt, um Liebe und Anerkennung kämpfen zu müssen. Daher kommt es ihr durchaus vertraut vor, wenn der narzisstische Partner sie nun auch abwertet. Sie versucht, noch netter und liebevoller zu ihm zu sein, damit er bitte bitte wieder lieb zu ihr ist. Wir haben es also mit einer Art sadistischer (= Narzisst) / masochistischer (=die Frau) Beziehung zu tun.

Man könnte ja sagen: okay, wenn die so glücklich sind - dann sollen sie doch so leben. Wo bitte ist das Problem? Auf jeden Topf passt ein Deckel, wie man so schön sagt.

Diese Aussage berücksichtigt aber nicht, dass die Partnerin eines Narzissten ja nicht GLÜCKLICH damit ist, dass er sie so runtermacht und demütigt. Im Gegensatz zu einer Masochistin, die das vielleicht mag und sich damit wohl fühlt (das kann ich nicht beurteilen) ist die Partnerin des Narzissten ja todunglücklich damit und wird in ihren Selbstzweifeln und ihrem Schmerz nur immer mehr bestätigt. Es verstärkt somit Wunden, die ihr vielleicht in der Kindheit bereits zugefügt wurden. Sie will ja nicht runtergemacht werden, sondern geliebt.
Aufgrund ihrer Vorerfahrung ("Ich bin es offenbar nicht wert, geliebt zu werden") kann sie sich abernicht einfach lösen - sondern sie bettelt förmlich um jedes bisschen Liebe, das ihr der Narzisst gönnerhaft von Zeit zu Zeit gewährt, um sie "bei der Stange zu halten"....

Sehr ungut. Natürlich kann man der Frau nur raten: Beine in die Hand nehmen und weglaufen! Schade ist es trotzdem, dass der Narzisst nicht bereit ist, an sich zu arbeiten - und somit eine Liebe zwischen den beiden wie auch zwischen ihm und anderen Frauen unmöglich ist.
 
C

Cosima

  • #26
AW: Nps

liebes fenster,

ja das ist genau die richtige Betrachtungsweise, zumindest eine, die sehr oft zutrifft.

Aber Achtung: ich würde nicht von Sadisten und Masochisten sprechen, denn das hat ganz viel mit Schmerzen physischer Art zu tun.

Dominanz und Submission scheint mir eher richtig zu sein.
Wobei in der Spielart dieser sexuellen Rischtung immer der Submissive die Zügel in der Hand hält, denn er/sie ist es die mit einem einzigen Wort das Spiel beenden können.
Das hat übrigens auch etwas mit Verantwortung zu tun. Der/die Submissive ist oft ein erfolgreicher Mensch (beruflich) und will die Verantwortung für guten Sex abgeben. "Sieh her ich bin gefesslt - ich kann nicht smachen...It´s up to you..."

Aber...das hat nun gerade nicht mit NPS etwas zu tun. Sidestep.
Ich bin nach wie vor der Meinung, eine echte Beziehung - also Liebesbeziehung - kann der Narzisst nicht eingehen. er kann nicht fühlen.
 
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  • #27
AW: Nps

"Komorbidität" nennt man diese Abhängigkeit wohl. Eine Therapie ist meines Wissens sehr zu empfehlen. Zu meinen, man kann den Partner "retten", ist schon ein Zeichen, dass in dem Fall eine psychologische Fachberatung/mit anschließender Therapie nottut.

Übrigens darf man Borderlinestörungen mit (malignen) narzisstischen Persönlichkeitsstörungen (NPS) nicht in Verbindung bringen, da sie u. U. ein hochexplosives Gemisch abgeben können. Borderliner sind zwar manipulativ, aber dabei hoch sensibel, die echten Psychopathen (maligne NPS) jedoch haben sehr begrenzt bis keinerlei Empathie. Sie handeln zutiefst inhuman und agieren deshalb so, weil sie sich alleine selber nutzen wollen.. Therapien werden bei ihnen höchstens zum Zwecke der noch besseren Manipulation ihrer Umwelt missbraucht. Hört sich schlimm an, ist aber Tatsache, da selber erfahren! Sie empfinden nur sehr marginal eine Art Leidensdruck, sehen vor allem gar nicht ein, dass eine Therapie überhaupt nötig sein könnte. Im Gegenteil: Sie sehen sich ja bestätigt in ihrem Tun. Wundern sich nebenbei, warum die anderen nicht so schlau sind wie sie...
 
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  • #28
AW: Nps

Für mich als fühlender Mensch ist es einfach unvorstellbar, dass jemand KEINE Gefühle hat... den Gefühle machen in meinen Augen den Menschen erst zum Menschen.

Wobei ja auch die Fachliteratur dem Narzissten das Empfindenkönnen gewisser Gefühle zuspricht: Neid, Wut, Hass - das kommt ja wohl im Gefühlsrepertoire eines Narzissten durchaus vor.
Aber Mitleid und Empathie wohl nicht. Und Angst? Anscheinend auch nicht. Und "Liebe" wohl leider erst Recht nicht.
 
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  • #29
AW: Nps

Zitat von Fenster_zum_Hof:
Nunja... da soll also eine gebeutelte Frau in Therapie gehen, die unter Verbalattacken, ausnutzendem Verhalten und emotionaler Kälte ihres Partners leidet.
Mit welchem Ziel?
Sich zu "bessern", ihre "ungerechtfertigten" Bedürfnisse zurückzufahren, die "Schuld" auf sich zu nehmen - damit der Partner nicht mehr so attackieren muss?
Oder um die Kraft zu haben, den Absprung aus dieser destruktiven Beziehung zu schaffen?
Wer sonst sollte denn eine Therapie aufsuchen, wenn nicht jemand, der durch seine Geschichte und Gegenwart gebeutelt ist?
Noch einmal: Therapie ist keine Sicherungsverwahrung für Schuldige. Weshalb immer diese Kategorie der Schuld, ob mit oder ohne Anführungszeichen?
Genau diese Assoziation macht es vielen Menschen doch so schwer, eine Therapie aufzusuchen. Muß man das weiter unterstützen, indem man weiter in schuldiger Täter und Opfer Kategorien denkt?

Zitat von Cosima:
ja, das Problem liegt offen, wenn man bedenkt wie sehr und oft sie verzweifelt ist, weiße immer noch glaubt, sie kann ihm helfen.

Nein, ich denke nicht, dass sie in Threapie muss.
Nicht muß? Wenn sie sehr und oft verzweifelt ist, dann ist es eine Möglichkeit. Weshalb meinst du, sie "müsse" nicht?

Zitat von Fenster_zum_Hof:
Natürlich kann man der Frau nur raten: Beine in die Hand nehmen und weglaufen!
Zum nächsten Narzißten?

Und bitte ein wenig menschlich bleiben. Natürlich fühlen Narzißten. Das ist wirklich abenteuerlich, wie hier schon wieder Monster geboren werden, aus Menschen, von denen wir hier nur drei Eindrücke um zwei Ecken wissen.
Ich bin weiterhin der Ansicht, daß es Menschen, die sich als Opfer fühlen und in zerstörerischen Konstellationen sind, auf Dauer nicht hilft, wenn man ihnen immer stärkere Ammenmärchen erzählt. Das ist ein Teufelskreislauf.
Bitte professionelle Unterstützung!
 
C

Cosima

  • #30
AW: Nps

Sie fühlen nur mit dem Kopf.
Da ist nichts Warmes in ihrer Brust, wenn es um Liebe geht - kein Kribbeln auf der Haut, wenn sie etwas berührt.
Kein Drang, einem anderen eine Umarmung zugeben, wenn es diesem schlecht geht.
Tun sie es doch, dann wissen sie, dass sie das gerade tun sollten...weil sie es gesehen haben oder man hat es ihnen mal gesagt.

Eigentlich kann man sie mit Robotern vergleichen. Ihnen fehlt Seele.
Und sie können vielleicht noch nicht einmal etwas dafür.
Im Gegenteil: Sind sie in Behandlung, dann WISSEN sie ( nicht fühlen), dass etwas nicht stimmt. Und das macht viele von Ihnen auch unglücklich - aber wieder nur mit dem Kopf.
Sie haben dann nicht diesen Stein in der Brust, den gefühlvolle Menschen dann eben haben.

Sie können einem Leid tun, aber mehr sollte man auf keinen Fall investieren.
All das weiß ich, und doch pralle ich bei meiner Freundin mit diesem Wissen ab.
 
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